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	<title>Historisches Lexikon Wasserburg - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Innbr%C3%BCcke&amp;diff=6466</id>
		<title>Innbrücke</title>
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		<updated>2019-12-18T14:57:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Gerald Dobler|Gerald Dobler]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Innbrücke (auch Rote Brücke)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:wasserburg_innbruecke_dobler_191106_klein.jpg|miniatur|Die Innbrücke von Westen gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Innbrücke oder, nach ihrem Farbanstrich auch Rote Brücke, bestand bis in die jüngste Zeit vollständig aus Holz. Sie besaß den ältesten Darstellungen zufolge etwa 11 Joche,&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 274 gibt 10 Joche an, er zählt die Brückenpfeiler als Joche.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
zwischen denen die Brückenpfeiler standen, in Form einer Reihe senkrechter bzw. diagonaler Pfähle, die flussauf- und abwärts durch schräge Pfeiler stabilisiert bzw. flussaufwärts dadurch auch gegen Treibgut und Eisstoß geschützt wurden.&lt;br /&gt;
Das innerste Joch der Brücke vor dem Brucktor war als Zugbrücke gestaltet [[Grundriss 1615|(Stadtplan von 1615)]]. Etwa in der Mitte der Brücke befand sich ein hölzerner Torbau mit einem Walmdach, das &amp;quot;Torwarthäusl&amp;quot; (Ansicht 1580/85. Vgl. den entsprechenden Torbau auf der Steinernen Brücke in Regensburg) bzw. mit einem Pyramidendach und Ecktürmchen (Ansicht 1583 bis nach 1596), am äußeren Ende ein weiteres einfaches Holzhaus (Wachhaus?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1583-96_antiquarium_DE002385.jpg|miniatur|Ansicht der Innbrücke 1583 bis nach 1596]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1585_flusskarte_bayhsta_plansammlung_18601.jpg|miniatur|Ansicht der Innbrücke um 1580/85, Blick Richtung Süden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1615_stadtplan_ausschnitt.jpg|miniatur|Die Innbrücke auf dem Stadtplan von 1615]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte / Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brücke wird zum ersten Mal um 1204 erwähnt, als Graf Dietrich von Wasserburg aus deren Zolleinnahmen eine Stiftung an das Kloster Frauenchiemsee tätigte: &amp;quot;&#039;&#039;Traditio census annui de Pontorio in Hohenau&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Monumenta Boica 2|Monumenta Boica 2]], 450, Urkunden des Klosters Frauenchiemsee, Nr. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre erste Errichtung ist jedoch bereits im 11. Jahrhundert in Zusammenhang mit der 1085 erstmals genannten Burg von Wasserburg oder spätestens im 1. Drittel des 12. Jahrhunderts mit der Verlegung des Grafensitzes von Limburg nach Wasserburg anzunehmen.&lt;br /&gt;
Ebenso wie der Genuss der Zolleinnahmen war ihre Errichtung und Unterhaltung Sache der Grafen von Wasserburg und später der bayerischen Herzöge, wie aus einer Beschreibung der von den Bürgern der Stadt ab 1415 hergestellten Befestigungen hervorgeht: &amp;quot;&#039;&#039;vnd was die brugken vnden auch tur vnd slachtor von holtz vnd eysen berürt habent die burger nicht daran ze machen&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn,  I1c3|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c3]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Brücke ist bis heute in Staatsbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1365 erhielt die Brücke offenbar ein neues Geländer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Wasserburg, U1365.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2014/15 konnte auf Veranlassung des Heimatvereins Wasserburg ein Eichenpfahl der Brücke, der 1982/83 beim Bau der heutigen Brücke geborgen worden war, mithilfe einer kombinierten C-14 Radiokarbon-Datierung und einer Holzaltersbestimmung anhand der Jahrringbreiten (Dendrochronologie) in die Zeit um/nach 1630 oder um/nach 1640/50 datiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 1|Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 1]];[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Scharf, Innbrücke, C14-Datierung|Scharf, Innbrücke, C14-Datierung]];[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 1|Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 2]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1600 und 1683 wurde ein Bettelhäuschen auf der Innbrücke errichtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I2b245|StadtA Wasserburg a. Inn, I2b245]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Rechnungen der Stadtkammer ab 1686 werden Ausgaben für Zugbrücke und Wachthaus auf der Innbrücke aufgeführt (&amp;quot;&#039;&#039;Schlag- oder auszug pruckhen und wachtheusl der yhnpruckhen&#039;&#039;&amp;quot;). In diesem Jahr wurde die Brücke repariert und das Torwarthaus erneuert, 1704 kam es zu einem Neubau des Torhäusels samt der Zugbrücke.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Berg, Brucktor, Spital, Bruckgasse 5/7|Berg, Brucktor, Spital, Bruckgasse 5/7]], 18f. ([[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#BayHStA, GL fasz. 4356 Nr. 21|BayHStA, GL fasz. 4356 Nr. 21]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1753 ist der Torbau in der Mitte der Brücke nicht mehr verzeichnet (Vogelschauplan 1753).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1803 kam es offenbar zur Aufgabe der Zugbrücke (Stadtplan 1803).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816-1817 wurde die Innbrücke &amp;quot;&#039;&#039;mit einem künstlichen Sprengwerke&#039;&#039;&amp;quot;, also mit Bogenkonstruktionen, und nur noch sechs deutlich breiteren Jochen neu errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 274. Heiserer gibt 5 Joche an, er zählt die Brückenpfeiler als Joche. In zwei Ansichten vom Anfang des 19. Jahrhunderts, die demnach nach 1817 entstanden sind (Museum Wasserburg, Inv. Nr. 1016b; StadtA Wasserburg, V-Dep.1-0184) erscheinen sechs bogenbörmige Brückenjoche, die Seiten der Brücke inkl. der Pfeiler erscheinen senkrecht verbrettert. Auch der Stadtplan von 1854 gibt nur sechs Joche wieder.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1840_ca_brucktor_burg_ansicht_sued_stadta_wb_0057.jpg|miniatur|Ansicht der Innbrücke um 1840]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1856 wurde die Brücke für die Dampfschifffahrt auf dem Inn um 5 Fuß (ca. 1,50 m) erhöht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 274; [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II322|StadtA Wasserburg a. Inn, II322]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor war die Fahrbahn der Brücke gepflastert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kögl, Innbrücke|Kögl, Innbrücke]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1860 erfolgte eine Neuteerung der Innbrücke.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Wasserburger Wochenblatt 20.5.1860.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1908_01020777_BLfD.jpg|miniatur|Ansicht der Innbrücke von 1908]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 17. auf den 18. März 1929 stürzte die Brücke nach einem Eisstoß am 8. März teilweise ein und wurde anschließend neu errichtet, jetzt zum ersten Mal unter Verwendung von Stahl und Beton. Die Wiedereröffnung fand schon am 4. August des Jahres statt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Wasserburg, Reg. Verz. Teil2-VIIIR13; [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Berg, Brucktor, Spital, Bruckgasse 5/7|Berg, Brucktor, Spital, Bruckgasse 5/7]], 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1929_stadta_wb_bildarchiv_IVc4-4249 (Bild002)_klein.jpg|miniatur|Die Innbrücke nach dem Einsturz 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1929_stadta_wb_bildarchiv_Ia4c-4561_klein.jpg|miniatur|Die Innbrücke während der Wiederherstellung 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Mai 1945 abends um 19.34 Uhr, bevor am nächsten Morgen die Amerikaner in Wasserburg einmarschierten, sprengten SS-Truppen die Brücke. Sie wurde provisorisch schnell wieder repariert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II1679|StadtA Wasserburg a. Inn, II1679]].&amp;lt;br&amp;gt;nach [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Auer, Landkreis Wasserburg, Drittes Reich|Auer, Landkreis Wasserburg, Drittes Reich]], 645f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die sich in den folgenden Jahren anschließende umfassende Instandsetzung war jedoch erst Anfang 1950 abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Wasserburger Zeitung 19.1.1950.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982/83 erfolgte schließlich der Bau der bestehenden Brücke in Anlehnung an das historische Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiserer nennt Hochwasserschäden in der Stadt für 1348, 1515, 1641, 1648, 1666, 1709, 1786, 1807, 1821, 1840, 1851 und 1853, von denen zumindest diejenigen vor dem 19. Jahrhundert größere Reparaturen an der Brücke vermuten lassen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 262.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Monumenta Boica 2|Monumenta Boica 2]], 450.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c3|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c3]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I2b245|StadtA Wasserburg a. Inn, I2b245]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II322|StadtA Wasserburg a. Inn, II322]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II1679|StadtA Wasserburg a. Inn, II1679]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#BayHStA, GL fasz. 4356 Nr. 21|BayHStA, GL fasz. 4356 Nr. 21]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Berg, Brucktor, Spital, Bruckgasse 5/7|Berg, Brucktor, Spital, Bruckgasse 5/7]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 1|Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 1]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Scharf, Innbrücke, C14-Datierung|Scharf, Innbrücke, C14-Datierung]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 1|Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 2]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 262, 274.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kögl, Innbrücke|Kögl, Innbrücke]].&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Auer, Landkreis Wasserburg, Drittes Reich|Auer, Landkreis Wasserburg, Drittes Reich]], 645f.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Gerald Dobler}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{CC BY-NC-SA}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Innbr%C3%BCcke&amp;diff=6464</id>
		<title>Innbrücke</title>
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		<updated>2019-12-18T14:49:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Gerald Dobler|Gerald Dobler]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Innbrücke (auch Rote Brücke)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:wasserburg_innbruecke_dobler_191106_klein.jpg|miniatur|Die Innbrücke von Westen gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Innbrücke oder, nach ihrem Farbanstrich auch Rote Brücke, bestand bis in die jüngste Zeit vollständig aus Holz. Sie besaß den ältesten Darstellungen zufolge etwa 11 Joche,&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 274 gibt 10 Joche an, er zählt die Brückenpfeiler als Joche.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
zwischen denen die Brückenpfeiler standen, in Form einer Reihe senkrechter bzw. diagonaler Pfähle, die flussauf- und abwärts durch schräge Pfeiler stabilisiert bzw. flussaufwärts dadurch auch gegen Treibgut und Eisstoß geschützt wurden.&lt;br /&gt;
Das innerste Joch der Brücke vor dem Brucktor war als Zugbrücke gestaltet [[Grundriss 1615|(Stadtplan von 1615)]]. Etwa in der Mitte der Brücke befand sich ein hölzerner Torbau mit einem Walmdach, das &amp;quot;Torwarthäusl&amp;quot; (Ansicht 1580/85. Vgl. den entsprechenden Torbau auf der Steinernen Brücke in Regensburg) bzw. mit einem Pyramidendach und Ecktürmchen (Ansicht 1583 bis nach 1596), am äußeren Ende ein weiteres einfaches Holzhaus (Wachhaus?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1583-96_antiquarium_DE002385.jpg|miniatur|Ansicht der Innbrücke 1583 bis nach 1596]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1585_flusskarte_bayhsta_plansammlung_18601.jpg|miniatur|Ansicht der Innbrücke um 1580/85, Blick Richtung Süden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1615_stadtplan_ausschnitt.jpg|miniatur|Die Innbrücke auf dem Stadtplan von 1615]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte / Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brücke wird zum ersten Mal um 1204 erwähnt, als Graf Dietrich von Wasserburg aus deren Zolleinnahmen eine Stiftung an das Kloster Frauenchiemsee tätigte: &amp;quot;&#039;&#039;Traditio census annui de Pontorio in Hohenau&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Monumenta Boica 2|Monumenta Boica 2]], 450, Urkunden des Klosters Frauenchiemsee, Nr. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre erste Errichtung ist jedoch bereits im 11. Jahrhundert in Zusammenhang mit der 1085 erstmals genannten Burg von Wasserburg oder spätestens im 1. Drittel des 12. Jahrhunderts mit der Verlegung des Grafensitzes von Limburg nach Wasserburg anzunehmen.&lt;br /&gt;
Ebenso wie der Genuss der Zolleinnahmen war ihre Errichtung und Unterhaltung Sache der Grafen von Wasserburg und später der bayerischen Herzöge, wie aus einer Beschreibung der von den Bürgern der Stadt ab 1415 hergestellten Befestigungen hervorgeht: &amp;quot;&#039;&#039;vnd was die brugken vnden auch tur vnd slachtor von holtz vnd eysen berürt habent die burger nicht daran ze machen&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn,  I1c3|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c3]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Brücke ist bis heute in Staatsbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1365 erhielt die Brücke offenbar ein neues Geländer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Wasserburg, U1365.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2014/15 konnte auf Veranlassung des Heimatvereins Wasserburg ein Eichenpfahl der Brücke, der 1982/83 beim Bau der heutigen Brücke geborgen worden war, mithilfe einer kombinierten C-14 Radiokarbon-Datierung und einer Holzaltersbestimmung anhand der Jahrringbreiten (Dendrochronologie) in die Zeit um/nach 1630 oder um/nach 1640/50 datiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 1|Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 1]];[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Scharf, Innbrücke, C14-Datierung|Scharf, Innbrücke, C14-Datierung]];[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 1|Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 2]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1600 und 1683 wurde ein Bettelhäuschen auf der Innbrücke errichtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I2b245|StadtA Wasserburg a. Inn, I2b245]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Rechnungen der Stadtkammer ab 1686 werden Ausgaben für Zugbrücke und Wachthaus auf der Innbrücke aufgeführt (&amp;quot;&#039;&#039;Schlag- oder auszug pruckhen und wachtheusl der yhnpruckhen&#039;&#039;&amp;quot;). In diesem Jahr wurde die Brücke repariert und das Torwarthaus erneuert, 1704 kam es zu einem Neubau des Torhäusels samt der Zugbrücke.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Berg, Brucktor, Spital, Bruckgasse 5/7|Berg, Brucktor, Spital, Bruckgasse 5/7]], 18f. ([[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#BayHStA, GL fasz. 4356 Nr. 21|BayHStA, GL fasz. 4356 Nr. 21]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1753 ist der Torbau in der Mitte der Brücke nicht mehr verzeichnet (Vogelschauplan 1753).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1803 kam es offenbar zur Aufgabe der Zugbrücke (Stadtplan 1803).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816-1817 wurde die Innbrücke &amp;quot;&#039;&#039;mit einem künstlichen Sprengwerke&#039;&#039;&amp;quot;, also mit Bogenkonstruktionen, und nur noch sechs deutlich breiteren Jochen neu errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 274. Heiserer gibt 5 Joche an, er zählt die Brückenpfeiler als Joche. In zwei Ansichten vom Anfang des 19. Jahrhunderts, die demnach nach 1817 entstanden sind (Museum Wasserburg, Inv. Nr. 1016b; StadtA Wasserburg, V-Dep.1-0184) erscheinen sechs bogenbörmige Brückenjoche, die Seiten der Brücke inkl. der Pfeiler erscheinen senkrecht verbrettert. Auch der Stadtplan von 1854 gibt nur sechs Joche wieder.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1840_ca_brucktor_burg_ansicht_sued_stadta_wb_0057.jpg|miniatur|Ansicht der Innbrücke um 1840]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1856 wurde die Brücke für die Dampfschifffahrt auf dem Inn um 5 Fuß (ca. 1,50 m) erhöht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 274; [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II322|StadtA Wasserburg a. Inn, II322]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor war die Fahrbahn der Brücke gepflastert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kögl, Innbrücke|Kögl, Innbrücke]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1860 erfolgte eine Neuteerung der Innbrücke.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Wasserburger Wochenblatt 20.5.1860.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1908_01020777_BLfD.jpg|miniatur|Ansicht der Innbrücke von 1908]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 17. auf den 18. März 1929 stürzte die Brücke nach einem Eisstoß am 8. März teilweise ein und wurde anschließend neu errichtet, jetzt zum ersten Mal unter Verwendung von Stahl und Beton. Die Wiedereröffnung fand schon am 4. August des Jahres statt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Wasserburg, Reg. Verz. Teil2-VIIIR13; [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Berg, Brucktor, Spital, Bruckgasse 5/7|Berg, Brucktor, Spital, Bruckgasse 5/7]], 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1929_stadta_wb_bildarchiv_IVc4-4249 (Bild002)_klein.jpg|miniatur|Die Innbrücke nach dem Einsturz 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1929_stadta_wb_bildarchiv_Ia4c-4561_klein.jpg|miniatur|Die Innbrücke während der Wiederherstellung 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Mai 1945 abends um 19.34 Uhr, bevor am nächsten Morgen die Amerikaner in Wasserburg einmarschierten, sprengten SS-Truppen die Brücke. Sie wurde provisorisch schnell wieder repariert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II1679|StadtA Wasserburg a. Inn, II1679]].&amp;lt;br&amp;gt;, nach [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Auer, Landkreis Wasserburg, Drittes Reich|Auer, Landkreis Wasserburg, Drittes Reich]], 645f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die sich in den folgenden Jahren anschließende umfassende Instandsetzung war jedoch erst Anfang 1950 abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Wasserburger Zeitung 19.1.1950.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982/83 erfolgte schließlich der Bau der bestehenden Brücke in Anlehnung an das historische Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiserer nennt Hochwasserschäden in der Stadt für 1348, 1515, 1641, 1648, 1666, 1709, 1786, 1807, 1821, 1840, 1851 und 1853, von denen zumindest diejenigen vor dem 19. Jahrhundert größere Reparaturen an der Brücke vermuten lassen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 262.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Monumenta Boica 2|Monumenta Boica 2]], 450.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c3|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c3]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I2b245|StadtA Wasserburg a. Inn, I2b245]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II322|StadtA Wasserburg a. Inn, II322]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II1679|StadtA Wasserburg a. Inn, II1679]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#BayHStA, GL fasz. 4356 Nr. 21|BayHStA, GL fasz. 4356 Nr. 21]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Berg, Brucktor, Spital, Bruckgasse 5/7|Berg, Brucktor, Spital, Bruckgasse 5/7]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 1|Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 1]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Scharf, Innbrücke, C14-Datierung|Scharf, Innbrücke, C14-Datierung]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 1|Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 2]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 262, 274.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kögl, Innbrücke|Kögl, Innbrücke]].&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Auer, Landkreis Wasserburg, Drittes Reich|Auer, Landkreis Wasserburg, Drittes Reich]], 645f.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Gerald Dobler}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{CC BY-NC-SA}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Innbr%C3%BCcke&amp;diff=6460</id>
		<title>Innbrücke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Innbr%C3%BCcke&amp;diff=6460"/>
		<updated>2019-12-18T14:45:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Gerald Dobler|Gerald Dobler]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Innbrücke (auch Rote Brücke)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:wasserburg_innbruecke_dobler_191106_klein.jpg|miniatur|Die Innbrücke von Westen gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Innbrücke oder, nach ihrem Farbanstrich auch Rote Brücke, bestand bis in die jüngste Zeit vollständig aus Holz. Sie besaß den ältesten Darstellungen zufolge etwa 11 Joche,&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 274 gibt 10 Joche an, er zählt die Brückenpfeiler als Joche.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
zwischen denen die Brückenpfeiler standen, in Form einer Reihe senkrechter bzw. diagonaler Pfähle, die flussauf- und abwärts durch schräge Pfeiler stabilisiert bzw. flussaufwärts dadurch auch gegen Treibgut und Eisstoß geschützt wurden.&lt;br /&gt;
Das innerste Joch der Brücke vor dem Brucktor war als Zugbrücke gestaltet [[Grundriss 1615|(Stadtplan von 1615)]]. Etwa in der Mitte der Brücke befand sich ein hölzerner Torbau mit einem Walmdach, das &amp;quot;Torwarthäusl&amp;quot; (Ansicht 1580/85. Vgl. den entsprechenden Torbau auf der Steinernen Brücke in Regensburg) bzw. mit einem Pyramidendach und Ecktürmchen (Ansicht 1583 bis nach 1596), am äußeren Ende ein weiteres einfaches Holzhaus (Wachhaus?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1583-96_antiquarium_DE002385.jpg|miniatur|Ansicht der Innbrücke 1583 bis nach 1596]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1585_flusskarte_bayhsta_plansammlung_18601.jpg|miniatur|Ansicht der Innbrücke um 1580/85, Blick Richtung Süden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1615_stadtplan_ausschnitt.jpg|miniatur|Die Innbrücke auf dem Stadtplan von 1615]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte / Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brücke wird zum ersten Mal um 1204 erwähnt, als Graf Dietrich von Wasserburg aus deren Zolleinnahmen eine Stiftung an das Kloster Frauenchiemsee tätigte: &amp;quot;&#039;&#039;Traditio census annui de Pontorio in Hohenau&#039;&#039;&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Monumenta Boica 2|Monumenta Boica 2]], 450, Urkunden des Klosters Frauenchiemsee, Nr. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre erste Errichtung ist jedoch bereits im 11. Jahrhundert in Zusammenhang mit der 1085 erstmals genannten Burg von Wasserburg oder spätestens im 1. Drittel des 12. Jahrhunderts mit der Verlegung des Grafensitzes von Limburg nach Wasserburg anzunehmen.&lt;br /&gt;
Ebenso wie der Genuss der Zolleinnahmen war ihre Errichtung und Unterhaltung Sache der Grafen von Wasserburg und später der bayerischen Herzöge, wie aus einer Beschreibung der von den Bürgern der Stadt ab 1415 hergestellten Befestigungen hervorgeht: &amp;quot;&#039;&#039;vnd was die brugken vnden auch tur vnd slachtor von holtz vnd eysen berürt habent die burger nicht daran ze machen&#039;&#039;&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn,  I1c3|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c3]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Brücke ist bis heute in Staatsbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1365 erhielt die Brücke offenbar ein neues Geländer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Wasserburg, U1365.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2014/15 konnte auf Veranlassung des Heimatvereins Wasserburg ein Eichenpfahl der Brücke, der 1982/83 beim Bau der heutigen Brücke geborgen worden war, mithilfe einer kombinierten C-14 Radiokarbon-Datierung und einer Holzaltersbestimmung anhand der Jahrringbreiten (Dendrochronologie) in die Zeit um/nach 1630 oder um/nach 1640/50 datiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 1|Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 1]];[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Scharf, Innbrücke, C14-Datierung|Scharf, Innbrücke, C14-Datierung]];[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 1|Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 2]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1600 und 1683 wurde ein Bettelhäuschen auf der Innbrücke errichtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I2b245|StadtA Wasserburg a. Inn, I2b245]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Rechnungen der Stadtkammer ab 1686 werden Ausgaben für Zugbrücke und Wachthaus auf der Innbrücke aufgeführt (&amp;quot;&#039;&#039;Schlag- oder auszug pruckhen und wachtheusl der yhnpruckhen&#039;&#039;&amp;quot;). In diesem Jahr wurde die Brücke repariert und das Torwarthaus erneuert, 1704 kam es zu einem Neubau des Torhäusels samt der Zugbrücke.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Berg, Brucktor, Spital, Bruckgasse 5/7|Berg, Brucktor, Spital, Bruckgasse 5/7]], 18f. ([[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#BayHStA, GL fasz. 4356 Nr. 21|BayHStA, GL fasz. 4356 Nr. 21]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1753 ist der Torbau in der Mitte der Brücke nicht mehr verzeichnet (Vogelschauplan 1753).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1803 kam es offenbar zur Aufgabe der Zugbrücke (Stadtplan 1803).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816-1817 wurde die Innbrücke &amp;quot;&#039;&#039;mit einem künstlichen Sprengwerke&#039;&#039;&amp;quot;, also mit Bogenkonstruktionen, und nur noch sechs deutlich breiteren Jochen neu errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 274. Heiserer gibt 5 Joche an, er zählt die Brückenpfeiler als Joche. In zwei Ansichten vom Anfang des 19. Jahrhunderts, die demnach nach 1817 entstanden sind (Museum Wasserburg, Inv. Nr. 1016b; StadtA Wasserburg, V-Dep.1-0184) erscheinen sechs bogenbörmige Brückenjoche, die Seiten der Brücke inkl. der Pfeiler erscheinen senkrecht verbrettert. Auch der Stadtplan von 1854 gibt nur sechs Joche wieder.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1840_ca_brucktor_burg_ansicht_sued_stadta_wb_0057.jpg|miniatur|Ansicht der Innbrücke um 1840]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1856 wurde die Brücke für die Dampfschifffahrt auf dem Inn um 5 Fuß (ca. 1,50 m) erhöht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 274; [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II322|StadtA Wasserburg a. Inn, II322]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor war die Fahrbahn der Brücke gepflastert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kögl, Innbrücke|Kögl, Innbrücke]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1860 erfolgte eine Neuteerung der Innbrücke.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Wasserburger Wochenblatt 20.5.1860.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1908_01020777_BLfD.jpg|miniatur|Ansicht der Innbrücke von 1908]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 17. auf den 18. März 1929 stürzte die Brücke nach einem Eisstoß am 8. März teilweise ein und wurde anschließend neu errichtet, jetzt zum ersten Mal unter Verendung von Stahl und Beton. Die Wiedereröffnung fand schon am 4. August des Jahres statt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Wasserburg, Reg. Verz. Teil2-VIIIR13; [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Berg, Brucktor, Spital, Bruckgasse 5/7|Berg, Brucktor, Spital, Bruckgasse 5/7]], 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1929_stadta_wb_bildarchiv_IVc4-4249 (Bild002)_klein.jpg|miniatur|Die Innbrücke nach dem Einsturz 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1929_stadta_wb_bildarchiv_Ia4c-4561_klein.jpg|miniatur|Die Innbrücke während der Wiederherstellung 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Mai 1945 abends um 19.34 Uhr, bevor am nächsten Morgen die Amerikaner in Wasserburg einmarschierten, sprengten SS-Truppen die Brücke. Sie wurde provisorisch schnell wieder repariert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II1679|StadtA Wasserburg a. Inn, II1679]].&amp;lt;br&amp;gt;, nach [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Auer, Landkreis Wasserburg, Drittes Reich|Auer, Landkreis Wasserburg, Drittes Reich]], 645f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die sich in den folgenden Jahren anschließende umfassende Instandsetzung war jedoch erst Anfang 1950 abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Wasserburger Zeitung 19.1.1950.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982/83 erfolgte schließlich der Bau der bestehenden Brücke in Anlehnung an das historische Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiserer nennt Hochwasserschäden in der Stadt für 1348, 1515, 1641, 1648, 1666, 1709, 1786, 1807, 1821, 1840, 1851 und 1853, von denen zumindest diejenigen vor dem 19. Jahrhundert größere Reparaturen an der Brücke vermuten lassen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 262.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Monumenta Boica 2|Monumenta Boica 2]], 450.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c3|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c3]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I2b245|StadtA Wasserburg a. Inn, I2b245]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II322|StadtA Wasserburg a. Inn, II322]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II1679|StadtA Wasserburg a. Inn, II1679]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#BayHStA, GL fasz. 4356 Nr. 21|BayHStA, GL fasz. 4356 Nr. 21]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Berg, Brucktor, Spital, Bruckgasse 5/7|Berg, Brucktor, Spital, Bruckgasse 5/7]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 1|Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 1]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Scharf, Innbrücke, C14-Datierung|Scharf, Innbrücke, C14-Datierung]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 1|Gschwind, Innbrücke, Dendrochronologie 2]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 262, 274.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kögl, Innbrücke|Kögl, Innbrücke]].&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Auer, Landkreis Wasserburg, Drittes Reich|Auer, Landkreis Wasserburg, Drittes Reich]], 645f.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Gerald Dobler}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{CC BY-NC-SA}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Neues_Mauthaus&amp;diff=6439</id>
		<title>Neues Mauthaus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Neues_Mauthaus&amp;diff=6439"/>
		<updated>2019-12-17T14:01:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Gerald Dobler|Gerald Dobler]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neues Mauthaus (auch Irlbeckhaus, Schmidzeile 2)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:wasserburg_schmidzeile_2_suedost_dobler_191106_klein.jpg|miniatur|Das neue Mauthaus von Südosten gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stattliche Haus mit der alten Hausnummer 93 befindet sich an der nordwestlichen Ecke des Marktplatzes, des heutigen [[Marienplatz|Marienplatzes]], in der Ecke zwischen dem unteren Ende der Schmidzeile, der einzigen alten Zufahrt zur Stadt über die Burg von Westen her und der Schustergasse, der Verbindung zur Stadtpfarrkirche St. Jakob. Es diente der Überlieferung nach ab 1497 als Sitz des herzoglichen, später kurfürstlichen Mautners, also des staatlichen Zolleinnehmers. Ein Grund für die Verlegung des Mauthauses von der Ecke zwischen Marktplatz und Bruckgasse, der Straße zur Innbrücke, könnte gewesen sein, dass man so auch die Güter, die über Flösse und Schiffe an der Innlände ankamen und über Land in Richtung Westen weiter transportiert wurden, leichter erfassen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte / Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zusammenhang mit der Verlegung des Sitzes des Mautners 1497 wird auch die Neuerrichtung des Hauses vermutet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2117.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
In Anbetracht seiner Lage im historischen Kerngebiet Wasserburgs zwischen Burg und Innbrücke kann es zumindest in Teilen aber auch noch deutlich weiter zurückreichen.&lt;br /&gt;
Auf dem ältesten [[Grundriss 1615|Stadtplan von 1615]] erscheint es mit Arkaden entlang der Schmidzeile und der Schustergasse, ebenso in der [[Vermessungsplan 1813|Uraufnahme von 1813]] und im Vermessungsplan von 1854.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1804 wurde das Haus an privat verkauft. Vor 1839 besaß es der Seilermeister Alois Heilingbrunner, ab 1839 durch einen Häusertausch der Lederermeister (Rotgerber) Anton Irlbeck Junior.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II2366|StadtA Wasserburg a. Inn, II2366]]. Die Frau von Anton Irlbeck hieß Anna. 1906 bis 1937 erscheint als Besitzer Jakob Irlbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der vorherige Besitzer sollte seinen Laden im Erdgeschoss behalten, zu dem aus einem Fenster ein eigener Eingang hergestellt werden sollte. Die Ledererwerkstatt des neuen Besitzers sollte in dessem alten Haus in der Ledererzeile bleiben, im neuen Haus aufgrund der befürchteten Geruchsbelästigung nur Leim hergestellt und in dem bereits vorhandenen Laden fertige Lederprodukte verkauft werden. Für den Rest des Hauses war eine Nutzung als &amp;quot;&#039;&#039;Wohnung und Waarengewölbe&#039;&#039;&amp;quot; vorgesehen, für das Waschhaus ebenfalls als &amp;quot;&#039;&#039;Verkaufsgewölb&#039;&#039;&amp;quot;. Tatsächlich verlegte Irlbeck jedoch auch einen Teil der Produktion in das Haus, was in den folgenden Jahren zu umfangreichen Auseinandersetzungen mit den Nachbarn führte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II2366|StadtA Wasserburg a. Inn, II2366]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1839 heißt es, dass das Haus einen eigenen Brunnen besitze, unter dem &amp;quot;&#039;&#039;Bogen&#039;&#039;&amp;quot; (den Arkaden) befand sich das genannte Waschhaus, das im folgenden Jahr abgebrochen wurde. &lt;br /&gt;
1855 erfolgte eine Erweiterung des Raumes zum Lohegerben. Die eigentliche Werkstatt von Anton Irlbeck befand sich jetzt im Walkhaus des Färbers Unterauer vor der Innbrücke.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II2366|StadtA Wasserburg a. Inn, II2366]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1871 erfolgte eine Renovierung (Inschrift unter Engelsbüste).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1906 (Wohnungserhebung) befanden sich im Erdgeschoss drei Verkaufsläden, im 1. Obergeschoss die Wohnung des Hausbesitzers mit vier Zimmern und im 2. Obergeschoss eine weitere, vermietete Wohnung mit fünf Zimmern.&lt;br /&gt;
1910 wurde ein neuer Dachstuhl errichtet, verbunden mit einer Kaminänderung.&lt;br /&gt;
Für 1925 wird eine Senkung im Mauerwerk berichtet, weshalb das Gebäude gegen das Haus Marienplatz 22 abgestützt wurde.&lt;br /&gt;
1937 erfolgten schließlich der Einbau von Zimmern im Dachgeschoss.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II2366|StadtA Wasserburg a. Inn, II2366]] (Bpl. 1937/325). Außerdem 1934 und 1935 zwei unbekannte Baumaßnahmen (Bpl. 1934/81, Bpl. 1935/413) und 1937 die Errichtung einer Lagerhalle im Garten &amp;quot;hinter den Mauern&amp;quot;, Plannr. 375 (Bpl. 1937/523).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Zöllner / Mautner ab 1497&amp;lt;ref&amp;gt;Nach [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 294.&amp;lt;/ref&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1506-1514 Lukas Lamprechtsheimer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1529 Georg Endorfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1537-1542 Stephan Schröttel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1547-1551 Mathes Laitinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1551 Hieronymus Laglberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1556-1563 Karl Köck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1573-1588 Jakob Heller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1591 Wolf Schwarzdorfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1600 Hanns Aindorfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1633 N. Villenbacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1636-1644 Johann Mayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1644 Thomas Woltenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1683 Ludwig Gregor Haberschnell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1737-1741 Korbinian Riedel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1746-1760 Joseph Ignaz Borini&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761-1765 Joseph Augustin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1766-1778 Ludwig Bernhard Hupfauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1780-1787 Franz Joseph von Beyrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1788-1799 Vinzenz Pallhausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:wasserburg_schmidzeile_2_erker_engel_mit_wappen_dobler_191106_klein.jpg|miniatur|Die spätgotische Engelsbüste unter dem Eckerker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus ist viergeschossig mit Vorschussmauer.&lt;br /&gt;
An der Südostecke ist ein polygonaler Eckerker angebracht, der sich über einer Halbsäule erhebt, über welcher über einer stilisierten Wolke (Wolkenband) die Büste eines geflügelten Engels zwei Schilde in Tartschenform mit den Wappen Wasserburgs oder der Pfalz (Löwe)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
und Bayerns (Rautenschild) in Relief vor sich hält. Darunter befindet sich der erneuerte Wahlspruch &amp;quot;So Gott mit uns, wer wird wider uns seyn. 1497&amp;quot;. Die Jahreszahl lautete 1902 noch 1097, wurde als verschrieben interpretiert und deshalb später in 1497 abgeändert. Die qualitätvolle Skulptur schrieb man 1902 noch dem Bildhauer Wolfgang Leb zu, &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2118; so auch der Eintrag in der Denkmalliste.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
von Liedke wird sie unter den Werken Lebs nicht mehr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Liedke, Leb, Wolfgang|Liedke, Leb, Wolfgang]]. Nach Liedke erwarb Leb (* vermutlich um 1460, † um 1520) wohl um 1490 das Wasserburger Bürgerrecht. 1496 ist er urkundlich in der Stadt belegt, 1519 wird er zum letzten Mal erwähnt. In den Archivalien wird er nur als Maler geführt, jedoch belegen die signierten Stiftertumben in den Klöstern Ebersberg von 1500 und Attel von 1509 seine Tätigkeit als hochrangiger Bildhauer. In Wasserburg werden ihm noch mehrere Epitaphien, darunter das Epitaph für den herzoglichen Rentmeister Hans Baumgartner († 1515) in St. Jakob und ein Glasgemälde für St. Achatz zugeschrieben. Liedke zählt Leb &amp;quot;zu den bedeutendsten Steinbildhauern Altbaierns [...] Das von ihm 1500 ausgeführte Stifterhochgrab in Ebersberg zählt auf dem Gebiet der spätgotischen Sepulkralskulptur zu den großartigsten Leistungen im süddeutschen Raum.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseite des Hauses befindet sich ein zweiter, flacher und rechteckiger Erker, im Erdgeschoss des Hauses sind sowohl in den Arkaden als auch innerhalb derselben gotische Gewölbe ohne Rippen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#BayHStA, GL fasz. 4356 Nr. 21|BayHStA, GL fasz. 4356 Nr. 21]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II2366|StadtA Wasserburg a. Inn, II2366]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Reithofer, Geschichte Stadt Wasserburg|Reithofer, Geschichte Stadt Wasserburg]], 11f.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 273.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2117f.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Dehio, Kunstdenkmäler Oberbayern|Dehio, Kunstdenkmäler Oberbayern]], 1360.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Gerald Dobler}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{CC BY-NC-SA}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Neues_Mauthaus&amp;diff=6438</id>
		<title>Neues Mauthaus</title>
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		<updated>2019-12-17T13:46:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Gerald Dobler|Gerald Dobler]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neues Mauthaus (auch Irlbeckhaus, Schmidzeile 2)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:wasserburg_schmidzeile_2_suedost_dobler_191106_klein.jpg|miniatur|Das neue Mauthaus von Südosten gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stattliche Haus mit der alten Hausnummer 93 befindet sich an der nordwestlichen Ecke des Marktplatzes, des heutigen [[Marienplatz|Marienplatzes]], in der Ecke zwischen dem unteren Ende der Schmidzeile, der einzigen alten Zufahrt zur Stadt über die Burg von Westen her und der Schustergasse, der Verbindung zur Stadtpfarrkirche St. Jakob. Es diente der Überlieferung nach ab 1497 als Sitz des herzoglichen, später kurfürstlichen Mautners, also des staatlichen Zolleinnehmers. Ein Grund für die Verlegung des Mauthauses von der Ecke zwischen Marktplatz und Bruckgasse, der Straße zur Innbrücke, könnte gewesen sein, dass man so auch die Güter, die über Flösse und Schiffe an der Innlände ankamen und über Land in Richtung Westen weiter transportiert wurden, leichter erfassen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte / Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zusammenhang mit der Verlegung des Sitzes des Mautners 1497 wird auch die Neuerrichtung des Hauses vermutet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2117.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
In Anbetracht seiner Lage im historischen Kerngebiet Wasserburgs zwischen Burg und Innbrücke kann es zumindest in Teilen aber auch noch deutlich weiter zurückreichen.&lt;br /&gt;
Auf dem ältesten [[Grundriss 1615|Stadtplan von 1615]] erscheint es mit Arkaden entlang der Schmidzeile und der Schustergasse, ebenso in der [[Vermessungsplan 1813|Uraufnahme von 1813]] und im Vermessungsplan von 1854.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1804 wurde das Haus an privat verkauft. Vor 1839 besaß es der Seilermeister Alois Heilingbrunner, ab 1839 durch einen Häusertausch der Lederermeister (Rotgerber) Anton Irlbeck Junior.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II2366|StadtA Wasserburg a. Inn, II2366]]. Die Frau von Anton Irlbeck hieß Anna. 1906 bis 1937 erscheint als Besitzer Jakob Irlbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der vorherige Besitzer sollte seinen Laden im Erdgeschoss behalten, zu dem aus einem Fenster ein eigener Eingang hergestellt werden sollte. Die Ledererwerkstatt des neuen Besitzers sollte in dessem alten Haus in der Ledererzeile bleiben, im neuen Haus aufgrund der befürchteten Geruchsbelästigung nur Leim hergestellt und in dem bereits vorhandenen Laden fertige Lederprodukte verkauft werden. Für den Rest des Hauses war eine Nutzung als &amp;quot;&#039;&#039;Wohnung und Waarengewölbe&#039;&#039;&amp;quot; vorgesehen, für das Waschhaus ebenfalls als &amp;quot;&#039;&#039;Verkaufsgewölb&#039;&#039;&amp;quot;. Tatsächlich verlegte Irlbeck jedoch auch einen Teil der Produktion in das Haus, was in den folgenden Jahren zu umfangreichen Auseinandersetzungen mit den Nachbarn führte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II2366|StadtA Wasserburg a. Inn, II2366]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1839 heißt es, dass das Haus einen eigenen Brunnen besitze, unter dem &amp;quot;&#039;&#039;Bogen&#039;&#039;&amp;quot; (den Arkaden) befand sich das genannte Waschhaus, das im folgenden Jahr abgebrochen wurde. &lt;br /&gt;
1855 erfolgte eine Erweiterung des Raumes zum Lohegerben. Die eigentliche Werkstatt von Anton Irlbeck befand sich jetzt im Walkhaus des Färbers Unterauer vor der Innbrücke.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II2366|StadtA Wasserburg a. Inn, II2366]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1871 erfolgte eine Renovierung (Inschrift unter Engelsbüste).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1906 (Wohnungserhebung) befanden sich im Erdgeschoss drei Verkaufsläden, im 1. Obergeschoss die Wohnung des Hausbesitzers mit vier Zimmern und im 2. Obergeschoss eine weitere, vermietete Wohnung mit fünf Zimmern.&lt;br /&gt;
1910 wurde ein neuer Dachstuhl errichtet, verbunden mit einer Kaminänderung.&lt;br /&gt;
Für 1925 wird eine Senkung im Mauerwerk berichtet, weshalb das Gebäude gegen das Haus Marienplatz 22 abgestützt wurde.&lt;br /&gt;
1937 erfolgten schließlich der Einbau von Zimmern im Dachgeschoss.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II2366|StadtA Wasserburg a. Inn, II2366]] (Bpl. 1937/325). Außerdem 1934 und 1935 zwei unbekannte Baumaßnahmen (Bpl. 1934/81, Bpl. 1935/413) und 1937 die Errichtung einer Lagerhalle im Garten &amp;quot;hinter den Mauern&amp;quot;, Plannr. 375 (Bpl. 1937/523).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der Zöllner / Mautner ab 1497&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Nach [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 294.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1506-1514 Lukas Lamprechtsheimer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1529 Georg Endorfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1537-1542 Stephan Schröttel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1547-1551 Mathes Laitinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1551 Hieronymus Laglberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1556-1563 Karl Köck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1573-1588 Jakob Heller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1591 Wolf Schwarzdorfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1600 Hanns Aindorfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1633 N. Villenbacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1636-1644 Johann Mayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1644 Thomas Woltenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1683 Ludwig Gregor Haberschnell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1737-1741 Korbinian Riedel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1746-1760 Joseph Ignaz Borini&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761-1765 Joseph Augustin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1766-1778 Ludwig Bernhard Hupfauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1780-1787 Franz Joseph von Beyrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1788-1799 Vinzenz Pallhausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:wasserburg_schmidzeile_2_erker_engel_mit_wappen_dobler_191106_klein.jpg|miniatur|Die spätgotische Engelsbüste unter dem Eckerker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus ist viergeschossig mit Vorschussmauer.&lt;br /&gt;
An der Südostecke ist ein polygonaler Eckerker angebracht, der sich über einer Halbsäule erhebt, über welcher über einer stilisierten Wolke (Wolkenband) die Büste eines geflügelten Engels zwei Schilde in Tartschenform mit den Wappen Wasserburgs oder der Pfalz (Löwe)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
und Bayerns (Rautenschild) in Relief vor sich hält. Darunter befindet sich der erneuerte Wahlspruch &amp;quot;So Gott mit uns, wer wird wider uns seyn. 1497&amp;quot;. Die Jahreszahl lautete 1902 noch 1097, wurde als verschrieben interpretiert und deshalb später in 1497 abgeändert. Die qualitätvolle Skulptur schrieb man 1902 noch dem Bildhauer Wolfgang Leb zu, &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2118; so auch der Eintrag in der Denkmalliste.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
von Liedke wird sie unter den Werken Lebs nicht mehr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Liedke, Leb, Wolfgang|Liedke, Leb, Wolfgang]]. Nach Liedke erwarb Leb (* vermutlich um 1460, † um 1520) wohl um 1490 das Wasserburger Bürgerrecht. 1496 ist er urkundlich in der Stadt belegt, 1519 wird er zum letzten Mal erwähnt. In den Archivalien wird er nur als Maler geführt, jedoch belegen die signierten Stiftertumben in den Klöstern Ebersberg von 1500 und Attel von 1509 seine Tätigkeit als hochrangiger Bildhauer. In Wasserburg werden ihm noch mehrere Epitaphien, darunter das Epitaph für den herzoglichen Rentmeister Hans Baumgartner († 1515) in St. Jakob und ein Glasgemälde für St. Achatz zugeschrieben. Liedke zählt Leb &amp;quot;zu den bedeutendsten Steinbildhauern Altbaierns [...] Das von ihm 1500 ausgeführte Stifterhochgrab in Ebersberg zählt auf dem Gebiet der spätgotischen Sepulkralskulptur zu den großartigsten Leistungen im süddeutschen Raum.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseite des Hauses befindet sich ein zweiter, flacher und rechteckiger Erker, im Erdgeschoss des Hauses sind sowohl in den Arkaden als auch innerhalb derselben gotische Gewölbe ohne Rippen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#BayHStA, GL fasz. 4356 Nr. 21|BayHStA, GL fasz. 4356 Nr. 21]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II2366|StadtA Wasserburg a. Inn, II2366]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Reithofer, Geschichte Stadt Wasserburg|Reithofer, Geschichte Stadt Wasserburg]], 11f.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 273.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2117f.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Dehio, Kunstdenkmäler Oberbayern|Dehio, Kunstdenkmäler Oberbayern]], 1360.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Gerald Dobler}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{CC BY-NC-SA}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Neues_Mauthaus&amp;diff=6436</id>
		<title>Neues Mauthaus</title>
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		<updated>2019-12-17T13:30:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Gerald Dobler|Gerald Dobler]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neues Mauthaus (auch Irlbeckhaus, Schmidzeile 2)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:wasserburg_schmidzeile_2_suedost_dobler_191106_klein.jpg|miniatur|Das neue Mauthaus von Südosten gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stattliche Haus mit der alten Hausnummer 93 befindet sich an der nordwestlichen Ecke des Marktplatzes, des heutigen [https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/Marienplatz Marienplatzes], in der Ecke zwischen dem unteren Ende der Schmidzeile, der einzigen alten Zufahrt zur Stadt über die Burg von Westen her und der Schustergasse, der Verbindung zur Stadtpfarrkirche St. Jakob. Es diente der Überlieferung nach ab 1497 als Sitz des herzoglichen, später kurfürstlichen Mautners, also des staatlichen Zolleinnehmers. Ein Grund für die Verlegung des Mauthauses von der Ecke zwischen Marktplatz und Bruckgasse, der Straße zur Innbrücke, könnte gewesen sein, dass man so auch die Güter, die über Flösse und Schiffe an der Innlände ankamen und über Land in Richtung Westen weiter transportiert wurden, leichter erfassen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte / Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zusammenhang mit der Verlegung des Sitzes des Mautners 1497 wird auch die Neuerrichtung des Hauses vermutet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2117.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
In Anbetracht seiner Lage im historischen Kerngebiet Wasserburgs zwischen Burg und Innbrücke kann es zumindest in Teilen aber auch noch deutlich weiter zurückreichen.&lt;br /&gt;
Auf dem ältesten Stadtplan von 1615 erscheint es mit Arkaden entlang der Schmidzeile und der Schustergasse, ebenso in der Uraufnahme von 1813 und im Vermessungsplan von 1854.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1804 wurde das Haus an privat verkauft. Vor 1839 besaß es der Seilermeister Alois Heilingbrunner, ab 1839 durch einen Häusertausch der Lederermeister (Rotgerber) Anton Irlbeck Junior.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II2366|StadtA Wasserburg a. Inn, II2366]]. Die Frau von Anton Irlbeck hieß Anna. 1906 bis 1937 erscheint als Besitzer Jakob Irlbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der vorherige Besitzer sollte seinen Laden im Erdgeschoss behalten, zu dem aus einem Fenster ein eigener Eingang hergestellt werden sollte. Die Ledererwerkstatt des neuen Besitzers sollte in dessem alten Haus in der Ledererzeile bleiben, im neuen Haus aufgrund der befürchteten Geruchsbelästigung nur Leim hergestellt und in dem bereits vorhandenen Laden fertige Lederprodukte verkauft werden. Für den Rest des Hauses war eine Nutzung als &amp;quot;&#039;&#039;Wohnung und Waarengewölbe&#039;&#039;&amp;quot; vorgesehen, für das Waschhaus ebenfalls als &amp;quot;&#039;&#039;Verkaufsgewölb&#039;&#039;&amp;quot;. Tatsächlich verlegte Irlbeck jedoch auch einen Teil der Produktion in das Haus, was in den folgenden Jahren zu umfangreichen Auseinandersetzungen mit den Nachbarn führte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II2366|StadtA Wasserburg a. Inn, II2366]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1839 heißt es, dass das Haus einen eigenen Brunnen besitze, unter dem &amp;quot;&#039;&#039;Bogen&#039;&#039;&amp;quot; (den Arkaden) befand sich das genannte Waschhaus, das im folgenden Jahr abgebrochen wurde. &lt;br /&gt;
1855 erfolgte eine Erweiterung des Raumes zum Lohegerben. Die eigentliche Werkstatt von Anton Irlbeck befand sich jetzt im Walkhaus des Färbers Unterauer vor der Innbrücke.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II2366|StadtA Wasserburg a. Inn, II2366]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1871 erfolgte eine Renovierung (Inschrift unter Engelsbüste).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1906 (Wohnungserhebung) befanden sich im Erdgeschoss 3 Verkaufsläden, im 1. Obergeschoss die Wohnung des Hausbesitzers mit 4 Zimmern und im 2. Obergeschoss eine weitere, vermietete Wohnung mit 5 Zimmern.&lt;br /&gt;
1910 wurde ein neuer Dachstuhls errichtet, verbunden mit einer Kaminänderung.&lt;br /&gt;
Für 1925 wird eine Senkung im Mauerwerk berichtet, weshalb das Gebäude gegen das Haus Marienplatz 22 abgestützt wurde.&lt;br /&gt;
1937 erfolgten schließlich der Einbau von Zimmern im Dachgeschoss.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II2366|StadtA Wasserburg a. Inn, II2366]] (Bpl. 1937/325). Außerdem 1934 und 1935 zwei unbekannte Baumaßnahmen (Bpl. 1934/81, Bpl. 1935/413) und 1937 die Errichtung einer Lagerhalle im Garten &amp;quot;hinter den Mauern&amp;quot;, Plannr. 375 (Bpl. 1937/523).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der Zöllner / Mautner ab 1497&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Nach [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 294.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1506-1514 Lukas Lamprechtsheimer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1529 Georg Endorfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1537-1542 Stephan Schröttel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1547-1551 Mathes Laitinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1551 Hieronymus Laglberger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1556-1563 Karl Köck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1573-1588 Jakob Heller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1591 Wolf Schwarzdorfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1600 Hanns Aindorfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1633 N. Villenbacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1636-1644 Johann Mayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1644 Thomas Woltenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1683 Ludwig Gregor Haberschnell&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1737-1741 Korbinian Riedel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1746-1760 Joseph Ignaz Borini&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761-1765 Joseph Augustin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1766-1778 Ludwig Bernhard Hupfauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1780-1787 Franz Joseph von Beyrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1788-1799 Vinzenz Pallhausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:wasserburg_schmidzeile_2_erker_engel_mit_wappen_dobler_191106_klein.jpg|miniatur|Die spätgotische Engelsbüste unter dem Eckerker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus ist viergeschossig mit Vorschussmauer.&lt;br /&gt;
An der Südostecke ist ein polygonaler Eckerker angebracht, der sich über einer Halbsäule erhebt, über welcher über einer stilisierten Wolke (Wolkenband) die Büste eines geflügelten Engels zwei Schilde in Tartschenform mit den Wappen Wasserburgs oder der Pfalz (Löwe)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
und Bayerns (Rautenschild) in Relief vor sich hält. Darunter befindet sich der erneuerte Wahlspruch &amp;quot;So Gott mit uns, wer wird wider uns seyn. 1497&amp;quot;. Die Jahreszahl lautete 1902 noch 1097, wurde als verschrieben interpretiert und deshalb später in 1497 abgeändert. Die qualitätvolle Skulptur schrieb man 1902 noch dem Bildhauer Wolfgang Leb zu, &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2118; so auch der Eintrag in der Denkmalliste.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
von Liedke wird sie unter den Werken Lebs nicht mehr aufgeführt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Liedke, Leb, Wolfgang|Liedke, Leb, Wolfgang]]. Nach Liedke erwarb Leb (* vermutlich um 1460, † um 1520) wohl um 1490 das Wasserburger Bürgerrecht. 1496 ist er urkundlich in der Stadt belegt, 1519 wird er zum letzten Mal erwähnt. In den Archivalien wird er nur als Maler geführt, jedoch belegen die signierten Stiftertumben in den Klöstern Ebersberg von 1500 und Attel von 1509 seine Tätigkeit als hochrangiger Bildhauer. In Wasserburg werden ihm noch mehrere Epitaphien, darunter das Epitaph für den herzoglichen Rentmeister Hans Baumgartner († 1515) in St. Jakob und ein Glasgemälde für St. Achatz zugeschrieben. Liedke zählt Leb &amp;quot;zu den bedeutendsten Steinbildhauern Altbaierns [...] Das von ihm 1500 ausgeführte Stifterhochgrab in Ebersberg zählt auf dem Gebiet der spätgotischen Sepulkralskulptur zu den großartigsten Leistungen im süddeutschen Raum.&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseite des Hauses befindet sich ein zweiter, flacher und rechteckiger Erker, im Erdgeschoss des Hauses sind sowohl in den Arkaden als auch innerhalb derselben gotische Gewölbe ohne Rippen erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#BayHStA, GL fasz. 4356 Nr. 21|BayHStA, GL fasz. 4356 Nr. 21]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, II2366|StadtA Wasserburg a. Inn, II2366]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Reithofer, Geschichte Stadt Wasserburg|Reithofer, Geschichte Stadt Wasserburg]], 11f.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 273.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2117f.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Dehio, Kunstdenkmäler Oberbayern|Dehio, Kunstdenkmäler Oberbayern]], 1360.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Gerald Dobler}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{CC BY-NC-SA}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Grabdenkmal,_Nr._64,_Ortt,_1714&amp;diff=6424</id>
		<title>Grabdenkmal, Nr. 64, Ortt, 1714</title>
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		<updated>2019-12-17T10:51:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Innen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 64, Ortt, 1714, Gesamtansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 64, Ortt, 1714, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 64, Ortt, 1714, Skizze Lobming.jpg|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 64, Ortt, 1714, Skizze Lobming.]]&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Johann Franz von Ortt (auch Orth, Orttner), Mautner. († 14.7.1714)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Estermann-Kapelle&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kebinger, Kapellenkranz St. Jakob|Kebinger, Kapellenkranz St. Jakob]], Nr. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;, als Bodenbelag verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in dasiger Pfarrkirche auf der Evangeliums Seite des Chor Altars, hinter selben, und ausserhalb zwischen der Corpus Christi, und Bäcken Kapellen&#039;&#039; (= an der Mauer zwischen Kapelle 5 und 6&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kebinger, Kapellenkranz St. Jakob|Kebinger, Kapellenkranz St. Jakob]], Nr. 5 und 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]] Nr. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Von einem einst repräsentativen Epitaph ist nur noch die fast quadratische, glatte Platte mit dem Text erhalten. Über dem Schriftfeld befand sich in einem Rundbogen die Darstellung der Auferstehung mit den Wächtern am Grabe. Der innere Rahmen bestand aus Blätterwerk, um den sich Blüten, Totenköpfe und Engel mit den Symbolen der Vergänglichkeit gruppierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Rotmarmor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 66 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 67 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Inschrift Original !! Deutsche Übersetzung&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Maier, Lateinische Grabinschriften|Maier, Lateinische Grabinschriften]], 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;EN IACET VIATOR, hic&amp;lt;br&amp;gt;Prænob(ilis). &amp;amp; Stren(uus). D (ominus) FRANC&amp;lt;br&amp;gt;Ab ORTT: S(ancti): R(omani): I(mperii): Eques S(erenissimi):&amp;lt;br&amp;gt;E(lectoris): B(avariae): CONS(iliarius):&amp;lt;br&amp;gt;Telon(arius) Wasserburgi. XIV Iulii Anno&amp;lt;br&amp;gt;MDCCXIV pie defunctus. Vir iustus&amp;lt;br&amp;gt;Labore Sudore ac Senio confectus,&amp;lt;br&amp;gt;Viduus Ecclesiam hanc sibi ut Spon:&amp;lt;br&amp;gt;sam elegit &amp;amp; eam pro Asse instituit, ac&amp;lt;br&amp;gt;restauravit. Sui æternam Hæreditatem&amp;lt;br&amp;gt;precatur&amp;amp;emsp; &amp;amp;emsp;&amp;amp;emsp;&amp;amp;emsp; &amp;amp;emsp;&amp;amp;emsp;&amp;amp;emsp; &amp;amp;emsp;&amp;amp;emsp; &amp;amp;emsp; Ecclesia&amp;lt;br&amp;gt;REQUIESCAT &amp;amp;emsp; &amp;amp;emsp;&amp;amp;emsp; &amp;amp;emsp;&amp;amp;emsp;&amp;amp;emsp; &amp;amp;emsp;IN PACE||&#039;&#039;Siehe, Wanderer, hier liegt&amp;lt;br&amp;gt;der vornehme und gestrenge Herr Johann Franz(iskus)&amp;lt;br&amp;gt;von Ortt, Ritter des Heiligen Römischen Reiches, des durchlauchtigsten&amp;lt;br&amp;gt;Kurfürsten von Bayern Rat [und]&amp;lt;br&amp;gt;Mautner zu Wasserburg, am 14. Juli im Jahre&amp;lt;br&amp;gt;1714 fromm verschieden ist. Er war ein gerechter Mann,&amp;lt;br&amp;gt;von Arbeit, Mühe und Alter geschwächt/verzehrt,&amp;lt;br&amp;gt;hat er sich als Witwer dieses Gotteshaus wie zu seiner Braut&amp;lt;br&amp;gt;erwählt und es entsprechend seinem Vermögen eingerichtet und&amp;lt;br&amp;gt;restauriert. Ein ewiges Erbe (einen ewigen Lohn)&amp;lt;br&amp;gt;wünscht ihm&amp;amp;emsp;&amp;amp;emsp;&amp;amp;emsp; &amp;amp;emsp;&amp;amp;emsp;&amp;amp;emsp; &amp;amp;emsp;die Kirche&amp;lt;br&amp;gt;Er ruhe&amp;amp;emsp;&amp;amp;emsp; &amp;amp;emsp;&amp;amp;emsp;&amp;amp;emsp; &amp;amp;emsp;&amp;amp;emsp;&amp;amp;emsp; &amp;amp;emsp;in Frieden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Grabstein von Georg Ferdinand Hartmann 1717 geschaffen, laut Kirchenrechnung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I2c900|StadtA Wasserburg a. Inn, I2c900]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Person: Johann Franz von Orth war von 1711 – 1714 Mautner in Wasserburg, nachdem er vorher vom 25.7.1685 – 13.9.1708 Rent- und Landschreiber in Burghausen war. Davor hatte er das Gerichts- und Kastengegenschreiberamt in Aichach vom 11.11.1675 – 25.7.1685 inne. Am 13.7.1688 erhielt er den Ratstitel und wurde darin 1708 bestätigt – er unterschreibt damals als &#039;&#039;Johann Franz von Orth&#039;&#039;. 1708 (13.9. wurde sein Nachfolger eingesetzt) resignierte er auf die Stelle und bewarb sich um das Mautamt Wasserburg. Der Zeitraum von 1708 – 1711 ist nicht belegt. Welche Einrichtungen er für die Pfarrkirche gestiftet hat bzw. was er hat renovieren lassen, entzieht sich unserer Kenntnis. Reithofer&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Reithofer, Geschichte Stadt Wasserburg|Reithofer, Geschichte Stadt Wasserburg]], 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; zählt ihn unter die &#039;&#039;Gutthäter&#039;&#039; und vermerkt, dass er die Stadtpfarrkirche zur Universalerbin von 15.600 fl. eingesetzt habe. Erst drei Jahre nach seinem Tod hat die Pfarrei einen Grabstein in Auftrag gegeben, wie aus der Kirchenrechnung von 1717 hervorgeht: &#039;&#039;Ferdinand Hartmann Bildthauern ratione verfertigten Grabsteins resp. Epitaphi vor Herrn von Ortt gewest. Churf. Mautner alhir und dises Gottshaus gewesten [bene]factorn 49 fl&#039;&#039;. Der Maler Heller/Höller musste die Schrift vergolden: &#039;&#039;Martin Höller Mallern rigore zötls von Vegoltung besagten Epitaphi u. was dazu gehörig  27 fl.&#039;&#039; Auch wenn wir nicht wissen, welche Stiftungen Johann Franz von Orth gemacht hat, so scheint der erhaltene Grabstein eher bescheiden zu sein, da die Rahmung aus Laubwerk mit Engeln samt Todessymbolen und das Auferstehungsrelief verschollen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
In Vierpass, wobei der untere Halbkreis nicht mehr erhalten ist. Geviertet mit Doppeladler in Herzschild. 1 schreitender Löwe mit Herz in Pranken, auf dem ein Kreuz steht. 2 Ritter mit erhobenem Schwert. 3 geschweiftes Prankenkreuz. 4. Geteilt, oben Halbmond, unten Stern. Als Bekrönung Helme mit Doppeladler und Löwe mit Herz und Krone. Wappen bislang nicht zuzuordnen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Grabdenkmal, Nr. 64, Ortt, 1714, Wappen der Ortt.JPG|100px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 64, Ortt, 1714, Wappen der Ortt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Stark abgetreten, z.T. mit Mörtel verschmiert, vom Relief und der Rahmung fehlt jede Spur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kebinger, Kapellenkranz St. Jakob|Kebinger, Kapellenkranz St. Jakob]], Nr. 5 und 6.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]] Nr. 60.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 71.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], Nr. 37.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Maier, Lateinische Grabinschriften|Maier, Lateinische Grabinschriften]], 19.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Geiß, Verwaltungs-Beamte Altbayerns|Geiß, Verwaltungs-Beamte Altbayerns]], 147. (hier wird nur ein Amtsjahr 1715 vermerkt, was jedoch nicht stimmen kann).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Ferchl, Behörden und Beamte 2|Ferchl, Behörden und Beamte 2]], 1269. (vermerkt, dass von 1714 – 1715 das Mautamt unbesetzt war und vom Kastner verwaltet wurde).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Ferchl, Behörden und Beamte 1|Ferchl, Behörden und Beamte 1]], 29, 86.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I2c900|StadtA Wasserburg a. Inn, I2c900]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 200.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#o.V., Merkwürdigkeiten St. Jakobspfarrkirche|o.V., Merkwürdigkeiten St. Jakobspfarrkirche]], 116.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Reithofer, Geschichte Stadt Wasserburg|Reithofer, Geschichte Stadt Wasserburg]], 42.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}{{Vorlage:CC BY-NC-SA}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Grabdenkmal,_Nr._68,_Mair,_1644&amp;diff=4518</id>
		<title>Grabdenkmal, Nr. 68, Mair, 1644</title>
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		<updated>2019-08-21T07:33:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: /* Früherer Standort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Innen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 68, Mair, 1644, Gesamtansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 68, Mair, 1644, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Johann Mair, Mautner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Estermann-Kapelle, als Bodenbelag verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bei Lobming wird kein früherer Standort erwähnt. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Ein einfacher Rahmen teilt die Platte in zwei Hälften, wobei die obere von einer Inschrift mit Rollwerkrahmen gefüllt wird, während die untere das Wappen des Verstorbenen in einem beschrifteten Kreis enthält. Die Zwickel sind durch Blüten- und Früchtegebinde gefüllt. Am Rahmen links unten Signatur des Gregor Pichler.&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Pichler - Bildhauer in Wasserburg, vgl. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Rotmarmor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 115 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 80 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Inschrift Original&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;Alda Ligt begraben der Edl&amp;lt;br&amp;gt;und Vesste Herr Johan Mair&amp;lt;br&amp;gt;der Cürfrtl: Drtl: Hertzog&amp;lt;br&amp;gt;Maximilians in Bayrn etc.&amp;lt;br&amp;gt;gewester Maüttner alhie seel so&amp;lt;br&amp;gt;den 12. Maÿ Ao 1644. in Gott&amp;lt;br&amp;gt;seligclich entschlaffen ist.&amp;lt;br&amp;gt;Lieber Leser sag dü Darzue&amp;lt;br&amp;gt;Verleich im Gott Die Ewig Rühe&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 68, Mair, 1644, Signatur des Pichler.png|140px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 68, Mair, 1644, Signatur des Gregory Pichler.]]&lt;br /&gt;
Signiert mit vollem Namen „Gregory Pichler“ – teilweise überputzt. Pichler hat hier auf ein &amp;lt;nowiki&amp;gt;Schema&amp;lt;/nowiki&amp;gt; zurückgegriffen, das Jeremias Hartmann&amp;lt;ref&amp;gt;Jeremias Hartmann - Bildhauer in Wasserburg, vgl. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 113ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Attel und Beyharting verwendet hatte.&amp;lt;br&amp;gt;Zur Person: Johann Mair war vom 20.6.1635 – 16.4.1644 Mautner in Wasserburg und musste 1638 und 1641 in Abwesenheit des Pflegers auch die Pflege-Verwaltung übernehmen. Vor der Übernahme der Stelle eines Mautners war Mair Hofkammersekretär und bis 7.7.1635 Mautkommissär. Die Bestallungsurkunde zum Mautner ist vom 1.1.1636 datiert. Der Name des Mautners Mair (auch Mayr) und seiner Gattin Maria Wörl erscheint mehrfach unter den Spendern von kirchlichen Textilien im Inventar der Pfarr- und Frauenkirche&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Brunhuber, Zur Geschichte St.Jakobs|Brunhuber, Zur Geschichte St.Jakobs]], 66, 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; – (Maria Wörl und ihr Mann werden dabei als 1647 schon verstorben vermerkt). Ob die Fragmente eines Epitaphs, gefunden auf dem Kirchenspeicher in Eiselfing, der Gattin/Witwe des Johann Mair zuzuordnen sind, ist fraglich. Es handelt sich eher um eine &#039;&#039;Geborne Mairin&#039;&#039;, Gattin eines Mautners &#039;&#039;…friedt&#039;&#039;, der in den Beamtenlisten bislang nicht ermittelt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 68, Mair, 1644, Wappen.png|140px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 68, Mair, 1644, Wappen.]]&lt;br /&gt;
Barocker Schild mit springendem Hirsch nach links. Undefinierbarer Helm mit Krone und Kleinod zwischen Büffelhörnern und Helmdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Rand und Vertiefungen teilweise durch Mörtel verschmiert, eingefressener Staub zwischen den Blüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2082.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 66.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 38.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Ferchl, Behörden und Beamte 2|Ferchl, Behörden und Beamte 2]], 1268.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Brunhuber, Zur Geschichte St.Jakobs|Brunhuber, Zur Geschichte St.Jakobs]], 66, 68.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Geiß, Verwaltungs-Beamte Altbayerns|Geiß, Verwaltungs-Beamte Altbayerns]], 147.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 78.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}{{Vorlage:CC BY-NC-SA}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Grabdenkmal,_Nr._68,_Mair,_1644&amp;diff=4517</id>
		<title>Grabdenkmal, Nr. 68, Mair, 1644</title>
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		<updated>2019-08-21T07:32:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Innen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 68, Mair, 1644, Gesamtansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 68, Mair, 1644, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Johann Mair, Mautner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Estermann-Kapelle, als Bodenbelag verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Unbekannt, da bei Lobming nicht erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Ein einfacher Rahmen teilt die Platte in zwei Hälften, wobei die obere von einer Inschrift mit Rollwerkrahmen gefüllt wird, während die untere das Wappen des Verstorbenen in einem beschrifteten Kreis enthält. Die Zwickel sind durch Blüten- und Früchtegebinde gefüllt. Am Rahmen links unten Signatur des Gregor Pichler.&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Pichler - Bildhauer in Wasserburg, vgl. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Rotmarmor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 115 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 80 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Inschrift Original&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;Alda Ligt begraben der Edl&amp;lt;br&amp;gt;und Vesste Herr Johan Mair&amp;lt;br&amp;gt;der Cürfrtl: Drtl: Hertzog&amp;lt;br&amp;gt;Maximilians in Bayrn etc.&amp;lt;br&amp;gt;gewester Maüttner alhie seel so&amp;lt;br&amp;gt;den 12. Maÿ Ao 1644. in Gott&amp;lt;br&amp;gt;seligclich entschlaffen ist.&amp;lt;br&amp;gt;Lieber Leser sag dü Darzue&amp;lt;br&amp;gt;Verleich im Gott Die Ewig Rühe&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 68, Mair, 1644, Signatur des Pichler.png|140px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 68, Mair, 1644, Signatur des Gregory Pichler.]]&lt;br /&gt;
Signiert mit vollem Namen „Gregory Pichler“ – teilweise überputzt. Pichler hat hier auf ein &amp;lt;nowiki&amp;gt;Schema&amp;lt;/nowiki&amp;gt; zurückgegriffen, das Jeremias Hartmann&amp;lt;ref&amp;gt;Jeremias Hartmann - Bildhauer in Wasserburg, vgl. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 113ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Attel und Beyharting verwendet hatte.&amp;lt;br&amp;gt;Zur Person: Johann Mair war vom 20.6.1635 – 16.4.1644 Mautner in Wasserburg und musste 1638 und 1641 in Abwesenheit des Pflegers auch die Pflege-Verwaltung übernehmen. Vor der Übernahme der Stelle eines Mautners war Mair Hofkammersekretär und bis 7.7.1635 Mautkommissär. Die Bestallungsurkunde zum Mautner ist vom 1.1.1636 datiert. Der Name des Mautners Mair (auch Mayr) und seiner Gattin Maria Wörl erscheint mehrfach unter den Spendern von kirchlichen Textilien im Inventar der Pfarr- und Frauenkirche&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Brunhuber, Zur Geschichte St.Jakobs|Brunhuber, Zur Geschichte St.Jakobs]], 66, 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; – (Maria Wörl und ihr Mann werden dabei als 1647 schon verstorben vermerkt). Ob die Fragmente eines Epitaphs, gefunden auf dem Kirchenspeicher in Eiselfing, der Gattin/Witwe des Johann Mair zuzuordnen sind, ist fraglich. Es handelt sich eher um eine &#039;&#039;Geborne Mairin&#039;&#039;, Gattin eines Mautners &#039;&#039;…friedt&#039;&#039;, der in den Beamtenlisten bislang nicht ermittelt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 68, Mair, 1644, Wappen.png|140px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 68, Mair, 1644, Wappen.]]&lt;br /&gt;
Barocker Schild mit springendem Hirsch nach links. Undefinierbarer Helm mit Krone und Kleinod zwischen Büffelhörnern und Helmdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Rand und Vertiefungen teilweise durch Mörtel verschmiert, eingefressener Staub zwischen den Blüten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2082.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 66.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 38.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Ferchl, Behörden und Beamte 2|Ferchl, Behörden und Beamte 2]], 1268.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Brunhuber, Zur Geschichte St.Jakobs|Brunhuber, Zur Geschichte St.Jakobs]], 66, 68.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Geiß, Verwaltungs-Beamte Altbayerns|Geiß, Verwaltungs-Beamte Altbayerns]], 147.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 78.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}{{Vorlage:CC BY-NC-SA}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Grabdenkmal,_Nr._13,_Feichtmayr,_1720&amp;diff=4151</id>
		<title>Grabdenkmal, Nr. 13, Feichtmayr, 1720</title>
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		<updated>2019-07-23T14:17:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr.13 Feichtmayr, 1720.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 13, Feichtmayr, 1720, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Augustin Feichtmayr, kurfürstlicher Rat und Salzbeamter in Wasserburg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maria Anna Feichtmayr, geborene Dellinger.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Maria Dellinger, deren Mutter, † 22.6.1718.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Nordseite, links vom Nordportal, über [[Grabdenkmal,_Nr._12,_Meiller,_1767|Grabdenkmal, Nr. 12]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Vermutlich ursprünglicher Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Rotmarmorplatte ohne Schmuck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Rotmarmor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 61 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 60 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alda Ligt Begraben der Woll Edl Und&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gestrenge Herr Augustin Feichtmaÿr gewest:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;er Churfrtl. Rath Und Salczbeambt. All:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;hier, welche gestorben den. 13. auge 1720.,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dan dessen Ehewirthin Frau Maria Anna&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gebohrne Dellingerin, so abgeleibt den […]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wie auch dero Frau Muetter Frau Maria&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dellingerin wittib Und geweste Landschaffts&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;DOCTORIN zu Burghausen, so Vershiden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;den. 22. Junÿ  Anno 1718. deren abgeleibten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seelen Gott die ewige Rüe Und eine Frö&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;liche auferstehüng Verleichen wolle&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Augustin Feichtmayr hatte seine Laufbahn als Oberschreiber beim Rentamt Burghausen begonnen, war Feldkriegszahlmeister in Ungarn gewesen und führte 1705 mit Johann Veith Korntheur übergangsweise das Wasserburger Kastenamt und war zuletzt Salzbeamter, Mautgegenschreiber und kurfürstlicher Rat (nur vom 19.9.1705 bis 6.12.1705 als Salzbeamter und Mautgegenschreiber geführt). Seine Tätigkeit fällt in die Zeit des Spanischen Erbfolgekrieges mit der Schlacht am Magdalenenberg. Als Todesdatum von Feichtmayr wird das Jahr 1718 angegeben&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Ferchl, Behörden und Beamte 2|Ferchl, Behörden und Beamte 2]], 1256.&amp;lt;/ref&amp;gt;, was dem Datum auf dem Grabstein jedoch widerspricht. Auftraggeber/-in war Augustin Feichtmayr selbst oder seine Gattin, der Stein dürfte 1720/21 angefertigt worden sein, das Todesdatum von Maria Anna Feichtmayr ist nicht nachgetragen. Die Dellinger sind eine alteingesessene Wasserburger Familie, die lange Zeit Beamtenstellen im Pfleggericht Kling innehatte. Möglicherweise ist Maria Anna Dellinger identisch mit der gleichnamigen Tochter von Jakob Dellinger, † 1640, die auf dessen Epitaph in Schnaitsee genannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Oberfläche stumpf, daher nur schwer lesbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2088.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 32.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 24 Nr. 8.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Die Grabdenkmäler der Klinger Beamten|Steffan, Die Grabdenkmäler der Klinger Beamten]], 767-769.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Person: [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Ferchl, Behörden und Beamte 2|Ferchl, Behörden und Beamte 2]], 1256, 1263.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Grabdenkmal,_Nr._15,_Werder,_1392&amp;diff=3713</id>
		<title>Grabdenkmal, Nr. 15, Werder, 1392</title>
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		<updated>2019-07-09T14:52:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 15 , Werder, 1392, Gesamtansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 15 , Werder, 1392, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Heinrich Werder (auch Werther).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Nordseite, zwischen Seitenportal und Sakristei, mit Eisenhaken an der Wand befestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Vermutlich in Kapelle Nr. 4 (Werder-/Surauer-Kapelle).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kebinger, Kapellenkranz St. Jakob|Kebinger, Kapellenkranz St. Jakob]], 37–41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Schmucklose Rotmarmorplatte, in der Mitte vertieftes rundes Feld mit Kelch. Um dieses Medaillon in doppelter Kreislinie Inschrift in gotischen Minuskeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Rotmarmor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 182 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 80 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Inschrift Original !! Deutsche Übersetzung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;+ hic fecit sepultur (am)  capellan(is) suis + hainrrich werddr ||&#039;&#039;Hier hat Heinrich Werder die Grabstätte für seine Kapläne angelegt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Große Abstände im Namen &#039;&#039;hainrrich&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Die Textwiedergaben weichen erheblich voneinander ab. Die Platte diente wohl als Abdeckung der Gruft in der entsprechenden Kapelle, weswegen sie auch abgetreten ist. Die sogenannte &#039;&#039;Werder-Kapelle&#039;&#039; ist heute die Kapelle Nr. 4 (zwischen Nordportal und der Sakristei). Nach Heiserer hatte Heinrich Werder, Zollner in Wasserburg, zusammen mit seiner Ehefrau Barbara (nach Mayer-Westermayer 1393) am Pfinztag vor Georgi 1392 (entspricht dem 18. April) das Benefizium in die Kapelle, die er in der Pfarrkirche selbst hatte erbauen lassen, fundiert. Demnach erfolgte die Stiftung noch für die in der alten Jakobskirche. Heinrich Werder wird in den Beamtenlisten von Ernest Geiß vom 16.5.1390 bis 1399 als Zollner, vom 9.5.1393 bis 7.10.1400 als Pfleger von Wasserburg geführt. Das Benefizium bestand noch 1830.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
Nur Kelch als priesterliches Standessymbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Stark abgetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2087.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 91.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 24 Nr. 6.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Maier, Lateinische Grabinschriften|Maier, Lateinische Grabinschriften]], 1.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, spätgotische Sepulkralplastik zu St. Jakob|Steffan, spätgotische Sepulkralplastik zu St. Jakob]], 84, Abb. 103, Kat.Nr.4.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Mayer, Beschreibung Bistum München-Freising, 3|Mayer, Beschreibung Bistum München-Freising]], 565.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kebinger, Kapellenkranz St. Jakob|Kebinger, Kapellenkranz St. Jakob]], 37–41.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Grabdenkmal,_Nr._7,_Eder,_1687&amp;diff=3538</id>
		<title>Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Grabdenkmal,_Nr._7,_Eder,_1687&amp;diff=3538"/>
		<updated>2019-07-02T15:50:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 7 , Eder, 1687, Gesamtansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Lamprecht Eder, Innerer Rat und Lebzelter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Nordseite, zwischen Nordwestecke und Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Ursprünglicher Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Hochrechteckige Platte mit typischem Motiv von Gregor Pichler.&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Pichler - Bildhauer in Wasserburg, vgl. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bündig in die Mauer eingelassen und mit Klammern befestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Rotmarmor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 91 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 60 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alda ligt begraben, der Ehrnũest&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herr Lamprecht Eder, Des Innern&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rhats und Lebzelter, so den 15. Marcÿ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ao 1687. in Gott seel: vershiden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;deme Gott genedig sein welle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Lamprecht Eder,&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Familie Eder vgl. auch [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 26 und Nr. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; * in Traunstein zu unbekanntem Zeitpunkt &amp;lt;ref&amp;gt;Im StadtA Wasserburg a. Inn lässt sich zur Einordnung jedoch eine Bürgeraufnahme am 23.11.1634 und ein Geburtsbrief [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, Geburtsbrief 942|StadtA Wasserburg a. Inn, Geburtsbrief 942]] nachweisen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, † 15.3.1687.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
In den oberen Ecken Wappen der beiden Ehefrauen (links) und des Verstorbenen (rechts):&lt;br /&gt;
Wappen der Eder: Geviertelt: 1/4 schreitender Löwe; 2/3 Winkel, darunter Blüte. Helm mit Krone, Helmzier: Adlerflug, Winkel mit Blume und Löwe mit Schwert in den Pranken&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wappen des Urban Eder, † 1658, [[Grabdenkmal,_Nr._20,_Eder,_1658|Grabdenkmal, Nr. 20]].&amp;lt;/ref&amp;gt;. Allianzwappen der Ehefrauen mit Schriftband und Initialen M R. (Maria Reiser) Greif mit Zweig in den Pranken (Zweige = Reiser teilweise verdeckt), Wappen der Reiser&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Grabstein der Maria Reiser, Ehefrau des Urban Eder, † 1678, [[Grabdenkmal,_Nr._19,_Reiser,_1678|Grabdenkmal, Nr. 19]].&amp;lt;/ref&amp;gt;. M K. (Initialen nicht auflösbar) aufrecht schreitendes Einhorn (entspricht dem Wappen der Plaichshirn&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.[[Grabdenkmal,_Nr._124,_Plaichshirn,_1631|Grabdenkmal, Nr. 124]] und [[Grabdenkmal,_Nr._125,_Plaichshirn,_1605|Grabdenkmal, Nr. 125]].&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Wappen links.JPG|100px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Wappen links.&lt;br /&gt;
Datei:Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Wappen rechts.JPG|100px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Wappen rechts.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Ausbrüche im Bereich der Schrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 75, 88 und 89.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 26, 27 und 28.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2088&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 25, Nr. 14.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#o.V., Erinnerung an den Kreuzestod|ohne Verfasser, Erinnerung an den Kreuzestod]], 15.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, Geburtsbrief 942|StadtA Wasserburg a. Inn, Geburtsbrief 942]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 7 , Eder, 1687, Gesamtansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Lamprecht Eder, Innerer Rat und Lebzelter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Nordseite, zwischen Nordwestecke und Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Ursprünglicher Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Hochrechteckige Platte mit typischem Motiv von Gregor Pichler.&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Pichler - Bildhauer in Wasserburg, vgl. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bündig in die Mauer eingelassen und mit Klammern befestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Rotmarmor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 91 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 60 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alda ligt begraben, der Ehrnũest&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herr Lamprecht Eder, Des Innern&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rhats und Lebzelter, so den 15. Marcÿ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ao 1687. in Gott seel: vershiden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;deme Gott genedig sein welle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Lamprecht Eder,&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Familie Eder vgl. auch [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 26 und Nr. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; * in Traunstein zu unbekanntem Zeitpunkt &amp;lt;ref&amp;gt;Im StadtA Wasserburg a. Inn lässt sich zur Einordnung jedoch eine Bürgeraufnahme am 23.11.1634 und ein Geburtsbrief [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, Geburtsbrief 942|StadtA Wasserburg a. Inn, Geburtsbrief 942]] nachweisen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, † 15.3.1687.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
In den oberen Ecken Wappen der beiden Ehefrauen (links) und des Verstorbenen (rechts):&lt;br /&gt;
Wappen der Eder: Geviertelt: 1/4 schreitender Löwe; 2/3 Winkel, darunter Blüte. Helm mit Krone, Helmzier: Adlerflug, Winkel mit Blume und Löwe mit Schwert in den Pranken&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wappen des Urban Eder, † 1658, [[Grabdenkmal,_Nr._20,_Eder,_1658|Grabdenkmal, Nr. 20]].&amp;lt;/ref&amp;gt;. Allianzwappen der Ehefrauen mit Schriftband und Initialen M R. (Maria Reiser) Greif mit Zweig in den Pranken (Zweige = Reiser teilweise verdeckt), Wappen der Reiser&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Grabstein der Maria Reiser, Ehefrau des Urban Eder, † 1678,[[Grabdenkmal,_Nr._19,_Reiser,_1678|Grabdenkmal, Nr. 19]].&amp;lt;/ref&amp;gt;. M K. (Initialen nicht auflösbar) aufrecht schreitendes Einhorn (entspricht dem Wappen der Plaichshirn&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.[[Grabdenkmal,_Nr._124,_Plaichshirn,_1631|Grabdenkmal, Nr. 124]] und [[Grabdenkmal,_Nr._125,_Plaichshirn,_1605|Grabdenkmal, Nr. 125]].&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Wappen links.JPG|100px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Wappen links.&lt;br /&gt;
Datei:Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Wappen rechts.JPG|100px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Wappen rechts.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Ausbrüche im Bereich der Schrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 75, 88 und 89.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 26, 27 und 28.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2088&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 25, Nr. 14.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#o.V., Erinnerung an den Kreuzestod|ohne Verfasser, Erinnerung an den Kreuzestod]], 15.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, Geburtsbrief 942|StadtA Wasserburg a. Inn, Geburtsbrief 942]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 7 , Eder, 1687, Gesamtansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Lamprecht Eder, Innerer Rat und Lebzelter. † 15.3.1687.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Nordseite, zwischen Nordwestecke und Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Ursprünglicher Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Hochrechteckige Platte mit typischem Motiv von Gregor Pichler.&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Pichler - Bildhauer in Wasserburg, vgl. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bündig in die Mauer eingelassen und mit Klammern befestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Rotmarmor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 91 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 60 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alda ligt begraben, der Ehrnũest&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herr Lamprecht Eder, Des Innern&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rhats und Lebzelter, so den 15. Marcÿ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ao 1687. in Gott seel: vershiden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;deme Gott genedig sein welle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Lamprecht Eder,&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Familie Eder vgl. auch [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 26 und Nr. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; * in Traunstein zu unbekanntem Zeitpunkt &amp;lt;ref&amp;gt;Im StadtA Wasserburg a. Inn lässt sich zur Einordnung jedoch eine Bürgeraufnahme am 23.11.1634 und ein Geburtsbrief [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, Geburtsbrief 942|StadtA Wasserburg a. Inn, Geburtsbrief 942]] nachweisen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, † 15.3.1687.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
In den oberen Ecken Wappen der beiden Ehefrauen (links) und des Verstorbenen (rechts):&lt;br /&gt;
Wappen der Eder: Geviertelt: 1/4 schreitender Löwe; 2/3 Winkel, darunter Blüte. Helm mit Krone, Helmzier: Adlerflug, Winkel mit Blume und Löwe mit Schwert in den Pranken&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wappen des Urban Eder, † 1658, [[Grabdenkmal,_Nr._20,_Eder,_1658|Grabdenkmal, Nr. 20]].&amp;lt;/ref&amp;gt;. Allianzwappen der Ehefrauen mit Schriftband und Initialen M R. (Maria Reiser) Greif mit Zweig in den Pranken (Zweige = Reiser teilweise verdeckt), Wappen der Reiser&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Grabstein der Maria Reiser, Ehefrau des Urban Eder, † 1678,[[Grabdenkmal,_Nr._19,_Reiser,_1678|Grabdenkmal, Nr. 19]].&amp;lt;/ref&amp;gt;. M K. (Initialen nicht auflösbar) aufrecht schreitendes Einhorn (entspricht dem Wappen der Plaichshirn&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.[[Grabdenkmal,_Nr._124,_Plaichshirn,_1631|Grabdenkmal, Nr. 124]] und [[Grabdenkmal,_Nr._125,_Plaichshirn,_1605|Grabdenkmal, Nr. 125]].&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Wappen links.JPG|100px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Wappen links.&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Ausbrüche im Bereich der Schrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 75, 88 und 89.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 26, 27 und 28.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2088&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 25, Nr. 14.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#o.V., Erinnerung an den Kreuzestod|ohne Verfasser, Erinnerung an den Kreuzestod]], 15.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, Geburtsbrief 942|StadtA Wasserburg a. Inn, Geburtsbrief 942]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
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		<title>Grabdenkmal, Nr. 8, Kölnbeck, 1787</title>
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		<updated>2019-07-02T14:25:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 8 , Kölnbeck, 1787, Gesamtansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 8 , Kölnbeck, 1787, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Ferdinand Kölnbeck, Benefiziat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Nordseite, rechts vom Nordportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Vermutlich ursprünglicher Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Quadratische Kelheimer Platte in Eichenholzrahmen mit Draperie, oben Totenkopf mit Birett auf gekreuztem Gebein, unten Stundenglas, Sense und Schaufel. Reste der Fassung in rot, gold und schwarz erhalten. In der Platte Kelch als Standessymbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Kelheimer Platte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 41 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 41 cm (jeweils ohne Rahmen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 8 , Kölnbeck, 1787, Detailansicht.JPG|160px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 8 , Kölnbeck, 1787, Detailansicht.]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Inschrift Original !! Inschrift mit aufgelösten Abkürzungen !! Deutsche Übersetzung&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Maier, Lateinische Grabinschriften|Maier, Lateinische Grabinschriften]], 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;Hic&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;Jacet&amp;lt;br&amp;gt;qui Annis 49 ad aram Stetit&amp;lt;br&amp;gt;A.R.D. Ferdinandus Kölnbeck&amp;lt;br&amp;gt;Beneficiatus in Wasserburg&amp;lt;br&amp;gt;ætatis 80. annorum:&amp;lt;br&amp;gt;Mortuus. 13  Xbris Aō 1787.&amp;lt;br&amp;gt;Via&amp;amp;nbsp;tor:&amp;lt;br&amp;gt;Mortuo Be&amp;amp;nbsp;ne precare.||&#039;&#039;Hic iacet&amp;lt;br&amp;gt;qui annis 49 ad aram stetit&amp;lt;br&amp;gt;admodum reverendus Dominus F.K.&amp;lt;br&amp;gt;Beneficiatus in Wasserburg&amp;lt;br&amp;gt;ætatis 80. annorum:&amp;lt;br&amp;gt;Mortuus 13. Decembris Aō 1787.&amp;lt;br&amp;gt;Viator:&amp;lt;br&amp;gt;mortuo bene precare.||&#039;&#039;Hier liegt [derjenige]&amp;lt;br&amp;gt;der 49 Jahre am Altar stand&amp;lt;br&amp;gt;der sehr ehrwürdige Herr Ferdinand Kölnbeck&amp;lt;br&amp;gt;Benefiziat in Wasserburg&amp;lt;br&amp;gt;gestorben im Alter von 80 Jahren&amp;lt;br&amp;gt;am 13. Dezember 1787.&amp;lt;br&amp;gt;Wanderer:&amp;lt;br&amp;gt;bete fromm für den Verstorbenen!&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Kölnbeck war am 28. Mai 1753 zu Freising als Benefiziat investiert worden, vermutlich am 2. Juni 1783 zu Salzburg in seinen Rechten als Inhaber der Benefizien Corporis Christi, Estermann und Reiter bestätigt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Sterbedatum ist hier fälschlich als 13. Februar 1787 angegeben. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 296.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
Kein Wappen vorhanden, nur ein Kelch als Standessymbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Hölzerner Rahmen mit deutlichen Witterungsspuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 62&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 25 Nr. 13.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Maier, Lateinische Grabinschriften|Maier, Lateinische Grabinschriften]], 5.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Person Ferdinand Kölnbeck:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heiserer, Geschichte Wasserburg|Heiserer, Geschichte Wasserburg]], 296.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Grabdenkmal,_Nr._1,_Von_Grimming,_1775&amp;diff=3493</id>
		<title>Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775</title>
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		<updated>2019-07-02T10:08:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Gesamtansicht.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Gesamtansicht Zustand2019.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775 Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Maria Franziska von Grimming auf Niederrain, geb. von Plank auf Haidenkofen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Felix von Grimming auf Niederrain).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Funktion==&lt;br /&gt;
Grabdenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Westseite von St. Jakob, links vom Hauptportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
In der Gruftkirche an der Mauer links beim Eingang.&amp;lt;ref&amp;gt;nach [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]], Nr. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
In spätbarocker Manier, oberer Abschluss geschwungen, unten gerader Abschluss. Schriftteil in der unteren Hälfte sich verbreiternd und einziehend. Allianzwappen als Bekrönung separat aufgesetzt (anderes Material).&lt;br /&gt;
Ursprünglich mit Sockel, Weihbrunnbecken in Form eines Totenkopfes, seitlich und als Bekrönung Draperie mit drei Putten, die Todessymbole halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Grauer Marmor für den Schriftteil&amp;lt;ref&amp;gt;Bei [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 38 &#039;&#039;hellroter Marmor&#039;&#039; in anderer Schrift hinzugefügt.&amp;lt;/ref&amp;gt;, weißer Marmor für die Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 112 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 58 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Tiefe: 9,5 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier liegt begraben&amp;lt;br&amp;gt; Die wohlgebohrne Frau Maria Franciska&amp;lt;br&amp;gt; gebohrne von Plank auf Haidenkofen des&amp;lt;br&amp;gt; wohlgebohrnen Herrn Felix von Grim̅ing&amp;lt;br&amp;gt; auf Niederrain St. Churfrtl. Drlt. in Baiern&amp;lt;br&amp;gt; wirklichen Hofkam̅er Raths, dann Pfleg und&amp;lt;br&amp;gt; Kastenamts Kom̅issair zu Wasserburg geweste&amp;lt;br&amp;gt; Ehefrau seelig gebohren den 30. Xber. 1753 vermahlt&amp;lt;br&amp;gt; den 10. August 1772 und nach einem 14. Wochen&amp;lt;br&amp;gt; angedaurten schmerzhaften Krankenlager in einer&amp;lt;br&amp;gt; Abzöhrung gestorben den 25. Oct:&amp;lt;br&amp;gt; 1775.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Wer findet wohl ein starkes Weib Eccles. hier liegt sie jung von Jahren&amp;lt;br&amp;gt; War allen gut, hart ihrem Leib wie Rachl und Sara waren.&amp;lt;br&amp;gt; Der Eltern Trost des Ehegatts Freud. steh Leser und schik Ihr zu&amp;lt;br&amp;gt; Den seelen wunsch, sonst hilft kein Leid, gott geb ihr die ewig Ruh.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Maria Franziska von Plank, * 30.10.1753, † 25.10.1775, war Tochter des Geheimen Rates und Hofkammervizedirektors Joseph Hermann von Plank (später Generallandesdirektionsdirektor, gest. 1801). Dieser erhielt 1772 die Pflege zu Wasserburg. Joseph Hermann von Plank hatte 12 Kinder. Er starb 1804.&lt;br /&gt;
Felix von Grimming (geb. &#039;&#039;aus Salzburg&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Studium der Rechte, Einsatz in Wolfratshausen und Landau) erhielt die Pflege und Kastenamtsverwaltung in Wasserburg durch Heirat. War von 1779 bis 1786 Stadtrichter mit Blutbann, 1779 wirklicher Kastner. Heiratete nach dem Tod von Maria Franziska die Walburga von Paur&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Schlacht Hohenlinden|Steffan, Schlacht Hohenlinden]], 208-210.&amp;lt;/ref&amp;gt;. War von 1799-1803 Landrichter (Auflösung des Pflegamts), 1803 pensioniert, 1804 Kirchenadministrationsrat in München, Klosteraufhebungskommissar für Attel (früher Lehrer von Abt Dominikus II. Weinberger in Verwaltungsangelegenheiten), gest. 1806 in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederrain, Gde. Mariapfarr, Bez. Tamsweg, Land Salzburg, Stammsitz der Grimming.&lt;br /&gt;
Haidenkofen, Ldkr. Regensburg, Reg.bez. Oberpfalz, zwischen Sünching und Aufhausen, Stammsitz der Plank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in kleinen Buchstaben angegebene Bibelstelle &#039;&#039;Eccles.&#039;&#039; (Ecclesiasticus=Prediger) ist falsch. Das Zitat findet sich im Buch der Sprüche Kap. 31, Vers 10. Die Wiedergabe von &#039;&#039;Eccles.&#039;&#039; als &#039;&#039;Ecce&#039;&#039; bei Höckmayr&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 16, Nr. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; gibt zwar einen Sinn, ist aber definitiv falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Skizze Springer.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775, Skizze Springer.&lt;br /&gt;
File:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Wappendetail Grimming.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775, Wappendetail Grimming.&lt;br /&gt;
File:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Wappendetail Plank.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775, Wappendetail Plank.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
Von Grimming:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
quadriert; 1/4 eigentlich drei rote Pfähle überdeckt von einem schwarzen Balken auf silbernem Grund.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Tinkturen bei Springer, Zeichnung, in: [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI1943|StadtA Wasserburg a. Inn, VI1943]], Nr. 33 sind ebenfalls unkorrekt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Epitaph ist nur der schwarze Balken erkennbar.&lt;br /&gt;
2/3 abgewinkelter Arm einen Streitkolben haltend, zwei Spangenhelme mit Adlerflug und Wiederholung der Bilder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Plank:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
halb gespalten und halb geteilt; oben rechts in Halbfigur Ritter mit erhobenem Schwert und links Ritter in Halbfigur mit Feder; unten Zaun/Gatter. Spangenhelm bekrönt mit Straußenfedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Schriftteil fleckig, Rostspuren durch die Eisenklammern am Schriftteil und auf den Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]], Nr. 136.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 38.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 16, Nr. 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu Personen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Ferchl, Behörden und Beamte 2|Ferchl, Behörden und Beamte 2]], 1252 f.; 1265.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Schlacht Hohenlinden|Steffan, Schlacht Hohenlinden]], 208-210.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schinagl, Die Abtei Attel|Schinagl, Die Abtei Attel]], (hier zahlreiche Erwähnungen, vgl. Register, 425).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
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		<title>Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Gesamtansicht.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Gesamtansicht Zustand2019.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775 Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Maria Franziska von Grimming auf Niederrain, geb. von Plank auf Haidenkofen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Felix von Grimming auf Niederrain).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Funktion==&lt;br /&gt;
Grabdenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Westseite von St. Jakob, links vom Hauptportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
In der Gruftkirche an der Mauer links beim Eingang.&amp;lt;ref&amp;gt;nach [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]], Nr. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
In spätbarocker Manier, oberer Abschluss geschwungen, unten gerader Abschluss. Schriftteil in der unteren Hälfte sich verbreiternd und einziehend. Allianzwappen als Bekrönung separat aufgesetzt (anderes Material).&lt;br /&gt;
Ursprünglich mit Sockel, Weihbrunnbecken in Form eines Totenkopfes, seitlich und als Bekrönung Draperie mit drei Putten, die Todessymbole halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Grauer Marmor für den Schriftteil&amp;lt;ref&amp;gt;Bei [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 38 &#039;&#039;hellroter Marmor&#039;&#039; in anderer Schrift hinzugefügt.&amp;lt;/ref&amp;gt;, weißer Marmor für die Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 112 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 58 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Tiefe: 9,5 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier liegt begraben&amp;lt;br&amp;gt; Die wohlgebohrne Frau Maria Franciska&amp;lt;br&amp;gt; gebohrne von Plank auf Haidenkofen des&amp;lt;br&amp;gt; wohlgebohrnen Herrn Felix von Grim̅ing&amp;lt;br&amp;gt; auf Niederrain St. Churfrtl. Drlt. in Baiern&amp;lt;br&amp;gt; wirklichen Hofkam̅er Raths, dann Pfleg und&amp;lt;br&amp;gt; Kastenamts Kom̅issair zu Wasserburg geweste&amp;lt;br&amp;gt; Ehefrau seelig gebohren den 30. Xber. 1753 vermahlt&amp;lt;br&amp;gt; den 10. August 1772 und nach einem 14. Wochen&amp;lt;br&amp;gt; angedaurten schmerzhaften Krankenlager in einer&amp;lt;br&amp;gt; Abzöhrung gestorben den 25. Oct:&amp;lt;br&amp;gt; 1775.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Wer findet wohl ein starkes Weib Eccles. hier liegt sie jung von Jahren&amp;lt;br&amp;gt; War allen gut, hart ihrem Leib wie Rachl und Sara waren.&amp;lt;br&amp;gt; Der Eltern Trost des Ehegatts Freud. steh Leser und schik Ihr zu&amp;lt;br&amp;gt; Den seelen wunsch, sonst hilft kein Leid, gott geb ihr die ewig Ruh.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Maria Franziska von Plank, * 30.10.1753, † 25.10.1775, war Tochter des Geheimen Rates und Hofkammervizedirektors Joseph Hermann von Plank (später Generallandesdirektionsdirektor, gest. 1801). Dieser erhielt 1772 die Pflege zu Wasserburg. Joseph Hermann von Plank hatte 12 Kinder. Er starb 1804.&lt;br /&gt;
Felix von Grimming (geb. &#039;&#039;aus Salzburg&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Studium der Rechte, Einsatz in Wolfratshausen und Landau) erhielt die Pflege und Kastenamtsverwaltung in Wasserburg durch Heirat. War von 1779 bis 1786 Stadtrichter mit Blutbann, 1779 wirklicher Kastner. Heiratete nach dem Tod von Maria Franziska die Walburga von Paur&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Schlacht Hohenlinden|Steffan, Schlacht Hohenlinden]], 208-210.&amp;lt;/ref&amp;gt;. War von 1799-1803 Landrichter (Auflösung des Pflegamts), 1803 pensioniert, 1804 Kirchenadministrationsrat in München, Klosteraufhebungskommissar für Attel (früher Lehrer von Abt Dominikus II. Weinberger in Verwaltungsangelegenheiten), gest. 1806 in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederrain, Gde. Mariapfarr, Bez. Tamsweg, Land Salzburg, Stammsitz der Grimming.&lt;br /&gt;
Haidenkofen, Ldkr. Regensburg, Reg.bez. Oberpfalz, zwischen Sünching und Aufhausen, Stammsitz der Plank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in kleinen Buchstaben angegebene Bibelstelle &#039;&#039;Eccles.&#039;&#039; (Ecclesiasticus=Prediger) ist falsch. Das Zitat findet sich im Buch der Sprüche Kap. 31, Vers 10. Die Wiedergabe von &#039;&#039;Eccles.&#039;&#039; als &#039;&#039;Ecce&#039;&#039; bei Höckmayr&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 16, Nr. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; gibt zwar einen Sinn, ist aber definitiv falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Skizze Springer.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775, Skizze Springer.&lt;br /&gt;
File:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Wappendetail Grimming.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775, Wappendetail Grimming.&lt;br /&gt;
File:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Wappendetail Plank.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775, Wappendetail Plank.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
Von Grimming:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
quadriert; 1/4 eigentlich drei rote Pfähle überdeckt von einem schwarzen Balken auf silbernem Grund.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Tinkturen bei Springer, Zeichnung, in: [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI1943|StadtA Wasserburg a. Inn, VI1943]], Nr. 33 sind ebenfalls unkorrekt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Epitaph ist nur der schwarze Balken erkennbar.&lt;br /&gt;
2/3 abgewinkelter Arm einen Streitkolben haltend, zwei Spangenhelme mit Adlerflug und Wiederholung der Bilder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Plank:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
halb gespalten und halb geteilt; oben rechts in Halbfigur Ritter mit erhobenem Schwert und links Ritter in Halbfigur mit Feder; unten Zaun/Gatter. Spangenhelm bekrönt mit Straußenfedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Schriftteil fleckig, Rostspuren durch die Eisenklammern am Schriftteil und auf den Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]], Nr. 136.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 38.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 16, Nr. 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu Personen: &lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Ferchl, Behörden und Beamte 2|Ferchl, Behörden und Beamte 2]], 1252 f.; 1265.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Schlacht Hohenlinden|Steffan, Schlacht Hohenlinden]], 208-210.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schinagl, Die Abtei Attel|Schinagl, Die Abtei Attel]], (hier zahlreiche Erwähnungen, vgl. Register, 425).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
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		<updated>2019-07-02T10:07:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Gesamtansicht.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Gesamtansicht Zustand2019.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775 Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Maria Franziska von Grimming auf Niederrain, geb. von Plank auf Haidenkofen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Felix von Grimming auf Niederrain).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Funktion==&lt;br /&gt;
Grabdenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Westseite von St. Jakob, links vom Hauptportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
In der Gruftkirche an der Mauer links beim Eingang.&amp;lt;ref&amp;gt;nach [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]], Nr. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
In spätbarocker Manier, oberer Abschluss geschwungen, unten gerader Abschluss. Schriftteil in der unteren Hälfte sich verbreiternd und einziehend. Allianzwappen als Bekrönung separat aufgesetzt (anderes Material).&lt;br /&gt;
Ursprünglich mit Sockel, Weihbrunnbecken in Form eines Totenkopfes, seitlich und als Bekrönung Draperie mit drei Putten, die Todessymbole halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Grauer Marmor für den Schriftteil&amp;lt;ref&amp;gt;Bei [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 38 &#039;&#039;hellroter Marmor&#039;&#039; in anderer Schrift hinzugefügt.&amp;lt;/ref&amp;gt;, weißer Marmor für die Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 112 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 58 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Tiefe: 9,5 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier liegt begraben&amp;lt;br&amp;gt; Die wohlgebohrne Frau Maria Franciska&amp;lt;br&amp;gt; gebohrne von Plank auf Haidenkofen des&amp;lt;br&amp;gt; wohlgebohrnen Herrn Felix von Grim̅ing&amp;lt;br&amp;gt; auf Niederrain St. Churfrtl. Drlt. in Baiern&amp;lt;br&amp;gt; wirklichen Hofkam̅er Raths, dann Pfleg und&amp;lt;br&amp;gt; Kastenamts Kom̅issair zu Wasserburg geweste&amp;lt;br&amp;gt; Ehefrau seelig gebohren den 30. Xber. 1753 vermahlt&amp;lt;br&amp;gt; den 10. August 1772 und nach einem 14. Wochen&amp;lt;br&amp;gt; angedaurten schmerzhaften Krankenlager in einer&amp;lt;br&amp;gt; Abzöhrung gestorben den 25. Oct:&amp;lt;br&amp;gt; 1775.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Wer findet wohl ein starkes Weib Eccles. hier liegt sie jung von Jahren&amp;lt;br&amp;gt; War allen gut, hart ihrem Leib wie Rachl und Sara waren.&amp;lt;br&amp;gt; Der Eltern Trost des Ehegatts Freud. steh Leser und schik Ihr zu&amp;lt;br&amp;gt; Den seelen wunsch, sonst hilft kein Leid, gott geb ihr die ewig Ruh.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Maria Franziska von Plank, * 30.10.1753, † 25.10.1775, war Tochter des Geheimen Rates und Hofkammervizedirektors Joseph Hermann von Plank (später Generallandesdirektionsdirektor, gest. 1801). Dieser erhielt 1772 die Pflege zu Wasserburg. Joseph Hermann von Plank hatte 12 Kinder. Er starb 1804.&lt;br /&gt;
Felix von Grimming (geb. &#039;&#039;aus Salzburg&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Studium der Rechte, Einsatz in Wolfratshausen und Landau) erhielt die Pflege und Kastenamtsverwaltung in Wasserburg durch Heirat. War von 1779 bis 1786 Stadtrichter mit Blutbann, 1779 wirklicher Kastner. Heiratete nach dem Tod von Maria Franziska die Walburga von Paur&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Schlacht Hohenlinden|Steffan, Schlacht Hohenlinden]], 208-210.&amp;lt;/ref&amp;gt;. War von 1799-1803 Landrichter (Auflösung des Pflegamts), 1803 pensioniert, 1804 Kirchenadministrationsrat in München, Klosteraufhebungskommissar für Attel (früher Lehrer von Abt Dominikus II. Weinberger in Verwaltungsangelegenheiten), gest. 1806 in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederrain, Gde. Mariapfarr, Bez. Tamsweg, Land Salzburg, Stammsitz der Grimming.&lt;br /&gt;
Haidenkofen, Ldkr. Regensburg, Reg.bez. Oberpfalz, zwischen Sünching und Aufhausen, Stammsitz der Plank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in kleinen Buchstaben angegebene Bibelstelle &#039;&#039;Eccles.&#039;&#039; (Ecclesiasticus=Prediger) ist falsch. Das Zitat findet sich im Buch der Sprüche Kap. 31, Vers 10. Die Wiedergabe von &#039;&#039;Eccles.&#039;&#039; als &#039;&#039;Ecce&#039;&#039; bei Höckmayr&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 16, Nr. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; gibt zwar einen Sinn, ist aber definitiv falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Skizze Springer.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775, Skizze Springer.&lt;br /&gt;
File:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Wappendetail Grimming.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775, Wappendetail Grimming.&lt;br /&gt;
File:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Wappendetail Plank.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775, Wappendetail Plank.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
Von Grimming:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
quadriert; 1/4 eigentlich drei rote Pfähle überdeckt von einem schwarzen Balken auf silbernem Grund.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Tinkturen bei Springer, Zeichnung, in: [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI1943|StadtA Wasserburg a. Inn, VI1943]], Nr. 33 sind ebenfalls unkorrekt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Epitaph ist nur der schwarze Balken erkennbar.&lt;br /&gt;
2/3 abgewinkelter Arm einen Streitkolben haltend, zwei Spangenhelme mit Adlerflug und Wiederholung der Bilder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Plank:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
halb gespalten und halb geteilt; oben rechts in Halbfigur Ritter mit erhobenem Schwert und links Ritter in Halbfigur mit Feder; unten Zaun/Gatter. Spangenhelm bekrönt mit Straußenfedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Schriftteil fleckig, Rostspuren durch die Eisenklammern am Schriftteil und auf den Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]], Nr. 136.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 38.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 16, Nr. 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu Personen: [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Ferchl, Behörden und Beamte 2|Ferchl, Behörden und Beamte 2]], 1252 f.; 1265.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Schlacht Hohenlinden|Steffan, Schlacht Hohenlinden]], 208-210.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schinagl, Die Abtei Attel|Schinagl, Die Abtei Attel]], (hier zahlreiche Erwähnungen, vgl. Register, 425).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Grabdenkmal,_Nr._1,_Von_Grimming,_1775&amp;diff=3490</id>
		<title>Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775</title>
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		<updated>2019-07-02T10:07:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Gesamtansicht.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Gesamtansicht Zustand2019.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775 Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Maria Franziska von Grimming auf Niederrain, geb. von Plank auf Haidenkofen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Felix von Grimming auf Niederrain).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Funktion==&lt;br /&gt;
Grabdenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Westseite von St. Jakob, links vom Hauptportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
In der Gruftkirche an der Mauer links beim Eingang.&amp;lt;ref&amp;gt;nach [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]], Nr. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
In spätbarocker Manier, oberer Abschluss geschwungen, unten gerader Abschluss. Schriftteil in der unteren Hälfte sich verbreiternd und einziehend. Allianzwappen als Bekrönung separat aufgesetzt (anderes Material).&lt;br /&gt;
Ursprünglich mit Sockel, Weihbrunnbecken in Form eines Totenkopfes, seitlich und als Bekrönung Draperie mit drei Putten, die Todessymbole halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Grauer Marmor für den Schriftteil&amp;lt;ref&amp;gt;Bei [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 38 &#039;&#039;hellroter Marmor&#039;&#039; in anderer Schrift hinzugefügt.&amp;lt;/ref&amp;gt;, weißer Marmor für die Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 112 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 58 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Tiefe: 9,5 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier liegt begraben&amp;lt;br&amp;gt; Die wohlgebohrne Frau Maria Franciska&amp;lt;br&amp;gt; gebohrne von Plank auf Haidenkofen des&amp;lt;br&amp;gt; wohlgebohrnen Herrn Felix von Grim̅ing&amp;lt;br&amp;gt; auf Niederrain St. Churfrtl. Drlt. in Baiern&amp;lt;br&amp;gt; wirklichen Hofkam̅er Raths, dann Pfleg und&amp;lt;br&amp;gt; Kastenamts Kom̅issair zu Wasserburg geweste&amp;lt;br&amp;gt; Ehefrau seelig gebohren den 30. Xber. 1753 vermahlt&amp;lt;br&amp;gt; den 10. August 1772 und nach einem 14. Wochen&amp;lt;br&amp;gt; angedaurten schmerzhaften Krankenlager in einer&amp;lt;br&amp;gt; Abzöhrung gestorben den 25. Oct:&amp;lt;br&amp;gt; 1775.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;Wer findet wohl ein starkes Weib Eccles. hier liegt sie jung von Jahren&amp;lt;br&amp;gt; War allen gut, hart ihrem Leib wie Rachl und Sara waren.&amp;lt;br&amp;gt; Der Eltern Trost des Ehegatts Freud. steh Leser und schik Ihr zu&amp;lt;br&amp;gt; Den seelen wunsch, sonst hilft kein Leid, gott geb ihr die ewig Ruh.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Maria Franziska von Plank, * 30.10.1753, † 25.10.1775, war Tochter des Geheimen Rates und Hofkammervizedirektors Joseph Hermann von Plank (später Generallandesdirektionsdirektor, gest. 1801). Dieser erhielt 1772 die Pflege zu Wasserburg. Joseph Hermann von Plank hatte 12 Kinder. Er starb 1804.&lt;br /&gt;
Felix von Grimming (geb. &#039;&#039;aus Salzburg&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Studium der Rechte, Einsatz in Wolfratshausen und Landau) erhielt die Pflege und Kastenamtsverwaltung in Wasserburg durch Heirat. War von 1779 bis 1786 Stadtrichter mit Blutbann, 1779 wirklicher Kastner. Heiratete nach dem Tod von Maria Franziska die Walburga von Paur&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Schlacht Hohenlinden|Steffan, Schlacht Hohenlinden]], 208-210.&amp;lt;/ref&amp;gt;. War von 1799-1803 Landrichter (Auflösung des Pflegamts), 1803 pensioniert, 1804 Kirchenadministrationsrat in München, Klosteraufhebungskommissar für Attel (früher Lehrer von Abt Dominikus II. Weinberger in Verwaltungsangelegenheiten), gest. 1806 in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederrain, Gde. Mariapfarr, Bez. Tamsweg, Land Salzburg, Stammsitz der Grimming.&lt;br /&gt;
Haidenkofen, Ldkr. Regensburg, Reg.bez. Oberpfalz, zwischen Sünching und Aufhausen, Stammsitz der Plank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in kleinen Buchstaben angegebene Bibelstelle &#039;&#039;Eccles.&#039;&#039; (Ecclesiasticus=Prediger) ist falsch. Das Zitat findet sich im Buch der Sprüche Kap. 31, Vers 10. Die Wiedergabe von &#039;&#039;Eccles.&#039;&#039; als &#039;&#039;Ecce&#039;&#039; bei Höckmayr&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 16, Nr. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; gibt zwar einen Sinn, ist aber definitiv falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Skizze Springer.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775, Skizze Springer.&lt;br /&gt;
File:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Wappendetail Grimming.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775, Wappendetail Grimming.&lt;br /&gt;
File:01 Grabdenkmal, Nr. 1 Wappendetail Plank.jpg|mini|Grabdenkmal, Nr. 1, Von Grimming, 1775, Wappendetail Plank.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
von Grimming:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
quadriert; 1/4 eigentlich drei rote Pfähle überdeckt von einem schwarzen Balken auf silbernem Grund.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Tinkturen bei Springer, Zeichnung, in: [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI1943|StadtA Wasserburg a. Inn, VI1943]], Nr. 33 sind ebenfalls unkorrekt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Epitaph ist nur der schwarze Balken erkennbar.&lt;br /&gt;
2/3 abgewinkelter Arm einen Streitkolben haltend, zwei Spangenhelme mit Adlerflug und Wiederholung der Bilder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von Plank:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
halb gespalten und halb geteilt; oben rechts in Halbfigur Ritter mit erhobenem Schwert und links Ritter in Halbfigur mit Feder; unten Zaun/Gatter. Spangenhelm bekrönt mit Straußenfedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Schriftteil fleckig, Rostspuren durch die Eisenklammern am Schriftteil und auf den Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]], Nr. 136.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 38.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 16, Nr. 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu Personen: [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Ferchl, Behörden und Beamte 2|Ferchl, Behörden und Beamte 2]], 1252 f.; 1265.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Schlacht Hohenlinden|Steffan, Schlacht Hohenlinden]], 208-210.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schinagl, Die Abtei Attel|Schinagl, Die Abtei Attel]], (hier zahlreiche Erwähnungen, vgl. Register, 425).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Grabdenkmal,_Nr._5,_Copaur,_1730&amp;diff=3489</id>
		<title>Grabdenkmal, Nr. 5, Copaur, 1730</title>
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		<updated>2019-07-02T10:05:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal Nr. 5 Copaur Gesamtansicht.jpg|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 5, Copaur, 1730, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:05 Grabdenkmal, Nr. 5 Skizze.jpg|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 5, Copaur, 1730, Skizze Springer.]]&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Maria Elisabeth Copaur, geb. von Praitlohn.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Johann Wolfgang Copaur, Innerer Rat, Bürgermeister, Handelsherr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Nordseite, nahe der Nordwestecke der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Am ursprünglichen Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Einfache hochrechteckige Rotmarmorplatte, unter dem Text Allianzwappen in vertieftem Rahmen. Bündig eingemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Buntfleckiger Rotmarmor, daher ist die Schrift nur sehr schwer lesbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 96 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 83 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Allhier ligt begraben die Woll=Edle&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Frau Maria Elisabetha&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gebohrne von Praitlon.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;deß Edl=vöst: Hochfürnem̅= und Hochweisen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herrn Johann Wolfgang Copaur&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;des Innern Rhats Burgermaistern Und&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Handlsherrn, dan Weingastgeben allhier&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;geweste Ehefrau wollsel. gedächt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;So Anno 1730. den 2. Martÿ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zwischen 6. Und 7. Uhr abends&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;im 53. Jahr ihres alters&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in Gott Verschiden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Requiescat in Pace&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Zu einem Familienmitglied der Copau(e)r existiert auch ein Grabstein (Rotmarmor) in Tengling, Gde. Taching:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alda Ligt Begraben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Woll Edle Frau&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria Barbara Francisca&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wagerin,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gebohrne Copaũerin, Geweste ComũnRichterin Zũ Tengling&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Welche&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;den 14. 9bris: Aõ : 1738&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nach Empfangnen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Heil: Sacramentē&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;in Gott  Seeliglich&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Verschiden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria Barbara Franziska Copau(e)r war das 4. Kind aus der Ehe des Johann Wolfgang Copau(e)r, bürgerl. Gastgeb, Handelsmann und Bürgermeister, mit der Maria Elisabeth (v.) Praidtlohn (Praitlohn/ Praitlohner/ Praitloner). Sie wurde 1699 geboren, heiratete 1721 und starb 1738. Vater der Maria Elisabeth (v.) Praidtlohn war Johann Ludwig Praidtloner († 15.2.1694 – Grabstein bei Lobming&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]], Nr. 122.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Der Vater Johann Wolfgang Copau(e)r war aus Salzburg zugezogen und hatte am 13.2.1695 Maria Elisabeth (v.) Praidtlohn († 2.3.1730 im Alter von 53 Jahren) geheiratet. Aus der Ehe gingen 13 Kinder hervor, u.a. Jos. Anton Copau(e)r, * 9.11.1698 Carl Gottlieb (v.) Copau(e)r, Bürgeraufnahme 27.1.1738, † 5.1.1764, verh. mit Maria Anna Reiter († 27.1.1756 – Grabkreuz bei Lobming&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]], Nr. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Copau(e)r wird im Familienbuch der Pfarrei tituliert als „von Copaurn auf Puechschlag, Landtenham und Weigertsham“. Die angeführten Orte sind Buchschlag (nicht im Altlandkreis Wasserburg nachweisbar) und die Ansitze Landenham, Gde. Babensham, und Weikertsham, Gde. Eiselfing. Maria Barbara Franziska Copau(e)r, s.o.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
Copaur: halbfiguriger Mann auf Dreiberg, in der rechten Hand drei Ähren, der linke Arm in die Hüfte gestemmt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Praitlohn: Halbes springendes Einhorn auf Turm.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe auch [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 14 und Nr. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:05 Grabdenkmal, Nr. 5 Wappen.jpg|100px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 5, Copaur, 1730, Wappendetail.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Oberfläche stumpf, Fossilieneinschlüsse, Text schwer lesbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]], Nr. 121.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]], Nr. 122.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]], Nr. 99.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 14 und Nr. 20.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 61.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 26, Nr. 16.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Denkmal,_Nr._2,_1518&amp;diff=3488</id>
		<title>Denkmal, Nr. 2, 1518</title>
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		<updated>2019-07-02T10:03:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:02 Denkmal, Nr. 2 Gesamtansicht.jpg|500px|thumb|right|Denkmal, Nr. 2, 1518, Gesamtansicht.]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
W[olfgang] W[aldner].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E[lsbeth] W[aldner]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Papst Leo X.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Funktion==&lt;br /&gt;
Gedenktafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Westseite von St. Jakob, links vom Hauptportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Querrechteckige Inschriftplatte mit erhabenen Minuskeln und wenigen Majuskeln, gerahmt von einer schmalen Leiste. Im unteren linken Eck die Buchstaben &#039;&#039;w w – e w&#039;&#039;, dazwischen jeweils die Hauszeichen.&lt;br /&gt;
Mit drei eisernen Haken bündig in die Wand eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Rotmarmor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 49 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 98 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als man zellet. xv Hundert un xviii Jahr ist gestift&amp;lt;br&amp;gt;worden auf ebige zeit ban der mensch an dem&amp;lt;br&amp;gt;pfintztag abent so man dy grost glockhen leit pet&amp;lt;br&amp;gt;ain vater unser ain ave maria ain glauben wirt&amp;lt;br&amp;gt;tailhaftig von pabst leo dem zehendem ccc tag&amp;lt;br&amp;gt;und so vil quadragen Auch zben pischof zw freisīg&amp;lt;br&amp;gt;gibt Jeglicher xl tag Ablas&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;w&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;w&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;e&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;w&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Nach Höckmayr&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; beziehe sich der Text der Gedenktafel auf das von Jakob Fröschl d. Ä. († 1551) 1517 gestiftete Angstgeläute. Die Initialen und Hauszeichen haben jedoch nichts mit der Familie Fröschl zu tun. Vielmehr handelt es sich um den Hinweis auf einen zu gewinnenden Ablass (in Höhe von 33 Jahren, was dem Lebensalter Jesu entspricht), den das Ehepaar Wolfgang und El[i]s[a]bet Waldner beantragt hat. Die nötige bischöfliche Bestätigung erfolgte am 1. Juni 1519, wobei Bischof Philipp von Freising und sein Generalvikar Conrad noch jeweils 40 Tage Ablass zusätzlich verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die entsprechende päpstliche Urkunde vom 14.1.1518 mit bischöflicher Bestätigung vom 1.6.1519 befindet sich im [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I2a346|StadtA Wasserburg a. Inn, I2a346]]./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I2a483|StadtA Wasserburg a. Inn, I2a483]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Monat vermachten die Eheleute Waldner von ihrem Haus im Scheibenviertel 23 Schilling Pfennige für die regelmäßige Durchführung des Angstläutens.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Urkunde vom 23.6.1519, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I2a353|StadtA Wasserburg a. Inn, I2a353]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Skrabal&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Skrabal, Geschichte der Stadtpfarrei St. Jakob|Skrabal, Geschichte der Stadtpfarrei St. Jakob]], 12-13.&amp;lt;/ref&amp;gt; habe Jakob Fröschl d. Ä. († 1551) im Jahre 1517 die große Glocke gestiftet und damit verbunden eine Prozession in der Frauenkirche mit Salve Regina und Gedenken am Hochaltar der Pfarrkirche jeweils an allen Sonntagen und den meisten Feiertagen im Anschluss an die Vesper und Vigil. Richtig ist, dass Fröschl 1491 die größte Glocke beim Gießer Herl in Landshut in Auftrag gegeben und 1517 die Prozession gestiftet hat. Offensichtlich wurden aber hier verschiedene Stiftungen miteinander vermischt.&lt;br /&gt;
Außerdem habe Fröschl - nach Skrabal&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Skrabal, Geschichte der Stadtpfarrei St. Jakob|Skrabal, Geschichte der Stadtpfarrei St. Jakob]], 12-13.&amp;lt;/ref&amp;gt; - mit seiner Gattin Ursula, geb. Langenmantel, das Angstgeläute gestiftet, jeweils am Donnerstag nach dem Aveläuten, wobei nur die große Glocke zu Erinnerung an die Todesangst Christi geläutet werden sollte. Das Ehepaar Waldner habe dagegen 1518 die entsprechenden Ablässe zum Angstgeläut erwirkt. &lt;br /&gt;
Ähnliche Ablassverkündigungen gibt es in Penzing und Feldkirchen/Rott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
Hauszeichen in zwei Schilden mit seitlicher Einbuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meister==&lt;br /&gt;
Möglicherweise [https://www.deutsche-biographie.de/pnd129047813.html#ndbcontent_zitierweise Wolfgang Leb]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Liedke, Leb, Wolfgang|Liedke, Leb, Wolfgang]].&amp;lt;/ref&amp;gt; zuschreibbar, der bis ca. 1520/24 in Wasserburg gearbeitet hat. Die Buchstaben e und a sehen wie bei sonstigen Leb-Schriften aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2086f.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Brunhuber, Päpstliche Urkunde 1519|Brunhuber, Päpstliche Urkunde 1519]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 17.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Läuten für 33 Jahre Ablass|Steffan, Läuten für 33 Jahre Ablass]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, spätgotische Sepulkralplastik zu St. Jakob|Steffan, spätgotische Sepulkralplastik zu St. Jakob]], 97-98; Abb. 112.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Skrabal, Geschichte der Stadtpfarrei St. Jakob|Skrabal, Geschichte der Stadtpfarrei St. Jakob]], 12-13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Denkmal,_Nr._3,_1855&amp;diff=3487</id>
		<title>Denkmal, Nr. 3, 1855</title>
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		<updated>2019-07-02T10:00:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:03_Gedenktafel, Nr. 3_Gesamtansicht.jpg|350px|thumb|right|Denkmal, Nr. 3, 1855, Gesamtansicht.]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
==Funktion==&lt;br /&gt;
Gedenkstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Westseite der Wasserburger Stadtpfarrkirche [[St. Jakob]], links vom Hauptportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Fast quadratische Platte mit Gedenkinschrift zum [[St._Jakob#Vorg.C3.A4ngerbauten|600-jährigen Pfarrjubiläum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Rotmarmor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 55 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 61 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Tiefe: 11 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Añ. 1255 wurde die&amp;lt;br&amp;gt;St. Jakobs Pfarrkirche&amp;lt;br&amp;gt;zu Wasserburg erbaut u.&amp;lt;br&amp;gt;vom 5. bis 10. Sept. 1855 das&amp;lt;br&amp;gt;600 jährige Jubila&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt;um in&amp;lt;br&amp;gt;derselben gefeiert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Grabdenkmal,_Nr._4,_Kager,_1617&amp;diff=3486</id>
		<title>Grabdenkmal, Nr. 4, Kager, 1617</title>
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		<updated>2019-07-02T09:59:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Grabdenkmal, Nr. 4 Gesamtansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 4, Kager, 1617, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Grabdenkmal, Nr. 4 Gesamtansicht Zustand2019.jpg|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 4, Kager, 1617, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Paulus Kager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Funktion==&lt;br /&gt;
Grabdenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Westseite von [[St. Jakob]], links vom Hauptportal an der Innenseite des Pfeilers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Keine Erwähnung des Grabdenkmals bei [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Starke, kleinformatige Rotmarmorplatte, von schmaler Leiste gerahmt, die auch das Bild- vom Schriftfeld trennt. Im oberen Teil Flachrelief mit der Darstellung des Sturzes von Saulus/Paulus vom Pferd vor Damaskus. In der Mitte das scheuende Pferd, darüber Christus mit Kreuz in den Wolken. Unter dem Pferd Saulus. Seitlich je ein bewaffneter Begleiter, der sich erschreckt abwendet. Im Hintergrund durch Gebäude die Stadt Damaskus angedeutet.&lt;br /&gt;
Im unteren Drittel in der Mitte eine Schrifttafel. Rechts der Verstorbene kniend, links sein Wappen.&lt;br /&gt;
Der Verstorbene betend in zeitgenössischer Tracht vor Vorhangdraperie kniend. Die Figur ähnelt den späteren Darstellungen von Gregor Pichler&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Pichler - Bildhauer in Wasserburg, vgl. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Rotmarmor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 76 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 53 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Tiefe: 18 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alda ligt begraben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Ern ũesst und Wol&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gelerth Herr Paülüß&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kager gewesster Stat&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schreiber alhie so den&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;22 Jan¯ari A°. 1617 in&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gott sellig verschiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Die Kager sollen ein altbayerisches Turniergeschlecht gewesen sein.&lt;br /&gt;
Ein Paulus Kager ist 1606 als Pflegsverwalter in Trostberg erwähnt, als Wasserburger Stadtschreiber ist er ab 1607 nachweisbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kirmayer, Chronik|Kirmayer, Chronik]], Eintrag 1607.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Testament Kagers ist aus dem Jahr 1610 erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1a1532|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a1532]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
Schräg geteilt, schreitender Löwe nach rechts, Helm mit Distelblatt, Helmzier Löwe mit Zirkel in den Pranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:04 Grabdenkmal, Nr. 4 Zeichnung.jpg|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 4, Kager, 1617, Skizze Springer.&lt;br /&gt;
Datei:04 Grabdenkmal, Nr. 4 Wappen.JPG|100px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 4, Kager, 1617, Wappendetail.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meister==&lt;br /&gt;
Da in jener Zeit nur Jeremias Hartmann&amp;lt;ref&amp;gt;Jeremias Hartmann - Bildhauer in Wasserburg, vgl. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Wasserburg tätig war, könnte die Arbeit ihm zugeschrieben werden, sofern der gelernte Kistler und Schnitzer auch in Stein gearbeitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2088.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 51.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Person: [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Ferchl, Behörden und Beamte 2|Ferchl, Behörden und Beamte 2]], 1149.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 75, 99.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Grabdenkmal,_Nr._4,_Kager,_1617&amp;diff=3485</id>
		<title>Grabdenkmal, Nr. 4, Kager, 1617</title>
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		<updated>2019-07-02T09:59:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Grabdenkmal, Nr. 4 Gesamtansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 4, Kager, 1617, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Grabdenkmal, Nr. 4 Gesamtansicht Zustand2019.jpg|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 4, Kager, 1617, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Paulus Kager.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Funktion==&lt;br /&gt;
Grabdenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Westseite von [[St. Jakob]], links vom Hauptportal an der Innenseite des Pfeilers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Unbekannt&amp;lt;ref&amp;gt;Keine Erwähnung des Grabdenkmals bei [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Starke, kleinformatige Rotmarmorplatte, von schmaler Leiste gerahmt, die auch das Bild- vom Schriftfeld trennt. Im oberen Teil Flachrelief mit der Darstellung des Sturzes von Saulus/Paulus vom Pferd vor Damaskus. In der Mitte das scheuende Pferd, darüber Christus mit Kreuz in den Wolken. Unter dem Pferd Saulus. Seitlich je ein bewaffneter Begleiter, der sich erschreckt abwendet. Im Hintergrund durch Gebäude die Stadt Damaskus angedeutet.&lt;br /&gt;
Im unteren Drittel in der Mitte eine Schrifttafel. Rechts der Verstorbene kniend, links sein Wappen.&lt;br /&gt;
Der Verstorbene betend in zeitgenössischer Tracht vor Vorhangdraperie kniend. Die Figur ähnelt den späteren Darstellungen von Gregor Pichler&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Pichler - Bildhauer in Wasserburg, vgl. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Rotmarmor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 76 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 53 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Tiefe: 18 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alda ligt begraben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;der Ern ũesst und Wol&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gelerth Herr Paülüß&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kager gewesster Stat&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schreiber alhie so den&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;22 Jan¯ari A°. 1617 in&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gott sellig verschiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Die Kager sollen ein altbayerisches Turniergeschlecht gewesen sein.&lt;br /&gt;
Ein Paulus Kager ist 1606 als Pflegsverwalter in Trostberg erwähnt, als Wasserburger Stadtschreiber ist er ab 1607 nachweisbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kirmayer, Chronik|Kirmayer, Chronik]], Eintrag 1607.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Testament Kagers ist aus dem Jahr 1610 erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1a1532|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a1532]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
Schräg geteilt, schreitender Löwe nach rechts, Helm mit Distelblatt, Helmzier Löwe mit Zirkel in den Pranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:04 Grabdenkmal, Nr. 4 Zeichnung.jpg|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 4, Kager, 1617, Skizze Springer.&lt;br /&gt;
Datei:04 Grabdenkmal, Nr. 4 Wappen.JPG|100px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 4, Kager, 1617, Wappendetail.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Meister==&lt;br /&gt;
Da in jener Zeit nur Jeremias Hartmann&amp;lt;ref&amp;gt;Jeremias Hartmann - Bildhauer in Wasserburg, vgl. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Wasserburg tätig war, könnte die Arbeit ihm zugeschrieben werden, sofern der gelernte Kistler und Schnitzer auch in Stein gearbeitet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2088.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 51.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Person: [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Ferchl, Behörden und Beamte 2|Ferchl, Behörden und Beamte 2]], 1149.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 75, 99.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Grabdenkmal,_Nr._10,_Bauer,_1800&amp;diff=3474</id>
		<title>Grabdenkmal, Nr. 10, Bauer, 1800</title>
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		<updated>2019-07-02T08:45:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 10, Bauer, 1800, Gesamtansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 10, Bauer, 1800, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Michael Bauer, Pfarrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Nordseite, rechts vom Nordportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Vermutlich ursprünglicher Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Fast quadratische Kelheimer Platte in bemaltem Eichenholzrahmen mit Draperie, oben Totenkopf mit Birett und Gebeinen, unten Stundenglas, Hippe und Schaufel (Spuren der farbigen Fassung in rot, gold und schwarz – vgl. identischer Rahmen bei [[Grabdenkmal, Nr. 8, Kölnbeck, 1787|Grabdenkmal Nr. 8, Kölnbeck]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Kelheimer Platte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 41 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 43 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 10, Bauer, 1800, Detailansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 10, Bauer, 1800, Detailansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Inschrift original !! Inschrift (Abk. aufgelöst) !! Deutsche Übersetzung &amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Maier, Lateinische Grabinschriften|Maier, Lateinische Grabinschriften]], 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;A:&amp;amp;nbsp;D:&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;1800&amp;lt;br&amp;gt;die 19 &amp;lt;sup&amp;gt;ma&amp;lt;/sup&amp;gt; Octob. piiss:&amp;lt;br&amp;gt;Obiit.&amp;lt;br&amp;gt;R. D. Michael Bauer&amp;lt;br&amp;gt;Parochus in Rieden&amp;lt;br&amp;gt;libere resignatus&amp;lt;br&amp;gt;Vir grauis et eruditus&amp;lt;br&amp;gt;Anno Ætatis 52.&amp;lt;br&amp;gt;R. I. (Kelch auf Buch) P.||&#039;&#039;Anno Domini 1800&amp;lt;br&amp;gt;die undevigesima Octobris piissime&amp;lt;br&amp;gt;obiit&amp;lt;br&amp;gt;reverendus Dominus Michael Bauer&amp;lt;br&amp;gt;Parochus in Rieden&amp;lt;br&amp;gt;libere resignatus&amp;lt;br&amp;gt;vir gravis et eruditus&amp;lt;br&amp;gt;anno aetatis 52.&amp;lt;br&amp;gt;Requiescat in pace.||&#039;&#039;Im Jahre des Herrn 1800&amp;lt;br&amp;gt;am 19. Oktober (starb) fromm ergeben&amp;lt;br&amp;gt;der ehrengeachtete Herr Michael Bauer&amp;lt;br&amp;gt;frei resignierter Pfarrer in Rieden&amp;lt;br&amp;gt;ein ernster und gebildeter Mann&amp;lt;br&amp;gt;im Alter von 52 Jahren.&amp;lt;br&amp;gt;Er ruhe in Frieden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Zur Person ist nichts bekannt. Eventuell in den Pfarrakten von Rieden vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
Nur Kelch auf Buch als Standessymbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 7.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 25 Nr. 11.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Maier, Lateinische Grabinschriften|Maier, Lateinische Grabinschriften]], 3.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Datei:Wenn_die_BB_ein_Weps_sticht.JPG&amp;diff=3473</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Zeitungsartikel &amp;quot;Wenn die BB ein Weps sticht...&amp;quot;. [Wasserburger Zeitung] (1972), [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
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		<updated>2019-07-02T08:40:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Zeitungsartikel &amp;quot;Wenn die BB ein Weps sticht...&amp;quot;. [Wasserburger Zeitung] [1972], [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Dr._Wilhelm_Kulhanek&amp;diff=3471</id>
		<title>Dr. Wilhelm Kulhanek</title>
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		<updated>2019-07-02T08:40:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Franziska Honer|Franziska Honer]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Franziska Honer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dieser Artikel wird derzeit erstellt. Wir bitten um Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biografie Dr. Wilhelm Kulhanek&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Biografie wurde auf der Grundlage des Teilnachlasses Wilhelm Kulhanek im [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]] erstellt und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebensdaten==&lt;br /&gt;
Dr. med. Wilhelm Kulhanek * 8.4.1915 Peterswald in Mähren-Schlesien (heute Petřvald, Tschechische Republik), † 6.2.1987 Wasserburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf== &lt;br /&gt;
[[Datei:Sterbebild Dr. Kulhanek.JPG|200px|thumb|right|Dr. med. Wilhelm Kulhanek, 1980er Jahre.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schulzeit und Studium&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Kulhanek wurde 1915 als einziger Sohn von Josef und Franziska Kulhanek in Peterswald geboren. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte der Ort noch zur kaiserlich und königlichen Monarchie Österreich-Ungarn – Wilhelm Kulahnek war also ein gebürtiger Österreicher. 1918 besetzte das tschechische Militär die Gemeinde, die nun zur neu gegründeten Tschechoslowakei gehörte. Die geografische Lage sowie das weltpolitische Geschehen beeinflussten den jungen Kulhanek: er beschäftigte sich mit den slawischen Sprachen und lernte Tschechisch, Slowakisch, Polnisch und Russisch. Auf dem Lehrplan des Staats-Reform-Realgymnasiums in Neuer Oderberg, das er von 1932 bis 1937 besuchte, standen dazu noch Latein und Französisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Abschrift Reifezeugnis von 1937, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Wenn die BB ein Weps sticht...&amp;quot;. in [Wasserburger Zeitung] [ca. 1972], [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Schulabschluss absolvierte der 18jährige auf Wunsch seines Vaters erst ein Praktikum im Bergbau, schrieb sich aber schon im November 1937 an der medizinischen Fakultät der Deutschen Universität in Prag ein. Das fünf Jahre dauernde Studium war von einer unruhigen Zeit geprägt. Die sudetendeutschen Gebiete wurden durch das Münchner Abkommen vom 29. September 1938 von der Tschechoslowakei abgespalten und dem Deutschen Reich eingegliedert. Sechs Monate später marschierte die Wehrmacht in Prag ein und Adolf Hitler proklamierte am 16. März 1939 in Prag das Protektorat Böhmen und Mähren. Im Winter desselben Jahres kam es zu blutigen Unruhen und neun Studenten, als Rädelsführer bei den Demonstrationen bezichtigt, wurden von den Nationalsozialisten erschossen. Mehr als 1.300 Studenten wurden verhaftet und über 1.000 von ihnen im Konzentrationslager interniert. Die Nationalsozialisten schlossen vorerst die Tschechischen Hochschulen und Universitäten. An der Deutschen Universität in Prag – nun die Deutsche Karls-Universität – durfte allerdings weiter gelehrt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Simon, Wissenschaftspolitik im Nationalsozialismus|Simon, Wissenschaftspolitik im Nationalsozialismus]], 5-15./ Trauerrede von Dr. Ortwin Ganss von 1987, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Seinen Patienten und der Gemeinschaft gedient&amp;quot;. [Wasserburger Zeitung] [ca. 1987], [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Studentenausweis von 1937 bis 1942,[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am 30. Juli 1942 absolvierte Wilhelm Kulhanek seine Prüfungen und erlangte &#039;&#039;den Grad eines Doktors der gesamten Heilkunde&amp;lt;ref&amp;gt;Abschrift der Promotionsurkunde vom 30.7.1942, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Berufliche Laufbahn unter der NS-Herrschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Promotion versetzte man Kulhanek vom 21. September 1942 bis zum 30. November 1943 an das Landeskrankenhaus in Teschen, wo er seine Pflichtassistenzarztzeit absolvierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Arbeitszeugnis für Wilhelm Kulhanek vom 31.1.1944, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Ich wurde daraufhin als Pflichtassistent dem Landeskrankenhaus in Teschen zugeteilt, von wo aus ich Ende 1943, wegen meiner politischen Unzuverlässigkeit – ich war in keinerlei Partei noch Formation – nach Sosnowitz (Polen) als prakt. Arzt und Luftschutzarzt strafversetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Kulhanek an die Österreichische Volkspartei, Bitte um die österreichische Staatsbürgerschaft, von ca. 1945/46, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa ein Jahr praktizierte Kulhanek in Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kulhanek wurde hauptsächlich auf der internen Abteilung, aber auch in der chirurgischen und der geburtshilflich-gynäkologischen Abteilung eingesetzt. Arbeitszeugnis vom 31.1.1944, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Im Januar habe ich Sosnowitz wegen Annäherung der Front verlassen und habe der Einberufung zum Volkssturm nicht Folge geleistet. Bis zum Einmarsch der Roten Armee, habe ich mich versteckt gehalten. Am 23. Mai 1945 wurde ich von den Tschechen als Deutscher verhaftet und ins Lager [in Karwin, Anm. der Autorin] gesteckt, wo ich 4 Monate festgehalten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Kulhanek an die Österreichische Volkspartei, Bitte um die österreichische Staatsbürgerschaft, von ca. 1945/46, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung wurde der junge Mediziner ausgesiedelt und er begab sich mit seiner Familie nach Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;Seit November 1945 war die Familie Kulhanek in Wien gemeldet und Wilhelm erhielt im Januar 1946 die Erlaubnis in Götzendorf der &#039;&#039;provisorischen kassenärztlichen Tätigkeit&#039;&#039; nachzugehen. Meldezettel von Wien von November 1945, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Arbeitserlaubnis vom 16.1.1946, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1941 war Wilhelm Kulhanek mit Maria Dzida verheiratet. Eine Tochter wurde 1944 geboren. Vergeblich bemühte sich der nun Staatenlose um die österreichische Staatsbürgerschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Kulhanek an die Österreichische Volkspartei, Bitte um die österreichische Staatsbürgerschaft, von ca. 1945/46, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich begleitete er als Arzt eine Deutsche Delegation bei der Rückführung von Reichsdeutschen nach Deutschland und im Februar 1946 verschlug es die Familie Kulhanek zuerst nach München.&amp;lt;ref&amp;gt;Einweisungsschein für das Flüchtlingslager Pasing Weinbergstraße von Februar 1946, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem sehr kurzen Aufenthalt schickten die Behörden sie weiter nach Wasserburg a. Inn, wo sie als Heimatvertriebene registriert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankunft und die ersten Jahre in Wasserburg==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Kulhanke in seiner Praxis.JPG|200px|thumb|right|Dr. med. Wilhelm Kulhanek in seiner Praxis in Wasserburg.]] &lt;br /&gt;
Die in Wasserburg [[Wiederbeginn_des_politischen_und_kommunalen_Lebens_nach_1945_in_der_Stadt_Wasserburg#Aus_Fl.C3.BCchtlingen_werden_Neub.C3.BCrger|unerwünschten Vertriebenen]] wurden erst als Untermieter in der Altstadt untergebracht, konnten sich aber schon bald darauf als Mieter im Burgerfeld niederlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;In Wasserburg herrschte in den Nachkriegsjahren Wohnungsnot, weswegen die US-Army und die United Nations Relief and Rehabilitation Administration (UNRRA) Wohnraum beschlagnahmten. Die unfreiwilligen Vermieter dürften der jungen Familie einen kalten Empfang bereitet haben. Für den Umgang mit Displaced Persons und Flüchtlingen siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Haupt, Quellenstudie Displaced Persons Camps|Haupt, Quellenstudie Displaced Persons Camps]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1947 erfolgte der Umzug in die Herrengasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Meldebögen von Februar 1946, März 1946 und Juli 1947, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Kulhanek bemühte sich sofort um eine Anerkennung seines Studiums, um weiterhin als Arzt praktizieren zu können. Noch bevor die entsprechenden Papiere im Mai in Wasserburg eintrafen, beschäftigte das städtische Krankenhaus Kulhanek als Assistenzarzt von April bis Juni 1946. Außerdem setzte ihn die United Nations Relief and Rehabilitation Administration (UNRRA) in den DP-Lagern Gabersee und Attel ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Grundlgend zu diesen DP-Lagern [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Tobias, Gabersee und Attel|Tobias, Gabersee und Attel]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Dafür befreite ihn die Militärregierung auch von der geltenden Sperrstunde &#039;&#039;while on duty as physician.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Befreiung von der geltenden Sperrstunde durch die Militärregierung 1946, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Arbeitsbuch von 1942 bis 1946, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Abschrift der Promotionsurkunde vom 30.7.1942, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Der &amp;quot;Kuli&amp;quot; wird 65. Dr. med Wilhelm Kulhanek ist bekannt und beliebt&amp;quot;. in [Wasserburger Zeitung] (1980), [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bayerischen Landesärztekammer erteilte Kulhanek im November 1946 die Niederlassungsgenehmigung als praktischer Arzt in Bayern und der Mediziner baute eine Arztpraxis (Herrengasse 21) für Allgemeinmedizin auf. &#039;&#039;Damit ging endlich sein langgehegter Wunsch in Erfüllung, kranken Menschen zu helfen, wobei er als sicherer und immer hilfsbereiter Diagnostiker anerkannt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Trauerrede von Dr. Ortwin Ganss von 1987, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039; Für seine ärztliche Tätigkeit erhielt Kulhanek schon Mitte der 1940 Jahre, als Kraftfahrzeuge und Benzin rationiert waren, ein eigenes Auto mit Sirene.&amp;lt;ref&amp;gt;Unterlagen zum Erwerb eines PKW von Januar bis Dezember 1947, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eine Wasserburger Persönlichkeit==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wenn die BB ein Weps sticht.JPG|200px|thumb|right|Dr. Kulhanek wird als ärztlicher Betreuer zur Olympiade 1972 in München berufen.]]&lt;br /&gt;
Wilhelm Kulhanek besaß zwar noch lange einen Ausweis für Vertriebene und Flüchtlinge, aber seine Familie - inzwischen zu viert, 1955 kam in Wasserburg die zweite Tochter zu Welt - war in Oberbayern angekommen. Der &#039;Neubürger&#039; engagierte sich in zahlreichen Vereinen wie der Bergwacht, dem Roten Kreuz, dem TSV 1880, dem Jagdverband, der Soldaten- u. Kriegerkameradschaft Wasserburg/Inn und der Feuerwehr. Außerdem war Kulhanek Gründungsmitglied des Motorsportclubs Wasserburg e.V. im ADAC sowie des Lions-Clubs Wasserburg/Inn.&amp;lt;ref&amp;gt;Gründungsmitgliedsurkunde des Lions-Club von Dr. Wilhelm Kulhanek vom 21. 11. 1961, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf politischer Ebene beeinflusste Dr. Kulhanek, liebevoll &amp;quot;Kuli&amp;quot; genannt, erst im Kreistag von 1948 bis 1952 und dann von 1972 bis 1978 als gewählter Stadtrat der SPD-Fraktion das Geschehen in Wasserburg: &#039;&#039;Eine Tätigkeit, die seiner Vielschichtigkeit weitgehend entsprochen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Trauerrede von Dr. Ortwin Ganss von 1987, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Seinen Patienten und der Gemeinschaft gedient&amp;quot;. in [Wasserburger Zeitung] (02.1982), [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Der &amp;quot;Kuli&amp;quot; wird 65. Dr. med Wilhelm Kulhanek ist bekannt und beliebt&amp;quot;, in [Wasserburger Zeitung] (1980), [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039; Kulhanek gehörte während seiner Amtszeit dem Werkausschuss an, der unter der Leitung des neu gewählten 1. Bürgermeisters Dr. Martin Geiger stand, und wurde für die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg a. Inn bestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtratsprotokoll 6.7.1972, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, III-1325|StadtA Wasserburg a. Inn, III-1325]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner zahlreichen Engagements stand für den Mediziner der Beruf immer im Vordergrund, Zeit seines Lebens bildete er sich auf dem medizinischen Feld fort. Ein Höhepunkt seiner ärztlichen Karriere stellte sicherlich die Berufung zum ärztlichen Betreuer bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München dar. Dank seiner Sprachkenntnisse wurde Dr. Kulhanek den Ehrengästen als medizinischer Ansprechpartner zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Trauerrede von Dr. Ortwin Ganss von 1987, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Wenn die BB ein Weps sticht...&amp;quot;. in [Wasserburger Zeitung] [ca. 1972], [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1980 zog sich Wilhelm Kulhanek immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück und übergab seine Praxis an einen Nachfolger. In dieser Zeit entwickelte sich auch ein &#039;&#039;zunehmend verschlimmerndes Augenleiden&#039;&#039;, dass kurz vor dem Tod zu einer vollständigen Erblindung führte. Nach weiteren Erkrankungen und persönlichen Schicksalsschlägen verstarb Dr. Wilhelm Kulhanek mit 71 Jahren am 6. Februar 1987.&amp;lt;ref&amp;gt; s.o. Trauerrede von Dr. Ortwin Ganss von 1987, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Seinen Patienten und der Gemeinschaft gedient&amp;quot;. in [Wasserburger Zeitung] [ca. 1987], [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Franziska Honer}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Dr._Wilhelm_Kulhanek&amp;diff=3470</id>
		<title>Dr. Wilhelm Kulhanek</title>
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		<updated>2019-07-02T08:39:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Franziska Honer|Franziska Honer]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Franziska Honer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dieser Artikel wird derzeit erstellt. Wir bitten um Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biografie Dr. Wilhelm Kulhanek&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Biografie wurde auf der Grundlage des Teilnachlasses Wilhelm Kulhanek im [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]] erstellt und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebensdaten==&lt;br /&gt;
Dr. med. Wilhelm Kulhanek * 8.4.1915 Peterswald in Mähren-Schlesien (heute Petřvald, Tschechische Republik), † 6.2.1987 Wasserburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf== &lt;br /&gt;
[[Datei:Sterbebild Dr. Kulhanek.JPG|200px|thumb|right|Dr. med. Wilhelm Kulhanek, 1980er Jahre.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schulzeit und Studium&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Kulhanek wurde 1915 als einziger Sohn von Josef und Franziska Kulhanek in Peterswald geboren. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte der Ort noch zur kaiserlich und königlichen Monarchie Österreich-Ungarn – Wilhelm Kulahnek war also ein gebürtiger Österreicher. 1918 besetzte das tschechische Militär die Gemeinde, die nun zur neu gegründeten Tschechoslowakei gehörte. Die geografische Lage sowie das weltpolitische Geschehen beeinflussten den jungen Kulhanek: er beschäftigte sich mit den slawischen Sprachen und lernte Tschechisch, Slowakisch, Polnisch und Russisch. Auf dem Lehrplan des Staats-Reform-Realgymnasiums in Neuer Oderberg, das er von 1932 bis 1937 besuchte, standen dazu noch Latein und Französisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Abschrift Reifezeugnis von 1937, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Wenn die BB ein Weps sticht...&amp;quot;. in [Wasserburger Zeitung] [ca. 1972], [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Schulabschluss absolvierte der 18jährige auf Wunsch seines Vaters erst ein Praktikum im Bergbau, schrieb sich aber schon im November 1937 an der medizinischen Fakultät der Deutschen Universität in Prag ein. Das fünf Jahre dauernde Studium war von einer unruhigen Zeit geprägt. Die sudetendeutschen Gebiete wurden durch das Münchner Abkommen vom 29. September 1938 von der Tschechoslowakei abgespalten und dem Deutschen Reich eingegliedert. Sechs Monate später marschierte die Wehrmacht in Prag ein und Adolf Hitler proklamierte am 16. März 1939 in Prag das Protektorat Böhmen und Mähren. Im Winter desselben Jahres kam es zu blutigen Unruhen und neun Studenten, als Rädelsführer bei den Demonstrationen bezichtigt, wurden von den Nationalsozialisten erschossen. Mehr als 1.300 Studenten wurden verhaftet und über 1.000 von ihnen im Konzentrationslager interniert. Die Nationalsozialisten schlossen vorerst die Tschechischen Hochschulen und Universitäten. An der Deutschen Universität in Prag – nun die Deutsche Karls-Universität – durfte allerdings weiter gelehrt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Simon, Wissenschaftspolitik im Nationalsozialismus|Simon, Wissenschaftspolitik im Nationalsozialismus]], 5-15./ Trauerrede von Dr. Ortwin Ganss von 1987, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Seinen Patienten und der Gemeinschaft gedient&amp;quot;. [Wasserburger Zeitung] [ca. 1987], [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Studentenausweis von 1937 bis 1942,[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am 30. Juli 1942 absolvierte Wilhelm Kulhanek seine Prüfungen und erlangte &#039;&#039;den Grad eines Doktors der gesamten Heilkunde&amp;lt;ref&amp;gt;Abschrift der Promotionsurkunde vom 30.7.1942, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Berufliche Laufbahn unter der NS-Herrschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Promotion versetzte man Kulhanek vom 21. September 1942 bis zum 30. November 1943 an das Landeskrankenhaus in Teschen, wo er seine Pflichtassistenzarztzeit absolvierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Arbeitszeugnis für Wilhelm Kulhanek vom 31.1.1944, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Ich wurde daraufhin als Pflichtassistent dem Landeskrankenhaus in Teschen zugeteilt, von wo aus ich Ende 1943, wegen meiner politischen Unzuverlässigkeit – ich war in keinerlei Partei noch Formation – nach Sosnowitz (Polen) als prakt. Arzt und Luftschutzarzt strafversetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Kulhanek an die Österreichische Volkspartei, Bitte um die österreichische Staatsbürgerschaft, von ca. 1945/46, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa ein Jahr praktizierte Kulhanek in Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kulhanek wurde hauptsächlich auf der internen Abteilung, aber auch in der chirurgischen und der geburtshilflich-gynäkologischen Abteilung eingesetzt. Arbeitszeugnis vom 31.1.1944, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Im Januar habe ich Sosnowitz wegen Annäherung der Front verlassen und habe der Einberufung zum Volkssturm nicht Folge geleistet. Bis zum Einmarsch der Roten Armee, habe ich mich versteckt gehalten. Am 23. Mai 1945 wurde ich von den Tschechen als Deutscher verhaftet und ins Lager [in Karwin, Anm. der Autorin] gesteckt, wo ich 4 Monate festgehalten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Kulhanek an die Österreichische Volkspartei, Bitte um die österreichische Staatsbürgerschaft, von ca. 1945/46, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung wurde der junge Mediziner ausgesiedelt und er begab sich mit seiner Familie nach Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;Seit November 1945 war die Familie Kulhanek in Wien gemeldet und Wilhelm erhielt im Januar 1946 die Erlaubnis in Götzendorf der &#039;&#039;provisorischen kassenärztlichen Tätigkeit&#039;&#039; nachzugehen. Meldezettel von Wien von November 1945, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Arbeitserlaubnis vom 16.1.1946, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1941 war Wilhelm Kulhanek mit Maria Dzida verheiratet. Eine Tochter wurde 1944 geboren. Vergeblich bemühte sich der nun Staatenlose um die österreichische Staatsbürgerschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Kulhanek an die Österreichische Volkspartei, Bitte um die österreichische Staatsbürgerschaft, von ca. 1945/46, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich begleitete er als Arzt eine Deutsche Delegation bei der Rückführung von Reichsdeutschen nach Deutschland und im Februar 1946 verschlug es die Familie Kulhanek zuerst nach München.&amp;lt;ref&amp;gt;Einweisungsschein für das Flüchtlingslager Pasing Weinbergstraße von Februar 1946, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem sehr kurzen Aufenthalt schickten die Behörden sie weiter nach Wasserburg a. Inn, wo sie als Heimatvertriebene registriert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankunft und die ersten Jahre in Wasserburg==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Kulhanke in seiner Praxis.JPG|200px|thumb|right|Dr. med. Wilhelm Kulhanek in seiner Praxis in Wasserburg.]] &lt;br /&gt;
Die in Wasserburg [[Wiederbeginn_des_politischen_und_kommunalen_Lebens_nach_1945_in_der_Stadt_Wasserburg#Aus_Fl.C3.BCchtlingen_werden_Neub.C3.BCrger|unerwünschten Vertriebenen]] wurden erst als Untermieter in der Altstadt untergebracht, konnten sich aber schon bald darauf als Mieter im Burgerfeld niederlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;In Wasserburg herrschte in den Nachkriegsjahren Wohnungsnot, weswegen die US-Army und die United Nations Relief and Rehabilitation Administration (UNRRA) Wohnraum beschlagnahmten. Die unfreiwilligen Vermieter dürften der jungen Familie einen kalten Empfang bereitet haben. Für den Umgang mit Displaced Persons und Flüchtlingen siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Haupt, Quellenstudie Displaced Persons Camps|Haupt, Quellenstudie Displaced Persons Camps]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1947 erfolgte der Umzug in die Herrengasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Meldebögen von Februar 1946, März 1946 und Juli 1947, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Kulhanek bemühte sich sofort um eine Anerkennung seines Studiums, um weiterhin als Arzt praktizieren zu können. Noch bevor die entsprechenden Papiere im Mai in Wasserburg eintrafen, beschäftigte das städtische Krankenhaus Kulhanek als Assistenzarzt von April bis Juni 1946. Außerdem setzte ihn die United Nations Relief and Rehabilitation Administration (UNRRA) in den DP-Lagern Gabersee und Attel ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Grundlgend zu diesen DP-Lagern [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Tobias, Gabersee und Attel|Tobias, Gabersee und Attel]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Dafür befreite ihn die Militärregierung auch von der geltenden Sperrstunde &#039;&#039;while on duty as physician.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Befreiung von der geltenden Sperrstunde durch die Militärregierung 1946, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Arbeitsbuch von 1942 bis 1946, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Abschrift der Promotionsurkunde vom 30.7.1942, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Der &amp;quot;Kuli&amp;quot; wird 65. Dr. med Wilhelm Kulhanek ist bekannt und beliebt&amp;quot;. in [Wasserburger Zeitung] (1980), [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bayerischen Landesärztekammer erteilte Kulhanek im November 1946 die Niederlassungsgenehmigung als praktischer Arzt in Bayern und der Mediziner baute eine Arztpraxis (Herrengasse 21) für Allgemeinmedizin auf. &#039;&#039;Damit ging endlich sein langgehegter Wunsch in Erfüllung, kranken Menschen zu helfen, wobei er als sicherer und immer hilfsbereiter Diagnostiker anerkannt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Trauerrede von Dr. Ortwin Ganss von 1987, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039; Für seine ärztliche Tätigkeit erhielt Kulhanek schon Mitte der 1940 Jahre, als Kraftfahrzeuge und Benzin rationiert waren, ein eigenes Auto mit Sirene.&amp;lt;ref&amp;gt;Unterlagen zum Erwerb eines PKW von Januar bis Dezember 1947, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eine Wasserburger Persönlichkeit==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wenn die BB ein Weps sticht.JPG|200px|thumb|right|Dr. med. Wilhelm Kulhanek wird als ärztlicher Betreuer zur Olympiade 1972 in München berufen.]]&lt;br /&gt;
Wilhelm Kulhanek besaß zwar noch lange einen Ausweis für Vertriebene und Flüchtlinge, aber seine Familie - inzwischen zu viert, 1955 kam in Wasserburg die zweite Tochter zu Welt - war in Oberbayern angekommen. Der &#039;Neubürger&#039; engagierte sich in zahlreichen Vereinen wie der Bergwacht, dem Roten Kreuz, dem TSV 1880, dem Jagdverband, der Soldaten- u. Kriegerkameradschaft Wasserburg/Inn und der Feuerwehr. Außerdem war Kulhanek Gründungsmitglied des Motorsportclubs Wasserburg e.V. im ADAC sowie des Lions-Clubs Wasserburg/Inn.&amp;lt;ref&amp;gt;Gründungsmitgliedsurkunde des Lions-Club von Dr. Wilhelm Kulhanek vom 21. 11. 1961, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf politischer Ebene beeinflusste Dr. Kulhanek, liebevoll &amp;quot;Kuli&amp;quot; genannt, erst im Kreistag von 1948 bis 1952 und dann von 1972 bis 1978 als gewählter Stadtrat der SPD-Fraktion das Geschehen in Wasserburg: &#039;&#039;Eine Tätigkeit, die seiner Vielschichtigkeit weitgehend entsprochen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Trauerrede von Dr. Ortwin Ganss von 1987, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Seinen Patienten und der Gemeinschaft gedient&amp;quot;. in [Wasserburger Zeitung] (02.1982), [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Der &amp;quot;Kuli&amp;quot; wird 65. Dr. med Wilhelm Kulhanek ist bekannt und beliebt&amp;quot;, in [Wasserburger Zeitung] (1980), [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039; Kulhanek gehörte während seiner Amtszeit dem Werkausschuss an, der unter der Leitung des neu gewählten 1. Bürgermeisters Dr. Martin Geiger stand, und wurde für die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg a. Inn bestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtratsprotokoll 6.7.1972, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, III-1325|StadtA Wasserburg a. Inn, III-1325]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner zahlreichen Engagements stand für den Mediziner der Beruf immer im Vordergrund, Zeit seines Lebens bildete er sich auf dem medizinischen Feld fort. Ein Höhepunkt seiner ärztlichen Karriere stellte sicherlich die Berufung zum ärztlichen Betreuer bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München dar. Dank seiner Sprachkenntnisse wurde Dr. Kulhanek den Ehrengästen als medizinischer Ansprechpartner zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Trauerrede von Dr. Ortwin Ganss von 1987, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Wenn die BB ein Weps sticht...&amp;quot;. in [Wasserburger Zeitung] [ca. 1972], [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1980 zog sich Wilhelm Kulhanek immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück und übergab seine Praxis an einen Nachfolger. In dieser Zeit entwickelte sich auch ein &#039;&#039;zunehmend verschlimmerndes Augenleiden&#039;&#039;, dass kurz vor dem Tod zu einer vollständigen Erblindung führte. Nach weiteren Erkrankungen und persönlichen Schicksalsschlägen verstarb Dr. Wilhelm Kulhanek mit 71 Jahren am 6. Februar 1987.&amp;lt;ref&amp;gt; s.o. Trauerrede von Dr. Ortwin Ganss von 1987, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Seinen Patienten und der Gemeinschaft gedient&amp;quot;. in [Wasserburger Zeitung] [ca. 1987], [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Franziska Honer}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Dr._Wilhelm_Kulhanek&amp;diff=3468</id>
		<title>Dr. Wilhelm Kulhanek</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Dr._Wilhelm_Kulhanek&amp;diff=3468"/>
		<updated>2019-07-02T08:26:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Franziska Honer|Franziska Honer]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Franziska Honer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dieser Artikel wird derzeit erstellt. Wir bitten um Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biografie Dr. Wilhelm Kulhanek&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Biografie wurde auf der Grundlage des Teilnachlasses Wilhelm Kulhanek im [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]] erstellt und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebensdaten==&lt;br /&gt;
Dr. med. Wilhelm Kulhanek * 8.4.1915 Peterswald in Mähren-Schlesien (heute Petřvald, Tschechische Republik), † 6.2.1987 Wasserburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf== &lt;br /&gt;
[[Datei:Sterbebild Dr. Kulhanek.JPG|200px|thumb|right|Dr. med. Wilhelm Kulhanek, 1980er Jahre.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schulzeit und Studium&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Kulhanek wurde 1915 als einziger Sohn von Josef und Franziska Kulhanek in Peterswald geboren. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges gehörte der Ort noch zur kaiserlich und königlichen Monarchie Österreich-Ungarn – Wilhelm Kulahnek war also ein gebürtiger Österreicher. 1918 besetzte das tschechische Militär die Gemeinde, die nun zur neu gegründeten Tschechoslowakei gehörte. Die geografische Lage sowie das weltpolitische Geschehen beeinflussten den jungen Kulhanek: er beschäftigte sich mit den slawischen Sprachen und lernte Tschechisch, Slowakisch, Polnisch und Russisch. Auf dem Lehrplan des Staats-Reform-Realgymnasiums in Neuer Oderberg, das er von 1932 bis 1937 besuchte, standen dazu noch Latein und Französisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Abschrift Reifezeugnis von 1937, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Wenn die BB ein Weps sticht...&amp;quot;. in [Wasserburger Zeitung] [ca. 1972], [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Schulabschluss absolvierte der 18jährige auf Wunsch seines Vaters erst ein Praktikum im Bergbau, schrieb sich aber schon im November 1937 an der medizinischen Fakultät der Deutschen Universität in Prag ein. Das fünf Jahre dauernde Studium war von einer unruhigen Zeit geprägt. Die sudetendeutschen Gebiete wurden durch das Münchner Abkommen vom 29. September 1938 von der Tschechoslowakei abgespalten und dem Deutschen Reich eingegliedert. Sechs Monate später marschierte die Wehrmacht in Prag ein und Adolf Hitler proklamierte am 16. März 1939 in Prag das Protektorat Böhmen und Mähren. Im Winter desselben Jahres kam es zu blutigen Unruhen und neun Studenten, als Rädelsführer bei den Demonstrationen bezichtigt, wurden von den Nationalsozialisten erschossen. Mehr als 1.300 Studenten wurden verhaftet und über 1.000 von ihnen im Konzentrationslager interniert. Die Nationalsozialisten schlossen vorerst die Tschechischen Hochschulen und Universitäten. An der Deutschen Universität in Prag – nun die Deutsche Karls-Universität – durfte allerdings weiter gelehrt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Simon, Wissenschaftspolitik im Nationalsozialismus|Simon, Wissenschaftspolitik im Nationalsozialismus]], 5-15./ Trauerrede von Dr. Ortwin Ganss von 1987, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Seinen Patienten und der Gemeinschaft gedient&amp;quot;. [Wasserburger Zeitung] [ca. 1987], [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Studentenausweis von 1937 bis 1942,[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am 30. Juli 1942 absolvierte Wilhelm Kulhanek seine Prüfungen und erlangte &#039;&#039;den Grad eines Doktors der gesamten Heilkunde&amp;lt;ref&amp;gt;Abschrift der Promotionsurkunde vom 30.7.1942, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Berufliche Laufbahn unter der NS-Herrschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Promotion versetzte man Kulhanek vom 21. September 1942 bis zum 30. November 1943 an das Landeskrankenhaus in Teschen, wo er seine Pflichtassistenzarztzeit absolvierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Arbeitszeugnis für Wilhelm Kulhanek vom 31.1.1944, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Ich wurde daraufhin als Pflichtassistent dem Landeskrankenhaus in Teschen zugeteilt, von wo aus ich Ende 1943, wegen meiner politischen Unzuverlässigkeit – ich war in keinerlei Partei noch Formation – nach Sosnowitz (Polen) als prakt. Arzt und Luftschutzarzt strafversetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Kulhanek an die Österreichische Volkspartei, Bitte um die österreichische Staatsbürgerschaft, von ca. 1945/46, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa ein Jahr praktizierte Kulhanek in Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kulhanek wurde hauptsächlich auf der internen Abteilung, aber auch in der chirurgischen und der geburtshilflich-gynäkologischen Abteilung eingesetzt. Arbeitszeugnis vom 31.1.1944, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Im Januar habe ich Sosnowitz wegen Annäherung der Front verlassen und habe der Einberufung zum Volkssturm nicht Folge geleistet. Bis zum Einmarsch der Roten Armee, habe ich mich versteckt gehalten. Am 23. Mai 1945 wurde ich von den Tschechen als Deutscher verhaftet und ins Lager [in Karwin, Anm. der Autorin] gesteckt, wo ich 4 Monate festgehalten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Kulhanek an die Österreichische Volkspartei, Bitte um die österreichische Staatsbürgerschaft, von ca. 1945/46, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung wurde der junge Mediziner ausgesiedelt und er begab sich mit seiner Familie nach Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;Seit November 1945 war die Familie Kulhanek in Wien gemeldet und Wilhelm erhielt im Januar 1946 die Erlaubnis in Götzendorf der &#039;&#039;provisorischen kassenärztlichen Tätigkeit&#039;&#039; nachzugehen. Meldezettel von Wien von November 1945, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Arbeitserlaubnis vom 16.1.1946, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1941 war Wilhelm Kulhanek mit Maria Dzida verheiratet. Eine Tochter wurde 1944 geboren. Vergeblich bemühte sich der nun Staatenlose um die österreichische Staatsbürgerschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Kulhanek an die Österreichische Volkspartei, Bitte um die österreichische Staatsbürgerschaft, von ca. 1945/46, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich begleitete er als Arzt eine Deutsche Delegation bei der Rückführung von Reichsdeutschen nach Deutschland und im Februar 1946 verschlug es die Familie Kulhanek zuerst nach München.&amp;lt;ref&amp;gt;Einweisungsschein für das Flüchtlingslager Pasing Weinbergstraße von Februar 1946, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem sehr kurzen Aufenthalt schickten die Behörden sie weiter nach Wasserburg a. Inn, wo sie als Heimatvertriebene registriert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ankunft und die ersten Jahre in Wasserburg==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr. Kulhanke in seiner Praxis.JPG|200px|thumb|right|Dr. med. Wilhelm Kulhanek in seiner Praxis in Wasserburg.]] &lt;br /&gt;
Die in Wasserburg [[Wiederbeginn_des_politischen_und_kommunalen_Lebens_nach_1945_in_der_Stadt_Wasserburg#Aus_Fl.C3.BCchtlingen_werden_Neub.C3.BCrger|unerwünschten Vertriebenen]] wurden erst als Untermieter in der Altstadt untergebracht, konnten sich aber schon bald darauf als Mieter im Burgerfeld niederlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;In Wasserburg herrschte in den Nachkriegsjahren Wohnungsnot, weswegen die US-Army und die United Nations Relief and Rehabilitation Administration (UNRRA) Wohnraum beschlagnahmten. Die unfreiwilligen Vermieter dürften der jungen Familie einen kalten Empfang bereitet haben. Für den Umgang mit Displaced Persons und Flüchtlingen siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Haupt, Quellenstudie Displaced Persons Camps|Haupt, Quellenstudie Displaced Persons Camps]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1947 erfolgte der Umzug in die Herrengasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Meldebögen von Februar 1946, März 1946 und Juli 1947, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Kulhanek bemühte sich sofort um eine Anerkennung seines Studiums, um weiterhin als Arzt praktizieren zu können. Noch bevor die entsprechenden Papiere im Mai in Wasserburg eintrafen, beschäftigte das städtische Krankenhaus Kulhanek als Assistenzarzt von April bis Juni 1946. Außerdem setzte ihn die United Nations Relief and Rehabilitation Administration (UNRRA) in den DP-Lagern Gabersee und Attel ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Grundlgend zu diesen DP-Lagern [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Tobias, Gabersee und Attel|Tobias, Gabersee und Attel]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Dafür befreite ihn die Militärregierung auch von der geltenden Sperrstunde &#039;&#039;while on duty as physician.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Befreiung von der geltenden Sperrstunde durch die Militärregierung 1946, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Arbeitsbuch von 1942 bis 1946, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Abschrift der Promotionsurkunde vom 30.7.1942, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Der &amp;quot;Kuli&amp;quot; wird 65. Dr. med Wilhelm Kulhanek ist bekannt und beliebt&amp;quot;. in [Wasserburger Zeitung] (1980), [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bayerischen Landesärztekammer erteilte Kulhanek im November 1946 die Niederlassungsgenehmigung als praktischer Arzt in Bayern und der Mediziner baute eine Arztpraxis (Herrengasse 21) für Allgemeinmedizin auf. &#039;&#039;Damit ging endlich sein langgehegter Wunsch in Erfüllung, kranken Menschen zu helfen, wobei er als sicherer und immer hilfsbereiter Diagnostiker anerkannt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Trauerrede von Dr. Ortwin Ganss von 1987, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039; Für seine ärztliche Tätigkeit erhielt Kulhanek schon Mitte der 1940 Jahre, als Kraftfahrzeuge und Benzin rationiert waren, ein eigenes Auto mit Sirene.&amp;lt;ref&amp;gt;Unterlagen zum Erwerb eines PKW von Januar bis Dezember 1947, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eine Wasserburger Persönlichkeit==&lt;br /&gt;
Wilhelm Kulhanek besaß zwar noch lange einen Ausweis für Vertriebene und Flüchtlinge, aber seine Familie - inzwischen zu viert, 1955 kam in Wasserburg die zweite Tochter zu Welt - war in Oberbayern angekommen. Der &#039;Neubürger&#039; engagierte sich in zahlreichen Vereinen wie der Bergwacht, dem Roten Kreuz, dem TSV 1880, dem Jagdverband, der Soldaten- u. Kriegerkameradschaft Wasserburg/Inn und der Feuerwehr. Außerdem war Kulhanek Gründungsmitglied des Motorsportclubs Wasserburg e.V. im ADAC sowie des Lions-Clubs Wasserburg/Inn.&amp;lt;ref&amp;gt;Gründungsmitgliedsurkunde des Lions-Club von Dr. Wilhelm Kulhanek vom 21. 11. 1961, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf politischer Ebene beeinflusste Dr. Kulhanek, liebevoll &amp;quot;Kuli&amp;quot; genannt, erst im Kreistag von 1948 bis 1952 und dann von 1972 bis 1978 als gewählter Stadtrat der SPD-Fraktion das Geschehen in Wasserburg: &#039;&#039;Eine Tätigkeit, die seiner Vielschichtigkeit weitgehend entsprochen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Trauerrede von Dr. Ortwin Ganss von 1987, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Seinen Patienten und der Gemeinschaft gedient&amp;quot;. in [Wasserburger Zeitung] (02.1982), [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Der &amp;quot;Kuli&amp;quot; wird 65. Dr. med Wilhelm Kulhanek ist bekannt und beliebt&amp;quot;, in [Wasserburger Zeitung] (1980), [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039; Kulhanek gehörte während seiner Amtszeit dem Werkausschuss an, der unter der Leitung des neu gewählten 1. Bürgermeisters Dr. Martin Geiger stand, und wurde für die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg a. Inn bestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtratsprotokoll 6.7.1972, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, III-1325|StadtA Wasserburg a. Inn, III-1325]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz seiner zahlreichen Engagements stand für den Mediziner der Beruf immer im Vordergrund, Zeit seines Lebens bildete er sich auf dem medizinischen Feld fort. Ein Höhepunkt seiner ärztlichen Karriere stellte sicherlich die Berufung zum ärztlichen Betreuer bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München dar. Dank seiner Sprachkenntnisse wurde Dr. Kulhanek den Ehrengästen als medizinischer Ansprechpartner zugeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Trauerrede von Dr. Ortwin Ganss von 1987, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Wenn die BB ein Weps sticht...&amp;quot;. in [Wasserburger Zeitung] [ca. 1972], [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1980 zog sich Wilhelm Kulhanek immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück und übergab seine Praxis an einen Nachfolger. In dieser Zeit entwickelte sich auch ein &#039;&#039;zunehmend verschlimmerndes Augenleiden&#039;&#039;, dass kurz vor dem Tod zu einer vollständigen Erblindung führte. Nach weiteren Erkrankungen und persönlichen Schicksalsschlägen verstarb Dr. Wilhelm Kulhanek mit 71 Jahren am 6. Februar 1987.&amp;lt;ref&amp;gt; s.o. Trauerrede von Dr. Ortwin Ganss von 1987, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]]./ Zeitungsartikel &amp;quot;Seinen Patienten und der Gemeinschaft gedient&amp;quot;. in [Wasserburger Zeitung] [ca. 1987], [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Franziska Honer}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Grabdenkmal,_Nr._7,_Eder,_1687&amp;diff=3419</id>
		<title>Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687</title>
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		<updated>2019-07-01T14:27:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 7 , Eder, 1687, Gesamtansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Lamprecht Eder, Innerer Rat und Lebzelter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Nordseite, zwischen Nordwestecke und Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Ursprünglicher Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Hochrechteckige Platte mit typischem Motiv von Gregor Pichler&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Pichler - Bildhauer in Wasserburg, vgl. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bündig in die Mauer eingelassen und mit Klammern befestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Rotmarmor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 91 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 60 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alda ligt begraben, der Ehrnũest&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herr Lamprecht Eder, Des Innern&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rhats und Lebzelter, so den 15. Marcÿ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ao 1687. in Gott seel: vershiden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;deme Gott genedig sein welle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Lamprecht Eder,&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Familie Eder vgl. auch [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 26 und Nr. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; geboren in Traunstein, Bürgeraufnahme in Wasserburg am 23.11.1634, Geburtsbrief Nr. 942. † 15.3.1687.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
In den oberen Ecken Wappen der beiden Ehefrauen (links) und des Verstorbenen (rechts):&lt;br /&gt;
Wappen der Eder: Geviertelt: 1/4 schreitender Löwe; 2/3 Winkel, darunter Blüte. Helm mit Krone, Helmzier: Adlerflug, Winkel mit Blume und Löwe mit Schwert in den Pranken.&lt;br /&gt;
Vgl. Wappen des Urban Eder, † 1658, Nr. 20. Allianzwappen der Ehefrauen mit Schriftband und Initialen M R. (Maria Reiser) Greif mit Zweig in den Pranken (Zweige = Reiser teilweise verdeckt), Wappen der Reiser (vgl. Grabstein der Maria Reiser, Ehefrau des Urban Eder, † 1678, Nr. 18) M K. (Initialen nicht auflösbar) aufrecht schreitendes Einhorn (entspricht dem Wappen der Plaichshirn, vgl. Epitaph Nr. 124 und Nr. 125).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Wappen links.JPG|100px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Wappen links.&lt;br /&gt;
Datei:Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Wappen rechts.JPG|100px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Wappen rechts.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Ausbrüche im Bereich der Schrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 75, 88 und 89.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 26, 27 und 28.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2088&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]] 25, Nr. 14.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#o.V., Erinnerung an den Kreuzestod|ohne Verfasser, Erinnerung an den Kreuzestod]] 15.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Grabdenkmal,_Nr._9,_Mayr,_1770&amp;diff=3415</id>
		<title>Grabdenkmal, Nr. 9, Mayr, 1770</title>
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		<updated>2019-07-01T14:15:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 9, Mayr, 1770, Gesamtansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 9, Mayr, 1770, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Karl Borromäus Mayr, Kaplan in Wasserburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Nordseite, rechts vom Nordportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Vermutlich ursprünglicher Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Quadratische Platte, eingetieft in die Wand, umgeben von verputztem Mauerwerk mit Resten von Bemalung (roter Hintergrund, ockerfarbene Ornamente), darüber geschwungenes Wetterblech (erneuert). Unten Kelch auf Buch in vertieftem Medaillon mit seitlichen Ranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Rotmarmor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 44 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 44 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Inschrift original !! Inschrift (Abk. aufgelöst) !! Deutsche Übersetzung&amp;lt;ref&amp;gt;Maier, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Maier, Die lateinischen Grabinschriften an den sakralen Bauten in Wasserburg am Inn|Die lateinischen Grabinschriften an den sakralen Bauten in Wasserburg am Inn]], 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;HİC Jacet Admodum Reverendus&amp;lt;br&amp;gt;ac Doctissimus Dominus Carolus&amp;lt;br&amp;gt;Borromæus Mayr SS : Thẽgiæ Can&amp;lt;br&amp;gt;didatus Zelosus Cooperator&amp;lt;br&amp;gt;Primarius Wasserburgi ætatis&amp;lt;br&amp;gt;suæ 44: Mortuus 24 julÿ anno 1770:&amp;lt;br&amp;gt;Requiescat in pace. ||&#039;&#039;Hic jacet admodum reverendus&amp;lt;br&amp;gt;ac doctissimus Dominus Carolus&amp;lt;br&amp;gt;Borromæus, Sanctissimæ Theologiæ&amp;lt;br&amp;gt;candidatus, zelosus Cooperator&amp;lt;br&amp;gt;primarius Wasserburgi ætatis&amp;lt;br&amp;gt;suæ 44: Mortuus 24 julÿ anno 1770:&amp;lt;br&amp;gt;Requiescat in pace. ||&#039;&#039;Hier liegt der sehr ehrengeachtete&amp;lt;br&amp;gt;und hochgelehrte Herr Karl&amp;lt;br&amp;gt;Borromäus Mayr, Kandidat der heiligsten Theologie&amp;lt;br&amp;gt;eifriger erster Kooperator&amp;lt;br&amp;gt;in Wasserburg, gestorben&amp;lt;br&amp;gt;im Alter von 44 Jahren am 24. Juli im Jahr 1770.&amp;lt;br&amp;gt;Er ruhe in Frieden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Der hölzerne, ursprünglich schwarz gestrichene Profilrahmen wurde bei der letzten Renovierung unter Pfarrer Ludwig Bauer angebracht. Die Innenauskleidung der Nische fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
Nur Symbole des priesterlichen Standes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Der Stein ist fleckig durch Farbspritzer und weist deutliche Schmutzinkrustationen in den Ecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 69.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 25 Nr. 12.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Maier, Die lateinischen Grabinschriften an den sakralen Bauten in Wasserburg am Inn|Maier, Die lateinischen Grabinschriften an den sakralen Bauten in Wasserburg am Inn]], 4.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
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&lt;hr /&gt;
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[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 9, Mayr, 1770, Gesamtansicht.JPG|340px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 9, Mayr, 1770, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Karl Borromäus Mayr, Kaplan in Wasserburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Nordseite, rechts vom Nordportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Vermutlich ursprünglicher Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Quadratische Platte, eingetieft in die Wand, umgeben von verputztem Mauerwerk mit Resten von Bemalung (roter Hintergrund, ockerfarbene Ornamente), darüber geschwungenes Wetterblech (erneuert). Unten Kelch auf Buch in vertieftem Medaillon mit seitlichen Ranken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Rotmarmor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 44 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 44 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
! Inschrift original !! Inschrift (Abk. aufgelöst) !! Deutsche Übersetzung&amp;lt;ref&amp;gt;Maier, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Maier, Die lateinischen Grabinschriften an den sakralen Bauten in Wasserburg am Inn|Die lateinischen Grabinschriften an den sakralen Bauten in Wasserburg am Inn]], 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Der hölzerne, ursprünglich schwarz gestrichene Profilrahmen wurde bei der letzten Renovierung unter Pfarrer Ludwig Bauer angebracht. Die Innenauskleidung der Nische fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
Nur Symbole des priesterlichen Standes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Der Stein ist fleckig durch Farbspritzer und weist deutliche Schmutzinkrustationen in den Ecken auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 69.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 25 Nr. 12.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Fhoner</name></author>
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&lt;hr /&gt;
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[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 10, Bauer, 1800, Gesamtansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 10, Bauer, 1800, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Michael Bauer, Pfarrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Nordseite, rechts vom Nordportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Vermutlich ursprünglicher Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Fast quadratische Kelheimer Platte in bemaltem Eichenholzrahmen mit Draperie, oben Totenkopf mit Birett und Gebeinen, unten Stundenglas, Hippe und Schaufel (Spuren der farbigen Fassung in rot, gold und schwarz – vgl. identischer Rahmen bei [[Grabdenkmal, Nr. 8, Kölnbeck, 1787|Grabdenkmal Nr. 8, Kölnbeck]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Kelheimer Platte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 41 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 43 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 10, Bauer, 1800, Detailansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 10, Bauer, 1800, Detailansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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! Inschrift original !! Inschrift (Abk. aufgelöst) !! Deutsche Übersetzung &amp;lt;ref&amp;gt;Maier, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Maier, Die lateinischen Grabinschriften an den sakralen Bauten in Wasserburg am Inn|Die lateinischen Grabinschriften an den sakralen Bauten in Wasserburg am Inn]], 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;A:&amp;amp;nbsp;D:&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;1800&amp;lt;br&amp;gt;die 19 &amp;lt;sup&amp;gt;ma&amp;lt;/sup&amp;gt; Octob. piiss:&amp;lt;br&amp;gt;Obiit.&amp;lt;br&amp;gt;R. D. Michael Bauer&amp;lt;br&amp;gt;Parochus in Rieden&amp;lt;br&amp;gt;libere resignatus&amp;lt;br&amp;gt;Vir grauis et eruditus&amp;lt;br&amp;gt;Anno Ætatis 52.&amp;lt;br&amp;gt;R. I. (Kelch auf Buch) P.||&#039;&#039;Anno Domini 1800&amp;lt;br&amp;gt;die undevigesima Octobris piissime&amp;lt;br&amp;gt;obiit&amp;lt;br&amp;gt;reverendus Dominus Michael Bauer&amp;lt;br&amp;gt;Parochus in Rieden&amp;lt;br&amp;gt;libere resignatus&amp;lt;br&amp;gt;vir gravis et eruditus&amp;lt;br&amp;gt;anno aetatis 52.&amp;lt;br&amp;gt;Requiescat in pace.||&#039;&#039;Im Jahre des Herrn 1800&amp;lt;br&amp;gt;am 19. Oktober (starb) fromm ergeben&amp;lt;br&amp;gt;der ehrengeachtete Herr Michael Bauer&amp;lt;br&amp;gt;frei resignierter Pfarrer in Rieden&amp;lt;br&amp;gt;ein ernster und gebildeter Mann&amp;lt;br&amp;gt;im Alter von 52 Jahren.&amp;lt;br&amp;gt;Er ruhe in Frieden.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Zur Person ist nichts bekannt. Eventuell in den Pfarrakten von Rieden vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
Nur Kelch auf Buch als Standessymbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 7.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 25 Nr. 11.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Fhoner</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 10, Bauer, 1800, Gesamtansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 10, Bauer, 1800, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Michael Bauer, Pfarrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Nordseite, rechts vom Nordportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Vermutlich ursprünglicher Standort.&lt;br /&gt;
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==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Fast quadratische Kelheimer Platte in bemaltem Eichenholzrahmen mit Draperie, oben Totenkopf mit Birett und Gebeinen, unten Stundenglas, Hippe und Schaufel (Spuren der farbigen Fassung in rot, gold und schwarz – vgl. identischer Rahmen bei [[Grabdenkmal, Nr. 8, Kölnbeck, 1787|Grabdenkmal Nr. 8, Kölnbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Kelheimer Platte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 41 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 43 cm&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Zur Person ist nichts bekannt. Eventuell in den Pfarrakten von Rieden vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
Nur Kelch auf Buch als Standessymbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 7.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 25 Nr. 11.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Maier, Die lateinischen Grabinschriften an den sakralen Bauten in Wasserburg am Inn|Maier, Die lateinischen Grabinschriften an den sakralen Bauten in Wasserburg am Inn]], 3.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<updated>2019-06-19T14:55:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 8 , Kölnbeck, 1787, Gesamtansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 8 , Kölnbeck, 1787, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Ferdinand Kölnbeck, Benefiziat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Nordseite, rechts vom Nordportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Vermutlich ursprünglicher Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Quadratische Kelheimer Platte in Eichenholzrahmen mit Draperie, oben Totenkopf mit Birett auf gekreuztem Gebein, unten Stundenglas, Sense und Schaufel. Reste der Fassung in rot, gold und schwarz erhalten. In der Platte Kelch als Standessymbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Kelheimer Platte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 41 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 41 cm (jeweils ohne Rahmen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 8 , Kölnbeck, 1787, Detailansicht.JPG|160px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 8 , Kölnbeck, 1787, Detailansicht.]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Inschrift original !! Inschrift (Abk. aufgelöst) !! Deutsche Übersetzung&amp;lt;ref&amp;gt;Maier, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Maier, Die lateinischen Grabinschriften an den sakralen Bauten in Wasserburg am Inn|Die lateinischen Grabinschriften an den sakralen Bauten in Wasserburg am Inn]], 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;Hic&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;Jacet&amp;lt;br&amp;gt;qui Annis 49 ad aram Stetit&amp;lt;br&amp;gt;A.R.D. Ferdinandus Kölnbeck&amp;lt;br&amp;gt;Beneficiatus in Wasserburg&amp;lt;br&amp;gt;ætatis 80. annorum:&amp;lt;br&amp;gt;Mortuus. 13  Xbris Aō 1787.&amp;lt;br&amp;gt;Via&amp;amp;nbsp;tor:&amp;lt;br&amp;gt;Mortuo Be&amp;amp;nbsp;ne precare.||&#039;&#039;Hic iacet&amp;lt;br&amp;gt;qui annis 49 ad aram stetit&amp;lt;br&amp;gt;admodum reverendus Dominus F.K.&amp;lt;br&amp;gt;Beneficiatus in Wasserburg&amp;lt;br&amp;gt;ætatis 80. annorum:&amp;lt;br&amp;gt;Mortuus 13. Decembris Aō 1787.&amp;lt;br&amp;gt;Viator:&amp;lt;br&amp;gt;mortuo bene precare.||&#039;&#039;Hier liegt [derjenige]&amp;lt;br&amp;gt;der 49 Jahre am Altar stand&amp;lt;br&amp;gt;der sehr ehrwürdige Herr Ferdinand Kölnbeck&amp;lt;br&amp;gt;Benefiziat in Wasserburg&amp;lt;br&amp;gt;gestorben im Alter von 80 Jahren&amp;lt;br&amp;gt;am 13. Dezember 1787.&amp;lt;br&amp;gt;Wanderer:&amp;lt;br&amp;gt;bete fromm für den Verstorbenen!&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Kölnbeck war am 28. Mai 1753 zu Freising als Benefiziat investiert worden, vermutlich am 2. Juni 1783 zu Salzburg in seinen Rechten als Inhaber der Benefizien Corporis Christi, Estermann und Reiter bestätigt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Kölnbeck [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Historischer Verein Oberbayern, Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte|Historischer Verein Oberbayern, Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte]], Band 19, 296.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Das Sterbedatum ist hier fälschlich als 13. Februar 1787 angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
Kein Wappen vorhanden, nur ein Kelch als Standessymbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Hölzerner Rahmen mit deutlichen Witterungsspuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 62&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]], 25 Nr. 13.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Maier, Die lateinischen Grabinschriften an den sakralen Bauten in Wasserburg am Inn|Maier, Die lateinischen Grabinschriften an den sakralen Bauten in Wasserburg am Inn]], 5.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Person Ferdinand Kölnbeck: [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Historischer Verein Oberbayern, Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte|Historischer Verein Oberbayern, Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte]], Band 19, 296.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Stadtverteidigung&amp;diff=3307</id>
		<title>Stadtverteidigung</title>
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		<updated>2019-06-17T13:17:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Christoph Gampert|Christoph Gampert]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Christoph Gampert]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter oblag die Verteidigung einer Stadt den Bürgern und Einwohnern bzw. dem Rat als oberstem politischem Organ, der als solches auch die Wehrhoheit innehatte,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation|Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation]], 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; sprich den militärischen Oberbefehl. Im Krieg konnte natürlich auch der Stadtherr, im Falle der Stadt Wasserburg am Inn der bayerische Herzog als Landesherr, Truppen in die Stadt legen, um diese im Belagerungsfall zu verteidigen. Dann konnte es durchaus zu Differenzen zwischen dem Rat und dem landesherrlichen Befehlshaber in Verteidigungsfragen, vor allem bei einer möglichen Kapitulation, kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtverteidigung in Wasserburg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wichtig den bayerischen Herzögen die Sicherheit ihrer Städte war, zeigt ein Mandat [https://www.deutsche-biographie.de/sfz56545.html#ndbcontent Herzog Albrechts V.]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Goetz, Albrecht V.|Goetz, Albrecht V.]]&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Jahr 1564, in welchem er die Stadt Wasserburg anweist, die Stadttore in guter Acht zu halten, die Wache ordentlich zu versehen, das Geschütz zu richten, Munition (&#039;&#039;khraut und lott&#039;&#039;) anzuschaffen und die an- und abreisenden Gäste zu kontrollieren. &amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Albrecht V. an die Stadt Wasserburg, Mandat vom 18.3.1564, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b334|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b334]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärische Einsätze der Wasserburger Bürger ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wasserburg gab es, wie im Artikel Bürgerbewaffnung und Landesdefension im 16. Jahrhundert ausführlich beschrieben, eine militärisch organisierte Bürgerschaft, die die Stadtverteidigung durchaus ernst nahm. Der Akt &#039;&#039;Geschichte der Bürgerwehr der Stadt Wasserburg&#039;&#039; aus dem Alten Archiv des Stadtarchivs Wasserburg listet die militärischen Einsätze der Wasserburger Bürger, auch außerhalb der eigenen Stadtmauern, detailliert auf. Er beginnt mit der Belagerung der Stadt durch die Wittelsbacher 1247, in deren Folge Wasserburg an das Herzogtum Bayern kam, und endet mit der Reorganisation der Landwehr 1826.&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichte der Bürgerwehr der Stadt Wasserburg (Beiträge zur Geschichte der Bürgerwehr), Zusammenstellung von 1853, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b595|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b595]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Es fällt auf, dass ab dem 18. Jahrhundert, mit Ausnahme eines Gefechts bei Wasserburg 1705, keine militärischen Einsätze der Wasserburger Bürger mehr erfolgten, sondern es nur noch um die Organisation der Bürgermiliz bzw. Landwehr ging. Offensichtlich hatte der bayerische Kurfürst im Zeitalter der stehenden Heere keinen Bedarf mehr an bestenfalls semi-professionellen Bürgersoldaten. Noch im [[Dreißigjähriger Krieg#Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] hingegen nahmen Wasserburger Truppen am Zug des bayerischen Heeres nach Oberösterreich 1626 teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Repgen, Dreißigjähriger Krieg|Repgen, Dreißigjähriger Krieg]], 171.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als es 1611 zu Feindseligkeiten zwischen dem Herzogtum Bayern und dem Hochstift Salzburg um die Fürstpropstei Berchtesgaden kam&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Mayr-Deisinger, Wolf Dietrich von Raittenau|Mayr-Deisinger, Wolf Dietrich von Raittenau]], 726.&amp;lt;/ref&amp;gt;, zog das Wasserburger Stadtfähnlein&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Fähnlein war die kleinste Einheit der Infanterie (in der Regel 300 Mann), gleichbedeutend mit dem Begriff Kompanie ([[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Fähnlein|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Fähnlein]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; unter Stadtleutnant Heimeran Mayr und Stadtfähnrich Sigmund Angermayr nach Salzburg und Reichenhall. Auch an der Exekution der Reichsacht über Donauwörth 1607&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Zeeden, Hegemonialkriege und Glaubenskämpfe|Zeeden, Hegemonialkriege und Glaubenskämpfe]], 226.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Niederschlagung des schwäbischen Bauernaufstands 1525 (= Deutscher Bauernkrieg)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Virnich, Bauernkrieg|Virnich, Bauernkrieg]].&amp;lt;/ref&amp;gt; waren Wasserburger Truppen beteiligt. In die bekannte Schlacht bei Ampfing 1322 zwischen Ludwig dem Bayern und Friedrich dem Schönen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Murr, Schlacht von Mühldorf|Murr, Schlacht von Mühldorf]].&amp;lt;/ref&amp;gt; führte der Pfleger zu Wasserburg und Klingberg, Zacharias Ritter von Hohenrain, die Wasserburger Bürgerwehr. Die Teilnahme an der Belagerung Mühldorfs 1364 während des Tiroler Erbfolgekriegs zwischen den Wittelsbachern und den Habsburgern&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schwertl, Stephan II.|Schwertl, Stephan II.]], 256f. Zum Tiroler Erbfolgekrieg siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heydenreuter, Tirol unter dem bayerischen Löwen|Heydenreuter, Tirol unter dem bayerischen Löwen]] und [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Riedmann, Friede von Schärding|Riedmann, Friede von Schärding]]. Zur Belagerung Mühldorfs siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Huber, Vereinigung Tirols|Huber, Vereinigung Tirols]], 106f.&amp;lt;/ref&amp;gt; brachte Wasserburg für die geleisteten Dienste der Bürgersoldaten einen Freiheitsbrief von Herzog Stephan II. von Bayern ein. Im Bayerischen Krieg 1420-1422&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Glasauer, Bayerischer Krieg|Glasauer, Bayerischer Krieg]].&amp;lt;/ref&amp;gt; behauptete sich Wasserburg gegen die Belagerung durch Truppen Herzog Heinrichs von Bayern-Landshut 1422 ohne auswärtige Hilfe bis zum Friedensschluss, wofür der Stadt von Herzog Ludwig dem Gebarteten der [[Salzrecht#Brückenzoll und Salzscheibenpfennig|Salzscheibenpfennig]] verliehen wurde. Es ist interessant, an wie vielen Kriegen bzw. Feldzügen, an denen die bayerischen Herzöge im Mittelalter und der Frühen Neuzeit beteiligt waren, zumindest der Akte im Stadtarchiv Wasserburg zu Folge, auch Wasserburger Bürger als landesherrliche Soldaten teilnahmen. Dagegen treten die Fälle der Stadtverteidigung im engen Sinne, also der Abwehr feindlicher Belagerungen, selten auf. In der genannten Akte sind es lediglich vier Belagerungen, die Wasserburg vom 13. bis 17. Jahrhundert überstehen musste. Auch für weitere Kriegszüge der bayerischen Herzöge im 15. Jahrhundert stellte Wasserburg Soldaten bzw. Söldner, wie aus Befehlen Herzog Georgs von Bayern-Landshut aus den Jahren 1487 bis 1494&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Georg an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 23.4.1487./ Herzog Georg an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 16.7.1488./ Herzog Georg an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 26.1.1494, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357]].&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie aus einer vermutlich aus dem Jahr 1525 stammenden Rechnung über den Unterhalt von 40 Fußknechten (= Fußsoldaten), die sie in landesherrlichem Auftrag besoldet und abgeschickt hatten, hervorgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Solds für die Fußknechte von 1525, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1522 befahlen die Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. der Stadt Wasserburg, zwei ihrer Viertel zu mustern, auszurüsten und darauf vorzubereiten, dorthin zu ziehen, wo es ihnen befohlen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 14.3.1522, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Dokumente zeigen, dass die Bürger der Stadt Wasserburg am Inn nicht nur für die Verteidigung ihrer eigenen Stadt zu sorgen hatten, sondern im Ernstfall auch von den bayerischen Herzögen zur Landesverteidigung herangezogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wasserburger Zeughaus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Belagerungsfall die Verteidigung der Stadt organisiert war, geht aus den Quellen im Stadtarchiv nicht hervor. Die erhaltenen Zeughausinventare geben aber zumindest Kunde von den vorhandenen Waffen. Zwei inhaltsgleiche Zeughausinventare aus dem Jahr 1558 verzeichnen im Zeughaus u.a. vier Falkonetten, drei Schlangen&amp;lt;ref&amp;gt;Falkonette und Schlangen sind Typen von Kanonen. Die Schlange (auch ganze oder Feldschlange genannt) ist ein größeres Geschütz mit einem Gewicht von 40 Zentnern und einer Länge von 34 Kalibern, die Kugeln von 10-12 Pfund Gewicht verschoss und für den Transport 12 Pferde benötigte. Beim Falkonett, auch Achtel-Schlange genannt, handelt es sich um eine deutlich kleinere Kanone mit einem Gewicht von 10-12 Zentnern und einer Länge von 6-7 Fuß. Sie verschoss Kugeln von 1-3 Pfund Gewicht und benötigte zur Fortbewegung 3-4 Pferde. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Kanone|Krünitz, Art. Kanone]], 315f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, drei Karrenbüchsen&amp;lt;ref&amp;gt;Begriff für grobes Geschütz oder Kanone, die auf einem Gestell mit zwei Rädern transportiert wird, alternativ auf einem Karren oder Wagen montierter Doppelhaken, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#SKrünitz, Art. Karren=Büchse|Krünitz, Art. Karren=Büchse]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine Steinbüchse&amp;lt;ref&amp;gt;Kanone, die steinerne Kugeln verschießt. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Steinstück|Krünitz, Art. Steinstück]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, großes und kleines Handgeschütz&amp;lt;ref&amp;gt;Hierunter sind wohl Handfeuerwaffen wie Arkebusen, Musketen oder Pistolen zu verstehen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 33 Hellebarden, Salpeter, Schwefel, Pech, Pulver und Kugeln. Dazu kommen noch 108 Langspieße im Getreidekasten sowie 93 ganze Haken&amp;lt;ref&amp;gt;Gewehr, dessen Schaft einen Haken hatte, mit dem es auf einem Gestell oder einer Mauer aufgelegt werden konnte und Kugeln von 4 Lot oder 60-100 g Gewicht verschoss. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Haken|Krünitz, Art. Haken]], 212. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse]]. Zumeist gleichbedeutend mit Arkebuse, siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Arkebuse|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Arkebuse]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, zwei Doppelhaken&amp;lt;ref&amp;gt;Feuerrohr bzw. Gewehr, das zum Abfeuern auf eine Gabel gestützt werden musste und Kugeln von 8 Lot oder 100-200 g Gewicht verschoss. Der Lauf konnte bis zu zwei Meter lang sein. Die Waffe wurde ab 1521 v.a. im Festungskrieg eingesetzt. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Doppel=Haken|Krünitz, Art. Doppel=Haken]]./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Doppelhaken|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Doppelhaken]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, 19 Halbhaken&amp;lt;ref&amp;gt;Ein halber Haken verschoss Kugeln von zwei Lot Gewicht und wurde später als Muskete bezeichnet. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Haken|Krünitz, Art. Haken]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, Bleikugeln, Pulverflaschen, ein Halskragen und vier Hellebarden im Tanzhaus sowie natürlich im Pulverturm gelagertes Pulver.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeughausinventar vom 14.7.1558, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feldschlange.jpg|Darstellung einer Feldschlange im Feld von 1518&lt;br /&gt;
Hakenbüchse.jpg|Hakenbüchse von 1425&lt;br /&gt;
Steinbüchse.jpg|leichte Steinbüchse um 1450&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Amtsübergabe von den ehemaligen an die neuen Zeugmeister wurde am 30. April 1601 ein Inventar aller im Besitz der Stadt befindlichen Karrengeschütze, Haken, Reiß- und anderer Spieße&amp;lt;ref&amp;gt;Unter einem Reißspieß verstand man im Mittelalter den Spieß der Reisigen oder Reiter, also wohl eine Art Lanze. Er war länger als der Spieß der Fußsoldaten. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Reißspieß|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Reißspieß]].&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie alles dazugehörende Zubehör angefertigt. Aufgeführt werden u.a. 40 Doppelhaken, 30 lange Doppelhaken, zwei große doppelte Doppelhaken, 28 alte Doppelhaken, 56 Halbhaken, elf Musketen, 19 Sturmhauben, elf Geschütze auf Rädern, 70 Hellebarden, neun Spieße und Rüstungen, natürlich auch Pulver, Lunten, Kugeln und Blei. Aufbewahrt wurde das militärische Gerät im Rathaus, im Zeughaus und im Pulverturm.&amp;lt;ref&amp;gt;Inventar aller Karrengeschütze, Haken, Raiß- und anderer Spieße sowie aller anderen anhängenden Sachen der Stadt Wasserburg vom 30.4.1601, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b366|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b366]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Verteidigung der Stadt war mit dieser Ausrüstung durchaus möglich, ihr Erfolg hing jedoch in hohem Maße von der Qualität der sie bedienenden Mannschaften ab. Gänzlich ungeübt dürften die Wasserburger Bürger nicht gewesen sein. Herzog Maximilian I. ordnete am 10. Oktober 1609 an, dass zur Beförderung des Landesdefensionswerks alle Bürger der Städte und Märkte schießen können sollten. Dazu sollte den ganzen Sommer über an den Sonntagen abwechselnd mit dem Feuer- und dem Luntenschloss geübt werden. Keine Person unter 40 Jahren sollte das Bürgerrecht erhalten, wenn sie nicht zuvor das Schießen mit dem Luntenrohr gelernt hatte. Städte und Märkte, die dies begehrten, konnten sich von den Zeugwarten in München, Landshut, Straubing oder Burghausen sechs Rohre mit Zubehör umsonst geben lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Maximilian I. an den Pfleger, Schreiben vom 10.10.1609, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bürger müssten dann selber nur noch Pulver, Blei und Lunten kaufen. Im Jahr 1615 musste die Stadt zwei Bürger zu einem vierzehntägigen Exerzieren zu Pferd abordnen, da der Herzog die Reiterei in seinem Fürstentum stärken wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Maximilian I. an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 30.12.1615, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie erfolgreich diese Übungen und das Exerzieren waren, kann leider nicht beurteilt werden. Die Bemühungen Maximilians I. um eine funktionierende Landesdefension&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu den Artikel Bürgerbewaffnung und Landesdefension im 16. Jahrhundert sowie [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schulze, Landesdefensionen|Schulze, Landesdefensionen]].&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigen sich jedoch deutlich, wenngleich diese später im Dreißigjährigen Krieg keine große Rolle spielen sollte. Die Stadtbürger dürften mit Sicherheit von regelmäßigen Schießübungen profitiert haben, so dass sie bei einer Belagerung eine höhere Kampfkraft an den Tag legen konnten. Vermutlich konnten sie ein kleineres feindliches Heer durchaus aufhalten, wie 1422 erfolgreich geschehen. Ein größeres und v.a. gut ausgerüstetes und erfahrenes Heer von Berufskriegern dürfte jedoch, auch angesichts der bescheidenen Befestigungsanlagen (Wasserburg war schließlich keine Festungsstadt), den bürgerlichen Stadtverteidigern klar überlegen gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachdienst und Wachtgeld ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Stadtverteidigung gehörte auch der Wachdienst. Dieser war grundsätzlich von den Bürgern der Stadt zu verrichten. Weil jedoch auf den Mauern Wache stehen die Bürger von ihren beruflichen Tätigkeiten abhielt, gingen die Städte im Laufe der Zeit dazu über, diese Pflicht durch die Zahlung eines Geldbetrages (Wachtgeld oder Wachtgroschen) ablösen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Isenmann, Stadt im Mittelalter|Isenmann, Stadt im Mittelalter]], 453./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation|Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation]], 173./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Sauerbrey, Stadtverteidigung|Sauerbrey, Stadtverteidigung]], 185./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Harms, Städtisches Militärwesen|Harms, Städtisches Militärwesen]], 447.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Wasserburg haben sich die Rechnungen des Wachtgeldes (bzw. des Wacht- und Ewiggeldes) vom 16. bis 18. Jahrhundert erhalten, insbesondere im Bestand der Verifikationen zur Stadtkammerrechnung. In der Regel wurden die Wachtgeldrechnungen halbjährlich angefertigt, so dass aus den meisten Jahren zwei Rechnungen vorliegen. In Ausnahmefällen gibt es auch nur eine Rechnung pro Jahrgang.&lt;br /&gt;
Jeder Bürger musste als Wachtgeld pro Quartal drei Kreuzer zahlen, also im Jahr zwölf Kreuzer. Allerdings waren nicht alle Bewohner der Stadt zahlungspflichtig, denn es gab auch Personen bzw. Personengruppen, die von der Zahlung des Wachtgeldes befreit waren. Dazu gehörten der innere und äußere Rat, Kirchen- und Stadtdiener, Kornmesser, Aufleger, der Kaminkehrer (&#039;&#039;khömikhörer&#039;&#039;), die acht Kaminbeschauer und der bzw. die Salzscheibenmacher&amp;lt;ref&amp;gt;1698 waren es sieben Scheibenmacher (Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]]), 1680 gab es jedoch nur einen, der &#039;&#039;den salzstadl auf- und zuespört&#039;&#039; (Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1680, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;,&amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1680 [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263]].&amp;lt;/ref&amp;gt; später auch der deutsche Schullehrer (&#039;&#039;schuellhalter&#039;&#039;), Brechbader (&#039;&#039;prechelpader&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Es handelt sich dabei höchstwahrscheinlich um gewöhnliche Bader.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Trommler.&amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wachtgeld scheint sich aus dem Ewiggeld&amp;lt;ref&amp;gt;Ewiggeld ist eine ewige Zinszahlung von einem Darlehen, die nicht abgelöst werden kann bzw. die Bezahlung einer Geldrente gegen Hingabe eines auf ein Grundstück versicherten Kapitals. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rente|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rente]].&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelt zu haben, da die ersten erhaltenen Rechnungen aus den 1590er Jahren als Wacht- und Ewiggeldrechnungen überschrieben sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Wacht- und ewigen Gelds von 1591 und Rechnung des Wacht- und Ewiggeldes von 1598, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis dahin gibt es lediglich Ewiggeldrechnungen bzw. -register. &amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel Ewiggeldbuch von 1536, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]] oder &#039;&#039;Ewigen gelts buechl&#039;&#039; von 1562-1581 [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b664|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b664]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die wohl früheste Wachtgeldrechnung stammt aus dem Jahr 1564 und verzeichnet Einnahmen &#039;&#039;wie im wacht register verzeichnet 64 jar&#039;&#039; in Höhe von 59 fl. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung von 1564, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Offensichtlich wurde ein Register der zahlungspflichtigen Bürger und Einwohner angelegt, nach welchem dann das Wachtgeld erhoben wurde. Neben den Einnahmen wurden auch die Ausgaben verzeichnet, welche später noch genauer erläutert werden. Aus den folgenden Jahrzehnten liegen nur Ewiggeldrechnungen vor, die erste Wacht- und Ewiggeldrechnung findet sich 1589. 545 Bürger zahlten insgesamt 109 fl. an Wachtgeld, hinzukamen die Einnahmen des Ewiggelds. &amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Wacht- und Ewiggeldes von 1589, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b665|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b665]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bereits 1564 erwähnten Wachtregister scheinen auch jetzt noch geführt worden zu sein, da die Rechnung des Wacht- und ewigen Geldes von 1591 ebenfalls darauf Bezug nimmt. &amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Wacht- und ewigen Gelds von 1591, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch 1698 wird in der &#039;&#039;Rechnung des ebigen wachtgelts in Wasserburg von der burgerschafft und ihnwohnern wegen der statt verordneten schar und feurwacht alle quartall 3 kr. der wachtgroschen genandt (…)&#039;&#039; ein &#039;&#039;wachbiechl&#039;&#039; erwähnt, nach dem die Einnahmen erhoben wurden. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wachtgeldrechnungen des 18. Jahrhunderts erwähnen dagegen kein Wachbuch mehr. Dies könnte ein weiterer Hinweis dafür sein, dass die militärischen Verpflichtungen der Bürgerschaft im Zeitalter der stehenden Heere immer weniger ernst genommen wurden. &lt;br /&gt;
Neben den Einnahmen wurden in den Wachtgeldrechnungen auch Ausgaben verzeichnet, welche sich über den gesamten Zeitraum der Rechnungslegung nur wenig verändern. Zu den regelmäßigen Ausgaben gehörten die Besoldung des Stadtschreibers für die Erstellung der Rechnung, des Einnehmers, der das Wachtgeld einsammelte, sowie anderer Stadtbediensteter. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1640, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c251|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c251]]./ Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1660, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kaminkehrer erhielt 4 Kreuzer 2 Heller pro Halbjahr und die acht Kaminbeschauer erhielten pro Quartal 15 Kreuzer. Den Mitgliedern des inneren Rats wurden an jedem Aschermittwoch nach alter Sitte 18 schwarze Pfennige pro Person gegeben und den Bewohnern des Leprosenhauses St. Achatz ein schwarzer Pfennig pro Person.&amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Leider finden sich über den Ursprung dieses Brauchs keine Unterlagen im Stadtarchiv Wasserburg. Zusätzlich wurden unter den Ausgaben auch die Außenstände notiert. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1680, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am Ende wurden die Einnahmen und Ausgaben gegeneinander gerechnet, wobei in den meisten Fällen ein Überschuss blieb, der an die Stadtkammer gezahlt wurde. &amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1660, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betrachtet man nun den gesamten Zeitraum, in dem die Wachtgeldrechnungen vorliegen, fallen folgende Entwicklungen auf: Die Zahl der zahlungspflichtigen Personen nahm kontinuierlich ab und erreichte ihren Tiefststand im Jahr 1721 mit nur 324. Aus dem Jahr 1747 liegen keine Zahlen vor. Die meisten Zahler gab es um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert, mit durchgehend über 600 zahlungspflichtigen Personen und dem absoluten Höchststand im Jahr 1613 mit 660 Personen. Als Interpretation dieser Zahlen bietet sich ein allgemeiner Bevölkerungsrückgang an, da auch die Zahl der befreiten Personen auf im Schnitt 80 Personen abnahm. Auch die Einnahmen und somit der erzielte Überschuss verminderten sich im Laufe der Zeit stark. Nahm man um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert noch über 100 Gulden jährlich ein, mit dem Höhepunkt im Jahr 1613 (als es auch die meisten zahlungspflichtigen Personen gab) mit 109 fl 1 ß&amp;lt;ref&amp;gt;fl = Gulden, ß = Schilling. Der Schilling war eine Rechengröße im Wert von 30 Pfennig. Siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Klüßendorf, Münzkunde|Klüßendorf, Münzkunde]], 76f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, brachen die Einnahmen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts massiv ein und fielen zu Beginn des 18. Jahrhunderts auf etwa 25 Gulden, in den folgenden Jahrzehnten sogar noch etwas tiefer. Ähnlich entwickelte sich auch der Überschuss, trotz ebenfalls fallender Ausgaben von 27 fl 3 ß im Jahr 1591 auf im Schnitt 15 Gulden im 18. Jahrhundert. Der erwirtschaftete Überschuss betrug Ende des 16. Jahrhunderts noch über 100 Gulden, nahm aber im Lauf des 17. Jahrhunderts stark ab und kam im 18. Jahrhundert kaum noch über 10 Gulden pro Rechnung hinaus. Im ersten Halbjahr 1747 betrug er lediglich 6 fl 49 x 4 h&amp;lt;ref&amp;gt;fl = Gulden (= 60 Kreuzer), x = Kreuzer (= 4 Pfennig), h = Heller (= ½ Pfennig). Siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Klüßendorf, Münzkunde|Klüßendorf, Münzkunde]], 87.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1747, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c304|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c304]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Was mit diesen geringen Beträgen anzufangen war, muss leider im Dunkeln bleiben. Die Besoldung einer Wachmannschaft für die Stadtmauer und Türme war damit jedenfalls nicht zu finanzieren. Möglicherweise erklärt sich der Rückgang der Einnahmen auch mit dem Wegfall des Ewiggeldes, was zu Beginn der Rechnungen noch zusammen mit dem Wachtgeld und teilweise auch den Zustandzahlungen&amp;lt;ref&amp;gt;Zustand = vom neuen Besitzer dem Grundherrn zu entrichtende Gutswechselgebühr oder Gebührensatzung/Entgelt. [Beleg!].&amp;lt;/ref&amp;gt; eingenommen und verrechnet wurde. &lt;br /&gt;
[[Datei:Image001.png|mini|Wachtgeldeinnahmen 1535-1747]]&lt;br /&gt;
Die Wacht- und Ewiggeldrechnungen sind interessante Quellen, die einer weiteren Analyse bedürfen, um die noch offenen Fragen zu klären. Da in diesen Rechnungen auch die Anzahl der Bürger in der Stadt genannt wird, sind sie auch hervorragende Quellen für die Erforschung der Bevölkerungsentwicklung in der Stadt Wasserburg am Inn. Darüber hinaus zeigen sie, dass die anfänglich hohen Einnahmen die Stadt durchaus in die Lage versetzt haben dürften, einen funktionierenden Wachdienst zu finanzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die Stadt Wasserburg am Inn ihre militärischen Aufgaben, die neben der Stadtverteidigung im engeren Sinne auch die Landesverteidigung umfassten, durchaus ernst nahm. Die Stadt verfügte über einen für ihre Größe und Bedeutung ansehnlichen Bestand an Waffen, gerade auch an Geschützen. Über das Wachtgeld konnten respektable Einnahmen für die Bestreitung des Wachtdienstes erzielt werden. An den landesherrlichen Feldzügen nahm eine im Gebrauch der Waffen durchaus geübte Bürgerschaft regelmäßig teil. Dies alles änderte sich um die Mitte des 17. Jahrhunderts. Mit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges endete auch die Zeit der nur vorübergehend angeworbenen Söldnerheere und damit auch der Aufgebote der Landesuntertanen. Stattdessen begann die Zeit der stehenden Heere, welche die Landesverteidigung übernahmen. Die Bedeutung der Bürgermilizen nahm stetig ab, was sich auch in Wasserburg zeigte. An Feldzügen der bayerischen Kurfürsten nahm das Stadtmilitär nicht mehr teil, wenngleich es bis ins 19. Jahrhundert weiter bestand. Die Einnahmen aus dem Wachtgeld nahmen sukzessive ab, bis sie die Ausgaben kaum noch überstiegen. Die große Zeit der von den Städten selbst organisierten bürgerlichen Stadtverteidigung war definitiv vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Christoph Gampert}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Fhoner</name></author>
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		<title>Stadtverteidigung</title>
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&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Christoph Gampert|Christoph Gampert]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Christoph Gampert]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter oblag die Verteidigung einer Stadt den Bürgern und Einwohnern bzw. dem Rat als oberstem politischem Organ, der als solches auch die Wehrhoheit innehatte,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation|Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation]], 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; sprich den militärischen Oberbefehl. Im Krieg konnte natürlich auch der Stadtherr, im Falle der Stadt Wasserburg am Inn der bayerische Herzog als Landesherr, Truppen in die Stadt legen, um diese im Belagerungsfall zu verteidigen. Dann konnte es durchaus zu Differenzen zwischen dem Rat und dem landesherrlichen Befehlshaber in Verteidigungsfragen, vor allem bei einer möglichen Kapitulation, kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtverteidigung in Wasserburg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wichtig den bayerischen Herzögen die Sicherheit ihrer Städte war, zeigt ein Mandat [https://www.deutsche-biographie.de/sfz56545.html#ndbcontent Herzog Albrechts V.]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Goetz, Albrecht V.|Goetz, Albrecht V.]]&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Jahr 1564, in welchem er die Stadt Wasserburg anweist, die Stadttore in guter Acht zu halten, die Wache ordentlich zu versehen, das Geschütz zu richten, Munition (&#039;&#039;khraut und lott&#039;&#039;) anzuschaffen und die an- und abreisenden Gäste zu kontrollieren. &amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Albrecht V. an die Stadt Wasserburg, Mandat vom 18.3.1564, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b334|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b334]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärische Einsätze der Wasserburger Bürger ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wasserburg gab es, wie im Artikel Bürgerbewaffnung und Landesdefension im 16. Jahrhundert ausführlich beschrieben, eine militärisch organisierte Bürgerschaft, die die Stadtverteidigung durchaus ernst nahm. Der Akt &#039;&#039;Geschichte der Bürgerwehr der Stadt Wasserburg&#039;&#039; aus dem Alten Archiv des Stadtarchivs Wasserburg listet die militärischen Einsätze der Wasserburger Bürger, auch außerhalb der eigenen Stadtmauern, detailliert auf. Er beginnt mit der Belagerung der Stadt durch die Wittelsbacher 1247, in deren Folge Wasserburg an das Herzogtum Bayern kam, und endet mit der Reorganisation der Landwehr 1826.&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichte der Bürgerwehr der Stadt Wasserburg (Beiträge zur Geschichte der Bürgerwehr), Zusammenstellung von 1853, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b595|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b595]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Es fällt auf, dass ab dem 18. Jahrhundert, mit Ausnahme eines Gefechts bei Wasserburg 1705, keine militärischen Einsätze der Wasserburger Bürger mehr erfolgten, sondern es nur noch um die Organisation der Bürgermiliz bzw. Landwehr ging. Offensichtlich hatte der bayerische Kurfürst im Zeitalter der stehenden Heere keinen Bedarf mehr an bestenfalls semi-professionellen Bürgersoldaten. Noch im [[Dreißigjähriger Krieg#Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] hingegen nahmen Wasserburger Truppen am Zug des bayerischen Heeres nach Oberösterreich 1626 teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Repgen, Dreißigjähriger Krieg|Repgen, Dreißigjähriger Krieg]], 171.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als es 1611 zu Feindseligkeiten zwischen dem Herzogtum Bayern und dem Hochstift Salzburg um die Fürstpropstei Berchtesgaden kam&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Mayr-Deisinger, Wolf Dietrich von Raittenau|Mayr-Deisinger, Wolf Dietrich von Raittenau]], 726.&amp;lt;/ref&amp;gt;, zog das Wasserburger Stadtfähnlein&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Fähnlein war die kleinste Einheit der Infanterie (in der Regel 300 Mann), gleichbedeutend mit dem Begriff Kompanie ([[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Fähnlein|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Fähnlein]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; unter Stadtleutnant Heimeran Mayr und Stadtfähnrich Sigmund Angermayr nach Salzburg und Reichenhall. Auch an der Exekution der Reichsacht über Donauwörth 1607&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Zeeden, Hegemonialkriege und Glaubenskämpfe|Zeeden, Hegemonialkriege und Glaubenskämpfe]], 226.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Niederschlagung des schwäbischen Bauernaufstands 1525 (= Deutscher Bauernkrieg)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Virnich, Bauernkrieg|Virnich, Bauernkrieg]].&amp;lt;/ref&amp;gt; waren Wasserburger Truppen beteiligt. In die bekannte Schlacht bei Ampfing 1322 zwischen Ludwig dem Bayern und Friedrich dem Schönen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Murr, Schlacht von Mühldorf|Murr, Schlacht von Mühldorf]].&amp;lt;/ref&amp;gt; führte der Pfleger zu Wasserburg und Klingberg, Zacharias Ritter von Hohenrain, die Wasserburger Bürgerwehr. Die Teilnahme an der Belagerung Mühldorfs 1364 während des Tiroler Erbfolgekriegs zwischen den Wittelsbachern und den Habsburgern&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schwertl, Stephan II.|Schwertl, Stephan II.]], 256f. Zum Tiroler Erbfolgekrieg siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heydenreuter, Tirol unter dem bayerischen Löwen|Heydenreuter, Tirol unter dem bayerischen Löwen]] und [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Riedmann, Friede von Schärding|Riedmann, Friede von Schärding]]. Zur Belagerung Mühldorfs siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Huber, Vereinigung Tirols|Huber, Vereinigung Tirols]], 106f.&amp;lt;/ref&amp;gt; brachte Wasserburg für die geleisteten Dienste der Bürgersoldaten einen Freiheitsbrief von Herzog Stephan II. von Bayern ein. Im Bayerischen Krieg 1420-1422&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Glasauer, Bayerischer Krieg|Glasauer, Bayerischer Krieg]].&amp;lt;/ref&amp;gt; behauptete sich Wasserburg gegen die Belagerung durch Truppen Herzog Heinrichs von Bayern-Landshut 1422 ohne auswärtige Hilfe bis zum Friedensschluss, wofür der Stadt von Herzog Ludwig dem Gebarteten der [[Salzrecht#Brückenzoll und Salzscheibenpfennig|Salzscheibenpfennig]] verliehen wurde. Es ist interessant, an wie vielen Kriegen bzw. Feldzügen, an denen die bayerischen Herzöge im Mittelalter und der Frühen Neuzeit beteiligt waren, zumindest der Akte im Stadtarchiv Wasserburg zu Folge, auch Wasserburger Bürger als landesherrliche Soldaten teilnahmen. Dagegen treten die Fälle der Stadtverteidigung im engen Sinne, also der Abwehr feindlicher Belagerungen, selten auf. In der genannten Akte sind es lediglich vier Belagerungen, die Wasserburg vom 13. bis 17. Jahrhundert überstehen musste. Auch für weitere Kriegszüge der bayerischen Herzöge im 15. Jahrhundert stellte Wasserburg Soldaten bzw. Söldner, wie aus Befehlen Herzog Georgs von Bayern-Landshut aus den Jahren 1487 bis 1494&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Georg an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 23.4.1487./ Herzog Georg an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 16.7.1488./ Herzog Georg an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 26.1.1494, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357]].&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie aus einer vermutlich aus dem Jahr 1525 stammenden Rechnung über den Unterhalt von 40 Fußknechten (= Fußsoldaten), die sie in landesherrlichem Auftrag besoldet und abgeschickt hatten, hervorgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Solds für die Fußknechte von 1525, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1522 befahlen die Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. der Stadt Wasserburg, zwei ihrer Viertel zu mustern, auszurüsten und darauf vorzubereiten, dorthin zu ziehen, wo es ihnen befohlen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 14.3.1522, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Dokumente zeigen, dass die Bürger der Stadt Wasserburg am Inn nicht nur für die Verteidigung ihrer eigenen Stadt zu sorgen hatten, sondern im Ernstfall auch von den bayerischen Herzögen zur Landesverteidigung herangezogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wasserburger Zeughaus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Belagerungsfall die Verteidigung der Stadt organisiert war, geht aus den Quellen im Stadtarchiv nicht hervor. Die erhaltenen Zeughausinventare geben aber zumindest Kunde von den vorhandenen Waffen. Zwei inhaltsgleiche Zeughausinventare aus dem Jahr 1558 verzeichnen im Zeughaus u.a. vier Falkonetten, drei Schlangen&amp;lt;ref&amp;gt;Falkonette und Schlangen sind Typen von Kanonen. Die Schlange (auch ganze oder Feldschlange genannt) ist ein größeres Geschütz mit einem Gewicht von 40 Zentnern und einer Länge von 34 Kalibern, die Kugeln von 10-12 Pfund Gewicht verschoss und für den Transport 12 Pferde benötigte. Beim Falkonett, auch Achtel-Schlange genannt, handelt es sich um eine deutlich kleinere Kanone mit einem Gewicht von 10-12 Zentnern und einer Länge von 6-7 Fuß. Sie verschoss Kugeln von 1-3 Pfund Gewicht und benötigte zur Fortbewegung 3-4 Pferde. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Kanone|Krünitz, Art. Kanone]], 315f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, drei Karrenbüchsen&amp;lt;ref&amp;gt;Begriff für grobes Geschütz oder Kanone, die auf einem Gestell mit zwei Rädern transportiert wird, alternativ auf einem Karren oder Wagen montierter Doppelhaken, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#SKrünitz, Art. Karren=Büchse|Krünitz, Art. Karren=Büchse]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine Steinbüchse&amp;lt;ref&amp;gt;Kanone, die steinerne Kugeln verschießt. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Steinstück|Krünitz, Art. Steinstück]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, großes und kleines Handgeschütz&amp;lt;ref&amp;gt;Hierunter sind wohl Handfeuerwaffen wie Arkebusen, Musketen oder Pistolen zu verstehen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 33 Hellebarden, Salpeter, Schwefel, Pech, Pulver und Kugeln. Dazu kommen noch 108 Langspieße im Getreidekasten sowie 93 ganze Haken&amp;lt;ref&amp;gt;Gewehr, dessen Schaft einen Haken hatte, mit dem es auf einem Gestell oder einer Mauer aufgelegt werden konnte und Kugeln von 4 Lot oder 60-100 g Gewicht verschoss. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Haken|Krünitz, Art. Haken]], 212. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse]]. Zumeist gleichbedeutend mit Arkebuse, siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Arkebuse|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Arkebuse]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, zwei Doppelhaken&amp;lt;ref&amp;gt;Feuerrohr bzw. Gewehr, das zum Abfeuern auf eine Gabel gestützt werden musste und Kugeln von 8 Lot oder 100-200 g Gewicht verschoss. Der Lauf konnte bis zu zwei Meter lang sein. Die Waffe wurde ab 1521 v.a. im Festungskrieg eingesetzt. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Doppel=Haken|Krünitz, Art. Doppel=Haken]]./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Doppelhaken|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Doppelhaken]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, 19 Halbhaken&amp;lt;ref&amp;gt;Ein halber Haken verschoss Kugeln von zwei Lot Gewicht und wurde später als Muskete bezeichnet. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Haken|Krünitz, Art. Haken]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, Bleikugeln, Pulverflaschen, ein Halskragen und vier Hellebarden im Tanzhaus sowie natürlich im Pulverturm gelagertes Pulver.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeughausinventar vom 14.7.1558, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feldschlange.jpg|Darstellung einer Feldschlange im Feld von 1518&lt;br /&gt;
Hakenbüchse.jpg|Hakenbüchse von 1425&lt;br /&gt;
Steinbüchse.jpg|leichte Steinbüchse um 1450&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Amtsübergabe von den ehemaligen an die neuen Zeugmeister wurde am 30. April 1601 ein Inventar aller im Besitz der Stadt befindlichen Karrengeschütze, Haken, Reiß- und anderer Spieße&amp;lt;ref&amp;gt;Unter einem Reißspieß verstand man im Mittelalter den Spieß der Reisigen oder Reiter, also wohl eine Art Lanze. Er war länger als der Spieß der Fußsoldaten. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Reißspieß|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Reißspieß]].&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie alles dazugehörende Zubehör angefertigt. Aufgeführt werden u.a. 40 Doppelhaken, 30 lange Doppelhaken, zwei große doppelte Doppelhaken, 28 alte Doppelhaken, 56 Halbhaken, 11 Musketen, 19 Sturmhauben, elf Geschütze auf Rädern, 70 Hellebarden, neun Spieße und Rüstungen, natürlich auch Pulver, Lunten, Kugeln und Blei. Aufbewahrt wurde das militärische Gerät im Rathaus, im Zeughaus und im Pulverturm.&amp;lt;ref&amp;gt;Inventar aller Karrengeschütze, Haken, Raiß- und anderer Spieße sowie aller anderen anhängenden Sachen der Stadt Wasserburg vom 30.4.1601, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b366|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b366]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Verteidigung der Stadt war mit dieser Ausrüstung durchaus möglich, ihr Erfolg hing jedoch in hohem Maße von der Qualität der sie bedienenden Mannschaften ab. Gänzlich ungeübt dürften die Wasserburger Bürger nicht gewesen sein. Herzog Maximilian I. ordnete am 10. Oktober 1609 an, dass zur Beförderung des Landesdefensionswerks alle Bürger der Städte und Märkte schießen können sollten. Dazu sollte den ganzen Sommer über an den Sonntagen abwechselnd mit dem Feuer- und dem Luntenschloss geübt werden. Keine Person unter 40 Jahren sollte das Bürgerrecht erhalten, wenn sie nicht zuvor das Schießen mit dem Luntenrohr gelernt hatte. Städte und Märkte, die dies begehrten, konnten sich von den Zeugwarten in München, Landshut, Straubing oder Burghausen sechs Rohre mit Zubehör umsonst geben lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Maximilian I. an den Pfleger, Schreiben vom 10.10.1609, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bürger müssten dann selber nur noch Pulver, Blei und Lunten kaufen. Im Jahr 1615 musste die Stadt zwei Bürger zu einem vierzehntägigen Exerzieren zu Pferd abordnen, da der Herzog die Reiterei in seinem Fürstentum stärken wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Maximilian I. an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 30.12.1615, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie erfolgreich diese Übungen und das Exerzieren waren, kann leider nicht beurteilt werden. Die Bemühungen Maximilians I. um eine funktionierende Landesdefension&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu den Artikel Bürgerbewaffnung und Landesdefension im 16. Jahrhundert sowie [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schulze, Landesdefensionen|Schulze, Landesdefensionen]].&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigen sich jedoch deutlich, wenngleich diese später im Dreißigjährigen Krieg keine große Rolle spielen sollte. Die Stadtbürger dürften mit Sicherheit von regelmäßigen Schießübungen profitiert haben, so dass sie bei einer Belagerung eine höhere Kampfkraft an den Tag legen konnten. Vermutlich konnten sie ein kleineres feindliches Heer durchaus aufhalten, wie 1422 erfolgreich geschehen. Ein größeres und v.a. gut ausgerüstetes und erfahrenes Heer von Berufskriegern dürfte jedoch, auch angesichts der bescheidenen Befestigungsanlagen (Wasserburg war schließlich keine Festungsstadt), den bürgerlichen Stadtverteidigern klar überlegen gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachdienst und Wachtgeld ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Stadtverteidigung gehörte auch der Wachdienst. Dieser war grundsätzlich von den Bürgern der Stadt zu verrichten. Weil jedoch auf den Mauern Wache stehen die Bürger von ihren beruflichen Tätigkeiten abhielt, gingen die Städte im Laufe der Zeit dazu über, diese Pflicht durch die Zahlung eines Geldbetrages (Wachtgeld oder Wachtgroschen) ablösen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Isenmann, Stadt im Mittelalter|Isenmann, Stadt im Mittelalter]], 453./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation|Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation]], 173./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Sauerbrey, Stadtverteidigung|Sauerbrey, Stadtverteidigung]], 185./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Harms, Städtisches Militärwesen|Harms, Städtisches Militärwesen]], 447.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Wasserburg haben sich die Rechnungen des Wachtgeldes (bzw. des Wacht- und Ewiggeldes) vom 16. bis 18. Jahrhundert erhalten, insbesondere im Bestand der Verifikationen zur Stadtkammerrechnung. In der Regel wurden die Wachtgeldrechnungen halbjährlich angefertigt, so dass aus den meisten Jahren zwei Rechnungen vorliegen. In Ausnahmefällen gibt es auch nur eine Rechnung pro Jahrgang.&lt;br /&gt;
Jeder Bürger musste als Wachtgeld pro Quartal drei Kreuzer zahlen, also im Jahr zwölf Kreuzer. Allerdings waren nicht alle Bewohner der Stadt zahlungspflichtig, denn es gab auch Personen bzw. Personengruppen, die von der Zahlung des Wachtgeldes befreit waren. Dazu gehörten der innere und äußere Rat, Kirchen- und Stadtdiener, Kornmesser, Aufleger, der Kaminkehrer (&#039;&#039;khömikhörer&#039;&#039;), die acht Kaminbeschauer und der bzw. die Salzscheibenmacher&amp;lt;ref&amp;gt;1698 waren es sieben Scheibenmacher (Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]]), 1680 gab es jedoch nur einen, der &#039;&#039;den salzstadl auf- und zuespört&#039;&#039; (Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1680, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;,&amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1680 [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263]].&amp;lt;/ref&amp;gt; später auch der deutsche Schullehrer (&#039;&#039;schuellhalter&#039;&#039;), Brechbader (&#039;&#039;prechelpader&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Es handelt sich dabei höchstwahrscheinlich um gewöhnliche Bader.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Trommler.&amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wachtgeld scheint sich aus dem Ewiggeld&amp;lt;ref&amp;gt;Ewiggeld ist eine ewige Zinszahlung von einem Darlehen, die nicht abgelöst werden kann bzw. die Bezahlung einer Geldrente gegen Hingabe eines auf ein Grundstück versicherten Kapitals. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rente|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rente]].&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelt zu haben, da die ersten erhaltenen Rechnungen aus den 1590er Jahren als Wacht- und Ewiggeldrechnungen überschrieben sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Wacht- und ewigen Gelds von 1591 und Rechnung des Wacht- und Ewiggeldes von 1598, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis dahin gibt es lediglich Ewiggeldrechnungen bzw. -register. &amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel Ewiggeldbuch von 1536, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]] oder &#039;&#039;Ewigen gelts buechl&#039;&#039; von 1562-1581 [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b664|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b664]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die wohl früheste Wachtgeldrechnung stammt aus dem Jahr 1564 und verzeichnet Einnahmen &#039;&#039;wie im wacht register verzeichnet 64 jar&#039;&#039; in Höhe von 59 fl. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung von 1564, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Offensichtlich wurde ein Register der zahlungspflichtigen Bürger und Einwohner angelegt, nach welchem dann das Wachtgeld erhoben wurde. Neben den Einnahmen werden auch die Ausgaben verzeichnet, welche später noch genauer erläutert werden. Aus den folgenden Jahrzehnten liegen nur Ewiggeldrechnungen vor, die erste Wacht- und Ewiggeldrechnung findet sich 1589. 545 Bürger zahlten insgesamt 109 fl. an Wachtgeld, hinzukamen die Einnahmen des Ewiggelds. &amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Wacht- und Ewiggeldes von 1589, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b665|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b665]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bereits 1564 erwähnten Wachtregister scheinen auch jetzt noch geführt worden zu sein, da die Rechnung des Wacht- und ewigen Geldes von 1591 ebenfalls darauf Bezug nimmt. &amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Wacht- und ewigen Gelds von 1591, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch 1698 wird in der &#039;&#039;Rechnung des ebigen wachtgelts in Wasserburg von der burgerschafft und ihnwohnern wegen der statt verordneten schar und feurwacht alle quartall 3 kr. der wachtgroschen genandt (…)&#039;&#039; ein &#039;&#039;wachbiechl&#039;&#039; erwähnt, nach dem die Einnahmen erhoben wurden. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wachtgeldrechnungen des 18. Jahrhunderts erwähnen dagegen kein Wachbuch mehr. Dies könnte ein weiterer Hinweis dafür sein, dass die militärischen Verpflichtungen der Bürgerschaft im Zeitalter der stehenden Heere immer weniger ernst genommen wurden. &lt;br /&gt;
Neben den Einnahmen werden in den Wachtgeldrechnungen auch Ausgaben verzeichnet, welche sich über den gesamten Zeitraum der Rechnungslegung nur wenig verändern. Zu den regelmäßigen Ausgaben gehören die Besoldung des Stadtschreibers für die Erstellung der Rechnung, des Einnehmers, der das Wachtgeld einsammelte, sowie anderer Stadtbediensteter. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1640, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c251|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c251]]./ Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1660, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kaminkehrer erhielt 4 Kreuzer 2 Heller pro Halbjahr und die acht Kaminbeschauer erhielten pro Quartal 15 Kreuzer. Den Mitgliedern des inneren Rats wurden an jedem Aschermittwoch nach alter Sitte 18 schwarze Pfennige pro Person gegeben und den Bewohnern des Leprosenhauses St. Achatz ein schwarzer Pfennig pro Person.&amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Leider finden sich über den Ursprung dieses Brauchs keine Unterlagen im Stadtarchiv Wasserburg. Zusätzlich wurden unter den Ausgaben auch die Außenstände notiert. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1680, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am Ende wurden die Einnahmen und Ausgaben gegeneinander gerechnet, wobei in den meisten Fällen ein Überschuss blieb, der an die Stadtkammer gezahlt wurde. &amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1660, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betrachtet man nun den gesamten Zeitraum, in dem die Wachtgeldrechnungen vorliegen, fallen folgende Entwicklungen auf: Die Zahl der zahlungspflichtigen Personen nahm kontinuierlich ab und erreichte ihren Tiefststand im Jahr 1721 mit nur 324. Aus dem Jahr 1747 liegen keine Zahlen vor. Die meisten Zahler gab es um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert, mit durchgehend über 600 zahlungspflichtigen Personen und dem absoluten Höchststand im Jahr 1613 mit 660 Personen. Als Interpretation dieser Zahlen bietet sich ein allgemeiner Bevölkerungsrückgang an, da auch die Zahl der befreiten Personen auf im Schnitt 80 Personen abnahm. Auch die Einnahmen und somit der erzielte Überschuss verminderten sich im Laufe der Zeit stark. Nahm man um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert noch über 100 Gulden jährlich ein, mit dem Höhepunkt im Jahr 1613 (als es auch die meisten zahlungspflichtigen Personen gab) mit 109 fl 1 ß&amp;lt;ref&amp;gt;fl = Gulden, ß = Schilling. Der Schilling war eine Rechengröße im Wert von 30 Pfennig. Siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Klüßendorf, Münzkunde|Klüßendorf, Münzkunde]], 76f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, brachen die Einnahmen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts massiv ein und fielen zu Beginn des 18. Jahrhunderts auf etwa 25 Gulden, in den folgenden Jahrzehnten sogar noch etwas tiefer. Ähnlich entwickelte sich auch der Überschuss, trotz ebenfalls fallender Ausgaben von 27 fl 3 ß im Jahr 1591 auf im Schnitt 15 Gulden im 18. Jahrhundert. Der erwirtschaftete Überschuss betrug Ende des 16. Jahrhunderts noch über 100 Gulden, nahm aber im Lauf des 17. Jahrhunderts stark ab und kam im 18. Jahrhundert kaum noch über 10 Gulden pro Rechnung hinaus. Im ersten Halbjahr 1747 betrug er lediglich 6 fl 49 x 4 h&amp;lt;ref&amp;gt;fl = Gulden (= 60 Kreuzer), x = Kreuzer (= 4 Pfennig), h = Heller (= ½ Pfennig). Siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Klüßendorf, Münzkunde|Klüßendorf, Münzkunde]], 87.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1747, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c304|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c304]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Was mit diesen geringen Beträgen anzufangen war, muss leider im Dunkeln bleiben. Die Besoldung einer Wachmannschaft für die Stadtmauer und Türme war damit jedenfalls nicht zu finanzieren. Möglicherweise erklärt sich der Rückgang der Einnahmen auch mit dem Wegfall des Ewiggeldes, was zu Beginn der Rechnungen noch zusammen mit dem Wachtgeld und teilweise auch den Zustandzahlungen&amp;lt;ref&amp;gt;Zustand = vom neuen Besitzer dem Grundherrn zu entrichtende Gutswechselgebühr oder Gebührensatzung/Entgelt. [Beleg!].&amp;lt;/ref&amp;gt; eingenommen und verrechnet wurde. &lt;br /&gt;
[[Datei:Image001.png|mini|Wachtgeldeinnahmen 1535-1747]]&lt;br /&gt;
Die Wacht- und Ewiggeldrechnungen sind interessante Quellen, die einer weiteren Analyse bedürfen, um die noch offenen Fragen zu klären. Da in diesen Rechnungen auch die Anzahl der Bürger in der Stadt genannt wird, sind sie auch hervorragende Quellen für die Erforschung der Bevölkerungsentwicklung in der Stadt Wasserburg am Inn. Darüber hinaus zeigen sie, dass die anfänglich hohen Einnahmen die Stadt durchaus in die Lage versetzt haben dürften, einen funktionierenden Wachdienst zu finanzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die Stadt Wasserburg am Inn ihre militärischen Aufgaben, die neben der Stadtverteidigung im engeren Sinne auch die Landesverteidigung umfassten, durchaus ernst nahm. Die Stadt verfügte über einen für ihre Größe und Bedeutung ansehnlichen Bestand an Waffen, gerade auch an Geschützen. Über das Wachtgeld konnten respektable Einnahmen für die Bestreitung des Wachtdienstes erzielt werden. An den landesherrlichen Feldzügen nahm eine im Gebrauch der Waffen durchaus geübte Bürgerschaft regelmäßig teil. Dies alles änderte sich um die Mitte des 17. Jahrhunderts. Mit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges endete auch die Zeit der nur vorübergehend angeworbenen Söldnerheere und damit auch der Aufgebote der Landesuntertanen. Stattdessen begann die Zeit der stehenden Heere, welche die Landesverteidigung übernahmen. Die Bedeutung der Bürgermilizen nahm stetig ab, was sich auch in Wasserburg zeigte. An Feldzügen der bayerischen Kurfürsten nahm das Stadtmilitär nicht mehr teil, wenngleich es bis ins 19. Jahrhundert weiter bestand. Die Einnahmen aus dem Wachtgeld nahmen sukzessive ab, bis sie die Ausgaben kaum noch überstiegen. Die große Zeit der von den Städten selbst organisierten bürgerlichen Stadtverteidigung war definitiv vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Christoph Gampert}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg&amp;diff=3300</id>
		<title>Dreißigjähriger Krieg</title>
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		<updated>2019-06-17T11:18:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;{{Anker|Dreißigjähriger Krieg}} Autor: [[:Kategorie:Manuel Schwanse|Manuel Schwanse]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Manuel Schwanse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Dreißigjähriger Krieg (1618 – 1648) – Die sozialen Folgen für die Bevölkerung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dreißigjährige Krieg brachte unsägliches Leid über die Zivilbevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Beitrag fußt auf [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schwanse, Dreißigjähriger Krieg Wasserburg|Schwanse, Dreißigjähriger Krieg Wasserburg]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Einquartierungen, Schikanen der beherbergten Regimenter, Kriegskontributionen und Seuchen bestimmten den Alltag der Menschen – auch im über weite Strecken nicht unmittelbar von Kampfhandlungen betroffenen Wasserburg am Inn. Denn die vermeintlich eigenen, die kaiserlichen und bayerischen Truppen plünderten und mordeten kaum weniger als die feindliche Soldateska. 1632 kamen erstmals feindliche Truppen in das Territorium des Kurfürstentums Bayern, wo sie bis zum Jahr 1634 verblieben. In dieser Phase hatte die Wasserburger Bevölkerung massiv unter den indirekten Folgen des Krieges zu leiden. Erst im letzten Kriegsjahr 1648 war das Gebiet am Inn direkt von Feindeinwirkung betroffen und es bestand die Gefahr, dass Schweden und Franzosen den Inn überschreiten, um nach Österreich vorzudringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Albrecht, Maximilian I. von Bayern 1573–1651, 1998, 1081.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Phase wurde Wasserburg drei Tage von Schweden und Franzosen belagert. Der schwedisch-französische Vormarsch fand in Wasserburg seine Grenze und der Inn wurde für Habsburg zum rettenden Schutzwall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der schwedische Krieg (1632 – 1634) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. April 1632 kam der Dreißigjährige Krieg nach Bayern, als Gustav Adolf&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Junkelmann, Gustav Adolf (1594–1632). Schwedens Aufstieg zur Großmacht, 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei Rain am Lech den Flussübergang erzwang. In den folgenden Wochen konnte er Augsburg, Landshut und Freising erobern und am 17. Mai in München einziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Göran Rystad, Die Schweden in Bayern während des Dreißigjährigen Krieges, in: Hubert Glaser (Hg.), Um Glauben und Reich. Kurfürst Maximilian I. Beiträge zur Bayerischen Geschichte und Kunst. Band II/1, 1980, 424–435, hier 425.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nun bestand für Wasserburg erstmals im Krieg direkte Gefahr, denn es war das Kriegsziel Gustav Adolfs, das habsburgische Erbland anzugreifen.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg im Dreißigjährigen Krieg 1632–1634, 1986, 14–15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen der undurchsichtigen strategischen Lage zog Gustav Adolf allerdings am 7. Juni 1632 mit der Hauptmacht seines Heeres von München Richtung Augsburg ab. Dennoch war die Sorge der Bevölkerung östlich des Inns groß. Maria Magdalena Haidenbucher, Äbtissin von Frauenwörth, vermerkte in ihrem Tagebuch, dass &#039;&#039;Sich aber Jeder man besorgt hat. es mechte sich villeicht die schwedische Macht ersterckhen vnd auf waserburg khumben.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Magdalena Haidenbucher, Geschicht Buech de Anno 1609 biß 1650. Das Tagebuch der Maria Magdalena Haidenbucher (1576–1650), Äbtissin von Frauenwörth, hg. v. Gerhard Stalla, 1988, 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar drangen schwedische Truppen in den nächsten Wochen noch weiter nach Osten vor, doch handelte es sich dabei nur um kleine, streifende Reitertrupps, die der befestigten Stadt Wasserburg nicht gefährlich werden konnten. Grundsätzlich sind die Sorgen der Äbtissin Haidenbucher nachvollziehbar. Der Inn und insbesondere Wasserburg war ein Schutzwall für die Gebiete östlich davon, damit auch für das Gebiet um den Chiemsee. Würde der Feind den Inn überschreiten, wäre es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis auch das Kloster Frauenwörth im Chiemsee von der feindlichen Soldateska geplündert würde. Im November 1632 fiel Gustav Adolf bei Lützen. Die Kämpfe seiner Nachfolger mit den kaiserlich-bayerischen Truppen zogen sich über Monate hin und verwüsteten das Kurfürstentum schrecklich.&amp;lt;ref&amp;gt;Rystad, Die Schweden in Bayern (wie Anm. 4), 426–427.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im letzten Jahresviertel 1633 wurden die kriegerischen Auseinandersetzungen wieder intensiver. Da der bayerische Kurfürst Maximilian I. nicht absehen konnte, wie weit die feindlichen Truppen nach Osten vordringen würden, befahl er vorsorglich, die Innlinie an den Standorten Wasserburg, Braunau, Schärding und Passau zu verstärken.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 1634 gelang es kaiserlich-bayerischen Truppen, das von Schweden besetzte Regensburg zu erobern. Nach der schweren Niederlage der Schweden am 6. September 1634 bei Nördlingen konnte Bayern von der schwedischen Besatzung befreit werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rystad, Die Schweden in Bayern (wie Anm. 4), 427–433.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einquartierungen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brief vom 24. Mai 1632.jpg|200px|thumb|right|Brief des Kurfürsten vom 24. Mai 1632 an die Stadt Wasserburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Invasion Gustav Adolfs begann für die Wasserburger Bevölkerung eine von Drangsalen und Entbehrungen geprägte zweieinhalbjährige Leidenszeit. Das zunächst nur aus Landvolk&amp;lt;ref&amp;gt;Kriegsdienst leistende Bauern und Bürger.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus den umliegenden Gerichten bestehende Verteidigungskontingent wurde Ende April durch kaiserlich-bayerische Soldaten verstärkt. In den folgenden Monaten waren permanent Soldaten einquartiert, für die Verpflegung aus der Bevölkerung aufgebracht werden musste. Hinzu kam die Versorgung der Pferde mit Hafer, Heu und Stroh. Vermutlich mussten die rund 1.000 Wasserburger einer etwa gleichen Anzahl an Soldaten samt Gefolge Unterkunft und Verpflegung bieten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den Familien der Soldaten und den Dienern der Offiziere war im Dreißigjährigen Krieg marodierendes Gesindel Teil des Trosses. Die Gefolgschaft der Truppen führte dazu, dass sich die unterzubringende und zu verpflegende Zahl von Menschen verdoppelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Fiedler, Kriegswesen und Kriegsführung im Zeitalter der Landsknechte, 1985, 162.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Brief vom 21. Mai 1632&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 21. Mai 1632 an den Kurfürsten, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70 (=Altes Archiv, Kommunalarchiv, Ratsverwaltung mit Stadtgericht, Akten: Kriegslasten des Dreißigjährigen Krieges, 1619-1634).&amp;lt;/ref&amp;gt; berichten Bürgermeister und Rat dem Kurfürsten von 1.250 Einquartierten. Der Rat beschwert sich, dass &#039;&#039;die arme burgerschafft […] den geworbnen essen und trinkhen raichen&#039;&#039; solle. Es wird argumentiert, dass die Bürger den Soldaten nichts schuldig wären und sich die Einquartierten Essen und Trinken von ihrem Monatssold kaufen sollten. &#039;&#039;Ligerstatt, holz, licht unnd salz&#039;&#039; werden hingegen gehorsam bereitgestellt. Am 24. Mai 1632&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Kurfürsten vom 24. Mai 1632 an die Stadt Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; kam aus Salzburg eine kurze Antwort des bayerischen Kurfürsten Maximilian I. auf die Beschwerde des Rats der Stadt Wasserburg, in der er mitteilte, dass die &#039;&#039;notturfft&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Existenzminimum.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Soldaten sichergestellt werden musste. In einem weiteren Brief teilten die kurfürstlichen Räte der Stadt mit, dass die Bürger froh sein sollten, dass sie die Soldaten nicht bezahlen mussten. Hinzu kommt, dass &#039;&#039;dise einquartierung der soldaten zu euhrer burgerschafft und der ihrigen defension und beschuzung maistens gemaint und angesechen is.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der kurfürstlichen Räte vom 5. Juni 1632 an die Stadt Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tagesrationen für die Soldaten wurden vom Kurfürsten per  Befehl festgelegt: Jeder Soldat sollte täglich zweieinhalb Pfund Brot, eineinhalb Pfund Fleisch und zwei Maß Bier erhalten. Es verwundert kaum, dass die Bürgerschaft bei der Anzahl an Soldaten, deren Gefolge und den Pferden, die täglich versorgt werden mussten, über den kurfürstlichen Befehl nicht erfreut war. Daher schließen Bürgermeister und Rat den Brief mit der Bitte, &#039;&#039;daß den soldaten ihre monatsold richtig bezalt [wird], darmit sie inen die notturfft essen und trinkhen selbs khauffen mögen, oder ein provianthaus lassen aufrichten, daraus inen die rationes täglich geraicht werden.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 8. Juni 1632 an den Kurfürsten, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob diese Bittschriften große Wirkung auf Maximilian hatten, ist zumindest fragwürdig. Beschwerden und Klagen über die Belastungen durch Einquartierungen wird der Kurfürst aus vielen Städten und Märkten erhalten haben. Doch gab es zu einer Versorgung der Soldateska durch die Bürger keine Alternative. Daher blieb Maximilian I. oft nichts anderes übrig, als die Hilferufe seines Volkes zu ignorieren oder es zu vertrösten. Im November 1632 erreichte die Stadt Wasserburg ein kurfürstlicher Befehl, der die Not der Bevölkerung noch größer werden ließ. Bisher versuchte Maximilian I. die Räte der Stadt Wasserburg dadurch zu beschwichtigen, dass die Bürger die Soldaten nur verpflegen und nicht bezahlen müssten. Ende des Jahres mussten die Wasserburger zusätzlich die Besoldung der Truppen übernehmen. Durch eine Zusammenfassung der Belastungen der letzten Monate versuchte der Rat der Stadt Wasserburg den Kurfürsten davon zu überzeugen, die Stadt und die Bürgerschaft von der Besoldung der Soldaten zu verschonen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maximilian I. von Bayern.jpg|200px|thumb|right|Maximilian I. von Bayern (1573 – 1651)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Was hiesige arme burgerschafft von denen in quarnison gelegnen reitern und fueskhnechten, auch willen starckhen durchzigen […] darbei gmainer statt unnd der burgerschafft mit essen und trinkhen, erkhauffung habern, hey unnd srey&amp;lt;ref&amp;gt;Hafer, Heu und Stroh.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sambt andern ausgaben, yber disß was selbigen destruirt und entwendet worden, in die 20 oder mehr tausent gulden aufganngen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 15. Dezember 1632 an den Kurfürsten, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können nicht nachvollziehen, ob die Spesen der Bürger tatsächlich 20.000 Gulden oder mehr betrugen. Es besteht jedoch kein Zweifel daran, dass der wirtschaftliche Schaden im Dezember 1632 nach über siebenmonatiger Einquartierung für die Stadt und vor allem für die Bürger enorm gewesen sein muss. Den Winter 1632/1633 wollte Maximilian zur Auffüllung seiner dezimierten Truppen nutzen. Als Rekrutierungsplätze eigneten sich die vom Krieg bisher verschonten Gebiete am Inn. So kam zu der Unterbringung der bereits in Wasserburg liegenden Truppen nun die Verpflegung der neu rekrutierten Soldaten hinzu. Neben dem schon länger in Wasserburg liegenden Regiment kamen im Januar 1633 zusätzliche 1.000 Mann und 100 Pferde. Insgesamt mussten also deutlich mehr Soldaten versorgt werden, als Bürger in der Stadt waren. Die Quartierlasten setzten sich auch im Kriegsjahr 1634 fort. Zu der Last der Einquartierung  und Verpflegung der Soldaten kamen Schikanen und Gewaltdelikte der Soldateska. Zudem wurde mit Plünderungen gedroht, wenn sich die Bürger gegen die Soldaten auflehnen würden.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 12. April 1634 an den Kurfürsten, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte Juli 1634 verschlimmerte sich die Lage weiter, denn die Schweden drangen von Augsburg nach Osten vor und eroberten am 22. Juli Landshut. Zu den bereits existierenden Bedrückungen kam nun zusätzlich die Last der Verteidigung. Konkret bedeutete dies eine weitere Zunahme der Einquartierungen an kaiserlichen und bayerischen Soldaten sowie die Pflicht zu Scharwerksdiensten. Die Julitage zwischen dem Verlust Landshuts an die Schweden und die Rückeroberung Regensburgs durch die Kaiserlichen brachten Wasserburg die letzten hohen Einquartierungslasten in den Kriegsjahren 1632 – 1634.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 139.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einem Dokument vom 24. Juli 1634 ist zu entnehmen, dass 647 Soldaten untergebracht werden mussten. Hinzu kam das Gefolge der Soldateska, bestehend aus 179 Frauen, 83 Kindern und 111 Dienerinnen und Dienern. Darüber hinaus brachten sie über 200 Pferde mit, die versorgt werden mussten. Für den Monatssold der Offiziere und Soldaten sowie die Futterkosten für die Pferde veranschlagte die Stadtkammer 6.571 Gulden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 141.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erschwerend hinzu kam die drangvolle Enge, mit der Wasserburg durch die Einquartierungen konfrontiert war. Für die rund 1.000 Bürger und eine ebenso große Menge an Soldaten samt Tross gab es wegen des umlaufenden Flusses keine Ausweichmöglichkeiten. Zwar liegen über die sanitären Verhältnisse keine Berichte vor, doch mussten diese in einer mit Menschen überfüllten Stadt im Dreißigjährigen Krieg katastrophal gewesen sein. Vor dem Hintergrund der schlechten hygienischen Verhältnisse und der mangelnden medizinischen Versorgung verwundert es kaum, dass sich Krankheiten und Seuchen wie die Pest in Wasserburg schnell ausbreiten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liste vom 24. Juli 1634.jpg|200px|thumb|right|Liste vom 24. Juli 1634]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Scharwerksdienste und Schanzarbeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1632, zwei Tage nachdem Gustav Adolf den Lech überquerte, kam der Befehl von Kurfürst Maximilian, [[Baugeschichte_der_historischen_Stadtbefestigung|die Befestigungsanlagen in Wasserburg]] zu verstärken.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies zeigt die Bedeutung der Stadt Wasserburg und des Inns als Schutzwall für das Land östlich davon. Für die Verstärkung der Befestigungsanlagen wurden Scharwerksdienste eingefordert, die für die Bevölkerung eine besonders große Belastung darstellten, da die Bürger grundsätzlich verpflichtet waren, diese Arbeit umsonst zu verrichten. Neben den Schanzarbeiten an der Festung in Wasserburg waren Scharwerksfuhren eine zusätzliche kriegsbedingte Last für die Bevölkerung der Innstadt. Maximilian I. echauffiert sich in einem an die Stadt Wasserburg gerichteten Brief&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Kurfürsten vom 3. November 1632 an die Stadt Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; über die Weigerung der Wasserburger, Scharwerksfuhren nach München zu tätigen. Es sollten zwei Kartaunen und drei Haubitze&amp;lt;ref&amp;gt;Schwere Geschütze des 16. und 17. Jahrhunderts.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach München gebracht werden. Bürgermeister und Rat der Stadt Wasserburg  argumentierten daraufhin, dass die Bürger durch Getreidefuhren und Scharwerksfuhren zum Ausbau der Befestigungsanlagen in Wasserburg bereits ausgelastet seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 5. November 1632 an den Kurfürsten, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im Kriegsjahr 1633 war eine stark befestigte Stadt Wasserburg für den Kurfürsten von großer Bedeutung, da die Schweden den Inn bei Wasserburg aufgrund der natürlichen Lage der Halbinsel nur nach einer Einnahme der Stadt hätten überschreiten können. Daher befahl Maximilian I. das &#039;&#039;angefangene fortificationswesen&amp;lt;ref&amp;gt;Befestigungswesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; […] forthsezen zelassen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Kurfürsten vom 1. März 1633 an die Stadt Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Argument, dass diese Arbeiten zur &#039;&#039;defenßion des vatterlandts&#039;&#039; beitragen, versucht der Kurfürst an die Vaterlandsliebe der Bevölkerung zu appellieren. Da Patriotismus alleine womöglich nicht ausreicht, um die Bürger für die unbeliebte Scharwerksarbeit&amp;lt;ref&amp;gt;Max Spindler (Begr.)/Andreas Kraus (Hg.), Handbuch der bayerischen Geschichte. Zweiter Band. Das Alte Bayern. Der Territorialstaat vom Ausgang des 12. Jahrhunderts bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts. 2., überarbeitete Auflage, 1988, 741.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu motivieren, folgt zum Schluss des Briefes eine Drohung: &#039;&#039;Solten wir aber erfahren, das die underthannen sich fahrlessig ungehorsam und widersessig […] erzaigen sollen, so wollen wir gegen solchen ungehorsamen wolempfindtliche straff vornemmen&#039;&#039;. Neben einer Zunahme der Einquartierungen hatte die Eroberung Landshuts durch die Schweden am 22. Juli 1634 auch zur Folge, dass die Bürger Wasserburgs erneut zu Scharwerksdiensten und Schanzarbeiten verpflichtet wurden. Durch einen Ausbau der Festung sollte Wasserburg uneinnehmbar gemacht und ein möglicher Vorstoß der Schweden am Inn gestoppt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegskontributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brief vom 17. März 1633.jpg|200px|thumb|right|Brief des Kurfürsten vom 17. März 1633 an die Stadt Wasserburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Belastungen durch die Einquartierungen und Scharwerks- und Schanzarbeiten brachte das Jahr 1633 noch die Einführung einer Kriegssteuer mit sich. Kurfürst Maximilian I. sah sich in Folge des entbehrungsreichen Jahres 1632 veranlasst, eine allgemeine Kontribution zu erheben. Grundlage der Kriegssteuer war ein kurfürstliches Mandat vom 10. Januar 1633. Um das Kurfürstentum verteidigen zu können, sei es nötig, &#039;&#039;daß auch alle die jenige, welche solcher defension, und beschutzung geniessen, unndt im landt gesessen seyn […] zu fortsetzung und erhaltung solchen gemainnutzigen defensionwercks, darzu gehörigen mittln und unkosten […] das ihrige beysetzen und zuschiessen&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurfürstliches Mandat vom 10. Januar 1633, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kriegssteuer wurde nicht nur von der Stadt, sondern auch von den Bürgern eingetrieben. Sie mussten, ungeachtet ob sie bedürftig oder vermögend waren, von 100 Gulden ihres ganzen Vermögens monatlich drei Kreuzer entrichten. Mit dem Hinweis auf die permanenten Einquartierungen von kaiserlichen Soldaten versuchte die Stadt Wasserburg vergeblich eine Befreiung von der Kriegssteuer zu erwirken.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 8. Februar 1633 an den Pfleger von Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 17. März 1633&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Kurfürsten vom 17. März 1633 an die Stadt Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; erreichte Bürgermeister und Rat der Stadt Wasserburg ein Schreiben des Kurfürsten, in dem Maximilian I. mit Missfallen feststellte, dass die Stadt dem &#039;&#039;hochnothwendige[n] contribution wesen bißhero nicht mit schuldigstem vleiß und eiffer&#039;&#039; nachgegangen sei. Es folgt ein dringender Befehl, die Kriegssteuer in Zukunft zu entrichten. Aus einem Brief des Rates der Stadt Wasserburg an den Kurfürsten ist zu entnehmen, dass der Stadt durch den Pfleger mitgeteilt worden sei, dass zur Verpflegung der Soldateska monatlich 2.150 Gulden aufgebracht werden müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 11. Februar 1634 an den Kurfürsten, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Summe könne von der verarmten Bürgerschaft nicht eingetrieben werden. In einem Befehl vom 15. Februar 1634 an den Pfleger zu Wasserburg legte Maximilian I. die monatliche Kriegssteuer für Wasserburg auf 1.457 Gulden fest.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Kurfürsten vom 15. Februar 1634 an den Pfleger von Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Bauernaufstand (1633/1634) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur die Bürger der Stadt Wasserburg, auch die Bauern in den umliegenden Gebieten waren von den indirekten Folgen des Krieges und dabei insbesondere von den Einquartierungen betroffen. Ihre Wut über die Plünderungen der kaiserlichen und ligistischen Truppen entlud sich im Bauernaufstand von 1633/1634.&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmund von Riezler, Der Aufstand der bayerischen Bauern im Winter 1633 auf 1634, 1901, 33–95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Soldaten lagen im Winterlager. Da Unterbringung und Verpflegung der Truppen in den stark vom Krieg betroffenen Gebieten zwischen Lech und Isar kaum möglich war, musste die Bevölkerung in den Landgerichten zwischen Isar und Salzach die Regimenter aufnehmen. Dabei scheinen die Städte, Märkte und Dörfer am Inn bevorzugt als Lagerplätze ausgewählt worden zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Haidenbucher, Geschicht Buech (wie Anm. 6), 106.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auslöser des Aufstandes war die Weigerung der Bauern am 3. Dezember 1633 im Gericht Kling, Scharwerksfuhren zum Transport schwedischer Gefangener zu leisten. Einen Tag später versammelte sich eine große Anzahl bewaffneter Bauern vor Wasserburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurfürst Maximilian I. entschloss sich, zunächst Milde walten zu lassen und versuchte die Bauern zu beschwichtigen, was nicht gelang. In den ersten Tagen des Jahres 1634 drohte die Situation zu eskalieren. Westlich und östlich des Inns hatten sich Tausende von bewaffneten Bauern versammelt. In der Stadt Wasserburg lagen nach wie vor einige Hundert Soldaten in ihren Quartieren. Ein Aufeinandertreffen der beiden Parteien wäre für die Stadt Wasserburg katastrophal gewesen. Der Kurfürst entschloss sich, den Bauern entgegenzukommen und die Gebiete östlich des Inns zu von Einquartierungen zu verschonen. Die Bevölkerung westlich des Flusses musste der Soldateska weiterhin Unterkunft und Verpflegung bieten. Was den Kurfürsten dazu bewog, statt der durch den Krieg stärker betroffenen Bevölkerung westlich des Inns die Menschen östlich des Flusses zu entlasten, bleibt unklar. Dass der Aufstand unter diesen Umständen nicht ohne Blutvergießen zu Ende gehen konnte, war abzusehen. Am 18. Januar 1634 kam es bei Ebersberg zu einem Aufeinandertreffen von Bauern und Soldaten, bei dem etwa 200 Bauern umkamen. Das von den Bürgern und dem Rat befürchtete Aufeinandertreffen der Bauern und der Soldateska in Wasserburg blieb aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Pest (1634/1635) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pest drang vom Westen her in das Kurfürstentum Bayern ein und erreichte Mitte August 1634 München. Was den Schweden in den zurückliegenden Jahren nicht gelang, das schaffte die Pest: Sie erreichte den Inn und verlangte der Bevölkerung in den betroffenen Gebieten große Opfer ab. Die ersten Pesttoten gab es in Wasserburg im Oktober 1634, ab November grassierte die Seuche gnadenlos in der Stadt am Inn und erreichte Ende des Monats ihren Höhepunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 168.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Rat fasste zahlreiche Beschlüsse mit dem Ziel, die Krankheit aufzuhalten. So wurden Erkrankte unter Quarantäne gestellt und mit Medikamenten wie Aloe, Olivenöl oder Zitrone behandelt, doch konnten diese kaum einen Betroffenen retten. Die Verzweiflung der Wasserburger über die nicht aufzuhaltende Pest zeigt sich in dem Pestgelübde vom 8. Dezember 1634. In diesem erkannten die Wasserburger die Seuche als gerechte Strafe Gottes für ihre Sünden an und baten Gott um Befreiung von der Pest. Dafür versprachen sie, die Pfarrkirche [[St. Jakob]] zu renovieren, womit sie schon im Jahr 1635 begannen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Skrabal, Geschichte der Stadtpfarrei St. Jakob zu Wasserburg am Inn, 1962, 21–22.&amp;lt;/ref&amp;gt; An das Pestgelübde erinnert eine 1653 gefertigte Votivtafel, die heute noch in der Sebastianskapelle der Pfarrkirche zu sehen ist. Im Januar 1635, als die Wasserburger das Schlimmste überstanden hatten, vermerkt Maria Magdalena Haidenbucher in ihrem Tagebuch, dass die Pest &#039;&#039;auch zu wasserburg starkh ein griffen. [und] dz manichen dag bey hundert menschen gestorben&#039;&#039; sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Haidenbucher, Geschicht Buech (wie Anm. 6), 109.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wasserburg hatte etwa 1.000 Bewohner. Wenn an einigen Tagen hundert Menschen der Pest zum Opfer gefallen wären, wäre die Stadt nach der Pestwelle menschenleer gewesen, was sie aber nicht war. Auch in der Forschungsliteratur&amp;lt;ref&amp;gt;Skrabal, Geschichte der Stadtpfarrei St. Jakob (wie Anm. 39), 21./ Martin Geiger, Wasserburg a. Inn. Ein geschichtlicher Abriß, in: Heimat am Inn 1 (1980), 10./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kirmayer, Chronik|Kirmayer, Chronik]], hier Band 5, Zeitraum 1630–1679, hier 1634 (aufgrund fehlender Seitenangaben in dem Manuskript wird als Nachweis die Jahreszahl angegeben, unter der die Informationen verzeichnet sind)./ Josef Kirmayer, Wasserburg a. Inn, in: Erich Keyser/Heinz Stoob (Hg.), Bayerisches Städtebuch. Teil 2, 1974, 718–722, hier 718.&amp;lt;/ref&amp;gt; unterscheidet sich die angesetzte Anzahl der Pestopfer. Am realistischsten ist vermutlich die Schätzung von rund 500 durch die Pest gestorbenen Stadtbewohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 180.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sollte ungefähr 65 Jahre dauern, bis in Wasserburg wieder so viele Menschen lebten wie vor der Pestwelle von 1634/1635.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der schwedisch-französische Krieg (1635 – 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Sieg über die Schweden bei Nördlingen am 6. September 1634 war der Krieg noch nicht vorbei. Die Franzosen traten an die Seite der Schweden in den Krieg ein und leiteten damit die letzte und längste Phase des Dreißigjährigen Krieges ein. Bis zu seinem Tod in der Schlacht bei Alerheim am 3. August 1645 gelang es General Mercy, den Feind von Bayern fernzuhalten. Da deshalb keine oder nur sehr wenige kaiserlich-ligistische Soldaten im südöstlichen Teil des Kurfürstentums einquartiert werden mussten, konnten sich Wasserburg und andere durch die Kriegslasten der Jahre 1632 – 1634 stark betroffenen Orte am Inn regenerieren. Im August 1646 vereinigten sich die französische und schwedische Armee und zogen mit ganzer Macht auf Bayern. Aufgrund der nahen Feindesgefahr zog sich der Kurfürst im September 1646 mit seinem Hofstaat nach Wasserburg zurück. Zudem leitete er, mit Hilfe eines eigens dafür angefertigten riesenhaften Plans des Innstroms, Maßnahmen zum Schutz der Verteidigungslinie am Inn ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kirmayer, Chronik|Kirmayer, Chronik]], 1646.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Land zwischen Lech, Isar und Donau wurde in den folgenden Wochen noch schonungsloser verwüstet als bei dem ersten Feindeseinfall 1632.&amp;lt;ref&amp;gt;Rystad, Die Schweden in Bayern (wie Anm. 4), 433.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass für Wasserburg 1646 keine direkte Feindesgefahr bestand, lag an der politisch begründeten Weigerung des französischen Feldmarschalls Turenne, dem Plan des schwedischen Generals Wrangel folgend, die Isar bei Freising zu überqueren, um das östliche Bayern zu verheeren.&amp;lt;ref&amp;gt;Riezler, Geschichte Baierns (wie Anm. 35), 602–603.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der befestigten Stadt Wasserburg blieb Maximilian I. rund sieben Monate. Die Entscheidung Maximilians für Wasserburg unterstreicht die Bedeutung der Stadt am Inn. Aufgrund ihrer durch den Inn und die Steilufer natürlich gesicherten Lage, aber auch wegen der durch die Schanzarbeiten von 1632 – 1634 gut ausgebauten Befestigungsanlage, konnte sich der Kurfürst in Wasserburg sicher fühlen. Zudem bestünde bei Feindesgefahr die Möglichkeit, von Wasserburg aus in das noch sicherere Burghausen oder über den Inn in die habsburgischen Erblande zu flüchten. Mit der Unterzeichnung des Ulmer Waffenstillstandes&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Immler, Kurfürst Maximilian I. und der Westfälische Friedenskongreß. Die bayerische auswärtige Politik von 1644 bis zum Ulmer Waffenstillstand (Schriftenreihe der Vereinigung zur Erforschung der neueren Geschichte, Band 20), 1992, 398–487.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem Schloss zu Wasserburg am 14. März 1647 trennte sich Maximilian I. von Kaiser Ferdinand III&amp;lt;ref&amp;gt;Mark Hengerer, Kaiser Ferdinand III. (1608–1657). Eine Biographie (Veröffentlichungen der Kommission für neuere Geschichte Österreichs, Band 107), 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zwar brachte der Waffenstillstand Bayern für einige Monate Frieden mit Schweden und Franzosen und der Kurfürst konnte in seine Residenzstadt zurückkehren, doch fiel ihm der Entschluss zur Abkehr von seinem Verbündeten außerordentlich schwer.&amp;lt;ref&amp;gt;Riezler, Geschichte Baierns (wie Anm. 35), 612.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 1647 kündigte Maximilian I. den Ulmer Waffenstillstand und schloss sich erneut dem Kaiser an. Der bayerischen Bevölkerung brachte diese Entscheidung  im letzten Kriegsjahr noch einmal großes Leid, da sich die Schweden an den Bayern für die Aufkündigung des Waffenstillstands rächen wollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht, Maximilian I. von Bayern (wie Anm. 2), 1080.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Belagerung Wasserburgs.jpg|200px|thumb|right|Caspar Merian: Die Belagerung Wasserburgs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Mai 1648 wurden die kaiserlich-bayerischen Truppen bei Zusmarshausen von dem schwedisch-französischen Heer besiegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht, Maximilian I. von Bayern (wie Anm. 2), 1080.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Wochen konnten Schweden und Franzosen Lech und Isar ohne größeren Widerstand passieren. Dabei wurde Bayern bis zum Inn verwüstet und geplündert. Nach Überschreitung der Isar, war es das nächste Ziel der feindlichen Truppen, den Inn zwischen Rosenheim, Wasserburg und Mühldorf zu passieren. Im Juni 1648 zogen Schweden und Franzosen &#039;&#039;mit fölliger Macht auf wasserburg an den Jstromb [Innstrom]&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Haidenbucher, Geschicht Buech (wie Anm. 6), 161.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Stadt und die Innlinie zu verteidigen, zog der Kurfürst vor und in Wasserburg etwa 2.500 Soldaten zusammen. Maximilian I. ahnte wohl, dass es das strategische Ziel der Schweden und Franzosen war, den Innübergang zu erzwingen und in das habsburgische Erbland vorzustoßen, als er schrieb, wenn &#039;&#039;auch dieser Fluß nicht verteidigt werden [könne] […] so würde sich bis zum adriatischen Meer keiner mehr finden, den man defendiren könnte&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Riezler, Geschichte Baierns (wie Anm. 35), 641.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 15. Juni 1648 trafen Schweden und Franzosen vor der westlich des Inns liegenden Stadt Wasserburg auf erbitterten Widerstand der Verteidiger. Am 16. Juni begannen die Belagerer die Beschießung der Stadt. Dass der Feind nach zweitägiger Beschießung der Stadt und unter großen Verlusten die Belagerung aufgab, lässt sich vermutlich mit der natürlich gesicherten Lage der Halbinsel und der stark befestigten Verteidigungsanlage erklären. Resigniert stellt General Wrangel fest, dass man in Wasserburg &#039;&#039;ohne Anwendung vieler Zeith und sonderlicher Ceremonien nit hineinkommen khönte&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Höfer, Das Ende des Dreißigjährigen Krieges. Strategie und Kriegsbild, 1997, 301.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Seiten der Angreifer gab es vermutlich etwa 500 Tote und Gefangene.&amp;lt;ref&amp;gt;Riezler, Geschichte Baierns (wie Anm. 35), 641.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Verluste der Verteidiger schweigen die Quellen, vermutlich aber waren sie deutlich geringerer als die der Belagerer. Auch die Gebäudeschäden durch die schwedischen und französischen Geschütze hielten sich in Grenzen. Am 18. Juni 1648 zogen die feindlichen Truppen innabwärts und versuchten in Mühldorf den Inn zu überschreiten. Hier scheiterte man außer am Widerstand der Verteidiger vor allem an dem durch starken Regen hoch angestiegenen Inn. In der Folge zogen sich Schweden und Franzosen nach Norden zurück. Anfang August wurden die Soldaten aus Wasserburg abgezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Wildgruber, Wasserburg im Tagebuch der Äbtissin Haidenbucher von Frauenchiemsee 1609–1648, in: Heimat am Inn 10 (1990), 157–200, hier 190.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. Oktober 1648 endete der Dreißigjährige Krieg mit der Unterzeichnung des Westfälischen Friedens. Neben der Angst vor Plünderung und Zerstörung der Stadt waren von Ende Mai bis Anfang August 1648 Einquartierungen und Schanzarbeiten die größten Belastungen für die Bewohner Wasserburgs. Besonders im Juni war die Stadt voll von Soldaten, die neben ihrem Sold auch Unterkunft und Verpflegung beanspruchten. Trotz diesen Verhältnissen waren die Belastungen des Jahres 1648 verglichen mit den Bürden, die der Wasserburger Bevölkerung in den Kriegsjahren 1632 – 1634 auferlegt waren, gering. Zwar wurde Wasserburg im letzten Kriegsjahr erstmals belagert, doch dies nur für drei Tage. Während die Stadt im Jahr 1648 etwa zweieinhalb Monate Einquartierungslasten zu tragen hatte, waren es zwischen 1632 und 1634 fast zweieinhalb Jahre. Kurfürst Maximilian I. stellte der Stadt Wasserburg als Belohnung für ihre Entbehrungen und die Verteidigung der Innlinie am 16. Januar 1649 ein Ehrendiplom aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Wasserburg im Tagebuch der Äbtissin Haidenbucher (wie Anm. 55), 192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner erhielt die Stadt das Recht zur Getreideschranne.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kirmayer, Chronik|Kirmayer, Chronik]], 1649.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Manuel Schwanse}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg&amp;diff=3299</id>
		<title>Dreißigjähriger Krieg</title>
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		<updated>2019-06-17T11:17:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Manuel Schwanse|Manuel Schwanse]]{{Anker|Dreißigjähriger Krieg}}&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Manuel Schwanse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Dreißigjähriger Krieg (1618 – 1648) – Die sozialen Folgen für die Bevölkerung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dreißigjährige Krieg brachte unsägliches Leid über die Zivilbevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Beitrag fußt auf [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schwanse, Dreißigjähriger Krieg Wasserburg|Schwanse, Dreißigjähriger Krieg Wasserburg]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Einquartierungen, Schikanen der beherbergten Regimenter, Kriegskontributionen und Seuchen bestimmten den Alltag der Menschen – auch im über weite Strecken nicht unmittelbar von Kampfhandlungen betroffenen Wasserburg am Inn. Denn die vermeintlich eigenen, die kaiserlichen und bayerischen Truppen plünderten und mordeten kaum weniger als die feindliche Soldateska. 1632 kamen erstmals feindliche Truppen in das Territorium des Kurfürstentums Bayern, wo sie bis zum Jahr 1634 verblieben. In dieser Phase hatte die Wasserburger Bevölkerung massiv unter den indirekten Folgen des Krieges zu leiden. Erst im letzten Kriegsjahr 1648 war das Gebiet am Inn direkt von Feindeinwirkung betroffen und es bestand die Gefahr, dass Schweden und Franzosen den Inn überschreiten, um nach Österreich vorzudringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Albrecht, Maximilian I. von Bayern 1573–1651, 1998, 1081.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Phase wurde Wasserburg drei Tage von Schweden und Franzosen belagert. Der schwedisch-französische Vormarsch fand in Wasserburg seine Grenze und der Inn wurde für Habsburg zum rettenden Schutzwall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der schwedische Krieg (1632 – 1634) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. April 1632 kam der Dreißigjährige Krieg nach Bayern, als Gustav Adolf&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Junkelmann, Gustav Adolf (1594–1632). Schwedens Aufstieg zur Großmacht, 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei Rain am Lech den Flussübergang erzwang. In den folgenden Wochen konnte er Augsburg, Landshut und Freising erobern und am 17. Mai in München einziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Göran Rystad, Die Schweden in Bayern während des Dreißigjährigen Krieges, in: Hubert Glaser (Hg.), Um Glauben und Reich. Kurfürst Maximilian I. Beiträge zur Bayerischen Geschichte und Kunst. Band II/1, 1980, 424–435, hier 425.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nun bestand für Wasserburg erstmals im Krieg direkte Gefahr, denn es war das Kriegsziel Gustav Adolfs, das habsburgische Erbland anzugreifen.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg im Dreißigjährigen Krieg 1632–1634, 1986, 14–15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen der undurchsichtigen strategischen Lage zog Gustav Adolf allerdings am 7. Juni 1632 mit der Hauptmacht seines Heeres von München Richtung Augsburg ab. Dennoch war die Sorge der Bevölkerung östlich des Inns groß. Maria Magdalena Haidenbucher, Äbtissin von Frauenwörth, vermerkte in ihrem Tagebuch, dass &#039;&#039;Sich aber Jeder man besorgt hat. es mechte sich villeicht die schwedische Macht ersterckhen vnd auf waserburg khumben.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Magdalena Haidenbucher, Geschicht Buech de Anno 1609 biß 1650. Das Tagebuch der Maria Magdalena Haidenbucher (1576–1650), Äbtissin von Frauenwörth, hg. v. Gerhard Stalla, 1988, 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar drangen schwedische Truppen in den nächsten Wochen noch weiter nach Osten vor, doch handelte es sich dabei nur um kleine, streifende Reitertrupps, die der befestigten Stadt Wasserburg nicht gefährlich werden konnten. Grundsätzlich sind die Sorgen der Äbtissin Haidenbucher nachvollziehbar. Der Inn und insbesondere Wasserburg war ein Schutzwall für die Gebiete östlich davon, damit auch für das Gebiet um den Chiemsee. Würde der Feind den Inn überschreiten, wäre es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis auch das Kloster Frauenwörth im Chiemsee von der feindlichen Soldateska geplündert würde. Im November 1632 fiel Gustav Adolf bei Lützen. Die Kämpfe seiner Nachfolger mit den kaiserlich-bayerischen Truppen zogen sich über Monate hin und verwüsteten das Kurfürstentum schrecklich.&amp;lt;ref&amp;gt;Rystad, Die Schweden in Bayern (wie Anm. 4), 426–427.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im letzten Jahresviertel 1633 wurden die kriegerischen Auseinandersetzungen wieder intensiver. Da der bayerische Kurfürst Maximilian I. nicht absehen konnte, wie weit die feindlichen Truppen nach Osten vordringen würden, befahl er vorsorglich, die Innlinie an den Standorten Wasserburg, Braunau, Schärding und Passau zu verstärken.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 1634 gelang es kaiserlich-bayerischen Truppen, das von Schweden besetzte Regensburg zu erobern. Nach der schweren Niederlage der Schweden am 6. September 1634 bei Nördlingen konnte Bayern von der schwedischen Besatzung befreit werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rystad, Die Schweden in Bayern (wie Anm. 4), 427–433.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einquartierungen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brief vom 24. Mai 1632.jpg|200px|thumb|right|Brief des Kurfürsten vom 24. Mai 1632 an die Stadt Wasserburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Invasion Gustav Adolfs begann für die Wasserburger Bevölkerung eine von Drangsalen und Entbehrungen geprägte zweieinhalbjährige Leidenszeit. Das zunächst nur aus Landvolk&amp;lt;ref&amp;gt;Kriegsdienst leistende Bauern und Bürger.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus den umliegenden Gerichten bestehende Verteidigungskontingent wurde Ende April durch kaiserlich-bayerische Soldaten verstärkt. In den folgenden Monaten waren permanent Soldaten einquartiert, für die Verpflegung aus der Bevölkerung aufgebracht werden musste. Hinzu kam die Versorgung der Pferde mit Hafer, Heu und Stroh. Vermutlich mussten die rund 1.000 Wasserburger einer etwa gleichen Anzahl an Soldaten samt Gefolge Unterkunft und Verpflegung bieten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den Familien der Soldaten und den Dienern der Offiziere war im Dreißigjährigen Krieg marodierendes Gesindel Teil des Trosses. Die Gefolgschaft der Truppen führte dazu, dass sich die unterzubringende und zu verpflegende Zahl von Menschen verdoppelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Fiedler, Kriegswesen und Kriegsführung im Zeitalter der Landsknechte, 1985, 162.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Brief vom 21. Mai 1632&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 21. Mai 1632 an den Kurfürsten, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70 (=Altes Archiv, Kommunalarchiv, Ratsverwaltung mit Stadtgericht, Akten: Kriegslasten des Dreißigjährigen Krieges, 1619-1634).&amp;lt;/ref&amp;gt; berichten Bürgermeister und Rat dem Kurfürsten von 1.250 Einquartierten. Der Rat beschwert sich, dass &#039;&#039;die arme burgerschafft […] den geworbnen essen und trinkhen raichen&#039;&#039; solle. Es wird argumentiert, dass die Bürger den Soldaten nichts schuldig wären und sich die Einquartierten Essen und Trinken von ihrem Monatssold kaufen sollten. &#039;&#039;Ligerstatt, holz, licht unnd salz&#039;&#039; werden hingegen gehorsam bereitgestellt. Am 24. Mai 1632&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Kurfürsten vom 24. Mai 1632 an die Stadt Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; kam aus Salzburg eine kurze Antwort des bayerischen Kurfürsten Maximilian I. auf die Beschwerde des Rats der Stadt Wasserburg, in der er mitteilte, dass die &#039;&#039;notturfft&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Existenzminimum.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Soldaten sichergestellt werden musste. In einem weiteren Brief teilten die kurfürstlichen Räte der Stadt mit, dass die Bürger froh sein sollten, dass sie die Soldaten nicht bezahlen mussten. Hinzu kommt, dass &#039;&#039;dise einquartierung der soldaten zu euhrer burgerschafft und der ihrigen defension und beschuzung maistens gemaint und angesechen is.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der kurfürstlichen Räte vom 5. Juni 1632 an die Stadt Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tagesrationen für die Soldaten wurden vom Kurfürsten per  Befehl festgelegt: Jeder Soldat sollte täglich zweieinhalb Pfund Brot, eineinhalb Pfund Fleisch und zwei Maß Bier erhalten. Es verwundert kaum, dass die Bürgerschaft bei der Anzahl an Soldaten, deren Gefolge und den Pferden, die täglich versorgt werden mussten, über den kurfürstlichen Befehl nicht erfreut war. Daher schließen Bürgermeister und Rat den Brief mit der Bitte, &#039;&#039;daß den soldaten ihre monatsold richtig bezalt [wird], darmit sie inen die notturfft essen und trinkhen selbs khauffen mögen, oder ein provianthaus lassen aufrichten, daraus inen die rationes täglich geraicht werden.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 8. Juni 1632 an den Kurfürsten, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob diese Bittschriften große Wirkung auf Maximilian hatten, ist zumindest fragwürdig. Beschwerden und Klagen über die Belastungen durch Einquartierungen wird der Kurfürst aus vielen Städten und Märkten erhalten haben. Doch gab es zu einer Versorgung der Soldateska durch die Bürger keine Alternative. Daher blieb Maximilian I. oft nichts anderes übrig, als die Hilferufe seines Volkes zu ignorieren oder es zu vertrösten. Im November 1632 erreichte die Stadt Wasserburg ein kurfürstlicher Befehl, der die Not der Bevölkerung noch größer werden ließ. Bisher versuchte Maximilian I. die Räte der Stadt Wasserburg dadurch zu beschwichtigen, dass die Bürger die Soldaten nur verpflegen und nicht bezahlen müssten. Ende des Jahres mussten die Wasserburger zusätzlich die Besoldung der Truppen übernehmen. Durch eine Zusammenfassung der Belastungen der letzten Monate versuchte der Rat der Stadt Wasserburg den Kurfürsten davon zu überzeugen, die Stadt und die Bürgerschaft von der Besoldung der Soldaten zu verschonen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maximilian I. von Bayern.jpg|200px|thumb|right|Maximilian I. von Bayern (1573 – 1651)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Was hiesige arme burgerschafft von denen in quarnison gelegnen reitern und fueskhnechten, auch willen starckhen durchzigen […] darbei gmainer statt unnd der burgerschafft mit essen und trinkhen, erkhauffung habern, hey unnd srey&amp;lt;ref&amp;gt;Hafer, Heu und Stroh.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sambt andern ausgaben, yber disß was selbigen destruirt und entwendet worden, in die 20 oder mehr tausent gulden aufganngen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 15. Dezember 1632 an den Kurfürsten, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können nicht nachvollziehen, ob die Spesen der Bürger tatsächlich 20.000 Gulden oder mehr betrugen. Es besteht jedoch kein Zweifel daran, dass der wirtschaftliche Schaden im Dezember 1632 nach über siebenmonatiger Einquartierung für die Stadt und vor allem für die Bürger enorm gewesen sein muss. Den Winter 1632/1633 wollte Maximilian zur Auffüllung seiner dezimierten Truppen nutzen. Als Rekrutierungsplätze eigneten sich die vom Krieg bisher verschonten Gebiete am Inn. So kam zu der Unterbringung der bereits in Wasserburg liegenden Truppen nun die Verpflegung der neu rekrutierten Soldaten hinzu. Neben dem schon länger in Wasserburg liegenden Regiment kamen im Januar 1633 zusätzliche 1.000 Mann und 100 Pferde. Insgesamt mussten also deutlich mehr Soldaten versorgt werden, als Bürger in der Stadt waren. Die Quartierlasten setzten sich auch im Kriegsjahr 1634 fort. Zu der Last der Einquartierung  und Verpflegung der Soldaten kamen Schikanen und Gewaltdelikte der Soldateska. Zudem wurde mit Plünderungen gedroht, wenn sich die Bürger gegen die Soldaten auflehnen würden.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 12. April 1634 an den Kurfürsten, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte Juli 1634 verschlimmerte sich die Lage weiter, denn die Schweden drangen von Augsburg nach Osten vor und eroberten am 22. Juli Landshut. Zu den bereits existierenden Bedrückungen kam nun zusätzlich die Last der Verteidigung. Konkret bedeutete dies eine weitere Zunahme der Einquartierungen an kaiserlichen und bayerischen Soldaten sowie die Pflicht zu Scharwerksdiensten. Die Julitage zwischen dem Verlust Landshuts an die Schweden und die Rückeroberung Regensburgs durch die Kaiserlichen brachten Wasserburg die letzten hohen Einquartierungslasten in den Kriegsjahren 1632 – 1634.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 139.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einem Dokument vom 24. Juli 1634 ist zu entnehmen, dass 647 Soldaten untergebracht werden mussten. Hinzu kam das Gefolge der Soldateska, bestehend aus 179 Frauen, 83 Kindern und 111 Dienerinnen und Dienern. Darüber hinaus brachten sie über 200 Pferde mit, die versorgt werden mussten. Für den Monatssold der Offiziere und Soldaten sowie die Futterkosten für die Pferde veranschlagte die Stadtkammer 6.571 Gulden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 141.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erschwerend hinzu kam die drangvolle Enge, mit der Wasserburg durch die Einquartierungen konfrontiert war. Für die rund 1.000 Bürger und eine ebenso große Menge an Soldaten samt Tross gab es wegen des umlaufenden Flusses keine Ausweichmöglichkeiten. Zwar liegen über die sanitären Verhältnisse keine Berichte vor, doch mussten diese in einer mit Menschen überfüllten Stadt im Dreißigjährigen Krieg katastrophal gewesen sein. Vor dem Hintergrund der schlechten hygienischen Verhältnisse und der mangelnden medizinischen Versorgung verwundert es kaum, dass sich Krankheiten und Seuchen wie die Pest in Wasserburg schnell ausbreiten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liste vom 24. Juli 1634.jpg|200px|thumb|right|Liste vom 24. Juli 1634]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Scharwerksdienste und Schanzarbeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1632, zwei Tage nachdem Gustav Adolf den Lech überquerte, kam der Befehl von Kurfürst Maximilian, [[Baugeschichte_der_historischen_Stadtbefestigung|die Befestigungsanlagen in Wasserburg]] zu verstärken.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies zeigt die Bedeutung der Stadt Wasserburg und des Inns als Schutzwall für das Land östlich davon. Für die Verstärkung der Befestigungsanlagen wurden Scharwerksdienste eingefordert, die für die Bevölkerung eine besonders große Belastung darstellten, da die Bürger grundsätzlich verpflichtet waren, diese Arbeit umsonst zu verrichten. Neben den Schanzarbeiten an der Festung in Wasserburg waren Scharwerksfuhren eine zusätzliche kriegsbedingte Last für die Bevölkerung der Innstadt. Maximilian I. echauffiert sich in einem an die Stadt Wasserburg gerichteten Brief&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Kurfürsten vom 3. November 1632 an die Stadt Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; über die Weigerung der Wasserburger, Scharwerksfuhren nach München zu tätigen. Es sollten zwei Kartaunen und drei Haubitze&amp;lt;ref&amp;gt;Schwere Geschütze des 16. und 17. Jahrhunderts.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach München gebracht werden. Bürgermeister und Rat der Stadt Wasserburg  argumentierten daraufhin, dass die Bürger durch Getreidefuhren und Scharwerksfuhren zum Ausbau der Befestigungsanlagen in Wasserburg bereits ausgelastet seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 5. November 1632 an den Kurfürsten, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im Kriegsjahr 1633 war eine stark befestigte Stadt Wasserburg für den Kurfürsten von großer Bedeutung, da die Schweden den Inn bei Wasserburg aufgrund der natürlichen Lage der Halbinsel nur nach einer Einnahme der Stadt hätten überschreiten können. Daher befahl Maximilian I. das &#039;&#039;angefangene fortificationswesen&amp;lt;ref&amp;gt;Befestigungswesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; […] forthsezen zelassen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Kurfürsten vom 1. März 1633 an die Stadt Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Argument, dass diese Arbeiten zur &#039;&#039;defenßion des vatterlandts&#039;&#039; beitragen, versucht der Kurfürst an die Vaterlandsliebe der Bevölkerung zu appellieren. Da Patriotismus alleine womöglich nicht ausreicht, um die Bürger für die unbeliebte Scharwerksarbeit&amp;lt;ref&amp;gt;Max Spindler (Begr.)/Andreas Kraus (Hg.), Handbuch der bayerischen Geschichte. Zweiter Band. Das Alte Bayern. Der Territorialstaat vom Ausgang des 12. Jahrhunderts bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts. 2., überarbeitete Auflage, 1988, 741.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu motivieren, folgt zum Schluss des Briefes eine Drohung: &#039;&#039;Solten wir aber erfahren, das die underthannen sich fahrlessig ungehorsam und widersessig […] erzaigen sollen, so wollen wir gegen solchen ungehorsamen wolempfindtliche straff vornemmen&#039;&#039;. Neben einer Zunahme der Einquartierungen hatte die Eroberung Landshuts durch die Schweden am 22. Juli 1634 auch zur Folge, dass die Bürger Wasserburgs erneut zu Scharwerksdiensten und Schanzarbeiten verpflichtet wurden. Durch einen Ausbau der Festung sollte Wasserburg uneinnehmbar gemacht und ein möglicher Vorstoß der Schweden am Inn gestoppt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegskontributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brief vom 17. März 1633.jpg|200px|thumb|right|Brief des Kurfürsten vom 17. März 1633 an die Stadt Wasserburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Belastungen durch die Einquartierungen und Scharwerks- und Schanzarbeiten brachte das Jahr 1633 noch die Einführung einer Kriegssteuer mit sich. Kurfürst Maximilian I. sah sich in Folge des entbehrungsreichen Jahres 1632 veranlasst, eine allgemeine Kontribution zu erheben. Grundlage der Kriegssteuer war ein kurfürstliches Mandat vom 10. Januar 1633. Um das Kurfürstentum verteidigen zu können, sei es nötig, &#039;&#039;daß auch alle die jenige, welche solcher defension, und beschutzung geniessen, unndt im landt gesessen seyn […] zu fortsetzung und erhaltung solchen gemainnutzigen defensionwercks, darzu gehörigen mittln und unkosten […] das ihrige beysetzen und zuschiessen&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurfürstliches Mandat vom 10. Januar 1633, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kriegssteuer wurde nicht nur von der Stadt, sondern auch von den Bürgern eingetrieben. Sie mussten, ungeachtet ob sie bedürftig oder vermögend waren, von 100 Gulden ihres ganzen Vermögens monatlich drei Kreuzer entrichten. Mit dem Hinweis auf die permanenten Einquartierungen von kaiserlichen Soldaten versuchte die Stadt Wasserburg vergeblich eine Befreiung von der Kriegssteuer zu erwirken.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 8. Februar 1633 an den Pfleger von Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 17. März 1633&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Kurfürsten vom 17. März 1633 an die Stadt Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; erreichte Bürgermeister und Rat der Stadt Wasserburg ein Schreiben des Kurfürsten, in dem Maximilian I. mit Missfallen feststellte, dass die Stadt dem &#039;&#039;hochnothwendige[n] contribution wesen bißhero nicht mit schuldigstem vleiß und eiffer&#039;&#039; nachgegangen sei. Es folgt ein dringender Befehl, die Kriegssteuer in Zukunft zu entrichten. Aus einem Brief des Rates der Stadt Wasserburg an den Kurfürsten ist zu entnehmen, dass der Stadt durch den Pfleger mitgeteilt worden sei, dass zur Verpflegung der Soldateska monatlich 2.150 Gulden aufgebracht werden müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 11. Februar 1634 an den Kurfürsten, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Summe könne von der verarmten Bürgerschaft nicht eingetrieben werden. In einem Befehl vom 15. Februar 1634 an den Pfleger zu Wasserburg legte Maximilian I. die monatliche Kriegssteuer für Wasserburg auf 1.457 Gulden fest.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Kurfürsten vom 15. Februar 1634 an den Pfleger von Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Bauernaufstand (1633/1634) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur die Bürger der Stadt Wasserburg, auch die Bauern in den umliegenden Gebieten waren von den indirekten Folgen des Krieges und dabei insbesondere von den Einquartierungen betroffen. Ihre Wut über die Plünderungen der kaiserlichen und ligistischen Truppen entlud sich im Bauernaufstand von 1633/1634.&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmund von Riezler, Der Aufstand der bayerischen Bauern im Winter 1633 auf 1634, 1901, 33–95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Soldaten lagen im Winterlager. Da Unterbringung und Verpflegung der Truppen in den stark vom Krieg betroffenen Gebieten zwischen Lech und Isar kaum möglich war, musste die Bevölkerung in den Landgerichten zwischen Isar und Salzach die Regimenter aufnehmen. Dabei scheinen die Städte, Märkte und Dörfer am Inn bevorzugt als Lagerplätze ausgewählt worden zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Haidenbucher, Geschicht Buech (wie Anm. 6), 106.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auslöser des Aufstandes war die Weigerung der Bauern am 3. Dezember 1633 im Gericht Kling, Scharwerksfuhren zum Transport schwedischer Gefangener zu leisten. Einen Tag später versammelte sich eine große Anzahl bewaffneter Bauern vor Wasserburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurfürst Maximilian I. entschloss sich, zunächst Milde walten zu lassen und versuchte die Bauern zu beschwichtigen, was nicht gelang. In den ersten Tagen des Jahres 1634 drohte die Situation zu eskalieren. Westlich und östlich des Inns hatten sich Tausende von bewaffneten Bauern versammelt. In der Stadt Wasserburg lagen nach wie vor einige Hundert Soldaten in ihren Quartieren. Ein Aufeinandertreffen der beiden Parteien wäre für die Stadt Wasserburg katastrophal gewesen. Der Kurfürst entschloss sich, den Bauern entgegenzukommen und die Gebiete östlich des Inns zu von Einquartierungen zu verschonen. Die Bevölkerung westlich des Flusses musste der Soldateska weiterhin Unterkunft und Verpflegung bieten. Was den Kurfürsten dazu bewog, statt der durch den Krieg stärker betroffenen Bevölkerung westlich des Inns die Menschen östlich des Flusses zu entlasten, bleibt unklar. Dass der Aufstand unter diesen Umständen nicht ohne Blutvergießen zu Ende gehen konnte, war abzusehen. Am 18. Januar 1634 kam es bei Ebersberg zu einem Aufeinandertreffen von Bauern und Soldaten, bei dem etwa 200 Bauern umkamen. Das von den Bürgern und dem Rat befürchtete Aufeinandertreffen der Bauern und der Soldateska in Wasserburg blieb aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Pest (1634/1635) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pest drang vom Westen her in das Kurfürstentum Bayern ein und erreichte Mitte August 1634 München. Was den Schweden in den zurückliegenden Jahren nicht gelang, das schaffte die Pest: Sie erreichte den Inn und verlangte der Bevölkerung in den betroffenen Gebieten große Opfer ab. Die ersten Pesttoten gab es in Wasserburg im Oktober 1634, ab November grassierte die Seuche gnadenlos in der Stadt am Inn und erreichte Ende des Monats ihren Höhepunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 168.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Rat fasste zahlreiche Beschlüsse mit dem Ziel, die Krankheit aufzuhalten. So wurden Erkrankte unter Quarantäne gestellt und mit Medikamenten wie Aloe, Olivenöl oder Zitrone behandelt, doch konnten diese kaum einen Betroffenen retten. Die Verzweiflung der Wasserburger über die nicht aufzuhaltende Pest zeigt sich in dem Pestgelübde vom 8. Dezember 1634. In diesem erkannten die Wasserburger die Seuche als gerechte Strafe Gottes für ihre Sünden an und baten Gott um Befreiung von der Pest. Dafür versprachen sie, die Pfarrkirche [[St. Jakob]] zu renovieren, womit sie schon im Jahr 1635 begannen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Skrabal, Geschichte der Stadtpfarrei St. Jakob zu Wasserburg am Inn, 1962, 21–22.&amp;lt;/ref&amp;gt; An das Pestgelübde erinnert eine 1653 gefertigte Votivtafel, die heute noch in der Sebastianskapelle der Pfarrkirche zu sehen ist. Im Januar 1635, als die Wasserburger das Schlimmste überstanden hatten, vermerkt Maria Magdalena Haidenbucher in ihrem Tagebuch, dass die Pest &#039;&#039;auch zu wasserburg starkh ein griffen. [und] dz manichen dag bey hundert menschen gestorben&#039;&#039; sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Haidenbucher, Geschicht Buech (wie Anm. 6), 109.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wasserburg hatte etwa 1.000 Bewohner. Wenn an einigen Tagen hundert Menschen der Pest zum Opfer gefallen wären, wäre die Stadt nach der Pestwelle menschenleer gewesen, was sie aber nicht war. Auch in der Forschungsliteratur&amp;lt;ref&amp;gt;Skrabal, Geschichte der Stadtpfarrei St. Jakob (wie Anm. 39), 21./ Martin Geiger, Wasserburg a. Inn. Ein geschichtlicher Abriß, in: Heimat am Inn 1 (1980), 10./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kirmayer, Chronik|Kirmayer, Chronik]], hier Band 5, Zeitraum 1630–1679, hier 1634 (aufgrund fehlender Seitenangaben in dem Manuskript wird als Nachweis die Jahreszahl angegeben, unter der die Informationen verzeichnet sind)./ Josef Kirmayer, Wasserburg a. Inn, in: Erich Keyser/Heinz Stoob (Hg.), Bayerisches Städtebuch. Teil 2, 1974, 718–722, hier 718.&amp;lt;/ref&amp;gt; unterscheidet sich die angesetzte Anzahl der Pestopfer. Am realistischsten ist vermutlich die Schätzung von rund 500 durch die Pest gestorbenen Stadtbewohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 180.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sollte ungefähr 65 Jahre dauern, bis in Wasserburg wieder so viele Menschen lebten wie vor der Pestwelle von 1634/1635.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der schwedisch-französische Krieg (1635 – 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Sieg über die Schweden bei Nördlingen am 6. September 1634 war der Krieg noch nicht vorbei. Die Franzosen traten an die Seite der Schweden in den Krieg ein und leiteten damit die letzte und längste Phase des Dreißigjährigen Krieges ein. Bis zu seinem Tod in der Schlacht bei Alerheim am 3. August 1645 gelang es General Mercy, den Feind von Bayern fernzuhalten. Da deshalb keine oder nur sehr wenige kaiserlich-ligistische Soldaten im südöstlichen Teil des Kurfürstentums einquartiert werden mussten, konnten sich Wasserburg und andere durch die Kriegslasten der Jahre 1632 – 1634 stark betroffenen Orte am Inn regenerieren. Im August 1646 vereinigten sich die französische und schwedische Armee und zogen mit ganzer Macht auf Bayern. Aufgrund der nahen Feindesgefahr zog sich der Kurfürst im September 1646 mit seinem Hofstaat nach Wasserburg zurück. Zudem leitete er, mit Hilfe eines eigens dafür angefertigten riesenhaften Plans des Innstroms, Maßnahmen zum Schutz der Verteidigungslinie am Inn ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kirmayer, Chronik|Kirmayer, Chronik]], 1646.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Land zwischen Lech, Isar und Donau wurde in den folgenden Wochen noch schonungsloser verwüstet als bei dem ersten Feindeseinfall 1632.&amp;lt;ref&amp;gt;Rystad, Die Schweden in Bayern (wie Anm. 4), 433.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass für Wasserburg 1646 keine direkte Feindesgefahr bestand, lag an der politisch begründeten Weigerung des französischen Feldmarschalls Turenne, dem Plan des schwedischen Generals Wrangel folgend, die Isar bei Freising zu überqueren, um das östliche Bayern zu verheeren.&amp;lt;ref&amp;gt;Riezler, Geschichte Baierns (wie Anm. 35), 602–603.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der befestigten Stadt Wasserburg blieb Maximilian I. rund sieben Monate. Die Entscheidung Maximilians für Wasserburg unterstreicht die Bedeutung der Stadt am Inn. Aufgrund ihrer durch den Inn und die Steilufer natürlich gesicherten Lage, aber auch wegen der durch die Schanzarbeiten von 1632 – 1634 gut ausgebauten Befestigungsanlage, konnte sich der Kurfürst in Wasserburg sicher fühlen. Zudem bestünde bei Feindesgefahr die Möglichkeit, von Wasserburg aus in das noch sicherere Burghausen oder über den Inn in die habsburgischen Erblande zu flüchten. Mit der Unterzeichnung des Ulmer Waffenstillstandes&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Immler, Kurfürst Maximilian I. und der Westfälische Friedenskongreß. Die bayerische auswärtige Politik von 1644 bis zum Ulmer Waffenstillstand (Schriftenreihe der Vereinigung zur Erforschung der neueren Geschichte, Band 20), 1992, 398–487.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem Schloss zu Wasserburg am 14. März 1647 trennte sich Maximilian I. von Kaiser Ferdinand III&amp;lt;ref&amp;gt;Mark Hengerer, Kaiser Ferdinand III. (1608–1657). Eine Biographie (Veröffentlichungen der Kommission für neuere Geschichte Österreichs, Band 107), 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zwar brachte der Waffenstillstand Bayern für einige Monate Frieden mit Schweden und Franzosen und der Kurfürst konnte in seine Residenzstadt zurückkehren, doch fiel ihm der Entschluss zur Abkehr von seinem Verbündeten außerordentlich schwer.&amp;lt;ref&amp;gt;Riezler, Geschichte Baierns (wie Anm. 35), 612.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 1647 kündigte Maximilian I. den Ulmer Waffenstillstand und schloss sich erneut dem Kaiser an. Der bayerischen Bevölkerung brachte diese Entscheidung  im letzten Kriegsjahr noch einmal großes Leid, da sich die Schweden an den Bayern für die Aufkündigung des Waffenstillstands rächen wollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht, Maximilian I. von Bayern (wie Anm. 2), 1080.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Belagerung Wasserburgs.jpg|200px|thumb|right|Caspar Merian: Die Belagerung Wasserburgs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Mai 1648 wurden die kaiserlich-bayerischen Truppen bei Zusmarshausen von dem schwedisch-französischen Heer besiegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht, Maximilian I. von Bayern (wie Anm. 2), 1080.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Wochen konnten Schweden und Franzosen Lech und Isar ohne größeren Widerstand passieren. Dabei wurde Bayern bis zum Inn verwüstet und geplündert. Nach Überschreitung der Isar, war es das nächste Ziel der feindlichen Truppen, den Inn zwischen Rosenheim, Wasserburg und Mühldorf zu passieren. Im Juni 1648 zogen Schweden und Franzosen &#039;&#039;mit fölliger Macht auf wasserburg an den Jstromb [Innstrom]&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Haidenbucher, Geschicht Buech (wie Anm. 6), 161.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Stadt und die Innlinie zu verteidigen, zog der Kurfürst vor und in Wasserburg etwa 2.500 Soldaten zusammen. Maximilian I. ahnte wohl, dass es das strategische Ziel der Schweden und Franzosen war, den Innübergang zu erzwingen und in das habsburgische Erbland vorzustoßen, als er schrieb, wenn &#039;&#039;auch dieser Fluß nicht verteidigt werden [könne] […] so würde sich bis zum adriatischen Meer keiner mehr finden, den man defendiren könnte&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Riezler, Geschichte Baierns (wie Anm. 35), 641.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 15. Juni 1648 trafen Schweden und Franzosen vor der westlich des Inns liegenden Stadt Wasserburg auf erbitterten Widerstand der Verteidiger. Am 16. Juni begannen die Belagerer die Beschießung der Stadt. Dass der Feind nach zweitägiger Beschießung der Stadt und unter großen Verlusten die Belagerung aufgab, lässt sich vermutlich mit der natürlich gesicherten Lage der Halbinsel und der stark befestigten Verteidigungsanlage erklären. Resigniert stellt General Wrangel fest, dass man in Wasserburg &#039;&#039;ohne Anwendung vieler Zeith und sonderlicher Ceremonien nit hineinkommen khönte&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Höfer, Das Ende des Dreißigjährigen Krieges. Strategie und Kriegsbild, 1997, 301.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Seiten der Angreifer gab es vermutlich etwa 500 Tote und Gefangene.&amp;lt;ref&amp;gt;Riezler, Geschichte Baierns (wie Anm. 35), 641.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Verluste der Verteidiger schweigen die Quellen, vermutlich aber waren sie deutlich geringerer als die der Belagerer. Auch die Gebäudeschäden durch die schwedischen und französischen Geschütze hielten sich in Grenzen. Am 18. Juni 1648 zogen die feindlichen Truppen innabwärts und versuchten in Mühldorf den Inn zu überschreiten. Hier scheiterte man außer am Widerstand der Verteidiger vor allem an dem durch starken Regen hoch angestiegenen Inn. In der Folge zogen sich Schweden und Franzosen nach Norden zurück. Anfang August wurden die Soldaten aus Wasserburg abgezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Wildgruber, Wasserburg im Tagebuch der Äbtissin Haidenbucher von Frauenchiemsee 1609–1648, in: Heimat am Inn 10 (1990), 157–200, hier 190.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. Oktober 1648 endete der Dreißigjährige Krieg mit der Unterzeichnung des Westfälischen Friedens. Neben der Angst vor Plünderung und Zerstörung der Stadt waren von Ende Mai bis Anfang August 1648 Einquartierungen und Schanzarbeiten die größten Belastungen für die Bewohner Wasserburgs. Besonders im Juni war die Stadt voll von Soldaten, die neben ihrem Sold auch Unterkunft und Verpflegung beanspruchten. Trotz diesen Verhältnissen waren die Belastungen des Jahres 1648 verglichen mit den Bürden, die der Wasserburger Bevölkerung in den Kriegsjahren 1632 – 1634 auferlegt waren, gering. Zwar wurde Wasserburg im letzten Kriegsjahr erstmals belagert, doch dies nur für drei Tage. Während die Stadt im Jahr 1648 etwa zweieinhalb Monate Einquartierungslasten zu tragen hatte, waren es zwischen 1632 und 1634 fast zweieinhalb Jahre. Kurfürst Maximilian I. stellte der Stadt Wasserburg als Belohnung für ihre Entbehrungen und die Verteidigung der Innlinie am 16. Januar 1649 ein Ehrendiplom aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Wasserburg im Tagebuch der Äbtissin Haidenbucher (wie Anm. 55), 192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner erhielt die Stadt das Recht zur Getreideschranne.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kirmayer, Chronik|Kirmayer, Chronik]], 1649.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Manuel Schwanse}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg&amp;diff=3298</id>
		<title>Dreißigjähriger Krieg</title>
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		<updated>2019-06-17T11:15:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Manuel Schwanse|Manuel Schwanse]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Manuel Schwanse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;{{Anker|Dreißigjähriger Krieg}} Dreißigjähriger Krieg (1618 – 1648) – Die sozialen Folgen für die Bevölkerung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dreißigjährige Krieg brachte unsägliches Leid über die Zivilbevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Beitrag fußt auf [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schwanse, Dreißigjähriger Krieg Wasserburg|Schwanse, Dreißigjähriger Krieg Wasserburg]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Einquartierungen, Schikanen der beherbergten Regimenter, Kriegskontributionen und Seuchen bestimmten den Alltag der Menschen – auch im über weite Strecken nicht unmittelbar von Kampfhandlungen betroffenen Wasserburg am Inn. Denn die vermeintlich eigenen, die kaiserlichen und bayerischen Truppen plünderten und mordeten kaum weniger als die feindliche Soldateska. 1632 kamen erstmals feindliche Truppen in das Territorium des Kurfürstentums Bayern, wo sie bis zum Jahr 1634 verblieben. In dieser Phase hatte die Wasserburger Bevölkerung massiv unter den indirekten Folgen des Krieges zu leiden. Erst im letzten Kriegsjahr 1648 war das Gebiet am Inn direkt von Feindeinwirkung betroffen und es bestand die Gefahr, dass Schweden und Franzosen den Inn überschreiten, um nach Österreich vorzudringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Albrecht, Maximilian I. von Bayern 1573–1651, 1998, 1081.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Phase wurde Wasserburg drei Tage von Schweden und Franzosen belagert. Der schwedisch-französische Vormarsch fand in Wasserburg seine Grenze und der Inn wurde für Habsburg zum rettenden Schutzwall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der schwedische Krieg (1632 – 1634) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. April 1632 kam der Dreißigjährige Krieg nach Bayern, als Gustav Adolf&amp;lt;ref&amp;gt;Marcus Junkelmann, Gustav Adolf (1594–1632). Schwedens Aufstieg zur Großmacht, 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei Rain am Lech den Flussübergang erzwang. In den folgenden Wochen konnte er Augsburg, Landshut und Freising erobern und am 17. Mai in München einziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Göran Rystad, Die Schweden in Bayern während des Dreißigjährigen Krieges, in: Hubert Glaser (Hg.), Um Glauben und Reich. Kurfürst Maximilian I. Beiträge zur Bayerischen Geschichte und Kunst. Band II/1, 1980, 424–435, hier 425.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nun bestand für Wasserburg erstmals im Krieg direkte Gefahr, denn es war das Kriegsziel Gustav Adolfs, das habsburgische Erbland anzugreifen.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg im Dreißigjährigen Krieg 1632–1634, 1986, 14–15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen der undurchsichtigen strategischen Lage zog Gustav Adolf allerdings am 7. Juni 1632 mit der Hauptmacht seines Heeres von München Richtung Augsburg ab. Dennoch war die Sorge der Bevölkerung östlich des Inns groß. Maria Magdalena Haidenbucher, Äbtissin von Frauenwörth, vermerkte in ihrem Tagebuch, dass &#039;&#039;Sich aber Jeder man besorgt hat. es mechte sich villeicht die schwedische Macht ersterckhen vnd auf waserburg khumben.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Magdalena Haidenbucher, Geschicht Buech de Anno 1609 biß 1650. Das Tagebuch der Maria Magdalena Haidenbucher (1576–1650), Äbtissin von Frauenwörth, hg. v. Gerhard Stalla, 1988, 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar drangen schwedische Truppen in den nächsten Wochen noch weiter nach Osten vor, doch handelte es sich dabei nur um kleine, streifende Reitertrupps, die der befestigten Stadt Wasserburg nicht gefährlich werden konnten. Grundsätzlich sind die Sorgen der Äbtissin Haidenbucher nachvollziehbar. Der Inn und insbesondere Wasserburg war ein Schutzwall für die Gebiete östlich davon, damit auch für das Gebiet um den Chiemsee. Würde der Feind den Inn überschreiten, wäre es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis auch das Kloster Frauenwörth im Chiemsee von der feindlichen Soldateska geplündert würde. Im November 1632 fiel Gustav Adolf bei Lützen. Die Kämpfe seiner Nachfolger mit den kaiserlich-bayerischen Truppen zogen sich über Monate hin und verwüsteten das Kurfürstentum schrecklich.&amp;lt;ref&amp;gt;Rystad, Die Schweden in Bayern (wie Anm. 4), 426–427.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im letzten Jahresviertel 1633 wurden die kriegerischen Auseinandersetzungen wieder intensiver. Da der bayerische Kurfürst Maximilian I. nicht absehen konnte, wie weit die feindlichen Truppen nach Osten vordringen würden, befahl er vorsorglich, die Innlinie an den Standorten Wasserburg, Braunau, Schärding und Passau zu verstärken.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 1634 gelang es kaiserlich-bayerischen Truppen, das von Schweden besetzte Regensburg zu erobern. Nach der schweren Niederlage der Schweden am 6. September 1634 bei Nördlingen konnte Bayern von der schwedischen Besatzung befreit werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rystad, Die Schweden in Bayern (wie Anm. 4), 427–433.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einquartierungen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brief vom 24. Mai 1632.jpg|200px|thumb|right|Brief des Kurfürsten vom 24. Mai 1632 an die Stadt Wasserburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Invasion Gustav Adolfs begann für die Wasserburger Bevölkerung eine von Drangsalen und Entbehrungen geprägte zweieinhalbjährige Leidenszeit. Das zunächst nur aus Landvolk&amp;lt;ref&amp;gt;Kriegsdienst leistende Bauern und Bürger.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus den umliegenden Gerichten bestehende Verteidigungskontingent wurde Ende April durch kaiserlich-bayerische Soldaten verstärkt. In den folgenden Monaten waren permanent Soldaten einquartiert, für die Verpflegung aus der Bevölkerung aufgebracht werden musste. Hinzu kam die Versorgung der Pferde mit Hafer, Heu und Stroh. Vermutlich mussten die rund 1.000 Wasserburger einer etwa gleichen Anzahl an Soldaten samt Gefolge Unterkunft und Verpflegung bieten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den Familien der Soldaten und den Dienern der Offiziere war im Dreißigjährigen Krieg marodierendes Gesindel Teil des Trosses. Die Gefolgschaft der Truppen führte dazu, dass sich die unterzubringende und zu verpflegende Zahl von Menschen verdoppelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Fiedler, Kriegswesen und Kriegsführung im Zeitalter der Landsknechte, 1985, 162.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Brief vom 21. Mai 1632&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 21. Mai 1632 an den Kurfürsten, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70 (=Altes Archiv, Kommunalarchiv, Ratsverwaltung mit Stadtgericht, Akten: Kriegslasten des Dreißigjährigen Krieges, 1619-1634).&amp;lt;/ref&amp;gt; berichten Bürgermeister und Rat dem Kurfürsten von 1.250 Einquartierten. Der Rat beschwert sich, dass &#039;&#039;die arme burgerschafft […] den geworbnen essen und trinkhen raichen&#039;&#039; solle. Es wird argumentiert, dass die Bürger den Soldaten nichts schuldig wären und sich die Einquartierten Essen und Trinken von ihrem Monatssold kaufen sollten. &#039;&#039;Ligerstatt, holz, licht unnd salz&#039;&#039; werden hingegen gehorsam bereitgestellt. Am 24. Mai 1632&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Kurfürsten vom 24. Mai 1632 an die Stadt Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; kam aus Salzburg eine kurze Antwort des bayerischen Kurfürsten Maximilian I. auf die Beschwerde des Rats der Stadt Wasserburg, in der er mitteilte, dass die &#039;&#039;notturfft&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Existenzminimum.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Soldaten sichergestellt werden musste. In einem weiteren Brief teilten die kurfürstlichen Räte der Stadt mit, dass die Bürger froh sein sollten, dass sie die Soldaten nicht bezahlen mussten. Hinzu kommt, dass &#039;&#039;dise einquartierung der soldaten zu euhrer burgerschafft und der ihrigen defension und beschuzung maistens gemaint und angesechen is.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der kurfürstlichen Räte vom 5. Juni 1632 an die Stadt Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tagesrationen für die Soldaten wurden vom Kurfürsten per  Befehl festgelegt: Jeder Soldat sollte täglich zweieinhalb Pfund Brot, eineinhalb Pfund Fleisch und zwei Maß Bier erhalten. Es verwundert kaum, dass die Bürgerschaft bei der Anzahl an Soldaten, deren Gefolge und den Pferden, die täglich versorgt werden mussten, über den kurfürstlichen Befehl nicht erfreut war. Daher schließen Bürgermeister und Rat den Brief mit der Bitte, &#039;&#039;daß den soldaten ihre monatsold richtig bezalt [wird], darmit sie inen die notturfft essen und trinkhen selbs khauffen mögen, oder ein provianthaus lassen aufrichten, daraus inen die rationes täglich geraicht werden.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 8. Juni 1632 an den Kurfürsten, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob diese Bittschriften große Wirkung auf Maximilian hatten, ist zumindest fragwürdig. Beschwerden und Klagen über die Belastungen durch Einquartierungen wird der Kurfürst aus vielen Städten und Märkten erhalten haben. Doch gab es zu einer Versorgung der Soldateska durch die Bürger keine Alternative. Daher blieb Maximilian I. oft nichts anderes übrig, als die Hilferufe seines Volkes zu ignorieren oder es zu vertrösten. Im November 1632 erreichte die Stadt Wasserburg ein kurfürstlicher Befehl, der die Not der Bevölkerung noch größer werden ließ. Bisher versuchte Maximilian I. die Räte der Stadt Wasserburg dadurch zu beschwichtigen, dass die Bürger die Soldaten nur verpflegen und nicht bezahlen müssten. Ende des Jahres mussten die Wasserburger zusätzlich die Besoldung der Truppen übernehmen. Durch eine Zusammenfassung der Belastungen der letzten Monate versuchte der Rat der Stadt Wasserburg den Kurfürsten davon zu überzeugen, die Stadt und die Bürgerschaft von der Besoldung der Soldaten zu verschonen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maximilian I. von Bayern.jpg|200px|thumb|right|Maximilian I. von Bayern (1573 – 1651)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Was hiesige arme burgerschafft von denen in quarnison gelegnen reitern und fueskhnechten, auch willen starckhen durchzigen […] darbei gmainer statt unnd der burgerschafft mit essen und trinkhen, erkhauffung habern, hey unnd srey&amp;lt;ref&amp;gt;Hafer, Heu und Stroh.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sambt andern ausgaben, yber disß was selbigen destruirt und entwendet worden, in die 20 oder mehr tausent gulden aufganngen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 15. Dezember 1632 an den Kurfürsten, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können nicht nachvollziehen, ob die Spesen der Bürger tatsächlich 20.000 Gulden oder mehr betrugen. Es besteht jedoch kein Zweifel daran, dass der wirtschaftliche Schaden im Dezember 1632 nach über siebenmonatiger Einquartierung für die Stadt und vor allem für die Bürger enorm gewesen sein muss. Den Winter 1632/1633 wollte Maximilian zur Auffüllung seiner dezimierten Truppen nutzen. Als Rekrutierungsplätze eigneten sich die vom Krieg bisher verschonten Gebiete am Inn. So kam zu der Unterbringung der bereits in Wasserburg liegenden Truppen nun die Verpflegung der neu rekrutierten Soldaten hinzu. Neben dem schon länger in Wasserburg liegenden Regiment kamen im Januar 1633 zusätzliche 1.000 Mann und 100 Pferde. Insgesamt mussten also deutlich mehr Soldaten versorgt werden, als Bürger in der Stadt waren. Die Quartierlasten setzten sich auch im Kriegsjahr 1634 fort. Zu der Last der Einquartierung  und Verpflegung der Soldaten kamen Schikanen und Gewaltdelikte der Soldateska. Zudem wurde mit Plünderungen gedroht, wenn sich die Bürger gegen die Soldaten auflehnen würden.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 12. April 1634 an den Kurfürsten, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte Juli 1634 verschlimmerte sich die Lage weiter, denn die Schweden drangen von Augsburg nach Osten vor und eroberten am 22. Juli Landshut. Zu den bereits existierenden Bedrückungen kam nun zusätzlich die Last der Verteidigung. Konkret bedeutete dies eine weitere Zunahme der Einquartierungen an kaiserlichen und bayerischen Soldaten sowie die Pflicht zu Scharwerksdiensten. Die Julitage zwischen dem Verlust Landshuts an die Schweden und die Rückeroberung Regensburgs durch die Kaiserlichen brachten Wasserburg die letzten hohen Einquartierungslasten in den Kriegsjahren 1632 – 1634.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 139.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einem Dokument vom 24. Juli 1634 ist zu entnehmen, dass 647 Soldaten untergebracht werden mussten. Hinzu kam das Gefolge der Soldateska, bestehend aus 179 Frauen, 83 Kindern und 111 Dienerinnen und Dienern. Darüber hinaus brachten sie über 200 Pferde mit, die versorgt werden mussten. Für den Monatssold der Offiziere und Soldaten sowie die Futterkosten für die Pferde veranschlagte die Stadtkammer 6.571 Gulden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 141.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erschwerend hinzu kam die drangvolle Enge, mit der Wasserburg durch die Einquartierungen konfrontiert war. Für die rund 1.000 Bürger und eine ebenso große Menge an Soldaten samt Tross gab es wegen des umlaufenden Flusses keine Ausweichmöglichkeiten. Zwar liegen über die sanitären Verhältnisse keine Berichte vor, doch mussten diese in einer mit Menschen überfüllten Stadt im Dreißigjährigen Krieg katastrophal gewesen sein. Vor dem Hintergrund der schlechten hygienischen Verhältnisse und der mangelnden medizinischen Versorgung verwundert es kaum, dass sich Krankheiten und Seuchen wie die Pest in Wasserburg schnell ausbreiten konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Liste vom 24. Juli 1634.jpg|200px|thumb|right|Liste vom 24. Juli 1634]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Scharwerksdienste und Schanzarbeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1632, zwei Tage nachdem Gustav Adolf den Lech überquerte, kam der Befehl von Kurfürst Maximilian, [[Baugeschichte_der_historischen_Stadtbefestigung|die Befestigungsanlagen in Wasserburg]] zu verstärken.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies zeigt die Bedeutung der Stadt Wasserburg und des Inns als Schutzwall für das Land östlich davon. Für die Verstärkung der Befestigungsanlagen wurden Scharwerksdienste eingefordert, die für die Bevölkerung eine besonders große Belastung darstellten, da die Bürger grundsätzlich verpflichtet waren, diese Arbeit umsonst zu verrichten. Neben den Schanzarbeiten an der Festung in Wasserburg waren Scharwerksfuhren eine zusätzliche kriegsbedingte Last für die Bevölkerung der Innstadt. Maximilian I. echauffiert sich in einem an die Stadt Wasserburg gerichteten Brief&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Kurfürsten vom 3. November 1632 an die Stadt Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; über die Weigerung der Wasserburger, Scharwerksfuhren nach München zu tätigen. Es sollten zwei Kartaunen und drei Haubitze&amp;lt;ref&amp;gt;Schwere Geschütze des 16. und 17. Jahrhunderts.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach München gebracht werden. Bürgermeister und Rat der Stadt Wasserburg  argumentierten daraufhin, dass die Bürger durch Getreidefuhren und Scharwerksfuhren zum Ausbau der Befestigungsanlagen in Wasserburg bereits ausgelastet seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 5. November 1632 an den Kurfürsten, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im Kriegsjahr 1633 war eine stark befestigte Stadt Wasserburg für den Kurfürsten von großer Bedeutung, da die Schweden den Inn bei Wasserburg aufgrund der natürlichen Lage der Halbinsel nur nach einer Einnahme der Stadt hätten überschreiten können. Daher befahl Maximilian I. das &#039;&#039;angefangene fortificationswesen&amp;lt;ref&amp;gt;Befestigungswesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; […] forthsezen zelassen&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Kurfürsten vom 1. März 1633 an die Stadt Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Argument, dass diese Arbeiten zur &#039;&#039;defenßion des vatterlandts&#039;&#039; beitragen, versucht der Kurfürst an die Vaterlandsliebe der Bevölkerung zu appellieren. Da Patriotismus alleine womöglich nicht ausreicht, um die Bürger für die unbeliebte Scharwerksarbeit&amp;lt;ref&amp;gt;Max Spindler (Begr.)/Andreas Kraus (Hg.), Handbuch der bayerischen Geschichte. Zweiter Band. Das Alte Bayern. Der Territorialstaat vom Ausgang des 12. Jahrhunderts bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts. 2., überarbeitete Auflage, 1988, 741.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu motivieren, folgt zum Schluss des Briefes eine Drohung: &#039;&#039;Solten wir aber erfahren, das die underthannen sich fahrlessig ungehorsam und widersessig […] erzaigen sollen, so wollen wir gegen solchen ungehorsamen wolempfindtliche straff vornemmen&#039;&#039;. Neben einer Zunahme der Einquartierungen hatte die Eroberung Landshuts durch die Schweden am 22. Juli 1634 auch zur Folge, dass die Bürger Wasserburgs erneut zu Scharwerksdiensten und Schanzarbeiten verpflichtet wurden. Durch einen Ausbau der Festung sollte Wasserburg uneinnehmbar gemacht und ein möglicher Vorstoß der Schweden am Inn gestoppt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegskontributionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brief vom 17. März 1633.jpg|200px|thumb|right|Brief des Kurfürsten vom 17. März 1633 an die Stadt Wasserburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Belastungen durch die Einquartierungen und Scharwerks- und Schanzarbeiten brachte das Jahr 1633 noch die Einführung einer Kriegssteuer mit sich. Kurfürst Maximilian I. sah sich in Folge des entbehrungsreichen Jahres 1632 veranlasst, eine allgemeine Kontribution zu erheben. Grundlage der Kriegssteuer war ein kurfürstliches Mandat vom 10. Januar 1633. Um das Kurfürstentum verteidigen zu können, sei es nötig, &#039;&#039;daß auch alle die jenige, welche solcher defension, und beschutzung geniessen, unndt im landt gesessen seyn […] zu fortsetzung und erhaltung solchen gemainnutzigen defensionwercks, darzu gehörigen mittln und unkosten […] das ihrige beysetzen und zuschiessen&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurfürstliches Mandat vom 10. Januar 1633, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kriegssteuer wurde nicht nur von der Stadt, sondern auch von den Bürgern eingetrieben. Sie mussten, ungeachtet ob sie bedürftig oder vermögend waren, von 100 Gulden ihres ganzen Vermögens monatlich drei Kreuzer entrichten. Mit dem Hinweis auf die permanenten Einquartierungen von kaiserlichen Soldaten versuchte die Stadt Wasserburg vergeblich eine Befreiung von der Kriegssteuer zu erwirken.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 8. Februar 1633 an den Pfleger von Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 17. März 1633&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Kurfürsten vom 17. März 1633 an die Stadt Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; erreichte Bürgermeister und Rat der Stadt Wasserburg ein Schreiben des Kurfürsten, in dem Maximilian I. mit Missfallen feststellte, dass die Stadt dem &#039;&#039;hochnothwendige[n] contribution wesen bißhero nicht mit schuldigstem vleiß und eiffer&#039;&#039; nachgegangen sei. Es folgt ein dringender Befehl, die Kriegssteuer in Zukunft zu entrichten. Aus einem Brief des Rates der Stadt Wasserburg an den Kurfürsten ist zu entnehmen, dass der Stadt durch den Pfleger mitgeteilt worden sei, dass zur Verpflegung der Soldateska monatlich 2.150 Gulden aufgebracht werden müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief der Stadt Wasserburg vom 11. Februar 1634 an den Kurfürsten, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Summe könne von der verarmten Bürgerschaft nicht eingetrieben werden. In einem Befehl vom 15. Februar 1634 an den Pfleger zu Wasserburg legte Maximilian I. die monatliche Kriegssteuer für Wasserburg auf 1.457 Gulden fest.&amp;lt;ref&amp;gt;Brief des Kurfürsten vom 15. Februar 1634 an den Pfleger von Wasserburg, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b70.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Bauernaufstand (1633/1634) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur die Bürger der Stadt Wasserburg, auch die Bauern in den umliegenden Gebieten waren von den indirekten Folgen des Krieges und dabei insbesondere von den Einquartierungen betroffen. Ihre Wut über die Plünderungen der kaiserlichen und ligistischen Truppen entlud sich im Bauernaufstand von 1633/1634.&amp;lt;ref&amp;gt;Sigmund von Riezler, Der Aufstand der bayerischen Bauern im Winter 1633 auf 1634, 1901, 33–95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Soldaten lagen im Winterlager. Da Unterbringung und Verpflegung der Truppen in den stark vom Krieg betroffenen Gebieten zwischen Lech und Isar kaum möglich war, musste die Bevölkerung in den Landgerichten zwischen Isar und Salzach die Regimenter aufnehmen. Dabei scheinen die Städte, Märkte und Dörfer am Inn bevorzugt als Lagerplätze ausgewählt worden zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Haidenbucher, Geschicht Buech (wie Anm. 6), 106.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auslöser des Aufstandes war die Weigerung der Bauern am 3. Dezember 1633 im Gericht Kling, Scharwerksfuhren zum Transport schwedischer Gefangener zu leisten. Einen Tag später versammelte sich eine große Anzahl bewaffneter Bauern vor Wasserburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurfürst Maximilian I. entschloss sich, zunächst Milde walten zu lassen und versuchte die Bauern zu beschwichtigen, was nicht gelang. In den ersten Tagen des Jahres 1634 drohte die Situation zu eskalieren. Westlich und östlich des Inns hatten sich Tausende von bewaffneten Bauern versammelt. In der Stadt Wasserburg lagen nach wie vor einige Hundert Soldaten in ihren Quartieren. Ein Aufeinandertreffen der beiden Parteien wäre für die Stadt Wasserburg katastrophal gewesen. Der Kurfürst entschloss sich, den Bauern entgegenzukommen und die Gebiete östlich des Inns zu von Einquartierungen zu verschonen. Die Bevölkerung westlich des Flusses musste der Soldateska weiterhin Unterkunft und Verpflegung bieten. Was den Kurfürsten dazu bewog, statt der durch den Krieg stärker betroffenen Bevölkerung westlich des Inns die Menschen östlich des Flusses zu entlasten, bleibt unklar. Dass der Aufstand unter diesen Umständen nicht ohne Blutvergießen zu Ende gehen konnte, war abzusehen. Am 18. Januar 1634 kam es bei Ebersberg zu einem Aufeinandertreffen von Bauern und Soldaten, bei dem etwa 200 Bauern umkamen. Das von den Bürgern und dem Rat befürchtete Aufeinandertreffen der Bauern und der Soldateska in Wasserburg blieb aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Pest (1634/1635) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pest drang vom Westen her in das Kurfürstentum Bayern ein und erreichte Mitte August 1634 München. Was den Schweden in den zurückliegenden Jahren nicht gelang, das schaffte die Pest: Sie erreichte den Inn und verlangte der Bevölkerung in den betroffenen Gebieten große Opfer ab. Die ersten Pesttoten gab es in Wasserburg im Oktober 1634, ab November grassierte die Seuche gnadenlos in der Stadt am Inn und erreichte Ende des Monats ihren Höhepunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 168.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Rat fasste zahlreiche Beschlüsse mit dem Ziel, die Krankheit aufzuhalten. So wurden Erkrankte unter Quarantäne gestellt und mit Medikamenten wie Aloe, Olivenöl oder Zitrone behandelt, doch konnten diese kaum einen Betroffenen retten. Die Verzweiflung der Wasserburger über die nicht aufzuhaltende Pest zeigt sich in dem Pestgelübde vom 8. Dezember 1634. In diesem erkannten die Wasserburger die Seuche als gerechte Strafe Gottes für ihre Sünden an und baten Gott um Befreiung von der Pest. Dafür versprachen sie, die Pfarrkirche [[St. Jakob]] zu renovieren, womit sie schon im Jahr 1635 begannen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Skrabal, Geschichte der Stadtpfarrei St. Jakob zu Wasserburg am Inn, 1962, 21–22.&amp;lt;/ref&amp;gt; An das Pestgelübde erinnert eine 1653 gefertigte Votivtafel, die heute noch in der Sebastianskapelle der Pfarrkirche zu sehen ist. Im Januar 1635, als die Wasserburger das Schlimmste überstanden hatten, vermerkt Maria Magdalena Haidenbucher in ihrem Tagebuch, dass die Pest &#039;&#039;auch zu wasserburg starkh ein griffen. [und] dz manichen dag bey hundert menschen gestorben&#039;&#039; sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Haidenbucher, Geschicht Buech (wie Anm. 6), 109.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wasserburg hatte etwa 1.000 Bewohner. Wenn an einigen Tagen hundert Menschen der Pest zum Opfer gefallen wären, wäre die Stadt nach der Pestwelle menschenleer gewesen, was sie aber nicht war. Auch in der Forschungsliteratur&amp;lt;ref&amp;gt;Skrabal, Geschichte der Stadtpfarrei St. Jakob (wie Anm. 39), 21./ Martin Geiger, Wasserburg a. Inn. Ein geschichtlicher Abriß, in: Heimat am Inn 1 (1980), 10./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kirmayer, Chronik|Kirmayer, Chronik]], hier Band 5, Zeitraum 1630–1679, hier 1634 (aufgrund fehlender Seitenangaben in dem Manuskript wird als Nachweis die Jahreszahl angegeben, unter der die Informationen verzeichnet sind)./ Josef Kirmayer, Wasserburg a. Inn, in: Erich Keyser/Heinz Stoob (Hg.), Bayerisches Städtebuch. Teil 2, 1974, 718–722, hier 718.&amp;lt;/ref&amp;gt; unterscheidet sich die angesetzte Anzahl der Pestopfer. Am realistischsten ist vermutlich die Schätzung von rund 500 durch die Pest gestorbenen Stadtbewohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Die feste Stadt Wasserburg (wie Anm. 5), 180.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sollte ungefähr 65 Jahre dauern, bis in Wasserburg wieder so viele Menschen lebten wie vor der Pestwelle von 1634/1635.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der schwedisch-französische Krieg (1635 – 1648) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Sieg über die Schweden bei Nördlingen am 6. September 1634 war der Krieg noch nicht vorbei. Die Franzosen traten an die Seite der Schweden in den Krieg ein und leiteten damit die letzte und längste Phase des Dreißigjährigen Krieges ein. Bis zu seinem Tod in der Schlacht bei Alerheim am 3. August 1645 gelang es General Mercy, den Feind von Bayern fernzuhalten. Da deshalb keine oder nur sehr wenige kaiserlich-ligistische Soldaten im südöstlichen Teil des Kurfürstentums einquartiert werden mussten, konnten sich Wasserburg und andere durch die Kriegslasten der Jahre 1632 – 1634 stark betroffenen Orte am Inn regenerieren. Im August 1646 vereinigten sich die französische und schwedische Armee und zogen mit ganzer Macht auf Bayern. Aufgrund der nahen Feindesgefahr zog sich der Kurfürst im September 1646 mit seinem Hofstaat nach Wasserburg zurück. Zudem leitete er, mit Hilfe eines eigens dafür angefertigten riesenhaften Plans des Innstroms, Maßnahmen zum Schutz der Verteidigungslinie am Inn ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kirmayer, Chronik|Kirmayer, Chronik]], 1646.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Land zwischen Lech, Isar und Donau wurde in den folgenden Wochen noch schonungsloser verwüstet als bei dem ersten Feindeseinfall 1632.&amp;lt;ref&amp;gt;Rystad, Die Schweden in Bayern (wie Anm. 4), 433.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass für Wasserburg 1646 keine direkte Feindesgefahr bestand, lag an der politisch begründeten Weigerung des französischen Feldmarschalls Turenne, dem Plan des schwedischen Generals Wrangel folgend, die Isar bei Freising zu überqueren, um das östliche Bayern zu verheeren.&amp;lt;ref&amp;gt;Riezler, Geschichte Baierns (wie Anm. 35), 602–603.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der befestigten Stadt Wasserburg blieb Maximilian I. rund sieben Monate. Die Entscheidung Maximilians für Wasserburg unterstreicht die Bedeutung der Stadt am Inn. Aufgrund ihrer durch den Inn und die Steilufer natürlich gesicherten Lage, aber auch wegen der durch die Schanzarbeiten von 1632 – 1634 gut ausgebauten Befestigungsanlage, konnte sich der Kurfürst in Wasserburg sicher fühlen. Zudem bestünde bei Feindesgefahr die Möglichkeit, von Wasserburg aus in das noch sicherere Burghausen oder über den Inn in die habsburgischen Erblande zu flüchten. Mit der Unterzeichnung des Ulmer Waffenstillstandes&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Immler, Kurfürst Maximilian I. und der Westfälische Friedenskongreß. Die bayerische auswärtige Politik von 1644 bis zum Ulmer Waffenstillstand (Schriftenreihe der Vereinigung zur Erforschung der neueren Geschichte, Band 20), 1992, 398–487.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dem Schloss zu Wasserburg am 14. März 1647 trennte sich Maximilian I. von Kaiser Ferdinand III&amp;lt;ref&amp;gt;Mark Hengerer, Kaiser Ferdinand III. (1608–1657). Eine Biographie (Veröffentlichungen der Kommission für neuere Geschichte Österreichs, Band 107), 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zwar brachte der Waffenstillstand Bayern für einige Monate Frieden mit Schweden und Franzosen und der Kurfürst konnte in seine Residenzstadt zurückkehren, doch fiel ihm der Entschluss zur Abkehr von seinem Verbündeten außerordentlich schwer.&amp;lt;ref&amp;gt;Riezler, Geschichte Baierns (wie Anm. 35), 612.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 1647 kündigte Maximilian I. den Ulmer Waffenstillstand und schloss sich erneut dem Kaiser an. Der bayerischen Bevölkerung brachte diese Entscheidung  im letzten Kriegsjahr noch einmal großes Leid, da sich die Schweden an den Bayern für die Aufkündigung des Waffenstillstands rächen wollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht, Maximilian I. von Bayern (wie Anm. 2), 1080.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Belagerung Wasserburgs.jpg|200px|thumb|right|Caspar Merian: Die Belagerung Wasserburgs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Mai 1648 wurden die kaiserlich-bayerischen Truppen bei Zusmarshausen von dem schwedisch-französischen Heer besiegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Albrecht, Maximilian I. von Bayern (wie Anm. 2), 1080.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Wochen konnten Schweden und Franzosen Lech und Isar ohne größeren Widerstand passieren. Dabei wurde Bayern bis zum Inn verwüstet und geplündert. Nach Überschreitung der Isar, war es das nächste Ziel der feindlichen Truppen, den Inn zwischen Rosenheim, Wasserburg und Mühldorf zu passieren. Im Juni 1648 zogen Schweden und Franzosen &#039;&#039;mit fölliger Macht auf wasserburg an den Jstromb [Innstrom]&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Haidenbucher, Geschicht Buech (wie Anm. 6), 161.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Stadt und die Innlinie zu verteidigen, zog der Kurfürst vor und in Wasserburg etwa 2.500 Soldaten zusammen. Maximilian I. ahnte wohl, dass es das strategische Ziel der Schweden und Franzosen war, den Innübergang zu erzwingen und in das habsburgische Erbland vorzustoßen, als er schrieb, wenn &#039;&#039;auch dieser Fluß nicht verteidigt werden [könne] […] so würde sich bis zum adriatischen Meer keiner mehr finden, den man defendiren könnte&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Riezler, Geschichte Baierns (wie Anm. 35), 641.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 15. Juni 1648 trafen Schweden und Franzosen vor der westlich des Inns liegenden Stadt Wasserburg auf erbitterten Widerstand der Verteidiger. Am 16. Juni begannen die Belagerer die Beschießung der Stadt. Dass der Feind nach zweitägiger Beschießung der Stadt und unter großen Verlusten die Belagerung aufgab, lässt sich vermutlich mit der natürlich gesicherten Lage der Halbinsel und der stark befestigten Verteidigungsanlage erklären. Resigniert stellt General Wrangel fest, dass man in Wasserburg &#039;&#039;ohne Anwendung vieler Zeith und sonderlicher Ceremonien nit hineinkommen khönte&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Höfer, Das Ende des Dreißigjährigen Krieges. Strategie und Kriegsbild, 1997, 301.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Seiten der Angreifer gab es vermutlich etwa 500 Tote und Gefangene.&amp;lt;ref&amp;gt;Riezler, Geschichte Baierns (wie Anm. 35), 641.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Verluste der Verteidiger schweigen die Quellen, vermutlich aber waren sie deutlich geringerer als die der Belagerer. Auch die Gebäudeschäden durch die schwedischen und französischen Geschütze hielten sich in Grenzen. Am 18. Juni 1648 zogen die feindlichen Truppen innabwärts und versuchten in Mühldorf den Inn zu überschreiten. Hier scheiterte man außer am Widerstand der Verteidiger vor allem an dem durch starken Regen hoch angestiegenen Inn. In der Folge zogen sich Schweden und Franzosen nach Norden zurück. Anfang August wurden die Soldaten aus Wasserburg abgezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Wildgruber, Wasserburg im Tagebuch der Äbtissin Haidenbucher von Frauenchiemsee 1609–1648, in: Heimat am Inn 10 (1990), 157–200, hier 190.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 24. Oktober 1648 endete der Dreißigjährige Krieg mit der Unterzeichnung des Westfälischen Friedens. Neben der Angst vor Plünderung und Zerstörung der Stadt waren von Ende Mai bis Anfang August 1648 Einquartierungen und Schanzarbeiten die größten Belastungen für die Bewohner Wasserburgs. Besonders im Juni war die Stadt voll von Soldaten, die neben ihrem Sold auch Unterkunft und Verpflegung beanspruchten. Trotz diesen Verhältnissen waren die Belastungen des Jahres 1648 verglichen mit den Bürden, die der Wasserburger Bevölkerung in den Kriegsjahren 1632 – 1634 auferlegt waren, gering. Zwar wurde Wasserburg im letzten Kriegsjahr erstmals belagert, doch dies nur für drei Tage. Während die Stadt im Jahr 1648 etwa zweieinhalb Monate Einquartierungslasten zu tragen hatte, waren es zwischen 1632 und 1634 fast zweieinhalb Jahre. Kurfürst Maximilian I. stellte der Stadt Wasserburg als Belohnung für ihre Entbehrungen und die Verteidigung der Innlinie am 16. Januar 1649 ein Ehrendiplom aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Wildgruber, Wasserburg im Tagebuch der Äbtissin Haidenbucher (wie Anm. 55), 192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner erhielt die Stadt das Recht zur Getreideschranne.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kirmayer, Chronik|Kirmayer, Chronik]], 1649.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Manuel Schwanse}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Salzrecht&amp;diff=3296</id>
		<title>Salzrecht</title>
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		<updated>2019-06-17T11:08:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: /* Brückenzoll und Salzscheibenpfennig */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Felix Grollmann|Felix Grollmann]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Felix Grollmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Salzrecht]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die essentielle Bedeutung von Salz für den Menschen und seine Kultur erklärt sich aus mehreren Faktoren. Jeder Mensch muss, wenn auch nur in geringem Umfang, regelmäßig Salz konsumieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Haid, Salz, Salzgewinnung, Salzhandel|Haid, Salz, Salzgewinnung, Salzhandel]], 355.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit der Vor- und Frühgeschichte wird Salz für die Konservierung von Lebensmitteln, in der Heilkunst und in vielen weiteren Bereichen, wie dem Handwerk und der Nahrungsmittelproduktion, verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Stöllner, Salz, Salzgewinnung, Salzhandel|Stöllner, Salz, Salzgewinnung, Salzhandel]], 357.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser großen Nachfrage steht ein räumlich beschränktes Angebot gegenüber: &#039;&#039;Salz ist ein lokalisiertes Material, keine Ubiquität&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Epple, Die Salzstraße|Epple, Die Salzstraße]], 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurde Salz zum ersten Fernhandelsgut überhaupt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Palme, Zusammenfassung|Palme, Zusammenfassung]], 456.&amp;lt;/ref&amp;gt; Herstellung, Distribution und Verkauf von Salz haben eine spezifische Salzwirtschaft hervorgebracht. Rechtliche Bestimmungen von unterschiedlichem Entstehungskontext und Geltungsanspruch haben den Salzhandel in der bzw. über die Stadt Wasserburg am Inn zum Gegenstand. Bis zum frühen 16. Jahrhundert wurde Wasserburg eine Vielzahl von herzoglichen Privilegien zum Salzhandel verliehen. Diese Rechtspolitik endete mit der Errichtung eines landesherrlichen Monopols über den Salzhandel (bis 1587), dem ein herzogliches Salzerzeugungsmonopol vorausgegangen war (bis 1509).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserburg am Inn als Salzhandelsort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salz und die Stadt Wasserburg waren von jeher fest aufeinander bezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Wasserburg und das Salz|Steffan, Wasserburg und das Salz]], vor 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grafen von Wasserburg sind seit dem 12. Jh. die Hallgrafen von Reichenhall gewesen. Um 1100 wurde diese Hallgrafschaft durch Verkleinerung der vorhandenen Raumorganisation gegründet und umfasste nahezu nur die dortige Saline mit einem kleinen Umland.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wanderwitz, Salzhandel und Salzproduktion|Wanderwitz, Salzhandel und Salzproduktion]], 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Überträgt man das im Titel enthaltene mittelhochdeutsche Wort &#039;&#039;Hall-&#039;&#039; in das moderne Deutsch, würden die entsprechenden Amtsträger Salzgrafen heißen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Niehörster, Straße des weißen Golds|Niehörster, Straße des weißen Golds]], 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wittelsbacher übernahmen unter Herzog Otto ab 1180 die Hallgrafschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wanderwitz, Salzhandel und Salzproduktion|Wanderwitz, Salzhandel und Salzproduktion]], 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grafen verloren zudem ihre Hoheit über die Stadt mit der Besetzung der Grafschaft durch die Wittelsbacher im Jahr 1247.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wanderwitz, Studien zum mittelalterlichen Salzwesen|Wanderwitz, Studien zum mittelalterlichen Salzwesen]], 229.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit hatten zuerst die Grafen von Wasserburg und danach die Herzöge als Herrscher über Wasserburg direkten Einfluss auf eine Saline, die &#039;&#039;an einer besonders ergiebigen Solequelle&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Ott, Salzhandel in der Mitte Europas|Ott, Salzhandel in der Mitte Europas]], 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; , gehabt. Nicht nur die Herrschergewalt über, sondern auch das ökonomische Wohlergehen von Wasserburg hing lange Zeit vom Salz ab. Noch 1710, als das landesherrliche Monopol seit über einem Jahrhundert bestand, machten Einnahmen aus dem Salzzoll 36 % des kommunalen Haushalts aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Wasserburg und das Salz|Steffan, Wasserburg und das Salz]], 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Denn eine wichtige Salzhandelsroute im Spätmittelalter verlief &#039;&#039;von Reichenhall nach Traunstein und über Wasserburg oder Rosenheim nach München.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Vietzen, Der Münchner Salzhandel im Mittelalter|Vietzen, Der Münchner Salzhandel im Mittelalter]], 90.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie trug auch den Namen ‚goldene Straße‘, weil sie dem Herzog die größten Zolleinnahmen versprach.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Vietzen, Der Münchner Salzhandel im Mittelalter|Vietzen, Der Münchner Salzhandel im Mittelalter]], 90.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Salzweg, der von Traunstein über Wasserburg nach München führte, wurde noch in der Frühen Neuzeit deutlich mehr als die Alternative, die über Rosenheim führte, genutzt: Im ausgehenden 16. Jh. wurde über Wasserburg ungefähr die vierfache und im ersten Drittel des 17. Jh. immer noch etwa die doppelte Menge an Salz gegenüber der Route über Rosenheim transportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kümper, Zwischen Landesherren und Laienkelch|Kümper, Zwischen Landesherren und Laienkelch]], 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Innstadt lag dabei wohl an einer Reichsstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wanderwitz, Studien zum mittelalterlichen Salzwesen|Wanderwitz, Studien zum mittelalterlichen Salzwesen]], 214.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Generelle stadtgeschichtliche Bedeutung des Salzhandels ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salzherstellung und -handel haben große Auswirkungen auf die Topographie, die verfassungsrechtliche Ausgestaltung und das Vermögen einer Stadt. Deutlich wird dies etwa am Salzerzeugungsort Reichenhall, der sich Ende des 12. Jahrhunderts zu einem &#039;&#039;autonomen Verfassungskörper, der durch die Gemeinschaft der freien Siedeherren gebildet wurde&#039;&#039;, entwickelt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wanderwitz, Salzhandel und Salzproduktion|Wanderwitz, Salzhandel und Salzproduktion]], 65.&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte. Als kommunaler Typus wird in der jüngeren Forschung die sogenannte Salzstadt vorgeschlagen, womit insbesondere die &#039;&#039;Dichotomie spätmittelalterliche Autonomiestadt versus frühneuzeitliche Landstadt&#039;&#039; hinterfragt werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Freitag, Die Salzstadt|Freitag, Die Salzstadt]], 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesem Ansatz liegen freilich Salinenorte zugrunde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Freitag, Die Salzstadt|Freitag, Die Salzstadt]], 11 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Wasserburg lässt sich dieses Konzept nicht anwenden. Wasserburg hing nicht nur wirtschaftlich vom Salzhandel ab und war Empfänger zahlreicher Privilegien auf diesem Gebiet, sondern hat sich auch darüber hinaus verfassungsrechtlich und topographisch durch den Salzhandel verändert. Zum einen dürften die Salzsender, also die Salzkaufleute, als Anführer des Wasserburger ‚Patriziats‘ erheblich zur &#039;&#039;Entwicklung der Selbstverwaltung&#039;&#039; beigetragen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Burkard, Die Landgerichte Wasserburg und Kling|Burkard, Die Landgerichte Wasserburg und Kling]], 180.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum anderen hat sich auch das Stadtbild verändert. Dies zeigt sich insbesondere an dem in Privilegien geregelten Salzstadel, in dem das Handelsgut untergebracht wurde. Bezeichnenderweise leiteten zwei der vier Viertel der Stadt ihren Namen vom Salzhandel ab. So gab es ein Scheiben- und ein Salzsenderviertel, deren Straßen nach einer Überlieferung aus dem frühen 19. Jahrhundert genau zugeordnet werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c7|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c7]]. Übersichtlich zusammengestellt bei [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Geiger, &#039;&#039;Threulich und ohne Gefährde&#039;&#039;|Geiger, &#039;&#039;Threulich und ohne Gefährde&#039;&#039;]], 148. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Regelungen zum Salzhandel in Wasserburg am Inn ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entspricht dem hohen Bedeutungsgrad von Salz für Lebenspraxis, Ökonomie und Stadtentwicklung, dass es auch Gegenstand zahlreicher, typologisch stark verschiedener Rechtsnormen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Diesem Aspekt widmet sich der Tagungsband [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Hocquet/Palme, Das Salz in der Rechts- und Handelsgeschichte|Hocquet/Palme, Das Salz in der Rechts- und Handelsgeschichte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Maßgeblich für die herrschaftliche Bemächtigung von Salinen waren Berg- und Salzregal.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Putzer, Salzregal|Putzer, Salzregal]], Spalte 1291-1293.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wirkmächtig war insofern die Regalienaufzählung auf dem Reichstag von Roncaglia (1158), welche das Recht zur unterirdischen Gewinnung von Erz und Silber wie Abgaben aus Salinen einschloss – diese Regalien wurden bald gewohnheitsmäßig von den Landesherren beansprucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Palme, Rechtliche Probleme|Palme, Rechtliche Probleme]], 78. Zur Einordnung des Reichstags allgemein [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Görich, Friedrich Barbarossa|Görich, Friedrich Barbarossa]], 301-311. Nach [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Freitag, Die Salzstadt|Freitag, Die Salzstadt]], 13, sei erst im Westfälischen Frieden von 1648 &#039;&#039;allen Reichsständen die volle Landeshoheit und damit auch das Bergregal voll zuerkannt&#039;&#039; worden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Naturgemäß spielte dieser rechtliche Aspekt keine zentrale Rolle für reine Salzhandelsorte wie Wasserburg, wie auch die seit Errichtung des Salzerzeugungsmonopols für die landesherrlichen Salinen häufiger erlassenen Salzordnungen die Innstadt nicht unmittelbar betrafen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu bayerischen Salzordnungen des 16. Jahrhunderts [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Vietzen, Der Münchner Salzhandel|Vietzen, Der Münchner Salzhandel]], 90-109. Dass es sich dabei um ein territorial weiter ausgreifendes Phänomen handelte, zeigen die Beiträge in [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Hocquet/Palme, Das Salz in der Rechts- und Handelsgeschichte|Hocquet/Palme, Das Salz in der Rechts- und Handelsgeschichte]] zu Salzordnungen von Polen, Ungarn, Mitteldeutschland und Tirol.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Salzhandel insgesamt, aber wiederum gerade nicht für die Stadt Wasserburg, von direkter Relevanz waren  sogenannte Salzverträge. Dies waren vom bayerischen Landesherren abgeschlossene Verträge mit äußeren Mächten ab der Zeit von Salzerzeugungs- (bis 1509) und Salzhandelsmonopol (1587), welche nur sinnvoll gewesen seien für &#039;&#039;Absatzgebiete, in denen staatliche Obrigkeiten ein Handelsmonopol oder Salzregal innerhalb ihrer Territorien beanspruchten oder zumindest als Markteilnehmer Salz ankauften und im Inland verhandelten&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Ott, Salzhandel in der Mitte Europas|Ott, Salzhandel in der Mitte Europas]], 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Form typisch vormoderner Rechtssetzung, die für Wasserburg auf dem Gebiet des Salzhandels eminent bedeutend war, ist das (Handels-)Privileg. Diese individuelle Rechtsverleihung stellte einerseits ein &#039;&#039;Einzelrecht, eine subjektive Sonderberechtigung, ein persönliches Sonderrecht oder Ausnahmerecht&#039;&#039; dar, war andererseits aber von &#039;&#039;gesetzesähnlich[er] Allgemeinverbindlichkeit&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Mohnhaupt, Privileg|Mohnhaupt, Privileg]], Spalte 392 und 395.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vornehmlich durch solche Rechtsakte ist der Salzhandel in Wasserburg reguliert gewesen. Hinzukommen noch Vorgaben aus dem Stadtrecht, wobei dieses selbst durch Privileg verliehen werden konnte. Bemerkenswerterweise sind Bestimmungen für die Wasserburger Salzsender auch im Münchner Stadtrecht enthalten gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Brückenzoll und Salzscheibenpfennig}} Brückenzoll und Salzscheibenpfennig ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht bekannt, in welchem genauen Jahr und auf welche Initiative hin die Brücke über den Inn errichtet worden ist. Eine Entstehung im 11. Jahrhundert oder früher ist wahrscheinlich.&amp;lt;ref&amp;gt;In einem Traditionsbuch des Klosters St. Emmeram zu Regensburg ist die Schenkung einer Leibeigenen durch Dietrich von Wasserburg mutmaßlich in den Jahren 1085-1088 festgehalten worden: [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#BayHStA, Kloster Regensburg - St. Emmeram|BayHStA, Kloster Regensburg - St. Emmeram]]. Außerdem haben neueste archäologische Grabungen (deren Ergebnisse bislang nicht publiziert wurden) ergeben, dass es auf dem Altstadtgebiet im Bereich des sogenannten Fletzingerareals ein herausragendes Gebäude oder Mauerwerk des 9. Jahrhunderts gab. Ohne eine Brücke wäre ein solches Bauwerk aber kaum erreichbar gewesen. Für Hinweise zur Entstehung der Brückenverbindung über den Inn danke ich Herrn Dipl.-Archivar (FH) Matthias Haupt sehr herzlich.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus Urkunden um 1200 herum lässt sich schlussfolgern, dass ein Brückenzoll wohl spätestens seit 1192 unter der Herrschaft des Grafen Dietrich von Wasserburg eingezogen worden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wanderwitz, Studien zum mittelalterlichen Salzwesen|Wanderwitz, Studien zum mittelalterlichen Salzwesen]], 212, Anmerkung 21 mit Quellennachweisen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Brückenzoll könnte von vornherein dem Erhalt des Bauwerks gedient haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Bereits seit fränkischer Zeit wurde der Zoll als Gebühr, also als eine Gegenleistung (für den Erhalt eines Gebäudes, die Gewährung von Geleitschutz etc.) erhoben: [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Eichstaedt, Zoll|Eichstaedt, Zoll]], Spalte 1753 f. Instrukiv allgemein [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Pitz, Zoll|Pitz, Zoll]], Spalte 666-669.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weil den Wasserburger Grafen vor 1247 die volle Verfügungsmacht über den Brückenzoll zukam, konnten sie im Jahr 1244 dem Kloster Schäftlarn Zollfreiheit für Einkünfte aus Reichenhall gewähren, womit ein älteres Privileg bestätigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Weissthanner, Die Urkunden und Urbare des Klosters Schäftlarn|Weissthanner, Die Urkunden und Urbare des Klosters Schäftlarn]], 17 f. Dazu [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wanderwitz, Studien zum mittelalterlichen Salzwesen|Wanderwitz, Studien zum mittelalterlichen Salzwesen]], 152.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der spätere Übergang der Herrschaftsgewalt auf die Wittelsbacher wurde im Urbar des Herzogtums Oberbayern (1279/84) zum Ausdruck gebracht, das den Wasserburger Zoll aufführte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wanderwitz, Studien zum mittelalterlichen Salzwesen|Wanderwitz, Studien zum mittelalterlichen Salzwesen]], 213, Anmerkung 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist daher nicht verwunderlich, wenn mit Herzog Rudolf am 10.1.1307 nun ein Wittelsbacher eine Zollbefreiung gewährte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wanderwitz, Studien zum mittelalterlichen Salzwesen|Wanderwitz, Studien zum mittelalterlichen Salzwesen]], 179 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es erscheint naheliegend, dass angesichts der stetigen Salzfuhren über den Inn für dieses Handelsgut eine eigene Abgabe, der  sogenannte Salzscheibenpfennig, eingeführt wurde, da dies zu einer präziseren Berechnung durch Bezugnahme auf die maßgebliche Bemessungsgrundlage Salz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der Vernichtung des älteren Wasserburger Archivmaterials  im Stadtbrand von 1339 fehlen Unterlagen, die eine Einführung vor dem genannten Jahr belegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Geiger, &#039;&#039;Threulich und ohne Gefährde&#039;&#039;|Geiger, &#039;&#039;Threulich und ohne Gefährde&#039;&#039;]], 13 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt freilich Indizien, die dies nahelegen: Bereits 1320 wurde der Stadt Landsberg am Lech der ,Salzpfennig‘ durch Herzog Ludwig den Bayern verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Epple, Die Salzstraße|Epple, Die Salzstraße]], 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da dieser Handelsort die Route Reichenhall – Wasserburg – München nach Westen verlängerte, wäre ein solches Privileg durch Austausch zwischen den Salzsendern auch in Wasserburg bekannt geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur konfliktträchtigen Entwicklung des Salzhandels zwischen München und Landsberg [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Vietzen, Der Münchner Salzhandel im Mittelalter|Vietzen, Der Münchner Salzhandel im Mittelalter]], 27-29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um Unzufriedenheit vorzubeugen, könnte auch Wasserburg (wenn es nicht ohnehin zuerst begünstigt worden war) dasselbe Privileg verliehen bekommen haben. Außerdem findet sich in der ersten erhaltenen Urkunde zum Wasserburger Salzscheibenpfennig, in der am 13.4.1376 der Innstadt für sechs Jahre das Recht eingeräumt wurde, den Salzscheibenpfennig einzunehmen, die Formulierung &#039;&#039;umb den pfeng den unser lieb getrew Di burger gemainlich der Statt zu Wasserburg auf ein ieglich Scheibn Saltz an unsern zoll daselbn gelegt habent.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1a357|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a357]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bedeutet, dass der Salzscheibenpfennig nicht nur älter als 1376 gewesen, sondern der Stadt Wasserburg schon früher überlassen worden sein könnte. Verlautbarter Zweck der Verleihung von 1376 war jedenfalls, mit der Abgabe den Nutzen und das fromme Wohl zu fördern. In der Goldenen Bulle Kaiser Ludwigs des Bayern vom 6.11.1332 wurde die Erhebung eines Zolls im Rahmen des Salzhandels vorausgesetzt (&#039;&#039;zolstat zu Wazzerburch&#039;&#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Der Text ist abgedruckt in [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Dirr, Denkmäler des Münchner Stadtrechts|Dirr, Denkmäler des Münchner Stadtrechts]], 139-142.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies lässt die Anwendung des (allgemeinen) Brückenzolls auf das Handelsgut Salz oder bereits eine spezielle Abgabe erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Regierung Herzog Ludwigs VII. von Bayern-Ingolstadt ergingen dann drei Privilegien zum Salzscheibenpfennig. Zuerst wurde der Salzscheibenpfennig am 9.2.1416 (erneut) auf Widerruf verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1a359|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a359]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenig später wurde am 31.1.1417 die Zuweisung der Abgabe an die Stadt Wasserburg in einer Urkunde geregelt, welche daneben insbesondere das Rechtsbuch, ein beschränktes Marktrecht sowie den Pflasterzoll bestätigte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1a362|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a362]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:I1a360.jpeg.jpg|200px|thumb|right|Urkunde Herzogs Ludwigs VII. vom 11.4.1439.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Abschluss fand diese Reihe von Rechtsakten mit der Urkunde vom 11.4.1439, die der Stadt Wasserburg Marktzoll und Scheibenpfennig ewiglich verlieh.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1a360|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a360]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie sich aus dem Anfangsteil der Urkunde ergibt, sah sich der Herzog zu diesen Rechtsverleihungen durch die &#039;&#039;frumickhait&#039;&#039; der Wasserburger veranlasst, da diese einen Feind so aufgehalten hätten, dass dieser erfolglos von dannen ziehen hätte müssen. Bezugspunkt dieser Ausführungen dürfte die Belagerung der Innstadt im Bayerischen Krieg (1420-1422) gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Instruktiv [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Glasauer, Bayerischer Krieg|Glasauer, Bayerischer Krieg]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Einnahmehoheit war dabei keine Ausgabefreiheit verbunden. Gemäß der Urkunde sollten mit dem Scheibenpfennig die Befestigungsanlagen finanziert werden, wobei der herzogliche Pfleger zu Wasserburg Rat geben sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1a360|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a360]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser vorgegebene und durch Mitwirkung seitens eines herzoglichen Amtsträgers gesicherte Verwendungszweck knüpfte an die Narratio, welche die Verteidigungsleistung der Wasserburger in Erinnerung rief, konsequent an. Die Urkunde ist daher nicht (nur) als Förderung städtischer Autonomie, sondern (auch) als integraler Bestandteil einer auf Defensive ausgerichteten Herrschaftspolitik anzusehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum gleichen Ergebnis kommt [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Geiger, &#039;&#039;Threulich und ohne Gefährde&#039;&#039;|Geiger, &#039;&#039;Threulich und ohne Gefährde&#039;&#039;]], 61, wenn er schreibt, dass die &#039;&#039;frühe, zumindest teilweise Überlassung des Brückenzolls und später die Gewährung des Salzscheibenpfennigs [...] nicht so sehr aus milder Gesinnung oder gar zur Belohnung [...], sondern weit mehr auf Grund strategischer Notwendigkeiten geschahen.&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Salzscheibenpfennig Wasserburgs sollte der Salzhandel in Altbayern noch Jahrhunderte geprägt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Wasserburg und das Salz|Steffan, Wasserburg und das Salz]], 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Niederlagsrecht, Markttage und Handelsrouten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Salzwirtschaft ist rechtlich freilich nicht allein durch Vorgaben zu öffentlichen Abgaben geprägt worden. Ein generelles Phänomen in vormodernen Zeiten ist das Niederlagsrecht. Dies bedeutet, dass eine Kommune von durchziehenden Kaufleuten verlangen konnte, dass diese ihre Handelsware vor Ort zum Verkauf anboten – mit diesem Privileg stand dem Landesherren ein Mittel zur Verfügung, um Warenströme zu lenken und Marktvorgänge zu intensivieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Knittler, Der Salzhandel|Knittler, Der Salzhandel]], 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz dieses instrumentellen Charakters gab es hierfür &#039;&#039;objektive Voraussetzungen, z. B. die Existenz von Lagerhäusern&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Hocquet, Weißes Gold|Hocquet, Weißes Gold]], 211.&amp;lt;/ref&amp;gt; Übergreifend wurde beobachtet, dass ein Stapelrecht insbesondere am &#039;&#039;zollpflichtige[n] Übergang über einen Fluß&#039;&#039; zu finden war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Hocquet, Weißes Gold|Hocquet, Weißes Gold]], 212.&amp;lt;/ref&amp;gt; So verhält es sich auch in Wasserburg. Spätestens 1392 waren ein Niederlagsrecht und das Recht zur Errichtung eines Salzstadels vorhanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1a358|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a358]]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Wie schon im Falle des Salzscheibenpfennigs dürfte aber auch hier eine frühere Verleihung infolge des Stadtbrands (1339) nicht mehr überliefert sein. Denn dass Wasserburg schon 1332 eine Legstätte für Salz war, ergibt sich aus der Goldenen Bulle Kaiser Ludwigs des Bayern (1332) und aus Vorschriften des Münchner Stadtrechts.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wanderwitz, Studien zum mittelalterlichen Salzwesen|Wanderwitz, Studien zum mittelalterlichen Salzwesen]], 245.&amp;lt;/ref&amp;gt; In jener Urkunde wurde der Stadt München das Niederlagsrecht für Salz eingeräumt und die Münchner Salzsender allein berechtigt, Salz in die Stadt zu bringen, um es dort an &#039;&#039;burger oder gesten&#039;&#039; zu verkaufen; geholt werden durfte das Gut grundsätzlich aber nur in Wasserburg: &#039;&#039;Auch sullen Munchner nindert salts nemen dann ze Wazzerpurch, ez wurd dann sogetan gebrest, daz man sein da niht funde noch gehaben mochte, so mugen si ez anderswo nemen und anders nicht&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Dirr, Denkmäler des Münchner Stadtrechts|Dirr, Denkmäler des Münchner Stadtrechts]], 140 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sichergestellt wurde die Umsetzung des Münchner Salzhandelmonopols durch entsprechende Anweisungen des Kaisers an Richter zu Aibling und Schwaben am 9.11.1332.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Vietzen, Der Münchner Salzhandel|Vietzen, Der Münchner Salzhandel]], 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies exemplifiziert, dass Privilegien trotz ihrer Adressierung an den Empfänger auch von Dritten zu beachten waren, weshalb in der Forschung auch von der gesetzesähnlichen Allgemeinverbindlichkeit gesprochen wird. In den Jahren 1385 und 1404 wurden auf herzoglichen Befehl hin sämtliche Niederlagen aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Vietzen, Der Münchner Salzhandel|Vietzen, Der Münchner Salzhandel]], 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unveränderlich war ein einmal erlangter Rechtsstatus also nicht. Im Salzwesen zeigten sich erhebliche Spielräume der Landesherrschaft. Es bleibt freilich unklar, ob der 1495 anscheinend nicht existente Salzstadel in Wasserburg aus dem Verbot von 1404 oder einem jüngeren Verbot resultierte, schlicht auf Brand oder ähnliches zurückzuführen war oder entgegen der Annahme von der objektiven Voraussetzung eines Lagerhauses für ein Niederlagsrecht noch kein solches Gebäude errichtet worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c3|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c3]]. Hierzu [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Geiger, &#039;&#039;Threulich und ohne Gefährde&#039;&#039;|Geiger, &#039;&#039;Threulich und ohne Gefährde&#039;&#039;]], 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Urkunde vom 22.7.1529 wurde der Bau seitens der Herzöge angekündigt, während der Unterhalt aus dem Salzscheibenpfennig zu finanzieren war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1a364|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a364]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Münchner Stadtrecht finden sich für den Salzhandel nicht nur zu den einheimischen Angelegenheiten Vorgaben, sondern auch zum Markt in Wasserburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Vietzen, Der Münchner Salzhandel|Vietzen, Der Münchner Salzhandel]], 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Festsetzung der allgemeinen Markttage, an welchen das Hauptgeschäft gemacht werden musste, schuf die Gesetzgebung einen Koordinationsrahmen für den Strom der Handelsware aus Reichenhall in Richtung München. Die Gewinnmöglichkeiten bei Transport und Verkauf von Salz führten zu Konkurrenz zwischen den verschiedenen Ortschaften an den Handelsrouten. Konflikte der Stadt Wasserburg mit anderen Städten wurden obrigkeitlich registriert und verarbeitet. Im Stadtarchiv Wasserburg werden naturgemäß vor allem Urkunden aufbewahrt, die herrscherliche Maßnahmen zugunsten der Innstadt dokumentierten. So wurde den Wasserburgern in einem Privileg vom 15.11.1507 zugesichert, dass sie weiterhin über Traunstein und Altenmarkt fahren  durften, wobei sie das Salz in Traunstein nicht zum Verkauf anbieten mussten. Es war ihnen auch erlaubt, das Salz erst in Traunstein aufzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1a535|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a535]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Verhältnis zur ebenfalls am Inn liegenden Stadt Rosenheim sind zwei herzogliche Verfügungen bekannt. In der Urkunde vom 21.3.1514, die in einer zwei Jahre jüngeren Abschrift überliefert ist, wurde der Stadt Rosenheim das Recht zum Salzhandel aberkannt, während Wasserburg seine älteren Rechte zuerkannt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1a363|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a363]].&amp;lt;/ref&amp;gt; In ähnlicher Weise wurde Wasserburg gegenüber Rosenheim in einer Urkunde vom 22.7.1529 besser gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1a364|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a364]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen der Monopolisierung des Salzhandels im 16. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kommunale Salzhandel war, wie gezeigt wurde, in vielerlei Hinsicht reguliert, indem Handelsrouten, Ortschaften, in welchen die Ware zwangsweise angeboten werden musste, und allgemeine Markttage festgelegt waren. Trotz oder gerade wegen der dadurch bedingten Berechenbarkeit des Salzhandels bot diese Tätigkeit die Möglichkeit Reichtum und Ansehen in der jeweiligen Kommune zu erlangen. Die Salzsender standen an der Spitze der Bürgerschaft von Wasserburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Burkard, Die Landgerichte Wasserburg und Kling|Burkard, Die Landgerichte Wasserburg und Kling]], 180.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bezeichnenderweise wurde ein ganzes Viertel nach ihnen benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c7|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c7]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Etablierung des Salzerzeugungsmonopols (bis 1509) wurde die Tätigkeit der Salzsender in Salzordnungen zu den Salinen normativ weiter eingeschränkt, der Landesherr beanspruchte gerade den Wasserburger Salzsendern Vorgaben zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Vietzen, Der Münchner Salzhandel|Vietzen, Der Münchner Salzhandel]], 105, 107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Selbst mit dem herzoglichen Salzhandelsmonopol, das landesweit 1587, in Wasserburg aber bereits infolge einer Visitation durch den Rentmeister Christof Neuburger im vorherigen Jahr erreicht worden war, ging das kommunale Salzsendewesen indes nicht sofort zu Ende.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Durchsetzung des landesherrlichen Salzmonopols in den Jahren 1586/87 [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Vietzen, Der Münchner Salzhandel|Vietzen, Der Münchner Salzhandel]], 124 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Übergangsphase erhielten die Salzsender das Monopol pachtweise, bevor die Bauern zwischen Reichenhall und München damit betraut wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Burkard, Die Landgerichte Wasserburg und Kling|Burkard, Die Landgerichte Wasserburg und Kling]], 181.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fortbestehen blieben jedenfalls noch lange Zeit bis zum Ausgang der Frühen Neuzeit zugunsten der Stadt Wasserburg das Niederlagsrecht und die Einnahmen aus dem Salzscheibenpfennig.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationen zum Umschlagsumsatz und Einnahmen aus dem Salzscheibenpfennig in der Frühen Neuzeit finden sich bei [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Wasserburg und das Salz|Steffan, Wasserburg und das Salz]], 12-15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Felix Grollmann}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
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		<title>Stadtverteidigung</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Christoph Gampert|Christoph Gampert]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Christoph Gampert]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter oblag die Verteidigung einer Stadt den Bürgern und Einwohnern bzw. dem Rat als oberstem politischem Organ, der als solches auch die Wehrhoheit innehatte,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation|Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation]], 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; sprich den militärischen Oberbefehl. Im Krieg konnte natürlich auch der Stadtherr, im Falle der Stadt Wasserburg am Inn der bayerische Herzog als Landesherr, Truppen in die Stadt legen, um diese im Belagerungsfall zu verteidigen. Dann konnte es durchaus zu Differenzen zwischen dem Rat und dem landesherrlichen Befehlshaber in Verteidigungsfragen, vor allem bei einer möglichen Kapitulation, kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtverteidigung in Wasserburg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wichtig den bayerischen Herzögen die Sicherheit ihrer Städte war, zeigt ein Mandat [https://www.deutsche-biographie.de/sfz56545.html#ndbcontent Herzog Albrechts V.]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Goetz, Albrecht V.|Goetz, Albrecht V.]]&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Jahr 1564, in welchem er die Stadt Wasserburg anweist, die Stadttore in guter Acht zu halten, die Wache ordentlich zu versehen, das Geschütz zu richten, Munition (&#039;&#039;khraut und lott&#039;&#039;) anzuschaffen und die an- und abreisenden Gäste zu kontrollieren. &amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Albrecht V. an die Stadt Wasserburg, Mandat vom 18.3.1564, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b334|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b334]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärische Einsätze der Wasserburger Bürger ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wasserburg gab es, wie im Artikel Bürgerbewaffnung und Landesdefension im 16. Jahrhundert ausführlich beschrieben, eine militärisch organisierte Bürgerschaft, die die Stadtverteidigung durchaus ernst nahm. Der Akt &#039;&#039;Geschichte der Bürgerwehr der Stadt Wasserburg&#039;&#039; aus dem Alten Archiv des Stadtarchivs Wasserburg listet die militärischen Einsätze der Wasserburger Bürger, auch außerhalb der eigenen Stadtmauern, detailliert auf. Er beginnt mit der Belagerung der Stadt durch die Wittelsbacher 1247, in deren Folge Wasserburg an das Herzogtum Bayern kam, und endet mit der Reorganisation der Landwehr 1826.&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichte der Bürgerwehr der Stadt Wasserburg (Beiträge zur Geschichte der Bürgerwehr), Zusammenstellung von 1853, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b595|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b595]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Es fällt auf, dass ab dem 18. Jahrhundert, mit Ausnahme eines Gefechts bei Wasserburg 1705, keine militärischen Einsätze der Wasserburger Bürger mehr erfolgten, sondern es nur noch um die Organisation der Bürgermiliz bzw. Landwehr ging. Offensichtlich hatte der bayerische Kurfürst im Zeitalter der stehenden Heere keinen Bedarf mehr an bestenfalls semi-professionellen Bürgersoldaten. Noch im [https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg Dreißigjährigen Krieg] hingegen nahmen Wasserburger Truppen am Zug des bayerischen Heeres nach Oberösterreich 1626 teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Repgen, Dreißigjähriger Krieg|Repgen, Dreißigjähriger Krieg]], 171.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als es 1611 zu Feindseligkeiten zwischen dem Herzogtum Bayern und dem Hochstift Salzburg um die Fürstpropstei Berchtesgaden kam&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Mayr-Deisinger, Wolf Dietrich von Raittenau|Mayr-Deisinger, Wolf Dietrich von Raittenau]], 726.&amp;lt;/ref&amp;gt;, zog das Wasserburger Stadtfähnlein&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Fähnlein war die kleinste Einheit der Infanterie (in der Regel 300 Mann), gleichbedeutend mit dem Begriff Kompanie ([[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Fähnlein|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Fähnlein]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; unter Stadtleutnant Heimeran Mayr und Stadtfähnrich Sigmund Angermayr nach Salzburg und Reichenhall. Auch an der Exekution der Reichsacht über Donauwörth 1607&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Zeeden, Hegemonialkriege und Glaubenskämpfe|Zeeden, Hegemonialkriege und Glaubenskämpfe]], 226.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Niederschlagung des schwäbischen Bauernaufstands 1525 (= Deutscher Bauernkrieg)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Virnich, Bauernkrieg|Virnich, Bauernkrieg]].&amp;lt;/ref&amp;gt; waren Wasserburger Truppen beteiligt. In die bekannte Schlacht bei Ampfing 1322 zwischen Ludwig dem Bayern und Friedrich dem Schönen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Murr, Schlacht von Mühldorf|Murr, Schlacht von Mühldorf]].&amp;lt;/ref&amp;gt; führte der Pfleger zu Wasserburg und Klingberg, Zacharias Ritter von Hohenrain, die Wasserburger Bürgerwehr. Die Teilnahme an der Belagerung Mühldorfs 1364 während des Tiroler Erbfolgekriegs zwischen den Wittelsbachern und den Habsburgern&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schwertl, Stephan II.|Schwertl, Stephan II.]], 256f. Zum Tiroler Erbfolgekrieg siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heydenreuter, Tirol unter dem bayerischen Löwen|Heydenreuter, Tirol unter dem bayerischen Löwen]] und [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Riedmann, Friede von Schärding|Riedmann, Friede von Schärding]]. Zur Belagerung Mühldorfs siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Huber, Vereinigung Tirols|Huber, Vereinigung Tirols]], 106f.&amp;lt;/ref&amp;gt; brachte Wasserburg für die geleisteten Dienste der Bürgersoldaten einen Freiheitsbrief von Herzog Stephan II. von Bayern ein. Im Bayerischen Krieg 1420-1422&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Glasauer, Bayerischer Krieg|Glasauer, Bayerischer Krieg]].&amp;lt;/ref&amp;gt; behauptete sich Wasserburg gegen die Belagerung durch Truppen Herzog Heinrichs von Bayern-Landshut 1422 ohne auswärtige Hilfe bis zum Friedensschluss, wofür der Stadt von Herzog Ludwig dem Gebarteten der Salzscheibenpfennig verliehen wurde. Es ist interessant, an wie vielen Kriegen bzw. Feldzügen, an denen die bayerischen Herzöge im Mittelalter und der Frühen Neuzeit beteiligt waren, zumindest der Akte im Stadtarchiv Wasserburg zu Folge, auch Wasserburger Bürger als landesherrliche Soldaten teilnahmen. Dagegen treten die Fälle der Stadtverteidigung im engen Sinne, also der Abwehr feindlicher Belagerungen, selten auf. In der genannten Akte sind es lediglich vier Belagerungen, die Wasserburg vom 13. bis 17. Jahrhundert überstehen musste. Auch für weitere Kriegszüge der bayerischen Herzöge im 15. Jahrhundert stellte Wasserburg Soldaten bzw. Söldner, wie aus Befehlen Herzog Georgs von Bayern-Landshut aus den Jahren 1487 bis 1494&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Georg an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 23.4.1487./ Herzog Georg an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 16.7.1488./ Herzog Georg an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 26.1.1494, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357]].&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie aus einer vermutlich aus dem Jahr 1525 stammenden Rechnung über den Unterhalt von 40 Fußknechten (= Fußsoldaten), die sie in landesherrlichem Auftrag besoldet und abgeschickt hatten, hervorgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Solds für die Fußknechte von 1525, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1522 befahlen die Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. der Stadt Wasserburg, zwei ihrer Viertel zu mustern, auszurüsten und darauf vorzubereiten, dorthin zu ziehen, wo es ihnen befohlen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 14.3.1522, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Dokumente zeigen, dass die Bürger der Stadt Wasserburg am Inn nicht nur für die Verteidigung ihrer eigenen Stadt zu sorgen hatten, sondern im Ernstfall auch von den bayerischen Herzögen zur Landesverteidigung herangezogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wasserburger Zeughaus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Belagerungsfall die Verteidigung der Stadt organisiert war, geht aus den Quellen im Stadtarchiv nicht hervor. Die erhaltenen Zeughausinventare geben aber zumindest Kunde von den vorhandenen Waffen. Zwei inhaltsgleiche Zeughausinventare aus dem Jahr 1558 verzeichnen im Zeughaus u.a. vier Falkonetten, drei Schlangen&amp;lt;ref&amp;gt;Falkonette und Schlangen sind Typen von Kanonen. Die Schlange (auch ganze oder Feldschlange genannt) ist ein größeres Geschütz mit einem Gewicht von 40 Zentnern und einer Länge von 34 Kalibern, die Kugeln von 10-12 Pfund Gewicht verschoss und für den Transport 12 Pferde benötigte. Beim Falkonett, auch Achtel-Schlange genannt, handelt es sich um eine deutlich kleinere Kanone mit einem Gewicht von 10-12 Zentnern und einer Länge von 6-7 Fuß. Sie verschoss Kugeln von 1-3 Pfund Gewicht und benötigte zur Fortbewegung 3-4 Pferde. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Kanone|Krünitz, Art. Kanone]], 315f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, drei Karrenbüchsen&amp;lt;ref&amp;gt;Begriff für grobes Geschütz oder Kanone, die auf einem Gestell mit zwei Rädern transportiert wird, alternativ auf einem Karren oder Wagen montierter Doppelhaken, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#SKrünitz, Art. Karren=Büchse|Krünitz, Art. Karren=Büchse]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine Steinbüchse&amp;lt;ref&amp;gt;Kanone, die steinerne Kugeln verschießt. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Steinstück|Krünitz, Art. Steinstück]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, großes und kleines Handgeschütz&amp;lt;ref&amp;gt;Hierunter sind wohl Handfeuerwaffen wie Arkebusen, Musketen oder Pistolen zu verstehen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 33 Hellebarden, Salpeter, Schwefel, Pech, Pulver und Kugeln. Dazu kommen noch 108 Langspieße im Getreidekasten sowie 93 ganze Haken&amp;lt;ref&amp;gt;Gewehr, dessen Schaft einen Haken hatte, mit dem es auf einem Gestell oder einer Mauer aufgelegt werden konnte und Kugeln von 4 Lot oder 60-100 g Gewicht verschoss. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Haken|Krünitz, Art. Haken]], 212. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse]]. Zumeist gleichbedeutend mit Arkebuse, siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Arkebuse|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Arkebuse]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, zwei Doppelhaken&amp;lt;ref&amp;gt;Feuerrohr bzw. Gewehr, das zum Abfeuern auf eine Gabel gestützt werden musste und Kugeln von 8 Lot oder 100-200 g Gewicht verschoss. Der Lauf konnte bis zu zwei Meter lang sein. Die Waffe wurde ab 1521 v.a. im Festungskrieg eingesetzt. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Doppel=Haken|Krünitz, Art. Doppel=Haken]]./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Doppelhaken|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Doppelhaken]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, 19 Halbhaken&amp;lt;ref&amp;gt;Ein halber Haken verschoss Kugeln von zwei Lot Gewicht und wurde später als Muskete bezeichnet. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Haken|Krünitz, Art. Haken]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, Bleikugeln, Pulverflaschen, ein Halskragen und vier Hellebarden im Tanzhaus sowie natürlich im Pulverturm gelagertes Pulver.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeughausinventar vom 14.7.1558, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feldschlange.jpg|Darstellung einer Feldschlange im Feld von 1518&lt;br /&gt;
Hakenbüchse.jpg|Hakenbüchse von 1425&lt;br /&gt;
Steinbüchse.jpg|leichte Steinbüchse um 1450&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Amtsübergabe von den ehemaligen an die neuen Zeugmeister wurde am 30. April 1601 ein Inventar aller im Besitz der Stadt befindlichen Karrengeschütze, Haken, Reiß- und anderer Spieße&amp;lt;ref&amp;gt;Unter einem Reißspieß verstand man im Mittelalter den Spieß der Reisigen oder Reiter, also wohl eine Art Lanze. Er war länger als der Spieß der Fußsoldaten. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Reißspieß|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Reißspieß]].&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie alles dazugehörende Zubehör angefertigt. Aufgeführt werden u.a. 40 Doppelhaken, 30 lange Doppelhaken, zwei große doppelte Doppelhaken, 28 alte Doppelhaken, 56 Halbhaken, 11 Musketen, 19 Sturmhauben, elf Geschütze auf Rädern, 70 Hellebarden, neun Spieße und Rüstungen, natürlich auch Pulver, Lunten, Kugeln und Blei. Aufbewahrt wurde das militärische Gerät im Rathaus, im Zeughaus und im Pulverturm.&amp;lt;ref&amp;gt;Inventar aller Karrengeschütze, Haken, Raiß- und anderer Spieße sowie aller anderen anhängenden Sachen der Stadt Wasserburg vom 30.4.1601, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b366|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b366]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Verteidigung der Stadt war mit dieser Ausrüstung durchaus möglich, ihr Erfolg hing jedoch in hohem Maße von der Qualität der sie bedienenden Mannschaften ab. Gänzlich ungeübt dürften die Wasserburger Bürger nicht gewesen sein. Herzog Maximilian I. ordnete am 10. Oktober 1609 an, dass zur Beförderung des Landesdefensionswerks alle Bürger der Städte und Märkte schießen können sollten. Dazu sollte den ganzen Sommer über an den Sonntagen abwechselnd mit dem Feuer- und dem Luntenschloss geübt werden. Keine Person unter 40 Jahren sollte das Bürgerrecht erhalten, wenn sie nicht zuvor das Schießen mit dem Luntenrohr gelernt hatte. Städte und Märkte, die dies begehrten, konnten sich von den Zeugwarten in München, Landshut, Straubing oder Burghausen sechs Rohre mit Zubehör umsonst geben lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Maximilian I. an den Pfleger, Schreiben vom 10.10.1609, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bürger müssten dann selber nur noch Pulver, Blei und Lunten kaufen. Im Jahr 1615 musste die Stadt zwei Bürger zu einem vierzehntägigen Exerzieren zu Pferd abordnen, da der Herzog die Reiterei in seinem Fürstentum stärken wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Maximilian I. an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 30.12.1615, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie erfolgreich diese Übungen und das Exerzieren waren, kann leider nicht beurteilt werden. Die Bemühungen Maximilians I. um eine funktionierende Landesdefension&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu den Artikel Bürgerbewaffnung und Landesdefension im 16. Jahrhundert sowie [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schulze, Landesdefensionen|Schulze, Landesdefensionen]].&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigen sich jedoch deutlich, wenngleich diese später im Dreißigjährigen Krieg keine große Rolle spielen sollte. Die Stadtbürger dürften mit Sicherheit von regelmäßigen Schießübungen profitiert haben, so dass sie bei einer Belagerung eine höhere Kampfkraft an den Tag legen konnten. Vermutlich konnten sie ein kleineres feindliches Heer durchaus aufhalten, wie 1422 erfolgreich geschehen. Ein größeres und v.a. gut ausgerüstetes und erfahrenes Heer von Berufskriegern dürfte jedoch, auch angesichts der bescheidenen Befestigungsanlagen (Wasserburg war schließlich keine Festungsstadt), den bürgerlichen Stadtverteidigern klar überlegen gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachdienst und Wachtgeld ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Stadtverteidigung gehörte auch der Wachdienst. Dieser war grundsätzlich von den Bürgern der Stadt zu verrichten. Weil jedoch auf den Mauern Wache stehen die Bürger von ihren beruflichen Tätigkeiten abhielt, gingen die Städte im Laufe der Zeit dazu über, diese Pflicht durch die Zahlung eines Geldbetrages (Wachtgeld oder Wachtgroschen) ablösen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Isenmann, Stadt im Mittelalter|Isenmann, Stadt im Mittelalter]], 453./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation|Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation]], 173./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Sauerbrey, Stadtverteidigung|Sauerbrey, Stadtverteidigung]], 185./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Harms, Städtisches Militärwesen|Harms, Städtisches Militärwesen]], 447.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Wasserburg haben sich die Rechnungen des Wachtgeldes (bzw. des Wacht- und Ewiggeldes) vom 16. bis 18. Jahrhundert erhalten, insbesondere im Bestand der Verifikationen zur Stadtkammerrechnung. In der Regel wurden die Wachtgeldrechnungen halbjährlich angefertigt, so dass aus den meisten Jahren zwei Rechnungen vorliegen. In Ausnahmefällen gibt es auch nur eine Rechnung pro Jahrgang.&lt;br /&gt;
Jeder Bürger musste als Wachtgeld pro Quartal drei Kreuzer zahlen, also im Jahr zwölf Kreuzer. Allerdings waren nicht alle Bewohner der Stadt zahlungspflichtig, denn es gab auch Personen bzw. Personengruppen, die von der Zahlung des Wachtgeldes befreit waren. Dazu gehörten der innere und äußere Rat, Kirchen- und Stadtdiener, Kornmesser, Aufleger, der Kaminkehrer (&#039;&#039;khömikhörer&#039;&#039;), die acht Kaminbeschauer und der bzw. die Salzscheibenmacher&amp;lt;ref&amp;gt;1698 waren es sieben Scheibenmacher (Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]]), 1680 gab es jedoch nur einen, der &#039;&#039;den salzstadl auf- und zuespört&#039;&#039; (Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1680, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;,&amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1680 [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263]].&amp;lt;/ref&amp;gt; später auch der deutsche Schullehrer (&#039;&#039;schuellhalter&#039;&#039;), Brechbader (&#039;&#039;prechelpader&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Es handelt sich dabei höchstwahrscheinlich um gewöhnliche Bader.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Trommler.&amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wachtgeld scheint sich aus dem Ewiggeld&amp;lt;ref&amp;gt;Ewiggeld ist eine ewige Zinszahlung von einem Darlehen, die nicht abgelöst werden kann bzw. die Bezahlung einer Geldrente gegen Hingabe eines auf ein Grundstück versicherten Kapitals. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rente|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rente]].&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelt zu haben, da die ersten erhaltenen Rechnungen aus den 1590er Jahren als Wacht- und Ewiggeldrechnungen überschrieben sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Wacht- und ewigen Gelds von 1591 und Rechnung des Wacht- und Ewiggeldes von 1598, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis dahin gibt es lediglich Ewiggeldrechnungen bzw. -register. &amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel Ewiggeldbuch von 1536, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]] oder &#039;&#039;Ewigen gelts buechl&#039;&#039; von 1562-1581 [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b664|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b664]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die wohl früheste Wachtgeldrechnung stammt aus dem Jahr 1564 und verzeichnet Einnahmen &#039;&#039;wie im wacht register verzeichnet 64 jar&#039;&#039; in Höhe von 59 fl. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung von 1564, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Offensichtlich wurde ein Register der zahlungspflichtigen Bürger und Einwohner angelegt, nach welchem dann das Wachtgeld erhoben wurde. Neben den Einnahmen werden auch die Ausgaben verzeichnet, welche später noch genauer erläutert werden. Aus den folgenden Jahrzehnten liegen nur Ewiggeldrechnungen vor, die erste Wacht- und Ewiggeldrechnung findet sich 1589. 545 Bürger zahlten insgesamt 109 fl. an Wachtgeld, hinzukamen die Einnahmen des Ewiggelds. &amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Wacht- und Ewiggeldes von 1589, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b665|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b665]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bereits 1564 erwähnten Wachtregister scheinen auch jetzt noch geführt worden zu sein, da die Rechnung des Wacht- und ewigen Geldes von 1591 ebenfalls darauf Bezug nimmt. &amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Wacht- und ewigen Gelds von 1591, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch 1698 wird in der &#039;&#039;Rechnung des ebigen wachtgelts in Wasserburg von der burgerschafft und ihnwohnern wegen der statt verordneten schar und feurwacht alle quartall 3 kr. der wachtgroschen genandt (…)&#039;&#039; ein &#039;&#039;wachbiechl&#039;&#039; erwähnt, nach dem die Einnahmen erhoben wurden. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wachtgeldrechnungen des 18. Jahrhunderts erwähnen dagegen kein Wachbuch mehr. Dies könnte ein weiterer Hinweis dafür sein, dass die militärischen Verpflichtungen der Bürgerschaft im Zeitalter der stehenden Heere immer weniger ernst genommen wurden. &lt;br /&gt;
Neben den Einnahmen werden in den Wachtgeldrechnungen auch Ausgaben verzeichnet, welche sich über den gesamten Zeitraum der Rechnungslegung nur wenig verändern. Zu den regelmäßigen Ausgaben gehören die Besoldung des Stadtschreibers für die Erstellung der Rechnung, des Einnehmers, der das Wachtgeld einsammelte, sowie anderer Stadtbediensteter. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1640, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c251|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c251]]./ Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1660, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kaminkehrer erhielt 4 Kreuzer 2 Heller pro Halbjahr und die acht Kaminbeschauer erhielten pro Quartal 15 Kreuzer. Den Mitgliedern des inneren Rats wurden an jedem Aschermittwoch nach alter Sitte 18 schwarze Pfennige pro Person gegeben und den Bewohnern des Leprosenhauses St. Achatz ein schwarzer Pfennig pro Person.&amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Leider finden sich über den Ursprung dieses Brauchs keine Unterlagen im Stadtarchiv Wasserburg. Zusätzlich wurden unter den Ausgaben auch die Außenstände notiert. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1680, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am Ende wurden die Einnahmen und Ausgaben gegeneinander gerechnet, wobei in den meisten Fällen ein Überschuss blieb, der an die Stadtkammer gezahlt wurde. &amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1660, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betrachtet man nun den gesamten Zeitraum, in dem die Wachtgeldrechnungen vorliegen, fallen folgende Entwicklungen auf: Die Zahl der zahlungspflichtigen Personen nahm kontinuierlich ab und erreichte ihren Tiefststand im Jahr 1721 mit nur 324. Aus dem Jahr 1747 liegen keine Zahlen vor. Die meisten Zahler gab es um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert, mit durchgehend über 600 zahlungspflichtigen Personen und dem absoluten Höchststand im Jahr 1613 mit 660 Personen. Als Interpretation dieser Zahlen bietet sich ein allgemeiner Bevölkerungsrückgang an, da auch die Zahl der befreiten Personen auf im Schnitt 80 Personen abnahm. Auch die Einnahmen und somit der erzielte Überschuss verminderten sich im Laufe der Zeit stark. Nahm man um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert noch über 100 Gulden jährlich ein, mit dem Höhepunkt im Jahr 1613 (als es auch die meisten zahlungspflichtigen Personen gab) mit 109 fl 1 ß&amp;lt;ref&amp;gt;fl = Gulden, ß = Schilling. Der Schilling war eine Rechengröße im Wert von 30 Pfennig. Siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Klüßendorf, Münzkunde|Klüßendorf, Münzkunde]], 76f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, brachen die Einnahmen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts massiv ein und fielen zu Beginn des 18. Jahrhunderts auf etwa 25 Gulden, in den folgenden Jahrzehnten sogar noch etwas tiefer. Ähnlich entwickelte sich auch der Überschuss, trotz ebenfalls fallender Ausgaben von 27 fl 3 ß im Jahr 1591 auf im Schnitt 15 Gulden im 18. Jahrhundert. Der erwirtschaftete Überschuss betrug Ende des 16. Jahrhunderts noch über 100 Gulden, nahm aber im Lauf des 17. Jahrhunderts stark ab und kam im 18. Jahrhundert kaum noch über 10 Gulden pro Rechnung hinaus. Im ersten Halbjahr 1747 betrug er lediglich 6 fl 49 x 4 h&amp;lt;ref&amp;gt;fl = Gulden (= 60 Kreuzer), x = Kreuzer (= 4 Pfennig), h = Heller (= ½ Pfennig). Siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Klüßendorf, Münzkunde|Klüßendorf, Münzkunde]], 87.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1747, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c304|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c304]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Was mit diesen geringen Beträgen anzufangen war, muss leider im Dunkeln bleiben. Die Besoldung einer Wachmannschaft für die Stadtmauer und Türme war damit jedenfalls nicht zu finanzieren. Möglicherweise erklärt sich der Rückgang der Einnahmen auch mit dem Wegfall des Ewiggeldes, was zu Beginn der Rechnungen noch zusammen mit dem Wachtgeld und teilweise auch den Zustandzahlungen&amp;lt;ref&amp;gt;Zustand = vom neuen Besitzer dem Grundherrn zu entrichtende Gutswechselgebühr oder Gebührensatzung/Entgelt. [Beleg!].&amp;lt;/ref&amp;gt; eingenommen und verrechnet wurde. &lt;br /&gt;
[[Datei:Image001.png|mini|Wachtgeldeinnahmen 1535-1747]]&lt;br /&gt;
Die Wacht- und Ewiggeldrechnungen sind interessante Quellen, die einer weiteren Analyse bedürfen, um die noch offenen Fragen zu klären. Da in diesen Rechnungen auch die Anzahl der Bürger in der Stadt genannt wird, sind sie auch hervorragende Quellen für die Erforschung der Bevölkerungsentwicklung in der Stadt Wasserburg am Inn. Darüber hinaus zeigen sie, dass die anfänglich hohen Einnahmen die Stadt durchaus in die Lage versetzt haben dürften, einen funktionierenden Wachdienst zu finanzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die Stadt Wasserburg am Inn ihre militärischen Aufgaben, die neben der Stadtverteidigung im engeren Sinne auch die Landesverteidigung umfassten, durchaus ernst nahm. Die Stadt verfügte über einen für ihre Größe und Bedeutung ansehnlichen Bestand an Waffen, gerade auch an Geschützen. Über das Wachtgeld konnten respektable Einnahmen für die Bestreitung des Wachtdienstes erzielt werden. An den landesherrlichen Feldzügen nahm eine im Gebrauch der Waffen durchaus geübte Bürgerschaft regelmäßig teil. Dies alles änderte sich um die Mitte des 17. Jahrhunderts. Mit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges endete auch die Zeit der nur vorübergehend angeworbenen Söldnerheere und damit auch der Aufgebote der Landesuntertanen. Stattdessen begann die Zeit der stehenden Heere, welche die Landesverteidigung übernahmen. Die Bedeutung der Bürgermilizen nahm stetig ab, was sich auch in Wasserburg zeigte. An Feldzügen der bayerischen Kurfürsten nahm das Stadtmilitär nicht mehr teil, wenngleich es bis ins 19. Jahrhundert weiter bestand. Die Einnahmen aus dem Wachtgeld nahmen sukzessive ab, bis sie die Ausgaben kaum noch überstiegen. Die große Zeit der von den Städten selbst organisierten bürgerlichen Stadtverteidigung war definitiv vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Christoph Gampert}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Fhoner</name></author>
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		<title>Stadtverteidigung</title>
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&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Christoph Gampert|Christoph Gampert]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Christoph Gampert]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter oblag die Verteidigung einer Stadt den Bürgern und Einwohnern bzw. dem Rat als oberstem politischem Organ, der als solches auch die Wehrhoheit innehatte,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation|Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation]], 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; sprich den militärischen Oberbefehl. Im Krieg konnte natürlich auch der Stadtherr, im Falle der Stadt Wasserburg am Inn der bayerische Herzog als Landesherr, Truppen in die Stadt legen, um diese im Belagerungsfall zu verteidigen. Dann konnte es durchaus zu Differenzen zwischen dem Rat und dem landesherrlichen Befehlshaber in Verteidigungsfragen, vor allem bei einer möglichen Kapitulation, kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtverteidigung in Wasserburg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wichtig den bayerischen Herzögen die Sicherheit ihrer Städte war, zeigt ein Mandat [https://www.deutsche-biographie.de/sfz56545.html#ndbcontent Herzog Albrechts V.]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Goetz, Albrecht V.|Goetz, Albrecht V.]]&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem Jahr 1564, in welchem er die Stadt Wasserburg anweist, die Stadttore in guter Acht zu halten, die Wache ordentlich zu versehen, das Geschütz zu richten, Munition (&#039;&#039;khraut und lott&#039;&#039;) anzuschaffen und die an- und abreisenden Gäste zu kontrollieren. &amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Albrecht V. an die Stadt Wasserburg, Mandat vom 18.3.1564, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b334|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b334]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärische Einsätze der Wasserburger Bürger ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wasserburg gab es, wie im Artikel Bürgerbewaffnung und Landesdefension im 16. Jahrhundert ausführlich beschrieben, eine militärisch organisierte Bürgerschaft, die die Stadtverteidigung durchaus ernst nahm. Der Akt &#039;&#039;Geschichte der Bürgerwehr der Stadt Wasserburg&#039;&#039; aus dem Alten Archiv des Stadtarchivs Wasserburg listet die militärischen Einsätze der Wasserburger Bürger, auch außerhalb der eigenen Stadtmauern, detailliert auf. Er beginnt mit der Belagerung der Stadt durch die Wittelsbacher 1247, in deren Folge Wasserburg an das Herzogtum Bayern kam, und endet mit der Reorganisation der Landwehr 1826.&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichte der Bürgerwehr der Stadt Wasserburg (Beiträge zur Geschichte der Bürgerwehr), Zusammenstellung von 1853, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b595|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b595]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Es fällt auf, dass ab dem 18. Jahrhundert, mit Ausnahme eines Gefechts bei Wasserburg 1705, keine militärischen Einsätze der Wasserburger Bürger mehr erfolgten, sondern es nur noch um die Organisation der Bürgermiliz bzw. Landwehr ging. Offensichtlich hatte der bayerische Kurfürst im Zeitalter der stehenden Heere keinen Bedarf mehr an bestenfalls semi-professionellen Bürgersoldaten. Noch im Dreißigjährigen Krieg hingegen nahmen Wasserburger Truppen am Zug des bayerischen Heeres nach Oberösterreich 1626 teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Repgen, Dreißigjähriger Krieg|Repgen, Dreißigjähriger Krieg]], 171.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als es 1611 zu Feindseligkeiten zwischen dem Herzogtum Bayern und dem Hochstift Salzburg um die Fürstpropstei Berchtesgaden kam&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Mayr-Deisinger, Wolf Dietrich von Raittenau|Mayr-Deisinger, Wolf Dietrich von Raittenau]], 726.&amp;lt;/ref&amp;gt;, zog das Wasserburger Stadtfähnlein&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Fähnlein war die kleinste Einheit der Infanterie (in der Regel 300 Mann), gleichbedeutend mit dem Begriff Kompanie ([[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Fähnlein|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Fähnlein]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; unter Stadtleutnant Heimeran Mayr und Stadtfähnrich Sigmund Angermayr nach Salzburg und Reichenhall. Auch an der Exekution der Reichsacht über Donauwörth 1607&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Zeeden, Hegemonialkriege und Glaubenskämpfe|Zeeden, Hegemonialkriege und Glaubenskämpfe]], 226.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Niederschlagung des schwäbischen Bauernaufstands 1525 (= Deutscher Bauernkrieg)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Virnich, Bauernkrieg|Virnich, Bauernkrieg]].&amp;lt;/ref&amp;gt; waren Wasserburger Truppen beteiligt. In die bekannte Schlacht bei Ampfing 1322 zwischen Ludwig dem Bayern und Friedrich dem Schönen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Murr, Schlacht von Mühldorf|Murr, Schlacht von Mühldorf]].&amp;lt;/ref&amp;gt; führte der Pfleger zu Wasserburg und Klingberg, Zacharias Ritter von Hohenrain, die Wasserburger Bürgerwehr. Die Teilnahme an der Belagerung Mühldorfs 1364 während des Tiroler Erbfolgekriegs zwischen den Wittelsbachern und den Habsburgern&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schwertl, Stephan II.|Schwertl, Stephan II.]], 256f. Zum Tiroler Erbfolgekrieg siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heydenreuter, Tirol unter dem bayerischen Löwen|Heydenreuter, Tirol unter dem bayerischen Löwen]] und [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Riedmann, Friede von Schärding|Riedmann, Friede von Schärding]]. Zur Belagerung Mühldorfs siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Huber, Vereinigung Tirols|Huber, Vereinigung Tirols]], 106f.&amp;lt;/ref&amp;gt; brachte Wasserburg für die geleisteten Dienste der Bürgersoldaten einen Freiheitsbrief von Herzog Stephan II. von Bayern ein. Im Bayerischen Krieg 1420-1422&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Glasauer, Bayerischer Krieg|Glasauer, Bayerischer Krieg]].&amp;lt;/ref&amp;gt; behauptete sich Wasserburg gegen die Belagerung durch Truppen Herzog Heinrichs von Bayern-Landshut 1422 ohne auswärtige Hilfe bis zum Friedensschluss, wofür der Stadt von Herzog Ludwig dem Gebarteten der Salzscheibenpfennig verliehen wurde. Es ist interessant, an wie vielen Kriegen bzw. Feldzügen, an denen die bayerischen Herzöge im Mittelalter und der Frühen Neuzeit beteiligt waren, zumindest der Akte im Stadtarchiv Wasserburg zu Folge, auch Wasserburger Bürger als landesherrliche Soldaten teilnahmen. Dagegen treten die Fälle der Stadtverteidigung im engen Sinne, also der Abwehr feindlicher Belagerungen, selten auf. In der genannten Akte sind es lediglich vier Belagerungen, die Wasserburg vom 13. bis 17. Jahrhundert überstehen musste. Auch für weitere Kriegszüge der bayerischen Herzöge im 15. Jahrhundert stellte Wasserburg Soldaten bzw. Söldner, wie aus Befehlen Herzog Georgs von Bayern-Landshut aus den Jahren 1487 bis 1494&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Georg an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 23.4.1487./ Herzog Georg an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 16.7.1488./ Herzog Georg an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 26.1.1494, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357]].&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie aus einer vermutlich aus dem Jahr 1525 stammenden Rechnung über den Unterhalt von 40 Fußknechten (= Fußsoldaten), die sie in landesherrlichem Auftrag besoldet und abgeschickt hatten, hervorgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Solds für die Fußknechte von 1525, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1522 befahlen die Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. der Stadt Wasserburg, zwei ihrer Viertel zu mustern, auszurüsten und darauf vorzubereiten, dorthin zu ziehen, wo es ihnen befohlen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 14.3.1522, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Dokumente zeigen, dass die Bürger der Stadt Wasserburg am Inn nicht nur für die Verteidigung ihrer eigenen Stadt zu sorgen hatten, sondern im Ernstfall auch von den bayerischen Herzögen zur Landesverteidigung herangezogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wasserburger Zeughaus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Belagerungsfall die Verteidigung der Stadt organisiert war, geht aus den Quellen im Stadtarchiv nicht hervor. Die erhaltenen Zeughausinventare geben aber zumindest Kunde von den vorhandenen Waffen. Zwei inhaltsgleiche Zeughausinventare aus dem Jahr 1558 verzeichnen im Zeughaus u.a. vier Falkonetten, drei Schlangen&amp;lt;ref&amp;gt;Falkonette und Schlangen sind Typen von Kanonen. Die Schlange (auch ganze oder Feldschlange genannt) ist ein größeres Geschütz mit einem Gewicht von 40 Zentnern und einer Länge von 34 Kalibern, die Kugeln von 10-12 Pfund Gewicht verschoss und für den Transport 12 Pferde benötigte. Beim Falkonett, auch Achtel-Schlange genannt, handelt es sich um eine deutlich kleinere Kanone mit einem Gewicht von 10-12 Zentnern und einer Länge von 6-7 Fuß. Sie verschoss Kugeln von 1-3 Pfund Gewicht und benötigte zur Fortbewegung 3-4 Pferde. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Kanone|Krünitz, Art. Kanone]], 315f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, drei Karrenbüchsen&amp;lt;ref&amp;gt;Begriff für grobes Geschütz oder Kanone, die auf einem Gestell mit zwei Rädern transportiert wird, alternativ auf einem Karren oder Wagen montierter Doppelhaken, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#SKrünitz, Art. Karren=Büchse|Krünitz, Art. Karren=Büchse]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine Steinbüchse&amp;lt;ref&amp;gt;Kanone, die steinerne Kugeln verschießt. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Steinstück|Krünitz, Art. Steinstück]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, großes und kleines Handgeschütz&amp;lt;ref&amp;gt;Hierunter sind wohl Handfeuerwaffen wie Arkebusen, Musketen oder Pistolen zu verstehen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 33 Hellebarden, Salpeter, Schwefel, Pech, Pulver und Kugeln. Dazu kommen noch 108 Langspieße im Getreidekasten sowie 93 ganze Haken&amp;lt;ref&amp;gt;Gewehr, dessen Schaft einen Haken hatte, mit dem es auf einem Gestell oder einer Mauer aufgelegt werden konnte und Kugeln von 4 Lot oder 60-100 g Gewicht verschoss. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Haken|Krünitz, Art. Haken]], 212. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse]]. Zumeist gleichbedeutend mit Arkebuse, siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Arkebuse|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Arkebuse]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, zwei Doppelhaken&amp;lt;ref&amp;gt;Feuerrohr bzw. Gewehr, das zum Abfeuern auf eine Gabel gestützt werden musste und Kugeln von 8 Lot oder 100-200 g Gewicht verschoss. Der Lauf konnte bis zu zwei Meter lang sein. Die Waffe wurde ab 1521 v.a. im Festungskrieg eingesetzt. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Doppel=Haken|Krünitz, Art. Doppel=Haken]]./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Doppelhaken|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Doppelhaken]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, 19 Halbhaken&amp;lt;ref&amp;gt;Ein halber Haken verschoss Kugeln von zwei Lot Gewicht und wurde später als Muskete bezeichnet. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Haken|Krünitz, Art. Haken]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, Bleikugeln, Pulverflaschen, ein Halskragen und vier Hellebarden im Tanzhaus sowie natürlich im Pulverturm gelagertes Pulver.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeughausinventar vom 14.7.1558, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feldschlange.jpg|Darstellung einer Feldschlange im Feld von 1518&lt;br /&gt;
Hakenbüchse.jpg|Hakenbüchse von 1425&lt;br /&gt;
Steinbüchse.jpg|leichte Steinbüchse um 1450&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Amtsübergabe von den ehemaligen an die neuen Zeugmeister wurde am 30. April 1601 ein Inventar aller im Besitz der Stadt befindlichen Karrengeschütze, Haken, Reiß- und anderer Spieße&amp;lt;ref&amp;gt;Unter einem Reißspieß verstand man im Mittelalter den Spieß der Reisigen oder Reiter, also wohl eine Art Lanze. Er war länger als der Spieß der Fußsoldaten. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Reißspieß|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Reißspieß]].&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie alles dazugehörende Zubehör angefertigt. Aufgeführt werden u.a. 40 Doppelhaken, 30 lange Doppelhaken, zwei große doppelte Doppelhaken, 28 alte Doppelhaken, 56 Halbhaken, 11 Musketen, 19 Sturmhauben, elf Geschütze auf Rädern, 70 Hellebarden, neun Spieße und Rüstungen, natürlich auch Pulver, Lunten, Kugeln und Blei. Aufbewahrt wurde das militärische Gerät im Rathaus, im Zeughaus und im Pulverturm.&amp;lt;ref&amp;gt;Inventar aller Karrengeschütze, Haken, Raiß- und anderer Spieße sowie aller anderen anhängenden Sachen der Stadt Wasserburg vom 30.4.1601, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b366|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b366]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Verteidigung der Stadt war mit dieser Ausrüstung durchaus möglich, ihr Erfolg hing jedoch in hohem Maße von der Qualität der sie bedienenden Mannschaften ab. Gänzlich ungeübt dürften die Wasserburger Bürger nicht gewesen sein. Herzog Maximilian I. ordnete am 10. Oktober 1609 an, dass zur Beförderung des Landesdefensionswerks alle Bürger der Städte und Märkte schießen können sollten. Dazu sollte den ganzen Sommer über an den Sonntagen abwechselnd mit dem Feuer- und dem Luntenschloss geübt werden. Keine Person unter 40 Jahren sollte das Bürgerrecht erhalten, wenn sie nicht zuvor das Schießen mit dem Luntenrohr gelernt hatte. Städte und Märkte, die dies begehrten, konnten sich von den Zeugwarten in München, Landshut, Straubing oder Burghausen sechs Rohre mit Zubehör umsonst geben lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Maximilian I. an den Pfleger, Schreiben vom 10.10.1609, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bürger müssten dann selber nur noch Pulver, Blei und Lunten kaufen. Im Jahr 1615 musste die Stadt zwei Bürger zu einem vierzehntägigen Exerzieren zu Pferd abordnen, da der Herzog die Reiterei in seinem Fürstentum stärken wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Maximilian I. an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 30.12.1615, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie erfolgreich diese Übungen und das Exerzieren waren, kann leider nicht beurteilt werden. Die Bemühungen Maximilians I. um eine funktionierende Landesdefension&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu den Artikel Bürgerbewaffnung und Landesdefension im 16. Jahrhundert sowie [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schulze, Landesdefensionen|Schulze, Landesdefensionen]].&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigen sich jedoch deutlich, wenngleich diese später im Dreißigjährigen Krieg keine große Rolle spielen sollte. Die Stadtbürger dürften mit Sicherheit von regelmäßigen Schießübungen profitiert haben, so dass sie bei einer Belagerung eine höhere Kampfkraft an den Tag legen konnten. Vermutlich konnten sie ein kleineres feindliches Heer durchaus aufhalten, wie 1422 erfolgreich geschehen. Ein größeres und v.a. gut ausgerüstetes und erfahrenes Heer von Berufskriegern dürfte jedoch, auch angesichts der bescheidenen Befestigungsanlagen (Wasserburg war schließlich keine Festungsstadt), den bürgerlichen Stadtverteidigern klar überlegen gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachdienst und Wachtgeld ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Stadtverteidigung gehörte auch der Wachdienst. Dieser war grundsätzlich von den Bürgern der Stadt zu verrichten. Weil jedoch auf den Mauern Wache stehen die Bürger von ihren beruflichen Tätigkeiten abhielt, gingen die Städte im Laufe der Zeit dazu über, diese Pflicht durch die Zahlung eines Geldbetrages (Wachtgeld oder Wachtgroschen) ablösen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Isenmann, Stadt im Mittelalter|Isenmann, Stadt im Mittelalter]], 453./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation|Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation]], 173./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Sauerbrey, Stadtverteidigung|Sauerbrey, Stadtverteidigung]], 185./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Harms, Städtisches Militärwesen|Harms, Städtisches Militärwesen]], 447.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Wasserburg haben sich die Rechnungen des Wachtgeldes (bzw. des Wacht- und Ewiggeldes) vom 16. bis 18. Jahrhundert erhalten, insbesondere im Bestand der Verifikationen zur Stadtkammerrechnung. In der Regel wurden die Wachtgeldrechnungen halbjährlich angefertigt, so dass aus den meisten Jahren zwei Rechnungen vorliegen. In Ausnahmefällen gibt es auch nur eine Rechnung pro Jahrgang.&lt;br /&gt;
Jeder Bürger musste als Wachtgeld pro Quartal drei Kreuzer zahlen, also im Jahr zwölf Kreuzer. Allerdings waren nicht alle Bewohner der Stadt zahlungspflichtig, denn es gab auch Personen bzw. Personengruppen, die von der Zahlung des Wachtgeldes befreit waren. Dazu gehörten der innere und äußere Rat, Kirchen- und Stadtdiener, Kornmesser, Aufleger, der Kaminkehrer (&#039;&#039;khömikhörer&#039;&#039;), die acht Kaminbeschauer und der bzw. die Salzscheibenmacher&amp;lt;ref&amp;gt;1698 waren es sieben Scheibenmacher (Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]]), 1680 gab es jedoch nur einen, der &#039;&#039;den salzstadl auf- und zuespört&#039;&#039; (Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1680, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;,&amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1680 [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263]].&amp;lt;/ref&amp;gt; später auch der deutsche Schullehrer (&#039;&#039;schuellhalter&#039;&#039;), Brechbader (&#039;&#039;prechelpader&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Es handelt sich dabei höchstwahrscheinlich um gewöhnliche Bader.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Trommler.&amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wachtgeld scheint sich aus dem Ewiggeld&amp;lt;ref&amp;gt;Ewiggeld ist eine ewige Zinszahlung von einem Darlehen, die nicht abgelöst werden kann bzw. die Bezahlung einer Geldrente gegen Hingabe eines auf ein Grundstück versicherten Kapitals. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rente|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rente]].&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelt zu haben, da die ersten erhaltenen Rechnungen aus den 1590er Jahren als Wacht- und Ewiggeldrechnungen überschrieben sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Wacht- und ewigen Gelds von 1591 und Rechnung des Wacht- und Ewiggeldes von 1598, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis dahin gibt es lediglich Ewiggeldrechnungen bzw. -register. &amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel Ewiggeldbuch von 1536, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]] oder &#039;&#039;Ewigen gelts buechl&#039;&#039; von 1562-1581 [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b664|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b664]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die wohl früheste Wachtgeldrechnung stammt aus dem Jahr 1564 und verzeichnet Einnahmen &#039;&#039;wie im wacht register verzeichnet 64 jar&#039;&#039; in Höhe von 59 fl. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung von 1564, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Offensichtlich wurde ein Register der zahlungspflichtigen Bürger und Einwohner angelegt, nach welchem dann das Wachtgeld erhoben wurde. Neben den Einnahmen werden auch die Ausgaben verzeichnet, welche später noch genauer erläutert werden. Aus den folgenden Jahrzehnten liegen nur Ewiggeldrechnungen vor, die erste Wacht- und Ewiggeldrechnung findet sich 1589. 545 Bürger zahlten insgesamt 109 fl. an Wachtgeld, hinzukamen die Einnahmen des Ewiggelds. &amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Wacht- und Ewiggeldes von 1589, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b665|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b665]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bereits 1564 erwähnten Wachtregister scheinen auch jetzt noch geführt worden zu sein, da die Rechnung des Wacht- und ewigen Geldes von 1591 ebenfalls darauf Bezug nimmt. &amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Wacht- und ewigen Gelds von 1591, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch 1698 wird in der &#039;&#039;Rechnung des ebigen wachtgelts in Wasserburg von der burgerschafft und ihnwohnern wegen der statt verordneten schar und feurwacht alle quartall 3 kr. der wachtgroschen genandt (…)&#039;&#039; ein &#039;&#039;wachbiechl&#039;&#039; erwähnt, nach dem die Einnahmen erhoben wurden. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wachtgeldrechnungen des 18. Jahrhunderts erwähnen dagegen kein Wachbuch mehr. Dies könnte ein weiterer Hinweis dafür sein, dass die militärischen Verpflichtungen der Bürgerschaft im Zeitalter der stehenden Heere immer weniger ernst genommen wurden. &lt;br /&gt;
Neben den Einnahmen werden in den Wachtgeldrechnungen auch Ausgaben verzeichnet, welche sich über den gesamten Zeitraum der Rechnungslegung nur wenig verändern. Zu den regelmäßigen Ausgaben gehören die Besoldung des Stadtschreibers für die Erstellung der Rechnung, des Einnehmers, der das Wachtgeld einsammelte, sowie anderer Stadtbediensteter. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1640, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c251|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c251]]./ Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1660, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kaminkehrer erhielt 4 Kreuzer 2 Heller pro Halbjahr und die acht Kaminbeschauer erhielten pro Quartal 15 Kreuzer. Den Mitgliedern des inneren Rats wurden an jedem Aschermittwoch nach alter Sitte 18 schwarze Pfennige pro Person gegeben und den Bewohnern des Leprosenhauses St. Achatz ein schwarzer Pfennig pro Person.&amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Leider finden sich über den Ursprung dieses Brauchs keine Unterlagen im Stadtarchiv Wasserburg. Zusätzlich wurden unter den Ausgaben auch die Außenstände notiert. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1680, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am Ende wurden die Einnahmen und Ausgaben gegeneinander gerechnet, wobei in den meisten Fällen ein Überschuss blieb, der an die Stadtkammer gezahlt wurde. &amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1660, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betrachtet man nun den gesamten Zeitraum, in dem die Wachtgeldrechnungen vorliegen, fallen folgende Entwicklungen auf: Die Zahl der zahlungspflichtigen Personen nahm kontinuierlich ab und erreichte ihren Tiefststand im Jahr 1721 mit nur 324. Aus dem Jahr 1747 liegen keine Zahlen vor. Die meisten Zahler gab es um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert, mit durchgehend über 600 zahlungspflichtigen Personen und dem absoluten Höchststand im Jahr 1613 mit 660 Personen. Als Interpretation dieser Zahlen bietet sich ein allgemeiner Bevölkerungsrückgang an, da auch die Zahl der befreiten Personen auf im Schnitt 80 Personen abnahm. Auch die Einnahmen und somit der erzielte Überschuss verminderten sich im Laufe der Zeit stark. Nahm man um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert noch über 100 Gulden jährlich ein, mit dem Höhepunkt im Jahr 1613 (als es auch die meisten zahlungspflichtigen Personen gab) mit 109 fl 1 ß&amp;lt;ref&amp;gt;fl = Gulden, ß = Schilling. Der Schilling war eine Rechengröße im Wert von 30 Pfennig. Siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Klüßendorf, Münzkunde|Klüßendorf, Münzkunde]], 76f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, brachen die Einnahmen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts massiv ein und fielen zu Beginn des 18. Jahrhunderts auf etwa 25 Gulden, in den folgenden Jahrzehnten sogar noch etwas tiefer. Ähnlich entwickelte sich auch der Überschuss, trotz ebenfalls fallender Ausgaben von 27 fl 3 ß im Jahr 1591 auf im Schnitt 15 Gulden im 18. Jahrhundert. Der erwirtschaftete Überschuss betrug Ende des 16. Jahrhunderts noch über 100 Gulden, nahm aber im Lauf des 17. Jahrhunderts stark ab und kam im 18. Jahrhundert kaum noch über 10 Gulden pro Rechnung hinaus. Im ersten Halbjahr 1747 betrug er lediglich 6 fl 49 x 4 h&amp;lt;ref&amp;gt;fl = Gulden (= 60 Kreuzer), x = Kreuzer (= 4 Pfennig), h = Heller (= ½ Pfennig). Siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Klüßendorf, Münzkunde|Klüßendorf, Münzkunde]], 87.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1747, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c304|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c304]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Was mit diesen geringen Beträgen anzufangen war, muss leider im Dunkeln bleiben. Die Besoldung einer Wachmannschaft für die Stadtmauer und Türme war damit jedenfalls nicht zu finanzieren. Möglicherweise erklärt sich der Rückgang der Einnahmen auch mit dem Wegfall des Ewiggeldes, was zu Beginn der Rechnungen noch zusammen mit dem Wachtgeld und teilweise auch den Zustandzahlungen&amp;lt;ref&amp;gt;Zustand = vom neuen Besitzer dem Grundherrn zu entrichtende Gutswechselgebühr oder Gebührensatzung/Entgelt. [Beleg!].&amp;lt;/ref&amp;gt; eingenommen und verrechnet wurde. &lt;br /&gt;
[[Datei:Image001.png|mini|Wachtgeldeinnahmen 1535-1747]]&lt;br /&gt;
Die Wacht- und Ewiggeldrechnungen sind interessante Quellen, die einer weiteren Analyse bedürfen, um die noch offenen Fragen zu klären. Da in diesen Rechnungen auch die Anzahl der Bürger in der Stadt genannt wird, sind sie auch hervorragende Quellen für die Erforschung der Bevölkerungsentwicklung in der Stadt Wasserburg am Inn. Darüber hinaus zeigen sie, dass die anfänglich hohen Einnahmen die Stadt durchaus in die Lage versetzt haben dürften, einen funktionierenden Wachdienst zu finanzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die Stadt Wasserburg am Inn ihre militärischen Aufgaben, die neben der Stadtverteidigung im engeren Sinne auch die Landesverteidigung umfassten, durchaus ernst nahm. Die Stadt verfügte über einen für ihre Größe und Bedeutung ansehnlichen Bestand an Waffen, gerade auch an Geschützen. Über das Wachtgeld konnten respektable Einnahmen für die Bestreitung des Wachtdienstes erzielt werden. An den landesherrlichen Feldzügen nahm eine im Gebrauch der Waffen durchaus geübte Bürgerschaft regelmäßig teil. Dies alles änderte sich um die Mitte des 17. Jahrhunderts. Mit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges endete auch die Zeit der nur vorübergehend angeworbenen Söldnerheere und damit auch der Aufgebote der Landesuntertanen. Stattdessen begann die Zeit der stehenden Heere, welche die Landesverteidigung übernahmen. Die Bedeutung der Bürgermilizen nahm stetig ab, was sich auch in Wasserburg zeigte. An Feldzügen der bayerischen Kurfürsten nahm das Stadtmilitär nicht mehr teil, wenngleich es bis ins 19. Jahrhundert weiter bestand. Die Einnahmen aus dem Wachtgeld nahmen sukzessive ab, bis sie die Ausgaben kaum noch überstiegen. Die große Zeit der von den Städten selbst organisierten bürgerlichen Stadtverteidigung war definitiv vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Christoph Gampert}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
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		<title>Quellen- und Literaturverzeichnis</title>
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		<updated>2019-06-17T10:55:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: /* Veröffentlichungen in Sammelwerken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieses Verzeichnis nennt sämtliche für das Lexikon verwendete Quellen und die Literatur.&lt;br /&gt;
Die Literatur- und Quellenangaben der einzelnen Artikel&amp;lt;ref&amp;gt;Gilt für ab dem 8.4.2019 eingestellte Artikel. Artikel, die vor dem 8.4.2019 eingestellt worden sind, sind mit Einzelnachweisen versehen. Diese werden durch die Redaktion sukzessive in die neue Form überführt.&amp;lt;/ref&amp;gt; verweisen auf dieses Verzeichnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Literatur=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Monographien== &lt;br /&gt;
Monographien werden in folgender Form angegeben:&amp;lt;br&amp;gt; Vorname Nachname, Titel. ggf. Untertitel, Jahr. Ggf. Hinweis auf retrodigitalisierte Literatur. &amp;lt;br&amp;gt; Die Auflistung erfolgt als Verfasserverzeichnis alphabetisch geordnet nach Nachname.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Brunhuber, Baubuch Khornmesser}}&lt;br /&gt;
* Kaspar Brunhuber, Das Baubuch des Baustadelknechts Khornmesser in Wasserburg 1674-1686. 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Brunhuber, Kriegsvolk}}&lt;br /&gt;
* Kaspar Brunhuber, Fremdes Kriegsvolk in Wasserburg a. Inn. 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Brunhuber, lateinische und deutsche Schule Wasserburg}}&lt;br /&gt;
* Kaspar Brunhuber, Geschichte der lateinischen und deutschen Schule in Wasserburg am Inn. ohne Jahr [ca. 1915].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Görig, Friedrich Barbarossa}}&lt;br /&gt;
* Knut Görig, Friedrich Barbarossa. Eine Biographie, 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Henne am Rhyn, Kulturgeschichte}}&lt;br /&gt;
* Otto Henne am Rhyn, Kulturgeschichte des deutschen Volkes, Band 1, 1897.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Heydenreuter, Tirol unter dem bayerischen Löwen}}&lt;br /&gt;
* Reinhard Heydenreuter, Tirol unter dem bayerischen Löwen. Geschichte einer wechselhaften Beziehung, 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Hocquet, Weißes Gold}}&lt;br /&gt;
* Jean-Claude Hocquet, Weißes Gold. Das Salz und die Macht in Europa von 800 bis 1800, 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Huber, Vereinigung Tirols}}&lt;br /&gt;
* Alfons Huber, Geschichte der Vereinigung Tirols mit Oesterreich und der vorbereitenden Ereignisse, 1864.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Isenmann, Stadt im Mittelalter}}&lt;br /&gt;
* Eberhard Isenmann, Die deutsche Stadt im Mittelalter 1150-1550. Stadtgestalt, Recht, Verfassung, Stadtregiment, Kirche, Gesellschaft, Wirtschaft, 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Klüßendorf, Münzkunde}}&lt;br /&gt;
* Niklot Klüßendorf, Münzkunde. 2009. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Prantl, Universität Ingolstadt}}&lt;br /&gt;
* Karl Prantl, Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität in Ingolstadt. 2 Bde., 1872. URL: http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb11007341-1 (26.3.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Real, Stipendienstiftungen Universität Ingolstadt}}&lt;br /&gt;
* Heinz Jürgen Real, Die privaten Stipendienstiftungen der Universität Ingolstadt im ersten Jahrhundert ihres Bestehens, 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Ruthenberg, Vergessene Bilder}}&lt;br /&gt;
* Peter Ruthenberg (Hg.), Vergessene Bilder. Alf Bayrle, Arnold Fiedler, Heinrich Fischer, Elsa-Bertha Fischer-Ginsburg, Carl Heidenreich, Marianne Herberg, Waldtraut Niepmann, Ludwig Weninger. 8 Studenten der &amp;quot;Schule für Bildende Kunst, Hans Hofmann, München&amp;quot; (1915 - 1932), 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Schnitter, Volk und Landesdefension}}&lt;br /&gt;
* Helmut Schnitter, Volk und Landesdefension. Volksaufgebote, Defensionswerke, Landmilizen in den deutschen Territorien vom 15. bis zum 18. Jahrhundert, 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Schwanse, Ernährungslage in Bayern}}&lt;br /&gt;
* Manuel Schwanse, Ernährungslage in Bayern 1945-1950 unter besonderer Berücksichtigung des Landkreises Wasserburg am Inn. Masterarbeit für den Studiengang Geschichte an der LMU München, 2016. URL: https://www.wasserburg.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Stadtarchiv/Vermittlungsarbeit/Masterarbeit_Druck.pdf (10.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Skrabal, Geschichte der Stadtpfarrei St. Jakob}}&lt;br /&gt;
* Gerhard Skrabal, Geschichte der Stadtpfarrei St. Jakob zu Wasserburg am Inn, 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Steffan, Vor- und Frühgeschichte Wasserburg}}&lt;br /&gt;
* Ferdinand Steffan/Heimatverein (Historischer Verein) e.V. Wasserburg (Hg.), Vom Steinbeil bis zum Baiuwarenschwert. Vor- und Frühgeschichte von Stadt und Landkreis Wasserburg a. Inn, 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tobias, Gabersee und Attel}}&lt;br /&gt;
*Jim G. Tobias, Nicole Grom (Hg.), Gabersee und Attel. Wartesäle zur Emigration, Die jüdischen Displaced Persons Camps in Wasserburg 1946-50, 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Zimmerman, Expressiver Realismus}}&lt;br /&gt;
* Rainer Zimmerman, Expressiver Realismus. Malerei der verschollenen Generation, 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen in Reihen==&lt;br /&gt;
Veröffentlichungen in Reihen werden in folgender Form angegeben:&amp;lt;br&amp;gt; Vorname Name, Titel. ggf. Untertitel, Jahr (Titel der Reihe), ggf. Seite von bis (nur Zahl). Ggf. Hinweis auf retrodigitalisierte Literatur.&amp;lt;br&amp;gt; Die Auflistung erfolgt als Verfasserverzeichnis alphabetisch geordnet nach Nachname.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Balcar, Politik auf dem Land}}&lt;br /&gt;
* Jaromir Balcar, Politik auf dem Land. Studien zur Bayerischen Provinz 1945 bis 1972, 2004 (Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Band 56/Bayern im Bund, Band 5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Benedikt, Karl Markgraf von Burgau}}&lt;br /&gt;
* Heinrich Benedikt, Burgau, Karl Markgraf von. 1957 (Neue Deutsche Biographie, 3), 44. URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd129216038.html#ndbcontent (15.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg}}&lt;br /&gt;
*Gustav von Bezold/ Berthold Riehl/ Georg Hager (Bearb.),  Bezirksämter Traunstein und Wasserburg. 1902 (Kunstdenkmale des Königreiches Bayerns vom elften bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts, Band I,6). URL: https://archive.org/stream/bub_gb_8ilAAAAAYAAJ/bub_gb_8ilAAAAAYAAJ_djvu.txt (2.5.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Burkard, Die Landgerichte Wasserburg und Kling}}&lt;br /&gt;
* Tertulina Burkard, Die Landgerichte Wasserburg und Kling. 1965 (Historischer Atlas von Bayern. Teil Altbayern, Reihe I, 15).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Dirr, Denkmäler des Münchner Stadtrechts}}&lt;br /&gt;
* Pius Dirr (Hg.), Denkmäler des Münchner Stadtrechts. I: 1158-1403, 1934 (Bayerische Rechtsquellen 1, Nr. 87).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Freitag, Die Salzstadt}}&lt;br /&gt;
* Werner Freitag, Die Salzstadt - Alteuropäische Strukturen und frühmoderne Innovation. Eine Einführung, in: ders. (Hg.), Die Salzstadt. Alteuropäische Strukturen und frühmoderne Innovation, 2004 (Studien zur Regionalgeschichte, 19), 9-37.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Haupt, Straßennamen}}&lt;br /&gt;
* Matthias Haupt, Die Wasserburger Straßennamen. Heft 1, Altstadt, 2008 (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Knittler, Der Salzhandel}}&lt;br /&gt;
* Herbert Knittler, Der Salzhandel in den östlichen Alpenländern. Bürgerliche Berechtigung, städtische Unternehmung, staatliches Monopol, in: Wilhelm Rausch (Hg.), Stadt und Salz 1988. (Beiträge zur Geschichte der Städte Mitteleuropas, 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Kümper, Zwischen Landesherren und Laienkelch}}&lt;br /&gt;
* Hiram Kümper, Zwischen Landesherren und Laienkelch. Evangelische Bewegung und Gegenreformation in Wasserburg am Inn, 2017 (Sonderband der Schriftenreihe Heimat am Inn. Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Niehöster, Straße des weißen Golds}}&lt;br /&gt;
* Thomas Niehöster, Straße des weißen Golds. Die Salzstraße Tirol - Allgäu - Bodensee, 2010 (Hindelanger Hefte, 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Nonnast, Armenwesen Wasserburg}}&lt;br /&gt;
* Christoph Nonnast, Armenwesen und wohltätige Stiftungen in Wasserburg am Inn. 1300-1800, 2018 (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 6). URL: https://www.wasserburg.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Stadtarchiv/Vermittlungsarbeit/Nonnast-Armenwesen-StadtA_Wasserburg_a._Inn.pdf (8.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Ott, Salzhandel in der Mitte Europas}}&lt;br /&gt;
* Martin Ott, Salzhandel in der Mitte Europas. Raumorganisation und wirtschaftliche Außenbeziehungen zwischen Bayern, Schwaben und der Schweiz 1750-1815, 2013 (Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte, 165).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Palme, Rechtliche Probleme}}&lt;br /&gt;
* Rudolf Palme, Rechtliche Probleme bei der mittelalterlichen Salzgewinnung in Österreich. in: Wilhelm Rausch (Hg.), Stadt und Salz 1988, (Beiträge zur Geschichte der Städte Mitteleuropas, 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Schinagl, Die Abtei Attel}}&lt;br /&gt;
* Paul Schinagl, Die Abtei Attel in der Neuzeit. (1500-1803), 1988 (Münchener theologische Studien I, Historische Abteilung, Band 31).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Schwanse, Dreißigjähriger Krieg Wasserburg}}&lt;br /&gt;
* Manuel Schwanse, Der Dreißigjährige Krieg (1618 - 1648) in Wasserburg. Die sozialen Folgen im Vergleich mit Rosenheim, Mühldorf und Trostberg, 2013 (Arbeiten der Preisträger des wissenschaftlichen Wettbewerbes „local History &amp;amp; History of Arts“ der Stadt Wasserburg am Inn). URL: https://www.wasserburg.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Stadtarchiv/Vermittlungsarbeit/Schwanse_Dreissigjaehriger_Krieg_Wasserburg.pdf (17.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Senckenberg, Sammlung der Reichs-Abschiede}}&lt;br /&gt;
* Heinrich Christian von Senckenberg/Johann Jacob Schmauß, 1747 (Neue und vollständigere Sammlung der Reichs-Abschiede, Band 3). URL: http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10492672-0 (16.4.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Steffan, So wurde in Kling Recht gesprochen}}&lt;br /&gt;
* Ferdinand Steffan, So wurde in Kling Recht gesprochen. 1978 (Der Heimatspiegel. Blätter für Heimatkunde und Heimatpflege, Beilage zum Trostberger Tagblatt und zum Traunreuter Anzeiger, 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Steffan, Bildhauer des Barock}}&lt;br /&gt;
* Ferdinand Steffan, Wasserburger Bildhauer des Barock. 2012 (Sonderband der Schriftenreihe Heimat am Inn. Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Steffan, Wasserburg und das Salz}}&lt;br /&gt;
* Ferdinand Steffan, Wasserburg und das Salz. Quellen zur Geschichte des Salzhandels in der Innstadt, 1995 (Materialhefte des Städtischen Museums Wasserburg/Inn, 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Vietzen, Der Münchner Salzhandel im Mittelalter}}&lt;br /&gt;
* Hermann Vietzen, Der Münchner Salzhandel im Mittelalter. 1158-1587, 1936 (Kultur und Geschichte. Freie Schriftfolge des Stadtarchiv München, 22).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Wanderwitz, Salzhandel und Salzproduktion}}&lt;br /&gt;
* Heinrich Wanderwitz, Salzhandel und Salzproduktion - Indikatoren für die Entwicklung der hochmittelalterlichen altbayerischen Stadtlandschaft. in: Wilhelm Rausch (Hg.), Stadt und Salz 1988, (Beiträge zur Geschichte der Städte Mitteleuropas, 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Wanderwitz, Studien zum mittelalterlichen Salzwesen}}&lt;br /&gt;
* Heinrich Wanderwitz, Studien zum mittelalterlichen Salzwesen, 1984 (Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte, 73).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Weissthanner, Die Urkunden und Urbare des Klosters Schäftlarn}}&lt;br /&gt;
* Anton Weissthanner (Hg.), Die Urkunden und Urbare des Klosters Schäftlarn. 1957 (Quellen und Erörterungen zur bayerischen Geschichte. Neue Folge 10,2, Nr. 13).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Zeeden, Hegemonialkriege und Glaubenskämpfe}}&lt;br /&gt;
* Ernst Walter Zeeden, Hegemonialkriege und Glaubenskämpfe 1556-1648, 2. Aufl. 1980 (Propyläen-Geschichte Europas 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen in Sammelwerken==&lt;br /&gt;
Veröffentlichungen in Sammelwerken werden in folgender Form angegeben:&amp;lt;br&amp;gt; Vorname Name, Titel. ggf. Untertitel, in: Vorname Name/Vorname Name (Hg.), Sammelwerk Titel. ggf. Untertitel, Jahr, ggf. Seite von bis (nur Zahl). Ggf. Hinweis auf retrodigitalisierte Literatur.&amp;lt;br&amp;gt; Die Auflistung erfolgt als Verfasserverzeichnis alphabetisch geordnet nach Nachname.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Adelung, Art. Einspännig}}&lt;br /&gt;
* Adelung, Art. Einspännig. in: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1793, Band 1, 1748. URL: http://www.zeno.org/nid/20000124877 (10.06.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Eichstaedt, Zoll}}&lt;br /&gt;
* Andreas Eichstaedt, Zoll. in: Wolfgang Stammler u. a. (Hg.), Handwörterbuch zur Deutschen Rechtsgeschichte. 5 Bde., 1964-1998, Bd. 5, Spalte 1753-1757.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Epple, Die Salzstraße}}&lt;br /&gt;
* Alois Epple, Die Salzstraße durch Landsberg a. Lech. in: ders. (Hg.), Das weiße Gold. Landsberg a. Lech und das Salz, 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gerstenberg, Aiblinger}}&lt;br /&gt;
* Walter Gerstenberg, Aiblinger, Johann Kaspar. in: Neue Deutsche Biographie, 1953, Bd. 1, 114. URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118868306.html#ndbcontent (6.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Goetz, Albrecht V.}}&lt;br /&gt;
* Walter Goetz, Albrecht V. in: Neue Deutsche Biographie, 1953, Bd. 1, 158-160. URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118647571.html#ndbcontent (17.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Deutsches Wörterbuch, Art. Einspännig}}&lt;br /&gt;
* Jacob und Wilhelm Grimm, Art. Einspännig, in: Jacob und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden, 1854-1961, Bd. 3, 301-302. URL: http://www.woerterbuchnetz.de/DWB?lemma=einspaennig (10.06.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Deutsches Wörterbuch, Art. Federspiesz}}&lt;br /&gt;
* Jacob und Wilhelm Grimm, Art. Federspiesz. in: Jacob und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden, 1854-1961, Bd. 3, 1408. URL: http://www.woerterbuchnetz.de/DWB?lemma=federspiesz (10.06.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Haid, Salz, Salzgewinnung, Salzhandel}}&lt;br /&gt;
* Oliver Haid, Art. Salz, Salzgewinnung, Salzhandel. § 1 Kulturanthropologisches, in: Herbert Jankuhn u. a. (Hg.), Realenzyklopädie der Germanischen Altertumskunde. 35 Bde., 1973-2008, Bd. 26, 355.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Haupt, DP-Camps}}&lt;br /&gt;
* Matthias Haupt, Die jüdischen DP-Camps im Spiegel der regionalen Quellen. in: Jim G. Tobias, Nicole Grom (Hg.), Gabersee und Attel. Wartesäle zur Emigration, Die jüdischen Displaced Persons Camps in Wasserburg 1946-50, 2016, 123-150.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Hocquet/Palme, Das Salz in der Rechts- und Handelsgeschichte}}&lt;br /&gt;
* Jean-Claude Hocquet/Rudolf Palme(Hg.), Das Salz in der Rechts- und Handelsgeschichte. Kongressakten / Internationaler Salzkongress, 26. September bis 1. Oktober 1990, 1991.&lt;br /&gt;
{{Anker|Krünitz, Art. Doppel=Haken}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz, Art. Doppel=Haken. in: ders. (Hg.), Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft, 1776, Bd. 9, 376. URL: http://www.kruenitz1.uni-trier.de/home.htm (16.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Krünitz, Art. Durchzug}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz, Art. Durchzug. in: ders. (Hg.), Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft, 1785, Bd. 9, 781. URL: http://www.kruenitz1.uni-trier.de/home.htm (16.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Krünitz, Art. Furier}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz, Art. Furier. in: ders. (Hg.), Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft, 1778, Bd. 15, 473f. URL: http://www.kruenitz1.uni-trier.de/home.htm (16.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Krünitz, Art. Haken}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz, Art. Haken. in: ders. (Hg.), Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft, 1780, Bd. 21, 205-213. URL: http://www.kruenitz1.uni-trier.de/home.htm (16.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Krünitz, Art. Kanone}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz, Art. Kanone. in: ders. (Hg.), Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft, 1785, Bd. 34, 184-495. URL: http://www.kruenitz1.uni-trier.de/home.htm (16.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
{{Anker|Krünitz, Art. Karren=Büchse}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz, Art. Karren=Büchse. in: ders. (Hg.), Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft, 1785, Bd. 35, 199. URL: http://www.kruenitz1.uni-trier.de/home.htm (16.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Krünitz, Art. Schweinsfeder}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz, Art. Schweinsfeder. in: ders. (Hg.), Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft, 1830, Bd. 151, 142. URL: http://www.kruenitz1.uni-trier.de/home.htm (16.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Krünitz, Art. Steinstück}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz, Art. Steinstück. in: ders. (Hg.), Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft, 1840, Bd. 173, 59. URL: http://www.kruenitz1.uni-trier.de/home.htm (16.4.2019/kein Permalink)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Anker|Krünitz, Art. Sturmhaube}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz, Art. Sturmhaube, in: ders. (Hg.), Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft, 1841, Bd. 177, 484f. URL: http://www.kruenitz1.uni-trier.de/home.htm (16.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Liedke, Leb, Wolfgang}}&lt;br /&gt;
* Volker Liedke, Leb, Wolfgang. in: Neue Deutsche Biographie, 1985, Bd. 14, 16. URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd129047813.html#ndbcontent (15.5.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Mayr-Deisinger, Wolf Dietrich von Raittenau}}&lt;br /&gt;
* Karl Mayr-Deisinger, Wolf Dietrich von Raittenau, Erzbischof von Salzburg, in: Allgemeine Deutsche Biographie 43, 1898, 723–726.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Arkebuse}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Arkebuse. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1905, Bd. 1, 772. URL: http://www.zeno.org/nid/20006251102 (10.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Doppelhaken}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Doppelhaken. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, Bd. 5, 125. URL: http://www.zeno.org/nid/20006505228 (10.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Fähnlein}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Fähnlein. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, Bd. 6, 269. URL: http://www.zeno.org/nid/20006585353 (16.4.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Fragner}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Fragner. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, Bd. 6, 814. URL: http://www.zeno.org/nid/20006628583 (16.4.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Goldkrone}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Goldkrone. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1907, Bd. 8, 100. URL: http://www.zeno.org/nid/20006695744 (16.4.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hafner}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hafner. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1907, Bd. 8, 607. URL: http://www.zeno.org/nid/2000672986X (16.4.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1907, Bd. 8, 639. URL: &lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20006731945 (10.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hellebarde}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hellebarde. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1907, Bd. 9, 147. URL: &lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20006759939 (13.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Helm [1]}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Helm. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1907, Bd. 9, 152. URL: http://www.zeno.org/nid/20006760341 (10.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Reißspieß}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Reißspieß. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1908, Bd. 16, 771. URL: http://www.zeno.org/nid/20007335598 (10.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rente}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rente. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1908, Bd. 16, 805f. URL: http://www.zeno.org/nid/20007339135 (10.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rüstungen und Waffen I}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rüstungen und Waffen I. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1909, Bd. 17. URL: http://www.zeno.org/nid/20007742339 (10.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Seitengewehr}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Seitengewehr. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1909, Bd. 18, 308-309. URL: http://www.zeno.org/nid/2000746004X (10.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Mohnhaupt, Privileg}}&lt;br /&gt;
* Heinz Mohnhaupt, Art. Privileg. in: Friedrich Jaeger (Hg.), Enzyklopädie der Neuzeit. 16 Bde., 2005-2012, Bd. 10, Spalte 391-401.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Palme, Zusammenfassung}}&lt;br /&gt;
* Rudolf Palme, Zusammenfassung und Ausblick. in: Jean-Claude Hocquet/ders. (Hg.), Das Salz in der Rechts- und Handelsgeschichte. Kongressakten / Internationaler Salzkongress, 26. September bis 1. Oktober 1990, 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Pitz, Zoll}}&lt;br /&gt;
* Ernst Pitz, Art. Zoll I. Mittel- und Westeuropa, in: Robert-Henri Bautier u.a. (Hg.), Lexikon des Mittelalters. 9 Bde., 1980-1999, Bd. 9, Spalte 666-669.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Putzer, Salzregal}}&lt;br /&gt;
* Peter Putzer, Art. Salzregal. in: Wolfgang Stammler u. a. (Hg.), Handwörterbuch zur Deutschen Rechtsgeschichte. 5 Bde., 1964-1998, Bd. 4, Spalte 1291-1293.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Repgen, Dreißigjähriger Krieg}}&lt;br /&gt;
* Konrad Repgen, Dreißigjähriger Krieg, in: Theologische Realenzyklopädie, Band 9, 1982, 169-188.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Sauerbrey, Stadtverteidigung}}&lt;br /&gt;
* Beate Sauerbrey, Bürger und Stadtverteidigung. Die städtische Wehrverfassung am Beispiel Braunschweigs, in: Matthias Puhle (Hg.), Hanse, Städte, Bünde. Die sächsischen Städte zwischen Elbe und Weser um 1500, Band 1, 1996, 182-190.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Schulze, Landesdefensionen}}&lt;br /&gt;
* Winfried Schulze, Die deutschen Landesdefensionen im 16. und 17. Jahrhundert. in: Johannes Kunisch (Hg.), Staatsverfassung und Heeresverfassung in der europäischen Geschichte der frühen Neuzeit. 1986, 129-149.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Schwertl, Stephan II.}}&lt;br /&gt;
* Gerhard Schwertl, Stephan II., in: Neue Deutsche Biographie 25, 2013, 256 f. URL:  https://www.deutsche-biographie.de/pnd13687570X.html#ndbcontent (10.6.2019).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Seifert, Georgianum}}&lt;br /&gt;
* Arno Seifert, Das Georgianum (1494-1600). Frühe Geschichte und Gestalt eines staatlichen Stipendienkollegs, in: Heinz Jürgen Real, Die privaten Stipendienstiftungen der Universität Ingolstadt im ersten Jahrhundert ihres Bestehens. 1972, 147-206.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Steffan, Die Grabdenkmäler der Klinger Beamten}}&lt;br /&gt;
* Ferdinand Steffan, Die Grabdenkmäler der Klinger Beamten. in: Gemeinde Schnaitsee (Hg.), Heimatbuch Schnaitsee. Band 2, 2010, 763-784.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Stöllner, Salz, Salzgewinnung, Salzhandel}}&lt;br /&gt;
* Thomas Stöllner, Art. Salz, Salzgewinnung, Salzhandel. § 3 Archäologisches, in: Herbert Jankuhn u. a. (Hg.), Realenzyklopädie der Germanischen Altertumskunde. 35 Bde., 1973-2008, Bd. 26, 357.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Weber, Johann Georg Krünitz}}&lt;br /&gt;
* Wolfhard Weber, Krünitz, Johann Georg, 1982 (Neue Deutsche Biographie, 13), 110-111. URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd11919063X.html#ndbcontent (15.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation}}&lt;br /&gt;
* Brigitte Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation und Wehrwesen niedersächsischer Städte am Ausgang des Mittelalters, in: Matthias Puhle (Hg.), Hanse, Städte, Bünde. Die sächsischen Städte zwischen Elbe und Weser um 1500, Band 1, 1996, 173-181.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen in Zeitschriften/Zeitungen==&lt;br /&gt;
Veröffentlichungen in Zeitschriften werden in folgender Form angegeben:&amp;lt;br&amp;gt; Vorname Name, Titel. ggf. Untertitel, in: Zeitschrift/Zeitung, Band/Heft (Jahr/genaues Datum), Seite von bis (nur Zahl). Ggf. Hinweis auf retrodigitalisierte Literatur. &amp;lt;br&amp;gt; Die Auflistung erfolgt als Verfasserverzeichnis alphabetisch geordnet nach Nachname.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Brunhuber, Päpstliche Urkunde 1519}}&lt;br /&gt;
* Kaspar Brunhuber, Päpstliche Urkunde. in: Heimat am Inn. Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, 1/Heft 18 (1927), 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Ferchl, Behörden und Beamte 1}}&lt;br /&gt;
* Georg Ferchl, Bayerische Behörden und Beamte. 1550-1804, Erster Teil, in: Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte, 53 I (1911/12). URL: https://archive.org/details/bub_gb_abYaAQAAMAAJ/page/n9 (11.4.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Ferchl, Behörden und Beamte 2}}&lt;br /&gt;
* Georg Ferchl, Bayerische Behörden und Beamte. 1550-1804, Zweiter Teil, in: Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte, 53 II (1911/12). URL: https://archive.org/details/bub_gb_abYaAQAAMAAJ/page/n9 (11.4.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Geiger, &#039;&#039;Threulich und ohne Gefährde&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
* Martin Geiger, &#039;&#039;Threulich und ohne Gefährde.&#039;&#039; Ämter und Eide im alten Wasserburg, in: Heimat am Inn. Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, 30/31 (= Jahrbuch 2010/2011, 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Harms, Städtisches Militärwesen}}&lt;br /&gt;
* Detlef Harms, Städtisches Militärwesen im späten Mittelalter, in: Militärgeschichte 29/5 (1990), 441-448.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Steffan, Schlacht Hohenlinden}}&lt;br /&gt;
* Ferdinand Steffan, Die Schlacht bei Hohenlinden. in: Heimat am Inn. Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, 24/25 (= Jahrbuch 2004/2005, 2006), 207-266.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Steffan, spätgotische Sepulkralplastik zu St. Jakob}}&lt;br /&gt;
* Ferdinand Steffan, Die spätgotische Sepulkralplastik zu St. Jakob. in: Heimat am Inn. Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, 5 (= Jahrbuch 1984), 71-114.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Steffan, Läuten für 33 Jahre Ablass}}&lt;br /&gt;
* Ferdinand Steffan, Läuten für 33 Jahre Ablass. in: Wasserburger Zeitung, 92 (20.4.2011), 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Vollmann, Ludwig Weningers letzte Reise}}&lt;br /&gt;
* Norbert Vollmann, Ludwig Weningers letzte Reise. Lorenz Gropp brachte den in Öttershausen von einem GI erschossenen Soldaten per Pferdewagen nach Gaibach, in: Mainpost 246 (2012), 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Vollmann, Weningers Soldaten-Kreuz}}&lt;br /&gt;
* Norbert Vollmann, Weningers Soldaten-Kreuz ist aufgetaucht. Der für Öllershausen zuständige Gutsverwalter hat es nach der Entfernung in Verwahrung genommen, in: Mainpost 265 (2012), 27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|o.V., Erinnerung an den Kreuzestod}}&lt;br /&gt;
* Ohne Verfasser, Erinnerung an den Kreuzestod, in: Wasserburger Zeitung, 9.4.1979, 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen im Internet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Barbarics-Hermanik, Türkengefahr}}&lt;br /&gt;
* Zsuzsa Barbarics-Hermanik, Türkengefahr (Spätmittelalter/Frühe Neuzeit). in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Türkengefahr_(Spätmittelalter/Frühe_Neuzeit) (15.04.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|DDB, Tobias Volkmer}}&lt;br /&gt;
* deutsche-digitale-bibliothek.de (Hg.), Tobias Volkmer. URL: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/121909034 (28.05.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Dickey, Hans Hofmann Schule für Bildende Kunst}}&lt;br /&gt;
* Tina Dickey, Hans Hofmann Schule für Bildende Kunst. in: Historisches Lexikon Bayerns. URL: http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Hans_Hofmann_Schule_für_Bildende_Kunst (18.12.2018/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Diem, Freiheitsaktion Bayern}}&lt;br /&gt;
* Veronika Diem, Freiheitsaktion Bayern (FAB). in: Historisches Lexikon Bayerns. URL: https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Freiheitsaktion_Bayern_(FAB) (6.3.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Glasauer, Bayerischer Krieg}}&lt;br /&gt;
* Bernhard Glasauer, Bayerischer Krieg. 1420-1422, in: Historisches Lexikon Bayerns. URL: https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Bayerischer_Krieg,_1420-1422 (18.8.2018/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|historicum.net, Fürstenaufstand}}&lt;br /&gt;
* historicum.net (Hg.), Fürstenaufstand. URL: https://www.historicum.net/themen/reformation/glossar/f (15.4.2019/kein Permalink) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|historicum.net, Schmalkaldischer Krieg}}&lt;br /&gt;
* historicum.net (Hg.), Schmalkaldischer Krieg. URL: https://www.historicum.net/themen/reformation/glossar/s/ (15.4.2019/kein Permalink) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Hoser, Entnazifizierung}}&lt;br /&gt;
* Paul Hoser, Entnazifizierung. in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Entnazifizierung (19.3.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Murr, Schlacht von Mühldorf}}&lt;br /&gt;
* Karl Borromäus Murr, Schlacht von Mühldorf 1322. in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Schlacht von Mühldorf, 1322 (21.8.2018/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|numispedia, Pfundner}}&lt;br /&gt;
* numispedia (Hg.), Pfundner. URL: http://www.numispedia.de/Pfundner (16.4.2019/kein Permalink) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Preysing, Preysing, Ulrich}}&lt;br /&gt;
* Preysing, Ulrich, Indexeintrag. in: Deutsche Biographie, URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd136647715.html  (16.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Reif, kurtrierische Musterung}}&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Reif, Die kurtrierische Musterung der Maifeld- und Moselortschaften der kurtrierischen Ämter Münstermaifeld, Kobern und Alken. in: Rundbrief der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V. 28 (2006), 10-21, URL: http://www.wgff.de/koblenz/download/rb28.pdf (10.06.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Riedmann, Friede von Schärding}}&lt;br /&gt;
* Josef Riedmann, Friede von Schärding, 29. September 1369. in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Friede_von_Sch%C3%A4rding,_29._September_1369, (10.6.2019).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Schulze, Schulze, Winfried}}&lt;br /&gt;
* Schulze, Winfried, Indexeintrag. in: Deutsche Biographie, URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd121679527.html (14.06.2019/ kein Permalink) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Virnich, Bauernkrieg}}&lt;br /&gt;
* Carl-Josef Virnich, Der &amp;quot;Deutsche Bauernkrieg&amp;quot; - Einführung. in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/5b/ (02.12.2018) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Simon, Wissenschaftspolitik im Nationalsozialismus}}&lt;br /&gt;
* Gerd Simon, Wissenschaftspolitik im Nationalsozialismus und die Universität Prag (Schriftenreihe der Gesellschaft für interdisziplinäre Forschung Tübingen). URL: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-2172  (29.4.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Haushaltsplan der Heiliggeist-Spitalstiftung 2019}}&lt;br /&gt;
* Stadt Wasserburg a. Inn (Hg.) Haushaltssatzung und Haushaltsplan der Heiliggeist-Spitalstiftung 2019. URL: https://www.wasserburg.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Wasserburg/Stadt_Buerger/Stadtverwaltung/Haushalt/haushalt_stiftung_2019.pdf (8.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Stadt Wasserburg, ISEK}}&lt;br /&gt;
* Stadt Wasserburg a. Inn (Hg.) INTEGRIERTES STÄDTEBAULICHES ENTWICKLUNGSKONZEPT. Stadt Wasserburg, LANDKREIS ROSENHEIM. URL: http://bauleitplanung.wasserburg.de/isek/broschuerefinalreduziert.pdf (31.5.2019/kein Permalink)/ https://www.wasserburg.de/de/stadt-buerger/planen-bauen/stadtentwicklung-isek/ (31.5.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unveröffentlichte Literatur/Handschriften/Skripten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Franz, Grabsteine in Bayern, 1}}&lt;br /&gt;
* Johann Franz, Sammlung von abgebildeten Grabsteinen und anderen Monumenten in Bayern. Band 1, 17./18. Jh. (Bayerische Staatsbibliothek München, Handschriftenabteilung, Cgm 2267(1)). URL: [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00010325/images/ urn:nbn:de:bvb:12-bsb00010325-2] (24.5.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Franz, Grabsteine in Bayern, 2}}&lt;br /&gt;
* Johann Franz, Sammlung von abgebildeten Grabsteinen und anderen Monumenten in Bayern. Band 2, 17./18. Jh. (Bayerische Staatsbibliothek München, Handschriftenabteilung, Cgm 2267(2)). URL: [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00010324/images/ urn:nbn:de:bvb:12-bsb00010324-7] (24.5.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Franz, Grabsteine in Bayern, 3}}&lt;br /&gt;
* Johann Franz, Sammlung von abgebildeten Grabsteinen und anderen Monumenten in Bayern. Band 3, 17./18. Jh. (Bayerische Staatsbibliothek München, Handschriftenabteilung, Cgm 2267(3)). URL: [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00016181/images/ urn:nbn:de:bvb:12-bsb00016181-2] (24.5.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Franz, Grabsteine in Bayern, 4}}&lt;br /&gt;
* Johann Franz, Sammlung von abgebildeten Grabsteinen und anderen Monumenten in Bayern. Band 4, 17./18. Jh. (Bayerische Staatsbibliothek München, Handschriftenabteilung, Cgm 2267(4)). URL: [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00016180/images/ urn:nbn:de:bvb:12-bsb00016180-7] (24.5.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Haupt, Quellenstudie Displaced Persons Camps}}&lt;br /&gt;
* Matthias Haupt, Vorangehende Quellenstudie zum Aufsatz &#039;&#039;Die jüdischen Displaced Persons Camps Gabersee und Attel im Spiegel der lokalen und regionalen Quellen&#039;&#039; für die Publikation: Jim G. Tobias, Nicole Grom (Hg.), Gabersee und Attel. Wartesäle zur Emigration, Die jüdischen Displaced Persons Camps in Wasserburg 1946-50, 2016. (StadtA Wasserburg a. Inn, Präsenzbibliothek, Bav7520).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler}}&lt;br /&gt;
* Joseph Höckmayr, Die Friedhöfe und Grabdenkmäler in Wasserburg a/Inn. Unveröffentlichtes Maschinenskript, 1945. (StadtA Wasserburg a. Inn, Altsignatur, Archiv 2, Saal, (68), F2, Nr. 97). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Kirmayer, Chronik}}&lt;br /&gt;
* Josef Kirmayer, Chronik der Stadt Wasserburg a. Inn. Unveröffentlichtes handschriftliches Manuskript, 26 Bände, bis 1957. (StadtA Wasserburg a. Inn, Präsenzbibliothek, Lesesaal Handapparat. Dort ebenfalls einsehbar, die in den Jahren 2005-2018 erstellte elektronische Abschrift). [Hinweis: Die Chronik ist nicht mit Seitenzahlen versehen, in der Regel werden die Einträge daher nach Jahresangaben zitiert.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch}}&lt;br /&gt;
* Joseph M[aria] Lehner-Burgstall, Wasserburger Grabsteinbuch. Handschriftliches Skript auf Karteikarten, 1913. (StadtA Wasserburg a. Inn, VI5779, Altsignatur, Archiv 2, Saal F8,2 Nr.106).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi}}&lt;br /&gt;
* Johann Nikolaus J. Graf Zech von Lobming, Die Pfarrkirche S. Jacobi zu Wasserburg hat von bemerkenswürdigen Epitaphien, und Monumenten folgende Stücke [...]. Ende 18. Jh. (Bayerische Staatsbibliothek München, Handschriftenabteilung, Cgm 7491/51 – 61; Cgm 7492-40).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Prey, Genealogie des bayrischen Adels}}&lt;br /&gt;
* Johann Michael Wilhelm von Prey, Des Johann Michael Wilhelm von Prey, freisingischen Hofcammer-Directors, Sammlung zur Genealogie des bayrischen Adels, in alphabetischer Ordnung. Band 15, 1740. (Bayerische Staatsbibliothek München, Handschriftenabteilung, Cgm 2290(15)). URL: [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0003/bsb00036572/images/ urn:nbn:de:bvb:12-bsb00036572-2] (27.5.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflistung der Verwahrer erfolgt in der Reihenfolge, die der Relevanz der dort vorhandenen Quellen für das Projekt entspricht. Die Reihung innerhalb der Gruppen erfolgt in der Regel alphanumerisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[https://www.wasserburg.de/stadtarchiv/startseite/ Stadtarchiv Wasserburg a. Inn (StadtA Wasserburg a. Inn)]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bestand I. &#039;Altes Archiv&#039; (14.-19. Jh.) &#039;Kommunalarchiv&#039; (Archiv der Rats-bzw. Magistratsverwaltung) und &#039;Stiftungsarchiv&#039; (Archiv der Rats-bzw. Magistratsverwaltung: Kirchen- und Stiftungsverwaltung)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Urkunden====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====I.1.a) Altes Archiv, Kommunalarchiv, Urkunden=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a357}}&lt;br /&gt;
* Stephan und Johann, Herzöge von Bayern, verleihen der Stadt Wasserburg die Freiheit den Salzscheibenpfennig einzunehmen unter der Bedingung, die nächsten 6 Jahre 1 Münchner Pfennig von jeder Salzscheibe abzugeben, Urkunde vom 16.04.1376, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a357.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I1a358}}&lt;br /&gt;
* Herzog Stephan von Bayern gewährt der Stadt Wasserburg das Recht, einen Salzstadel, Fleischbänke und einen Ziegelstadel zu errichten und gesteht ihnen die Einnahmen aus Geldstrafen, die der Rat verhängt hat, zu, Urkunde vom 12.06.1392, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a358.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a359}}&lt;br /&gt;
* Herzog Ludwig von Bayern verleiht der Stadt Wasserburg das Recht, einen Pfennig Zoll von jeder Salzscheibe, die über die Brücke in die Stadt kommt, einzunehmen, Urkunde vom 09.02.1416, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a359.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I1a360}}&lt;br /&gt;
* Herzog Ludwig von Bayern überträgt der Stadt Wasserburg den Marktzoll und den Scheibenpfennig von jeder Scheibe Salz, die über die Brücke in die Stadt kommt auf ewige Zeiten, Urkunde vom 11.04.1439, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a360.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I1a362}}&lt;br /&gt;
* Herzog Ludwig bestätigt der Stadt Wasserburg das Rechtsbuch, den Brandbrief und alte Freiheiten, nämlich, dass kein Stadtrichter ohne ihre Zustimmung eingesetzt wird, dass sie die Nachsteuer erheben dürfen, dass an Michaeli ein Jahrmarkt abgehalten werden darf, dass sie einen Zoll erheben dürfen, um die Straßen zu pflastern, dass sie von Ungeld auf Wein oder andere Getränke befreit sind, dass sie den Salzscheibenpfennig erheben dürfen und dass der Herzog der Kirche St. Jakob die Stadtwaageübereignet hat, damit sie davon die Beleuchtung zahlen können, Urkunde vom 31.01.1417, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a362.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I1a363}}&lt;br /&gt;
* Abt Leonhardus, Prior Petrus und der Konvent des Klosters Attel fertigen der Stadt Wasserburg eine Abschrift einer Urkunde Herzog Wilhelms und Herzog Ludwigs vom 21.03.1514 aus, in der diese die Freiheit der Stadt Rosenheim für den Salzhandel aufheben und die Stadt Wasserburg in ihre ursprünglichen Rechte bezüglich des Salzhandels wieder einsetzen; das Kloster Attel beglaubigt die Abschrift, Urkunde vom 18.02.1516, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a363.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I1a364}}&lt;br /&gt;
* Herzog Wilhelm und Herzog Ludwig heben das Salzhandelsprivileg des Marktes Rosenheim auf und gestehen der Stadt Wasserburg wieder das alleinige Salzhandelsrecht über den Inn zwischen Kufstein und Ötting zu; sie erbauen der Stadt einen Salzstadel, dessen Unterhalt die Stadt aus den Einnahmen des Salzscheibenpfennigs zahlen sollen, Urkunde vom 22.07.1529, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a364.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I1a535}}&lt;br /&gt;
* Herzog Albrecht eint einen Streit zwischen Traunstein und Wasserburg um den Salzhandel dahingehend, dass Wasserburg weiterhin in seinem Salzhandelsweg frei ist und sowohl über Altenmarkt als auch über Traunstein fahren darf, ohne das Salz in Traunstein niederzulegen, und sie dürfen auch erst in Traunstein das Salz aufnehmen, Urkunde vom 15.11.1507, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a535.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a1181}}&lt;br /&gt;
* Stiftbrief der Herzog-Georg-Stiftung, Urkunde vom 12.01.1495, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a1181.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a1532}}&lt;br /&gt;
* Paulus Kager, Stadtschreiber von Wasserburg, setzt in seinem Testament für den Fall, dass ihm keine Kinder mehr geboren werden sollten, seine Ehefrau Elisabeth als Haupterbin ein und bedenkt auch seine fünf Geschwister mit Geldbeträgen, Urkunde vom  27.04.1610, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a1532.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====I.2.a) Altes Archiv, Stiftungsarchiv, Urkunden=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I2a346}}&lt;br /&gt;
* Bischof Philippus von Freising und der Generalvikar Conradus bestätigen einen Bulle Papst Leos X. für Wolfgang Waldner mit einer Erlaubnis zur Stiftung eines regelmäßig stattfindenden Angstläuten mit der großen Glocke in der Pfarrkirche St. Jakob, Urkunde vom 01.06.1519, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a346.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I2a353}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Waldner und seine Frau Elspeth stiften 23 Schilling Pfennig auf seinem Haus in der Scheiben beim Friedhof für ein Angstläuten am Donnerstagabend mit der großen Glocke von St. Jakob nach dem abendlichen Ave-Maria-Läuten, Urkunde vom 23.06.1519, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a353.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a424}}&lt;br /&gt;
* Wolf Ernst Gruner, Pfarrer von Wasserburg, stiftet 400fl, auszuzahlen in halbjährlichen Gilten von 20fl zur Herzog-Georg-Stiftung, Urkunde vom  10.04.1608, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a424.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I2a483}}&lt;br /&gt;
* Papst Leo X. bestätigt die Stiftung eines Angstläutens in der Pfarrkirche St. Jakob durch Wolfgang Waldner und gewährt ihm dafür einen Ablass, Urkunde vom 14.01.1518, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a483.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a795}}&lt;br /&gt;
* Sigmund Wolff und seine Frau Margreth bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Erhalt von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 10.06.1503, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a795.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a796}}&lt;br /&gt;
* Jörg Schickfeys, Schmied in Wasserburg, und seine Frau Barbara bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom  10.04.1521, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a796.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a797}}&lt;br /&gt;
* Ulrich Carl und seine Frau Anna (geb. Leb) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom  16.09.1517, StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a797.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a798}}&lt;br /&gt;
* Wolffganng Zettl und seine Frau Anna (geb. Erfenperger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom  26.11.1535, StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a798.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a799}}&lt;br /&gt;
* Paul Punzenpeuntt und seine Frau Margret (geb. Erfenperger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 16.09.1537, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a799.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a800}}&lt;br /&gt;
* Jörg Ardinger und seine Frau Ursula (geb. Ameranger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 08.04.1546, StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a800.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a801}}&lt;br /&gt;
* Philipp Frölich und seine Frau Magdalena (geb. Freyschirn) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 23.12.1536, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a801.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a802}}&lt;br /&gt;
* Hanns Dumbserger und seine Frau Warbara [!] (geb. Amringer) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 30.12.1540, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a802.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a803}}&lt;br /&gt;
* Lienhard Stetner und seine Frau Margreth (geb. Khupferschmidt) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 09.12.1538, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a803.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a804}}&lt;br /&gt;
* Lienhard Khitzinger und seine Frau Apollonia (geb. Walch) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 06.03.1539, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a804.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a805}}&lt;br /&gt;
* Cristof Weger und seine Frau Dorothea (geb. Retersperger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 17.09.1539, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a805.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a806}}&lt;br /&gt;
* Andres Gleicher und seine Frau Warbara (geb. Denckh) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 22.03.1540, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a806.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a807}}&lt;br /&gt;
* Christoff Schmaisser und seine Frau Margreth (geb. Halbtner) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 23.07.1540, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a807.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a808}}&lt;br /&gt;
* Thoman Haß und seine Frau Ursula (geb. Haslmair) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 17.01.1551, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a808.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a809}}&lt;br /&gt;
* Matheus Linder und seine Frau Barbara (geb. Haslmair) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 13.10.1550, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a809.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a810}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gauershaimer und seine Frau Warbara (geb. Wies) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 03.09.1550, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a810.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a811}}&lt;br /&gt;
* Dietrich Zorn und seine Frau Ursula (geb. Lampl) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 18.04.1550, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a811.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a812}}&lt;br /&gt;
* Martin Puecher und seine Frau Elspeth (geb. Hintter) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom  20.12.1549, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a812.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a813}}&lt;br /&gt;
* Gotfried Khuener und seine Frau Anna (geb. Prentl) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 16.03.1547, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a813.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a814}}&lt;br /&gt;
* Jörg Frienauer und seine Frau Margretha (geb. Grasweger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom  28.04.1544, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a814.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a815}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Veisacher und seine Frau Anna (geb. Hofstetter) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 17.03.1544, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a816}}&lt;br /&gt;
* Michl Neuchinger und seine Frau Margretha (geb. Dinglfinger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 26.02.1543, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a816.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a817}}&lt;br /&gt;
* Hanns Mair und seine Frau Magdalena (geb. Latterstatter) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 21.03.1552, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a817.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a818}}&lt;br /&gt;
* Hanns Aicher und seine Frau Anna (geb. Walttersperger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 21.03.1552, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a818.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a819}}&lt;br /&gt;
* Christoff Wurm und seine Frau Margreth (geb. Heckhsperger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 21.06.1565, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a819.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a820}}&lt;br /&gt;
* Hans Rech und seine Frau Maria (geb. Prenndl) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 07.07.1564, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a820.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a821}}&lt;br /&gt;
* Andree Gurckhe und seine Frau Apollonia (geb. Khitzinger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 03.11.1564, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a821.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a822}}&lt;br /&gt;
* Sibilla Wenndenschlögl (geb. Fellner) uns ihr Anweiser (Vormund) Jörg Ahaimer bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 08.02.1564, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a822.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a823}}&lt;br /&gt;
* Jörg Nestlpeckh und seine Frau Warbara (Barbara) (geb. Khaltnecker) bestätigt der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 14.09.1563, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a823.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a824}}&lt;br /&gt;
* Pauls Khaller und seine Frau Brigitta (geb. Otltzhaimer) bestätigt der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 20.02.1562, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a824.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a825}}&lt;br /&gt;
* Hanns Clain und seine Frau Magdalena (geb. Irnkhauf) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 31.01.1562, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a825.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a826}}&lt;br /&gt;
* Anna Rinstinger und ihr Anweiser (Vormund) Hans Grueber bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 02.07.1561, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a826.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a827}}&lt;br /&gt;
* Thoman Vischpacher und seine Frau Margreth (geb. Fletzinger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 06.07.1558, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a827.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a828}}&lt;br /&gt;
* Matheus Vedl und seine Frau Ursula (geb. Cranest) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 09.07.1561, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a828.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a829}}&lt;br /&gt;
* Jörg Weiß und seine Frau Magdalena (geb. Hueber) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 27.02.1558, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a829.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a830}}&lt;br /&gt;
* Andree Talhaimer und seine Frau Ottillia (geb. Alltnmarckhter) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 02.12.1560, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a830.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a831}}&lt;br /&gt;
* Cristoff Kherstorffer und seine Frau Catherina (geb. Humbhauser) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 18.03.1560, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a831.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a833}}&lt;br /&gt;
* Cristoff Walderstetter und seine Frau Margreth (geb. Etlinger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 13.10.1558, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a833.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a834}}&lt;br /&gt;
* Wolfganng Hofstetter und seine Frau Margreth (geb. Perger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 22.03.1557, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a834.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a835}}&lt;br /&gt;
* Hanns Meisl und seine Frau Warbara (Barbara) (geb. Winckhler) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 21.09.1557, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a835.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a836}}&lt;br /&gt;
* Anton Peckh und seine Frau Wandula (geb. Grienseis) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 25.01.1556, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a836.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a837}}&lt;br /&gt;
* Hanns Peuerweckh und seine Frau Barbara (geb. Brandtwischer) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 22.01.1555, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a837.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a838}}&lt;br /&gt;
* Peter Nidermair und seine Frau Margreth (geb. Veldmulner) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 07.03.1556, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a838.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a839}}&lt;br /&gt;
* Rueprecht Schundt und seine Frau Felicitas (geb. Otltzhaimer) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 07.03.1556, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a839.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a840}}&lt;br /&gt;
* Cristan Stadler und seine Frau Warbara (Barbara) (geb. Khratzer) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 18.03.1555, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a840.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a841}}&lt;br /&gt;
* Hans Herbsthaimer und seine Frau Affra (geb. Haslmair) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 14.06.1553, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a841.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a842}}&lt;br /&gt;
* Jörg Lehner und seine Frau Ursula (geb. Garscher) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 04.03.1553, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a842.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a843}}&lt;br /&gt;
* Thoman Graff und seine Frau Margreth (geb. Menn) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 11.07.1547, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a843.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Akten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====I.1.b) Altes Archiv, Kommunalarchiv, Akten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b334}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b334 (= Landesfürstliche Befehle und Anordnungen, 1527-1598).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b348}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b348 (= Musterungen Wasserburger Bürger, 1582-1595).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b349}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b349 (= Versorgung und Verpflegung von Soldaten, 1595-1597).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b350}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b350 (= Versorgung und Verpflegung von Soldaten, 1532-1599).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b351}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b351 (= Schmalkaldischer Krieg, 1546-1546).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b352}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b352 (= Schmalkaldischer Krieg, 1546-1546).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b353}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b353 (= Versorgung und Verpflegung kaiserlicher Truppen, 1546-1552).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354 (= Versorgung und Verpflegung kaiserlicher Truppen, 1551-1599).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b355}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b355 (= Durchzug kaiserlicher Truppen gegen die Türken, 1542-1556).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357 (= Städtisches Kriegswesen, 1462-1522).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b358}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b358 (= Kriegswesen und Landesdefension, 1502-1634).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360 (= Landesherrliche Mandate und Befehle zum Kriegswesen, 1520-1644).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b361}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b361 (= Kriegswesen und Landesdefension, 1532-1616).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b363}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b363 (= Kriegswesen und Landesdefension, 1595-1638).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b366}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b366 (= Stadtverteidigung und Zeughaus, 1601).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b393}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b393 (= Türkenkriege, 1542-1589).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b595}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b595 (= Geschichte der Bürgerwehr der Stadt Wasserburg, 1853).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b597}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b597 (= Abschriften und Beschreibungen [von Joseph Heiserer] von Grabsteinen in und um die St. Jakobspfarrkirche, dann auf dem Gottesacker der Stadt Wasserburg, um 1830).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b611}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b611 (= Grabsteine und Stadtgeschichte [u.a. von Eduard Wimmer], 1886-1908).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662 (= Rechnungen des Wacht- und Ewiggelds, 1534-1653).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b664}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b664 (= Rechnungen des Wacht- und Ewiggelds, 1561-1619).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b665}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b665 (= Rechnungen des Wacht- und Ewiggelds, 1589-1628).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b780}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b780 (= Abschriften und Beschreibungen [u.a. von Joseph Heiserer] von Grabplatten/Grabsteinen inner- und außerhalb der Pfarrkirche St. Jakob, um 1830, 1857).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====I.2.b) Altes Archiv, Stiftungsarchiv, Akten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I2b298}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I2b298 (= Unterstützung von Stipendiaten an der Universität Ingolstadt, 1521-1672).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bände/Serien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====I.1.c) Altes Archiv, Kommunalarchiv, Amtsbücher/Rechnungsbücher=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c3}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1c3 (= Kopialbuch der Stadtrechte, einzelner Urkunden und Rechtsgeschäfte, 1332-1564).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c7}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1c7 (= Ordnungen und Freiheiten der Stadt Wasserburg, 1332-1859).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243 (= Verifikationen zur Stadtkammerrechnung, 1698).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c251}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1c251 (= Verifikationen zur Stadtkammerrechnung, 1640).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256 (= Verifikationen zur Stadtkammerrechnung, 1660).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263 (= Verifikationen zur Stadtkammerrechnung, 1680).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c304}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1c304 (= Verifikationen zur Stadtkammerrechnung, 1747).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====I.2.c) Altes Archiv, Stiftungsarchiv, Amtsbücher/Rechnungsbücher=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2c1451}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I2c1451 (= Rechnungen der Herzog-Georg-Stiftung, 1690-1717).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2c1456}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I2c1456 (= Rechnungen der Herzog-Georg-Stiftung, 1735-1735).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2c1481}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I2c1481 (= Rechnungen der Herzog-Georg-Stiftung, 1763-1763).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2c1499}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I2c1499 (= Rechnungen der Herzog-Georg-Stiftung, 1788).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2c1500}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I2c1500 (= Rechnungen der Herzog-Georg-Stiftung, 1789).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2c1500}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I2c1516 (= Rechnungen der Herzog-Georg-Stiftung, 1800).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====I.3 Fremdprovenienzen aus dem alten Archiv====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bestand II. &#039;Alte Registraturen der Stadt&#039; (19. Jahrhundert bis ~1949)(Stadtmagistrat/Stadtrat/Stadtverwaltung Wasserburg)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  II800}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, II800 (= Zusammenlegung von Stiftungen, 1926-1952).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  II945-28505}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, II945-28505 (= Meldekarte Ludwig Weninger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  II1056}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, II1056 (= Nachweis über die Stiftungsgelder des Pfarrers Wolf Ernst Gruner zur Herzog-Georg-Stiftung, 1820).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  II1208}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, II1208 (= Fixierung und Ablösung der Grundabgaben der Stiftungen, Teil 1-3, 1798-1855).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, II3045}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, II3045 (= Magistratsprotokoll, 1914).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  II3101}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, II3101 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1927).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  II3109}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, II3109 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1945-1946).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  II3110}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, II3110 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1947).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  II3127}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, II3127 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1948).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bestand III. &#039;Neue Registraturen der Stadt Wasserburg&#039; (Stadtverwaltung und Stadtrat Wasserburg a. Inn ab ~1950)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1280}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1280 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1951).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1281}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1281 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1952).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1282}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1282 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1953).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1283}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1283 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1954).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1284}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1284 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1955).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1287}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1287 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1958).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1299}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1299 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1991).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1325}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1325 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1972).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1327}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1327 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1976).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1328}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1328 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1978).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1330}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1330 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1949).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1331}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1331 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1950).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bestand IV. &#039;Bildarchiv&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Ib2-4226}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Ib2-4226 (= Allwang-Durchgang von der Herrengasse zur Färbergasse, 1979).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Ic-2638}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Ic-2638 (= Ledererzeile, um 1870).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Id1-M2}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Id1-M2 (= Sammelmappe: Bahnhofsstraße und Bahnhofsplatz, Holzhofweg, Knoppermühllweg und Schopperstattweg, ca. 1900-2004).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Ih-160}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Ih-160 (= Schlittenfahrt am Lindererberg (=Köbingerbergstraße), um 1910).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, In1-M3}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, In1-M3 (= Sammelmappe: Luftbilder (Allgemein), Mappe 3, ca. 1968-ca. 1993).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, IVd5b}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, IVd5b (= Sammelmappe: Ereignisse aller Art, Krieg und Nöte am Ende des Krieges und in der Nachkriegszeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, IVe8-3646}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, IVe8-3646 (= Offizierscorps des Landwehrbataillon Wasserburg älterer Ordnung, 1862).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, V5a-1603}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, V5a-1603 (= Sterbebild Josef Kirmayer, 1958).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Album-002-1027}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Album-002-1027 (= Panoramablick von Osten über die Altstadt, um 1900).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Album-002-1107}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Album-002-1107 (= Postkarte Bruckgasse, 1907).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Album-002-1117}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Album-002-1117 (= Postkarte Max-Emanuel-Platz, 1902).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Album-007}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Album-007 (= Stadtbrand August, 1885).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Album-034}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Album-034 (= Heimattreffen der Flüchtlinge am 10. September 1949 beim Wasserburger Heimatfest).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, DO-Stadt-0018}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, DO-Stadt-0018 (= Aufsetzen der Windhutze beim Grein Kamin, 24.5.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, DO-Stadt-0047}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, DO-Stadt-0047 (= Hochwasser, 2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Sterbebildslg-003}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Sterbebildslg-003 (= Sterbebildsammlung von Wasserburger Bürgern und aus der näheren Umgebung, 1868-2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bestand V. &#039;Karten, Pläne, Plakate, Grafik&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bestand VI. &#039;Sammlungen&#039; (Sammlungen, Nachlässe und Deposita, Vereine, zeitgeschichtliche Dokumentation)===&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, VI1943}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, VI1943 (= Wasserburger Grabsteine, ca. 1850).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, VI2419}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, VI2419 (= Bewerbung des Ludwig Weninger um eine Lehrstelle an der Schule für bildende Kunst, 1929-1933).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739 (= Teilnachlass von Doktor med. Wilhelm Kulhanek, 1925-1987).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5779}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, VI5779 (= Wasserburger Grabsteinbuch, 1913).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Museum Wasserburg a. Inn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Museum Wasserburg a. Inn, Inv. Nr. 2259a}}&lt;br /&gt;
* Museum Wasserburg a. Inn, Inv. Nr. 2259a (= Photolithographie Johann Kaspar Aiblinger, um 1850).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sammlung Wasserburg aus fünf Jahrhunderten (Sammlung der Stadt Wasserburg a. Inn) (SWAFJ)==&lt;br /&gt;
Eine Teil des Grafikbestands dieser Sammlung wurde vor der später erfolgten Übereignung an die Stadt Wasserburg vom Stadtarchiv Wasserburg inventarisiert. In dieser Zeit wurde der Bestand als Depositum behandelt und die Signaturen VDep.1-lfd. Nr. vergeben. Die in dem Zusammenhang erstellte Datenbankerschließung beinhaltete auch eine einfache Digitalisierung.&lt;br /&gt;
Dieser erschlossene Bestand ist über das Stadtarchiv Wasserburg a. Inn weiterhin recherchierbar (SWAFJ, VDep.1 lfd. Nr.)&lt;br /&gt;
Die Originale werden in der [https://www.wasserburg.de/de/kunst-kultur/museen/sammlung-wasserburg-aus-fuenf-jahrhunderten/ städtischen Sammlung Wasserburg aus fünf Jahrhunderten] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|SWAFJ, Nr. 320}}&lt;br /&gt;
* Gustav Eichhorn, Wasserburg, Ölbild, 1913, SWAFJ, (VDep.1/Nr.) 320.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Staatsarchiv München (StAM)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bayerisches Hauptstaatsarchiv München (BayHStA)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|BayHStA, Kloster Regensburg - St. Emmeram}}&lt;br /&gt;
* BayHStA, Kloster Regensburg - St. Emmeran, Lit. 5 1/2, fol. 123v, Nr. 615 (= Traditionsbuch des Klosters St. Emmeran zu Regensburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv des Herzoglichen Georgianums München (AHG)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|AHG, II105}}&lt;br /&gt;
* AHG, II105 (= Landshuter-Kollegiatur, 1571-1800).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|AHG, II106/1}}&lt;br /&gt;
* AHG, II106/1 (= Vereinigte Landshut-Wasserburger Kollegiatur, 1807-1879) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|AHG, II106/2}}&lt;br /&gt;
* AHG, II106/2. (= Präsentation Wasserburg a. Inn – Landshut, 1880-1902).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|AHG, II110}}&lt;br /&gt;
* AHG, II110 (= Landshut-Wasserburger-Kollegiatur, 1618-1803).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek (HAAB)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|HAAB, Kt 100 Wasser 3 R Ms}}&lt;br /&gt;
* HAAB, Kt 100 Wasser 3 R Ms (= Stadtplan/Grundriss von Tobias Volckmer d. J. / Grundriss 1615)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Redaktion}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Stadtverteidigung&amp;diff=3288</id>
		<title>Stadtverteidigung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Stadtverteidigung&amp;diff=3288"/>
		<updated>2019-06-17T10:44:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Christoph Gampert|Christoph Gampert]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Christoph Gampert]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter oblag die Verteidigung einer Stadt den Bürgern und Einwohnern bzw. dem Rat als oberstem politischem Organ, der als solches auch die Wehrhoheit innehatte,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation|Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation]], 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; sprich den militärischen Oberbefehl. Im Krieg konnte natürlich auch der Stadtherr, im Falle der Stadt Wasserburg am Inn der bayerische Herzog als Landesherr, Truppen in die Stadt legen, um diese im Belagerungsfall zu verteidigen. Dann konnte es durchaus zu Differenzen zwischen dem Rat und dem landesherrlichen Befehlshaber in Verteidigungsfragen, vor allem bei einer möglichen Kapitulation, kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtverteidigung in Wasserburg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wichtig den bayerischen Herzögen die Sicherheit ihrer Städte war, zeigt ein Mandat Herzog Albrechts V. aus dem Jahr 1564, in welchem er die Stadt Wasserburg anweist, die Stadttore in guter Acht zu halten, die Wache ordentlich zu versehen, das Geschütz zu richten, Munition (&#039;&#039;khraut und lott&#039;&#039;) anzuschaffen und die an- und abreisenden Gäste zu kontrollieren. &amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Albrecht V. an die Stadt Wasserburg, Mandat vom 18.3.1564, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b334|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b334]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärische Einsätze der Wasserburger Bürger ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wasserburg gab es, wie im Artikel Bürgerbewaffnung und Landesdefension im 16. Jahrhundert ausführlich beschrieben, eine militärisch organisierte Bürgerschaft, die die Stadtverteidigung durchaus ernst nahm. Der Akt &#039;&#039;Geschichte der Bürgerwehr der Stadt Wasserburg&#039;&#039; aus dem Alten Archiv des Stadtarchivs Wasserburg listet die militärischen Einsätze der Wasserburger Bürger, auch außerhalb der eigenen Stadtmauern, detailliert auf. Er beginnt mit der Belagerung der Stadt durch die Wittelsbacher 1247, in deren Folge Wasserburg an das Herzogtum Bayern kam, und endet mit der Reorganisation der Landwehr 1826.&amp;lt;ref&amp;gt;Geschichte der Bürgerwehr der Stadt Wasserburg (Beiträge zur Geschichte der Bürgerwehr), Zusammenstellung von 1853, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b595|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b595]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Es fällt auf, dass ab dem 18. Jahrhundert, mit Ausnahme eines Gefechts bei Wasserburg 1705, keine militärischen Einsätze der Wasserburger Bürger mehr erfolgten, sondern es nur noch um die Organisation der Bürgermiliz bzw. Landwehr ging. Offensichtlich hatte der bayerische Kurfürst im Zeitalter der stehenden Heere keinen Bedarf mehr an bestenfalls semi-professionellen Bürgersoldaten. Noch im Dreißigjährigen Krieg hingegen nahmen Wasserburger Truppen am Zug des bayerischen Heeres nach Oberösterreich 1626 teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Repgen, Dreißigjähriger Krieg|Repgen, Dreißigjähriger Krieg]], 171.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als es 1611 zu Feindseligkeiten zwischen dem Herzogtum Bayern und dem Hochstift Salzburg um die Fürstpropstei Berchtesgaden kam&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Mayr-Deisinger, Wolf Dietrich von Raittenau|Mayr-Deisinger, Wolf Dietrich von Raittenau]], 726.&amp;lt;/ref&amp;gt;, zog das Wasserburger Stadtfähnlein&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Fähnlein war die kleinste Einheit der Infanterie (in der Regel 300 Mann), gleichbedeutend mit dem Begriff Kompanie ([[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Fähnlein|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Fähnlein]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; unter Stadtleutnant Heimeran Mayr und Stadtfähnrich Sigmund Angermayr nach Salzburg und Reichenhall. Auch an der Exekution der Reichsacht über Donauwörth 1607&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Zeeden, Hegemonialkriege und Glaubenskämpfe|Zeeden, Hegemonialkriege und Glaubenskämpfe]], 226.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Niederschlagung des schwäbischen Bauernaufstands 1525 (= Deutscher Bauernkrieg)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Virnich, Bauernkrieg|Virnich, Bauernkrieg]].&amp;lt;/ref&amp;gt; waren Wasserburger Truppen beteiligt. In die bekannte Schlacht bei Ampfing 1322 zwischen Ludwig dem Bayern und Friedrich dem Schönen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Murr, Schlacht von Mühldorf|Murr, Schlacht von Mühldorf]].&amp;lt;/ref&amp;gt; führte der Pfleger zu Wasserburg und Klingberg, Zacharias Ritter von Hohenrain, die Wasserburger Bürgerwehr. Die Teilnahme an der Belagerung Mühldorfs 1364 während des Tiroler Erbfolgekriegs zwischen den Wittelsbachern und den Habsburgern&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schwertl, Stephan II.|Schwertl, Stephan II.]], 256f. Zum Tiroler Erbfolgekrieg siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Heydenreuter, Tirol unter dem bayerischen Löwen|Heydenreuter, Tirol unter dem bayerischen Löwen]] und [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Riedmann, Friede von Schärding|Riedmann, Friede von Schärding]]. Zur Belagerung Mühldorfs siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Huber, Vereinigung Tirols|Huber, Vereinigung Tirols]], 106f.&amp;lt;/ref&amp;gt; brachte Wasserburg für die geleisteten Dienste der Bürgersoldaten einen Freiheitsbrief von Herzog Stephan II. von Bayern ein. Im Bayerischen Krieg 1420-1422&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Glasauer, Bayerischer Krieg|Glasauer, Bayerischer Krieg]].&amp;lt;/ref&amp;gt; behauptete sich Wasserburg gegen die Belagerung durch Truppen Herzog Heinrichs von Bayern-Landshut 1422 ohne auswärtige Hilfe bis zum Friedensschluss, wofür der Stadt von Herzog Ludwig dem Gebarteten der Salzscheibenpfennig verliehen wurde. Es ist interessant, an wie vielen Kriegen bzw. Feldzügen, an denen die bayerischen Herzöge im Mittelalter und der Frühen Neuzeit beteiligt waren, zumindest der Akte im Stadtarchiv Wasserburg zu Folge, auch Wasserburger Bürger als landesherrliche Soldaten teilnahmen. Dagegen treten die Fälle der Stadtverteidigung im engen Sinne, also der Abwehr feindlicher Belagerungen, selten auf. In der genannten Akte sind es lediglich vier Belagerungen, die Wasserburg vom 13. bis 17. Jahrhundert überstehen musste. Auch für weitere Kriegszüge der bayerischen Herzöge im 15. Jahrhundert stellte Wasserburg Soldaten bzw. Söldner, wie aus Befehlen Herzog Georgs von Bayern-Landshut aus den Jahren 1487 bis 1494&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Georg an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 23.4.1487./ Herzog Georg an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 16.7.1488./ Herzog Georg an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 26.1.1494, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357]].&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie aus einer vermutlich aus dem Jahr 1525 stammenden Rechnung über den Unterhalt von 40 Fußknechten (= Fußsoldaten), die sie in landesherrlichem Auftrag besoldet und abgeschickt hatten, hervorgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Solds für die Fußknechte von 1525, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1522 befahlen die Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. der Stadt Wasserburg, zwei ihrer Viertel zu mustern, auszurüsten und darauf vorzubereiten, dorthin zu ziehen, wo es ihnen befohlen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 14.3.1522, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Dokumente zeigen, dass die Bürger der Stadt Wasserburg am Inn nicht nur für die Verteidigung ihrer eigenen Stadt zu sorgen hatten, sondern im Ernstfall auch von den bayerischen Herzögen zur Landesverteidigung herangezogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Wasserburger Zeughaus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Belagerungsfall die Verteidigung der Stadt organisiert war, geht aus den Quellen im Stadtarchiv nicht hervor. Die erhaltenen Zeughausinventare geben aber zumindest Kunde von den vorhandenen Waffen. Zwei inhaltsgleiche Zeughausinventare aus dem Jahr 1558 verzeichnen im Zeughaus u.a. vier Falkonetten, drei Schlangen&amp;lt;ref&amp;gt;Falkonette und Schlangen sind Typen von Kanonen. Die Schlange (auch ganze oder Feldschlange genannt) ist ein größeres Geschütz mit einem Gewicht von 40 Zentnern und einer Länge von 34 Kalibern, die Kugeln von 10-12 Pfund Gewicht verschoss und für den Transport 12 Pferde benötigte. Beim Falkonett, auch Achtel-Schlange genannt, handelt es sich um eine deutlich kleinere Kanone mit einem Gewicht von 10-12 Zentnern und einer Länge von 6-7 Fuß. Sie verschoss Kugeln von 1-3 Pfund Gewicht und benötigte zur Fortbewegung 3-4 Pferde. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Kanone|Krünitz, Art. Kanone]], 315f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, drei Karrenbüchsen&amp;lt;ref&amp;gt;Begriff für grobes Geschütz oder Kanone, die auf einem Gestell mit zwei Rädern transportiert wird, alternativ auf einem Karren oder Wagen montierter Doppelhaken, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#SKrünitz, Art. Karren=Büchse|Krünitz, Art. Karren=Büchse]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine Steinbüchse&amp;lt;ref&amp;gt;Kanone, die steinerne Kugeln verschießt. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Steinstück|Krünitz, Art. Steinstück]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, großes und kleines Handgeschütz&amp;lt;ref&amp;gt;Hierunter sind wohl Handfeuerwaffen wie Arkebusen, Musketen oder Pistolen zu verstehen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 33 Hellebarden, Salpeter, Schwefel, Pech, Pulver und Kugeln. Dazu kommen noch 108 Langspieße im Getreidekasten sowie 93 ganze Haken&amp;lt;ref&amp;gt;Gewehr, dessen Schaft einen Haken hatte, mit dem es auf einem Gestell oder einer Mauer aufgelegt werden konnte und Kugeln von 4 Lot oder 60-100 g Gewicht verschoss. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Haken|Krünitz, Art. Haken]], 212. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse]]. Zumeist gleichbedeutend mit Arkebuse, siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Arkebuse|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Arkebuse]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, zwei Doppelhaken&amp;lt;ref&amp;gt;Feuerrohr bzw. Gewehr, das zum Abfeuern auf eine Gabel gestützt werden musste und Kugeln von 8 Lot oder 100-200 g Gewicht verschoss. Der Lauf konnte bis zu zwei Meter lang sein. Die Waffe wurde ab 1521 v.a. im Festungskrieg eingesetzt. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Doppel=Haken|Krünitz, Art. Doppel=Haken]]./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Doppelhaken|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Doppelhaken]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, 19 Halbhaken&amp;lt;ref&amp;gt;Ein halber Haken verschoss Kugeln von zwei Lot Gewicht und wurde später als Muskete bezeichnet. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Haken|Krünitz, Art. Haken]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, Bleikugeln, Pulverflaschen, ein Halskragen und vier Hellebarden im Tanzhaus sowie natürlich im Pulverturm gelagertes Pulver.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeughausinventar vom 14.7.1558, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Feldschlange.jpg|Darstellung einer Feldschlange im Feld von 1518&lt;br /&gt;
Hakenbüchse.jpg|Hakenbüchse von 1425&lt;br /&gt;
Steinbüchse.jpg|leichte Steinbüchse um 1450&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der Amtsübergabe von den ehemaligen an die neuen Zeugmeister wurde am 30. April 1601 ein Inventar aller im Besitz der Stadt befindlichen Karrengeschütze, Haken, Reiß- und anderer Spieße&amp;lt;ref&amp;gt;Unter einem Reißspieß verstand man im Mittelalter den Spieß der Reisigen oder Reiter, also wohl eine Art Lanze. Er war länger als der Spieß der Fußsoldaten. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Reißspieß|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Reißspieß]].&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie alles dazugehörende Zubehör angefertigt. Aufgeführt werden u.a. 40 Doppelhaken, 30 lange Doppelhaken, zwei große doppelte Doppelhaken, 28 alte Doppelhaken, 56 Halbhaken, 11 Musketen, 19 Sturmhauben, elf Geschütze auf Rädern, 70 Hellebarden, neun Spieße und Rüstungen, natürlich auch Pulver, Lunten, Kugeln und Blei. Aufbewahrt wurde das militärische Gerät im Rathaus, im Zeughaus und im Pulverturm.&amp;lt;ref&amp;gt;Inventar aller Karrengeschütze, Haken, Raiß- und anderer Spieße sowie aller anderen anhängenden Sachen der Stadt Wasserburg vom 30.4.1601, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b366|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b366]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Verteidigung der Stadt war mit dieser Ausrüstung durchaus möglich, ihr Erfolg hing jedoch in hohem Maße von der Qualität der sie bedienenden Mannschaften ab. Gänzlich ungeübt dürften die Wasserburger Bürger nicht gewesen sein. Herzog Maximilian I. ordnete am 10. Oktober 1609 an, dass zur Beförderung des Landesdefensionswerks alle Bürger der Städte und Märkte schießen können sollten. Dazu sollte den ganzen Sommer über an den Sonntagen abwechselnd mit dem Feuer- und dem Luntenschloss geübt werden. Keine Person unter 40 Jahren sollte das Bürgerrecht erhalten, wenn sie nicht zuvor das Schießen mit dem Luntenrohr gelernt hatte. Städte und Märkte, die dies begehrten, konnten sich von den Zeugwarten in München, Landshut, Straubing oder Burghausen sechs Rohre mit Zubehör umsonst geben lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Maximilian I. an den Pfleger, Schreiben vom 10.10.1609, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bürger müssten dann selber nur noch Pulver, Blei und Lunten kaufen. Im Jahr 1615 musste die Stadt zwei Bürger zu einem vierzehntägigen Exerzieren zu Pferd abordnen, da der Herzog die Reiterei in seinem Fürstentum stärken wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Maximilian I. an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 30.12.1615, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie erfolgreich diese Übungen und das Exerzieren waren, kann leider nicht beurteilt werden. Die Bemühungen Maximilians I. um eine funktionierende Landesdefension&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu den Artikel Bürgerbewaffnung und Landesdefension im 16. Jahrhundert sowie [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schulze, Landesdefensionen|Schulze, Landesdefensionen]].&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigen sich jedoch deutlich, wenngleich diese später im Dreißigjährigen Krieg keine große Rolle spielen sollte. Die Stadtbürger dürften mit Sicherheit von regelmäßigen Schießübungen profitiert haben, so dass sie bei einer Belagerung eine höhere Kampfkraft an den Tag legen konnten. Vermutlich konnten sie ein kleineres feindliches Heer durchaus aufhalten, wie 1422 erfolgreich geschehen. Ein größeres und v.a. gut ausgerüstetes und erfahrenes Heer von Berufskriegern dürfte jedoch, auch angesichts der bescheidenen Befestigungsanlagen (Wasserburg war schließlich keine Festungsstadt), den bürgerlichen Stadtverteidigern klar überlegen gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wachdienst und Wachtgeld ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Stadtverteidigung gehörte auch der Wachdienst. Dieser war grundsätzlich von den Bürgern der Stadt zu verrichten. Weil jedoch auf den Mauern Wache stehen die Bürger von ihren beruflichen Tätigkeiten abhielt, gingen die Städte im Laufe der Zeit dazu über, diese Pflicht durch die Zahlung eines Geldbetrages (Wachtgeld oder Wachtgroschen) ablösen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Isenmann, Stadt im Mittelalter|Isenmann, Stadt im Mittelalter]], 453./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation|Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation]], 173./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Sauerbrey, Stadtverteidigung|Sauerbrey, Stadtverteidigung]], 185./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Harms, Städtisches Militärwesen|Harms, Städtisches Militärwesen]], 447.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Wasserburg haben sich die Rechnungen des Wachtgeldes (bzw. des Wacht- und Ewiggeldes) vom 16. bis 18. Jahrhundert erhalten, insbesondere im Bestand der Verifikationen zur Stadtkammerrechnung. In der Regel wurden die Wachtgeldrechnungen halbjährlich angefertigt, so dass aus den meisten Jahren zwei Rechnungen vorliegen. In Ausnahmefällen gibt es auch nur eine Rechnung pro Jahrgang.&lt;br /&gt;
Jeder Bürger musste als Wachtgeld pro Quartal drei Kreuzer zahlen, also im Jahr zwölf Kreuzer. Allerdings waren nicht alle Bewohner der Stadt zahlungspflichtig, denn es gab auch Personen bzw. Personengruppen, die von der Zahlung des Wachtgeldes befreit waren. Dazu gehörten der innere und äußere Rat, Kirchen- und Stadtdiener, Kornmesser, Aufleger, der Kaminkehrer (&#039;&#039;khömikhörer&#039;&#039;), die acht Kaminbeschauer und der bzw. die Salzscheibenmacher&amp;lt;ref&amp;gt;1698 waren es sieben Scheibenmacher (Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]]), 1680 gab es jedoch nur einen, der &#039;&#039;den salzstadl auf- und zuespört&#039;&#039; (Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1680, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;,&amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1680 [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263]].&amp;lt;/ref&amp;gt; später auch der deutsche Schullehrer (&#039;&#039;schuellhalter&#039;&#039;), Brechbader (&#039;&#039;prechelpader&#039;&#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Es handelt sich dabei höchstwahrscheinlich um gewöhnliche Bader.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Trommler.&amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wachtgeld scheint sich aus dem Ewiggeld&amp;lt;ref&amp;gt;Ewiggeld ist eine ewige Zinszahlung von einem Darlehen, die nicht abgelöst werden kann bzw. die Bezahlung einer Geldrente gegen Hingabe eines auf ein Grundstück versicherten Kapitals. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rente|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rente]].&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelt zu haben, da die ersten erhaltenen Rechnungen aus den 1590er Jahren als Wacht- und Ewiggeldrechnungen überschrieben sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Wacht- und ewigen Gelds von 1591 und Rechnung des Wacht- und Ewiggeldes von 1598, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis dahin gibt es lediglich Ewiggeldrechnungen bzw. -register. &amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel Ewiggeldbuch von 1536, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]] oder &#039;&#039;Ewigen gelts buechl&#039;&#039; von 1562-1581 [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b664|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b664]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die wohl früheste Wachtgeldrechnung stammt aus dem Jahr 1564 und verzeichnet Einnahmen &#039;&#039;wie im wacht register verzeichnet 64 jar&#039;&#039; in Höhe von 59 fl. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung von 1564, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Offensichtlich wurde ein Register der zahlungspflichtigen Bürger und Einwohner angelegt, nach welchem dann das Wachtgeld erhoben wurde. Neben den Einnahmen werden auch die Ausgaben verzeichnet, welche später noch genauer erläutert werden. Aus den folgenden Jahrzehnten liegen nur Ewiggeldrechnungen vor, die erste Wacht- und Ewiggeldrechnung findet sich 1589. 545 Bürger zahlten insgesamt 109 fl. an Wachtgeld, hinzukamen die Einnahmen des Ewiggelds. &amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Wacht- und Ewiggeldes von 1589, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b665|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b665]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bereits 1564 erwähnten Wachtregister scheinen auch jetzt noch geführt worden zu sein, da die Rechnung des Wacht- und ewigen Geldes von 1591 ebenfalls darauf Bezug nimmt. &amp;lt;ref&amp;gt;Rechnung des Wacht- und ewigen Gelds von 1591, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch 1698 wird in der &#039;&#039;Rechnung des ebigen wachtgelts in Wasserburg von der burgerschafft und ihnwohnern wegen der statt verordneten schar und feurwacht alle quartall 3 kr. der wachtgroschen genandt (…)&#039;&#039; ein &#039;&#039;wachbiechl&#039;&#039; erwähnt, nach dem die Einnahmen erhoben wurden. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikationen zur Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wachtgeldrechnungen des 18. Jahrhunderts erwähnen dagegen kein Wachbuch mehr. Dies könnte ein weiterer Hinweis dafür sein, dass die militärischen Verpflichtungen der Bürgerschaft im Zeitalter der stehenden Heere immer weniger ernst genommen wurden. &lt;br /&gt;
Neben den Einnahmen werden in den Wachtgeldrechnungen auch Ausgaben verzeichnet, welche sich über den gesamten Zeitraum der Rechnungslegung nur wenig verändern. Zu den regelmäßigen Ausgaben gehören die Besoldung des Stadtschreibers für die Erstellung der Rechnung, des Einnehmers, der das Wachtgeld einsammelte, sowie anderer Stadtbediensteter. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1640, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c251|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c251]]./ Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1660, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kaminkehrer erhielt 4 Kreuzer 2 Heller pro Halbjahr und die acht Kaminbeschauer erhielten pro Quartal 15 Kreuzer. Den Mitgliedern des inneren Rats wurden an jedem Aschermittwoch nach alter Sitte 18 schwarze Pfennige pro Person gegeben und den Bewohnern des Leprosenhauses St. Achatz ein schwarzer Pfennig pro Person.&amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1698, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Leider finden sich über den Ursprung dieses Brauchs keine Unterlagen im Stadtarchiv Wasserburg. Zusätzlich wurden unter den Ausgaben auch die Außenstände notiert. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1680, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Am Ende wurden die Einnahmen und Ausgaben gegeneinander gerechnet, wobei in den meisten Fällen ein Überschuss blieb, der an die Stadtkammer gezahlt wurde. &amp;lt;ref&amp;gt;Zum Beispiel Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1660, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Betrachtet man nun den gesamten Zeitraum, in dem die Wachtgeldrechnungen vorliegen, fallen folgende Entwicklungen auf: Die Zahl der zahlungspflichtigen Personen nahm kontinuierlich ab und erreichte ihren Tiefststand im Jahr 1721 mit nur 324. Aus dem Jahr 1747 liegen keine Zahlen vor. Die meisten Zahler gab es um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert, mit durchgehend über 600 zahlungspflichtigen Personen und dem absoluten Höchststand im Jahr 1613 mit 660 Personen. Als Interpretation dieser Zahlen bietet sich ein allgemeiner Bevölkerungsrückgang an, da auch die Zahl der befreiten Personen auf im Schnitt 80 Personen abnahm. Auch die Einnahmen und somit der erzielte Überschuss verminderten sich im Laufe der Zeit stark. Nahm man um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert noch über 100 Gulden jährlich ein, mit dem Höhepunkt im Jahr 1613 (als es auch die meisten zahlungspflichtigen Personen gab) mit 109 fl 1 ß&amp;lt;ref&amp;gt;fl = Gulden, ß = Schilling. Der Schilling war eine Rechengröße im Wert von 30 Pfennig. Siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Klüßendorf, Münzkunde|Klüßendorf, Münzkunde]], 76f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, brachen die Einnahmen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts massiv ein und fielen zu Beginn des 18. Jahrhunderts auf etwa 25 Gulden, in den folgenden Jahrzehnten sogar noch etwas tiefer. Ähnlich entwickelte sich auch der Überschuss, trotz ebenfalls fallender Ausgaben von 27 fl 3 ß im Jahr 1591 auf im Schnitt 15 Gulden im 18. Jahrhundert. Der erwirtschaftete Überschuss betrug Ende des 16. Jahrhunderts noch über 100 Gulden, nahm aber im Lauf des 17. Jahrhunderts stark ab und kam im 18. Jahrhundert kaum noch über 10 Gulden pro Rechnung hinaus. Im ersten Halbjahr 1747 betrug er lediglich 6 fl 49 x 4 h&amp;lt;ref&amp;gt;fl = Gulden (= 60 Kreuzer), x = Kreuzer (= 4 Pfennig), h = Heller (= ½ Pfennig). Siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Klüßendorf, Münzkunde|Klüßendorf, Münzkunde]], 87.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;lt;ref&amp;gt;Wachtgeldrechnung, Verifikation zu Stadtkammerrechnung von 1747, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1c304|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c304]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Was mit diesen geringen Beträgen anzufangen war, muss leider im Dunkeln bleiben. Die Besoldung einer Wachmannschaft für die Stadtmauer und Türme war damit jedenfalls nicht zu finanzieren. Möglicherweise erklärt sich der Rückgang der Einnahmen auch mit dem Wegfall des Ewiggeldes, was zu Beginn der Rechnungen noch zusammen mit dem Wachtgeld und teilweise auch den Zustandzahlungen&amp;lt;ref&amp;gt;Zustand = vom neuen Besitzer dem Grundherrn zu entrichtende Gutswechselgebühr oder Gebührensatzung/Entgelt. [Beleg!].&amp;lt;/ref&amp;gt; eingenommen und verrechnet wurde. &lt;br /&gt;
[[Datei:Image001.png|mini|Wachtgeldeinnahmen 1535-1747]]&lt;br /&gt;
Die Wacht- und Ewiggeldrechnungen sind interessante Quellen, die einer weiteren Analyse bedürfen, um die noch offenen Fragen zu klären. Da in diesen Rechnungen auch die Anzahl der Bürger in der Stadt genannt wird, sind sie auch hervorragende Quellen für die Erforschung der Bevölkerungsentwicklung in der Stadt Wasserburg am Inn. Darüber hinaus zeigen sie, dass die anfänglich hohen Einnahmen die Stadt durchaus in die Lage versetzt haben dürften, einen funktionierenden Wachdienst zu finanzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die Stadt Wasserburg am Inn ihre militärischen Aufgaben, die neben der Stadtverteidigung im engeren Sinne auch die Landesverteidigung umfassten, durchaus ernst nahm. Die Stadt verfügte über einen für ihre Größe und Bedeutung ansehnlichen Bestand an Waffen, gerade auch an Geschützen. Über das Wachtgeld konnten respektable Einnahmen für die Bestreitung des Wachtdienstes erzielt werden. An den landesherrlichen Feldzügen nahm eine im Gebrauch der Waffen durchaus geübte Bürgerschaft regelmäßig teil. Dies alles änderte sich um die Mitte des 17. Jahrhunderts. Mit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges endete auch die Zeit der nur vorübergehend angeworbenen Söldnerheere und damit auch der Aufgebote der Landesuntertanen. Stattdessen begann die Zeit der stehenden Heere, welche die Landesverteidigung übernahmen. Die Bedeutung der Bürgermilizen nahm stetig ab, was sich auch in Wasserburg zeigte. An Feldzügen der bayerischen Kurfürsten nahm das Stadtmilitär nicht mehr teil, wenngleich es bis ins 19. Jahrhundert weiter bestand. Die Einnahmen aus dem Wachtgeld nahmen sukzessive ab, bis sie die Ausgaben kaum noch überstiegen. Die große Zeit der von den Städten selbst organisierten bürgerlichen Stadtverteidigung war definitiv vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Christoph Gampert}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Grabdenkmal,_Nr._7,_Eder,_1687&amp;diff=3278</id>
		<title>Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Ferdinand Steffan|Ferdinand Steffan]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Ferdinand Steffan]]/&#039;&#039;&#039;[[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gehört zu::Pfarrkirche St. Jakob (Außen)|&amp;amp;nbsp;]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Diese Seite wird derzeit erstellt. Wir bitten noch um etwas Geduld.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabdenkmal, Nr. 7 , Eder, 1687, Gesamtansicht.JPG|240px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Gesamtansicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personen==&lt;br /&gt;
Lamprecht Eder, Innerer Rat und Lebzelter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Nordseite, zwischen Nordwestecke und Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Früherer Standort==&lt;br /&gt;
Ursprünglicher Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Hochrechteckige Platte mit typischem Motiv von Gregor Pichler&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Pichler - Bildhauer in Wasserburg, vgl. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bündig in die Mauer eingelassen und mit Klammern befestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Material==&lt;br /&gt;
Rotmarmor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Maße==&lt;br /&gt;
Höhe: 91 cm&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Breite: 60 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Transkription/Übersetzung==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Alda ligt begraben, der Ehrnũest&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Herr Lamprecht Eder, Des Innern&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rhats und Lebzelter, so den 15. Marcÿ&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ao 1687. in Gott seel: vershiden&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;deme Gott genedig sein welle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erläuterung==&lt;br /&gt;
Lamprecht Eder,&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Familie Eder vgl. auch [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 26 und 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; geboren in Traunstein, Bürgeraufnahme in Wasserburg am 23.11.1634, Geburtsbrief Nr. 942. † 15.3.1687.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappen==&lt;br /&gt;
In den oberen Ecken Wappen der beiden Ehefrauen (links) und des Verstorbenen (rechts):&lt;br /&gt;
Wappen der Eder: Geviertelt: 1/4 schreitender Löwe; 2/3 Winkel, darunter Blüte. Helm mit Krone, Helmzier: Adlerflug, Winkel mit Blume und Löwe mit Schwert in den Pranken.&lt;br /&gt;
Vgl. Wappen des Urban Eder, †1658, Nr. 20. Allianzwappen der Ehefrauen mit Schriftband und Initialen M R. (Maria Reiser) Greif mit Zweig in den Pranken (Zweige = Reiser teilweise verdeckt), Wappen der Reiser (vgl. Grabstein der Maria Reiser, Ehefrau des Urban Eder, †1678, Nr. 18) M K. (Initialen nicht auflösbar) aufrecht schreitendes Einhorn (entspricht dem Wappen der Plaichshirn, vgl. Epitaph Nr. 124 und 125).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Wappen links.JPG|100px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Wappen links.&lt;br /&gt;
Datei:Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Wappen rechts.JPG|100px|thumb|right|Grabdenkmal, Nr. 7, Eder, 1687, Wappen rechts.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erhaltung==&lt;br /&gt;
Ausbrüche im Bereich der Schrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Steffan, Bildhauer des Barock|Steffan, Bildhauer des Barock]], 75, 88 und 89.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch]], Nr. 26, 27 und 28.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg]], 2088&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler]] 25, Nr. 14.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#o.V., Erinnerung an den Kreuzestod|o.V., Erinnerung an den Kreuzestod]] 15.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Ferdinand Steffan}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=B%C3%BCrgerbewaffnung_und_Landesdefension_im_16._Jahrhundert&amp;diff=3273</id>
		<title>Bürgerbewaffnung und Landesdefension im 16. Jahrhundert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=B%C3%BCrgerbewaffnung_und_Landesdefension_im_16._Jahrhundert&amp;diff=3273"/>
		<updated>2019-06-14T10:40:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Christoph Gampert|Christoph Gampert]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Christoph Gampert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Bürger im Notfall die Verteidigung ihrer Stadt selbst übernahmen, war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit gang und gäbe. Das Recht auf Selbstverteidigung war sogar eine der größten Freiheiten mittelalterlicher autonomer Städte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Sauerbrey, Stadtverteidigung|Sauerbrey, Stadtverteidigung]], 183.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der städtische Rat hatte dabei die Wehrhoheit inne, wozu auch das Recht gehörte, die Bürger zum Schutz der Stadt sowie für Romzüge des Kaisers und Feldzüge des Landesherrn (im Fall von landesherrlichen Städten) aufzubieten. Die Bürger hatten ihrerseits Wehrpflichten, zu denen auch der Wach- und Kriegsdienst zählten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation|Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation]], 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die persönliche Dienstpflicht bildete die Grundlage des bürgerlichen Wehrwesens im Mittelalter – bei der Verteidigung und beim Feldzug. Zur Erhöhung der Wehrkraft wurde die Wehrpflicht auch auf Einwohner ohne Bürgerrecht, sogenannte Inwohner, ausgedehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Sauerbrey, Stadtverteidigung|Sauerbrey, Stadtverteidigung]], 183.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie das Wach- und Verteidigungswesen konkret organisiert war, unterschied sich von Stadt zu Stadt, je nach Verfassung des Gemeinwesens. In der Regel wurden die Bürger für die Wach- und Verteidigungsdienste nach Zünften oder Stadtvierteln eingeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation|Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation]], 174.&amp;lt;/ref&amp;gt; Teilweise wurden die bürgerlichen Aufgebote bei Bedarf noch von geworbenen Söldnern und/oder dauerhaften besoldeten Wächtern oder sogenannten Einspännigen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Adelung, Art. Einspännig|Adelung, Art. Einspännig]]./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Deutsches Wörterbuch, Art. Einspännig|Deutsches Wörterbuch, Art. Einspännig]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ergänzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation|Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation]], 176-178.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut [http://d-nb.info/gnd/112302556 Beate Sauerbrey] sei das bürgerliche Wehrwesen zu Beginn des 15. Jahrhunderts noch intakt gewesen, auch wenn zu dieser Zeit bereits der Niedergang begonnen habe. &#039;&#039;Die persönliche Dienstleistung wird nicht mehr als Recht zur Mitwirkung am Stadtregiment verstanden, sondern als lästige Pflicht gegenüber der Obrigkeit.&#039;&#039; Im 16. Jahrhundert habe sich der bürgerliche Wehrdienst auf den Wachdienst und die Stadtverteidigung im Fall eines Angriffs beschränkt. Bei Kriegszügen habe die Bürgerwehr keine Rolle mehr gespielt, das Soldwesen sei zur Stütze des städtischen Verteidigungsapparates geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Sauerbrey, Stadtverteidigung|Sauerbrey, Stadtverteidigung]], 189.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der reinen Verteidigung der eigenen Stadt waren die Bürger auch an der Landesdefension beteiligt. Diese entwickelte sich aus der Landfolge, einer juristischen Verpflichtung der Haus- und Hofbesitzer auf dem Land und in den landesherrlichen Städten, im Kriegsfall selbst das Aufgebot der bewaffneten Männer zu stellen. Diese milizähnlichen Einheiten wurden auch als Ausschuss bezeichnet, weil ab dem 15. Jahrhundert nicht mehr alle Männer, sondern nur noch ein Teil erfasst wurde, in der Regel der 30., 20., 10. oder 5. Mann. Organisatorisch fester gefügt wurde dies ab dem Ende des 16. Jahrhunderts als Defensionswerk bezeichnet. Hierzu gehörten auch Musterungen und Waffenschauen sowie Exerzier- und Waffenübungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schnitter, Volk und Landesdefension|Schnitter, Volk und Landesdefension]], 10f.&amp;lt;/ref&amp;gt; [https://www.deutsche-biographie.de/pnd121679527.html Winfried Schulze]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schulze, Schulze, Winfried|Schulze, Winfried]].&amp;lt;/ref&amp;gt; versteht darunter eine umfassende Organisation der bewaffneten Untertanen in einem Territorium, die auch militärische Ausbildung und Übung eines qualifizierten Teils der Untertanen umfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schulze, Landesdefensionen|Schulze, Landesdefensionen]], 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dies im 16. Jahrhundert in Wasserburg am Inn organisiert war, soll im Folgenden dargestellt und anhand einiger ausgewählter Beispiele aus dem Stadtarchiv illustriert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausrüstung und Bewaffnung der Bürger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt Wasserburg am Inn wurden die Bürger nach den vier Stadtvierteln (Schmidzeil-Viertel, Salzsender-Viertel, Ledererzeil-Viertel und Scheibenviertel) eingeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Verzeichnisse der einzelnen Personen nach Rotten und Vierteln von 1546, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b352|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b352]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedes einzelne Viertel untergliederte sich wiederum in einzelne Rotten, i.d.R. gab es neun Rotten pro Viertel. &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Verzeichnis der Personen in den einzelnen Rotten mit Bewaffnung, undatiert, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b348|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b348]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Jede Rotte wurde von einem Rottmeister geführt, das Viertel vom jeweiligen Viertelmeister. In einem Verzeichnis des Schmidzeil-Viertels aus dem Jahr 1583 werden insgesamt 98 Personen aufgeführt, die in neun Rotten eingeteilt waren. Die einzelne Rotte bestand i.d.R. aus 11-12 Männern. &lt;br /&gt;
[[Datei:Musterung Schmidzeil-Viertel 1583 1.jpg|mini|Musterung des Schmidzeil-Viertels 1583.]] In dem genannten Verzeichnis werden neben den Namen der einzelnen Bürger auch deren Waffen und Rüstungen verzeichnet. Dabei wird auch bei einigen vermerkt, dass sie keine eigenen Waffen besitzen. Offensichtlich mussten diese aber trotzdem ihren militärischen Bürgerpflichten nachkommen, vermutlich erhielten sie im Verteidigungsfall Waffen aus dem städtischen Zeughaus oder wurden für andere Dienste eingesetzt, bei denen keine Waffen benötigt wurden, z.B. Schanzarbeiten. Die Bewaffnung der einzelnen Bürger war dabei recht unterschiedlich. Während der Rottmeister Wolfgang Wider über eine ganze Rüstung verfügte, besaßen andere, wie der Hutmacher Hans Seidler, nur eine Hellebarde oder, wie der Schuster Matthäus Ardtinger, einen Federspieß.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Federspieß war eine Art Speer oder Lanze, siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Reif, kurtrierische Musterung|Reif, kurtrierische Musterung]], 11. Die Gebrüder Grimm verstanden darunter einen Spieß, &#039;&#039;daran eisen mit langen federn geschlagen sind&#039;&#039;. Siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Deutsches Wörterbuch, Art. Federspiesz|Deutsches Wörterbuch, Art. Federspiesz]]. Möglicherweise ähnelte er der Schweinsfeder, einer Jagdwaffe mit eiserner Spitze und Parierstange. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Schweinsfeder|Krünitz, Art. Schweinsfeder]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt finden sich Hellebarden und verschiedene Formen von Spießen als häufigste Waffen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hellebarde.jpg|mini|Zwei Hellebarden.]] Bei den Rüstungen werden hauptsächlich Armschienen und Sturmhauben&amp;lt;ref&amp;gt;= Helmform. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Sturmhaube|Krünitz, Art. Sturmhaube]].&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt. Interessant ist, dass manche Bürger nur über Rüstungsteile, aber nicht über Waffen verfügten.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Musterung des Schmidzeil-Viertels, Auflistung der einzelnen Rotten von 1583, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b348|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b348]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob eine ganze Rüstung auch eine entsprechende Bewaffnung miteinschloss bleibt unklar. Es ist jedoch denkbar, dass Listen, wie die genannte, ausschließlich die Waffen und Rüstungen verzeichneten, die sich im Privatbesitz befanden. Da es ohnehin ein städtisches Zeughaus gab, aus dem im Verteidigungsfall Waffen an die Bürger verteilt wurden, war es nicht nötig, eine komplette Ausrüstung in eigenem Besitz zu haben. Dies würde auch erklären, warum bei einer ganzen Reihe von Bürgern nur Rüstungen, aber keine Waffen verzeichnet sind. Die Waffen erhielten sie ohnehin aus dem Zeughaus, also investierten sie ihr Geld lieber in eine Rüstung bzw. einzelne Schutzwaffen, um sich im Kampf besser schützen zu können. Die Existenz von Verzeichnissen, die ausschließlich Rüstungen auflisten, wie das &#039;&#039;Inventari der leichten ristungen im schmit zeiller vüertl&#039;&#039; aus dem Jahr 1583 spricht ebenfalls für diese Theorie. Laut diesem Inventar besaß Wolfgang Wider eine vollständige Plattenrüstung, bestehend aus Vorder- und Hinterteil, Kragen, zwei Armschienen, einem Paar Handschuhe, einer Sturmhaube und zwei Bein&#039;&#039;tatschn&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;= Beintasche, ein Rüstungsteil, dass die oberen Oberschenkel bzw. den Unterbauch schützte. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rüstungen und Waffen I|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rüstungen und Waffen I]].&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
[[Datei:Inventar der leichten Rüstungen Schmidzeil-Viertel 1583 1.jpg|mini|Inventar der leichten Rüstungen im Schmidzeil-Viertel 1583.]]&lt;br /&gt;
Doch er war nicht der einzige, der über eine so umfangreiche Rüstung verfügte. Weitere fünf Bürger besaßen die gleichen Schutzwaffen wie er, bei den meisten anderen fehlten nur ein oder zwei Teile. Ein Vorder- und Hinterteil besaßen fast alle. Da das Verzeichnis nur 21 Bürger namentlich erwähnt,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Inventari der leichten ristungen im schmit zeiller vüertl&#039;&#039; von 1583, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b348|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b348]].&amp;lt;/ref&amp;gt; während das ganze Schmidzeil-Viertel gemäß dem zuvor genannten Verzeichnis aus dem gleichen Jahr 98 Personen umfasste, liegt die Vermutung nahe, dass in dem Inventar nur diejenigen verzeichnet wurden, die eine weitgehend vollständige Rüstung besaßen. Die übrigen 77 Bürger dieses Viertels dürften demnach keine Rüstungen, sondern nur einzelne Waffen in ihrem Besitz gehabt haben oder besaßen gar keine eigenen Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auswahl und Musterung der Bürger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun die Frage, wie die Bürger für den städtischen Militärdienst ausgewählt wurden. Es ist kaum vorstellbar, dass in Verzeichnissen, wie dem erstgenannten, einfach alle männlichen Bewohner des jeweiligen Stadtviertels eingetragen wurden. Tatsächlich fanden regelmäßige Musterungen statt. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel stammt aus dem Jahr 1595, als am 24. Februar 1595 ein Befehl des bayerischen [https://www.deutsche-biographie.de/pnd118771841.html#adbcontent Herzogs Wilhelm V.] erging, aufgrund der drohenden Türkengefahr eine Generalmusterung aller Untertanen im ganzen Land durchzuführen. In diesem Zusammenhang sollte die Stadt Wasserburg alle Bürger und Inwohner mustern, ein ordentliches Musterregister anlegen, wobei die Bürger folgende Angaben machen sollten, die dann auch ins Musterregister einzutragen waren: Name, Anzahl und Name der Söhne, Beruf, Anzahl eigener Häuser und Hofstätten, Teilnahme an Kriegszügen, Beherrschung von Büchsen sowie &#039;&#039;Was sein beste hauptwehr und ob diese wehr seyn oder nicht&#039;&#039;, also welche Waffe derjenige am besten handhaben konnte und ob sie sich in seinem Privatbesitz befand oder nicht. Bei Ankunft der herzoglichen Kommissare sollte diesen eine Abschrift des Registers übergeben werden und sie sollten im Anschluss die Bürger und Inwohner mustern.&amp;lt;ref&amp;gt;Musterungsbefehl Herzog Wilhelms vom 24.2.1595, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b349|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b349]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6. Oktober 1595 kündigten die Kommissare der Stadt Wasserburg ihr Kommen an. Die Bürger sollten angewiesen werden, bei Ankunft der Kommissare in ihrer besten Rüstung und Wehr zu erscheinen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die zur General-Landesmusterung verordneten Kommissare an die Stadt Wasserburg, Brief vom 6.10.1595, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b358|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b358]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bürger sollten also nicht nur hinsichtlich ihres Gesundheitszustands gemustert werden, sondern es sollten auch ihre Waffen und Rüstungen auf deren Tauglichkeit überprüft werden. Es liegt nahe, dass die folgende &#039;&#039;Außwehlung inn der statt Wasserburg, so denn 9. octob. anno 95 beschehen&#039;&#039; das Ergebnis jener Musterung war. In diesem Fall wurde auch eine Einteilung nach dem 30., 15., 10. sowie 5.  und 3. Mann vorgenommen. Insgesamt wurden 159 Bürger ausgewählt, 16 beim 30. Mann, 32 beim 15. Mann, 47 beim 10. Mann sowie 64 beim 5. und 3. Mann. Interessant ist noch die Anweisung des Herzogs in seinem Musterungsbefehl, die Stadt solle ohne Wissen der Kommissare keine neuen Waffen anschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Außwehlung inn der statt Wasserburg, so denn 9. octob. anno 95 beschehen&#039;&#039;, Verzeichnis vom 9.10.1595, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b349|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b349]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Offensichtlich sollten diese zunächst den tatsächlichen Bedarf im Rahmen der Musterung ermitteln. Dass es dem Herzog dabei nur darum ging, die Stadt vor unnötigen Ausgaben zu schützen, ist kaum anzunehmen. Vielmehr liegt der Schluss nahe, dass der Herzog wollte, dass die Stadt nur bestimmte Waffen, möglicherweise moderne statt veralteter Modelle, anschaffte und er ihr diesbezüglich nicht traute. An jenem 9. Oktober 1595 brachten die Kommissare dann selbst Waffen und Rüstungen mit, die sie den Bürgern übergaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Verzeichnis der Rüstungen und Waffen, die von den Kommissaren am 9.10.1595 den Bürgern übergeben wurden, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b349|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b349]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies stützt die zuvor genannte Vermutung, zumindest finden sich keine Rechnungen der Kommissare an die Stadt Wasserburg für die gelieferten Waffen. Fünf Jahre nach dieser Musterung wollte Herzog Maximilian I. kontrollieren, ob die von ihm erhoffte Vermehrung der Mannschaft auch wirklich stattgefunden hatte. Zu diesem Zweck befahl er der Stadt Wasserburg, 159 Mann mit unterschiedlicher Ausrüstung (u.a. 30 Mann mit Musketen, 50 Mann mit Halbhaken) abzukommandieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Maximilian I. an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 30.12.1600, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ein Beispiel: Die Musterung von 1599===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Mai 1599 fand auf Befehl Herzog Maximilians I. erneut eine Musterung statt, welche vom Pfleger Ulrich von Preising&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Preysing, Preysing, Ulrich|Preysing, Preysing, Ulrich]].&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie den Räten Thoman Altershamer, Abraham Khern und Niclaß Dellinger durchgeführt wurde. Dabei wurden die Bürger nach Bewaffnung bzw. Waffengattung verzeichnet. Insgesamt wurden 523 Bürger erfasst, 110 mit ganzer Rüstung, 63 mit halber Rüstung, 20 Musketiere, 114 Hakenschützen&amp;lt;ref&amp;gt;Gewehr mit Luntenschloss, dessen Schaft einen Haken hatte, mit dem es auf einem Gestell oder einer Mauer aufgelegt werden konnte und Kugeln von vier Lot oder 60-100g Gewicht verschoss. Art. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Haken|Krünitz, Art. Haken]]./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse]]. Zumeist gleichbedeutend mit Arkebuse, siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Arkebuse|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Arkebuse]].&amp;lt;/ref&amp;gt; oder gemeine Schützen und 216 Personen mit Hellebarden, Seitenwehren&amp;lt;ref&amp;gt;Blankwaffe (Degen, Säbel), die an der Seite getragen wurde. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Seitengewehr|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Seitengewehr]].&amp;lt;/ref&amp;gt; oder langen Spießen.&amp;lt;ref&amp;gt;Musterung und Beschreibung der Bürgerschaft sowie deren Rüstungen und Waffen, Verzeichnis vom 21.5.1599, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b350|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b350]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Hakenbüchse.jpg|mini|Hakenbüchse von 1425.]] Ergänzend hierzu gibt es auch einen summarischen Auszug der bei der Musterung bei den Bürgern vorgefundenen Waffen. Die Zahlen sind in beiden Dokumenten identisch. Interessant ist jedoch, dass in dem summarischen Auszug noch vermerkt wurde, es sei zu bedenken, dass unter diesen Personen auch viele schwache, alte, &#039;&#039;erlebte&#039;&#039;, kranke Personen und Witwen mit eigenen Häusern inbegriffen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Summarischer Auszug, was an Rüstungen und Wehren in der vorgenommenen Musterung bei der Bürgerschaft gefunden wurde, Verzeichnis vom 21.5.1599, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Es stellt sich die Frage, ob es bei dieser Musterung darum ging, welche Waffen und Rüstungen die Bürger in ihrem Besitz hatten, oder darum, wie die Bürger im Ernstfall einzusetzen waren. Das erste Verzeichnis scheint eine Auflistung der waffenfähigen Bürger bzw. deren Einteilung nach einzelnen Waffengattungen zu sein, das zweite Verzeichnis ein Inventar der bei den Bürgern vorhandenen Waffen. Wieder fällt auf, dass bei den ganzen und halben Rüstungen keine Angaben zur Bewaffnung gemacht werden. Schwerter oder andere Hieb- und Stichwaffen sind genauso denkbar wie Stangenwaffen (z.B. Hellebarden) oder Schusswaffen. Auch eine Kombination aus Schusswaffe und Seitenwehr, z.B. Schwert oder Degen, wäre denkbar. Bemerkenswert ist neben der Gesamtzahl der waffenfähigen Bürger auch die Verteilung auf die einzelnen Waffengattungen. Die geringe Anzahl der Musketiere dürfte sich damit erklären lassen, dass diese Waffe ihren Durchbruch erst noch vor sich hatte, während die Arkebusen im 16. Jahrhundert weitverbreitet waren. Die hohe Anzahl an Stangen- und Blankwaffen ist durch deren günstigeren Preis und auf die leichtere Handhabung im Vergleich zu den Schusswaffen zurückzuführen. Sie zeigt aber auch, dass die Truppe weniger für offene Feldschlachten im Dienst des Landesherrn gedacht war, sondern für die Verteidigung der Stadt und insbesondere die Besetzung der [[/Baugeschichte_der_historischen_Stadtbefestigung|Stadtmauer]]. Sollten unter den Hakenschützen nicht nur Arkebusen, sondern auch Haken- oder Wallbüchsen, welche mittels eines eisernen Hakens auf eine Mauer oder einen Wall aufgelegt wurden,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse]].&amp;lt;/ref&amp;gt; gemeint sein, wäre dies ein weiteres Indiz für die defensive, auf die Verteidigung der Stadt ausgelegte Ausrichtung der Bürgermiliz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über das Verhältnis der waffenfähigen Bürger zur Bevölkerungszahl===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kampfkraft der Stadt Wasserburg am Inn beurteilen zu können, ist es nötig die Zahl der waffenfähigen bzw. als zum Kriegsdienst tauglich gemusterten Bürger mit der gesamten Bevölkerungszahl zu vergleichen. Die neuesten Zahlen hierzu legt Christoph Nonnast in seiner Untersuchung des Armenwesens und der wohltätigen Stiftungen in Wasserburg vor. Dabei kommt er zu dem Ergebnis, dass im 16. Jahrhundert 700 männliche Vollbürger in der Stadt lebten. Zusammen mit deren Frauen und Familien sowie den Stadtbewohnern ohne Bürgerrecht errechnete sich nach Nonnast eine Gesamteinwohnerzahl von mindestens 2500, vermutlich sogar über 3000 Menschen. Damit schließt er sich den aus dem 19. Jahrhundert stammenden Schätzungen von Joseph Heiserer an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Nonnast, Armenwesen Wasserburg|Nonnast, Armenwesen Wasserburg]], 22f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorausgesetzt, nur die männlichen Vollbürger wären zum Dienst an der Waffe verpflichtet gewesen, erscheint die Zahl von 523 Bürgern aus der Musterung vom 21. Mai 1599 sehr beachtlich. Fast drei Viertel der männlichen Bürger hätten demnach im Ernstfall die Stadt verteidigen können, wobei bei einer Belagerung sicher auch noch die Einwohner ohne Bürgerrecht zu Verteidigungsaufgaben herangezogen worden wären. Relativiert wird dies allerdings durch die bereits erwähnte Anmerkung in dem summarischen Auszug der Waffen und Rüstungen vom 21. Mai 1599, wonach unter den verzeichneten Bürgern auch alte, schwache und kranke sowie Witwen seien. Es scheinen also nicht alle 523 Bürger kampffähig gewesen zu sein. Bei der Musterung vom 9. Oktober 1595 waren 159 Bürger ausgewählt, dies entspricht nicht einmal einem Viertel der männlichen Vollbürger. Allerdings erfolgte diese Musterung nach dem 30., 15., zehnten sowie fünften und dritten Mann, so dass nicht alle waffenfähigen Männer erfasst wurden. Im Jahr 1583 wurden im Schmidzeil-Viertel 98 Bürger in den einzelnen Rotten verzeichnet, von denen allerdings nicht alle eine Waffe besaßen (s.o.). Rechnet man diese Zahl auf die gesamte Stadt hoch, ergibt sich eine Zahl von 392 gemusterten Bürgern. Diese Zahl liegt zwischen den beiden zuvor genannten Angaben und entspricht einem Anteil von 56% der männlichen Vollbürger, d.h. etwas mehr als die Hälfte der männlichen Vollbürger war kampftauglich. Es muss dabei festgehalten werden, dass wir weder die exakte Bevölkerungszahl für jedes einzelne Jahr kennen noch mit absoluter Sicherheit sagen können, wie, mit welcher Intention und nach welchen Kriterien die genannten Listen und Verzeichnisse angelegt wurden. Ob die für die Stadtverteidigung geeigneten Bürger verzeichnet wurden oder diejenigen, die Waffen und Rüstungen in ihrem Privatbesitz hatten, kann nicht zweifelsfrei geklärt werden. Zu Vieles bleibt leider im Dunkeln, die Zahlen schwanken selbst bei geringem zeitlichem Abstand durchaus enorm. So ist es beispielsweise möglich, dass die Musterung vom 9. Oktober 1595 die für die Landesdefension heranzuziehenden Männer erfassen sollte, wofür auch die Auswahl nach dem 30., 15. usw. Mann sprechen würde, wohingegen die Musterung vom 21. Mai 1599, bei der 523 Personen verzeichnet wurden, auf die Erfassung der für die Verteidigung der Stadt zu gebrauchenden Bürger abzielte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausmusterungen untauglicher Personen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Ausmusterungen untauglicher Personen kamen vor. Ein Verzeichnis der Bürger und Inwohner nach ihrer Tauglichkeit vom 3. März 1601 listet nach Viertel getrennt alle Personen auf und vermerkt dahinter in einer anderen Schriftfarbe, wofür sie vorgesehen sind, z.B. &#039;&#039;gibt ein haggen schüzen&#039;&#039;. Dabei kommen auch Bemerkungen wie &#039;&#039;ist aber alt unnd schwach&#039;&#039;, &#039;&#039;ist zu alt über 50 jahr&#039;&#039; oder &#039;&#039;ist untaugenlich&#039;&#039; vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Verzeichnis der Bürger und Inwohner, die im Notfall ihrer Qualität nach am tauglichsten sind vom 3.3.1601, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b363|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b363]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dem Jahr 1609 ist ein Verzeichnis überliefert, in dem die wegen Untauglichkeit aus der Musterung entlassenen Bürger mit Begründung ihrer Ausmusterung aufgeführt werden. Vorgenommen wurde diese Ausmusterung von einem landesfürstlichen Obristen.&amp;lt;ref&amp;gt;Verzeichnis der aus der Musterung entlassenen Bürger vom 7.5.1609, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b361|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b361]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt bzw. der Landesherr beurteilten also sehr wohl kritisch, welche Bürger und Einwohner im Notfall auch wirklich kämpfen konnten. Es ist durchaus möglich, dass in den zu anfangs erwähnten Musterungslisten auch die eine oder andere untaugliche Person verzeichnet wurde, was erklären könnte, warum bei manchen Namen keine Waffen oder Rüstungen vermerkt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant sind dabei auch die Durchführungen der einzelnen Musterungen. Die Musterung im Jahr 1595 wurde im Beisein herzoglicher Kommissare abgehalten. 1599 scheinen hingegen nur städtische Amtsträger und der Pfleger, welcher immerhin als Vertreter des Landesherrn fungierte, anwesend gewesen zu sein. Warum der Herzog im Jahr 1600 das Ergebnis der Musterung von 1595 kontrollierte, obwohl inzwischen bereits eine weitere Musterung stattgefunden hatte, kann hier leider nicht geklärt werden. Dass aus der Zeit um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert und insbesondere aus der Regierungszeit Herzog Maximilians I. besonders viele Unterlagen über Musterungen u.ä. vorliegen, zeigt, wie wichtig dem Herzog eine funktionierende Landesdefension war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der Größe und Bedeutung der Stadt Wasserburg am Inn im Herzogtum überrascht die hohe Anzahl an wehrfähigen Bürgern und vorhandenen Waffen, gerade auch im Privatbesitz. Nicht wenige Bürger besaßen Rüstungsteile oder gar eine vollständig Rüstung. Angesichts der hohen Kosten für derartige Schutzwaffen lassen sich Rückschlüsse auf die Vermögensverhältnisse in der Bürgerschaft ziehen. Die Stadt und die Bürgerschaft schienen ihre militärischen Aufgaben durchaus ernst zu nehmen, wie im Beitrag „Stadtverteidigung“ noch gezeigt wird. Gerade die wohlhabenden Bürger hätten ihr Geld auch anderweitig ausgeben können, anstatt es in die Anschaffung von Rüstungen und Waffen zu investieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Christoph Gampert}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Quellen-_und_Literaturverzeichnis&amp;diff=3272</id>
		<title>Quellen- und Literaturverzeichnis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Quellen-_und_Literaturverzeichnis&amp;diff=3272"/>
		<updated>2019-06-14T10:35:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: /* Veröffentlichungen im Internet */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Redaktion|Redaktion]]&#039;&#039;&#039;[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Redaktion]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dieses Verzeichnis nennt sämtliche für das Lexikon verwendete Quellen und die Literatur.&lt;br /&gt;
Die Literatur- und Quellenangaben der einzelnen Artikel&amp;lt;ref&amp;gt;Gilt für ab dem 8.4.2019 eingestellte Artikel. Artikel, die vor dem 8.4.2019 eingestellt worden sind, sind mit Einzelnachweisen versehen. Diese werden durch die Redaktion sukzessive in die neue Form überführt.&amp;lt;/ref&amp;gt; verweisen auf dieses Verzeichnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Literatur=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Monographien== &lt;br /&gt;
Monographien werden in folgender Form angegeben:&amp;lt;br&amp;gt; Vorname Nachname, Titel. ggf. Untertitel, Jahr. Ggf. Hinweis auf retrodigitalisierte Literatur. &amp;lt;br&amp;gt; Die Auflistung erfolgt als Verfasserverzeichnis alphabetisch geordnet nach Nachname.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Brunhuber, Baubuch Khornmesser}}&lt;br /&gt;
* Kaspar Brunhuber, Das Baubuch des Baustadelknechts Khornmesser in Wasserburg 1674-1686. 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Brunhuber, Kriegsvolk}}&lt;br /&gt;
* Kaspar Brunhuber, Fremdes Kriegsvolk in Wasserburg a. Inn. 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Brunhuber, lateinische und deutsche Schule Wasserburg}}&lt;br /&gt;
* Kaspar Brunhuber, Geschichte der lateinischen und deutschen Schule in Wasserburg am Inn. ohne Jahr [ca. 1915].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Görig, Friedrich Barbarossa}}&lt;br /&gt;
* Knut Görig, Friedrich Barbarossa. Eine Biographie, 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Henne am Rhyn, Kulturgeschichte}}&lt;br /&gt;
* Otto Henne am Rhyn, Kulturgeschichte des deutschen Volkes, Band 1, 1897.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Heydenreuter, Tirol unter dem bayerischen Löwen}}&lt;br /&gt;
* Reinhard Heydenreuter, Tirol unter dem bayerischen Löwen. Geschichte einer wechselhaften Beziehung, 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Hocquet, Weißes Gold}}&lt;br /&gt;
* Jean-Claude Hocquet, Weißes Gold. Das Salz und die Macht in Europa von 800 bis 1800, 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Huber, Vereinigung Tirols}}&lt;br /&gt;
* Alfons Huber, Geschichte der Vereinigung Tirols mit Oesterreich und der vorbereitenden Ereignisse, 1864.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Isenmann, Stadt im Mittelalter}}&lt;br /&gt;
* Eberhard Isenmann, Die deutsche Stadt im Mittelalter 1150-1550. Stadtgestalt, Recht, Verfassung, Stadtregiment, Kirche, Gesellschaft, Wirtschaft, 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Klüßendorf, Münzkunde}}&lt;br /&gt;
* Niklot Klüßendorf, Münzkunde. 2009. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Prantl, Universität Ingolstadt}}&lt;br /&gt;
* Karl Prantl, Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität in Ingolstadt. 2 Bde., 1872. URL: http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb11007341-1 (26.3.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Real, Stipendienstiftungen Universität Ingolstadt}}&lt;br /&gt;
* Heinz Jürgen Real, Die privaten Stipendienstiftungen der Universität Ingolstadt im ersten Jahrhundert ihres Bestehens, 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Ruthenberg, Vergessene Bilder}}&lt;br /&gt;
* Peter Ruthenberg (Hg.), Vergessene Bilder. Alf Bayrle, Arnold Fiedler, Heinrich Fischer, Elsa-Bertha Fischer-Ginsburg, Carl Heidenreich, Marianne Herberg, Waldtraut Niepmann, Ludwig Weninger. 8 Studenten der &amp;quot;Schule für Bildende Kunst, Hans Hofmann, München&amp;quot; (1915 - 1932), 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Schnitter, Volk und Landesdefension}}&lt;br /&gt;
* Helmut Schnitter, Volk und Landesdefension. Volksaufgebote, Defensionswerke, Landmilizen in den deutschen Territorien vom 15. bis zum 18. Jahrhundert, 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Schwanse, Ernährungslage in Bayern}}&lt;br /&gt;
* Manuel Schwanse, Ernährungslage in Bayern 1945-1950 unter besonderer Berücksichtigung des Landkreises Wasserburg am Inn. Masterarbeit für den Studiengang Geschichte an der LMU München, 2016. URL: https://www.wasserburg.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Stadtarchiv/Vermittlungsarbeit/Masterarbeit_Druck.pdf (10.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Skrabal, Geschichte der Stadtpfarrei St. Jakob}}&lt;br /&gt;
* Gerhard Skrabal, Geschichte der Stadtpfarrei St. Jakob zu Wasserburg am Inn, 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Steffan, Vor- und Frühgeschichte Wasserburg}}&lt;br /&gt;
* Ferdinand Steffan/Heimatverein (Historischer Verein) e.V. Wasserburg (Hg.), Vom Steinbeil bis zum Baiuwarenschwert. Vor- und Frühgeschichte von Stadt und Landkreis Wasserburg a. Inn, 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Tobias, Gabersee und Attel}}&lt;br /&gt;
*Jim G. Tobias, Nicole Grom (Hg.), Gabersee und Attel. Wartesäle zur Emigration, Die jüdischen Displaced Persons Camps in Wasserburg 1946-50, 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Zimmerman, Expressiver Realismus}}&lt;br /&gt;
* Rainer Zimmerman, Expressiver Realismus. Malerei der verschollenen Generation, 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen in Reihen==&lt;br /&gt;
Veröffentlichungen in Reihen werden in folgender Form angegeben:&amp;lt;br&amp;gt; Vorname Name, Titel. ggf. Untertitel, Jahr (Titel der Reihe), ggf. Seite von bis (nur Zahl). Ggf. Hinweis auf retrodigitalisierte Literatur.&amp;lt;br&amp;gt; Die Auflistung erfolgt als Verfasserverzeichnis alphabetisch geordnet nach Nachname.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Balcar, Politik auf dem Land}}&lt;br /&gt;
* Jaromir Balcar, Politik auf dem Land. Studien zur Bayerischen Provinz 1945 bis 1972, 2004 (Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Band 56/Bayern im Bund, Band 5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Benedikt, Karl Markgraf von Burgau}}&lt;br /&gt;
* Heinrich Benedikt, Burgau, Karl Markgraf von. 1957 (Neue Deutsche Biographie, 3), 44. URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd129216038.html#ndbcontent (15.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Bezold, Bezirksämter Traunstein und Wasserburg}}&lt;br /&gt;
*Gustav von Bezold/ Berthold Riehl/ Georg Hager (Bearb.),  Bezirksämter Traunstein und Wasserburg. 1902 (Kunstdenkmale des Königreiches Bayerns vom elften bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts, Band I,6). URL: https://archive.org/stream/bub_gb_8ilAAAAAYAAJ/bub_gb_8ilAAAAAYAAJ_djvu.txt (2.5.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Burkard, Die Landgerichte Wasserburg und Kling}}&lt;br /&gt;
* Tertulina Burkard, Die Landgerichte Wasserburg und Kling. 1965 (Historischer Atlas von Bayern. Teil Altbayern, Reihe I, 15).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Dirr, Denkmäler des Münchner Stadtrechts}}&lt;br /&gt;
* Pius Dirr (Hg.), Denkmäler des Münchner Stadtrechts. I: 1158-1403, 1934 (Bayerische Rechtsquellen 1, Nr. 87).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Freitag, Die Salzstadt}}&lt;br /&gt;
* Werner Freitag, Die Salzstadt - Alteuropäische Strukturen und frühmoderne Innovation. Eine Einführung, in: ders. (Hg.), Die Salzstadt. Alteuropäische Strukturen und frühmoderne Innovation, 2004 (Studien zur Regionalgeschichte, 19), 9-37.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Haupt, Straßennamen}}&lt;br /&gt;
* Matthias Haupt, Die Wasserburger Straßennamen. Heft 1, Altstadt, 2008 (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Knittler, Der Salzhandel}}&lt;br /&gt;
* Herbert Knittler, Der Salzhandel in den östlichen Alpenländern. Bürgerliche Berechtigung, städtische Unternehmung, staatliches Monopol, in: Wilhelm Rausch (Hg.), Stadt und Salz 1988. (Beiträge zur Geschichte der Städte Mitteleuropas, 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Kümper, Zwischen Landesherren und Laienkelch}}&lt;br /&gt;
* Hiram Kümper, Zwischen Landesherren und Laienkelch. Evangelische Bewegung und Gegenreformation in Wasserburg am Inn, 2017 (Sonderband der Schriftenreihe Heimat am Inn. Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Niehöster, Straße des weißen Golds}}&lt;br /&gt;
* Thomas Niehöster, Straße des weißen Golds. Die Salzstraße Tirol - Allgäu - Bodensee, 2010 (Hindelanger Hefte, 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Nonnast, Armenwesen Wasserburg}}&lt;br /&gt;
* Christoph Nonnast, Armenwesen und wohltätige Stiftungen in Wasserburg am Inn. 1300-1800, 2018 (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 6). URL: https://www.wasserburg.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Stadtarchiv/Vermittlungsarbeit/Nonnast-Armenwesen-StadtA_Wasserburg_a._Inn.pdf (8.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Ott, Salzhandel in der Mitte Europas}}&lt;br /&gt;
* Martin Ott, Salzhandel in der Mitte Europas. Raumorganisation und wirtschaftliche Außenbeziehungen zwischen Bayern, Schwaben und der Schweiz 1750-1815, 2013 (Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte, 165).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Palme, Rechtliche Probleme}}&lt;br /&gt;
* Rudolf Palme, Rechtliche Probleme bei der mittelalterlichen Salzgewinnung in Österreich. in: Wilhelm Rausch (Hg.), Stadt und Salz 1988, (Beiträge zur Geschichte der Städte Mitteleuropas, 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Schinagl, Die Abtei Attel}}&lt;br /&gt;
* Paul Schinagl, Die Abtei Attel in der Neuzeit. (1500-1803), 1988 (Münchener theologische Studien I, Historische Abteilung, Band 31).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Schwanse, Dreißigjähriger Krieg Wasserburg}}&lt;br /&gt;
* Manuel Schwanse, Der Dreißigjährige Krieg (1618 - 1648) in Wasserburg. Die sozialen Folgen im Vergleich mit Rosenheim, Mühldorf und Trostberg, 2013 (Arbeiten der Preisträger des wissenschaftlichen Wettbewerbes „local History &amp;amp; History of Arts“ der Stadt Wasserburg am Inn). URL: https://www.wasserburg.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Stadtarchiv/Vermittlungsarbeit/Schwanse_Dreissigjaehriger_Krieg_Wasserburg.pdf (17.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Senckenberg, Sammlung der Reichs-Abschiede}}&lt;br /&gt;
* Heinrich Christian von Senckenberg/Johann Jacob Schmauß, 1747 (Neue und vollständigere Sammlung der Reichs-Abschiede, Band 3). URL: http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10492672-0 (16.4.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Steffan, So wurde in Kling Recht gesprochen}}&lt;br /&gt;
* Ferdinand Steffan, So wurde in Kling Recht gesprochen. 1978 (Der Heimatspiegel. Blätter für Heimatkunde und Heimatpflege, Beilage zum Trostberger Tagblatt und zum Traunreuter Anzeiger, 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Steffan, Bildhauer des Barock}}&lt;br /&gt;
* Ferdinand Steffan, Wasserburger Bildhauer des Barock. 2012 (Sonderband der Schriftenreihe Heimat am Inn. Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, 1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Steffan, Wasserburg und das Salz}}&lt;br /&gt;
* Ferdinand Steffan, Wasserburg und das Salz. Quellen zur Geschichte des Salzhandels in der Innstadt, 1995 (Materialhefte des Städtischen Museums Wasserburg/Inn, 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Vietzen, Der Münchner Salzhandel im Mittelalter}}&lt;br /&gt;
* Hermann Vietzen, Der Münchner Salzhandel im Mittelalter. 1158-1587, 1936 (Kultur und Geschichte. Freie Schriftfolge des Stadtarchiv München, 22).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Wanderwitz, Salzhandel und Salzproduktion}}&lt;br /&gt;
* Heinrich Wanderwitz, Salzhandel und Salzproduktion - Indikatoren für die Entwicklung der hochmittelalterlichen altbayerischen Stadtlandschaft. in: Wilhelm Rausch (Hg.), Stadt und Salz 1988, (Beiträge zur Geschichte der Städte Mitteleuropas, 10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Wanderwitz, Studien zum mittelalterlichen Salzwesen}}&lt;br /&gt;
* Heinrich Wanderwitz, Studien zum mittelalterlichen Salzwesen, 1984 (Schriftenreihe zur bayerischen Landesgeschichte, 73).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Weissthanner, Die Urkunden und Urbare des Klosters Schäftlarn}}&lt;br /&gt;
* Anton Weissthanner (Hg.), Die Urkunden und Urbare des Klosters Schäftlarn. 1957 (Quellen und Erörterungen zur bayerischen Geschichte. Neue Folge 10,2, Nr. 13).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Zeeden, Hegemonialkriege und Glaubenskämpfe}}&lt;br /&gt;
* Ernst Walter Zeeden, Hegemonialkriege und Glaubenskämpfe 1556-1648, 2. Aufl. 1980 (Propyläen-Geschichte Europas 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen in Sammelwerken==&lt;br /&gt;
Veröffentlichungen in Sammelwerken werden in folgender Form angegeben:&amp;lt;br&amp;gt; Vorname Name, Titel. ggf. Untertitel, in: Vorname Name/Vorname Name (Hg.), Sammelwerk Titel. ggf. Untertitel, Jahr, ggf. Seite von bis (nur Zahl). Ggf. Hinweis auf retrodigitalisierte Literatur.&amp;lt;br&amp;gt; Die Auflistung erfolgt als Verfasserverzeichnis alphabetisch geordnet nach Nachname.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Adelung, Art. Einspännig}}&lt;br /&gt;
* Adelung, Art. Einspännig. in: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, 1793, Band 1, 1748. URL: http://www.zeno.org/nid/20000124877 (10.06.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Eichstaedt, Zoll}}&lt;br /&gt;
* Andreas Eichstaedt, Zoll. in: Wolfgang Stammler u. a. (Hg.), Handwörterbuch zur Deutschen Rechtsgeschichte. 5 Bde., 1964-1998, Bd. 5, Spalte 1753-1757.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Epple, Die Salzstraße}}&lt;br /&gt;
* Alois Epple, Die Salzstraße durch Landsberg a. Lech. in: ders. (Hg.), Das weiße Gold. Landsberg a. Lech und das Salz, 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gerstenberg, Aiblinger}}&lt;br /&gt;
* Walter Gerstenberg, Aiblinger, Johann Kaspar. in: Neue Deutsche Biographie, 1953, Bd. 1, 114. URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118868306.html#ndbcontent (6.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Deutsches Wörterbuch, Art. Einspännig}}&lt;br /&gt;
* Jacob und Wilhelm Grimm, Art. Einspännig, in: Jacob und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden, 1854-1961, Bd. 3, 301-302. URL: http://www.woerterbuchnetz.de/DWB?lemma=einspaennig (10.06.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Deutsches Wörterbuch, Art. Federspiesz}}&lt;br /&gt;
* Jacob und Wilhelm Grimm, Art. Federspiesz. in: Jacob und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden, 1854-1961, Bd. 3, 1408. URL: http://www.woerterbuchnetz.de/DWB?lemma=federspiesz (10.06.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Haid, Salz, Salzgewinnung, Salzhandel}}&lt;br /&gt;
* Oliver Haid, Art. Salz, Salzgewinnung, Salzhandel. § 1 Kulturanthropologisches, in: Herbert Jankuhn u. a. (Hg.), Realenzyklopädie der Germanischen Altertumskunde. 35 Bde., 1973-2008, Bd. 26, 355.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Haupt, DP-Camps}}&lt;br /&gt;
* Matthias Haupt, Die jüdischen DP-Camps im Spiegel der regionalen Quellen. in: Jim G. Tobias, Nicole Grom (Hg.), Gabersee und Attel. Wartesäle zur Emigration, Die jüdischen Displaced Persons Camps in Wasserburg 1946-50, 2016, 123-150.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Hocquet/Palme, Das Salz in der Rechts- und Handelsgeschichte}}&lt;br /&gt;
* Jean-Claude Hocquet/Rudolf Palme(Hg.), Das Salz in der Rechts- und Handelsgeschichte. Kongressakten / Internationaler Salzkongress, 26. September bis 1. Oktober 1990, 1991.&lt;br /&gt;
{{Anker|Krünitz, Art. Doppel=Haken}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz, Art. Doppel=Haken. in: ders. (Hg.), Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft, 1776, Bd. 9, 376. URL: http://www.kruenitz1.uni-trier.de/home.htm (16.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Krünitz, Art. Durchzug}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz, Art. Durchzug. in: ders. (Hg.), Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft, 1785, Bd. 9, 781. URL: http://www.kruenitz1.uni-trier.de/home.htm (16.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Krünitz, Art. Furier}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz, Art. Furier. in: ders. (Hg.), Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft, 1778, Bd. 15, 473f. URL: http://www.kruenitz1.uni-trier.de/home.htm (16.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Krünitz, Art. Haken}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz, Art. Haken. in: ders. (Hg.), Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft, 1780, Bd. 21, 205-213. URL: http://www.kruenitz1.uni-trier.de/home.htm (16.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Krünitz, Art. Kanone}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz, Art. Kanone. in: ders. (Hg.), Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft, 1785, Bd. 34, 184-495. URL: http://www.kruenitz1.uni-trier.de/home.htm (16.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
{{Anker|Krünitz, Art. Karren=Büchse}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz, Art. Karren=Büchse. in: ders. (Hg.), Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft, 1785, Bd. 35, 199. URL: http://www.kruenitz1.uni-trier.de/home.htm (16.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Krünitz, Art. Schweinsfeder}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz, Art. Schweinsfeder. in: ders. (Hg.), Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft, 1830, Bd. 151, 142. URL: http://www.kruenitz1.uni-trier.de/home.htm (16.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Krünitz, Art. Steinstück}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz, Art. Steinstück. in: ders. (Hg.), Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft, 1840, Bd. 173, 59. URL: http://www.kruenitz1.uni-trier.de/home.htm (16.4.2019/kein Permalink)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Anker|Krünitz, Art. Sturmhaube}}&lt;br /&gt;
* Johann Georg Krünitz, Art. Sturmhaube, in: ders. (Hg.), Oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft, 1841, Bd. 177, 484f. URL: http://www.kruenitz1.uni-trier.de/home.htm (16.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Liedke, Leb, Wolfgang}}&lt;br /&gt;
* Volker Liedke, Leb, Wolfgang. in: Neue Deutsche Biographie, 1985, Bd. 14, 16. URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd129047813.html#ndbcontent (15.5.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Mayr-Deisinger, Wolf Dietrich von Raittenau}}&lt;br /&gt;
* Karl Mayr-Deisinger, Wolf Dietrich von Raittenau, Erzbischof von Salzburg, in: Allgemeine Deutsche Biographie 43, 1898, 723–726.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Arkebuse}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Arkebuse. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1905, Bd. 1, 772. URL: http://www.zeno.org/nid/20006251102 (10.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Doppelhaken}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Doppelhaken. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, Bd. 5, 125. URL: http://www.zeno.org/nid/20006505228 (10.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Fähnlein}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Fähnlein. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, Bd. 6, 269. URL: http://www.zeno.org/nid/20006585353 (16.4.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Fragner}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Fragner. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1906, Bd. 6, 814. URL: http://www.zeno.org/nid/20006628583 (16.4.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Goldkrone}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Goldkrone. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1907, Bd. 8, 100. URL: http://www.zeno.org/nid/20006695744 (16.4.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hafner}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hafner. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1907, Bd. 8, 607. URL: http://www.zeno.org/nid/2000672986X (16.4.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1907, Bd. 8, 639. URL: &lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20006731945 (10.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hellebarde}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hellebarde. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1907, Bd. 9, 147. URL: &lt;br /&gt;
http://www.zeno.org/nid/20006759939 (13.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Helm [1]}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Helm. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1907, Bd. 9, 152. URL: http://www.zeno.org/nid/20006760341 (10.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Reißspieß}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Reißspieß. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1908, Bd. 16, 771. URL: http://www.zeno.org/nid/20007335598 (10.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rente}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rente. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1908, Bd. 16, 805f. URL: http://www.zeno.org/nid/20007339135 (10.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rüstungen und Waffen I}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rüstungen und Waffen I. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1909, Bd. 17. URL: http://www.zeno.org/nid/20007742339 (10.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Seitengewehr}}&lt;br /&gt;
* Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Seitengewehr. in: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1909, Bd. 18, 308-309. URL: http://www.zeno.org/nid/2000746004X (10.6.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Mohnhaupt, Privileg}}&lt;br /&gt;
* Heinz Mohnhaupt, Art. Privileg. in: Friedrich Jaeger (Hg.), Enzyklopädie der Neuzeit. 16 Bde., 2005-2012, Bd. 10, Spalte 391-401.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Palme, Zusammenfassung}}&lt;br /&gt;
* Rudolf Palme, Zusammenfassung und Ausblick. in: Jean-Claude Hocquet/ders. (Hg.), Das Salz in der Rechts- und Handelsgeschichte. Kongressakten / Internationaler Salzkongress, 26. September bis 1. Oktober 1990, 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Pitz, Zoll}}&lt;br /&gt;
* Ernst Pitz, Art. Zoll I. Mittel- und Westeuropa, in: Robert-Henri Bautier u.a. (Hg.), Lexikon des Mittelalters. 9 Bde., 1980-1999, Bd. 9, Spalte 666-669.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Putzer, Salzregal}}&lt;br /&gt;
* Peter Putzer, Art. Salzregal. in: Wolfgang Stammler u. a. (Hg.), Handwörterbuch zur Deutschen Rechtsgeschichte. 5 Bde., 1964-1998, Bd. 4, Spalte 1291-1293.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Repgen, Dreißigjähriger Krieg}}&lt;br /&gt;
* Konrad Repgen, Dreißigjähriger Krieg, in: Theologische Realenzyklopädie, Band 9, 1982, 169-188.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Sauerbrey, Stadtverteidigung}}&lt;br /&gt;
* Beate Sauerbrey, Bürger und Stadtverteidigung. Die städtische Wehrverfassung am Beispiel Braunschweigs, in: Matthias Puhle (Hg.), Hanse, Städte, Bünde. Die sächsischen Städte zwischen Elbe und Weser um 1500, Band 1, 1996, 182-190.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Schulze, Landesdefensionen}}&lt;br /&gt;
* Winfried Schulze, Die deutschen Landesdefensionen im 16. und 17. Jahrhundert. in: Johannes Kunisch (Hg.), Staatsverfassung und Heeresverfassung in der europäischen Geschichte der frühen Neuzeit. 1986, 129-149.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Schwertl, Stephan II.}}&lt;br /&gt;
* Gerhard Schwertl, Stephan II., in: Neue Deutsche Biographie 25, 2013, 256 f. URL:  https://www.deutsche-biographie.de/pnd13687570X.html#ndbcontent (10.6.2019).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Seifert, Georgianum}}&lt;br /&gt;
* Arno Seifert, Das Georgianum (1494-1600). Frühe Geschichte und Gestalt eines staatlichen Stipendienkollegs, in: Heinz Jürgen Real, Die privaten Stipendienstiftungen der Universität Ingolstadt im ersten Jahrhundert ihres Bestehens. 1972, 147-206.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Steffan, Die Grabdenkmäler der Klinger Beamten}}&lt;br /&gt;
* Ferdinand Steffan, Die Grabdenkmäler der Klinger Beamten. in: Gemeinde Schnaitsee (Hg.), Heimatbuch Schnaitsee. Band 2, 2010, 763-784.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Stöllner, Salz, Salzgewinnung, Salzhandel}}&lt;br /&gt;
* Thomas Stöllner, Art. Salz, Salzgewinnung, Salzhandel. § 3 Archäologisches, in: Herbert Jankuhn u. a. (Hg.), Realenzyklopädie der Germanischen Altertumskunde. 35 Bde., 1973-2008, Bd. 26, 357.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Weber, Johann Georg Krünitz}}&lt;br /&gt;
* Wolfhard Weber, Krünitz, Johann Georg, 1982 (Neue Deutsche Biographie, 13), 110-111. URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd11919063X.html#ndbcontent (15.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation}}&lt;br /&gt;
* Brigitte Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation und Wehrwesen niedersächsischer Städte am Ausgang des Mittelalters, in: Matthias Puhle (Hg.), Hanse, Städte, Bünde. Die sächsischen Städte zwischen Elbe und Weser um 1500, Band 1, 1996, 173-181.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen in Zeitschriften/Zeitungen==&lt;br /&gt;
Veröffentlichungen in Zeitschriften werden in folgender Form angegeben:&amp;lt;br&amp;gt; Vorname Name, Titel. ggf. Untertitel, in: Zeitschrift/Zeitung, Band/Heft (Jahr/genaues Datum), Seite von bis (nur Zahl). Ggf. Hinweis auf retrodigitalisierte Literatur. &amp;lt;br&amp;gt; Die Auflistung erfolgt als Verfasserverzeichnis alphabetisch geordnet nach Nachname.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Brunhuber, Päpstliche Urkunde 1519}}&lt;br /&gt;
* Kaspar Brunhuber, Päpstliche Urkunde. in: Heimat am Inn. Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, 1/Heft 18 (1927), 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Ferchl, Behörden und Beamte 1}}&lt;br /&gt;
* Georg Ferchl, Bayerische Behörden und Beamte. 1550-1804, Erster Teil, in: Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte, 53 I (1911/12). URL: https://archive.org/details/bub_gb_abYaAQAAMAAJ/page/n9 (11.4.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Ferchl, Behörden und Beamte 2}}&lt;br /&gt;
* Georg Ferchl, Bayerische Behörden und Beamte. 1550-1804, Zweiter Teil, in: Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte, 53 II (1911/12). URL: https://archive.org/details/bub_gb_abYaAQAAMAAJ/page/n9 (11.4.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Geiger, &#039;&#039;Threulich und ohne Gefährde&#039;&#039;}}&lt;br /&gt;
* Martin Geiger, &#039;&#039;Threulich und ohne Gefährde.&#039;&#039; Ämter und Eide im alten Wasserburg, in: Heimat am Inn. Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, 30/31 (= Jahrbuch 2010/2011, 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Harms, Städtisches Militärwesen}}&lt;br /&gt;
* Detlef Harms, Städtisches Militärwesen im späten Mittelalter, in: Militärgeschichte 29/5 (1990), 441-448.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Steffan, Schlacht Hohenlinden}}&lt;br /&gt;
* Ferdinand Steffan, Die Schlacht bei Hohenlinden. in: Heimat am Inn. Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, 24/25 (= Jahrbuch 2004/2005, 2006), 207-266.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Steffan, spätgotische Sepulkralplastik zu St. Jakob}}&lt;br /&gt;
* Ferdinand Steffan, Die spätgotische Sepulkralplastik zu St. Jakob. in: Heimat am Inn. Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, 5 (= Jahrbuch 1984), 71-114.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Steffan, Läuten für 33 Jahre Ablass}}&lt;br /&gt;
* Ferdinand Steffan, Läuten für 33 Jahre Ablass. in: Wasserburger Zeitung, 92 (20.4.2011), 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Vollmann, Ludwig Weningers letzte Reise}}&lt;br /&gt;
* Norbert Vollmann, Ludwig Weningers letzte Reise. Lorenz Gropp brachte den in Öttershausen von einem GI erschossenen Soldaten per Pferdewagen nach Gaibach, in: Mainpost 246 (2012), 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Vollmann, Weningers Soldaten-Kreuz}}&lt;br /&gt;
* Norbert Vollmann, Weningers Soldaten-Kreuz ist aufgetaucht. Der für Öllershausen zuständige Gutsverwalter hat es nach der Entfernung in Verwahrung genommen, in: Mainpost 265 (2012), 27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veröffentlichungen im Internet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Barbarics-Hermanik, Türkengefahr}}&lt;br /&gt;
* Zsuzsa Barbarics-Hermanik, Türkengefahr (Spätmittelalter/Frühe Neuzeit). in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Türkengefahr_(Spätmittelalter/Frühe_Neuzeit) (15.04.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|DDB, Tobias Volkmer}}&lt;br /&gt;
* deutsche-digitale-bibliothek.de (Hg.), Tobias Volkmer. URL: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/121909034 (28.05.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Dickey, Hans Hofmann Schule für Bildende Kunst}}&lt;br /&gt;
* Tina Dickey, Hans Hofmann Schule für Bildende Kunst. in: Historisches Lexikon Bayerns. URL: http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Hans_Hofmann_Schule_für_Bildende_Kunst (18.12.2018/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Diem, Freiheitsaktion Bayern}}&lt;br /&gt;
* Veronika Diem, Freiheitsaktion Bayern (FAB). in: Historisches Lexikon Bayerns. URL: https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Freiheitsaktion_Bayern_(FAB) (6.3.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Glasauer, Bayerischer Krieg}}&lt;br /&gt;
* Bernhard Glasauer, Bayerischer Krieg. 1420-1422, in: Historisches Lexikon Bayerns. URL: https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Bayerischer_Krieg,_1420-1422 (18.8.2018/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|historicum.net, Fürstenaufstand}}&lt;br /&gt;
* historicum.net (Hg.), Fürstenaufstand. URL: https://www.historicum.net/themen/reformation/glossar/f (15.4.2019/kein Permalink) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|historicum.net, Schmalkaldischer Krieg}}&lt;br /&gt;
* historicum.net (Hg.), Schmalkaldischer Krieg. URL: https://www.historicum.net/themen/reformation/glossar/s/ (15.4.2019/kein Permalink) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Hoser, Entnazifizierung}}&lt;br /&gt;
* Paul Hoser, Entnazifizierung. in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Entnazifizierung (19.3.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Murr, Schlacht von Mühldorf}}&lt;br /&gt;
* Karl Borromäus Murr, Schlacht von Mühldorf 1322. in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Schlacht von Mühldorf, 1322 (21.8.2018/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|numispedia, Pfundner}}&lt;br /&gt;
* numispedia (Hg.), Pfundner. URL: http://www.numispedia.de/Pfundner (16.4.2019/kein Permalink) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Preysing, Preysing, Ulrich}}&lt;br /&gt;
* Preysing, Ulrich, Indexeintrag. in: Deutsche Biographie, URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd136647715.html  (16.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Reif, kurtrierische Musterung}}&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Reif, Die kurtrierische Musterung der Maifeld- und Moselortschaften der kurtrierischen Ämter Münstermaifeld, Kobern und Alken. in: Rundbrief der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V. 28 (2006), 10-21, URL: http://www.wgff.de/koblenz/download/rb28.pdf (10.06.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Riedmann, Friede von Schärding}}&lt;br /&gt;
* Josef Riedmann, Friede von Schärding, 29. September 1369. in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Friede_von_Sch%C3%A4rding,_29._September_1369, (10.6.2019).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Schulze, Schulze, Winfried}}&lt;br /&gt;
* Schulze, Winfried, Indexeintrag. in: Deutsche Biographie, URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd121679527.html (14.06.2019/ kein Permalink) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Virnich, Bauernkrieg}}&lt;br /&gt;
* Carl-Josef Virnich, Der &amp;quot;Deutsche Bauernkrieg&amp;quot; - Einführung. in: historicum.net, URL: https://www.historicum.net/purl/5b/ (02.12.2018) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Simon, Wissenschaftspolitik im Nationalsozialismus}}&lt;br /&gt;
* Gerd Simon, Wissenschaftspolitik im Nationalsozialismus und die Universität Prag (Schriftenreihe der Gesellschaft für interdisziplinäre Forschung Tübingen). URL: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-2172  (29.4.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Haushaltsplan der Heiliggeist-Spitalstiftung 2019}}&lt;br /&gt;
* Stadt Wasserburg a. Inn (Hg.) Haushaltssatzung und Haushaltsplan der Heiliggeist-Spitalstiftung 2019. URL: https://www.wasserburg.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Wasserburg/Stadt_Buerger/Stadtverwaltung/Haushalt/haushalt_stiftung_2019.pdf (8.4.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Stadt Wasserburg, ISEK}}&lt;br /&gt;
* Stadt Wasserburg a. Inn (Hg.) INTEGRIERTES STÄDTEBAULICHES ENTWICKLUNGSKONZEPT. Stadt Wasserburg, LANDKREIS ROSENHEIM. URL: http://bauleitplanung.wasserburg.de/isek/broschuerefinalreduziert.pdf (31.5.2019/kein Permalink)/ https://www.wasserburg.de/de/stadt-buerger/planen-bauen/stadtentwicklung-isek/ (31.5.2019/kein Permalink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unveröffentlichte Literatur/Handschriften/Skripten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Franz, Grabsteine in Bayern, 1}}&lt;br /&gt;
* Johann Franz, Sammlung von abgebildeten Grabsteinen und anderen Monumenten in Bayern. Band 1, 17./18. Jh. (Bayerische Staatsbibliothek München, Handschriftenabteilung, Cgm 2267(1)). URL: [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00010325/images/ urn:nbn:de:bvb:12-bsb00010325-2] (24.5.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Franz, Grabsteine in Bayern, 2}}&lt;br /&gt;
* Johann Franz, Sammlung von abgebildeten Grabsteinen und anderen Monumenten in Bayern. Band 2, 17./18. Jh. (Bayerische Staatsbibliothek München, Handschriftenabteilung, Cgm 2267(2)). URL: [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00010324/images/ urn:nbn:de:bvb:12-bsb00010324-7] (24.5.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Franz, Grabsteine in Bayern, 3}}&lt;br /&gt;
* Johann Franz, Sammlung von abgebildeten Grabsteinen und anderen Monumenten in Bayern. Band 3, 17./18. Jh. (Bayerische Staatsbibliothek München, Handschriftenabteilung, Cgm 2267(3)). URL: [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00016181/images/ urn:nbn:de:bvb:12-bsb00016181-2] (24.5.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Franz, Grabsteine in Bayern, 4}}&lt;br /&gt;
* Johann Franz, Sammlung von abgebildeten Grabsteinen und anderen Monumenten in Bayern. Band 4, 17./18. Jh. (Bayerische Staatsbibliothek München, Handschriftenabteilung, Cgm 2267(4)). URL: [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00016180/images/ urn:nbn:de:bvb:12-bsb00016180-7] (24.5.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Haupt, Quellenstudie Displaced Persons Camps}}&lt;br /&gt;
* Matthias Haupt, Vorangehende Quellenstudie zum Aufsatz &#039;&#039;Die jüdischen Displaced Persons Camps Gabersee und Attel im Spiegel der lokalen und regionalen Quellen&#039;&#039; für die Publikation: Jim G. Tobias, Nicole Grom (Hg.), Gabersee und Attel. Wartesäle zur Emigration, Die jüdischen Displaced Persons Camps in Wasserburg 1946-50, 2016. (StadtA Wasserburg a. Inn, Präsenzbibliothek, Bav7520).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Höckmayr, Friedhöfe und Grabdenkmäler}}&lt;br /&gt;
* Joseph Höckmayr, Die Friedhöfe und Grabdenkmäler in Wasserburg a/Inn. Unveröffentlichtes Maschinenskript, 1945. (StadtA Wasserburg a. Inn, Altsignatur, Archiv 2, Saal, (68), F2, Nr. 97). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Kirmayer, Chronik}}&lt;br /&gt;
* Josef Kirmayer, Chronik der Stadt Wasserburg a. Inn. Unveröffentlichtes handschriftliches Manuskript, 26 Bände, bis 1957. (StadtA Wasserburg a. Inn, Präsenzbibliothek, Lesesaal Handapparat. Dort ebenfalls einsehbar, die in den Jahren 2005-2018 erstellte elektronische Abschrift). [Hinweis: Die Chronik ist nicht mit Seitenzahlen versehen, in der Regel werden die Einträge daher nach Jahresangaben zitiert.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Lehner, Wasserburger Grabsteinbuch}}&lt;br /&gt;
* Joseph M[aria] Lehner-Burgstall, Wasserburger Grabsteinbuch. Handschriftliches Skript auf Karteikarten, 1913. (StadtA Wasserburg a. Inn, VI5779, Altsignatur, Archiv 2, Saal F8,2 Nr.106).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Lobming, Epitaphien Pfarrkirche S. Jacobi}}&lt;br /&gt;
* Johann Nikolaus J. Graf Zech von Lobming, Die Pfarrkirche S. Jacobi zu Wasserburg hat von bemerkenswürdigen Epitaphien, und Monumenten folgende Stücke [...]. Ende 18. Jh. (Bayerische Staatsbibliothek München, Handschriftenabteilung, Cgm 7491/51 – 61; Cgm 7492-40).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Prey, Genealogie des bayrischen Adels}}&lt;br /&gt;
* Johann Michael Wilhelm von Prey, Des Johann Michael Wilhelm von Prey, freisingischen Hofcammer-Directors, Sammlung zur Genealogie des bayrischen Adels, in alphabetischer Ordnung. Band 15, 1740. (Bayerische Staatsbibliothek München, Handschriftenabteilung, Cgm 2290(15)). URL: [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0003/bsb00036572/images/ urn:nbn:de:bvb:12-bsb00036572-2] (27.5.2019)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflistung der Verwahrer erfolgt in der Reihenfolge, die der Relevanz der dort vorhandenen Quellen für das Projekt entspricht. Die Reihung innerhalb der Gruppen erfolgt in der Regel alphanumerisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[https://www.wasserburg.de/stadtarchiv/startseite/ Stadtarchiv Wasserburg a. Inn (StadtA Wasserburg a. Inn)]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bestand I. &#039;Altes Archiv&#039; (14.-19. Jh.) &#039;Kommunalarchiv&#039; (Archiv der Rats-bzw. Magistratsverwaltung) und &#039;Stiftungsarchiv&#039; (Archiv der Rats-bzw. Magistratsverwaltung: Kirchen- und Stiftungsverwaltung)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Urkunden====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====I.1.a) Altes Archiv, Kommunalarchiv, Urkunden=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a357}}&lt;br /&gt;
* Stephan und Johann, Herzöge von Bayern, verleihen der Stadt Wasserburg die Freiheit den Salzscheibenpfennig einzunehmen unter der Bedingung, die nächsten 6 Jahre 1 Münchner Pfennig von jeder Salzscheibe abzugeben, Urkunde vom 16.04.1376, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a357.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I1a358}}&lt;br /&gt;
* Herzog Stephan von Bayern gewährt der Stadt Wasserburg das Recht, einen Salzstadel, Fleischbänke und einen Ziegelstadel zu errichten und gesteht ihnen die Einnahmen aus Geldstrafen, die der Rat verhängt hat, zu, Urkunde vom 12.06.1392, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a358.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a359}}&lt;br /&gt;
* Herzog Ludwig von Bayern verleiht der Stadt Wasserburg das Recht, einen Pfennig Zoll von jeder Salzscheibe, die über die Brücke in die Stadt kommt, einzunehmen, Urkunde vom 09.02.1416, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a359.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I1a360}}&lt;br /&gt;
* Herzog Ludwig von Bayern überträgt der Stadt Wasserburg den Marktzoll und den Scheibenpfennig von jeder Scheibe Salz, die über die Brücke in die Stadt kommt auf ewige Zeiten, Urkunde vom 11.04.1439, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a360.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I1a362}}&lt;br /&gt;
* Herzog Ludwig bestätigt der Stadt Wasserburg das Rechtsbuch, den Brandbrief und alte Freiheiten, nämlich, dass kein Stadtrichter ohne ihre Zustimmung eingesetzt wird, dass sie die Nachsteuer erheben dürfen, dass an Michaeli ein Jahrmarkt abgehalten werden darf, dass sie einen Zoll erheben dürfen, um die Straßen zu pflastern, dass sie von Ungeld auf Wein oder andere Getränke befreit sind, dass sie den Salzscheibenpfennig erheben dürfen und dass der Herzog der Kirche St. Jakob die Stadtwaageübereignet hat, damit sie davon die Beleuchtung zahlen können, Urkunde vom 31.01.1417, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a362.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I1a363}}&lt;br /&gt;
* Abt Leonhardus, Prior Petrus und der Konvent des Klosters Attel fertigen der Stadt Wasserburg eine Abschrift einer Urkunde Herzog Wilhelms und Herzog Ludwigs vom 21.03.1514 aus, in der diese die Freiheit der Stadt Rosenheim für den Salzhandel aufheben und die Stadt Wasserburg in ihre ursprünglichen Rechte bezüglich des Salzhandels wieder einsetzen; das Kloster Attel beglaubigt die Abschrift, Urkunde vom 18.02.1516, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a363.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I1a364}}&lt;br /&gt;
* Herzog Wilhelm und Herzog Ludwig heben das Salzhandelsprivileg des Marktes Rosenheim auf und gestehen der Stadt Wasserburg wieder das alleinige Salzhandelsrecht über den Inn zwischen Kufstein und Ötting zu; sie erbauen der Stadt einen Salzstadel, dessen Unterhalt die Stadt aus den Einnahmen des Salzscheibenpfennigs zahlen sollen, Urkunde vom 22.07.1529, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a364.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I1a535}}&lt;br /&gt;
* Herzog Albrecht eint einen Streit zwischen Traunstein und Wasserburg um den Salzhandel dahingehend, dass Wasserburg weiterhin in seinem Salzhandelsweg frei ist und sowohl über Altenmarkt als auch über Traunstein fahren darf, ohne das Salz in Traunstein niederzulegen, und sie dürfen auch erst in Traunstein das Salz aufnehmen, Urkunde vom 15.11.1507, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a535.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a1181}}&lt;br /&gt;
* Stiftbrief der Herzog-Georg-Stiftung, Urkunde vom 12.01.1495, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a1181.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1a1532}}&lt;br /&gt;
* Paulus Kager, Stadtschreiber von Wasserburg, setzt in seinem Testament für den Fall, dass ihm keine Kinder mehr geboren werden sollten, seine Ehefrau Elisabeth als Haupterbin ein und bedenkt auch seine fünf Geschwister mit Geldbeträgen, Urkunde vom  27.04.1610, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a1532.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====I.2.a) Altes Archiv, Stiftungsarchiv, Urkunden=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I2a346}}&lt;br /&gt;
* Bischof Philippus von Freising und der Generalvikar Conradus bestätigen einen Bulle Papst Leos X. für Wolfgang Waldner mit einer Erlaubnis zur Stiftung eines regelmäßig stattfindenden Angstläuten mit der großen Glocke in der Pfarrkirche St. Jakob, Urkunde vom 01.06.1519, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a346.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I2a353}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Waldner und seine Frau Elspeth stiften 23 Schilling Pfennig auf seinem Haus in der Scheiben beim Friedhof für ein Angstläuten am Donnerstagabend mit der großen Glocke von St. Jakob nach dem abendlichen Ave-Maria-Läuten, Urkunde vom 23.06.1519, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a353.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a424}}&lt;br /&gt;
* Wolf Ernst Gruner, Pfarrer von Wasserburg, stiftet 400fl, auszuzahlen in halbjährlichen Gilten von 20fl zur Herzog-Georg-Stiftung, Urkunde vom  10.04.1608, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a424.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I2a483}}&lt;br /&gt;
* Papst Leo X. bestätigt die Stiftung eines Angstläutens in der Pfarrkirche St. Jakob durch Wolfgang Waldner und gewährt ihm dafür einen Ablass, Urkunde vom 14.01.1518, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a483.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a795}}&lt;br /&gt;
* Sigmund Wolff und seine Frau Margreth bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Erhalt von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 10.06.1503, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a795.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a796}}&lt;br /&gt;
* Jörg Schickfeys, Schmied in Wasserburg, und seine Frau Barbara bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom  10.04.1521, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a796.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a797}}&lt;br /&gt;
* Ulrich Carl und seine Frau Anna (geb. Leb) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom  16.09.1517, StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a797.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a798}}&lt;br /&gt;
* Wolffganng Zettl und seine Frau Anna (geb. Erfenperger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom  26.11.1535, StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a798.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a799}}&lt;br /&gt;
* Paul Punzenpeuntt und seine Frau Margret (geb. Erfenperger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 16.09.1537, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a799.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a800}}&lt;br /&gt;
* Jörg Ardinger und seine Frau Ursula (geb. Ameranger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 08.04.1546, StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a800.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a801}}&lt;br /&gt;
* Philipp Frölich und seine Frau Magdalena (geb. Freyschirn) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 23.12.1536, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a801.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a802}}&lt;br /&gt;
* Hanns Dumbserger und seine Frau Warbara [!] (geb. Amringer) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 30.12.1540, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a802.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a803}}&lt;br /&gt;
* Lienhard Stetner und seine Frau Margreth (geb. Khupferschmidt) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 09.12.1538, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a803.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a804}}&lt;br /&gt;
* Lienhard Khitzinger und seine Frau Apollonia (geb. Walch) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 06.03.1539, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a804.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a805}}&lt;br /&gt;
* Cristof Weger und seine Frau Dorothea (geb. Retersperger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 17.09.1539, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a805.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a806}}&lt;br /&gt;
* Andres Gleicher und seine Frau Warbara (geb. Denckh) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 22.03.1540, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a806.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a807}}&lt;br /&gt;
* Christoff Schmaisser und seine Frau Margreth (geb. Halbtner) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 23.07.1540, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a807.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a808}}&lt;br /&gt;
* Thoman Haß und seine Frau Ursula (geb. Haslmair) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 17.01.1551, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a808.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a809}}&lt;br /&gt;
* Matheus Linder und seine Frau Barbara (geb. Haslmair) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 13.10.1550, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a809.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a810}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gauershaimer und seine Frau Warbara (geb. Wies) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 03.09.1550, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a810.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a811}}&lt;br /&gt;
* Dietrich Zorn und seine Frau Ursula (geb. Lampl) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 18.04.1550, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a811.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a812}}&lt;br /&gt;
* Martin Puecher und seine Frau Elspeth (geb. Hintter) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom  20.12.1549, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a812.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a813}}&lt;br /&gt;
* Gotfried Khuener und seine Frau Anna (geb. Prentl) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 16.03.1547, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a813.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a814}}&lt;br /&gt;
* Jörg Frienauer und seine Frau Margretha (geb. Grasweger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom  28.04.1544, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a814.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a815}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Veisacher und seine Frau Anna (geb. Hofstetter) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 17.03.1544, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a816}}&lt;br /&gt;
* Michl Neuchinger und seine Frau Margretha (geb. Dinglfinger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 26.02.1543, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a816.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a817}}&lt;br /&gt;
* Hanns Mair und seine Frau Magdalena (geb. Latterstatter) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 21.03.1552, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a817.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a818}}&lt;br /&gt;
* Hanns Aicher und seine Frau Anna (geb. Walttersperger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 21.03.1552, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a818.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a819}}&lt;br /&gt;
* Christoff Wurm und seine Frau Margreth (geb. Heckhsperger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 21.06.1565, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a819.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a820}}&lt;br /&gt;
* Hans Rech und seine Frau Maria (geb. Prenndl) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 07.07.1564, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a820.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a821}}&lt;br /&gt;
* Andree Gurckhe und seine Frau Apollonia (geb. Khitzinger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 03.11.1564, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a821.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a822}}&lt;br /&gt;
* Sibilla Wenndenschlögl (geb. Fellner) uns ihr Anweiser (Vormund) Jörg Ahaimer bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 08.02.1564, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a822.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a823}}&lt;br /&gt;
* Jörg Nestlpeckh und seine Frau Warbara (Barbara) (geb. Khaltnecker) bestätigt der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 14.09.1563, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a823.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a824}}&lt;br /&gt;
* Pauls Khaller und seine Frau Brigitta (geb. Otltzhaimer) bestätigt der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 20.02.1562, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a824.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a825}}&lt;br /&gt;
* Hanns Clain und seine Frau Magdalena (geb. Irnkhauf) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 31.01.1562, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a825.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a826}}&lt;br /&gt;
* Anna Rinstinger und ihr Anweiser (Vormund) Hans Grueber bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 02.07.1561, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a826.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a827}}&lt;br /&gt;
* Thoman Vischpacher und seine Frau Margreth (geb. Fletzinger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 06.07.1558, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a827.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a828}}&lt;br /&gt;
* Matheus Vedl und seine Frau Ursula (geb. Cranest) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 09.07.1561, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a828.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a829}}&lt;br /&gt;
* Jörg Weiß und seine Frau Magdalena (geb. Hueber) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 27.02.1558, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a829.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a830}}&lt;br /&gt;
* Andree Talhaimer und seine Frau Ottillia (geb. Alltnmarckhter) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 02.12.1560, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a830.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a831}}&lt;br /&gt;
* Cristoff Kherstorffer und seine Frau Catherina (geb. Humbhauser) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 18.03.1560, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a831.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a833}}&lt;br /&gt;
* Cristoff Walderstetter und seine Frau Margreth (geb. Etlinger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 13.10.1558, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a833.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a834}}&lt;br /&gt;
* Wolfganng Hofstetter und seine Frau Margreth (geb. Perger) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 22.03.1557, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a834.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a835}}&lt;br /&gt;
* Hanns Meisl und seine Frau Warbara (Barbara) (geb. Winckhler) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 21.09.1557, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a835.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a836}}&lt;br /&gt;
* Anton Peckh und seine Frau Wandula (geb. Grienseis) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 25.01.1556, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a836.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a837}}&lt;br /&gt;
* Hanns Peuerweckh und seine Frau Barbara (geb. Brandtwischer) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 22.01.1555, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a837.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a838}}&lt;br /&gt;
* Peter Nidermair und seine Frau Margreth (geb. Veldmulner) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 07.03.1556, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a838.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a839}}&lt;br /&gt;
* Rueprecht Schundt und seine Frau Felicitas (geb. Otltzhaimer) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 07.03.1556, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a839.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a840}}&lt;br /&gt;
* Cristan Stadler und seine Frau Warbara (Barbara) (geb. Khratzer) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 18.03.1555, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a840.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a841}}&lt;br /&gt;
* Hans Herbsthaimer und seine Frau Affra (geb. Haslmair) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 14.06.1553, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a841.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a842}}&lt;br /&gt;
* Jörg Lehner und seine Frau Ursula (geb. Garscher) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 04.03.1553, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a842.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2a843}}&lt;br /&gt;
* Thoman Graff und seine Frau Margreth (geb. Menn) bestätigen der Herzog-Georg-Stiftung den Empfang von 16 Gulden Heiratsgut (Heiratsaussteuer), Urkunde vom 11.07.1547, StadtA Wasserburg a. Inn, I2a843.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Akten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====I.1.b) Altes Archiv, Kommunalarchiv, Akten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b334}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b334 (= Landesfürstliche Befehle und Anordnungen, 1527-1598).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b348}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b348 (= Musterungen Wasserburger Bürger, 1582-1595).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b349}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b349 (= Versorgung und Verpflegung von Soldaten, 1595-1597).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b350}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b350 (= Versorgung und Verpflegung von Soldaten, 1532-1599).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b351}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b351 (= Schmalkaldischer Krieg, 1546-1546).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b352}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b352 (= Schmalkaldischer Krieg, 1546-1546).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b353}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b353 (= Versorgung und Verpflegung kaiserlicher Truppen, 1546-1552).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354 (= Versorgung und Verpflegung kaiserlicher Truppen, 1551-1599).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b355}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b355 (= Durchzug kaiserlicher Truppen gegen die Türken, 1542-1556).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b357 (= Städtisches Kriegswesen, 1462-1522).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b358}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b358 (= Kriegswesen und Landesdefension, 1502-1634).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360 (= Landesherrliche Mandate und Befehle zum Kriegswesen, 1520-1644).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b361}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b361 (= Kriegswesen und Landesdefension, 1532-1616).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b363}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b363 (= Kriegswesen und Landesdefension, 1595-1638).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b366}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b366 (= Stadtverteidigung und Zeughaus, 1601).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b393}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b393 (= Türkenkriege, 1542-1589).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b595}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b595 (= Geschichte der Bürgerwehr der Stadt Wasserburg, 1853).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b597}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b597 (= Abschriften und Beschreibungen [von Joseph Heiserer] von Grabsteinen in und um die St. Jakobspfarrkirche, dann auf dem Gottesacker der Stadt Wasserburg, um 1830).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b611}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b611 (= Grabsteine und Stadtgeschichte [u.a. von Eduard Wimmer], 1886-1908).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b662 (= Rechnungen des Wacht- und Ewiggelds, 1534-1653).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b664}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b664 (= Rechnungen des Wacht- und Ewiggelds, 1561-1619).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b665}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b665 (= Rechnungen des Wacht- und Ewiggelds, 1589-1628).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b780}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1b780 (= Abschriften und Beschreibungen [u.a. von Joseph Heiserer] von Grabplatten/Grabsteinen inner- und außerhalb der Pfarrkirche St. Jakob, um 1830, 1857).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====I.2.b) Altes Archiv, Stiftungsarchiv, Akten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I2b298}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I2b298 (= Unterstützung von Stipendiaten an der Universität Ingolstadt, 1521-1672).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bände/Serien====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====I.1.c) Altes Archiv, Kommunalarchiv, Amtsbücher/Rechnungsbücher=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c3}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1c3 (= Kopialbuch der Stadtrechte, einzelner Urkunden und Rechtsgeschäfte, 1332-1564).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c7}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1c7 (= Ordnungen und Freiheiten der Stadt Wasserburg, 1332-1859).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1c243 (= Verifikationen zur Stadtkammerrechnung, 1698).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c251}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1c251 (= Verifikationen zur Stadtkammerrechnung, 1640).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1c256 (= Verifikationen zur Stadtkammerrechnung, 1660).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1c263 (= Verifikationen zur Stadtkammerrechnung, 1680).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, I1c304}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I1c304 (= Verifikationen zur Stadtkammerrechnung, 1747).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====I.2.c) Altes Archiv, Stiftungsarchiv, Amtsbücher/Rechnungsbücher=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2c1451}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I2c1451 (= Rechnungen der Herzog-Georg-Stiftung, 1690-1717).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2c1456}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I2c1456 (= Rechnungen der Herzog-Georg-Stiftung, 1735-1735).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2c1481}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I2c1481 (= Rechnungen der Herzog-Georg-Stiftung, 1763-1763).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2c1499}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I2c1499 (= Rechnungen der Herzog-Georg-Stiftung, 1788).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2c1500}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I2c1500 (= Rechnungen der Herzog-Georg-Stiftung, 1789).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  I2c1500}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, I2c1516 (= Rechnungen der Herzog-Georg-Stiftung, 1800).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====I.3 Fremdprovenienzen aus dem alten Archiv====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bestand II. &#039;Alte Registraturen der Stadt&#039; (19. Jahrhundert bis ~1949)(Stadtmagistrat/Stadtrat/Stadtverwaltung Wasserburg)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  II800}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, II800 (= Zusammenlegung von Stiftungen, 1926-1952).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  II945-28505}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, II945-28505 (= Meldekarte Ludwig Weninger).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  II1056}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, II1056 (= Nachweis über die Stiftungsgelder des Pfarrers Wolf Ernst Gruner zur Herzog-Georg-Stiftung, 1820).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  II1208}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, II1208 (= Fixierung und Ablösung der Grundabgaben der Stiftungen, Teil 1-3, 1798-1855).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, II3045}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, II3045 (= Magistratsprotokoll, 1914).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  II3101}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, II3101 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1927).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  II3109}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, II3109 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1945-1946).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  II3110}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, II3110 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1947).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn,  II3127}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, II3127 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1948).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bestand III. &#039;Neue Registraturen der Stadt Wasserburg&#039; (Stadtverwaltung und Stadtrat Wasserburg a. Inn ab ~1950)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1280}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1280 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1951).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1281}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1281 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1952).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1282}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1282 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1953).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1283}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1283 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1954).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1284}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1284 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1955).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1287}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1287 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1958).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1299}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1299 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1991).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1325}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1325 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1972).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1327}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1327 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1976).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1328}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1328 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1978).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1330}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1330 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1949).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, III1331}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, III1331 (= Sitzungsprotokolle des Wasserburger Stadtrates, 1950).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bestand IV. &#039;Bildarchiv&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Ib2-4226}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Ib2-4226 (= Allwang-Durchgang von der Herrengasse zur Färbergasse, 1979).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Ic-2638}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Ic-2638 (= Ledererzeile, um 1870).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Id1-M2}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Id1-M2 (= Sammelmappe: Bahnhofsstraße und Bahnhofsplatz, Holzhofweg, Knoppermühllweg und Schopperstattweg, ca. 1900-2004).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Ih-160}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Ih-160 (= Schlittenfahrt am Lindererberg (=Köbingerbergstraße), um 1910).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, In1-M3}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, In1-M3 (= Sammelmappe: Luftbilder (Allgemein), Mappe 3, ca. 1968-ca. 1993).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, IVd5b}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, IVd5b (= Sammelmappe: Ereignisse aller Art, Krieg und Nöte am Ende des Krieges und in der Nachkriegszeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, IVe8-3646}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, IVe8-3646 (= Offizierscorps des Landwehrbataillon Wasserburg älterer Ordnung, 1862).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, V5a-1603}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, V5a-1603 (= Sterbebild Josef Kirmayer, 1958).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Album-002-1027}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Album-002-1027 (= Panoramablick von Osten über die Altstadt, um 1900).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Album-002-1107}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Album-002-1107 (= Postkarte Bruckgasse, 1907).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Album-002-1117}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Album-002-1117 (= Postkarte Max-Emanuel-Platz, 1902).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Album-007}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Album-007 (= Stadtbrand August, 1885).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Album-034}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Album-034 (= Heimattreffen der Flüchtlinge am 10. September 1949 beim Wasserburger Heimatfest).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, DO-Stadt-0018}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, DO-Stadt-0018 (= Aufsetzen der Windhutze beim Grein Kamin, 24.5.2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, DO-Stadt-0047}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, DO-Stadt-0047 (= Hochwasser, 2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, Sterbebildslg-003}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, Sterbebildslg-003 (= Sterbebildsammlung von Wasserburger Bürgern und aus der näheren Umgebung, 1868-2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bestand V. &#039;Karten, Pläne, Plakate, Grafik&#039;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bestand VI. &#039;Sammlungen&#039; (Sammlungen, Nachlässe und Deposita, Vereine, zeitgeschichtliche Dokumentation)===&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, VI1943}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, VI1943 (= Wasserburger Grabsteine, ca. 1850).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, VI2419}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, VI2419 (= Bewerbung des Ludwig Weninger um eine Lehrstelle an der Schule für bildende Kunst, 1929-1933).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, VI5739 (= Teilnachlass von Doktor med. Wilhelm Kulhanek, 1925-1987).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|StadtA Wasserburg a. Inn, VI5779}}&lt;br /&gt;
* StadtA Wasserburg a. Inn, VI5779 (= Wasserburger Grabsteinbuch, 1913).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Museum Wasserburg a. Inn==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Museum Wasserburg a. Inn, Inv. Nr. 2259a}}&lt;br /&gt;
* Museum Wasserburg a. Inn, Inv. Nr. 2259a (= Photolithographie Johann Kaspar Aiblinger, um 1850).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sammlung Wasserburg aus fünf Jahrhunderten (Sammlung der Stadt Wasserburg a. Inn) (SWAFJ)==&lt;br /&gt;
Eine Teil des Grafikbestands dieser Sammlung wurde vor der später erfolgten Übereignung an die Stadt Wasserburg vom Stadtarchiv Wasserburg inventarisiert. In dieser Zeit wurde der Bestand als Depositum behandelt und die Signaturen VDep.1-lfd. Nr. vergeben. Die in dem Zusammenhang erstellte Datenbankerschließung beinhaltete auch eine einfache Digitalisierung.&lt;br /&gt;
Dieser erschlossene Bestand ist über das Stadtarchiv Wasserburg a. Inn weiterhin recherchierbar (SWAFJ, VDep.1 lfd. Nr.)&lt;br /&gt;
Die Originale werden in der [https://www.wasserburg.de/de/kunst-kultur/museen/sammlung-wasserburg-aus-fuenf-jahrhunderten/ städtischen Sammlung Wasserburg aus fünf Jahrhunderten] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|SWAFJ, Nr. 320}}&lt;br /&gt;
* Gustav Eichhorn, Wasserburg, Ölbild, 1913, SWAFJ, (VDep.1/Nr.) 320.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Staatsarchiv München (StAM)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bayerisches Hauptstaatsarchiv München (BayHStA)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|BayHStA, Kloster Regensburg - St. Emmeram}}&lt;br /&gt;
* BayHStA, Kloster Regensburg - St. Emmeran, Lit. 5 1/2, fol. 123v, Nr. 615 (= Traditionsbuch des Klosters St. Emmeran zu Regensburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv des Herzoglichen Georgianums München (AHG)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|AHG, II105}}&lt;br /&gt;
* AHG, II105 (= Landshuter-Kollegiatur, 1571-1800).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|AHG, II106/1}}&lt;br /&gt;
* AHG, II106/1 (= Vereinigte Landshut-Wasserburger Kollegiatur, 1807-1879) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|AHG, II106/2}}&lt;br /&gt;
* AHG, II106/2. (= Präsentation Wasserburg a. Inn – Landshut, 1880-1902).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|AHG, II110}}&lt;br /&gt;
* AHG, II110 (= Landshut-Wasserburger-Kollegiatur, 1618-1803).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klassik Stiftung Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek (HAAB)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|HAAB, Kt 100 Wasser 3 R Ms}}&lt;br /&gt;
* HAAB, Kt 100 Wasser 3 R Ms (= Stadtplan/Grundriss von Tobias Volckmer d. J. / Grundriss 1615)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Redaktion}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=B%C3%BCrgerbewaffnung_und_Landesdefension_im_16._Jahrhundert&amp;diff=3271</id>
		<title>Bürgerbewaffnung und Landesdefension im 16. Jahrhundert</title>
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		<updated>2019-06-14T10:16:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fhoner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Christoph Gampert|Christoph Gampert]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Christoph Gampert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Bürger im Notfall die Verteidigung ihrer Stadt selbst übernahmen, war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit gang und gäbe. Das Recht auf Selbstverteidigung war sogar eine der größten Freiheiten mittelalterlicher autonomer Städte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Sauerbrey, Stadtverteidigung|Sauerbrey, Stadtverteidigung]], 183.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der städtische Rat hatte dabei die Wehrhoheit inne, wozu auch das Recht gehörte, die Bürger zum Schutz der Stadt sowie für Romzüge des Kaisers und Feldzüge des Landesherrn (im Fall von landesherrlichen Städten) aufzubieten. Die Bürger hatten ihrerseits Wehrpflichten, zu denen auch der Wach- und Kriegsdienst zählten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation|Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation]], 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die persönliche Dienstpflicht bildete die Grundlage des bürgerlichen Wehrwesens im Mittelalter – bei der Verteidigung und beim Feldzug. Zur Erhöhung der Wehrkraft wurde die Wehrpflicht auch auf Einwohner ohne Bürgerrecht, sogenannte Inwohner, ausgedehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Sauerbrey, Stadtverteidigung|Sauerbrey, Stadtverteidigung]], 183.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie das Wach- und Verteidigungswesen konkret organisiert war, unterschied sich von Stadt zu Stadt, je nach Verfassung des Gemeinwesens. In der Regel wurden die Bürger für die Wach- und Verteidigungsdienste nach Zünften oder Stadtvierteln eingeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation|Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation]], 174.&amp;lt;/ref&amp;gt; Teilweise wurden die bürgerlichen Aufgebote bei Bedarf noch von geworbenen Söldnern und/oder dauerhaften besoldeten Wächtern oder sogenannten Einspännigen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Adelung, Art. Einspännig|Adelung, Art. Einspännig]]./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Deutsches Wörterbuch, Art. Einspännig|Deutsches Wörterbuch, Art. Einspännig]].&amp;lt;/ref&amp;gt; ergänzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation|Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation]], 176-178.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut [http://d-nb.info/gnd/112302556 Beate Sauerbrey] sei das bürgerliche Wehrwesen zu Beginn des 15. Jahrhunderts noch intakt gewesen, auch wenn zu dieser Zeit bereits der Niedergang begonnen habe. &#039;&#039;Die persönliche Dienstleistung wird nicht mehr als Recht zur Mitwirkung am Stadtregiment verstanden, sondern als lästige Pflicht gegenüber der Obrigkeit.&#039;&#039; Im 16. Jahrhundert habe sich der bürgerliche Wehrdienst auf den Wachdienst und die Stadtverteidigung im Fall eines Angriffs beschränkt. Bei Kriegszügen habe die Bürgerwehr keine Rolle mehr gespielt, das Soldwesen sei zur Stütze des städtischen Verteidigungsapparates geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Sauerbrey, Stadtverteidigung|Sauerbrey, Stadtverteidigung]], 189.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der reinen Verteidigung der eigenen Stadt waren die Bürger auch an der Landesdefension beteiligt. Diese entwickelte sich aus der Landfolge, einer juristischen Verpflichtung der Haus- und Hofbesitzer auf dem Land und in den landesherrlichen Städten, im Kriegsfall selbst das Aufgebot der bewaffneten Männer zu stellen. Diese milizähnlichen Einheiten wurden auch als Ausschuss bezeichnet, weil ab dem 15. Jahrhundert nicht mehr alle Männer, sondern nur noch ein Teil erfasst wurde, in der Regel der 30., 20., 10. oder 5. Mann. Organisatorisch fester gefügt wurde dies ab dem Ende des 16. Jahrhunderts als Defensionswerk bezeichnet. Hierzu gehörten auch Musterungen und Waffenschauen sowie Exerzier- und Waffenübungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schnitter, Volk und Landesdefension|Schnitter, Volk und Landesdefension]], 10f.&amp;lt;/ref&amp;gt; [http://d-nb.info/gnd/121679527 Winfried Schulze] versteht darunter eine umfassende Organisation der bewaffneten Untertanen in einem Territorium, die auch militärische Ausbildung und Übung eines qualifizierten Teils der Untertanen umfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Schulze, Landesdefensionen|Schulze, Landesdefensionen]], 129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dies im 16. Jahrhundert in Wasserburg am Inn organisiert war, soll im Folgenden dargestellt und anhand einiger ausgewählter Beispiele aus dem Stadtarchiv illustriert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausrüstung und Bewaffnung der Bürger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt Wasserburg am Inn wurden die Bürger nach den vier Stadtvierteln (Schmidzeil-Viertel, Salzsender-Viertel, Ledererzeil-Viertel und Scheibenviertel) eingeteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Verzeichnisse der einzelnen Personen nach Rotten und Vierteln von 1546, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b352|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b352]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedes einzelne Viertel untergliederte sich wiederum in einzelne Rotten, i.d.R. gab es neun Rotten pro Viertel. &amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Verzeichnis der Personen in den einzelnen Rotten mit Bewaffnung, undatiert, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b348|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b348]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Jede Rotte wurde von einem Rottmeister geführt, das Viertel vom jeweiligen Viertelmeister. In einem Verzeichnis des Schmidzeil-Viertels aus dem Jahr 1583 werden insgesamt 98 Personen aufgeführt, die in neun Rotten eingeteilt waren. Die einzelne Rotte bestand i.d.R. aus 11-12 Männern. &lt;br /&gt;
[[Datei:Musterung Schmidzeil-Viertel 1583 1.jpg|mini|Musterung des Schmidzeil-Viertels 1583.]] In dem genannten Verzeichnis werden neben den Namen der einzelnen Bürger auch deren Waffen und Rüstungen verzeichnet. Dabei wird auch bei einigen vermerkt, dass sie keine eigenen Waffen besitzen. Offensichtlich mussten diese aber trotzdem ihren militärischen Bürgerpflichten nachkommen, vermutlich erhielten sie im Verteidigungsfall Waffen aus dem städtischen Zeughaus oder wurden für andere Dienste eingesetzt, bei denen keine Waffen benötigt wurden, z.B. Schanzarbeiten. Die Bewaffnung der einzelnen Bürger war dabei recht unterschiedlich. Während der Rottmeister Wolfgang Wider über eine ganze Rüstung verfügte, besaßen andere, wie der Hutmacher Hans Seidler, nur eine Hellebarde oder, wie der Schuster Matthäus Ardtinger, einen Federspieß.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Federspieß war eine Art Speer oder Lanze, siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Reif, kurtrierische Musterung|Reif, kurtrierische Musterung]], 11. Die Gebrüder Grimm verstanden darunter einen Spieß, &#039;&#039;daran eisen mit langen federn geschlagen sind&#039;&#039;. Siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Deutsches Wörterbuch, Art. Federspiesz|Deutsches Wörterbuch, Art. Federspiesz]]. Möglicherweise ähnelte er der Schweinsfeder, einer Jagdwaffe mit eiserner Spitze und Parierstange. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Schweinsfeder|Krünitz, Art. Schweinsfeder]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt finden sich Hellebarden und verschiedene Formen von Spießen als häufigste Waffen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hellebarde.jpg|mini|Zwei Hellebarden.]] Bei den Rüstungen werden hauptsächlich Armschienen und Sturmhauben&amp;lt;ref&amp;gt;= Helmform. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Sturmhaube|Krünitz, Art. Sturmhaube]].&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt. Interessant ist, dass manche Bürger nur über Rüstungsteile, aber nicht über Waffen verfügten.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Musterung des Schmidzeil-Viertels, Auflistung der einzelnen Rotten von 1583, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b348|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b348]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob eine ganze Rüstung auch eine entsprechende Bewaffnung miteinschloss bleibt unklar. Es ist jedoch denkbar, dass Listen, wie die genannte, ausschließlich die Waffen und Rüstungen verzeichneten, die sich im Privatbesitz befanden. Da es ohnehin ein städtisches Zeughaus gab, aus dem im Verteidigungsfall Waffen an die Bürger verteilt wurden, war es nicht nötig, eine komplette Ausrüstung in eigenem Besitz zu haben. Dies würde auch erklären, warum bei einer ganzen Reihe von Bürgern nur Rüstungen, aber keine Waffen verzeichnet sind. Die Waffen erhielten sie ohnehin aus dem Zeughaus, also investierten sie ihr Geld lieber in eine Rüstung bzw. einzelne Schutzwaffen, um sich im Kampf besser schützen zu können. Die Existenz von Verzeichnissen, die ausschließlich Rüstungen auflisten, wie das &#039;&#039;Inventari der leichten ristungen im schmit zeiller vüertl&#039;&#039; aus dem Jahr 1583 spricht ebenfalls für diese Theorie. Laut diesem Inventar besaß Wolfgang Wider eine vollständige Plattenrüstung, bestehend aus Vorder- und Hinterteil, Kragen, zwei Armschienen, einem Paar Handschuhe, einer Sturmhaube und zwei Bein&#039;&#039;tatschn&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;= Beintasche, ein Rüstungsteil, dass die oberen Oberschenkel bzw. den Unterbauch schützte. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rüstungen und Waffen I|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Rüstungen und Waffen I]].&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
[[Datei:Inventar der leichten Rüstungen Schmidzeil-Viertel 1583 1.jpg|mini|Inventar der leichten Rüstungen im Schmidzeil-Viertel 1583.]]&lt;br /&gt;
Doch er war nicht der einzige, der über eine so umfangreiche Rüstung verfügte. Weitere fünf Bürger besaßen die gleichen Schutzwaffen wie er, bei den meisten anderen fehlten nur ein oder zwei Teile. Ein Vorder- und Hinterteil besaßen fast alle. Da das Verzeichnis nur 21 Bürger namentlich erwähnt,&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Inventari der leichten ristungen im schmit zeiller vüertl&#039;&#039; von 1583, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b348|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b348]].&amp;lt;/ref&amp;gt; während das ganze Schmidzeil-Viertel gemäß dem zuvor genannten Verzeichnis aus dem gleichen Jahr 98 Personen umfasste, liegt die Vermutung nahe, dass in dem Inventar nur diejenigen verzeichnet wurden, die eine weitgehend vollständige Rüstung besaßen. Die übrigen 77 Bürger dieses Viertels dürften demnach keine Rüstungen, sondern nur einzelne Waffen in ihrem Besitz gehabt haben oder besaßen gar keine eigenen Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auswahl und Musterung der Bürger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun die Frage, wie die Bürger für den städtischen Militärdienst ausgewählt wurden. Es ist kaum vorstellbar, dass in Verzeichnissen, wie dem erstgenannten, einfach alle männlichen Bewohner des jeweiligen Stadtviertels eingetragen wurden. Tatsächlich fanden regelmäßige Musterungen statt. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel stammt aus dem Jahr 1595, als am 24. Februar 1595 ein Befehl des bayerischen [https://www.deutsche-biographie.de/pnd118771841.html#adbcontent Herzogs Wilhelm V.] erging, aufgrund der drohenden Türkengefahr eine Generalmusterung aller Untertanen im ganzen Land durchzuführen. In diesem Zusammenhang sollte die Stadt Wasserburg alle Bürger und Inwohner mustern, ein ordentliches Musterregister anlegen, wobei die Bürger folgende Angaben machen sollten, die dann auch ins Musterregister einzutragen waren: Name, Anzahl und Name der Söhne, Beruf, Anzahl eigener Häuser und Hofstätten, Teilnahme an Kriegszügen, Beherrschung von Büchsen sowie &#039;&#039;Was sein beste hauptwehr und ob diese wehr seyn oder nicht&#039;&#039;, also welche Waffe derjenige am besten handhaben konnte und ob sie sich in seinem Privatbesitz befand oder nicht. Bei Ankunft der herzoglichen Kommissare sollte diesen eine Abschrift des Registers übergeben werden und sie sollten im Anschluss die Bürger und Inwohner mustern.&amp;lt;ref&amp;gt;Musterungsbefehl Herzog Wilhelms vom 24.2.1595, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b349|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b349]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6. Oktober 1595 kündigten die Kommissare der Stadt Wasserburg ihr Kommen an. Die Bürger sollten angewiesen werden, bei Ankunft der Kommissare in ihrer besten Rüstung und Wehr zu erscheinen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die zur General-Landesmusterung verordneten Kommissare an die Stadt Wasserburg, Brief vom 6.10.1595, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b358|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b358]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bürger sollten also nicht nur hinsichtlich ihres Gesundheitszustands gemustert werden, sondern es sollten auch ihre Waffen und Rüstungen auf deren Tauglichkeit überprüft werden. Es liegt nahe, dass die folgende &#039;&#039;Außwehlung inn der statt Wasserburg, so denn 9. octob. anno 95 beschehen&#039;&#039; das Ergebnis jener Musterung war. In diesem Fall wurde auch eine Einteilung nach dem 30., 15., 10. sowie 5.  und 3. Mann vorgenommen. Insgesamt wurden 159 Bürger ausgewählt, 16 beim 30. Mann, 32 beim 15. Mann, 47 beim 10. Mann sowie 64 beim 5. und 3. Mann. Interessant ist noch die Anweisung des Herzogs in seinem Musterungsbefehl, die Stadt solle ohne Wissen der Kommissare keine neuen Waffen anschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Außwehlung inn der statt Wasserburg, so denn 9. octob. anno 95 beschehen&#039;&#039;, Verzeichnis vom 9.10.1595, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b349|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b349]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Offensichtlich sollten diese zunächst den tatsächlichen Bedarf im Rahmen der Musterung ermitteln. Dass es dem Herzog dabei nur darum ging, die Stadt vor unnötigen Ausgaben zu schützen, ist kaum anzunehmen. Vielmehr liegt der Schluss nahe, dass der Herzog wollte, dass die Stadt nur bestimmte Waffen, möglicherweise moderne statt veralteter Modelle, anschaffte und er ihr diesbezüglich nicht traute. An jenem 9. Oktober 1595 brachten die Kommissare dann selbst Waffen und Rüstungen mit, die sie den Bürgern übergaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Verzeichnis der Rüstungen und Waffen, die von den Kommissaren am 9.10.1595 den Bürgern übergeben wurden, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b349|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b349]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies stützt die zuvor genannte Vermutung, zumindest finden sich keine Rechnungen der Kommissare an die Stadt Wasserburg für die gelieferten Waffen. Fünf Jahre nach dieser Musterung wollte Herzog Maximilian I. kontrollieren, ob die von ihm erhoffte Vermehrung der Mannschaft auch wirklich stattgefunden hatte. Zu diesem Zweck befahl er der Stadt Wasserburg, 159 Mann mit unterschiedlicher Ausrüstung (u.a. 30 Mann mit Musketen, 50 Mann mit Halbhaken) abzukommandieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Maximilian I. an die Stadt Wasserburg, Befehl vom 30.12.1600, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b360]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ein Beispiel: Die Musterung von 1599===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Mai 1599 fand auf Befehl Herzog Maximilians I. erneut eine Musterung statt, welche vom Pfleger Ulrich von Preising&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Preysing, Preysing, Ulrich|Preysing, Preysing, Ulrich]].&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie den Räten Thoman Altershamer, Abraham Khern und Niclaß Dellinger durchgeführt wurde. Dabei wurden die Bürger nach Bewaffnung bzw. Waffengattung verzeichnet. Insgesamt wurden 523 Bürger erfasst, 110 mit ganzer Rüstung, 63 mit halber Rüstung, 20 Musketiere, 114 Hakenschützen&amp;lt;ref&amp;gt;Gewehr mit Luntenschloss, dessen Schaft einen Haken hatte, mit dem es auf einem Gestell oder einer Mauer aufgelegt werden konnte und Kugeln von vier Lot oder 60-100g Gewicht verschoss. Art. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Krünitz, Art. Haken|Krünitz, Art. Haken]]./ [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse]]. Zumeist gleichbedeutend mit Arkebuse, siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Arkebuse|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Arkebuse]].&amp;lt;/ref&amp;gt; oder gemeine Schützen und 216 Personen mit Hellebarden, Seitenwehren&amp;lt;ref&amp;gt;Blankwaffe (Degen, Säbel), die an der Seite getragen wurde. [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Seitengewehr|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Seitengewehr]].&amp;lt;/ref&amp;gt; oder langen Spießen.&amp;lt;ref&amp;gt;Musterung und Beschreibung der Bürgerschaft sowie deren Rüstungen und Waffen, Verzeichnis vom 21.5.1599, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b350|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b350]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Hakenbüchse.jpg|mini|Hakenbüchse von 1425.]] Ergänzend hierzu gibt es auch einen summarischen Auszug der bei der Musterung bei den Bürgern vorgefundenen Waffen. Die Zahlen sind in beiden Dokumenten identisch. Interessant ist jedoch, dass in dem summarischen Auszug noch vermerkt wurde, es sei zu bedenken, dass unter diesen Personen auch viele schwache, alte, &#039;&#039;erlebte&#039;&#039;, kranke Personen und Witwen mit eigenen Häusern inbegriffen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Summarischer Auszug, was an Rüstungen und Wehren in der vorgenommenen Musterung bei der Bürgerschaft gefunden wurde, Verzeichnis vom 21.5.1599, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Es stellt sich die Frage, ob es bei dieser Musterung darum ging, welche Waffen und Rüstungen die Bürger in ihrem Besitz hatten, oder darum, wie die Bürger im Ernstfall einzusetzen waren. Das erste Verzeichnis scheint eine Auflistung der waffenfähigen Bürger bzw. deren Einteilung nach einzelnen Waffengattungen zu sein, das zweite Verzeichnis ein Inventar der bei den Bürgern vorhandenen Waffen. Wieder fällt auf, dass bei den ganzen und halben Rüstungen keine Angaben zur Bewaffnung gemacht werden. Schwerter oder andere Hieb- und Stichwaffen sind genauso denkbar wie Stangenwaffen (z.B. Hellebarden) oder Schusswaffen. Auch eine Kombination aus Schusswaffe und Seitenwehr, z.B. Schwert oder Degen, wäre denkbar. Bemerkenswert ist neben der Gesamtzahl der waffenfähigen Bürger auch die Verteilung auf die einzelnen Waffengattungen. Die geringe Anzahl der Musketiere dürfte sich damit erklären lassen, dass diese Waffe ihren Durchbruch erst noch vor sich hatte, während die Arkebusen im 16. Jahrhundert weitverbreitet waren. Die hohe Anzahl an Stangen- und Blankwaffen ist durch deren günstigeren Preis und auf die leichtere Handhabung im Vergleich zu den Schusswaffen zurückzuführen. Sie zeigt aber auch, dass die Truppe weniger für offene Feldschlachten im Dienst des Landesherrn gedacht war, sondern für die Verteidigung der Stadt und insbesondere die Besetzung der [[/Baugeschichte_der_historischen_Stadtbefestigung|Stadtmauer]]. Sollten unter den Hakenschützen nicht nur Arkebusen, sondern auch Haken- oder Wallbüchsen, welche mittels eines eisernen Hakens auf eine Mauer oder einen Wall aufgelegt wurden,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse|Meyers Großes Konversations-Lexikon, Art. Hakenbüchse]].&amp;lt;/ref&amp;gt; gemeint sein, wäre dies ein weiteres Indiz für die defensive, auf die Verteidigung der Stadt ausgelegte Ausrichtung der Bürgermiliz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Über das Verhältnis der waffenfähigen Bürger zur Bevölkerungszahl===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kampfkraft der Stadt Wasserburg am Inn beurteilen zu können, ist es nötig die Zahl der waffenfähigen bzw. als zum Kriegsdienst tauglich gemusterten Bürger mit der gesamten Bevölkerungszahl zu vergleichen. Die neuesten Zahlen hierzu legt Christoph Nonnast in seiner Untersuchung des Armenwesens und der wohltätigen Stiftungen in Wasserburg vor. Dabei kommt er zu dem Ergebnis, dass im 16. Jahrhundert 700 männliche Vollbürger in der Stadt lebten. Zusammen mit deren Frauen und Familien sowie den Stadtbewohnern ohne Bürgerrecht errechnete sich nach Nonnast eine Gesamteinwohnerzahl von mindestens 2500, vermutlich sogar über 3000 Menschen. Damit schließt er sich den aus dem 19. Jahrhundert stammenden Schätzungen von Joseph Heiserer an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Nonnast, Armenwesen Wasserburg|Nonnast, Armenwesen Wasserburg]], 22f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorausgesetzt, nur die männlichen Vollbürger wären zum Dienst an der Waffe verpflichtet gewesen, erscheint die Zahl von 523 Bürgern aus der Musterung vom 21. Mai 1599 sehr beachtlich. Fast drei Viertel der männlichen Bürger hätten demnach im Ernstfall die Stadt verteidigen können, wobei bei einer Belagerung sicher auch noch die Einwohner ohne Bürgerrecht zu Verteidigungsaufgaben herangezogen worden wären. Relativiert wird dies allerdings durch die bereits erwähnte Anmerkung in dem summarischen Auszug der Waffen und Rüstungen vom 21. Mai 1599, wonach unter den verzeichneten Bürgern auch alte, schwache und kranke sowie Witwen seien. Es scheinen also nicht alle 523 Bürger kampffähig gewesen zu sein. Bei der Musterung vom 9. Oktober 1595 waren 159 Bürger ausgewählt, dies entspricht nicht einmal einem Viertel der männlichen Vollbürger. Allerdings erfolgte diese Musterung nach dem 30., 15., zehnten sowie fünften und dritten Mann, so dass nicht alle waffenfähigen Männer erfasst wurden. Im Jahr 1583 wurden im Schmidzeil-Viertel 98 Bürger in den einzelnen Rotten verzeichnet, von denen allerdings nicht alle eine Waffe besaßen (s.o.). Rechnet man diese Zahl auf die gesamte Stadt hoch, ergibt sich eine Zahl von 392 gemusterten Bürgern. Diese Zahl liegt zwischen den beiden zuvor genannten Angaben und entspricht einem Anteil von 56% der männlichen Vollbürger, d.h. etwas mehr als die Hälfte der männlichen Vollbürger war kampftauglich. Es muss dabei festgehalten werden, dass wir weder die exakte Bevölkerungszahl für jedes einzelne Jahr kennen noch mit absoluter Sicherheit sagen können, wie, mit welcher Intention und nach welchen Kriterien die genannten Listen und Verzeichnisse angelegt wurden. Ob die für die Stadtverteidigung geeigneten Bürger verzeichnet wurden oder diejenigen, die Waffen und Rüstungen in ihrem Privatbesitz hatten, kann nicht zweifelsfrei geklärt werden. Zu Vieles bleibt leider im Dunkeln, die Zahlen schwanken selbst bei geringem zeitlichem Abstand durchaus enorm. So ist es beispielsweise möglich, dass die Musterung vom 9. Oktober 1595 die für die Landesdefension heranzuziehenden Männer erfassen sollte, wofür auch die Auswahl nach dem 30., 15. usw. Mann sprechen würde, wohingegen die Musterung vom 21. Mai 1599, bei der 523 Personen verzeichnet wurden, auf die Erfassung der für die Verteidigung der Stadt zu gebrauchenden Bürger abzielte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausmusterungen untauglicher Personen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Ausmusterungen untauglicher Personen kamen vor. Ein Verzeichnis der Bürger und Inwohner nach ihrer Tauglichkeit vom 3. März 1601 listet nach Viertel getrennt alle Personen auf und vermerkt dahinter in einer anderen Schriftfarbe, wofür sie vorgesehen sind, z.B. &#039;&#039;gibt ein haggen schüzen&#039;&#039;. Dabei kommen auch Bemerkungen wie &#039;&#039;ist aber alt unnd schwach&#039;&#039;, &#039;&#039;ist zu alt über 50 jahr&#039;&#039; oder &#039;&#039;ist untaugenlich&#039;&#039; vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Verzeichnis der Bürger und Inwohner, die im Notfall ihrer Qualität nach am tauglichsten sind vom 3.3.1601, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b363|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b363]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dem Jahr 1609 ist ein Verzeichnis überliefert, in dem die wegen Untauglichkeit aus der Musterung entlassenen Bürger mit Begründung ihrer Ausmusterung aufgeführt werden. Vorgenommen wurde diese Ausmusterung von einem landesfürstlichen Obristen.&amp;lt;ref&amp;gt;Verzeichnis der aus der Musterung entlassenen Bürger vom 7.5.1609, [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#StadtA Wasserburg a. Inn, I1b361|StadtA Wasserburg a. Inn, I1b361]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt bzw. der Landesherr beurteilten also sehr wohl kritisch, welche Bürger und Einwohner im Notfall auch wirklich kämpfen konnten. Es ist durchaus möglich, dass in den zu anfangs erwähnten Musterungslisten auch die eine oder andere untaugliche Person verzeichnet wurde, was erklären könnte, warum bei manchen Namen keine Waffen oder Rüstungen vermerkt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant sind dabei auch die Durchführungen der einzelnen Musterungen. Die Musterung im Jahr 1595 wurde im Beisein herzoglicher Kommissare abgehalten. 1599 scheinen hingegen nur städtische Amtsträger und der Pfleger, welcher immerhin als Vertreter des Landesherrn fungierte, anwesend gewesen zu sein. Warum der Herzog im Jahr 1600 das Ergebnis der Musterung von 1595 kontrollierte, obwohl inzwischen bereits eine weitere Musterung stattgefunden hatte, kann hier leider nicht geklärt werden. Dass aus der Zeit um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert und insbesondere aus der Regierungszeit Herzog Maximilians I. besonders viele Unterlagen über Musterungen u.ä. vorliegen, zeigt, wie wichtig dem Herzog eine funktionierende Landesdefension war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fazit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der Größe und Bedeutung der Stadt Wasserburg am Inn im Herzogtum überrascht die hohe Anzahl an wehrfähigen Bürgern und vorhandenen Waffen, gerade auch im Privatbesitz. Nicht wenige Bürger besaßen Rüstungsteile oder gar eine vollständig Rüstung. Angesichts der hohen Kosten für derartige Schutzwaffen lassen sich Rückschlüsse auf die Vermögensverhältnisse in der Bürgerschaft ziehen. Die Stadt und die Bürgerschaft schienen ihre militärischen Aufgaben durchaus ernst zu nehmen, wie im Beitrag „Stadtverteidigung“ noch gezeigt wird. Gerade die wohlhabenden Bürger hätten ihr Geld auch anderweitig ausgeben können, anstatt es in die Anschaffung von Rüstungen und Waffen zu investieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Christoph Gampert}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Fhoner</name></author>
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