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	<title>Historisches Lexikon Wasserburg - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Willi Ernst</title>
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		<updated>2018-11-06T15:57:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Juliane Günther|Juliane Günther]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Juliane Günther]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biografie Willi Ernst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Biografie wurde auf der Grundlage von Forschungsarbeiten für die Sonderausstellung ‚Willi Ernst. Ein Wasserburger Künstler‘ (22. Juli bis 18. Oktober 2015 im Museum Wasserburg) und die gleichnamige Ausstellungspublikation erstellt und als Lexikonbeitrag überarbeitet. Der Inhalt basiert auf der Auswertung des schriftlichen Nachlasses von Willi Ernst für das Stadtarchiv Wasserburg am Inn sowie auf Interviews mit Personen aus Willi Ernsts Umfeld. Vgl. hierzu StadtA Wasserburg a. Inn, III1151; StadtA Wasserburg a. Inn, III1153-III1155; StadtA Wasserburg a. Inn, III1157-III1158; StadtA Wasserburg a. Inn, III1160-III1161; StadtA Wasserburg a. Inn, III1163-III1165; StadtA Wasserburg a. Inn, III1167; StadtA Wasserburg a. Inn, III1187-III1190 (III.= Neue Registraturen, Stadtverwaltung und Stadtrat Wasserburg a. Inn ab 1950, Verwaltung von Archiv und Museum, Schriftlicher Nachlass von Willi Ernst)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensdaten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi (Willibald) Ernst * 7.3.1909 Wasserburg am Inn, † 20.4.1982 Wasserburg am Inn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium, Zweiter Weltkrieg, Arbeit in Oberammergau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunnen in Skugry 1943.jpg|200px|thumb|right|Willi Ernst in Skugry, 1943]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi Ernst wurde im Jahr 1909 als dritter Sohn des leitenden Postbeamten Edmund Ernst in Wasserburg geboren.  Bereits als Jugendlicher fertigte er Zeichnungen an und orientierte sich dabei unter anderem an dem kunstinteressierten Amtsrichter Karl Hofmann.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Hofmann (1880-1967) zeichnete zwischen 1920 und 1927 idyllisch-humorvolle Szenen aus der Wasserburger Altstadt. Nach Aussagen von Personen aus Ernsts Umfeld regte Hofmann kunstinteressierte Jungen – darunter auch Willi Ernst – zum Zeichnen an.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abitur absolvierte Willi Ernst eine Lehre im Betrieb des Wasserburger Steinmetzes Anton Woger Senior. Kurze Zeit davor war auch Wogers Sohn Anton Woger Junior von 1919 bis 1920 dort ausgebildet worden. Nach seiner Lehrzeit begann Willi Ernst an der Akademie der Künste in München in der Klasse des Bildhauers Karl Killer zu studieren. Um sich von der 1933 beginnenden Gleichschaltung der Universitäten durch die Nationalsozialisten und der in diesem Zuge diktierten ‚völkischen Kunst‘ zu distanzieren, wählte Ernst den Studienschwerpunkt ‚Christliche Kunst‘.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Aussagen von Personen aus Ernsts Umfeld sei dieser Studienschwerpunkt unter anderen Umständen nicht seine erste Wahl gewesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den während des Studiums entstandenen Arbeiten existieren hauptsächlich nur noch Fotos. In einer von dem Bildhauer angefertigten Dokumentation seiner Werke tragen viele der vor 1940 entstandenen Arbeiten den Vermerk ‚verschollen‘.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Verzeichnis der Werke von Willi Ernst, von ihm selbst angefertigt, Privatbesitz. Nach Aussagen von Personen aus Ernsts Umfeld sollen viele in dessen Studienzeit angefertigte Modelle und Skulpturen im Zuge des Zweiten Weltkrieges zerstört worden sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1940 wurde der 31-jährige Willi Ernst zum Kriegsdienst einberufen. Da er später den Titel ‚akademischer Bilderhauer‘ führte, kann davon ausgegangen werden, dass er das Studium an der Akademie der Künste zuvor beendet hatte. Im gleichen Jahr erlebte Ernst die Schlacht um die norwegische Stadt Narvik mit und dokumentierte diese fotografisch. In seiner Funktion als Wehrbetreuer soll er keine Waffe getragen haben und lediglich für die Unterstützung der deutschen Soldaten zuständig gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt; Nach Aussagen von Personen aus Ernsts Umfeld soll dieser als Wehrbetreuer hauptsächlich für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung der Soldaten verantwortlich gewesen sein und diesen Unterricht im Holzschnitzen erteilt haben.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die für die Deutschen in einer Niederlage endende Schlacht um Narvik wird als schwerste operative Krise im Feldzug um Norwegen angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst zog im Anschluss mit Soldaten der Wehrmacht über das im Jahr 1941 von den Deutschen vollständig besetzte Lettland in den Nordwesten Russlands. Gemeinsam mit einem ebenfalls als Wehrbetreuer eingesetzten Kommilitonen von der Akademie der Künste baute er in dem nah der Stadt Dno gelegenen Dorf Skugry eine Erholungsstätte für deutsche Soldaten auf. Hier sollen die Soldaten das Schnitzen und Musizieren gelernt und zum Zeitvertreib auch Theater gespielt haben. 1944 arbeitete der Bildhauer an einem Brunnen für das Dorf Skugry. Als die russische Armee im gleichen Jahr das Dorf erreichte, sollen Brunnen und Erholungslager zerstört worden sein. Ohne in Gefangenschaft zu geraten, kam Willi Ernst im Jahr 1945 nach Deutschland zurück.&amp;lt;ref&amp;gt; Vgl. mündliche Aussagen von Personen aus Ernsts Umfeld&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ sich Ernst bei der renommierten Schnitzfirma ‚Land selig Erben‘ in Oberammergau als Holzbildhauer anstellen. Nach Angaben von seinen Angehörigen soll er in dieser Zeit auch Holzprothesen für Kriegsversehrte und Andenken für die US-Soldaten angefertigt haben. Bereits während seiner Zeit in Oberammergau nahm Willi Ernst zahlreiche Aufträge aus seiner Heimatstadt Wasserburg an und arbeitete unter anderem 1945 und 1946 als Restaurator an der Zürn-Kanzel in der Pfarrkirche [[St. Jakob]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werke und Stil als Bildhauer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Skulptur St. Christophorus, Grafing.jpg|200px|thumb|right|Skulptur St. Christophorus, Grafing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1951 zog Willi Ernst von Oberammergau nach Wasserburg. Seiner Arbeit als Bildhauer ging er in einem Atelier in der Färbergasse nach. 1950 und 1951 entstanden unter anderem  Skulpturen für den Brunnen am Bahnhofsplatz und für die Kapelle des Wasserburger Krankenhauses. Als freier Bildhauer stelle Ernst jedoch auch Kruzifixe für Privatpersonen her, restaurierte Holzskulpturen und fertigte künstlerisch gestaltete Grabsteine an. Dank freundschaftlicher Beziehungen zum dortigen Bürgermeister erhielt der Bildhauer auch immer wieder Aufträge aus der Stadt Kaufbeuren. Weitere Werke befinden sich unter anderem in Reitmehring, Grafing und Mühldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1955 war Ernst über einen Monat gemeinsam mit weiteren Fachleuten an der Restaurierung der Fassade des Wasserburger Kernhauses beteiligt. 1968 arbeitete der Bildhauer ein weiteres Mal an der Fassade. In den 1960er Jahren begann Ernst den von ihm meist aus Nagelfluh, Jura-Traventin oder Kalkstein geschaffenen Figuren einen ruhigen Gesichtsausdruck zu verleihen, aus dem sich für den Betrachter kaum Emotionen ablesen lassen. Bedingt durch ihren zurückgenommenen Eindruck, die auf das Wesentliche reduzierte Formensprache und die meist steinsichtige Oberfläche, können Ernsts Werke im Stadtbild leicht übersehen werden. Nach Aussagen von Personen aus Ernsts Umfeld verzichtete der Bildhauer hauptsächlich auf abstrakte Formen, um eine präzise ausgeführte, für alle Menschen unmittelbar verständliche Kunst zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. mündliche Aussagen von Personen aus Ernsts Umfeld&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Nagelfluh entschied er sich darüber hinaus für ein hauptsächlich in Bayern gewonnenes Arbeitsmaterial.  Aufgrund der Auftragslage zeigt der Großteil seiner Werke religiöse Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme bildet der Bronzereifen auf dem von 1970 bis 1972 angefertigten Brunnen für die Anton-Heilingbrunner-Realschule. Er zeigt Fische, Muscheln, Seesterne sowie Fantasiewesen wie Wassermänner und Meerjungfrauen. Sehr ähnliche Motive verwendete der ebenfalls aus Wasserburg stammende Bildhauer Anton Woger Junior im Jahr 1953 für einen Brunnen aus Muschelkalkstein, der in Bad Bertrich in der Eifel aufgestellt wurde. Ernst und Woger hatten bei dem Steinmetz Anton Woger Senior Lehrjahre absolviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Klaus J. Schönmetzler, Der Bildhauer Toni Woger, Wasserburg, 1983&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die 1970 entstandenen Entwürfe für ein Ehrenmal in Kaufbeuren-Neugablonz arbeitete Ernst mit ungegenständlichen Formen um das komplexe Thema von Krieg, Vertreibung und Wiederaufbau zu thematisieren. Die Plastik wurde erst acht Jahre nach der Anfertigung der Entwürfe aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Skulptur St Konrad, Wasserburg.jpg|Skulptur St. Konrad, Wasserburg&lt;br /&gt;
File:Bronzereifen, Anton-Heilingbrunner-Realschule Wasserburg.jpg|Bronzereifen, Anton-Heilingbrunner-Realschule&lt;br /&gt;
File:Bronzereifen, Friedhof am Herder.jpg|Bronzereifen, Friedhof am Herder&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museumsleiter in Wasserburg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 übernahm der zu diesem Zeitpunkt 50-jährige Willi Ernst als Nachfolger von Josef Kirmayer die nebenamtliche Leitung des Stadtmuseums und des Archivs der Stadt Wasserburg. Nach seinem Amtsantritt verfasste Ernst Zustandsberichte und strebte besonders Veränderungen für das Museum an. Dabei suchte er die Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege, erstellte Entwürfe für ein Museumskonzept und kümmerte sich um die Klärung der Provenienz von in der Sammlung des Museums befindlichen archäologischen Funden. Daneben veranlasste er die Erneuerung des Daches des Museumsgebäudes und den Einbau einer Heizungsanlage. Auch die Vergrößerung des Museums durch den Ankauf des benachbarten Hauses fand unter seiner Regie statt. Neben dem Archiv und dem Museum fiel auch die im Museumsgebäude untergebrachte Stadtbibliothek in den Zuständigkeitsbereich von Willi Ernst, der weiterhin Aufträge als Bildhauer und Restaurator annahm. Zu diesem Zeitpunkt versorgte er als Vater einer Tochter und eines Sohnes eine vierköpfige Familie. Zudem war Willi Ernst von 1968 bis 1973 der geschäftsführende Vorstand des Wasserburger Heimatvereins. Bei den gemeinsam organisierten Ausflügen des Vereins in andere Regionen hielt er auch selbst Führungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. StadtA Wasserburg a. Inn, III-1163&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Museumsleiter lag Willi Ernst auch die Erweiterung der Sammlung am Herzen. Im Jahr 1972 gelang ihm der Ankauf einer Schlafzimmereinrichtung aus der Werkstatt der Perthaler Kistler, die noch heute wichtiger Bestandteil der Dauerausstellung des Museums ist. Desweiteren veranlasste er die Restaurierung von in der Sammlung befindlichen historischen Musikinstrumenten durch einen Fachrestaurator des Deutschen Museums in München. Auf dem Museumsspeicher entdeckte Ernst zudem bei Aufräumarbeiten eine verloren geglaubte von Jakob Schwanthaler aus weißem Carrara-Marmor geschaffene Büste König Maximilians I. Joseph von Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankheit und Ende der Arbeit als Bildhauer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren erkrankte Willi Ernst an grauem Star, wodurch seine bildhauerische Tätigkeit stark beeinträchtigt wurde. Zu seinen letzten Arbeiten zählen ein Brunnen und eine Kreuzigungsgruppe für den damals neu angelegten Friedhof am Herder in Wasserburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Krankheit soll sich Ernst zu einer Operation entschieden haben, die jedoch nicht den gewünschten Erfolg sondern stattdessen eine Verschlechterung seines Zustandes zum Ergebnis gehabt haben soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. mündliche Aussagen von Personen aus Ernsts Umfeld &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Verlust seines räumlichen Sehvermögens war es Willi Ernst nicht mehr möglich als Bildhauer zu arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;In dem in Privatbesitz befindlichem Auftragsbuch des Bildhauers ist im Jahr 1974 als letzter Eintrag die Teilnahme an einem Wettbewerb für die Gestaltung der Außenanlage vor dem Verwaltungsgebäude des Bezirkskrankenhauses Gabersee verzeichnet, den Ernst jedoch nicht gewann.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er löste sein Atelier in der Färbergasse auf, behielt jedoch seine nebenamtliche Tätigkeit als Leiter von Museum, Archiv und Bibliothek bei. Die Arbeit des 1980 bereits 71-jährigen Museumsleiters wurde jedoch zunehmend kritisch betrachtet. Vermisst wurden Texte zur Erklärung der Objekte, ein Museumsflyer, feste Öffnungszeiten sowie zu den Wunschterminen der Besucher stattfindende Führungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Während Ernsts Dienstzeit konnte des Museum nur während einer Führung durch den Museumsleiter oder die Hausmeisterin besucht werden. Diese Regelung sollte Diebstähle verhindern, da die Objekte ohne Glasvitrinen und ungesichert ausgestellt waren. Vgl. StadtA Wasserburg a. Inn, III-0030 (=III. Neue Registraturen, Stadtverwaltung und Stadtrat Wasserburg a. Inn ab 1950, Verwaltung von Archiv und Museum, Beschwerden über Heimathausleiter Willi Ernst)&amp;lt;/ref&amp;gt; Immer mehr entfremdeten sich in Folge dessen der Museumsleiter und seine Kollegen und Mitstreiter, die Einblicke in seine Arbeit im Museum hatten.  Im Jahr 1980 beendete Willi Ernst seine langjährige nebenamtliche Tätigkeit auf Anraten der Stadt Wasserburg, die ihm auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt eine finanzielle Aufwandsentschädigung gewährte. Im Alter von 73 Jahren starb Willi Ernst am 20. April 1982 in Wasserburg. Er wurde auf dem Altstadtfriedhof im Grab seiner Familie beigesetzt, auf dessen Grabstein sich ein von ihm geschaffenes Relief befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verzeichnis der wichtigsten Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Restaurierung der Zürn-Kanzel in der Pfarrkirche St. Jakob in Wasserburg, 1945-1946&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Skulptur St. Josef für die Krankenhauskapelle in Wasserburg, Lindenholz, Stein, 1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Brunnenfigur für den Taubenbrunnen auf dem Bahnhofsplatz in Wasserburg, Muschelkalkstein, 1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Skulptur Madonna Immaculata für die Krankenhauskapelle in Wasserburg, Lindenholz, 1951&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Brunnen mit Reliefs zur Märzenfräulein-Sage für den Enzianplatz in Kaufbeuren, Marchinger Kalkstein, 1951-1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Skulptur St. Christophorus für die Brücke über die Urtel in Grafing, Muschelkalkstein, 1953-1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Skulptur Mädchen mit der Hopfenranke für den Treppenaufgang im Hotel Fletzinger in Wasserburg, Eichenholz, 1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Skulptur Madonna mit Kind für eine Hausnische in der Ledererzeile in Wasserburg, Untersberger Marmor, 1955&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Restaurierung der Fassade des Kernhauses in Wasserburg, 1955 und 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Skulptur Fohlen für die Stadt Kaufbeuren, aufgestellt in der Nähe der Beethoven-Schule, grüner Dolomit, Travertin, 1956-1958&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Relief Genius für den Friedhof der Opfer des KZ Mühldorf, Jura-Travertin, 1958&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Relief St. Antonius für die Kirche St. Antonius in Reitmehring, Nagelfluh, 1959-1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Relief Mönch Boso für die Volksschule in Gars am Inn, Muschelkalkstein, 1961&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
*Skulpturen Bärengruppe für die Stadt Kaufbeuren, Muschelkalkstein, 1963-1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Skulptur St. Bruder Konrad für die Kirche St. Konrad in Wasserburg, Nagelfluh, 1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Skulptur Madonna mit Kind für die Kirche St. Konrad in Wasserburg, Jura-Travertin, 1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Brunnenanlage Jonas und der Walfisch für das Krankenhaus in Wasserburg, Bronze, Nagelfluh, 1963-1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Taufstein für die Krankenhauskapelle in Wasserburg, Kalkstein, 1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Brunnenanlage St. Leonhard für die Firma Bauer in Wasserburg, Bronze, Nagelfluh, 1965&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Skulptur St. Josef angefertigt für das Englische Institut in Wasserburg, jetzt aufgestellt im Pfarrzentrum St. Jakob in Wasserburg, Eichenholz, 1965-1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Brunnenanlage für ein Seniorenheim in Kaufbeuren, Muschelkalkstein, 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Brunnenanlage für die Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg, Nagelfluh, 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Relief Madonna auf der Flucht für ein Haus in der Ledererzeile in Wasserburg, Untersberger Marmor, 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Entwurf für ein Ehrenmal in Kaufbeuren Neugablonz, 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Brunnenanlage für die Anton-Heilingbrunner-Realschule in Wasserburg, Bronze, Nagelfluh, 1970-1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Brunnenanlage für den Friedhof am Herder in Wasserburg, Bronze, 1971-1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kreuzigungsgruppe für den Friedhof am Herder in Wasserburg, Aluminiumguss, 1973&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Juliane Günther}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Willi_Ernst&amp;diff=821</id>
		<title>Willi Ernst</title>
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		<updated>2018-11-06T15:39:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Juliane Günther|Juliane Günther]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Juliane Günther]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biografie Willi Ernst&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Biografie wurde auf der Grundlage von Forschungsarbeiten für die Sonderausstellung ‚Willi Ernst. Ein Wasserburger Künstler‘ (22. Juli bis 18. Oktober 2015 im Museum Wasserburg) und die gleichnamige Ausstellungspublikation erstellt und als Lexikonbeitrag überarbeitet. Der Inhalt basiert auf der Auswertung des schriftlichen Nachlasses von Willi Ernst für das Stadtarchiv Wasserburg am Inn sowie auf Interviews mit Personen aus Willi Ernsts Umfeld. Vgl. hierzu StadtA Wasserburg a. Inn, III1151; StadtA Wasserburg a. Inn, III1153-III1155; StadtA Wasserburg a. Inn, III1157-III1158; StadtA Wasserburg a. Inn, III1160-III1161; StadtA Wasserburg a. Inn, III1163-III1165; StadtA Wasserburg a. Inn, III1167; StadtA Wasserburg a. Inn, III1187-III1190 (III.= Neue Registraturen, Stadtverwaltung und Stadtrat Wasserburg a. Inn ab 1950, Verwaltung von Archiv und Museum, Schriftlicher Nachlass von Willi Ernst)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensdaten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi (Willibald) Ernst * 7.3.1909 Wasserburg am Inn, † 20.4.1982 Wasserburg am Inn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studium, Zweiter Weltkrieg, Arbeit in Oberammergau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunnen in Skugry 1943.jpg|200px|thumb|right|Willi Ernst in Skugry, 1943]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willi Ernst wurde im Jahr 1909 als dritter Sohn des leitenden Postbeamten Edmund Ernst in Wasserburg geboren.  Bereits als Jugendlicher fertigte er Zeichnungen an und orientierte sich dabei unter anderem an dem kunstinteressierten Amtsrichter Karl Hofmann.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Hofmann (1880-1967) zeichnete zwischen 1920 und 1927 idyllisch-humorvolle Szenen aus der Wasserburger Altstadt. Nach Aussagen von Personen aus Ernsts Umfeld regte Hofmann kunstinteressierte Jungen – darunter auch Willi Ernst – zum Zeichnen an.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abitur absolvierte Willi Ernst eine Lehre im Betrieb des Wasserburger Steinmetzes Anton Woger Senior. Kurze Zeit davor war auch Wogers Sohn Anton Woger Junior von 1919 bis 1920 dort ausgebildet worden. Nach seiner Lehrzeit begann Willi Ernst an der Akademie der Künste in München in der Klasse des Bildhauers Karl Killer zu studieren. Um sich von der 1933 beginnenden Gleichschaltung der Universitäten durch die Nationalsozialisten und der in diesem Zuge diktierten ‚völkischen Kunst‘ zu distanzieren, wählte Ernst den Studienschwerpunkt ‚Christliche Kunst‘.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Aussagen von Personen aus Ernsts Umfeld sei dieser Studienschwerpunkt unter anderen Umständen nicht seine erste Wahl gewesen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von den während des Studiums entstandenen Arbeiten existieren hauptsächlich nur noch Fotos. In einer von dem Bildhauer angefertigten Dokumentation seiner Werke tragen viele der vor 1940 entstandenen Arbeiten den Vermerk ‚verschollen‘.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Verzeichnis der Werke von Willi Ernst, von ihm selbst angefertigt, Privatbesitz. Nach Aussagen von Personen aus Ernsts Umfeld sollen viele in dessen Studienzeit angefertigte Modelle und Skulpturen im Zuge des Zweiten Weltkrieges zerstört worden sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1940 wurde der 31-jährige Willi Ernst zum Kriegsdienst einberufen. Da er später den Titel ‚akademischer Bilderhauer‘ führte, kann davon ausgegangen werden, dass er das Studium an der Akademie der Künste zuvor beendet hatte. Im gleichen Jahr erlebte Ernst die Schlacht um die norwegische Stadt Narvik mit und dokumentierte diese fotografisch. In seiner Funktion als Wehrbetreuer soll er keine Waffe getragen haben und lediglich für die Unterstützung der deutschen Soldaten zuständig gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt; Nach Aussagen von Personen aus Ernsts Umfeld soll dieser als Wehrbetreuer hauptsächlich für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung der Soldaten verantwortlich gewesen sein und diesen Unterricht im Holzschnitzen erteilt haben.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die für die Deutschen in einer Niederlage endende Schlacht um Narvik wird als schwerste operative Krise im Feldzug um Norwegen angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst zog im Anschluss mit Soldaten der Wehrmacht über das im Jahr 1941 von den Deutschen vollständig besetzte Lettland in den Nordwesten Russlands. Gemeinsam mit einem ebenfalls als Wehrbetreuer eingesetzten Kommilitonen von der Akademie der Künste baute er in dem nah der Stadt Dno gelegenen Dorf Skugry eine Erholungsstätte für deutsche Soldaten auf. Hier sollen die Soldaten das Schnitzen und Musizieren gelernt und zum Zeitvertreib auch Theater gespielt haben. 1944 arbeitete der Bildhauer an einem Brunnen für das Dorf Skugry. Als die russische Armee im gleichen Jahr das Dorf erreichte, sollen Brunnen und Erholungslager zerstört worden sein. Ohne in Gefangenschaft zu geraten, kam Willi Ernst im Jahr 1945 nach Deutschland zurück.&amp;lt;ref&amp;gt; Vgl. mündliche Aussagen von Personen aus Ernsts Umfeld&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ sich Ernst bei der renommierten Schnitzfirma ‚Land selig Erben‘ in Oberammergau als Holzbildhauer anstellen. Nach Angaben von seinen Angehörigen soll er in dieser Zeit auch Holzprothesen für Kriegsversehrte und Andenken für die US-Soldaten angefertigt haben. Bereits während seiner Zeit in Oberammergau nahm Willi Ernst zahlreiche Aufträge aus seiner Heimatstadt Wasserburg an und arbeitete unter anderem 1945 und 1946 als Restaurator an der Zürn-Kanzel in der Pfarrkirche [[St. Jakob]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werke und Stil als Bildhauer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Skulptur St. Christophorus, Grafing.jpg|200px|thumb|right|Skulptur St. Christophorus, Grafing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1951 zog Willi Ernst von Oberammergau nach Wasserburg. Seiner Arbeit als Bildhauer ging er in einem Atelier in der Färbergasse nach. 1950 und 1951 entstanden unter anderem  Skulpturen für den Brunnen am Bahnhofsplatz und für die Kapelle des Wasserburger Krankenhauses. Als freier Bildhauer stelle Ernst jedoch auch Kruzifixe für Privatpersonen her, restaurierte Holzskulpturen und fertigte künstlerisch gestaltete Grabsteine an. Dank freundschaftlicher Beziehungen zum dortigen Bürgermeister erhielt der Bildhauer auch immer wieder Aufträge aus der Stadt Kaufbeuren. Weitere Werke befinden sich unter anderem in Reitmehring, Grafing und Mühldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1955 war Ernst über einen Monat gemeinsam mit weiteren Fachleuten an der Restaurierung der Fassade des Wasserburger Kernhauses beteiligt. 1968 arbeitete der Bildhauer ein weiteres Mal an der Fassade. In den 1960er Jahren begann Ernst den von ihm meist aus Nagelfluh, Jura-Traventin oder Kalkstein geschaffenen Figuren einen ruhigen Gesichtsausdruck zu verleihen, aus dem sich für den Betrachter kaum Emotionen ablesen lassen. Bedingt durch ihren zurückgenommenen Eindruck, die auf das Wesentliche reduzierte Formensprache und die meist steinsichtige Oberfläche, können Ernsts Werke im Stadtbild leicht übersehen werden. Nach Aussagen von Personen aus Ernsts Umfeld verzichtete der Bildhauer hauptsächlich auf abstrakte Formen, um eine präzise ausgeführte, für alle Menschen unmittelbar verständliche Kunst zu schaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. mündliche Aussagen von Personen aus Ernsts Umfeld&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Nagelfluh entschied er sich darüber hinaus für ein hauptsächlich in Bayern gewonnenes Arbeitsmaterial.  Aufgrund der Auftragslage zeigt der Großteil seiner Werke religiöse Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme bildet der Bronzereifen auf dem von 1970 bis 1972 angefertigten Brunnen für die Anton-Heilingbrunner-Realschule. Er zeigt Fische, Muscheln, Seesterne sowie Fantasiewesen wie Wassermänner und Meerjungfrauen. Sehr ähnliche Motive verwendete der ebenfalls aus Wasserburg stammende Bildhauer Anton Woger Junior im Jahr 1953 für einen Brunnen aus Muschelkalkstein, der in Bad Bertrich in der Eifel aufgestellt wurde. Ernst und Woger hatten bei dem Steinmetz Anton Woger Senior Lehrjahre absolviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Klaus J. Schönmetzler, Der Bildhauer Toni Woger, Wasserburg, 1983&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die 1970 entstandenen Entwürfe für ein Ehrenmal in Kaufbeuren-Neugablonz arbeitete Ernst mit ungegenständlichen Formen um das komplexe Thema von Krieg, Vertreibung und Wiederaufbau zu thematisieren. Die Plastik wurde erst acht Jahre nach der Anfertigung der Entwürfe aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Skulptur St Konrad, Wasserburg.jpg|Skulptur St. Konrad, Wasserburg&lt;br /&gt;
File:Bronzereifen, Anton-Heilingbrunner-Realschule Wasserburg.jpg|Bronzereifen, Anton-Heilingbrunner-Realschule&lt;br /&gt;
File:Bronzereifen, Friedhof am Herder.jpg|Bronzereifen, Friedhof am Herder&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museumsleiter in Wasserburg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 übernahm der zu diesem Zeitpunkt 50-jährige Willi Ernst als Nachfolger von Josef Kirmayer die nebenamtliche Leitung des Stadtmuseums und des Archivs der Stadt Wasserburg. Nach seinem Amtsantritt verfasste Ernst Zustandsberichte und strebte besonders Veränderungen für das Museum an. Dabei suchte er die Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege, erstellte Entwürfe für ein Museumskonzept und kümmerte sich um die Klärung der Provenienz von in der Sammlung des Museums befindlichen archäologischen Funden. Daneben veranlasste er die Erneuerung des Daches des Museumsgebäudes und den Einbau einer Heizungsanlage. Auch die Vergrößerung des Museums durch den Ankauf des benachbarten Hauses fand unter seiner Regie statt. Neben dem Archiv und dem Museum fiel auch die im Museumsgebäude untergebrachte Stadtbibliothek in den Zuständigkeitsbereich von Willi Ernst, der weiterhin Aufträge als Bildhauer und Restaurator annahm. Zu diesem Zeitpunkt versorgte er als Vater einer Tochter und eines Sohnes eine vierköpfige Familie. Zudem war Willi Ernst von 1968 bis 1973 der geschäftsführende Vorstand des Wasserburger Heimatvereins. Bei den gemeinsam organisierten Ausflügen des Vereins in andere Regionen hielt er auch selbst Führungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. StadtA Wasserburg a. Inn, III-1163&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Museumsleiter lag Willi Ernst auch die Erweiterung der Sammlung am Herzen. Im Jahr 1972 gelang ihm der Ankauf einer Schlafzimmereinrichtung aus der Werkstatt der Perthaler Kistler, die noch heute wichtiger Bestandteil der Dauerausstellung des Museums ist. Desweiteren veranlasste er die Restaurierung von in der Sammlung befindlichen historischen Musikinstrumenten durch einen Fachrestaurator des Deutschen Museums in München. Auf dem Museumsspeicher entdeckte Ernst zudem bei Aufräumarbeiten eine verloren geglaubte von Jakob Schwanthaler aus weißem Carrara-Marmor geschaffene Büste König Maximilians I. Joseph von Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankheit und Ende der Arbeit als Bildhauer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren erkrankte Willi Ernst an grauem Star, wodurch seine bildhauerische Tätigkeit stark beeinträchtigt wurde. Zu seinen letzten Arbeiten zählen ein Brunnen und eine Kreuzigungsgruppe für den damals neu angelegten Friedhof am Herder in Wasserburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Krankheit soll sich Ernst zu einer Operation entschieden haben, die jedoch nicht den gewünschten Erfolg sondern stattdessen eine Verschlechterung seines Zustandes zum Ergebnis gehabt haben soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. mündliche Aussagen von Personen aus Ernsts Umfeld &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Verlust seines räumlichen Sehvermögens war es Willi Ernst nicht mehr möglich als Bildhauer zu arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;In dem in Privatbesitz befindlichem Auftragsbuch des Bildhauers ist im Jahr 1974 als letzter Eintrag die Teilnahme an einem Wettbewerb für die Gestaltung der Außenanlage vor dem Verwaltungsgebäudes des Bezirkskrankenhauses Gabersee verzeichnet, den Ernst jedoch nicht gewann.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er löste sein Atelier in der Färbergasse auf, behielt jedoch seine nebenamtliche Tätigkeit als Leiter von Museum, Archiv und Bibliothek bei. Die Arbeit des 1980 bereits 71-jährigen Museumsleiters wurde jedoch zunehmend kritisch betrachtet. Vermisst wurden Texte zur Erklärung der Objekte, ein Museumsflyer, feste Öffnungszeiten sowie zu den Wunschterminen der Besucher stattfindende Führungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Während Ernsts Dienstzeit konnte des Museum nur während einer Führung durch den Museumsleiter oder die Hausmeisterin besucht werden. Diese Regelung sollte Diebstähle verhindern, da die Objekte ohne Glasvitrinen und ungesichert ausgestellt waren. Vgl. StadtA Wasserburg a. Inn, III-0030 (=III. Neue Registraturen, Stadtverwaltung und Stadtrat Wasserburg a. Inn ab 1950, Verwaltung von Archiv und Museum, Beschwerden über Heimathausleiter Willi Ernst)&amp;lt;/ref&amp;gt; Immer mehr entfremdeten sich in Folge dessen der Museumsleiter und seine Kollegen und Mitstreiter, die Einblicke in seine Arbeit im Museum hatten.  Im Jahr 1980 beendete Willi Ernst seine langjährige nebenamtliche Tätigkeit auf Anraten der Stadt Wasserburg, die ihm auch nach seinem Ausscheiden aus dem Amt eine finanzielle Aufwandsentschädigung gewährte. Im Alter von 73 Jahren starb Willi Ernst am 20. April 1982 in Wasserburg. Er wurde auf dem Altstadtfriedhof im Grab seiner Familie beigesetzt, auf dessen Grabstein sich ein von ihm geschaffenes Relief befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verzeichnis der wichtigsten Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Restaurierung der Zürn-Kanzel in der Pfarrkirche St. Jakob in Wasserburg, 1945-1946&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Skulptur St. Josef für die Krankenhauskapelle in Wasserburg, Lindenholz, Stein, 1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Brunnenfigur für den Taubenbrunnen auf dem Bahnhofsplatz in Wasserburg, Muschelkalkstein, 1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Skulptur Madonna Immaculata für die Krankenhauskapelle in Wasserburg, Lindenholz, 1951&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Brunnen mit Reliefs zur Märzenfräulein-Sage für den Enzianplatz in Kaufbeuren, Marchinger Kalkstein, 1951-1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Skulptur St. Christophorus für die Brücke über die Urtel in Grafing, Muschelkalkstein, 1953-1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Skulptur Mädchen mit der Hopfenranke für den Treppenaufgang im Hotel Fletzinger in Wasserburg, Eichenholz, 1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Skulptur Madonna mit Kind für eine Hausnische in der Ledererzeile in Wasserburg, Untersberger Marmor, 1955&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Restaurierung der Fassade des Kernhauses in Wasserburg, 1955 und 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Skulptur Fohlen für die Stadt Kaufbeuren, aufgestellt in der Nähe der Beethoven-Schule, grüner Dolomit, Travertin, 1956-1958&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Relief Genius für den Friedhof der Opfer des KZ Mühldorf, Jura-Travertin, 1958&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Relief St. Antonius für die Kirche St. Antonius in Reitmehring, Nagelfluh, 1959-1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Relief Mönch Boso für die Volksschule in Gars am Inn, Muschelkalkstein, 1961&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
*Skulpturen Bärengruppe für die Stadt Kaufbeuren, Muschelkalkstein, 1963-1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Skulptur St. Bruder Konrad für die Kirche St. Konrad in Wasserburg, Nagelfluh, 1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Skulptur Madonna mit Kind für die Kirche St. Konrad in Wasserburg, Jura-Travertin, 1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Brunnenanlage Jonas und der Walfisch für das Krankenhaus in Wasserburg, Bronze, Nagelfluh, 1963-1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Taufstein für die Krankenhauskapelle in Wasserburg, Kalkstein, 1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Brunnenanlage St. Leonhard für die Firma Bauer in Wasserburg, Bronze, Nagelfluh, 1965&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Skulptur St. Josef angefertigt für das Englische Institut in Wasserburg, jetzt aufgestellt im Pfarrzentrum St. Jakob in Wasserburg, Eichenholz, 1965-1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Brunnenanlage für ein Seniorenheim in Kaufbeuren, Muschelkalkstein, 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Brunnenanlage für die Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg, Nagelfluh, 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Relief Madonna auf der Flucht für ein Haus in der Ledererzeile in Wasserburg, Untersberger Marmor, 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Entwurf für ein Ehrenmal in Kaufbeuren Neugablonz, 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Brunnenanlage für die Anton-Heilingbrunner-Realschule in Wasserburg, Bronze, Nagelfluh, 1970-1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Brunnenanlage für den Friedhof am Herder in Wasserburg, Bronze, 1971-1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kreuzigungsgruppe für den Friedhof am Herder in Wasserburg, Aluminiumguss, 1973&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Juliane Günther}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<title>Hauptseite</title>
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                &amp;lt;div class=&amp;quot;lp-box-title&amp;quot;&amp;gt;Willkommen beim Historischen Lexikon Wasserburg&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Das Historische Lexikon Wasserburg ist ein ausschließlich online erscheinendes Sachlexikon zur Wasserburger Geschichte, Kunst und Kultur. Allen an der Geschichte Wasserburgs Interessierten bietet es Informationen auf dem aktuellen Stand der Forschung. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lexikon entsteht als zentrales wissenschaftliches Nachschlagewerk zu allen Fragen der Wasserburger Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart.&lt;br /&gt;
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== Starthilfen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Redakteur</name></author>
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Das Lexikon entsteht als zentrales wissenschaftliches Nachschlagewerk zu allen Fragen der Wasserburger Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [https://www.mediawiki.org/wiki/Special:MyLanguage/Manual:FAQ MediaWiki-FAQ]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Textgestaltung Wiki-Syntax]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Stra%C3%9Fen_der_%C3%BCbrigen_Stadtteile&amp;diff=622</id>
		<title>Straßen der übrigen Stadtteile</title>
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		<updated>2018-04-19T08:43:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Matthias Haupt|Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Matthias Haupt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lageplan der Stadtgebiete/Hinweis zu den Quellen und Literaturangaben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserburg a. Inn zählt offiziell 22 Ortsteile.&lt;br /&gt;
22 amtliche Ortsteile nach dem Bayerischen Ortsverzeichnis:&lt;br /&gt;
Attel, Attlerau, Au , Edgarten, Elend, Gabersee, Gern, Heberthal, Kobl, Kornberg, Kroit, Langwiederberg, Limburg, Osterwies, Reisach, Reitmehring, Rottmoos, Seewies, Staudham, Viehhausen, Wasserburg a. Inn, Weikertsham.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige weitere Stadtteile Wasserburgs werden nur umgangssprachlich als Ortsteile bezeichnet, sind aber keine amtlichen Ortsteile nach dem Bayerischen Ortsverzeichnis:&lt;br /&gt;
Altstadt, [[Äußere Lohe]], Burgau (Nord, Süd), Burgerfeld, Burgstall, Neudeck, Tegernau.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wasserburg.de/de/stadt-buerger/ueber-wasserburg/ortsteile/ (5.4.2018).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verortung der [[Straßennamen]] wird bei den einzelnen Besprechungen angegeben. Zur Lageorientierung der Stadtteile kann der Stadtplan dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bearbeitung der einzelnen Lexikonartikel wurden einige Quellen des Stadtarchivs grundlegend und für beinahe jeden Artikel herangezogen bzw. überprüft. Diese Quellen werden hier&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger Straßennamen. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 76-89.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Literaturangaben genannt. Individuelle Quellen, die der Bearbeitung eines einzelnen Artikels dienten, werden beim einzelnen Beitrag genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortsteile Wasserburg.jpg|600px|thumb|left|Stadtplan Wasserburg a. Inn mit Ortsteilen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Stra%C3%9Fennamen&amp;diff=621</id>
		<title>Straßennamen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Stra%C3%9Fennamen&amp;diff=621"/>
		<updated>2018-04-19T08:43:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Matthias Haupt|Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Matthias Haupt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Themenschwerpunkt Straßennamen des Historischen Lexikons Wasserburg basiert auf den Forschungen des Stadtarchivs zu den Wasserburger Straßennamen.&lt;br /&gt;
Der Themenabschnitt gliedert sich in eine thematische Einführung [[Gehört zu::Übersicht Wasserburger Straßennamen]] und die alphabetische Abhandlung der Straßennamen der Altstadt [[Gehört zu::Altstadtstraßen]] sowie der übrigen Stadtgebiete Wasserburgs [[Gehört zu::Straßen der übrigen Stadtteile]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Straßen und Wege sollen im Lexikon besprochen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1) Straßen nach dem städtischen Verzeichnis der Gemeindestraßen&lt;br /&gt;
(Klassifikation nach Straßen- und Wegegesetz); mit [Staatsstraßen]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abraham-Kern-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Abraham-Megerle-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Achatzstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Ahornstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Alkorstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Aussichtsturm  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Bräuwinkelberg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Burgfrieden  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Fröschlanger  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Gerblanger  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Glasberg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* [[Am Gries]]  (Ortsstraße) Frühere &amp;quot;Schulstraße&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Am Pulverturm  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Wuhrbach  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* An der Stadtmauer  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Anton-Dempf-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Anton-Woger-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Auf der Burg [Staatsstraße]&lt;br /&gt;
* [[Äußere Lohe]]  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Bachstelzenweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bäckerzeile  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bahnhofsplatz (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bahnhofstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Benediktinerstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Berggasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bernd-Motzkus-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bruckgasse [Staatsstraße]&lt;br /&gt;
* Bruckmühlweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Brunhuberstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bürgermeister-Neumeier-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bürgermeister-Schmid-Straße (Ortsstraße) ehem. Schul¬straße&lt;br /&gt;
* Bürgermeister-Schnepf-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bürgermeister-Winter-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Burgstall  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Dionys-Reithofer-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Dr.-Fritz-Huber-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Eichenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Eichhornweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Eiselfinger Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Eisvogelweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Elise-Kosak-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Entenweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Enzingerweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Erlenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Esbaumstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Färbergasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Fichtenstraße  (Ortsstraße) früher: Lärchenstraße&lt;br /&gt;
* Fletzingergasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Föhrenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Forellenweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Franz-Winkler-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Frauengasse und Rathausgasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Friedhofgasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Friedrich-Ebert-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Gartenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Gebrüder-Troll-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Georgstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Gerblgasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Gimplberg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Grandlweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Gumpeltsheimerstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Hafenhamer Straße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Hallgrafenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Heilingbrunnerstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Heisererplatz  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Hermann-Schlittgen-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Herrengasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Heubergstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Hinter den Mauern  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Hochgarten  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Hochriesstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Höckmairstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Hofstatt  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Höhfeldner Mühlweg  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Holzhofweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Im Hag  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Innhöhe  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Innwerkstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Josef-Kirmayer-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Josef-Pilartz-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kampenwandstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kanalweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kapuzinerweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Karl-Wähmann-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kaspar-Aiblinger-Platz (Ortsstraße) &lt;br /&gt;
* Kastanienstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Käthe-Braun-Weg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kellerstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kiebitzweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kiefernstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kirchhofplatz (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Klaus-Honauer-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Klosterweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Knoppermühlweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Köbingerbergstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Koblberger Straße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Kormoranweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Krankenhausstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kroiterstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Landschaftsweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Landwehrstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Ledererzeile  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Lindenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Marienplatz  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Max-Emanuel-Platz (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Megglestraße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Megglestraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Molkerei-Bauer-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Möwenweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Mozartstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Münchner Straße  [Staatsstraße/Ortsstraße (für den Straßenbereich Rampe)]&lt;br /&gt;
* Nagelschmidgasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Neudecker Straße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Neustraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Nordstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Obere Innstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Odelshamer Straße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Palmanostraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Penzinger-Mühl-Weg  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Peter-Scher-Weg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Pfeffingerweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Ponschabaustraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Postgasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Reiherweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Riedenerweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Ringelnatzweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Rosenheimer Straße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Salzburger Straße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Salzsenderzeile  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schiffsmühlenweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schlachthausstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schmerbeckstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schmidzeile [Staatsstraße]&lt;br /&gt;
* Schmiedwiese  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schopperstattweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schustergasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schwanenweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Sedlmeiergasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Seestraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Siedlung am Dobl  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* St.-Bruder-Konrad-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Stadler Garten  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Staudhamer Feld  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Steinmühlweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Surauerstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Tränkgasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Überfuhrstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Ulmenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Unter der Schanz  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Unterauerweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Untere Innstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Viehhausen  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Viehhausen - Reitmehring  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Waldweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Watzmannstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Weberzipfel  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Weidenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Weiherweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Weikertsham  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Wendelsteinstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Willi-Ernst-Ring  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Wuhrweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Zainingerstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Zettlweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Zirnweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2) Wege nach dem städtischen Verzeichnis der öffentlichen Feld- und Waldwege&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bahnweg ins Osterholz     &lt;br /&gt;
* Bahnweg ins Seefeld und Seemoos     &lt;br /&gt;
* Bahnweg von Reitmehring ins Staudhamer Feld     &lt;br /&gt;
* Bahnweg von Viehhausen ins Staudhamer Feld     &lt;br /&gt;
* Ederholzweg     &lt;br /&gt;
* Feldweg an der Burgfriedensgrenze     &lt;br /&gt;
* Gaberseefeldweg     &lt;br /&gt;
* Glasberger Feldweg     &lt;br /&gt;
* Hammerstraße     &lt;br /&gt;
* Landschaftsweg     &lt;br /&gt;
* Mitterweg im Ederholz     &lt;br /&gt;
* Obermüllerweg     &lt;br /&gt;
* Querweg im Staudhamer Feld     &lt;br /&gt;
* Schließlederweg     &lt;br /&gt;
* Staudhamer Osterholzweg     &lt;br /&gt;
* Viehhausener Feld     &lt;br /&gt;
* Weg bei der Kosaklinde     &lt;br /&gt;
* Weg in die Klosterau     &lt;br /&gt;
* Weg von Edling ins Osterholz und nach Reiten     &lt;br /&gt;
* Weg von Reitmehring in den Waserer     &lt;br /&gt;
* Weg von Reitmehring nach Gern     &lt;br /&gt;
* Weg von Viehhausen in den Waserer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3) Wege nach dem städtischen Verzeichnis der beschränkt-öffentlichen Wege&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am Kugelfang    &lt;br /&gt;
* Berggasse    &lt;br /&gt;
* Burgweg    &lt;br /&gt;
* Edelweißweg    &lt;br /&gt;
* Enzianweg    &lt;br /&gt;
* Frankenbergweg    &lt;br /&gt;
* Fußweg von der Mozartstraße zur Innpromenade &lt;br /&gt;
* Gehweg zum Kriegerdenkmal    &lt;br /&gt;
* Hopfenstattweg    &lt;br /&gt;
* Kapuzinerweg    &lt;br /&gt;
* Kellerbergweg    &lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal vom Jahre 1870/71 &lt;br /&gt;
* Landschaftsweg    &lt;br /&gt;
* Liebhartweg    &lt;br /&gt;
* Magdalenenweg    &lt;br /&gt;
* Otto-Geigenberger-Weg    &lt;br /&gt;
* Treppe zum Kellerbergweg    &lt;br /&gt;
* Unter der Schanz    &lt;br /&gt;
* Verbindungsweg zwischen Heilingbrunnerstraße und Frankenbergweg    &lt;br /&gt;
* Weg von der Hochgartenstraße zur Doblsiedlung    &lt;br /&gt;
* Ziehweg    &lt;br /&gt;
* Zur Kosaklinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4) Wege nach dem städtischen Verzeichnis der Eigentümer-Wege&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Allwang-Durchgang]]   &lt;br /&gt;
* An der Neudecker Straße   &lt;br /&gt;
* Bauerschweizer-Durchgang   &lt;br /&gt;
* Breitenacher-Durchgang   &lt;br /&gt;
* Durchgang beim Brucktor   &lt;br /&gt;
* Fußweg von der Franz-Winkler-Straße zur Brunhuberstraße   &lt;br /&gt;
* Gassl am Gries   &lt;br /&gt;
* Greinbräu-Durchgang   &lt;br /&gt;
* Kellerberg -vom Wimmerwirt zu den Neubauten-   &lt;br /&gt;
* Otto-Geigenberger-Weg  (ehemals Inndammweg)&lt;br /&gt;
* Schloßweg &lt;br /&gt;
* Schmalzgruber-Durchgang (derzeit geschlossen)&lt;br /&gt;
* Weg vom Bahnhof zum Näbauer   &lt;br /&gt;
* Zufahrt vom Pfeffingerweg zur Hs. Nr. 7  &lt;br /&gt;
* Zufahrt zum Finanzamtsgebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Altstadtstra%C3%9Fen&amp;diff=620</id>
		<title>Altstadtstraßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Altstadtstra%C3%9Fen&amp;diff=620"/>
		<updated>2018-04-19T08:41:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Matthias Haupt|Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]][[Category: Matthias Haupt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lageplan zum Stadtgebiet Altstadt/Hinweis zu Quellen und Literaturangaben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bearbeitung der einzelnen Lexikonartikel wurden einige Quellen des Stadtarchivs grundlegend und für beinahe jeden Artikel herangezogen bzw. überprüft. Individuelle Quellen, die der Bearbeitung eines einzelnen Artikels dienten, werden in der Buchveröffentlichung in den Quellen- und Literaturangaben genannt. Für die einzelnen Quellenangaben sei auf die Publikation der Wasserburger [[Straßennamen]] verwiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger Straßennamen. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtplan Straßennamen Altstadt.jpg|800px|left|Stadtplan Wasserburg a. Inn mit eingezeichneten Straßennamen]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Kategorie:Matthias_Haupt&amp;diff=619</id>
		<title>Kategorie:Matthias Haupt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Kategorie:Matthias_Haupt&amp;diff=619"/>
		<updated>2018-04-19T08:36:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Autoren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor des Historischen Lexikons Wasserburg&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matthias Haupt, Diplomarchivar, Jahrgang 1976, leitet seit dem Jahr 2000 das Wasserburger Stadtarchiv und ist seit 2004 Geschäftsführender Vorsitzender des dortigen Historischen Vereins. Arbeitsschwerpunkte sind: Erforschung und Vermittlung von Stadtgeschichte (Hierzu zählt u.a. auch die Begründung und redaktionelle Betreuung dieses Historischen Lexikons); Bewahrung der Archivbestände durch umfangreiche Konservierungs- und Restaurierungsprojekte; Erschließung und Zugänglichmachung von Archivgut; Archivpädagogische Projekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Folgende Beiträge wurden vom Autor in diesem Lexikon verfasst:&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Kategorie:Matthias_Haupt&amp;diff=618</id>
		<title>Kategorie:Matthias Haupt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Kategorie:Matthias_Haupt&amp;diff=618"/>
		<updated>2018-04-19T08:36:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category:Autoren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Autor des Historischen Lexikons Wasserburg&lt;br /&gt;
Matthias Haupt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Matthias Haupt, Diplomarchivar, Jahrgang 1976, leitet seit dem Jahr 2000 das Wasserburger Stadtarchiv und ist seit 2004 Geschäftsführender Vorsitzender des dortigen Historischen Vereins. Arbeitsschwerpunkte sind: Erforschung und Vermittlung von Stadtgeschichte (Hierzu zählt u.a. auch die Begründung und redaktionelle Betreuung dieses Historischen Lexikons); Bewahrung der Archivbestände durch umfangreiche Konservierungs- und Restaurierungsprojekte; Erschließung und Zugänglichmachung von Archivgut; Archivpädagogische Projekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Folgende Beiträge wurden vom Autor in diesem Lexikon verfasst:&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=%C3%9Cbersicht_Wasserburger_Stra%C3%9Fennamen&amp;diff=617</id>
		<title>Übersicht Wasserburger Straßennamen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=%C3%9Cbersicht_Wasserburger_Stra%C3%9Fennamen&amp;diff=617"/>
		<updated>2018-04-19T08:34:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Matthias Haupt|Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Matthias Haupt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Straßennamen der Stadt Wasserburg: Einführung in den Themenabschnitt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Art und Aufbau der Lexikoneinträge&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [http://www.wasserburg.de/stadtarchiv/vermittlungsarbeit/publikationen/ dritten Buchveröffentlichung des Archivs] der Stadt Wasserburg a. Inn wurde den Bedeutungen der Wasserburger [[Straßennamen]] der Altstadt nachgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßennamen Publikation.jpg|miniatur|Publikation zu den Wasserburger Straßennamen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lexikonartige Zusammenstellung verfolgt das Ziel, alle im Wasserburger Stadtgebiet liegenden Straßennamen zu erläutern. Die Herausgabe war in zwei Bänden (Heft 1 Altstadt und Heft 2 Burgerfeld/Burgau/Attel/Reitmehring – genauer, amtlich: Burgerfeld, Wuhr/Tegernau, Burgstall/Kellerberg; Burgau, Burgau-Süd, Burgau-Nord, Gabersee; Reitmehring-Nord, Reitmehring-Süd) geplant. Während das Heft Altstadt 2008 erscheinen konnte, sind die Arbeiten am Band 2 noch nicht abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Historische Lexikon Wasserburg werden daher im Vorgriff bzw. unabhängig von einer Veröffentlichung des geplanten Bandes 2 einzelne jeweils bearbeitete Straßennamen eingestellt. Nach und nach werden auch die Inhalte des Heftes 1 in dieses Lexikon überführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Themenschwerpunkt Straßennamen des Historischen Lexikons Wasserburg wird, wie bei den Druckausgaben der Hefte, bei jedem Eintrag nach der jeweiligen Namenbedeutung einer Straße gefragt und die namengebenden Ursachen erklärt. Die Darstellungen versuchen, Entwicklungen aufzuzeigen und die mit dem Namen jeweils verbundene(n) Geschichte(n) kurz zu erzählen. Bei älteren Straßennamen werden die ersten urkundlichen Erwähnungen angegeben und eventuelle Namenänderungen erläutert. Bei neueren Straßennamen, die ab dem 19. Jahrhundert vergeben und erdacht wurden, kann in den meisten Fällen das Namengebungsjahr nachgewiesen werden. Jüngst, mit dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz (1958), werden die Straßen des Gemeindegebietes gewidmet. Aus den daraus entstandenen amtlichen Unterlagen stammt bei einigen neueren Straßennamen die Angabe des Jahres der Widmung bzw. der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nach der Bedeutung eines Namens gefragt wird, müssen verschiedene Quellen bemüht werden, deren Aussagen im Lexikon komprimiert wiedergegeben werden. Für ältere Flurnamen, die teilweise seit dem Mittelalter bestehen, sind dies beispielsweise Erläuterungen aus schon bestehenden Ergebnissen der Wasserburger Ortsnamenforschung. Die Straßennamengeschichte der Altstadt (ab 14. Jahrhundert) wird v.a. in Auswertung der archivalischen Überlieferung interpretiert. Dabei wurden die verfügbaren Quellen, v.a. Urkunden und (Kirchen/Stiftungs-) Rechnungsbände des Stadtarchivs, systematisch durchgesehen. Neuere und neueste Straßennamen (ab 20. Jahrhundert), die oftmals auf Personenna-men zurückgehen, werden anhand der im Stadtarchiv vorliegenden biografischen Daten erklärt. Auf Begründungen oder schriftlich fixierte, politische bzw. administrative Diskussionen, die belegen könnten, warum eine Straße so oder so benannt wurde, hofft man allerdings in den Quellen des Stadtarchivs und der Stadtverwaltung meist vergebens. Ein Beispiel: Fehlende Erläuterungen zur Straßenbenennung in den Akten sind nachvollziehbar, wenn man davon ausgehen kann, dass die Entscheidungen des Stadtrates zur jeweiligen Straßenbenennung meist einmütig getroffen werden konnten. Die beispielsweise auf lokale und verdiente Persönlichkeiten zurückgehenden Namengeber waren in der hiesigen Bevölkerung und somit den Entscheidungsträgern meist bekannt; Erläuterungen/Begründungen erübrigten sich daher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert (hier v.a. 1914/1927) werden Gründe für die Namengebungen nur im Streitfall aus den Akten ersichtlich (z.B. Marienplatz), die Widmungsakten (v.a. ab 1958/1961) und die dort beigegebenen Protokollauszüge der Ausschüsse zeigen ebenfalls selten Begründungen/Diskussionen der Namengebung auf oder offenbaren Impulsgeber, die zur Benennung führten. Dementsprechend muss neben den Archivalien auf die zusätzlich im Archiv vorhandenen Informationsquellen zurückgegriffen werden, um die Namen zu erläutern, während – dem Informationsgehalt der hier ausgewerteten administrativen Quellen entsprechend – der ursprüngliche Weg der Namenfindung bzw. Namendiskussionen oft im Dunkeln bleibt. In diesem Zusammenhang muss auch darauf hingewiesen werden, dass die auswertbaren Protokolle der Sitzungen des Stadtrates und der Ausschüsse Ergebnisprotokolle sind: Dementsprechend sind protokollierte Diskussionen einer Straßennamenvergabe, von ganz seltenen Einzelfällen abgesehen, nicht zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend an die Straßenbenennungsakten 1914/1927, findet sich im Stadtarchiv für die jüngeren Straßenbenennungen ein Sammelakt, (Festsetzung und Änderung von Straßennamen und Hausnummern, 1950-1983) welcher teilweise Motivationen oder Gründe zu Straßenbenennungen preisgibt. Vor allem sind hier Vorschläge zu Benennungen aus der Bevölkerung und von Institutionen an den Stadtrat enthalten; auch einige Protokolle des Stadtrates geben Aufschluss über die Namenwahl. Wenn dies der Fall ist, werden die Gründe zur Namengebung immer angegeben. Meist sind Vorschläge für Namenbenennungen, zum Beispiel von Seiten des Heimatvereins, vom Bürgermeister und Stadtrat berücksichtigt worden, wenn diese auch vielfach nicht sofort umgesetzt werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls inhaltlich positiv aufgenommene Anregungen nicht zur Anwendung kamen und dies im Einzelfall eher mit der Örtlichkeit oder der Ablehnung einer Umbenennung begründet worden war, wurden diese offensichtlich in ein (nicht durchschaubares) System der Wiedervorlage eingebracht: Dieses lässt Namenvorschläge im wahrsten Sinne des Wortes an anderem Ort und zu anderer Zeit mit ziemlicher Regelmäßigkeit wiederkehren. (Beispielsweise: Hallgrafenstraße; Josef-Kirmayer-Straße). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sind im Beschlussprotokoll der Grundstückskommissionssitzung vom 5.11.1958 zwar die ursprünglichen Namenvorschläge für die Straßen des oberen Burgerfeldes zu ersehen. Unklar bleibt jedoch, wer die Vorschläge jeweils eingebracht oder überlegt hat und ob die in Bleistift angebrachten Änderungen (die übrigens auch wirksam wurden) in der Diskussion der Kommission behandelt worden sind oder vom Bürgermeister Neumeier, der die Änderungen zeichnete, direkt verfügt wurden. Wahrscheinlich ist Letzteres. Die Benennung von Ortsstraßen des Beispielprotokolls nach Musikern und Bergen im Burgerfeld, entspricht dem Wunsch oder dem Bestreben, gerade bei neuen Straßenzügen, zusammengehörige Namengruppen zu wählen. Damit wird mittelbar Orientierungshilfe geleistet. Mit dem Komponist Zaininger stellte Bürgermeister Neumeier Mozart somit einen lokalen Komponisten gegenüber. Die weiteren Personen der Wasserburger Zeitgeschichte sind durch Bergnamen ersetzt worden. Der Name des verdienten Stadtarchivars Kirmayer wurde später in der Altstadt wieder aufgegriffen, eine Bürgermeister-Ertl-Straße gibt es bis heute nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich finden sich im Stadtarchiv weitergehende Informationen und Quellenbelege, beispielsweise Biografien der namengebenden Personen. Da Biografien auch Gegenstand des Historischen Lexikons sein werden, werden biografische Daten beim Straßennamenlexikoneintrag kurz gehalten und annotiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die administrative Benennungspraxis ist nicht immer zufriedenstellend zu ergünden: Soweit bis heute ersichtlich, fehlen beispielsweise Akten und Belege zur systematischen Fest-legung von Straßennamen des 19. Jahrhunderts weitgehend, während aber Zufallsfunde der amtlichen Begriffsverwendungen oder die administrative Einteilung der Stadt in Gassen und Vierteln 1833 amtliche Festsetzungen durch regelmäßige, schriftliche Begriffsverwendungen in dieser Zeit vermuten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erörterungen sind auch auf Grund der Quellenlage keinesfalls gleichförmig. Etymologisch/sprachwissenschaftliche Erklärungen, Arten der Datenerhebungen, Fragen nach der Entstehung der Straßennamen und historisch motivierte Erklärungsansätze wechseln einander ab. Teilweise ist dies bereits mit der Unterschiedlichkeit der Namen an sich begründet, indem viele ältere Straßennamen (urkundlich-belegbare) deskriptive Namen sind. Diese bezeichnen u.a. Gebäude/Richtungen/Hausnamen/Gewerbe/Lagen/Nutzungen/Besitzer/Soziale Gruppen/Flurnamen/Gewässer. Jüngere Namen dagegen wurden häufig sinnstiftend (amtlich) erdacht: Ehrung von Personen/Ideologie/traditionsbewahrende Straßennamen/Benennungsprinzip nach logischer Gliederung von Straßennamenvierteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namenerläuterungen erfolgen alphabetisch aber nach Stadtgebieten aufgeteilt, da man innerhalb eines Stadtgebietes die oft zusammengehörigen Entwicklungen der Namengebung (historisch überlieferte Namen oder sinnstiftende Gruppennamen nach Bäumen/Vögeln/Künstlern/Schriftstellern/Bürgermeistern/Beamten etc.) besser darstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzelne Straßennameneintrag informiert über das Jahr der frühesten, im Stadtarchiv vorhandenen, urkundlichen Erwähnung, die erste Nennung eines Namens in den städtischen Akten bzw. das Auftauchen von bereits im Sprachgebrauch verwendeten Namen in den Quellen des 19. und 20. Jahrhunderts sowie bei neueren Straßennamen möglichst über das Jahr der Benennung durch Stadtratsbeschluss. Weiter werden bedeutendere Umbenennungen angegeben. Je nach Bedarf werden etymologische oder sachliche Erklärungen des Straßennamens angestrebt und kurze geschichtliche Hintergründe des Sach- oder Personenzusammenhangs erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltliche Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit gab es in Wasserburg keine Hausnummerierungen. Die wichtigsten Straßen und Plätze waren mit Namen bezeichnet, deren Bestand im ersten Grundriss Wasserburgs von Tobias Volckhmer aus dem Jahr 1615 bis heute erkennbar bleibt. Außerdem trugen die einzelnen Häuser oft Wahrzeichen, an denen sie leicht erkennbar waren oder sie wurden nach ihren Besitzern benannt. Um die Lage eines Hauses zu beschreiben, gab man den im interaktiven Prozess der Sprachteilhaber herausgebildeten Straßen-namen, d.h. den im umgangssprachlichen Gebrauch geprägten Namen oder eine Ortslage an, nannte den Bewohner und bezeichnete beispielsweise zusätzlich die Nachbarn links und rechts oder andere Örtlichkeiten zur Lokalisierung. Da die Siedlung überschaubar war und die Bewohner einander kannten, genügte dies für die Orientierung und Zuordnung der Örtlichkeit vor dem geistigen Auge und vor allem zum Auffinden eines Hauses oder einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele solcher Beschreibungen in Kirchenrechunngen des 17. Jh. sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Anfanngs auf Abraham Palhartinger fragners behausung an der Schmidtzeill so herr Caspar Reiter innern rhats seliger zu seinem gestüfften jartag dahaer verschafft./Auf herrn Wolf Pallingers behausung am Griess zwischen Joseph Anngermayr unnd Riebolden Kher seeligen salzaufgebers heyser gelegen so die alt frau Sabina Gumppelzhamerin selig zu irer stifftung der sambsteglichen letaney verschafft hat. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese zwei Beispiele der schriftlichen Überlieferungen der zahlreich vorhandnen Hausbeschreibungen waren so oder ähnlich sicher auch im Sprachgebrauch üblich. Bewohner, ehemalige Eigentümer und Verstorbene hat man dabei kennen müssen (und bei der Größe der Stadt auch kennen können), um die Hausbezeichnungen zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Straßenbezeichnungen der Altstadt nach Handwerksberufen und Zünften (Gewerbenamen)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen urkundlich überlieferten Straßennamen der Altstadt Wasserburg stammen aus dem 14. Jahrhundert und nennen handwerkliche Berufsgruppen, die wohl auch in Wasserburg schon sehr früh zünftisch organisiert waren. Von diesen ständischen Zusammenschlüssen Wasserburger Handwerker, die sich im Mittelalter zur Wahrung gemeinsamer Interessen organisierten, wurden die Regeln der jeweiligen Handwerksberufe aufgestellt und überwacht. Neben wirtschaftlichen Funktionen nahmen die Zünfte u.a. aber auch religiöse und soziale Aufgaben wahr. Alle Handwerker mussten zur Berufsausübung in der Stadt Mitglied ihrer Zunft sein. Nicht wenige Zünfte hatten eigene Häuser, in denen sie mittellos gewordene Mitglieder unterbringen konnten. Zunftmeister und Zechpröbste waren zumeist auch in den Vertretungsorganen der Stadt vertreten und übten im Auftrag der Stadt einen Teil der Gerichtsbarkeit aus. Sie führten die Aufsicht nicht nur über Zunftmitglieder, sondern kraft übertragener Ämter, beispielsweise auch als Viertelmeister oder Feuerbeschauer über die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Das Wasserburger Zunftwesen ist systematisch und vor allem in Auswertung der im Stadtarchiv sehr zahlreich und umfangreich vorhandenen Zunftakten noch nicht vergleichend dargestellt worden, wenn es auch Einzeldarstellungen verschiedener Handwerkszweige gibt und das Städtische Museum eine bedeutende Sammlung zur Wasserburger Handwerksgeschichte zeigen kann. Die meisten überlieferten Zunftakten des Archivs setzen erst im späten 16. Jahrhundert ein. Zu diesem Zeitpunkt übernahmen Wasserburger Zünfte vielfach Münchener Ordnungen. Daneben sind städtische Ordnungen weiterhin spezifisch wasserburgisches Recht. Wenn man allerdings in den frühen Wasserburger Urkunden ab dem 14. Jahrhundert Berufe und auch ständische Zusammenschlüsse, etwa in Bruderschaften, nachweisen kann, die Namengeber der hauptsächlichen Straßenzüge der Altstadt sind, so sind die Verbünde der Berufsgruppen eindeutig älter als die überlieferten Zunftakten und Stadtordnungen des 16./17. Jahrhunderts. Ein kürzlich restauriertes Wasserburger Kopialbuch, welches lange Zeit unzugänglich war, offenbart Ordnungen der Berufszweige bzw. handwerkbezogenes Stadtrecht, u.a. der Wasserburger Kaufleute, Fragner, Bäcker, Metzger und Fleischhacker, Schuster und Lederer, Schneider und Kramer, welche bis in das 14. Jahrhundert zurückreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitlich – und den Berufsgruppen entsprechend auch inhaltlich – decken sich die überlieferten Wasserburger privilegialen Rechte (bekanntermaßen hauptsächlich nach dem Stadtbrand 1339 und nur in ganz seltenen einzelnen Nachweisen auch vor diesem Jahr einsetzend) und die Nachweise zünftischer Organisationsformen mit den einzelnen nachweisbaren Straßennamen des 14./15. und 16. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe für die Ansiedlung bestimmter Gewerbe in festgelegten Vierteln der mittelalterlichen Stadt sind dagegen auch ohne eindeutige Quellenbelege einigermaßen einleuchtend: Die vom Betrieb der Öfen ausgehende Brandgefahr verbannt beispielsweise die Bäcker (Bäckerzeile) und Hafner an den Rand der Stadt, was jedoch Stadtbrände im Mittelalter und früher Neuzeit nicht verhindern konnte. Zeitgenössische kurzzeitige Verwendungen von Orts- oder Straßennamen verdeutlichen dies (Ortsbezeichnung &#039;&#039;Prantstatt&#039;&#039; innerhalb der Altstadt 1509). Die Waffen-, ebenso wie die Kupfer- und Goldschmiede sind in der Nähe der Burg zu finden (Schmidzeile), aber auch am &#039;&#039;Pogner Thor&#039;&#039; (1615, später Roter Turm genannt) wohnte, wie der Name sagt, ein Waffenhersteller – nämlich ein Armbrustmacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nun frühe urkundliche Belege beschreibender Gewerbenamen nachweisen können, dass sich diese Namen des Altstadtkerns tatsächlich auf die nicht ausschließliche, aber durchaus verbreitete Ansiedlung bestimmter historischer Gewerbe in den jeweiligen Straßen beziehen, wie etwa die Straßennamen der Schmiede, Lederer, Schuster, Salzsender und Bäcker belegen, so gibt es daneben ebenso diejenigen Berufe, die zwar Namengeber einiger Straßen unserer Altstadt sind, deren Straßennamen aber nicht urkundlich auftauchen. Daraus muss gefolgert werden, dass diese Bezeichnungen – in Anlehnung an die vorhandenen, authentischen Namen – zu verschiedenen Zeiten als frühe, sinnstiftende, tradi-tionsbewahrende Straßennamen hinzugekommen sind. Das heißt, man erinnerte (sich) an ehemals hier anzutreffendes oder zur Zeit der Namenprägung nur noch vereinzelt vorhandenes Gewerbe. Genauso aber, wie man es demnach nachweislich mit historisierenden, berufsbezogenen Straßennamen in der Altstadt zu tun hat (Nagelschmidgasse; in dem Namen Weberzipfel der Zusatz Weber-; Färbergasse), die, da in den mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Quellen nicht urkundlich nachweisbar, im Sprachgebrauch erst in Zeiten geprägt wurden, als die berufsmäßige Gliederung der Stadt nach Gewerbszweigen (schon) sehr ungleichmäßig war, gibt es auch Fälle von historisch-belegbaren, berufsbezogenen Straßennamen, die in Vergessenheit geraten -und somit erloschen sind. Darunter fällt u.a. die Kübler- oder Schäfflergasse – heute Tränkgasse und vor allem die Kramerzeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere, nicht immer genau zu &#039;&#039;lokalisierende, aber nachweislich verwendete städtische Orts- und Straßennamen sind u.a.: &#039;&#039;In der Scheiben&#039;&#039;, 1437; &#039;&#039;Prantstatt&#039;&#039;, 1509; &#039;&#039;Hintern obern Gmach&#039;&#039;, 1512; Englperg&#039;&#039;, 1513, &#039;&#039;Götschperg&#039;&#039;, 1495; &#039;&#039;Auf der Strass&#039;&#039;, 1462; &#039;&#039;Gut zum Graben&#039;&#039;, 1490; Im Gässl&#039;&#039;, 1578. Andere überlieferte Straßennamen können teilweise ihren Nachfolgestraßen zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Personenbezogene Hausbezeichnungen (beschreibende Hausnamen)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, neben den Straßenangaben des Mittelalters, der Frühen Neuzeit und bis heute durchaus üblichen, Personenzuordnungen der Häuser, sind in vielen Fällen – natürlich mit wechselndem Personenbezug – bis heute erhalten geblieben und im Sprachgebrauch immer noch lebendig, auch wenn der Personenbezug unter Umständen längst verstorbene Bewohner angibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel eines Hausnamens, der u.a. im Zusammenhang der Sanierung des Heilig-Geist-Spital-Ensembles (2007/2008) häufig verwendet wird, ist die Bezeichnung Ferstl-Haus. &#039;&#039;Das Ferstl-Haus wird saniert&#039;&#039;, heißt es dabei aus aller Munde: Benannt wurde dieses Haus (in der Bruckgasse 5) durch Sprachgebrauch und Gewohnheit nach dem ehemaligen Eigentümer des Hauses 20a (=Bruckgasse 5), dem stadtbekannten Schlossermeister Adolf Ferstl, der in diesem Gebäude eine Schlosserwerkstatt betrieb, das Haus 1929 an die Stadt verkaufte, und dessen Sohn, Adolf Ferstl, noch bis zu seinem Tod, 1971, im 2. Stock des Gebäudes, lebenslanges Wohnrecht genoss. Forscht man nun allerdings zur Baugeschichte des Ferstl-Hauses, so wird man in den amtlichen Unterlagen der Stadt (um 1930) diese Hausbezeichnung vergeblich suchen – und wenn man auf den Namen vertraut –, wenig finden. Zuletzt und noch zu Zeiten des Werkstattbetriebs Ferstls, war das Haus nämlich geteilt, die Hausnummer 20b (ebenfalls, wie 20 a, die heutige Bruckgasse 5) stand im Eigentum der Familie Schindler, die das Gebäude 1929, zur Nutzung durch die Heilig-Geist-Spitalstiftung – ebenso wie Ferstl den anderen Hausteil – an die Stadt verkaufte, während sich der Name Ferstl-Haus, zum einen durch die bekannte Werkstatt, aber auch durch den hier noch bis 1971 wohnenden Adolf Ferstl junior prägte und bis heute lebendig blieb. Dessen Charakterisierung als &#039;echtes Wasserburger Original&#039;, hat zur Verfestigung des Namens über den Tod hinaus beigetragen. In den Akten jedoch findet man eine Bezeichnung Ferstl-Haus zu Zeiten der Eigentumsübertragung nicht. Der schriftlich manifestierte, zeitgenössische Sprachgebrauch erfordert daher immer die Interpretation durch Hilfsmittel, beispielsweise alte Hausnummern- und Eigentümerverzeichnisse. Die Erschließung der wichtigen Bau- und Kämmereiakten zeigte, dass der eine Hausteil der Bruckgasse 5 (das Haus 20b) eigentlich als Schindlerhaus zu bezeichnen wäre. Unterschiedliche Bezeichnungen, je nach Entstehungszeit der Quellen und Festigung einer Begriffsprägung, können für ein und dasselbe Gebäude bestehen, sie erhalten sich mehr oder weniger zufällig und sind Änderungen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sich diese, mit Mängeln im System behaftete, naturgemäß immer zeitlich begrenzte, personenbezogene Bezeichnung von Orten innerhalb der Altstadt, (die in eigentlichen Straßennamen aber nur noch sehr selten lebendig bleibt) ursprünglich entwickelt hat, ist dennoch einleuchtend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Von Hausnamen zur Hausnummerierung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eindeutige Nummerierungen und Anschriften an den Häusern hätten im Mittelalter und Früher Neuzeit bei der nur spärlich verbreiteten Kenntnis des Lesens und Schreibens wenig genützt – völlig ausreichend war die oben beschriebenen Verwendung von Hausnamen. Außerdem erkannte man die Häuser an weithin sichtbaren Hauszeichen – den Zunftzeichen und Nasenschildern der Handwerksbetriebe. Während die Nasenschilder hauptsächlich äußeres Erkennungszeichen waren, entstanden die Hausnamen ursprünglich bereits aus der Notwendigkeit, ein Anwesen/Wohnhaus lagemäßig eindeutig zu definieren. Das war wichtig für den Einzug von Steuern oder Abgaben; in den für die Lexikonbeiträge ausgewerteten städtischen Quellen steht die Bezeichnung der Häuser beispielsweise mit dem Einzug der (Ewig)-Gilten durch die Pfarrkirche St. Jakob und die Frauenkirche, verwaltet durch den Rat der Stadt Wasserburg, in Verbindung. Erst ab dem Ende des 18. Jahrhunderts ergab sich, wiederum aus verwaltungstechnischen Gründen (Volkszählung, Wehrerfassung, Steuererhebung, Brandversicherung, Gewerbeaufsicht, Post etc.), die Notwendigkeit, jedes einzelne Haus eindeutig zu kennzeichnen. Dies hatte, so meinte man damals, am zweckmäßigsten durch amtlich festzusetzende, durchgehende Nummerierung zu geschehen – der Reihe nach. Vorbild dieser Hausnummernfestsetzungen waren Frankreich (in napoleonischer Zeit) und das Kaiserreich Österreich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch in anderen Städten üblich, wurde in Wasserburg das System der fortlaufenden Nummerierung der Häuser über Straßengrenzen hinweg angewandt. Dabei musste in der Bezeichnungspraxis nicht unbedingt der Straßenname angegeben werden, es reichte die Nennung der Nummer aus, da es jede Hausnummer, in Anwendung dieses Systems, nur einmal gab. Die Durchnummerierung begann mit dem Haus Nr. 1 am Südost-Ende der Tränkgasse (heute Tränkgasse 12), und setzte sich von dort durch alle Straßen, Zeilen, Gassen und Plätze fort. Die Mängel der fortlaufenden Nummerierung traten bei Neubauten bald zutage. Zeitlich nach der ersten Nummerierung entstandene Bauten oder Hausteilungen mussten eigentlich die nächste freie, höhere Nummer erhalten: Daraus hätte sich unter Umständen auch ergeben müssen, dass neben dem Haus mit der Nr. 71 (heute: Auf der Burg 11) vielleicht das Haus mit der Nr. 312 zu finden gewesen wäre. Man half sich in diesen Fällen jedoch damit, das jeweils neue Haus oder eine Eigentumsaufteilung mit einer halben Nummer oder einem Buchstabenzusatz, also beispielsweise der Nr. 71 ½, (heute: Auf der Burg 9) zu bezeichnen. Der erste, auf Vermessung beruhende Stadtplan mit Angabe der Wasserburger Hausnummern, stammt aus dem Jahr 1813. Schriftlich sind die Hausnummern für Wasserburg bereits 1796 erstmals zusammenhängend gelistet, amtliche Fortführungen und Konkordanzen bis in die heutige Zeit erlauben die konkrete Zuordnung der einzelnen Häuser und deren Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtplan von 1813 weist 331 Hausnummern in Wasserburg aus, bis 1949 stieg die Anzahl auf 446 Nummern an – mit ungezählten halben-, drittel- und a, b, c, d- Nummernzusätzen. Zwar gab es mit der magistratischen Einteilung der Stadt in Viertel, Gassen und Hausnummern 1833 eine erste amtliche Fixierung von Straßennamen durch Stadtverordnung. Maßgeblich zur Identifizierung waren allerdings die isoliert stehenden Hausnummern. Das noch weitgehend unbebaute Burgerfeld beispielsweise wurde hier insgesamt als &#039;&#039;Vor der Brück&#039;&#039; bezeichnet. Weitergehende Differenzierungen der Straßennamen folgten erst später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtliche Straßennamenfestsetzung/Neue Nummerierung der Häuser&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der lebhaft einsetzenden Bautätigkeit nach dem Ersten Weltkrieg und dem Ausbau der Siedlungen im Burgerfeld sind die Mängel des bisher angewandten Systems, also der Vergabe der nächsten freien Nummer vor allem außerhalb der Altstadt immer unbefriedigender geworden. Bürgermeister und Stadtrat setzten sich deshalb ab 1927 grundsätzlich dafür ein, die Häuser immer nur straßenweise zu nummerieren, wie es in kleineren und größeren Städten schon seit Längerem geschah. Voraussetzung für diese geplante Neuerung war aber nun auch, eine klare Bezeichnung und Abgrenzung aller innerhalb des Burgfriedens der Stadt vorhandenen Plätze, Zeilen, Straßen, Gassen, Wege, Pfade und Winkel amtlich festzusetzen. Da dies bis auf die magistratischen Festsetzungen der Einteilung der Stadt 1833 nicht der Fall gewesen war (man kann eher von gewohnheitsmäßigem Gebrauch der Straßennamen mit an unterschiedlichen Stellen herausgebildeten – hauptsächlich amtlichen – schriftlichen Fixierungen sprechen) und einige kleinere Wege gar keine bzw. nur im Sprachgebrauch verwendete, vor allem auch wechselnde Bezeichnungen, hatten, begann die schwierige amtliche Festsetzung aller Namen Wasserburger Straßen: In kommunaler Selbstverwaltung war und ist der Stadtrat bzw. sind die Gemeindeausschüsse (1818-1918 – der Magistrat) für die amtliche Benennung der Gemeindestraßen und Wege (auch Hausnummernfestsetzung) zuständig. Diese Institutionen sind auch gemeint, wenn bei den Besprechungen vereinfachend von amtlicher Benennung die Rede ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1914 war eine erste amtliche Bezeichnung einiger öffentlicher Wege und Plätze der Stadt durch Magistratsbeschluss erfolgt. In der Folge sollten weitere Festlegungen &#039;&#039;auf Grund Herkommens&#039;&#039; oder früherer Festsetzungen durchgeführt werden. In der Frage des Herkommens unterstützte Stadtarchivar und Studienprofessor Kaspar Brunhuber den Stadtrat. So wurde dieser u.a. 1920 aufgefordert, festzustellen, welche Straßen früher andere Namen getragen hatten und die historisch überlieferten Straßennamen zu ermitteln. &lt;br /&gt;
Nur wenn kein alter Name oder Flurname festgestellt werden konnte, wurde im Allgemeinen zu einer neuen, nun oftmals historisch erinnernden, sinnstiftenden Bezeichnung gegriffen. Jedoch konnten damals längst nicht alle in den Beiträgen nun ermittelten historischen Bezeichnungen in den Quellen aufgespürt werden. Zusätzlich wurden die ermittelten Belege manchmal, entgegen dem Vorhaben, auch einfach übergangen, so dass einige überlieferte Bezeichnungen erloschen sind oder durch Neubezeichnungen verloren gingen. In manchen Fällen ist daher (durchaus bis heute) zu fragen, ob die Benennungen bzw. amtlichen Festsetzungen tatsächlich immer glücklich gelungen sind. (Vgl. dazu die einzelnen Lexikonbeiträge). Unter anderem auch nach Stadtarchivar Brunhubers Vorschlägen wurden Plätze, Straßen und Wege, v.a. in den neuen Bau- und Wohngebieten, nun erstmals in der Entwicklung der Wasserburger Straßennamen nach Persönlichkeiten benannt, die in Wasserburgs Geschichte eine herausragende Rolle gespielt hatten (ehrende, personenbezogene Straßennamen). Besondere örtliche Verhältnisse wurden bei den Benennungen ebenfalls berücksichtigt (traditionsbewahrende Straßennamen, hier in Erinnerung an ehemalige Gebäude, Gewerbe und Nutzungen u.a.).&lt;br /&gt;
Auf Grund der Vorschläge des Straßennamen-Ausschusses konnte durch Stadtratsbeschluss vom 12.4.1927 die Bezeichnung der Wasserburger Straßen in der Hauptsache abgeschlossen werden. Bis 1930 gab es in diesem Zusammenhang immer wieder Folgebeschlüsse, kleinere Korrekturen und Ergänzungen. Trotz der systematischen und langwierigen Straßennamenfestsetzung, der Prozess zog sich über 16 Jahre hinweg, blieb allerdings als postalische Anschrift weiterhin die Hausnummer bestehen – ohne die Straße verpflichtend angeben zu müssen –, die allerdings, wie dargestellt, gerade bei neuen Nummern über die Örtlichkeit nichts mehr auszusagen vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals hatte der Markt Grafing mit diesem System ebenso zu kämpfen und wie aus der Korrespondenz beider Städte hervorgeht, bereits 1925 neue Hausnummern, jeweils straßenweise, vergeben. Wasserburgs Bürgermeister Alfons Winter erkundigte sich daher beim Markt Grafing, welche Behörden denn vor einer Neufestsetzung der Hausnummern nach Straßen gehört werden müssten. Grafing allerdings hatte sich nicht rückversichert und die Umbenennung einfach durchgeführt. Vermessungsamt, Finanz- und Steuerbehörden wurden erst nach der Umstellung informiert. In Wasserburg war man da vorsichtiger: So wurden die bestehenden Mängel der Hausnummerierung zunächst ausgiebig mit der Postverwaltungsleitung diskutiert, da man wohl davon ausging, gerade mit der Postbehörde einen Unterstützer für die geplanten und nach Meinung der Stadt wichtigen Neufestsetzungen zur straßenweisen Nummerierung zu finden. Die Post sah allerdings keinen Handlungsbedarf und ging davon aus, dass die in Wasserburg tätigen Zusteller sich genügend auskannten, um beispielsweise die vermeintlich benachbarten Häuser 302 (an der Köbingerbergstraße, Stadtteil Burgau) und 303 (an der Salzburger Straße, Stadtteil Burgstall/Kellerberg) rasch aufzufinden.&lt;br /&gt;
Die Stadt bewies schließlich einen langen Atem und verfolgte das Ziel, indem zunächst (wie oben dargestellt) systematisch alle Straßen und Plätze amtlich benannt worden sind. Die neue Hausnummernfestsetzung wurde dann straßenweise ab 1930 geplant und entworfen, schließlich aber erst 1949/1950 tatsächlich amtlich umgesetzt. Bis dahin hatten die vielen Bruchteile und die teilweise zusammenhanglose Art der Nummerierung immer mehr zu wünschen übrig gelassen. Am 03.10.1950 erhielten auf Grund der straßenweise durchgeführten Hausnummernfestsetzung alle Wasserburger Straßen neue Straßen- und Hausnummernschilder, die von den städtischen Arbeitern angebracht wurden. Zwei DM musste dafür jeder Hausbesitzer an die Stadtkasse entrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in vielen Städten und Gemeinden, wurden während des Nationalsozialismus in Wasserburg am 08.04.1933 Straßennamen zwangsumbenannt: Salzburger Str. – von-Hindenburg-Straße; [[Am Gries]]/Ahornallee – Adolf-Hitler-Allee; Bahnhofstraße – von-Epp-Straße. (Durch Politik/Ideologie und Propaganda entstandene, sinnstiftende Namen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1949 und bis heute ist die Benennung von (neuen) Straßen, Wegen und Plätzen immer wieder Gegenstand von Diskussionen auch für den Altstadtbereich gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Grundlage des gesamten Lexikoneintrags: Matthias Haupt, Die Wasserburger Straßennamen. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 4-25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=%C3%84u%C3%9Fere_Lohe&amp;diff=616</id>
		<title>Äußere Lohe</title>
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		<updated>2018-04-19T08:33:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Matthias Haupt|Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Matthias Haupt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Äußere Lohe&#039;&#039;&#039; [[Gehört zu::Straßennamen]]&lt;br /&gt;
(Gemeindeverbindungsstraße, Wasserburg a. Inn, statistischer Ortsteil Äußere Lohe und Neudeck)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Flurnamen &#039;&#039;Ausser Lohe&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;In historischen Karten zu lokalisieren, u.a.: Topographisches Bureau des Königl. Bayer. Generalstabes (Hg.), Topographischer Atlas vom Königreiche Baiern. 112 Blätter, 1:50 000, 1812-1867. Hier: Blatt 78 Wasserburg, 1825. (Gezeichnet Mayr. S.a. [1825 oder später]).&amp;lt;/ref&amp;gt;  – die &#039;&#039;äußere Loh&#039;&#039;, oder &#039;&#039;Lohen&#039;&#039;, &#039;&#039;Logen&#039;&#039; bezeichnet ein nasses, sumpfiges Gebiet, in diesem Fall in der Nähe eines Weihers. Die Äußere Lohe führt von Norden in das Gebiet mit Forst und Feuchtbiotop, die &#039;&#039;Innere Lohe&#039;&#039; nähert sich von Süden. Der Straßenname Äußere Lohe wurde vor 1973 amtlich festgelegt, da zu diesem Zeitpunkt Änderungen der Hausnummern mit dem Bau mehrerer Einfamilienhäuser nachzuweisen sind. Wohl aber ist der Name althergebracht, die früheste amtliche Eintragungsverfügung stammt von 1961, früher aber auch &#039;&#039;Penzinger Straßen&#039;&#039; von Wasserburg nach Penzing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Ortsnamensnennung der Lohe im Stadtarchiv Wasserburg 1366, als Jacob der Schuster von &#039;&#039;Lohen&#039;&#039;, Bürger in Wasserburg erwähnt wird,&amp;lt;ref&amp;gt;Jacob der Schuster von Lohen, Bürger in Wasserburg verkauft den Webern in Wasserburg, den meisten in der Zeche und in ihrer Bruderschaft zum Licht, die ewige Gilt aus seinem Haus, das im Weberzipfel (in dem Zipfel) gelegen sind. Ankündigung des Siegels und der Zeugen, Urkunde vom 24.06.1366, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a8.&amp;lt;/ref&amp;gt; in späteren Nennungen auch genau zu verorten (&#039;&#039;auf der Lohen bei Langwied&#039;&#039; 1472)&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Nägwein aus Neudeck und seine Magdalena verkaufen Lienhart und Sabina Wild ihr Erbrecht und ihre Gerechtigkeit auf einem Weiher auf der Lohen bei Langwied (Langwayd) zusammen mit ihrem Haus, Urkunde vom 16.10.1472, StadtA Wasserburg a. Inn, I1a262.&amp;lt;/ref&amp;gt; und als städtisches Forstgebiet nachzuweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Verkauf eines der Stadt Wasserburg zu Erbrecht gehörigen Grundes am Lohenforst an den Kienrußbrenner Lorenz Nürnburger, Akte 1807-1808, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b34.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Stra%C3%9Fennamen&amp;diff=615</id>
		<title>Straßennamen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Stra%C3%9Fennamen&amp;diff=615"/>
		<updated>2018-04-19T08:32:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Matthias Haupt|Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Matthias Haupt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Themenschwerpunkt Straßennamen des Historischen Lexikons Wasserburg basiert auf den Forschungen des Stadtarchivs zu den Wasserburger Straßennamen.&lt;br /&gt;
Der Themenabschnitt gliedert sich in eine thematische Einführung [[Gehört zu::Übersicht Wasserburger Straßennamen]] und die alphabetische Abhandlung der Straßennamen der Altstadt [[Gehört zu::Altstadtstraßen]] sowie der übrigen Stadtgebiete Wasserburgs [[Gehört zu::Straßen der übrigen Stadtteile]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Straßen und Wege sollen im Lexikon besprochen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1) Straßen nach dem städtischen Verzeichnis der Gemeindestraßen&lt;br /&gt;
(Klassifikation nach Straßen- und Wegegesetz); mit [Staatsstraßen]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abraham-Kern-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Abraham-Megerle-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Achatzstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Ahornstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Alkorstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Aussichtsturm  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Bräuwinkelberg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Burgfrieden  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Fröschlanger  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Gerblanger  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Glasberg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* [[Am Gries]]  (Ortsstraße) Frühere &amp;quot;Schulstraße&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Am Pulverturm  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Wuhrbach  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* An der Stadtmauer  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Anton-Dempf-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Anton-Woger-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Auf der Burg [Staatsstraße]&lt;br /&gt;
* [[Äußere Lohe]]  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Bachstelzenweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bäckerzeile  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bahnhofsplatz (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bahnhofstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Benediktinerstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Berggasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bernd-Motzkus-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bruckgasse [Staatsstraße]&lt;br /&gt;
* Bruckmühlweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Brunhuberstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bürgermeister-Neumeier-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bürgermeister-Schmid-Straße (Ortsstraße) ehem. Schul¬straße&lt;br /&gt;
* Bürgermeister-Schnepf-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bürgermeister-Winter-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Burgstall  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Dionys-Reithofer-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Dr.-Fritz-Huber-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Eichenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Eichhornweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Eiselfinger Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Eisvogelweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Elise-Kosak-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Entenweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Enzingerweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Erlenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Esbaumstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Färbergasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Fichtenstraße  (Ortsstraße) früher: Lärchenstraße&lt;br /&gt;
* Fletzingergasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Föhrenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Forellenweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Franz-Winkler-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Frauengasse und Rathausgasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Friedhofgasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Friedrich-Ebert-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Gartenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Gebrüder-Troll-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Georgstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Gerblgasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Gimplberg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Grandlweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Gumpeltsheimerstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Hafenhamer Straße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Hallgrafenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Heilingbrunnerstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Heisererplatz  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Hermann-Schlittgen-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Herrengasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Heubergstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Hinter den Mauern  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Hochgarten  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Hochriesstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Höckmairstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Hofstatt  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Höhfeldner Mühlweg  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Holzhofweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Im Hag  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Innhöhe  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Innwerkstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Josef-Kirmayer-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Josef-Pilartz-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kampenwandstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kanalweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kapuzinerweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Karl-Wähmann-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kaspar-Aiblinger-Platz (Ortsstraße) &lt;br /&gt;
* Kastanienstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Käthe-Braun-Weg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kellerstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kiebitzweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kiefernstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kirchhofplatz (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Klaus-Honauer-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Klosterweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Knoppermühlweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Köbingerbergstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Koblberger Straße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Kormoranweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Krankenhausstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kroiterstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Landschaftsweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Landwehrstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Ledererzeile  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Lindenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Marienplatz  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Max-Emanuel-Platz (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Megglestraße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Megglestraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Molkerei-Bauer-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Möwenweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Mozartstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Münchner Straße  [Staatsstraße/Ortsstraße (für den Straßenbereich Rampe)]&lt;br /&gt;
* Nagelschmidgasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Neudecker Straße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Neustraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Nordstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Obere Innstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Odelshamer Straße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Palmanostraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Penzinger-Mühl-Weg  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Peter-Scher-Weg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Pfeffingerweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Ponschabaustraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Postgasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Reiherweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Riedenerweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Ringelnatzweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Rosenheimer Straße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Salzburger Straße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Salzsenderzeile  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schiffsmühlenweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schlachthausstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schmerbeckstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schmidzeile [Staatsstraße]&lt;br /&gt;
* Schmiedwiese  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schopperstattweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schustergasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schwanenweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Sedlmeiergasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Seestraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Siedlung am Dobl  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* St.-Bruder-Konrad-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Stadler Garten  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Staudhamer Feld  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Steinmühlweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Surauerstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Tränkgasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Überfuhrstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Ulmenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Unter der Schanz  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Unterauerweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Untere Innstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Viehhausen  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Viehhausen - Reitmehring  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Waldweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Watzmannstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Weberzipfel  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Weidenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Weiherweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Weikertsham  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Wendelsteinstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Willi-Ernst-Ring  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Wuhrweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Zainingerstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Zettlweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Zirnweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2) Wege nach dem städtischen Verzeichnis der öffentlichen Feld- und Waldwege&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bahnweg ins Osterholz     &lt;br /&gt;
* Bahnweg ins Seefeld und Seemoos     &lt;br /&gt;
* Bahnweg von Reitmehring ins Staudhamer Feld     &lt;br /&gt;
* Bahnweg von Viehhausen ins Staudhamer Feld     &lt;br /&gt;
* Ederholzweg     &lt;br /&gt;
* Feldweg an der Burgfriedensgrenze     &lt;br /&gt;
* Gaberseefeldweg     &lt;br /&gt;
* Glasberger Feldweg     &lt;br /&gt;
* Hammerstraße     &lt;br /&gt;
* Landschaftsweg     &lt;br /&gt;
* Mitterweg im Ederholz     &lt;br /&gt;
* Obermüllerweg     &lt;br /&gt;
* Querweg im Staudhamer Feld     &lt;br /&gt;
* Schließlederweg     &lt;br /&gt;
* Staudhamer Osterholzweg     &lt;br /&gt;
* Viehhausener Feld     &lt;br /&gt;
* Weg bei der Kosaklinde     &lt;br /&gt;
* Weg in die Klosterau     &lt;br /&gt;
* Weg von Edling ins Osterholz und nach Reiten     &lt;br /&gt;
* Weg von Reitmehring in den Waserer     &lt;br /&gt;
* Weg von Reitmehring nach Gern     &lt;br /&gt;
* Weg von Viehhausen in den Waserer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3) Wege nach dem städtischen Verzeichnis der beschränkt-öffentlichen Wege&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am Kugelfang    &lt;br /&gt;
* Berggasse    &lt;br /&gt;
* Burgweg    &lt;br /&gt;
* Edelweißweg    &lt;br /&gt;
* Enzianweg    &lt;br /&gt;
* Frankenbergweg    &lt;br /&gt;
* Fußweg von der Mozartstraße zur Innpromenade &lt;br /&gt;
* Gehweg zum Kriegerdenkmal    &lt;br /&gt;
* Hopfenstattweg    &lt;br /&gt;
* Kapuzinerweg    &lt;br /&gt;
* Kellerbergweg    &lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal vom Jahre 1870/71 &lt;br /&gt;
* Landschaftsweg    &lt;br /&gt;
* Liebhartweg    &lt;br /&gt;
* Magdalenenweg    &lt;br /&gt;
* Otto-Geigenberger-Weg    &lt;br /&gt;
* Treppe zum Kellerbergweg    &lt;br /&gt;
* Unter der Schanz    &lt;br /&gt;
* Verbindungsweg zwischen Heilingbrunnerstraße und Frankenbergweg    &lt;br /&gt;
* Weg von der Hochgartenstraße zur Doblsiedlung    &lt;br /&gt;
* Ziehweg    &lt;br /&gt;
* Zur Kosaklinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4) Wege nach dem städtischen Verzeichnis der Eigentümer-Wege&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Allwang-Durchgang]]   &lt;br /&gt;
* An der Neudecker Straße   &lt;br /&gt;
* Bauerschweizer-Durchgang   &lt;br /&gt;
* Breitenacher-Durchgang   &lt;br /&gt;
* Durchgang beim Brucktor   &lt;br /&gt;
* Fußweg von der Franz-Winkler-Straße zur Brunhuberstraße   &lt;br /&gt;
* Gassl am Gries   &lt;br /&gt;
* Greinbräu-Durchgang   &lt;br /&gt;
* Kellerberg -vom Wimmerwirt zu den Neubauten-   &lt;br /&gt;
* Otto-Geigenberger-Weg  (ehemals Inndammweg)&lt;br /&gt;
* Schloßweg &lt;br /&gt;
* Schmalzgruber-Durchgang (derzeit geschlossen)&lt;br /&gt;
* Weg vom Bahnhof zum Näbauer   &lt;br /&gt;
* Zufahrt vom Pfeffingerweg zur Hs. Nr. 7  &lt;br /&gt;
* Zufahrt zum Finanzamtsgebäude&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Stra%C3%9Fen_der_%C3%BCbrigen_Stadtteile&amp;diff=614</id>
		<title>Straßen der übrigen Stadtteile</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Stra%C3%9Fen_der_%C3%BCbrigen_Stadtteile&amp;diff=614"/>
		<updated>2018-04-19T08:31:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Matthias Haupt|Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Matthias Haupt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lageplan der Stadtgebiete/Hinweis zu den Quellen und Literaturangaben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserburg a. Inn zählt offiziell 22 Ortsteile.&lt;br /&gt;
22 amtliche Ortsteile nach dem Bayerischen Ortsverzeichnis:&lt;br /&gt;
Attel, Attlerau, Au , Edgarten, Elend, Gabersee, Gern, Heberthal, Kobl, Kornberg, Kroit, Langwiederberg, Limburg, Osterwies, Reisach, Reitmehring, Rottmoos, Seewies, Staudham, Viehhausen, Wasserburg a. Inn, Weikertsham.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige weitere Stadtteile Wasserburgs werden nur umgangssprachlich als Ortsteile bezeichnet, sind aber keine amtlichen Ortsteile nach dem Bayerischen Ortsverzeichnis:&lt;br /&gt;
Altstadt, [[Äußere Lohe]], Burgau (Nord, Süd), Burgerfeld, Burgstall, Neudeck, Tegernau.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wasserburg.de/de/stadt-buerger/ueber-wasserburg/ortsteile/ (5.4.2018).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verortung der [[Straßennamen]] wird bei den einzelnen Besprechungen angegeben. Zur Lageorientierung der Stadtteile kann der Stadtplan dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bearbeitung der einzelnen Lexikonartikel wurden einige Quellen des Stadtarchivs grundlegend und für beinahe jeden Artikel herangezogen bzw. überprüft. Diese Quellen werden hier&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger Straßennamen. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 76-89.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Literaturangaben genannt. Individuelle Quellen, die der Bearbeitung eines einzelnen Artikels dienten, werden beim einzelnen Beitrag genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortsteile Wasserburg.jpg|600px|thumb|left|Stadtplan Wasserburg a. Inn mit Ortsteilen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Feuerschutz_bis_1866&amp;diff=613</id>
		<title>Feuerschutz bis 1866</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Feuerschutz_bis_1866&amp;diff=613"/>
		<updated>2018-04-19T08:30:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Matthias Haupt|Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Matthias Haupt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feuerschutz bis 1866&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(bis zur Gründung einer freiwilligen Feuerwehr)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Basis des gesamten Artikels: Matthias HAUPT, Städtischer Feuerschutz vor 1866, in: Sonja Fehler, Juliane Günther, Matthias Haupt u.a., 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wasserburg. Publikation zur Ausstellung „Wasser marsch! Die Geschichte der Wasserburger Feuerwehr“ im Museum Wasserburg vom 17. Februar bis 26. Juni 2016, 2016, 10-17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde_wasserburg.JPG|200px|thumb|right|Herzog Stephan der Ältere und seine Söhne Stephan, Friedrich und Johann bestätigen der Stadt Wasserburg ihr Stadtrecht]]&lt;br /&gt;
Mitten in der Blütezeit der aufstrebenden Handelsstadt vernichtete ein verheerender Brand im Jahr 1339 fast alle Gebäude. Die jüngsten archäologischen Ausgrabungen bestätigen, dass diese bis dahin noch weitgehend in Holzbauweise errichtet worden waren und den Flammen leicht zum Opfer fallen konnten. &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. hierzu u.a. Stadtgeschichte ist neu zu schreiben, in: Wasserburger Zeitung, Nr. 145, vom 26.6.2013, 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;Über die Bekämpfung des Brandes durch die Einwohnerschaft ist nichts bekannt, man dürfte jedoch weitgehend wehrlos gewesen sein. Nach dieser Katastrophe wurde die Stadt in Steinbauweise wieder aufgebaut. Diese bewusste Entscheidung sollte einerseits dem Feuerschutz dienen, andererseits repräsentieren die nach dem Stadtbrand errichteten, teilweise prunkvollen Häuser auch den Reichtum ihrer Erbauer. Aus den Archivalien erfährt man über den ersten bekannten großen Stadtbrand nur so viel: Die wichtigen Rechte, die der Stadt von brunst wegen abgegangen waren, wurden 1374 wieder bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Stephan der Ältere und seine Söhne Stephan, Friedrich und Johann bestätigen der Stadt Wasserburg ihr Stadtrecht. Urkunde, Ausfertigung, Pergament, deutsch, vier angehängte Siegel, 28.11.1374, StadtA Wasserburg, I1a437.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt mit hier zusammenlaufenden, wichtigen Handelswegen war stets in Gefahr. Straßenräuber und Niederadlige mussten in Schach gehalten werden. Neben der Wegnahme von Handelsgütern, Lösegeldpressung und Schädigung von Besitz durch Brandstiftung gehörte auch das Brandschatzen – der Verzicht auf Brandlegung gegen Geldzahlungen – zu den Gefahren, gegen die sich die Stadt, vor allem aber das ländliche Umland, zur Wehr setzen musste. Unterstützung erhielt sie dabei durch die Rechtsetzung. 1374 erließ Herzog Stephan den &#039;Großen Brandbrief&#039;. Ziel war die präventive Sicherung der Straßen und des Warenverkehrs. Eine Bestätigung dieser Urkunde erhielt auch die Stadt Wasserburg ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Ludwig bestätigt der Stadt Wasserburg das Rechtsbuch, den Brandbrief und alte Freiheiten. Urkunde, Ausfertigung, Pergament, deutsch, ein angehängtes Siegel, 31.01.1417. StadtA Wasserburg, I1a362.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch wie schützte sich die Stadt vor der Begründung einer freiwilligen Feuerwehr eigentlich gegen Feuergefahren und wie wurden Brände in vorindustrieller Zeit bekämpft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feuersicherheit der Frühen Neuzeit­ – Vermeidung und frühes Erkennen von Bränden== &lt;br /&gt;
[[Datei:Ordnung_Turm_Feuerwache.jpg|200px|thumb|right|Ordnung der Turm- oder Feuerwache der Stadt Wasserburg]]&lt;br /&gt;
Entstand Feuer und breitete sich großflächig aus, war man mit dem Löschen von Hand weitgehend hilflos. Prävention und Früherkennung waren daher umso wichtiger. Bauvorschriften, die dem Feuerschutz dienten, wurden durch häufige Stadtbrände des Mittelalters befördert. Der städtischen Bauverwaltung zugeordnet waren die Feuerpolizei und das Löschwesen. Die Überwachung der Feuersicherheit war spätestens seit der Frühen Neuzeit städtische Aufgabe. Dies ist archivalisch belegt durch einige &#039;&#039;Feuerbeschau-Register&#039;&#039;, die seit 1544 erhalten sind. &amp;lt;ref&amp;gt;Älteste Register in: StadtA Wasserburg, I1b569 (=Altes Archiv, Kommunalarchiv, Akten,  Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Salzrechnungen, mit 3 Verzeichnissen der Feuerbeschau 1544-1545, 1542-1584).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Feuerbeschau wurden Herdstellen und Kamine auf Feuersicherheit geprüft. Dabei wurde jedes Wasserburger Haus begangen. Diese Aufgabe war auf die vier Stadtbezirke aufgeteilt, nämlich das Scheibenviertel, das Salzsenderviertel, das Schmidzeilviertel und das Ledererviertel. Für jedes Viertel waren zwei Personen zuständig. Missstände wurden dem Rat und dem Stadtbaumeister angezeigt. Bei Mängeln wurde Abhilfe geschaffen. So musste bspw. Cristoff Khopp im Jahr 1564 bestätigen, dass er die Stilllegung seiner Nagler-Werkstatt wegen Brandgefahr durchführte. &amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Wasserburg, I1b153 (=Altes Archiv, Kommunalarchiv, Akten, Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Gewerbsstreitigkeiten, Teil 2, mit Urkunde 1564 Cristoff Khopp bestätigt die Stilllegung seiner Nagler-Werkstatt wegen Brandgefahr, 1564-1742).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin wichtig für die Feuersicherheit der Stadt war das Amt der Türmer, die über Brandausbrüche zu wachen hatten und bei Feuergefahr die Feuerglocke läuteten. Aus dem Jahr 1823 ist eine (verbesserte) Ordnung erhalten, die genaue Auskunft über die Aufgaben gibt. Dort heißt es u.a.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Die Feuer- oder Turmwache hat die Stadt und die Umgegend fortwährend nach allen Seiten und Richtungen zu beobachten, um einen entstehenden Brand sogleich entdecken, und ihn auf geeignete Weise bekannt machen zu können. Für dieselbe sind eigene Localitaeten auf dem Frauen- oder Wachtthurm bestimmt, und zwei Individuen bestellt, von welchen der Thürmer Xaver Heiner oder ein anderes von ihm mit Genehmigung der Policeybehoerde benanntes Subject von morgens 6 bis inclusive 6 Uhr Abends und der für die Thurmwache gesetzte Nachtwächter Sebastian Geigenberger von abends 6 Uhr bis morgens 6 Uhr auf dem Thurm gegenwärtig seyn müßen. Dabey wird besonders festgesetzt, daß keiner der benannten Wächter, eher den Thurm verlassen darf, bis der zur Ablösung bestimmte 2te Wächter daselbst vorhanden ist. Bey einem im Burgfrieden und auf der Burg entdeckten Brande gibt der Wächter durch ein nach der Größe der Gefahr stärkeres oder schwächeres Anschlagen an die besonders benannte Feuerglocke und hängt bei Tag einen roten Fahnen und bey Nacht eine Laterne mit einem brennenden Lichte nach der Gegend des Brandes aus. Bloße Brände in den Kaminen werden durch einzelne in weiten Absätzen zu geschehende Glockenstreiche angedeutet. Bey einem sich zeigenden bloßen Verdacht eines allenfalsigen Brandes z.B. ungewöhnlich großen Rauch, hat der gegenwärtige Thurmwächter sogleich auf die vorübergehenden oder zu Nachts auf die Nachtwächter zu rufen, ihnen seine Beobachtungen zu eröffnen und sie aufzufordern der Feuer Commision und den Hauseigenthümern zur Nachsicht die schnellste Anzeige zu machen. &amp;lt;ref&amp;gt;Ordnung der Turm- oder Feuerwache der Stadt Wasserburg, Internes Schreiben in Urkundsform, Papier, 1823, StadtA Wasserburg, I3-230.&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feuersicherheit durch Ursachenforschung und obrigkeitliche Festsetzungen/Anschaffung von Gerätschaften zur Feuerbekämpfung== &lt;br /&gt;
Carl Theodor, Kurfürst von Bayern, wies die Stadt Wasserburg 1794 an, unmittelbar nach Bränden deren Ursache zu ergründen und die Ergebnisse an den Kurfürsten zu berichten. Der Stadt wurden außerdem Anweisungen zur Erhaltung der Feuersicherheit gemacht. Erst hierauf ging zurück, dass die städtische Feuerwache auf dem Frauenkirchturm 24 Stunden und ohne Unterbrechungen – bspw. während der Gottesdienstbesuche – besetzt sein sollte. Bei Strafe wurde den Bürgern auferlegt, einen oder mehrere mit Wasser gefüllte Kübel in jedem Haus bereit zu halten. Ebenso sollten alle Feuerlöschgerätschaften der Stadt regelmäßig auf Tauglichkeit geprüft werden – insbesondere die Feuerspritzen. Hierfür wurde eine regelmäßige Berichtspflicht eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurfürst Carl Theodor an die Stadt Wasserburg: Anweisungen zur Feuersicherheit, Reskript, Papier, 1794, StadtA Wasserburg, I1b15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Anweisung_Feuersicherheit.jpg|200px|thumb|right|Anweisungen zur Feuersicherheit]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste, auf der Burg beim Getreidekasten, vorgehaltene Spritze wurde vom Staat beschafft. Dies ging einher mit der Anlegung eines Wassergrabens im Jahr 1781.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einem Stadtbrand zu Beginn des Jahres 1799 schlug das Salzamt vor, eine zusätzliche Feuerspritze zu beschaffen, mit der man im Bedarfsfall auch der Stadt beyspringen könne. Der Staat, der bereits zwei Feuerspritzen beim Kastenamt für die hiesigen Gebäude unterhielt, sah hingegen die Gemeinde in der Verantwortung, eine Spritze anzuschaffen. Dies beschloss die Stadt am 3. Juni 1799. Jedoch wurde bald darauf die schwere Bedienbarkeit des Tauchwerks der Spritze offensichtlich. 32 Personen seien nach Feststellung des Magistrats zur Bedienung erforderlich gewesen. Auf Grund der Schwergängigkeit der Spritze, könnten die Arbeiter nur eine Viertelstunde die Arbeit überhaupt aushalten. Der Hersteller, ein Münchener Glockengießer, war hingegen der Meinung, dass die Spritze um 10 Mann leichter zu bedienen gewesen wäre, wenn die alte Schmiere regelmäßig von den Stiften entfernt und man die Feuerspritze neu mit Baumöl und Schweineschmalz schmieren würde. Dies brachte jedoch nicht den gewünschten Erfolg, so dass schließlich ein Wasserburger Handwerker beauftragt wurde, die Spritze leichtgängiger umzurüsten. Ein erst einmal ausgebrochenes Feuer zu löschen, das wird allein aus dieser Beschreibung eindrucksvoll deutlich, war damals noch eine im wahrsten Sinne des Wortes sehr schwerfällige Aufgabe.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Wasserburg, I1b15 (=I.1.b) Altes Archiv, Kommunalarchiv, Akten, Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Feuerlöschwesen, 1794-1815.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von staatlichen Vorgaben, wurde dennoch im ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert eine organisatorische, finanzielle und personelle Grundausstattung der städtischen Feuerlöschanstalt erreicht. Ebenfalls setzte die Technisierung der Feuerwehr ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die „städtische Feuerlöschanstalt“, bürgerliche Beteiligung und Ausbau des technischen Feuerschutzes==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anzeige Feuerlöschrequisiten.jpg|200px|miniatur|rechts|Anzeige über die bei Kurfürstlicher Stadt Wasserburg vorhandenen Feuerlöschrequisiten]]&lt;br /&gt;
Feuerschutz und Brandbekämpfung waren immer schon wichtig für die Stadt. Sowohl Bürgereinsatz als auch Unterstützung der Brandbekämpfung durch die Kommunehaben eine lange Tradition vor Gründung der freiwilligen Wehr. Eine Feuerlöschanstalt lässt sich in Wasserburg bereits für den Zeitraum um 1794 nachweisen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das städtische Zeughaus, erstmals 1551 belegt, beherbergte neben Waffen und Rüstzeug auch die Feuerlöschrequisiten. Für diese sind Inventare erhalten geblieben. 1801 besaß die Stadt&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;die zu Ende des 18ten Jahrhunderts neu beygeschafft grosse Spritz-Maschinen, 15 Feuerleitern, 12 derley Häcken [Einreißhacken], 2 hölzerne Wasserkibeln auf Schlaipfen, 300 circa Jeder Eimer von Leder und noch jeder Bürger einen eigenen im Hause, also zusamen bey 500 Eimer. N.B.: Mehrere Bürger haben noch eigenthümliche kleinere Haus- und Handspritzen, die bei jeder Gefahr zum allgemeinen Gebrauch geeignet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Anzeige über die bei Kurfürstlicher Stadt Wasserburg vorhandenen Feuerlöschrequisiten, Memorialschreibwerk zur Vorbereitung eines Berichts an den Kurfürsten, Papier, 1801, StadtA Wasserburg, I1b15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Verzeichnis listet zwar eine einfache feuertechnische Ausrüstung der vorindustriellen Zeit auf. Doch markiert es auch den einsetzenden technischen Fortschritt, denn erst seit wenigen Jahren besaß die Stadt eine mechanische, handbetriebene Feuerspritze. Bis 1815 konnte man den Bestand an Gerätschaften zur Feuerbekämpfung erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um bei einem Feuer nicht von städtischen Maßnahmen allein abhängig zu sein, entwickelte sich schon früh bürgerschaftliches Engagement. Gegenseitige Hilfen der Einwohnerschaft bei Bränden sind belegt, einige Feuerspritzen waren seit dem 18. Jh. in Privatbesitz vorhanden. Neben den Möglichkeiten zur Selbsthilfe, forderte die Stadt die Bürgerbeteiligung auch ein. 1807 begründete sie eine &#039;&#039;Feuer-Cassa&#039;&#039;, aus der Anschaffungen finanziert werden konnten. So kann die Feueranstalt als eine durch bürgerliche Umlage finanzierte Gemeinschaftseinrichtung bezeichnet werden. Einzahlen mussten die Bürger zum Zeitpunkt ihrer Bürgeraufnahme: &lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerkasse.jpg|200px|miniatur| Einführung einer Feuerkasse zum Unterhalt der Löschrequisiten]]&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;1807 von dem königlichen Stadtmagistrat um Erhaltung und Beyschaffung der Feuer-Requisiten einhällig beschlossen worden, das jeder Bürger und Beisitzer bei der Aufnahm nach Verhältnüs seines Vermögens anstatt dem Feur Eimer mit Gelt sollte belegt werden, der Anfang wurde den 13. July mit Josef Feldmayer angehender Metzger gemacht, welcher zur Feuerlösch Cassa bezalt 10 Gulden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Rechnungen der Stadtkammer finden sich bereits ab 1659 monatliche Umlagen für den Brandschutz. Mit dem Geld wurden Ledereimer und Feuerkübel beschafft. Ebenso kannte die Stadt eine Kostenbeteiligung, kam es zu Einsätzen der Feuerwehr.&amp;lt;ref&amp;gt; u.a. StadtA Wasserburg, I1c463 (=I.1.c) Altes Archiv, Kommunalarchiv, Amtsbücher/Rechnungsbücher, Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Stadtkammerrechnung (Kammerbuch), 1659. (Und Folgebücher)&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Ratsprotokollen sind ab 1807 Taxen hierfür zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;u.a. StadtA Wasserburg (=I.1.c) Altes Archiv, Kommunalarchiv, Amtsbücher/Rechnungsbücher, Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Ratsprotokoll, 1804-1808).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beteiligung der Bürger an der Feuersicherheit der Stadt hatte also eine lange Tradition.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiteres Instrument zur Feuervermeidung war die Anbringung von Blitzableitern an Kommunal- und Stiftungsgebäuden seit 1814.&amp;lt;ref&amp;gt; u.a. StadtA Wasserburg, II1114 (=II. Alte Registratur, Akten, Königliche Communal Administration Wbg.: Anbringung von Blitzableitern an Kommunal- und Stiftungsgebäuden, 1813-1814).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1834 trugen eine Kaminkehrerordnung und regelmäßige Kaminkehrerdienste zum Feuerschutz der Stadt bei.&amp;lt;ref&amp;gt; StadtA Wasserburg, II-Reg.Verz.Teil1-VIIID3 (=II. Alte Registratur, Akten, Stadtrat/ Stadtmagistrat Wasserburg: Kaminkehrordnung und Kaminkehrerdienste, 1834).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personal vor Gründung der Feuerwehr==&lt;br /&gt;
Über das Personal der städtischen Feuerlöschanstalt vor 1866 ist wenig bekannt. Aus der verzeichneten Übergabe von Inventar nach der Gründung der freiwilligen Feuerwehr lässt sich jedoch schließen, dass nur vier Personen der besoldeten städtischen Feuerwehr angehört haben können. So mussten seit jeher auch Private zu Diensten herangezogen werden. Beispielsweise erteilte der Magistrat der Stadt Wasserburg dem Taglöhner und Aufleger Joseph Maier 1823 die Erlaubnis zur Bedienung der stadteigenen Feuerspritze. Dabei bezog sich die Verwaltung auf eine im gleichen Jahr festgelegte Feuerordnung. Bei Alarm sollte sich Maier sofort zum Brandplatz zu begeben, um dort die Feuerspritze zu bedienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Magistrat der Stadt Wasserburg an Joseph Maier: Erlaubnis zur Bedienung der stadteigenen Feuerspritze im Brandfall, Verfügung auf vorgefertigten, bedrucktem Blatt mit handschriftlichen Einträgen, Papier, 01.05.1823. StadtA Wasserburg, II1049.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Erlaubnis Bedienung Feuerspritze.jpg|200px|miniatur|Erlaubnis zur Bedienung der stadteigenen Feuerspritze im Brandfall]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Transport von größeren Löschgerätschaften zu Brandorten (auch außerhalb der Stadt) erfolgte (spätestens seit 1846) mit Pferden. Hierfür hatte die Stadt jedoch kein eigenes Personal, nicht einmal eigene Pferde. Private Besitzer wurden daher zur Stellung ihrer Pferde verpflichtet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Pflicht im Bedarfsfall wagtaugliche Pferde für Transporte der Feuerwehr zu einzusetzen, blieb auch nach Gründung des Vereins bestehen und lässt sich bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nachverfolgen. Die Transportpferde besaßen in Wasserburg hauptsächlich die Brauereien. Unter anderem die Brauer Lueginger, Gassner, Grein und Berr stellten ihre Pferde im Jahr 1880 freiwillig zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;u.a. StadtA Wasserburg, II-Reg.Verz.Teil1-VIIID11 (=II. Alte Registratur, Akten, Stadtrat/ Stadtmagistrat Wasserburg: Der Transport der Feuerlöschgeräte auf den Brandplatz in- und außerhalb des Burgfriedens, 1846).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ungenügender Feuerschutz vor 1866? ==&lt;br /&gt;
An anderen Orten mussten erst Brände zu der Einsicht führen, dass das System der &#039;&#039;magistratischen Verwaltungsfeuerwehren&#039;&#039; gravierende Mängel aufweisen konnte. Nachdem zur Mitte des 19. Jh. zahlreiche Brände mehr schlecht als recht bekämpft worden waren, kam es an verschiedenen Orten zur Gründung freiwilliger Feuerwehren. In Wasserburg wurde die Idee zur Gründung im Jahr 1862, nach einem Brand beim Schneiderbräu, erstmals eingebracht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Dr._Martin_Geiger&amp;diff=611</id>
		<title>Dr. Martin Geiger</title>
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		<updated>2018-04-19T08:29:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[:Kategorie:Matthias Haupt|Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Themen/Epochen]][[Kategorie: Artikel A-Z]][[Kategorie: Matthias Haupt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biografie Dr. Martin Geiger&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Biografie wurde nach dem Tod Dr. Martin Geigers vom Stadtarchiv für amtliche Zwecke zusammengestellt und als Lexikonbeitrag nochmals überarbeitet. Es handelt sich nicht um eine wissenschaftlich-kritische Darstellung der Amtszeit Geigers. Grundlage der Bearbeitung waren u.a. der von der Stadtverwaltung Wasserburg erstellte amtliche Lebenslauf Dr. Martin Geigers, vgl. hierzu StadtA Wasserburg, ohne Signatur, Bestand III, Stadtverwaltung Wasserburg, amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger sowie Interviews und Gespräche mit Dr. Martin Geiger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebensdaten==&lt;br /&gt;
Dr. Martin Geiger * 10.4.1937 Ostdorf Balingen, † 28.9.2016 Aipl/Wendelstein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Geiger 2013.jpg|200px|thumb|right|Ehrenbürger und Altbürgermeister Dr. Martin Geiger 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schulausbildung, Studium, Familie, Wahl zum Bürgermeister&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren wurde Martin Geiger 1937 in Ostdorf im Kreis Balingen (Südwürttemberg). Seine Eltern waren die Landwirtseheleute Jakob und Maria Geiger. Nach dem Abitur studierte Geiger im Wintersemester 1956/57 zunächst Geschichte, Geografie und Französisch in Tübingen und wechselte zum Sommersemester 1958 zum Jurastudium nach München. Seit dem 25.05.1963 war er verheiratet mit Adelheid (Heide) Jaggy. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor. Das Ehepaar Geiger hatte sechs Enkelkinder. Am 29.9.2015 verstarb Martin Geigers Ehefrau. Nach 52 Jahren Ehe hinterließ sie eine große Lücke. Martin Geiger blieb in tiefer Trauer zurück. Nur ein Jahr später, im Alter von 79 Jahren, verunglückte Martin Geiger tödlich beim Bergwandern am Wendelstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der ersten juristischen Staatsprüfung 1962/63 wurde Geiger 1965 in München mit einer Arbeit über die „De Facto Anerkennung neuer Staaten“ zum Dr. jur. promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Geiger, Die De Facto Anerkennung neuer Staaten. Entstehung, Inhalt und Anwendung dieses völkerrechtlichen Instituts unter besonderer Berücksichtigung der Staatenpraxis, Dissertation 1965.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ablegen der zweiten juristischen Staatsprüfung 1967/68 trat Dr. Geiger als Beamter in den Höheren Dienst der Allgemeinen Inneren Verwaltung des Freistaats Bayern ein, wo er bei der Regierung von Oberbayern, im Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei, beim Aufbau der zentralen Bußgeldstelle und zuletzt, seit 23.2.1970, am Landratsamt Wasserburg tätig war, ehe er 1972 vom Wasserburger Block für das Amt des Ersten Bürgermeisters der Stadt Wasserburg a. Inn nominiert wurde, kandidierte, mit 55,2% der Stimmen gewählt wurde und am 1.7.1972 Gabriel Neumeier im Amt ablöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Geiger, der sich selbst als liberal und unparteiisch betrachtete, hatte zuvor kein politisches Amt innegehabt oder war Mitglied einer politischen Partei gewesen. Das Bürgermeisteramt übte er daher aus Überzeugung sachorientiert und möglichst parteiunabhängig aus. Die Idee der Unabhängigkeit setzte Geiger auch mit der Gründung einer überparteilichen Wählergemeinschaft auf Kreisebene um.&amp;lt;ref&amp;gt;Gespräche, Interviews und gemeinsame Veranstaltungen des Verfassers mit Dr. Geiger, u.a. anlässlich eines Seminars „Stadt am Fluss“ des Instituts für Bayerische Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München im Stadtarchiv Wasserburg, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amtszeit als Erster Bürgermeister der Stadt Wasserburg a. Inn 1972-2002==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Politik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Jahre des Bürgermeisteramtes waren geprägt von der Landkreisauflösung des Landkreises Wasserburg a. Inn. In Gesprächen und bei gemeinsamen Veranstaltungen mit dem Stadtarchiv erläuterte Dr. Geiger, welche kommunalpolitischen Aufträge und Herausforderungen dieser aus dem Verwaltungszentralitätsverlust ableitete. Es galt, die Funktionen Wasserburgs als Mittelzentrum aus eigener gemeindlicher Kraft mit langem Atem und kontinuierlich zu stärken. Das bedeutete zunächst Einsatz (u.a. auf Kreisebene) für den Erhalt und für den Ausbau kommunaler Einrichtungen und die Stärkung des Zusammenhalts unter den ehemaligen Kreisgemeinden. &lt;br /&gt;
Dr. Geiger begann 1974 die systematische Stadtsanierung und warb hierfür beständig Mittel der Städtebauförderung ein. Außerdem setzte er bald nach Amtsantritt Erkenntnisse aus der von ihm mit initiierten Stadtentwicklungsplanung systematisch um und baute wichtige gemeindliche Einrichtungen, wie das Bade-, Sport- und Freizeitzentrum BADRIA.&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 3).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Wasserburg a. Inn (Hg.), Wasserburg am Inn. Altstadtsanierung, 1979 [Stadtsanierungsbroschüre]./Stadt Wasserburg a. Inn, Regierung von Oberbayern (Hg.), Wasserburg am Inn. Stadtsanierung, Bilanz nach 20 Jahren, 1994 [Stadtsanierungsbroschüre].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkehrssituation 1970er.jpg|200px|thumb|right|Verkehrschaos und unsanierter Altstadtzustand 1970er Jahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Badria 1979.jpg|200px|thumb|right|Badria Luftbild 1979]]&lt;br /&gt;
           &lt;br /&gt;
Dr. Geiger stärkte Wasserburg als Schul-, Bildungs- und Kulturstadt (u.a. Einrichtung der Musikschule, Begründung der Rathauskonzerte und der Wasserburger Volksmusiktage, Bibliotheksausbau, Heimathausausbau, Bau von Theater und Stadtarchiv) und setzte gemeinsam mit Partnern wichtige und für die Stadt essentielle Infrastrukturprojekte um oder erwirkte deren Umsetzungen durch den Staat (u.a. Hochwasserfreilegung, Umgehung Wasserburg B304, Modernisierung der Wasserversorgung, Neuordnung der Abfallentsorgung, Einrichtung des Stadtbusses, Kläranlagenbau, Erhalt der Bahnstrecke Wasserburg/Bahnhof-Ebersberg). Ebenso begleitete Dr. Geiger (gegen politische Widerstände) die Ansiedlung neuer Gewerbe- und Handelsbetriebe (z.B. Singer Großmarkt, Fairchild, Wacker, Gewerbegebiet Staudham) und betrachtete diese als Magneten mit positiver Wirkung auch für die Altstadtgewerbe, was spätere Erhebungen auch bestätigen konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1)./(wie Anmerkung 3)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Martin Geiger setzte sich nach der Landkreisauflösung ebenso erfolgreich für den Erhalt der Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg ein, welche in der Folge als eines der ertragsstärksten Institute in ganz Bayern wirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkungen 3 und 5)./Zeitzeugeninterview des Heimatvereins Wasserburg (Historischer Verein) e.V. mit Dr. Martin Geiger im Jahr 2014, Interview und Transkription: Peter Rink (bisher unveröffentlicht).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dr. Geiger hatte neben dem Amt als Bürgermeister seit 1972 bald zahlreiche lokale, regionale und überregionale kommunale Funktionen, öffentliche Ämter und Mitgliedschaften auszuüben und wahrzunehmen, die er mit großem Engagement, teilweise über seine Amtszeit als Bürgermeister hinaus, ausfüllte. In den überlokalen Gremien arbeitete Dr. Geiger an vielen Aufgabenstellungen, publizierte, hielt Vorträge, wirkte an Sachentscheidungen mit. Aktiv brachte er sich in der Gremienarbeit u.a. bei folgenden Themen ein: Mitarbeit in Fragen der Erstellung der Landesdenkmallisten und des Entschädigungsfonds nach dem Bayerischen Denkmalschutzgesetz, Lehraufträge an der Bayerischen Beamtenfachhochschule vornehmlich zu Themen der Organisation einer Stadtverwaltung sowie zu Grundlagen der Kommunalverfassung, Mitarbeit im Regionalen Planungsverband Südostoberbayern, Mitarbeit im Rahmen der Gründung der Kabelgesellschaft Südostoberbayern, später Medienbetriebsgesellschaft Südostoberbayern, Einsatz gegen die Bahnstreckenstilllegungen Mühldorf - Wasserburg und Ebersberg - Wasserburg, Vortragstätigkeit zu Themen nachhaltiger Stadtentwicklung u.ä., Mitarbeit in Fragen der Zukunft der kommunalen Energieversorgung als Vorstandsmitglied des Verbands Kommunaler Unternehmen e.V., Mitarbeit im Landesausschuss des Bayerischen Gemeindetags zu Fragen des Gemeindewesens, Vorsitz der Kreisgruppe Rosenheim des Bayerischen Gemeindetags, Mitarbeit im Fachausschuss für Europafragen des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Mitarbeit an der Regionalplanung für die Region Südostbayern (Region 18). Auf seine Initiative hin wurde mit den umliegenden Gemeinden schon kurz nach Beginn seiner Amtszeit eine Arbeitsgemeinschaft für die Entwicklungsplanung des Raumes Wasserburg a. Inn gebildet (gemeinsamer Flächennutzungsplan). Bereits seit seiner Wahl zum Bürgermeister übernahm Dr. Geiger die Leitung der sogenannten Behördenleitertreffen, die vor der Landkreisauflösung vom Landrat des Landkreises Wasserburg initiiert worden waren. Hierbei trafen sich einmal im Monat die wichtigsten Entscheidungsträger des Landkreises wie z.B. Schuldirektoren, Bankvorstände und führende Beamte der kreisangehörigen Gemeinden des Landkreises Wasserburg. Nach der Landkreisreform wurden die Treffen im Sinne der Weiterentwicklung des Raumes Wasserburg a. Inn beibehalten. Weiterhin lag Dr. Geiger daran, Bürger, auch über Kommunalwahlen hinaus, an Entscheidungsprozessen zu beteiligen, weshalb er ab 1975 Bürgerversammlungen einführte.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele in die Amtszeit Geigers fallende kommunale Maßnahmen dienten dem Erhalt und dem Ausbau der zentralen Funktion der früheren Kreisstadt Wasserburg a. Inn sowie der Verbesserung der Infrastruktur: In den Jahren nach 1972 entwickelte Dr. Geiger zunächst den Plan, Fördermöglichkeiten und eine Entschädigung aus der Landkreisauflöung (3 Millionen DM) zu bündeln. Er ging seine Projekte systematisch an und forderte in diesem Zusammenhang auch seine Verwaltungsmitarbeiter. Im Rahmen des anstehenden Schwimmbadbaus wurde beispielsweise zunächst begonnen, belastbares Zahlenmaterial zu sammeln, aus dem der tatsächliche Bedarf an einer solchen Einrichtung hervorging. Allein die schulische Nachfrage an Lehrschwimmbecken zeigte auf, dass ein Schwimmbadbau groß genug sein musste, diesen auch zu decken. In Aussicht gestellte Förderungen von bis zu 70% konnte man jedoch nur durch Bündelung und gemeinsame Errichtung von Schwimmbad, Sport- und Mehrzweckhalle sowie weiteren Nutzungen erreichen. Die Staatszuschüsse an den Gesamtkosten des Bade-, Sport- und Freizeitzentrums Wasserburg a. Inn von 16.370.390 DM betrugen schließlich 7.349.000 DM, also 44,89%.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Wasserburg a. Inn (Hg.), 10 Jahre BADRIA. Bade-, Sport- und Freizeitzentrum Wasserburg a. Inn, 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk am 19.4.1978 – der Sprecher lobte etwas spitz, dass die Stadt Wasserburg nun über das schönste Bad in ganz Oberbayern verfüge – rechtfertigte Dr. Geiger die Maßnahme nüchtern mit einer Bedarfserklärung. In erster Linie diene das Bad den umliegenden Schulen, die zuvor keine Lehrschwimmbecken gehabt hätten, zudem steigere man den Wohn- und Freizeitwert für die Bürger gemäß einer zeitgemäßen, vor allem aber auch begründeten Nachfrage. Nicht zuletzt wolle Wasserburg nach Wegfall des Kreissitzes Mittelzentrum bleiben, und da brauche es ein Bad, welches Benutzer aus der gesamten Region anziehe und somit wichtig für den gesamten Fremdenverkehr hier sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Radiointerview des Bayerischen Rundfunks vom 19.4.1978, Dr. Geiger und Staatssekretär Franz Neubauer werden von dem Moderator der Radiosendung &amp;quot;Zeitlupe&amp;quot; des bayerischen Rundfunks interviewt. Unter anderem nimmt Dr. Geiger Stellung zur Finanzierung und zum Bau des Freizeit- und Badezentrums in Wasserburg am Inn, StadtA Wasserburg, VIT-007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die ersten turbulenten Jahre seiner Amtszeit erinnerte sich Dr. Geiger rückblickend, bspw. 2007, anlässlich einer Ehrung zu seinem 70. Geburtstag: Im Vergleich zu diesen ersten Jahren seiner Amtszeit sei er inzwischen fast ruhig und ausgeglichen. Dass sich die Kämpfe dieser Zeit gelohnt hätten, freue ihn immer noch.&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik des StadtA Wasserburg (=Datenbankbasierte Auswertung von u.a. Zeitungsartikeln der Wasserburger Zeitung).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso als komplexes Ganzes betrachtete Geiger die Verkehrsentwicklung mit ihren unmittelbaren Auswirkungen auf das Stadtgefüge. Zunächst galt es, die Weichen zu stellen, um bis zu 18.000 Fahrzeuge pro Tag durch eine neue Umgehung aus der Verkehrsführung durch die Altstadt zu bringen. Dies war für Dr. Geiger unmittelbar mit Themen der Stadtsanierung und der Stadtplanung für Zeiten nach der Fertigstellung der Umgehungsstraße (1987) verbunden.&lt;br /&gt;
Auch bei diesen Aufgaben setzte Geiger auf Partner und Förderer sowie ganzheitliche Entscheidungen im Stadtrat: Wasserburg war unter den ersten drei Städtebauförderprogrammen Oberbayerns und wurde u.a. als Bundebaugebiet ausgewiesen. Neuen Herausforderungen, bspw. der Befürchtung, dass der Binnenverkehr Wasserburgs auch nach dem Umgehungstraßenbau mit Ausnahme des Schwerlastverkehrs nicht maßgeblich gesenkt werden könnte, wollte er sich vorausschauend und rasch stellen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtsanierungsbroschüre 1979.jpg|200px|thumb|right|[http://www.wasserburg.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Wasserburg/Stadt_Buerger/Stadtverwaltung/Bau_und_Umweltamt/sanierungsbroschuere_alt_kurz.pdf Stadtsanierungsbroschüre 1979]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtsanierungsbroschüre 1993.jpg|200px|thumb|right|[http://www.wasserburg.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Wasserburg/Stadt_Buerger/Stadtverwaltung/Bau_und_Umweltamt/sanierungsbroschuere_alt_kurz.pdf Stadtsanierungsbroschüre 1993]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 sagte Geiger daher in einem Interview gegenüber dem Bayerischen Rundfunk:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Der Durchgangsverkehr belastet die Wohnsituation der Bürger, Sanierungen und Restaurierungen sind davon abhängig, dass die Umgehung kommt. Notgedrungen will und muss die Stadt 1983 das stark beanspruchte und marode Brucktor sanieren, besser wäre es jedoch, die Umgehung wäre schon da. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Emissionswerte verursacht durch den Verkehr seien in der Altstadt gemessen worden, so Geiger, und sie seien vergleichbar mit den denkbar schlechten Ergebnissen von Messungen in Städten des Ruhrgebiets. An Ministerialrat Lenz von der Obersten Baubehörde gerichtet, argumentierte der Bürgermeister für eine rasche Realisierung der Umgehung Wasserburgs. Man solle die Brücke während der Planfeststellung bereits zur Baureife planen, um Zeit zu gewinnen und die Umgehung der B304 so rasch wie möglich fertig zu stellen. Dies sei überlebenswichtig für die Stadt Wasserburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Radiointerview des Bayerischen Rundfunks vom 18.10.1982, Eine Radiosendung zum Thema &amp;quot;Wohnen in Wasserburg am Inn&amp;quot;, StadtA Wasserburg, VIT-045.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988, so Geiger im Rückblick in einem Interview des Jahres 2014 bescheiden, zeigten sich erste Erfolge der Attraktivitätssteigerungen der Stadt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Zur 850-Jahr-Feier konnte man sehen, dass man in der Stadt vielleicht sogar wieder gut wohnen kann, der Verkehr ist geringer geworden, es waren die ersten Fußgängerbereiche da, die Nachfrage nach diesen Wohnungen ist plötzlich gestiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugeninterview (wie Anmerkung 7).&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur auf das Jahr 1985 beschränkt, vielmehr als ein Ereignis zur Erklärung des Sachverhalts stellvertretend herausgegriffen, setzte sich Dr. Geiger gegen erhebliche Widerstände für den Rampenbau – ein wichtiges Verkehrsentlastungsprojekt der Altstadt – ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Um die historische Altstadt mit ihren gewachsenen Verflechtungen und die Attraktivität der Stadt zu erhalten, muss die Rampe gebaut werden, da die im Bau befindliche Umgehung allein nicht genügend Verkehrsentlastung bringt. Im Inneren der Stadt muss der Verkehr daher geordnet werden und durch die Rampe flüssig aus der und in die Stadt geführt werden, &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so Geiger in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk sechs Jahre vor Einweihung des Bauwerks. Dabei vertrat Dr. Geiger damals vorausschauend die Überzeugung, dass nach dem Umgehungsstraßenbau immer noch eine Verkehrsbelastung von über 10.000 Autos pro Tag für die Stadt anzunehmen sei, was die Verkehrsentlastungsstraße und -brücke unentbehrlich mache.&amp;lt;ref&amp;gt;Radiointerview des Bayerischen Rundfunks vom 4.11.1985, Wasserburger Rampenbau, Diskussion über die Vor- und Nachteile zum Bau der Wasserburger Rampe, StadtA Wasserburg a. Inn, VIT-045.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Annahme dieser Verkehrsflüsse behielt er Recht und setzte die Rampe als neue westliche Stadtzufahrt schließlich durch. Die Einweihung der Rampe erfolgte 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rampenbau 1989.jpg|200px|thumb|right|Rampenbau 1989]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Geiger war kein Anhänger schnelllebiger oder allzu euphorisch angekündigter Ideen. Mit Augenmaß und Tiefenschärfe analysierte er, entwickelte daraus Handlungsmöglichkeiten und verfolgte deren Umsetzung nachhaltig. Konsequent war er , wenn er von Überlegungen nicht überzeugt war. Hierzu zählten u.a. die Privatisierungsstrategien öffentlicher Dienstleistungen. In solchem oder ähnlichem Zusammenhang konnte man eines der Lieblingssprichwörter Geigers hören. Aus Sorge, dass ‚dies ausgehe, wie das Hornberger Schießen‘ bezog er Stellung und lehnte bspw. die Privatisierung von gemeindlichen Aufgaben der Daseinsfürsorge, die vor allem in den 1990er Jahren als Allheilmittel angepriesen worden waren, ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugeninterview (wie Anmerkung 7).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kulturelles Engagement&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister Dr. Martin Geiger sah die Kultur als wichtigen Standort- und Attraktivitätsfaktor für die Stadt. So richtete er die jährlichen &#039;Wasserburger Volksmusiktage&#039; (seit 1972) und die &#039;Wasserburger Rathauskonzerte&#039; (seit 1973) ein. Er gründete eine Musikschule (1974), baute das Heimathaus während der 1980er Jahre aus und richtete eine moderne Stadtbibliothek ein. Nicht zuletzt eröffnete er 2001 das &#039;Kulturforum&#039; und gab damit dem Theater eine attraktive Bleibe. In der bildenden Kunst kümmerte er sich um Beschaffungen von Kunstwerken für die Stadt und setzte sich für den Skulpturenweg und das Imaginäre Museum ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 bekam er von Bayerns Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst Dr. Thomas Goppel den Bayerischen Janus 2005 für Verdienste um das Archivwesen verliehen. Zuvor hatte Geiger als letzte Amtshandlung im April 2002 das neue Stadtarchiv an der Kellerstraße eingeweiht. Dr. Geiger nahm den Preis gerne entgegen, &#039;&#039;stellvertretend für alle Kommunen, die sich im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten bemühen, das Archivwesen zu pflegen&#039;&#039;. Er erinnerte aber auch daran, dass die Bereiche, die sich mit der Pflege der Geschichte befassen, auch unabhängig vom Finanziellen oft stiefmütterlich behandelt würden und verwies auf die Bedeutung lokaler, nationaler und europäischer Geschichte im weltweiten Konzert: &#039;&#039;Wir sollten endlich zur Kenntnis nehmen, dass wir im globalen Dorf nicht nur im ökonomischen Wettbewerb stehen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 11).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Parteipolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Geiger engagierte sich über seine örtliche überparteiliche Gruppierung des &#039;Wasserburger Blocks&#039; auch in der Kreis- und Landespolitik. Nachdem der &#039;Wasserburger Block&#039; den Freien Wählern/ÜWG beigetreten war, beteiligte er sich auch an der Landespolitik der Freien Wähler, schrieb u.a. Leserbriefe und Kommentare zu parteipolitischen Themen. Zur Gründung des Wasserburger Blocks äußerte sich Geiger selbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;1972 verlor unsere ehemalige Kreisstadt ihre Verwaltungszentralität und damit Arbeitsplätze und Attraktivität. Eine im alten Kreisgebiet sehr aktive Bürgerschaft war bemüht, das Unheil noch abzuwenden, doch wie es sich zeigte, war die Zerschlagung beschlossene Sache und der blühende Altlandkreis wurde vier anliegenden Landkreisen stückweise zugeschlagen, &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Gedanke, die Kommunalpolitik selbst in die Hand zu nehmen, unabhängig von etablierten Parteien und Fraktionszwang sei gefasst gewesen, in die Tat umgesetzt, und habe immer mehr Verbreitung gefunden. Die &#039;Wasserburger Union&#039; vereinigte sich mit dem &#039;Parteilosen Wählerblock&#039; zum &#039;Wasserburger Block&#039;, und bereits im Februar 1972 fand die erste Nominierungsversammlung für die anstehende Kommunalwahl statt. &#039;&#039;Von nun an arbeiteten Stadträte des Blocks an den Geschicken der Stadt und als Kreisräte mit&#039;&#039;, so Geiger, der anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Gruppe auch darauf hinwies, dass ihm als Stadtoberhaupt das gute Einvernehmen mit den Nachbargemeinden wichtig gewesen sei. Nur dadurch sei es möglich gewesen, zukunftsweisende Projekte in die Tat umzusetzen. Dr. Geiger war entschiedener Gegner der Parteigründung Freie Wähler auf Landesebene und galt als Verfechter kommunaler Sachpolitik.&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 11).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lehrtätigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Geiger unterrichtete an der Bayerischen Verwaltungsfachhochschule in Hof und in den Abteilungen der Sozialverwaltung in Wasserburg sowie an der Landwirtschaftsschule Wasserburg. Seine Fächer waren staatstheoretischer und juristischer Natur. Darüber hinaus hielt er (auch überlokal) Vorträge zu u.a. juristischen, kommunalpolitischen, denkmalpflegerischen und historischen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehrenamtliches Engagement&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Geiger war in vielen Vereinen Mitglied und in Vorstandschaften (teils qua Amt) engagiert. Besonders und weit über seine Amtszeit hinaus engagierte sich der passionierte Historiker im Heimatverein Wasserburg. Nach dem Tod von Josef Bauer übernahm Geiger - zuvor war er als 1. Bürgermeister geborenes Mitglied der Vorstandschaft gewesen - im Jahr 1990 den Vorsitz. Während Geiger viele Ämter 2002 auslaufen ließ, behielt er den Vorsitz im Heimatverein bis Dezember 2013 und führte den Verein somit über 23 Jahre lang bis in sein 100. Gründungsjahr. Martin Geiger beteiligte sich seit 1980 aktiv an der Erforschung der Stadtgeschichte, veröffentlichte in diesem Jahr einen geschichtlichen Abriss der Stadt Wasserburg und begründete damit gleichfalls die für viele Jahre nicht erschienene Zeitschrift der Heimat am Inn wieder, deren Reihe bis heute regelmäßig fortgeführt wird. Weitere Veröffentlichungen folgten, u.a. zur lokalen Eisenbahngeschichte und zu den historischen Ämtern der Stadt. Noch bis zu seinem tragischen Unfalltod arbeitete Geiger historisch, zuletzt an der Erforschung der Reformationsgeschichte, die nicht mehr beendet werden konnte. Ebenso über die Bürgermeisteramtszeit hinaus engagierte sich Geiger in der ev. Kirchengemeinde Wasserburg und in der Landessynode der ev. Kirche Bayerns.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Dr. Martin Geiger 2002 aus dem Amt schied, blickten u.a. Weggefährte und 3. Bürgermeister Dr. Ludwig Scheidacher sowie der Präsident des Bayerischen Gemeindetags Heribert Thallmair und Landrat Dr. Max Gimple auf die Arbeit Geigers zurück. Diese Würdigungen würden von sämtlichen Stadtratsfraktionen geteilt, hieß es in der Berichterstattung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Stadtrat Scheidacher erinnerte an die Zeit vor 30 Jahren, als Geiger sein Amt als Bürgermeister in einer Stadt angetreten habe, die durch die politischen Ereignisse [Landkreisauflösung] schwer angeschlagen war. Deutlich weniger Einwohner. Verlust von Arbeitsplätzen in der öffentlichen Verwaltung, die Sorge um den Erhalt der wirtschaftlichen und schulischen Zentralität seien scheinbar kaum zu lösende Probleme gewesen. Die Stadt nutzte die ihr gebotene Hilfe zur Selbsthilfe auch zu eigener erfolgreichen Kommunalpolitik. Dabei sei der entscheidende Initiator und Ideenlieferant in einer erfolgreichen 30-jährigen Ära Dr. Geiger gewesen. Drei Jahrzehnte habe er den Bürgermeister begleitet und er konnte bestätigen, dass ‚sich ihre Einschätzung von Aufgabenstellungen und Lösungsmöglichkeiten eigentlich immer bestätigt haben‘. Als einen der profiliertesten Bürgermeister in Bayern, noch dazu am längsten im Amt bezeichnete der Präsident des Bayerischen Gemeindetags Heribert Thallmair ‚den Martin‘. Das Bürgermeisteramt sei wertvoll und vielseitig, weil es dazu diene. Werte zu wahren und zu vermehren, unmittelbar am Bürger. Und wegen seiner Gestaltungsmöglichkeiten sei es auch schön. ‚Du kannst dich freuen über ein glücklich zu Ende gebrachtes kommunales Lebenswerk‘, sagte Thallmair, der auch im Namen vieler Städte und Gemeinden Geiger für dessen Verantwortung weit über seine Stadt hinaus im Gemeindetag dankte. ‚Wasserburg ist glanzvoller als je zuvor‘, meinte Landrat Dr. Max Gimple, der ebenfalls an die Anfänge der Amtszeit Geigers blickte, als die Stadt halb verfallen, zum Großteil ungenutzt und unbewohnt war‘. Geiger, parteilos und doch ein politischer Kopf, verliebt ins Detail, aber auch Visionär, ein Historiker in der Gegenwart verankert, habe die Stadt zu dem gemacht, was sie heute ist ‚sie ist ein Produkt ihrer Arbeit‘. Getan habe Geiger mit seiner Kompetenz und Integrität auch etwas ganz anderes, nämlich für ein hohes Niveau in der Kommunalpolitik gesorgt. &#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 11).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten zur Amtszeit&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1)./Hier Überprüfung, Verifizierung und Fortschreibung anhand Chronik des Stadtarchivs (wie Anmerkung 11). &amp;lt;/ref&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wahlergebnisse der Wasserburger Bürgermeisterwahlen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Geiger 1983.jpg|miniatur|Martin Geiger 1983]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Datum !! Stimmenanteil Dr. Martin Geigers&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11.6.1972 || 55,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 05.3.1978 || 77,4 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.3.1984 || 86,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.3.1990 || 74,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10.3.1996 || 53,89 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Öffentliche Ämter, Kommunale Funktionen und Mitgliedschaften in Verbänden, Vereinen und Organisationen&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&lt;br /&gt;
In der Regel endeten die Ämter Dr. Geigers mit dessen Ausscheiden aus dem Amt des 1. Bürgermeisters 2002 bzw. zeitnah mit Auslaufen der Wahlperioden danach. Abweichungen bzw. die Fortführung der Ämter über die Amtszeit als Bürgermeister hinaus sind in Klammern angeführt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.07.1972 Mitglied des Kreistages und des Kreisausschusses&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von 1972 bis 1996 Vorsitzender des Kreisverbands der Freien und Überparteilichen Wählergemeinschaften im Landkreis Rosenheim e. V. (Fraktionssprecher/Fraktionsvorsitzender  der ÜWG/Freie Wähler)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.05.1996 weiterer (3.) Stellvertreter des Landrates&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.07.1972 (im dreijährigen Turnus mit Herrn Landrat) Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kreis- und  Stadtsparkasse Wasserburg a. Inn und Vorsitzender der Verbandsversammlung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 24.07.1990 Mitglied als Gewährträgervertreter im Vorstand des Sparkassen-Bezirksverbandes Oberbayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.07.1972 Mitglied des Regionalen Planungsausschusses des Planungsverband Südostoberbayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.07.1972 Vorsitzender im Rechnungsprüfungsausschuss des Planungsverband Südostoberbayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.12.1973 (bis 2011) Mitglied des Aufsichtsrates der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft eG Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 22.12.1976 (bis 2011) Aufsichtsratsvorsitzender der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft eG Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Oktober 1986 bis April 1996 Stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Rosenheim des Bayerischen Gemeindetages&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.05.1996 Vorsitzender des Kreisverbandes Rosenheim des Bayerischen Gemeindetages&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 29.06.1994 Vorsitzender des Bezirksverbandes Oberbayern des Bayerischen Gemeindetages&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 29.06.1994 Mitglied des Präsidiums und des Landesausschusses des Bayerischen Gemeindetags&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit August 1994 Ordentliches Mitglied im Hauptausschuss des Deutschen Städte- und Gemeindebundes&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 17.08.1994 Ordentliches Mitglied des Vorstands des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 20.06.1996 Vorstandsmitglied des Verbandes Kommunaler Unternehmen e. V. Landesgruppe Bayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit Oktober 1996 Vorsitzender (Präsident) des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 15.11.1996 Vertreter im Ausschuss zur Verteilung der Beihilfen im Regierungsbezirk Oberbayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit Gründung (1974) Mitglied im Kuratorium der Bayerischen Beamtenfachhochschule (als Vertreter des Bayerischen Gemeindetags)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 06.10.1992 (bis 01.10.2004) Mitglied Bayerischer Landesdenkmalrat&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.05.1990 Vertreter des Bereiches &amp;quot;Kreisangehöriger Städte&amp;quot; beim Bayerischen Städtetag &amp;quot;Entschädigungsfonds nach dem Denkmalschutzgesetz&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 02.10.1990 Vorsitzender des Bibliotheksverbands Oberbayern e. V.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 17.01.1996 Mitglied des Aufsichtsrates der Bayerischen Eisenbahngesellschaft&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-vom 25.11.1972 bis 03.1993 stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Roten Kreuzes Kreisverband Rosenheim&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-November 1970 bis 1994 und seit 2000 Mitglied des Kirchenvorstandes des Evangelisch-Lutherischen Pfarramts Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-November 1970 bis 1994 und seit 2000 Mitglied der Dekanatssynode des evangelischen Dekanats Rosenheim&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit November 2001 Mitglied der Landessynode der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von 1972 bis Oktober 2000 Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins Wasserburg a. Inn e. V.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 1972 Vorsitzender des Fremdenverkehrsverbands Wasserburger Land e. V.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-vom 10.11.1972 bis 11.02.1985 Vorsitzender des Hallenbadvereins Wasserburg a. Inn e. V.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 23.01.1974 Vorstand der Jagdgenossenschaft Wasserburg a. Inn im Landkreis Rosenheim&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 28.05.1990 (bis 2013) 1. Vorsitzender des Heimatvereins für Wasserburg und Umgebung (Historischer Verein) e. V. Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehrungen (Auswahl)&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.01.1988 Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 Kommunale Verdienstmedaille in Bronze des Landratsamtes Rosenheim&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni 2003 Kommunale Verdienstmedaille in Silber des Landratsamtes Rosenheim (Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung in Silber)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 2002 Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Stadt Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02.12.2004 Bayerische Verfassungsmedaille in Silber (Medaille für besondere Verdienste um die Verfassung des Freistaates Bayern)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.06.2005 Verleihung des Bayerischen Janus 2005 durch den Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst (Ehrung für besondere Verdienste um das Archivwesen in Bayern)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Offizielle Würdigung der Stadt Wasserburg&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Herr Dr. Geiger setzte sich unermüdlich mit Sachverstand, Begeisterung und Tatkraft für die Belange der Stadt ein. Besonders hervorzuheben sind seine unparteiische und uneigennützige Amtsführung. Mit persönlichem Einsatz, Mut und Engagement verstand es das Stadtoberhaupt auch, sogenannte unpopuläre Entscheidungen zu vertreten. Er hat viel zur reibungslosen Integration der 1978 im Zuge der Gebietsreform eingemeindeten Gemeinde Attel beigetragen. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Ehrungen/Ehrenmitgliedschaften (Auswahl)&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 11).&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mai 2002 Ehrung der Freiwilligen Feuerwehr Wasserburg; Träger des goldenen Ehrenabzeichens der Stadt Wasserburg a. Inn und Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wasserburg&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-August 2005 Ehrenmitglied der VHS Wasserburg&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-März/April 2007 Verleihung des Titels „Altbürgermeister“ und Würdigung der Verdienste durch die Stadt Wasserburg a. Inn anlässlich des 70. Geburtstages&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Juni 2011 Ehrenmedaille mit Urkunde der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Wasserburg (GWG) für 34 Jahre Aufsichtsratsvorsitz&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-September 2013 Ehrennadel des Verbands bayerischer Geschichtsvereine&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dezember 2013 Ehrenmedaille des Heimatvereins Wasserburg a. Inn und Ernennung zum Ehrenvorsitzenden&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auflistung von gemeindlichen Projekten und Aufgaben der Amtszeit des 1. Bürgermeisters Dr. Martin Geiger&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochbau:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neubau des Bade-, Sport- und Freizeitzentrums BADRIA 1978&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Bürgerheim (Eröffnung des Imaginären Museum) 1979&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau des ehemaligen Zeughauses - Feuerwehrgerätehaus 1980&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Danninger Stallgebäude 1981&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Renovierung Bürgerheim, Bruckgasse 2 1983&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung des historischen Rathauses 1985&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung und Erweiterung der ehemaligen Kaserne 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung des ehemaligen Schülerheims 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Generalinstandsetzung Grundschule [[Am Gries]] 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neubau des Parkhauses I an der Überfuhrstraße (westliche Stadtzufahrt) 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau des Heimathauses 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung der städtischen Reihenhäuser; Vollwärmeschutz, Dächer und Fenster seit 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung Kapelle Umgehungsstraße 1990&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Errichtung einer Fahrzeug- und Streuguthalle im Bauhof 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung des ehemaligen Gasthauses „Zum Löwen“ 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Rottmoser Keller 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neubau einer Überdachung in der Hofstatt 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Danninger-Anwesen und Palmano-Anlage 1989 - 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Saunaerweiterung im Bade-, Sport- und Freizeitzentrum BADRIA 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung Feuerwehrgerätehaus Reitmehring 1994&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung eines Parkhauses an der Kellerstraße 1995&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung des ehemaligen Eichamtes und Schaffung eines Integrationshortes 1995&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau und Erweiterung der Grundschule Am Gries 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung Jugendtreff im ehemaligen Institut 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung Heimathaus – Umbau Speicher Herrenhaus 1997&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung einer Stadt- und Gymnasialbücherei 1998&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-BADRIA – Erneuerung Energiezentrale 1998&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung der Hauptschule am Klosterweg 1999&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung eines Kindergartens an der Oberen Innstraße 2000&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kläranlage – Errichtung eines Trübwasserspeichers 2000&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Generalinstandsetzung der Grund- und Teilhauptschule Reitmehring BA 1- 3 2000 – 2002&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Grundschule Am Gries – Verbesserung des Brandschutzes und Errichtung eines zweiten Fluchtweges 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung einer Veranstaltungsstätte des Kulturforums 2001 (Theater Belacqua)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung einer Wohnanlage für Ältere im Stadlergarten 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung des Kindergartens in der Nördlichen Burgau 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-BADRIA – Erneuerung der Tribünenanlage 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-BADRIA – Erneuerung der Laufbahn 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung des Parkhauses an der Kellerstraße 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung des Stadtarchivs in den Parkhausvorbauten 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Restaurierung Raumschale Spitalkirche 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kläranlage – Errichtung einer Klärschlammlagerhalle 2002&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straßenbau:&lt;br /&gt;
-Gestaltung Kirchhofplatz 1980&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umgestaltung Heisererplatz 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Verkehrsberuhigung Altstadt: a) Salzsenderzeile 1992, b) Postgasse und Teilbereich Bäckerzeile 1992, c) Rathausvorplatz 1994&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Eröffnung der Umgehungsstraße (nördliche Umfahrung im Zuge einer Verlegung der Bundesstraße 304) 1989&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Verbindungsstraße Dirneck - Bachmehring 1989&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Inbetriebnahme einer Verbindungsrampe als neue westliche Stadtzufahrt 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Verkehrsführung Rosenheimer-, Salzburger Straße und Gimplberg 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neugestaltung der Ledererzeile durch Verbreiterung, 1.-3. BA 1996 – 2000&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Einbau von mehreren Fahrbahnteilern im Stadtgebiet 1996 – 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau der Kellerstraße/Rosenheimer-/Salzburger Straße 1997&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kreisverkehr Burgau Nord 1998&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neugestaltung des Platzes hinter der Frauenkirche 2000&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung eines Kinderspielplatzes am Landschaftsweg 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geh- und Radwegverbreiterung Gabersee 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Kellerbergweg, 1. BA 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Ausbau der Ponschabau- und Innwerkstraße 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neugestaltung der Kellerstraße mit naturnaher Gestaltung des Innufers 2001/2002&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abwasserbeseitigung und Wasserbau:&lt;br /&gt;
-RÜB II (Kellerstraße) 1981&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-ROB 203 (Wuhr) 1981&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Düker Innbrücke 1985&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Düker Schöpfwerk 1985&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Altstadtringsammler 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zufahrtsstraße zur Kläranlage 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schöpfwerksumbau 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-RÜB IV (Schöpfwerk) 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zuleitungskanal Schöpfwerk 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kläranlage 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Stollen 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Druckleitung ab Auslauf Düker Blaufeld 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kanal Schmidzeile 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Hochwasserfreilegung Rosenheimer Straße 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau Schöpfwerk II 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung Pumpwerk Seestraße in Reitmehring 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-RÜB 2091 (Hauptschule) 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-RÜB 2233 (Unterauerweg) 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Übergabepumpwerk Edling 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Regenklärbecken Staudhamer See (in Planung)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neubau Brücke über den Wuhrbach 1990&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erneuerung des Wuhrbachabsturzes 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Rekultivierung der Bauschuttdeponie Am Herder 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kanal Rosenheimer-, Salzburger Straße und Gimplberg 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Hochwasserfreilegung (Wasserwirtschaftsamt) BA I 1986 und BA II 1990 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Freigabe der Hochwasserfreilegung am 22.09.1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Diese konnte am 22. September 1986 übergeben werden und passt sich in vorbildlicher Weise den topographischen, städtebaulichen und historischen Gegebenheiten an. Der Fluss wurde nicht durch Mauerbauten ausgegrenzt, sondern bleibt in die Stadtlandschaft einbezogen. Es entstand ein nahezu geschlossener Grüngürtel in parkähnlicher Anlage mit einer Länge von rund zwei Kilometern, in deren Verlauf der Arbeitskreis 68, Künstlergemeinschaft Wasserburg a. Inn einen Skulpturenweg als Freilichtmuseum unterhält. &#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Hochwasserschutz Wasserburg wird wie im amtlichen Lebenslauf Geigers auch vom Fraunhofer Institut als Positivbeispiel besprochen: Heiko Lieske/Erika Schmidt/Thomas Will, Hochwasserschutz und Denkmalpflege. Fallbeispiele und Empfehlungen für die Praxis, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bebauungspläne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 5 „Köbingerbergstraße“ (Änderung Hallgrafenstraße) 1989&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 6 „Herder“ 1976&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 8 „Südliche Burgau“ 1971&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 9 „Tegernau“ 1974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 10 „Salzburger Straße“ 1975&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 11 „Sportzentrum“ 1973&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Attel - Reitmehring Nord 1982&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 14 „Landschaftsweg“ 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 15 „Nördliche Burgau“ 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 16 „Knoppermühlweg“ 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 17 „Parkhaus“ 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 18 „Ehemaliges Krankenhaus (Berufsbildungszentrum) 1976&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 19 „An der Krankenhausstraße“ 1989&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 20 „Reitmehring - Waldweg - Seestraße“ 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Realschule 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 21 „Wohnpark Tegernau“ 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 25 „Neustraße“ 1995&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 27 „Staudham“ 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 28 „Parkhaus Kellerstraße“ 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 22 „Geyer-Garten“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 23 „Megglestraße“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 24 „Innwerksiedlung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 26 „Holzhofweg“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 29 „Greinbräu“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 30 „Rottmoos“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 31 „An der Stadtmauer“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplangebiet Megglestraße, BA 1 und 2 1998 – 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplangebiet Osterholzweg 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplangebiet Innwerksiedlung 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bibliografie/Veröffentlichungen von Dr. Martin Geiger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die Auflistung als alphabetischer Titelkatalog gibt die im Stadtarchiv Wasserburg a. Inn nachgewiesenen Veröffentlichungen in der dort verzeichneten Form wieder und nennt die dortige Bibliothekssignatur)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-750 Jahre Wasserburger Rathaus, Eine kleine Ausstellung zur Baugeschichte - Funktionen und Nutzungen des Rathauses im Wandel der Zeit; Virtueller Katalog der&lt;br /&gt;
Ausstellung, Verf.: Haupt, Matthias; Geiger, Martin; Steffan, Ferdinand, Hrsg.: Stadtarchiv Wasserburg, Reihe: Baugeschichtsforschungen des Stadtarchivs Wasserburg,&lt;br /&gt;
2005, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB334).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-850 Jahre Stadt Wasserburg am Inn, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Bayerischer Bürgermeister; Kommune im Gespräch, 1988, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB203).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Anordnungen zum Schutz gegen schädliche Einwirkungen, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Kratzer, Jakob; Mang, Johann; Maunz, Theodor; Panz, Wilhelm, Reihe: Bayerische Verwaltungsblätter, München, 1969,(Signatur: StadtA Wasserburg, BB236).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Arme Gemeinden? Arme Gemeinden!, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Bayerischer Gemeindetag, Heft: 3, 2009, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB492).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dampfroß ohne Feuer, Ein Eisenbahnbau in Oberbayern; Heimat am Inn 3, Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, Jahrbuch 1982,&lt;br /&gt;
Verf.: Geiger, Martin , Hrsg.: Heimatverein (Historischer Verein) e.V. Wasserburg, Reihe: Heimat am Inn, Wasserburg, 1982, (Signatur: StadtA Wasserburg, FZHAI21).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Das Verhältnis von Aufgabenzuständigkeit und Einnahmen muß stimmen, Übertragung der Aufgabe &amp;quot;ÖPNV&amp;quot; auf die Kommunen, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Bayerischer Gemeindetag, Reihe: Bayerischer Gemeindetag, München, 1993, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB239).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Denkmalpflege als Wirtschaftsfaktor aus Sicht der Gemeinden, Verf.: Geiger, Martin, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB176).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Denkmalpflege im Zeitalter der Globalisierung, Vortrag bei der Jahrestagung des Landesdenkmalrates am 14. Juli 2000 in Regensburg, Verf.: Geiger, Martin,&lt;br /&gt;
(Signatur: StadtA Wasserburg, BB180).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Denkmalpflege-eine Aufgabe der Kommunen, am Beispiel Wasserburg am Inn, Verf.: Geiger, Martin, 2001, (Signatur: StadtA Wasserburg,BB181).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Der Inn als Handels- und Verkehrsweg am Beispiel der Stadt Wasserburg a. Inn, Verf.: Geiger, Martin, 1998, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB185).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die De Facto Anerkennung neuer Staaten, Entstehung, Inhalt und Anwendung dieses völkerrechtlichen&lt;br /&gt;
Instituts unter besonderer Berücksichtigung der Staatenpraxis, Verf.: Geiger, Martin, Dissertation, München, 1965, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB209).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Eigenverantwortung des Bürgers in Kommune und Staat, Verf.: Geiger, Martin, 1992, (Signatur: BB183). Die kommunale Selbstverwaltung, Wunsch und Wirklichkeit, Verf.: Geiger, Martin, 1993, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB174).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Krokodile weinen - Anmerkungen zu einer längst überfälligen Reform, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Bayerischer Gemeindetag, Reihe: Bayerische Gemeindetags&lt;br /&gt;
Zeitung, München, 2003, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB224).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die schriftliche Mißbilligung nach der Neureglung des Bundesdisziplinarrechts, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Zeitschrift für Beamtenrecht, Köln, 1968, (Signatur: StadtA Wasserburg,BB238).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Stadt am Fluss, Verf.: Geiger, Martin, 1986, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB184).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Weichen sind gestellt, Zur Entwicklung des Raumes Wasserburg am Inn, Verf.: Fiedler, J.; Geiger, Martin, Hrsg.: Stadt Wasserburg a. Inn, 1990, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB16).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Zustellung mittels eingeschriebenen Briefes, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Kratzer, Jakob; Mang, Johann; Maunz, Theodor; Panz, Wilhelm, Reihe: Bayerische Verwaltungsblätter, München, 1970, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB237).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Durch Hochwasser zu neuer Aktualität: die Knoppermühle, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Wasserburger Nachrichten, Jg.: 38, 2005, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB347).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Einzelhandel und Kommunalpolitik, Verf.: Geiger, Martin, 2000, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB186).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kommunale Denkmalpflege - nostalgischer Luxus oder Teil der Lebenswirklichkeit , Vortrag Heimatpfleger-Arbeitstagung Memmingen 26. - 28.6.1998, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Reihe: Schönere Heimat, 1998, (Signatur: StadtA Wasserburg, Bav1099).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Leben im Dorf, Bestandsaufnahme/Entwicklung unserer Dörfer, Verf.: Geiger, Martin, 2000, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB179).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Nachhaltigkeit - (k)ein Prinzip politischen Handelns?, Verf.: Geiger, Martin, 1998, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB187).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Negative Vorzeichen für die Selbstverwaltung der Städte und Gemeinden, in Bayerische Bürgermeister, Kommune im Gespräch, August 1979, Verf.: Geiger, Martin,&lt;br /&gt;
Reihe: Bayerischer Bürgermeister; Kommune im Gespräch, München, 1979, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB232).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Solartechnik in der Praxis, in Bayerische Bürgermeister und Kommune im Gespräch, Oktober 1990, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Bayerischer Bürgermeister, München, 1990, (Signatur: StadtA Wasserburg,BB235).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Stadtgeschichte und Stadtplanung, als Elemente der Kommunalpolitik, Verf.: Geiger, Martin, 2001, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB175).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Städtebauförderung: Mehr als Zuschuss oder Plaunungshilfe, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Schönere Heimat (Reihe vollst. in Stadtbibliothek), (Signatur: StadtA Wasserburg, BB182).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Strategische Bedeutung und Zukunft der öffentlichen Leistungserbringung, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Institut für Sozial- und Wirtschaftwissenschaften, Linz, 2003, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB208).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Threulich und ohne Gefährde, Ämter und Eide im alten Wasserburg; Heimat am Inn 30/31, Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, Jahrbuch 2010/2011 des Heimatvereins (Historischer Verein) e. V. für Wasserburg am Inn und Umgebung, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Heimatverein (Historischer Verein) e.V. Wasserburg,&lt;br /&gt;
Reihe: Heimat am Inn, Jg.: 30, 2011, (Signatur: StadtA Wasserburg, FZHAI40.1).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Vom FOC zum Einkaufserlebnis, Ein revolutionärer Strukturwechsel, Verf.: Geiger, Martin, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB178).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg a. Inn, Ein geschichtlicher Abriss; Heimat am Inn 1, Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, Jahrbuch 1980 des Heimatvereins (Historischer Verein) e. V. für Wasserburg am Inn und Umgebung, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.:Heimatverein (Historischer Verein) e.V. Wasserburg, Reihe: Heimat am Inn, Wasserburg, 1980, (Signatur: StadtA Wasserburg, FZHAI19).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg am Inn, Verf.: Geiger, Martin; Braunsperger, Erich; Heck, Alex, Hof (Saale), 1978, (Signatur: StadtA Wasserburg,BB7).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg am Inn, Verf.: Geiger, Martin; Heck, Alex, Heidelberg, 1992, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB161).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg am Inn, Fotos von Eva und Florentine Steffan, Verf.: Geiger, Martin, Leipzig, 2005, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB380).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg am Inn, Informationsmaterial, Natur schützen, Abfall vermeiden, Wertstoffe sammeln, Rohstoffe sparen, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Stadt Wasserburg a. Inn, Wasserburg, 1997, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB20).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburgs kurze Zeit als Kneipp-Kurstadt, Verf.: Geiger, Martin, Wasserburg, 2010, (Signatur: StadtA Wasserburg, BBFO153).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wirtschaftliche Betätigung der Kommunen, in Bayerische Bürgermeister, Kommune im Gespräch, Oktober 1986, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Bayerischer Bürgermeister, München, 1986,(Signatur: StadtA Wasserburg, StadtA Wasserburg, BB234).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wirtschaftsförderung in mittleren und kleinen Gemeinden, in Bayerische Bürgermeister, Kommune im Gespräch, August 1983, Verf.: Geiger, Martin, Reihe:Bayerischer Bürgermeister; Kommune im Gespräch, München, 1983, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB233).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zur Geschichte des Heilbades St. Achatz, Archivrecherche von Dr. Martin Geiger, Verf.: Geiger, Martin, 2008, (Signatur: StadtA Wasserburg, BBFO117).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Feuerschutz_bis_1866&amp;diff=609</id>
		<title>Feuerschutz bis 1866</title>
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		<updated>2018-04-19T08:27:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]][[Category: Matthias Haupt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feuerschutz bis 1866&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(bis zur Gründung einer freiwilligen Feuerwehr)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Basis des gesamten Artikels: Matthias HAUPT, Städtischer Feuerschutz vor 1866, in: Sonja Fehler, Juliane Günther, Matthias Haupt u.a., 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wasserburg. Publikation zur Ausstellung „Wasser marsch! Die Geschichte der Wasserburger Feuerwehr“ im Museum Wasserburg vom 17. Februar bis 26. Juni 2016, 2016, 10-17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde_wasserburg.JPG|200px|thumb|right|Herzog Stephan der Ältere und seine Söhne Stephan, Friedrich und Johann bestätigen der Stadt Wasserburg ihr Stadtrecht]]&lt;br /&gt;
Mitten in der Blütezeit der aufstrebenden Handelsstadt vernichtete ein verheerender Brand im Jahr 1339 fast alle Gebäude. Die jüngsten archäologischen Ausgrabungen bestätigen, dass diese bis dahin noch weitgehend in Holzbauweise errichtet worden waren und den Flammen leicht zum Opfer fallen konnten. &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. hierzu u.a. Stadtgeschichte ist neu zu schreiben, in: Wasserburger Zeitung, Nr. 145, vom 26.6.2013, 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;Über die Bekämpfung des Brandes durch die Einwohnerschaft ist nichts bekannt, man dürfte jedoch weitgehend wehrlos gewesen sein. Nach dieser Katastrophe wurde die Stadt in Steinbauweise wieder aufgebaut. Diese bewusste Entscheidung sollte einerseits dem Feuerschutz dienen, andererseits repräsentieren die nach dem Stadtbrand errichteten, teilweise prunkvollen Häuser auch den Reichtum ihrer Erbauer. Aus den Archivalien erfährt man über den ersten bekannten großen Stadtbrand nur so viel: Die wichtigen Rechte, die der Stadt von brunst wegen abgegangen waren, wurden 1374 wieder bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Stephan der Ältere und seine Söhne Stephan, Friedrich und Johann bestätigen der Stadt Wasserburg ihr Stadtrecht. Urkunde, Ausfertigung, Pergament, deutsch, vier angehängte Siegel, 28.11.1374, StadtA Wasserburg, I1a437.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt mit hier zusammenlaufenden, wichtigen Handelswegen war stets in Gefahr. Straßenräuber und Niederadlige mussten in Schach gehalten werden. Neben der Wegnahme von Handelsgütern, Lösegeldpressung und Schädigung von Besitz durch Brandstiftung gehörte auch das Brandschatzen – der Verzicht auf Brandlegung gegen Geldzahlungen – zu den Gefahren, gegen die sich die Stadt, vor allem aber das ländliche Umland, zur Wehr setzen musste. Unterstützung erhielt sie dabei durch die Rechtsetzung. 1374 erließ Herzog Stephan den &#039;Großen Brandbrief&#039;. Ziel war die präventive Sicherung der Straßen und des Warenverkehrs. Eine Bestätigung dieser Urkunde erhielt auch die Stadt Wasserburg ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Ludwig bestätigt der Stadt Wasserburg das Rechtsbuch, den Brandbrief und alte Freiheiten. Urkunde, Ausfertigung, Pergament, deutsch, ein angehängtes Siegel, 31.01.1417. StadtA Wasserburg, I1a362.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch wie schützte sich die Stadt vor der Begründung einer freiwilligen Feuerwehr eigentlich gegen Feuergefahren und wie wurden Brände in vorindustrieller Zeit bekämpft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feuersicherheit der Frühen Neuzeit­ – Vermeidung und frühes Erkennen von Bränden== &lt;br /&gt;
[[Datei:Ordnung_Turm_Feuerwache.jpg|200px|thumb|right|Ordnung der Turm- oder Feuerwache der Stadt Wasserburg]]&lt;br /&gt;
Entstand Feuer und breitete sich großflächig aus, war man mit dem Löschen von Hand weitgehend hilflos. Prävention und Früherkennung waren daher umso wichtiger. Bauvorschriften, die dem Feuerschutz dienten, wurden durch häufige Stadtbrände des Mittelalters befördert. Der städtischen Bauverwaltung zugeordnet waren die Feuerpolizei und das Löschwesen. Die Überwachung der Feuersicherheit war spätestens seit der Frühen Neuzeit städtische Aufgabe. Dies ist archivalisch belegt durch einige &#039;&#039;Feuerbeschau-Register&#039;&#039;, die seit 1544 erhalten sind. &amp;lt;ref&amp;gt;Älteste Register in: StadtA Wasserburg, I1b569 (=Altes Archiv, Kommunalarchiv, Akten,  Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Salzrechnungen, mit 3 Verzeichnissen der Feuerbeschau 1544-1545, 1542-1584).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Feuerbeschau wurden Herdstellen und Kamine auf Feuersicherheit geprüft. Dabei wurde jedes Wasserburger Haus begangen. Diese Aufgabe war auf die vier Stadtbezirke aufgeteilt, nämlich das Scheibenviertel, das Salzsenderviertel, das Schmidzeilviertel und das Ledererviertel. Für jedes Viertel waren zwei Personen zuständig. Missstände wurden dem Rat und dem Stadtbaumeister angezeigt. Bei Mängeln wurde Abhilfe geschaffen. So musste bspw. Cristoff Khopp im Jahr 1564 bestätigen, dass er die Stilllegung seiner Nagler-Werkstatt wegen Brandgefahr durchführte. &amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Wasserburg, I1b153 (=Altes Archiv, Kommunalarchiv, Akten, Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Gewerbsstreitigkeiten, Teil 2, mit Urkunde 1564 Cristoff Khopp bestätigt die Stilllegung seiner Nagler-Werkstatt wegen Brandgefahr, 1564-1742).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin wichtig für die Feuersicherheit der Stadt war das Amt der Türmer, die über Brandausbrüche zu wachen hatten und bei Feuergefahr die Feuerglocke läuteten. Aus dem Jahr 1823 ist eine (verbesserte) Ordnung erhalten, die genaue Auskunft über die Aufgaben gibt. Dort heißt es u.a.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Die Feuer- oder Turmwache hat die Stadt und die Umgegend fortwährend nach allen Seiten und Richtungen zu beobachten, um einen entstehenden Brand sogleich entdecken, und ihn auf geeignete Weise bekannt machen zu können. Für dieselbe sind eigene Localitaeten auf dem Frauen- oder Wachtthurm bestimmt, und zwei Individuen bestellt, von welchen der Thürmer Xaver Heiner oder ein anderes von ihm mit Genehmigung der Policeybehoerde benanntes Subject von morgens 6 bis inclusive 6 Uhr Abends und der für die Thurmwache gesetzte Nachtwächter Sebastian Geigenberger von abends 6 Uhr bis morgens 6 Uhr auf dem Thurm gegenwärtig seyn müßen. Dabey wird besonders festgesetzt, daß keiner der benannten Wächter, eher den Thurm verlassen darf, bis der zur Ablösung bestimmte 2te Wächter daselbst vorhanden ist. Bey einem im Burgfrieden und auf der Burg entdeckten Brande gibt der Wächter durch ein nach der Größe der Gefahr stärkeres oder schwächeres Anschlagen an die besonders benannte Feuerglocke und hängt bei Tag einen roten Fahnen und bey Nacht eine Laterne mit einem brennenden Lichte nach der Gegend des Brandes aus. Bloße Brände in den Kaminen werden durch einzelne in weiten Absätzen zu geschehende Glockenstreiche angedeutet. Bey einem sich zeigenden bloßen Verdacht eines allenfalsigen Brandes z.B. ungewöhnlich großen Rauch, hat der gegenwärtige Thurmwächter sogleich auf die vorübergehenden oder zu Nachts auf die Nachtwächter zu rufen, ihnen seine Beobachtungen zu eröffnen und sie aufzufordern der Feuer Commision und den Hauseigenthümern zur Nachsicht die schnellste Anzeige zu machen. &amp;lt;ref&amp;gt;Ordnung der Turm- oder Feuerwache der Stadt Wasserburg, Internes Schreiben in Urkundsform, Papier, 1823, StadtA Wasserburg, I3-230.&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feuersicherheit durch Ursachenforschung und obrigkeitliche Festsetzungen/Anschaffung von Gerätschaften zur Feuerbekämpfung== &lt;br /&gt;
Carl Theodor, Kurfürst von Bayern, wies die Stadt Wasserburg 1794 an, unmittelbar nach Bränden deren Ursache zu ergründen und die Ergebnisse an den Kurfürsten zu berichten. Der Stadt wurden außerdem Anweisungen zur Erhaltung der Feuersicherheit gemacht. Erst hierauf ging zurück, dass die städtische Feuerwache auf dem Frauenkirchturm 24 Stunden und ohne Unterbrechungen – bspw. während der Gottesdienstbesuche – besetzt sein sollte. Bei Strafe wurde den Bürgern auferlegt, einen oder mehrere mit Wasser gefüllte Kübel in jedem Haus bereit zu halten. Ebenso sollten alle Feuerlöschgerätschaften der Stadt regelmäßig auf Tauglichkeit geprüft werden – insbesondere die Feuerspritzen. Hierfür wurde eine regelmäßige Berichtspflicht eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurfürst Carl Theodor an die Stadt Wasserburg: Anweisungen zur Feuersicherheit, Reskript, Papier, 1794, StadtA Wasserburg, I1b15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Anweisung_Feuersicherheit.jpg|200px|thumb|right|Anweisungen zur Feuersicherheit]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste, auf der Burg beim Getreidekasten, vorgehaltene Spritze wurde vom Staat beschafft. Dies ging einher mit der Anlegung eines Wassergrabens im Jahr 1781.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einem Stadtbrand zu Beginn des Jahres 1799 schlug das Salzamt vor, eine zusätzliche Feuerspritze zu beschaffen, mit der man im Bedarfsfall auch der Stadt beyspringen könne. Der Staat, der bereits zwei Feuerspritzen beim Kastenamt für die hiesigen Gebäude unterhielt, sah hingegen die Gemeinde in der Verantwortung, eine Spritze anzuschaffen. Dies beschloss die Stadt am 3. Juni 1799. Jedoch wurde bald darauf die schwere Bedienbarkeit des Tauchwerks der Spritze offensichtlich. 32 Personen seien nach Feststellung des Magistrats zur Bedienung erforderlich gewesen. Auf Grund der Schwergängigkeit der Spritze, könnten die Arbeiter nur eine Viertelstunde die Arbeit überhaupt aushalten. Der Hersteller, ein Münchener Glockengießer, war hingegen der Meinung, dass die Spritze um 10 Mann leichter zu bedienen gewesen wäre, wenn die alte Schmiere regelmäßig von den Stiften entfernt und man die Feuerspritze neu mit Baumöl und Schweineschmalz schmieren würde. Dies brachte jedoch nicht den gewünschten Erfolg, so dass schließlich ein Wasserburger Handwerker beauftragt wurde, die Spritze leichtgängiger umzurüsten. Ein erst einmal ausgebrochenes Feuer zu löschen, das wird allein aus dieser Beschreibung eindrucksvoll deutlich, war damals noch eine im wahrsten Sinne des Wortes sehr schwerfällige Aufgabe.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Wasserburg, I1b15 (=I.1.b) Altes Archiv, Kommunalarchiv, Akten, Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Feuerlöschwesen, 1794-1815.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von staatlichen Vorgaben, wurde dennoch im ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert eine organisatorische, finanzielle und personelle Grundausstattung der städtischen Feuerlöschanstalt erreicht. Ebenfalls setzte die Technisierung der Feuerwehr ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die „städtische Feuerlöschanstalt“, bürgerliche Beteiligung und Ausbau des technischen Feuerschutzes==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anzeige Feuerlöschrequisiten.jpg|200px|miniatur|rechts|Anzeige über die bei Kurfürstlicher Stadt Wasserburg vorhandenen Feuerlöschrequisiten]]&lt;br /&gt;
Feuerschutz und Brandbekämpfung waren immer schon wichtig für die Stadt. Sowohl Bürgereinsatz als auch Unterstützung der Brandbekämpfung durch die Kommunehaben eine lange Tradition vor Gründung der freiwilligen Wehr. Eine Feuerlöschanstalt lässt sich in Wasserburg bereits für den Zeitraum um 1794 nachweisen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das städtische Zeughaus, erstmals 1551 belegt, beherbergte neben Waffen und Rüstzeug auch die Feuerlöschrequisiten. Für diese sind Inventare erhalten geblieben. 1801 besaß die Stadt&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;die zu Ende des 18ten Jahrhunderts neu beygeschafft grosse Spritz-Maschinen, 15 Feuerleitern, 12 derley Häcken [Einreißhacken], 2 hölzerne Wasserkibeln auf Schlaipfen, 300 circa Jeder Eimer von Leder und noch jeder Bürger einen eigenen im Hause, also zusamen bey 500 Eimer. N.B.: Mehrere Bürger haben noch eigenthümliche kleinere Haus- und Handspritzen, die bei jeder Gefahr zum allgemeinen Gebrauch geeignet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Anzeige über die bei Kurfürstlicher Stadt Wasserburg vorhandenen Feuerlöschrequisiten, Memorialschreibwerk zur Vorbereitung eines Berichts an den Kurfürsten, Papier, 1801, StadtA Wasserburg, I1b15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Verzeichnis listet zwar eine einfache feuertechnische Ausrüstung der vorindustriellen Zeit auf. Doch markiert es auch den einsetzenden technischen Fortschritt, denn erst seit wenigen Jahren besaß die Stadt eine mechanische, handbetriebene Feuerspritze. Bis 1815 konnte man den Bestand an Gerätschaften zur Feuerbekämpfung erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um bei einem Feuer nicht von städtischen Maßnahmen allein abhängig zu sein, entwickelte sich schon früh bürgerschaftliches Engagement. Gegenseitige Hilfen der Einwohnerschaft bei Bränden sind belegt, einige Feuerspritzen waren seit dem 18. Jh. in Privatbesitz vorhanden. Neben den Möglichkeiten zur Selbsthilfe, forderte die Stadt die Bürgerbeteiligung auch ein. 1807 begründete sie eine &#039;&#039;Feuer-Cassa&#039;&#039;, aus der Anschaffungen finanziert werden konnten. So kann die Feueranstalt als eine durch bürgerliche Umlage finanzierte Gemeinschaftseinrichtung bezeichnet werden. Einzahlen mussten die Bürger zum Zeitpunkt ihrer Bürgeraufnahme: &lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerkasse.jpg|200px|miniatur| Einführung einer Feuerkasse zum Unterhalt der Löschrequisiten]]&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;1807 von dem königlichen Stadtmagistrat um Erhaltung und Beyschaffung der Feuer-Requisiten einhällig beschlossen worden, das jeder Bürger und Beisitzer bei der Aufnahm nach Verhältnüs seines Vermögens anstatt dem Feur Eimer mit Gelt sollte belegt werden, der Anfang wurde den 13. July mit Josef Feldmayer angehender Metzger gemacht, welcher zur Feuerlösch Cassa bezalt 10 Gulden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Rechnungen der Stadtkammer finden sich bereits ab 1659 monatliche Umlagen für den Brandschutz. Mit dem Geld wurden Ledereimer und Feuerkübel beschafft. Ebenso kannte die Stadt eine Kostenbeteiligung, kam es zu Einsätzen der Feuerwehr.&amp;lt;ref&amp;gt; u.a. StadtA Wasserburg, I1c463 (=I.1.c) Altes Archiv, Kommunalarchiv, Amtsbücher/Rechnungsbücher, Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Stadtkammerrechnung (Kammerbuch), 1659. (Und Folgebücher)&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Ratsprotokollen sind ab 1807 Taxen hierfür zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;u.a. StadtA Wasserburg (=I.1.c) Altes Archiv, Kommunalarchiv, Amtsbücher/Rechnungsbücher, Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Ratsprotokoll, 1804-1808).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beteiligung der Bürger an der Feuersicherheit der Stadt hatte also eine lange Tradition.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiteres Instrument zur Feuervermeidung war die Anbringung von Blitzableitern an Kommunal- und Stiftungsgebäuden seit 1814.&amp;lt;ref&amp;gt; u.a. StadtA Wasserburg, II1114 (=II. Alte Registratur, Akten, Königliche Communal Administration Wbg.: Anbringung von Blitzableitern an Kommunal- und Stiftungsgebäuden, 1813-1814).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1834 trugen eine Kaminkehrerordnung und regelmäßige Kaminkehrerdienste zum Feuerschutz der Stadt bei.&amp;lt;ref&amp;gt; StadtA Wasserburg, II-Reg.Verz.Teil1-VIIID3 (=II. Alte Registratur, Akten, Stadtrat/ Stadtmagistrat Wasserburg: Kaminkehrordnung und Kaminkehrerdienste, 1834).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personal vor Gründung der Feuerwehr==&lt;br /&gt;
Über das Personal der städtischen Feuerlöschanstalt vor 1866 ist wenig bekannt. Aus der verzeichneten Übergabe von Inventar nach der Gründung der freiwilligen Feuerwehr lässt sich jedoch schließen, dass nur vier Personen der besoldeten städtischen Feuerwehr angehört haben können. So mussten seit jeher auch Private zu Diensten herangezogen werden. Beispielsweise erteilte der Magistrat der Stadt Wasserburg dem Taglöhner und Aufleger Joseph Maier 1823 die Erlaubnis zur Bedienung der stadteigenen Feuerspritze. Dabei bezog sich die Verwaltung auf eine im gleichen Jahr festgelegte Feuerordnung. Bei Alarm sollte sich Maier sofort zum Brandplatz zu begeben, um dort die Feuerspritze zu bedienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Magistrat der Stadt Wasserburg an Joseph Maier: Erlaubnis zur Bedienung der stadteigenen Feuerspritze im Brandfall, Verfügung auf vorgefertigten, bedrucktem Blatt mit handschriftlichen Einträgen, Papier, 01.05.1823. StadtA Wasserburg, II1049.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Erlaubnis Bedienung Feuerspritze.jpg|200px|miniatur|Erlaubnis zur Bedienung der stadteigenen Feuerspritze im Brandfall]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Transport von größeren Löschgerätschaften zu Brandorten (auch außerhalb der Stadt) erfolgte (spätestens seit 1846) mit Pferden. Hierfür hatte die Stadt jedoch kein eigenes Personal, nicht einmal eigene Pferde. Private Besitzer wurden daher zur Stellung ihrer Pferde verpflichtet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Pflicht im Bedarfsfall wagtaugliche Pferde für Transporte der Feuerwehr zu einzusetzen, blieb auch nach Gründung des Vereins bestehen und lässt sich bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nachverfolgen. Die Transportpferde besaßen in Wasserburg hauptsächlich die Brauereien. Unter anderem die Brauer Lueginger, Gassner, Grein und Berr stellten ihre Pferde im Jahr 1880 freiwillig zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;u.a. StadtA Wasserburg, II-Reg.Verz.Teil1-VIIID11 (=II. Alte Registratur, Akten, Stadtrat/ Stadtmagistrat Wasserburg: Der Transport der Feuerlöschgeräte auf den Brandplatz in- und außerhalb des Burgfriedens, 1846).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ungenügender Feuerschutz vor 1866? ==&lt;br /&gt;
An anderen Orten mussten erst Brände zu der Einsicht führen, dass das System der &#039;&#039;magistratischen Verwaltungsfeuerwehren&#039;&#039; gravierende Mängel aufweisen konnte. Nachdem zur Mitte des 19. Jh. zahlreiche Brände mehr schlecht als recht bekämpft worden waren, kam es an verschiedenen Orten zur Gründung freiwilliger Feuerwehren. In Wasserburg wurde die Idee zur Gründung im Jahr 1862, nach einem Brand beim Schneiderbräu, erstmals eingebracht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Dr._Martin_Geiger&amp;diff=608</id>
		<title>Dr. Martin Geiger</title>
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		<updated>2018-04-19T08:26:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]][[Category: Matthias Haupt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biografie Dr. Martin Geiger&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Biografie wurde nach dem Tod Dr. Martin Geigers vom Stadtarchiv für amtliche Zwecke zusammengestellt und als Lexikonbeitrag nochmals überarbeitet. Es handelt sich nicht um eine wissenschaftlich-kritische Darstellung der Amtszeit Geigers. Grundlage der Bearbeitung waren u.a. der von der Stadtverwaltung Wasserburg erstellte amtliche Lebenslauf Dr. Martin Geigers, vgl. hierzu StadtA Wasserburg, ohne Signatur, Bestand III, Stadtverwaltung Wasserburg, amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger sowie Interviews und Gespräche mit Dr. Martin Geiger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebensdaten==&lt;br /&gt;
Dr. Martin Geiger * 10.4.1937 Ostdorf Balingen, † 28.9.2016 Aipl/Wendelstein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Geiger 2013.jpg|200px|thumb|right|Ehrenbürger und Altbürgermeister Dr. Martin Geiger 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schulausbildung, Studium, Familie, Wahl zum Bürgermeister&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren wurde Martin Geiger 1937 in Ostdorf im Kreis Balingen (Südwürttemberg). Seine Eltern waren die Landwirtseheleute Jakob und Maria Geiger. Nach dem Abitur studierte Geiger im Wintersemester 1956/57 zunächst Geschichte, Geografie und Französisch in Tübingen und wechselte zum Sommersemester 1958 zum Jurastudium nach München. Seit dem 25.05.1963 war er verheiratet mit Adelheid (Heide) Jaggy. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor. Das Ehepaar Geiger hatte sechs Enkelkinder. Am 29.9.2015 verstarb Martin Geigers Ehefrau. Nach 52 Jahren Ehe hinterließ sie eine große Lücke. Martin Geiger blieb in tiefer Trauer zurück. Nur ein Jahr später, im Alter von 79 Jahren, verunglückte Martin Geiger tödlich beim Bergwandern am Wendelstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der ersten juristischen Staatsprüfung 1962/63 wurde Geiger 1965 in München mit einer Arbeit über die „De Facto Anerkennung neuer Staaten“ zum Dr. jur. promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Geiger, Die De Facto Anerkennung neuer Staaten. Entstehung, Inhalt und Anwendung dieses völkerrechtlichen Instituts unter besonderer Berücksichtigung der Staatenpraxis, Dissertation 1965.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ablegen der zweiten juristischen Staatsprüfung 1967/68 trat Dr. Geiger als Beamter in den Höheren Dienst der Allgemeinen Inneren Verwaltung des Freistaats Bayern ein, wo er bei der Regierung von Oberbayern, im Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei, beim Aufbau der zentralen Bußgeldstelle und zuletzt, seit 23.2.1970, am Landratsamt Wasserburg tätig war, ehe er 1972 vom Wasserburger Block für das Amt des Ersten Bürgermeisters der Stadt Wasserburg a. Inn nominiert wurde, kandidierte, mit 55,2% der Stimmen gewählt wurde und am 1.7.1972 Gabriel Neumeier im Amt ablöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Geiger, der sich selbst als liberal und unparteiisch betrachtete, hatte zuvor kein politisches Amt innegehabt oder war Mitglied einer politischen Partei gewesen. Das Bürgermeisteramt übte er daher aus Überzeugung sachorientiert und möglichst parteiunabhängig aus. Die Idee der Unabhängigkeit setzte Geiger auch mit der Gründung einer überparteilichen Wählergemeinschaft auf Kreisebene um.&amp;lt;ref&amp;gt;Gespräche, Interviews und gemeinsame Veranstaltungen des Verfassers mit Dr. Geiger, u.a. anlässlich eines Seminars „Stadt am Fluss“ des Instituts für Bayerische Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München im Stadtarchiv Wasserburg, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amtszeit als Erster Bürgermeister der Stadt Wasserburg a. Inn 1972-2002==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Politik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Jahre des Bürgermeisteramtes waren geprägt von der Landkreisauflösung des Landkreises Wasserburg a. Inn. In Gesprächen und bei gemeinsamen Veranstaltungen mit dem Stadtarchiv erläuterte Dr. Geiger, welche kommunalpolitischen Aufträge und Herausforderungen dieser aus dem Verwaltungszentralitätsverlust ableitete. Es galt, die Funktionen Wasserburgs als Mittelzentrum aus eigener gemeindlicher Kraft mit langem Atem und kontinuierlich zu stärken. Das bedeutete zunächst Einsatz (u.a. auf Kreisebene) für den Erhalt und für den Ausbau kommunaler Einrichtungen und die Stärkung des Zusammenhalts unter den ehemaligen Kreisgemeinden. &lt;br /&gt;
Dr. Geiger begann 1974 die systematische Stadtsanierung und warb hierfür beständig Mittel der Städtebauförderung ein. Außerdem setzte er bald nach Amtsantritt Erkenntnisse aus der von ihm mit initiierten Stadtentwicklungsplanung systematisch um und baute wichtige gemeindliche Einrichtungen, wie das Bade-, Sport- und Freizeitzentrum BADRIA.&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 3).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Wasserburg a. Inn (Hg.), Wasserburg am Inn. Altstadtsanierung, 1979 [Stadtsanierungsbroschüre]./Stadt Wasserburg a. Inn, Regierung von Oberbayern (Hg.), Wasserburg am Inn. Stadtsanierung, Bilanz nach 20 Jahren, 1994 [Stadtsanierungsbroschüre].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkehrssituation 1970er.jpg|200px|thumb|right|Verkehrschaos und unsanierter Altstadtzustand 1970er Jahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Badria 1979.jpg|200px|thumb|right|Badria Luftbild 1979]]&lt;br /&gt;
           &lt;br /&gt;
Dr. Geiger stärkte Wasserburg als Schul-, Bildungs- und Kulturstadt (u.a. Einrichtung der Musikschule, Begründung der Rathauskonzerte und der Wasserburger Volksmusiktage, Bibliotheksausbau, Heimathausausbau, Bau von Theater und Stadtarchiv) und setzte gemeinsam mit Partnern wichtige und für die Stadt essentielle Infrastrukturprojekte um oder erwirkte deren Umsetzungen durch den Staat (u.a. Hochwasserfreilegung, Umgehung Wasserburg B304, Modernisierung der Wasserversorgung, Neuordnung der Abfallentsorgung, Einrichtung des Stadtbusses, Kläranlagenbau, Erhalt der Bahnstrecke Wasserburg/Bahnhof-Ebersberg). Ebenso begleitete Dr. Geiger (gegen politische Widerstände) die Ansiedlung neuer Gewerbe- und Handelsbetriebe (z.B. Singer Großmarkt, Fairchild, Wacker, Gewerbegebiet Staudham) und betrachtete diese als Magneten mit positiver Wirkung auch für die Altstadtgewerbe, was spätere Erhebungen auch bestätigen konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1)./(wie Anmerkung 3)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Martin Geiger setzte sich nach der Landkreisauflösung ebenso erfolgreich für den Erhalt der Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg ein, welche in der Folge als eines der ertragsstärksten Institute in ganz Bayern wirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkungen 3 und 5)./Zeitzeugeninterview des Heimatvereins Wasserburg (Historischer Verein) e.V. mit Dr. Martin Geiger im Jahr 2014, Interview und Transkription: Peter Rink (bisher unveröffentlicht).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dr. Geiger hatte neben dem Amt als Bürgermeister seit 1972 bald zahlreiche lokale, regionale und überregionale kommunale Funktionen, öffentliche Ämter und Mitgliedschaften auszuüben und wahrzunehmen, die er mit großem Engagement, teilweise über seine Amtszeit als Bürgermeister hinaus, ausfüllte. In den überlokalen Gremien arbeitete Dr. Geiger an vielen Aufgabenstellungen, publizierte, hielt Vorträge, wirkte an Sachentscheidungen mit. Aktiv brachte er sich in der Gremienarbeit u.a. bei folgenden Themen ein: Mitarbeit in Fragen der Erstellung der Landesdenkmallisten und des Entschädigungsfonds nach dem Bayerischen Denkmalschutzgesetz, Lehraufträge an der Bayerischen Beamtenfachhochschule vornehmlich zu Themen der Organisation einer Stadtverwaltung sowie zu Grundlagen der Kommunalverfassung, Mitarbeit im Regionalen Planungsverband Südostoberbayern, Mitarbeit im Rahmen der Gründung der Kabelgesellschaft Südostoberbayern, später Medienbetriebsgesellschaft Südostoberbayern, Einsatz gegen die Bahnstreckenstilllegungen Mühldorf - Wasserburg und Ebersberg - Wasserburg, Vortragstätigkeit zu Themen nachhaltiger Stadtentwicklung u.ä., Mitarbeit in Fragen der Zukunft der kommunalen Energieversorgung als Vorstandsmitglied des Verbands Kommunaler Unternehmen e.V., Mitarbeit im Landesausschuss des Bayerischen Gemeindetags zu Fragen des Gemeindewesens, Vorsitz der Kreisgruppe Rosenheim des Bayerischen Gemeindetags, Mitarbeit im Fachausschuss für Europafragen des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Mitarbeit an der Regionalplanung für die Region Südostbayern (Region 18). Auf seine Initiative hin wurde mit den umliegenden Gemeinden schon kurz nach Beginn seiner Amtszeit eine Arbeitsgemeinschaft für die Entwicklungsplanung des Raumes Wasserburg a. Inn gebildet (gemeinsamer Flächennutzungsplan). Bereits seit seiner Wahl zum Bürgermeister übernahm Dr. Geiger die Leitung der sogenannten Behördenleitertreffen, die vor der Landkreisauflösung vom Landrat des Landkreises Wasserburg initiiert worden waren. Hierbei trafen sich einmal im Monat die wichtigsten Entscheidungsträger des Landkreises wie z.B. Schuldirektoren, Bankvorstände und führende Beamte der kreisangehörigen Gemeinden des Landkreises Wasserburg. Nach der Landkreisreform wurden die Treffen im Sinne der Weiterentwicklung des Raumes Wasserburg a. Inn beibehalten. Weiterhin lag Dr. Geiger daran, Bürger, auch über Kommunalwahlen hinaus, an Entscheidungsprozessen zu beteiligen, weshalb er ab 1975 Bürgerversammlungen einführte.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele in die Amtszeit Geigers fallende kommunale Maßnahmen dienten dem Erhalt und dem Ausbau der zentralen Funktion der früheren Kreisstadt Wasserburg a. Inn sowie der Verbesserung der Infrastruktur: In den Jahren nach 1972 entwickelte Dr. Geiger zunächst den Plan, Fördermöglichkeiten und eine Entschädigung aus der Landkreisauflöung (3 Millionen DM) zu bündeln. Er ging seine Projekte systematisch an und forderte in diesem Zusammenhang auch seine Verwaltungsmitarbeiter. Im Rahmen des anstehenden Schwimmbadbaus wurde beispielsweise zunächst begonnen, belastbares Zahlenmaterial zu sammeln, aus dem der tatsächliche Bedarf an einer solchen Einrichtung hervorging. Allein die schulische Nachfrage an Lehrschwimmbecken zeigte auf, dass ein Schwimmbadbau groß genug sein musste, diesen auch zu decken. In Aussicht gestellte Förderungen von bis zu 70% konnte man jedoch nur durch Bündelung und gemeinsame Errichtung von Schwimmbad, Sport- und Mehrzweckhalle sowie weiteren Nutzungen erreichen. Die Staatszuschüsse an den Gesamtkosten des Bade-, Sport- und Freizeitzentrums Wasserburg a. Inn von 16.370.390 DM betrugen schließlich 7.349.000 DM, also 44,89%.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Wasserburg a. Inn (Hg.), 10 Jahre BADRIA. Bade-, Sport- und Freizeitzentrum Wasserburg a. Inn, 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk am 19.4.1978 – der Sprecher lobte etwas spitz, dass die Stadt Wasserburg nun über das schönste Bad in ganz Oberbayern verfüge – rechtfertigte Dr. Geiger die Maßnahme nüchtern mit einer Bedarfserklärung. In erster Linie diene das Bad den umliegenden Schulen, die zuvor keine Lehrschwimmbecken gehabt hätten, zudem steigere man den Wohn- und Freizeitwert für die Bürger gemäß einer zeitgemäßen, vor allem aber auch begründeten Nachfrage. Nicht zuletzt wolle Wasserburg nach Wegfall des Kreissitzes Mittelzentrum bleiben, und da brauche es ein Bad, welches Benutzer aus der gesamten Region anziehe und somit wichtig für den gesamten Fremdenverkehr hier sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Radiointerview des Bayerischen Rundfunks vom 19.4.1978, Dr. Geiger und Staatssekretär Franz Neubauer werden von dem Moderator der Radiosendung &amp;quot;Zeitlupe&amp;quot; des bayerischen Rundfunks interviewt. Unter anderem nimmt Dr. Geiger Stellung zur Finanzierung und zum Bau des Freizeit- und Badezentrums in Wasserburg am Inn, StadtA Wasserburg, VIT-007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die ersten turbulenten Jahre seiner Amtszeit erinnerte sich Dr. Geiger rückblickend, bspw. 2007, anlässlich einer Ehrung zu seinem 70. Geburtstag: Im Vergleich zu diesen ersten Jahren seiner Amtszeit sei er inzwischen fast ruhig und ausgeglichen. Dass sich die Kämpfe dieser Zeit gelohnt hätten, freue ihn immer noch.&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik des StadtA Wasserburg (=Datenbankbasierte Auswertung von u.a. Zeitungsartikeln der Wasserburger Zeitung).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso als komplexes Ganzes betrachtete Geiger die Verkehrsentwicklung mit ihren unmittelbaren Auswirkungen auf das Stadtgefüge. Zunächst galt es, die Weichen zu stellen, um bis zu 18.000 Fahrzeuge pro Tag durch eine neue Umgehung aus der Verkehrsführung durch die Altstadt zu bringen. Dies war für Dr. Geiger unmittelbar mit Themen der Stadtsanierung und der Stadtplanung für Zeiten nach der Fertigstellung der Umgehungsstraße (1987) verbunden.&lt;br /&gt;
Auch bei diesen Aufgaben setzte Geiger auf Partner und Förderer sowie ganzheitliche Entscheidungen im Stadtrat: Wasserburg war unter den ersten drei Städtebauförderprogrammen Oberbayerns und wurde u.a. als Bundebaugebiet ausgewiesen. Neuen Herausforderungen, bspw. der Befürchtung, dass der Binnenverkehr Wasserburgs auch nach dem Umgehungstraßenbau mit Ausnahme des Schwerlastverkehrs nicht maßgeblich gesenkt werden könnte, wollte er sich vorausschauend und rasch stellen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtsanierungsbroschüre 1979.jpg|200px|thumb|right|[http://www.wasserburg.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Wasserburg/Stadt_Buerger/Stadtverwaltung/Bau_und_Umweltamt/sanierungsbroschuere_alt_kurz.pdf Stadtsanierungsbroschüre 1979]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtsanierungsbroschüre 1993.jpg|200px|thumb|right|[http://www.wasserburg.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Wasserburg/Stadt_Buerger/Stadtverwaltung/Bau_und_Umweltamt/sanierungsbroschuere_alt_kurz.pdf Stadtsanierungsbroschüre 1993]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 sagte Geiger daher in einem Interview gegenüber dem Bayerischen Rundfunk:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Der Durchgangsverkehr belastet die Wohnsituation der Bürger, Sanierungen und Restaurierungen sind davon abhängig, dass die Umgehung kommt. Notgedrungen will und muss die Stadt 1983 das stark beanspruchte und marode Brucktor sanieren, besser wäre es jedoch, die Umgehung wäre schon da. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Emissionswerte verursacht durch den Verkehr seien in der Altstadt gemessen worden, so Geiger, und sie seien vergleichbar mit den denkbar schlechten Ergebnissen von Messungen in Städten des Ruhrgebiets. An Ministerialrat Lenz von der Obersten Baubehörde gerichtet, argumentierte der Bürgermeister für eine rasche Realisierung der Umgehung Wasserburgs. Man solle die Brücke während der Planfeststellung bereits zur Baureife planen, um Zeit zu gewinnen und die Umgehung der B304 so rasch wie möglich fertig zu stellen. Dies sei überlebenswichtig für die Stadt Wasserburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Radiointerview des Bayerischen Rundfunks vom 18.10.1982, Eine Radiosendung zum Thema &amp;quot;Wohnen in Wasserburg am Inn&amp;quot;, StadtA Wasserburg, VIT-045.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988, so Geiger im Rückblick in einem Interview des Jahres 2014 bescheiden, zeigten sich erste Erfolge der Attraktivitätssteigerungen der Stadt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Zur 850-Jahr-Feier konnte man sehen, dass man in der Stadt vielleicht sogar wieder gut wohnen kann, der Verkehr ist geringer geworden, es waren die ersten Fußgängerbereiche da, die Nachfrage nach diesen Wohnungen ist plötzlich gestiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugeninterview (wie Anmerkung 7).&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur auf das Jahr 1985 beschränkt, vielmehr als ein Ereignis zur Erklärung des Sachverhalts stellvertretend herausgegriffen, setzte sich Dr. Geiger gegen erhebliche Widerstände für den Rampenbau – ein wichtiges Verkehrsentlastungsprojekt der Altstadt – ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Um die historische Altstadt mit ihren gewachsenen Verflechtungen und die Attraktivität der Stadt zu erhalten, muss die Rampe gebaut werden, da die im Bau befindliche Umgehung allein nicht genügend Verkehrsentlastung bringt. Im Inneren der Stadt muss der Verkehr daher geordnet werden und durch die Rampe flüssig aus der und in die Stadt geführt werden, &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so Geiger in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk sechs Jahre vor Einweihung des Bauwerks. Dabei vertrat Dr. Geiger damals vorausschauend die Überzeugung, dass nach dem Umgehungsstraßenbau immer noch eine Verkehrsbelastung von über 10.000 Autos pro Tag für die Stadt anzunehmen sei, was die Verkehrsentlastungsstraße und -brücke unentbehrlich mache.&amp;lt;ref&amp;gt;Radiointerview des Bayerischen Rundfunks vom 4.11.1985, Wasserburger Rampenbau, Diskussion über die Vor- und Nachteile zum Bau der Wasserburger Rampe, StadtA Wasserburg a. Inn, VIT-045.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Annahme dieser Verkehrsflüsse behielt er Recht und setzte die Rampe als neue westliche Stadtzufahrt schließlich durch. Die Einweihung der Rampe erfolgte 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rampenbau 1989.jpg|200px|thumb|right|Rampenbau 1989]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Geiger war kein Anhänger schnelllebiger oder allzu euphorisch angekündigter Ideen. Mit Augenmaß und Tiefenschärfe analysierte er, entwickelte daraus Handlungsmöglichkeiten und verfolgte deren Umsetzung nachhaltig. Konsequent war er , wenn er von Überlegungen nicht überzeugt war. Hierzu zählten u.a. die Privatisierungsstrategien öffentlicher Dienstleistungen. In solchem oder ähnlichem Zusammenhang konnte man eines der Lieblingssprichwörter Geigers hören. Aus Sorge, dass ‚dies ausgehe, wie das Hornberger Schießen‘ bezog er Stellung und lehnte bspw. die Privatisierung von gemeindlichen Aufgaben der Daseinsfürsorge, die vor allem in den 1990er Jahren als Allheilmittel angepriesen worden waren, ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugeninterview (wie Anmerkung 7).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kulturelles Engagement&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister Dr. Martin Geiger sah die Kultur als wichtigen Standort- und Attraktivitätsfaktor für die Stadt. So richtete er die jährlichen &#039;Wasserburger Volksmusiktage&#039; (seit 1972) und die &#039;Wasserburger Rathauskonzerte&#039; (seit 1973) ein. Er gründete eine Musikschule (1974), baute das Heimathaus während der 1980er Jahre aus und richtete eine moderne Stadtbibliothek ein. Nicht zuletzt eröffnete er 2001 das &#039;Kulturforum&#039; und gab damit dem Theater eine attraktive Bleibe. In der bildenden Kunst kümmerte er sich um Beschaffungen von Kunstwerken für die Stadt und setzte sich für den Skulpturenweg und das Imaginäre Museum ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 bekam er von Bayerns Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst Dr. Thomas Goppel den Bayerischen Janus 2005 für Verdienste um das Archivwesen verliehen. Zuvor hatte Geiger als letzte Amtshandlung im April 2002 das neue Stadtarchiv an der Kellerstraße eingeweiht. Dr. Geiger nahm den Preis gerne entgegen, &#039;&#039;stellvertretend für alle Kommunen, die sich im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten bemühen, das Archivwesen zu pflegen&#039;&#039;. Er erinnerte aber auch daran, dass die Bereiche, die sich mit der Pflege der Geschichte befassen, auch unabhängig vom Finanziellen oft stiefmütterlich behandelt würden und verwies auf die Bedeutung lokaler, nationaler und europäischer Geschichte im weltweiten Konzert: &#039;&#039;Wir sollten endlich zur Kenntnis nehmen, dass wir im globalen Dorf nicht nur im ökonomischen Wettbewerb stehen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 11).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Parteipolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Geiger engagierte sich über seine örtliche überparteiliche Gruppierung des &#039;Wasserburger Blocks&#039; auch in der Kreis- und Landespolitik. Nachdem der &#039;Wasserburger Block&#039; den Freien Wählern/ÜWG beigetreten war, beteiligte er sich auch an der Landespolitik der Freien Wähler, schrieb u.a. Leserbriefe und Kommentare zu parteipolitischen Themen. Zur Gründung des Wasserburger Blocks äußerte sich Geiger selbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;1972 verlor unsere ehemalige Kreisstadt ihre Verwaltungszentralität und damit Arbeitsplätze und Attraktivität. Eine im alten Kreisgebiet sehr aktive Bürgerschaft war bemüht, das Unheil noch abzuwenden, doch wie es sich zeigte, war die Zerschlagung beschlossene Sache und der blühende Altlandkreis wurde vier anliegenden Landkreisen stückweise zugeschlagen, &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Gedanke, die Kommunalpolitik selbst in die Hand zu nehmen, unabhängig von etablierten Parteien und Fraktionszwang sei gefasst gewesen, in die Tat umgesetzt, und habe immer mehr Verbreitung gefunden. Die &#039;Wasserburger Union&#039; vereinigte sich mit dem &#039;Parteilosen Wählerblock&#039; zum &#039;Wasserburger Block&#039;, und bereits im Februar 1972 fand die erste Nominierungsversammlung für die anstehende Kommunalwahl statt. &#039;&#039;Von nun an arbeiteten Stadträte des Blocks an den Geschicken der Stadt und als Kreisräte mit&#039;&#039;, so Geiger, der anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Gruppe auch darauf hinwies, dass ihm als Stadtoberhaupt das gute Einvernehmen mit den Nachbargemeinden wichtig gewesen sei. Nur dadurch sei es möglich gewesen, zukunftsweisende Projekte in die Tat umzusetzen. Dr. Geiger war entschiedener Gegner der Parteigründung Freie Wähler auf Landesebene und galt als Verfechter kommunaler Sachpolitik.&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 11).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lehrtätigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Geiger unterrichtete an der Bayerischen Verwaltungsfachhochschule in Hof und in den Abteilungen der Sozialverwaltung in Wasserburg sowie an der Landwirtschaftsschule Wasserburg. Seine Fächer waren staatstheoretischer und juristischer Natur. Darüber hinaus hielt er (auch überlokal) Vorträge zu u.a. juristischen, kommunalpolitischen, denkmalpflegerischen und historischen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehrenamtliches Engagement&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Geiger war in vielen Vereinen Mitglied und in Vorstandschaften (teils qua Amt) engagiert. Besonders und weit über seine Amtszeit hinaus engagierte sich der passionierte Historiker im Heimatverein Wasserburg. Nach dem Tod von Josef Bauer übernahm Geiger - zuvor war er als 1. Bürgermeister geborenes Mitglied der Vorstandschaft gewesen - im Jahr 1990 den Vorsitz. Während Geiger viele Ämter 2002 auslaufen ließ, behielt er den Vorsitz im Heimatverein bis Dezember 2013 und führte den Verein somit über 23 Jahre lang bis in sein 100. Gründungsjahr. Martin Geiger beteiligte sich seit 1980 aktiv an der Erforschung der Stadtgeschichte, veröffentlichte in diesem Jahr einen geschichtlichen Abriss der Stadt Wasserburg und begründete damit gleichfalls die für viele Jahre nicht erschienene Zeitschrift der Heimat am Inn wieder, deren Reihe bis heute regelmäßig fortgeführt wird. Weitere Veröffentlichungen folgten, u.a. zur lokalen Eisenbahngeschichte und zu den historischen Ämtern der Stadt. Noch bis zu seinem tragischen Unfalltod arbeitete Geiger historisch, zuletzt an der Erforschung der Reformationsgeschichte, die nicht mehr beendet werden konnte. Ebenso über die Bürgermeisteramtszeit hinaus engagierte sich Geiger in der ev. Kirchengemeinde Wasserburg und in der Landessynode der ev. Kirche Bayerns.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Dr. Martin Geiger 2002 aus dem Amt schied, blickten u.a. Weggefährte und 3. Bürgermeister Dr. Ludwig Scheidacher sowie der Präsident des Bayerischen Gemeindetags Heribert Thallmair und Landrat Dr. Max Gimple auf die Arbeit Geigers zurück. Diese Würdigungen würden von sämtlichen Stadtratsfraktionen geteilt, hieß es in der Berichterstattung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Stadtrat Scheidacher erinnerte an die Zeit vor 30 Jahren, als Geiger sein Amt als Bürgermeister in einer Stadt angetreten habe, die durch die politischen Ereignisse [Landkreisauflösung] schwer angeschlagen war. Deutlich weniger Einwohner. Verlust von Arbeitsplätzen in der öffentlichen Verwaltung, die Sorge um den Erhalt der wirtschaftlichen und schulischen Zentralität seien scheinbar kaum zu lösende Probleme gewesen. Die Stadt nutzte die ihr gebotene Hilfe zur Selbsthilfe auch zu eigener erfolgreichen Kommunalpolitik. Dabei sei der entscheidende Initiator und Ideenlieferant in einer erfolgreichen 30-jährigen Ära Dr. Geiger gewesen. Drei Jahrzehnte habe er den Bürgermeister begleitet und er konnte bestätigen, dass ‚sich ihre Einschätzung von Aufgabenstellungen und Lösungsmöglichkeiten eigentlich immer bestätigt haben‘. Als einen der profiliertesten Bürgermeister in Bayern, noch dazu am längsten im Amt bezeichnete der Präsident des Bayerischen Gemeindetags Heribert Thallmair ‚den Martin‘. Das Bürgermeisteramt sei wertvoll und vielseitig, weil es dazu diene. Werte zu wahren und zu vermehren, unmittelbar am Bürger. Und wegen seiner Gestaltungsmöglichkeiten sei es auch schön. ‚Du kannst dich freuen über ein glücklich zu Ende gebrachtes kommunales Lebenswerk‘, sagte Thallmair, der auch im Namen vieler Städte und Gemeinden Geiger für dessen Verantwortung weit über seine Stadt hinaus im Gemeindetag dankte. ‚Wasserburg ist glanzvoller als je zuvor‘, meinte Landrat Dr. Max Gimple, der ebenfalls an die Anfänge der Amtszeit Geigers blickte, als die Stadt halb verfallen, zum Großteil ungenutzt und unbewohnt war‘. Geiger, parteilos und doch ein politischer Kopf, verliebt ins Detail, aber auch Visionär, ein Historiker in der Gegenwart verankert, habe die Stadt zu dem gemacht, was sie heute ist ‚sie ist ein Produkt ihrer Arbeit‘. Getan habe Geiger mit seiner Kompetenz und Integrität auch etwas ganz anderes, nämlich für ein hohes Niveau in der Kommunalpolitik gesorgt. &#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 11).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten zur Amtszeit&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1)./Hier Überprüfung, Verifizierung und Fortschreibung anhand Chronik des Stadtarchivs (wie Anmerkung 11). &amp;lt;/ref&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wahlergebnisse der Wasserburger Bürgermeisterwahlen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Geiger 1983.jpg|miniatur|Martin Geiger 1983]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Datum !! Stimmenanteil Dr. Martin Geigers&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11.6.1972 || 55,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 05.3.1978 || 77,4 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.3.1984 || 86,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.3.1990 || 74,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10.3.1996 || 53,89 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Öffentliche Ämter, Kommunale Funktionen und Mitgliedschaften in Verbänden, Vereinen und Organisationen&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&lt;br /&gt;
In der Regel endeten die Ämter Dr. Geigers mit dessen Ausscheiden aus dem Amt des 1. Bürgermeisters 2002 bzw. zeitnah mit Auslaufen der Wahlperioden danach. Abweichungen bzw. die Fortführung der Ämter über die Amtszeit als Bürgermeister hinaus sind in Klammern angeführt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.07.1972 Mitglied des Kreistages und des Kreisausschusses&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von 1972 bis 1996 Vorsitzender des Kreisverbands der Freien und Überparteilichen Wählergemeinschaften im Landkreis Rosenheim e. V. (Fraktionssprecher/Fraktionsvorsitzender  der ÜWG/Freie Wähler)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.05.1996 weiterer (3.) Stellvertreter des Landrates&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.07.1972 (im dreijährigen Turnus mit Herrn Landrat) Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kreis- und  Stadtsparkasse Wasserburg a. Inn und Vorsitzender der Verbandsversammlung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 24.07.1990 Mitglied als Gewährträgervertreter im Vorstand des Sparkassen-Bezirksverbandes Oberbayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.07.1972 Mitglied des Regionalen Planungsausschusses des Planungsverband Südostoberbayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.07.1972 Vorsitzender im Rechnungsprüfungsausschuss des Planungsverband Südostoberbayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.12.1973 (bis 2011) Mitglied des Aufsichtsrates der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft eG Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 22.12.1976 (bis 2011) Aufsichtsratsvorsitzender der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft eG Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Oktober 1986 bis April 1996 Stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Rosenheim des Bayerischen Gemeindetages&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.05.1996 Vorsitzender des Kreisverbandes Rosenheim des Bayerischen Gemeindetages&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 29.06.1994 Vorsitzender des Bezirksverbandes Oberbayern des Bayerischen Gemeindetages&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 29.06.1994 Mitglied des Präsidiums und des Landesausschusses des Bayerischen Gemeindetags&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit August 1994 Ordentliches Mitglied im Hauptausschuss des Deutschen Städte- und Gemeindebundes&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 17.08.1994 Ordentliches Mitglied des Vorstands des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 20.06.1996 Vorstandsmitglied des Verbandes Kommunaler Unternehmen e. V. Landesgruppe Bayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit Oktober 1996 Vorsitzender (Präsident) des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 15.11.1996 Vertreter im Ausschuss zur Verteilung der Beihilfen im Regierungsbezirk Oberbayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit Gründung (1974) Mitglied im Kuratorium der Bayerischen Beamtenfachhochschule (als Vertreter des Bayerischen Gemeindetags)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 06.10.1992 (bis 01.10.2004) Mitglied Bayerischer Landesdenkmalrat&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.05.1990 Vertreter des Bereiches &amp;quot;Kreisangehöriger Städte&amp;quot; beim Bayerischen Städtetag &amp;quot;Entschädigungsfonds nach dem Denkmalschutzgesetz&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 02.10.1990 Vorsitzender des Bibliotheksverbands Oberbayern e. V.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 17.01.1996 Mitglied des Aufsichtsrates der Bayerischen Eisenbahngesellschaft&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-vom 25.11.1972 bis 03.1993 stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Roten Kreuzes Kreisverband Rosenheim&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-November 1970 bis 1994 und seit 2000 Mitglied des Kirchenvorstandes des Evangelisch-Lutherischen Pfarramts Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-November 1970 bis 1994 und seit 2000 Mitglied der Dekanatssynode des evangelischen Dekanats Rosenheim&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit November 2001 Mitglied der Landessynode der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von 1972 bis Oktober 2000 Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins Wasserburg a. Inn e. V.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 1972 Vorsitzender des Fremdenverkehrsverbands Wasserburger Land e. V.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-vom 10.11.1972 bis 11.02.1985 Vorsitzender des Hallenbadvereins Wasserburg a. Inn e. V.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 23.01.1974 Vorstand der Jagdgenossenschaft Wasserburg a. Inn im Landkreis Rosenheim&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 28.05.1990 (bis 2013) 1. Vorsitzender des Heimatvereins für Wasserburg und Umgebung (Historischer Verein) e. V. Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehrungen (Auswahl)&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.01.1988 Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 Kommunale Verdienstmedaille in Bronze des Landratsamtes Rosenheim&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni 2003 Kommunale Verdienstmedaille in Silber des Landratsamtes Rosenheim (Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung in Silber)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 2002 Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Stadt Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02.12.2004 Bayerische Verfassungsmedaille in Silber (Medaille für besondere Verdienste um die Verfassung des Freistaates Bayern)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.06.2005 Verleihung des Bayerischen Janus 2005 durch den Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst (Ehrung für besondere Verdienste um das Archivwesen in Bayern)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Offizielle Würdigung der Stadt Wasserburg&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Herr Dr. Geiger setzte sich unermüdlich mit Sachverstand, Begeisterung und Tatkraft für die Belange der Stadt ein. Besonders hervorzuheben sind seine unparteiische und uneigennützige Amtsführung. Mit persönlichem Einsatz, Mut und Engagement verstand es das Stadtoberhaupt auch, sogenannte unpopuläre Entscheidungen zu vertreten. Er hat viel zur reibungslosen Integration der 1978 im Zuge der Gebietsreform eingemeindeten Gemeinde Attel beigetragen. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Ehrungen/Ehrenmitgliedschaften (Auswahl)&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 11).&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mai 2002 Ehrung der Freiwilligen Feuerwehr Wasserburg; Träger des goldenen Ehrenabzeichens der Stadt Wasserburg a. Inn und Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wasserburg&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-August 2005 Ehrenmitglied der VHS Wasserburg&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-März/April 2007 Verleihung des Titels „Altbürgermeister“ und Würdigung der Verdienste durch die Stadt Wasserburg a. Inn anlässlich des 70. Geburtstages&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Juni 2011 Ehrenmedaille mit Urkunde der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Wasserburg (GWG) für 34 Jahre Aufsichtsratsvorsitz&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-September 2013 Ehrennadel des Verbands bayerischer Geschichtsvereine&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dezember 2013 Ehrenmedaille des Heimatvereins Wasserburg a. Inn und Ernennung zum Ehrenvorsitzenden&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auflistung von gemeindlichen Projekten und Aufgaben der Amtszeit des 1. Bürgermeisters Dr. Martin Geiger&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochbau:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neubau des Bade-, Sport- und Freizeitzentrums BADRIA 1978&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Bürgerheim (Eröffnung des Imaginären Museum) 1979&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau des ehemaligen Zeughauses - Feuerwehrgerätehaus 1980&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Danninger Stallgebäude 1981&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Renovierung Bürgerheim, Bruckgasse 2 1983&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung des historischen Rathauses 1985&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung und Erweiterung der ehemaligen Kaserne 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung des ehemaligen Schülerheims 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Generalinstandsetzung Grundschule [[Am Gries]] 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neubau des Parkhauses I an der Überfuhrstraße (westliche Stadtzufahrt) 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau des Heimathauses 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung der städtischen Reihenhäuser; Vollwärmeschutz, Dächer und Fenster seit 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung Kapelle Umgehungsstraße 1990&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Errichtung einer Fahrzeug- und Streuguthalle im Bauhof 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung des ehemaligen Gasthauses „Zum Löwen“ 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Rottmoser Keller 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neubau einer Überdachung in der Hofstatt 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Danninger-Anwesen und Palmano-Anlage 1989 - 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Saunaerweiterung im Bade-, Sport- und Freizeitzentrum BADRIA 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung Feuerwehrgerätehaus Reitmehring 1994&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung eines Parkhauses an der Kellerstraße 1995&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung des ehemaligen Eichamtes und Schaffung eines Integrationshortes 1995&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau und Erweiterung der Grundschule Am Gries 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung Jugendtreff im ehemaligen Institut 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung Heimathaus – Umbau Speicher Herrenhaus 1997&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung einer Stadt- und Gymnasialbücherei 1998&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-BADRIA – Erneuerung Energiezentrale 1998&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung der Hauptschule am Klosterweg 1999&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung eines Kindergartens an der Oberen Innstraße 2000&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kläranlage – Errichtung eines Trübwasserspeichers 2000&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Generalinstandsetzung der Grund- und Teilhauptschule Reitmehring BA 1- 3 2000 – 2002&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Grundschule Am Gries – Verbesserung des Brandschutzes und Errichtung eines zweiten Fluchtweges 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung einer Veranstaltungsstätte des Kulturforums 2001 (Theater Belacqua)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung einer Wohnanlage für Ältere im Stadlergarten 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung des Kindergartens in der Nördlichen Burgau 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-BADRIA – Erneuerung der Tribünenanlage 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-BADRIA – Erneuerung der Laufbahn 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung des Parkhauses an der Kellerstraße 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung des Stadtarchivs in den Parkhausvorbauten 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Restaurierung Raumschale Spitalkirche 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kläranlage – Errichtung einer Klärschlammlagerhalle 2002&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straßenbau:&lt;br /&gt;
-Gestaltung Kirchhofplatz 1980&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umgestaltung Heisererplatz 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Verkehrsberuhigung Altstadt: a) Salzsenderzeile 1992, b) Postgasse und Teilbereich Bäckerzeile 1992, c) Rathausvorplatz 1994&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Eröffnung der Umgehungsstraße (nördliche Umfahrung im Zuge einer Verlegung der Bundesstraße 304) 1989&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Verbindungsstraße Dirneck - Bachmehring 1989&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Inbetriebnahme einer Verbindungsrampe als neue westliche Stadtzufahrt 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Verkehrsführung Rosenheimer-, Salzburger Straße und Gimplberg 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neugestaltung der Ledererzeile durch Verbreiterung, 1.-3. BA 1996 – 2000&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Einbau von mehreren Fahrbahnteilern im Stadtgebiet 1996 – 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau der Kellerstraße/Rosenheimer-/Salzburger Straße 1997&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kreisverkehr Burgau Nord 1998&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neugestaltung des Platzes hinter der Frauenkirche 2000&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung eines Kinderspielplatzes am Landschaftsweg 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geh- und Radwegverbreiterung Gabersee 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Kellerbergweg, 1. BA 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Ausbau der Ponschabau- und Innwerkstraße 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neugestaltung der Kellerstraße mit naturnaher Gestaltung des Innufers 2001/2002&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abwasserbeseitigung und Wasserbau:&lt;br /&gt;
-RÜB II (Kellerstraße) 1981&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-ROB 203 (Wuhr) 1981&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Düker Innbrücke 1985&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Düker Schöpfwerk 1985&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Altstadtringsammler 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zufahrtsstraße zur Kläranlage 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schöpfwerksumbau 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-RÜB IV (Schöpfwerk) 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zuleitungskanal Schöpfwerk 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kläranlage 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Stollen 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Druckleitung ab Auslauf Düker Blaufeld 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kanal Schmidzeile 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Hochwasserfreilegung Rosenheimer Straße 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau Schöpfwerk II 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung Pumpwerk Seestraße in Reitmehring 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-RÜB 2091 (Hauptschule) 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-RÜB 2233 (Unterauerweg) 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Übergabepumpwerk Edling 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Regenklärbecken Staudhamer See (in Planung)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neubau Brücke über den Wuhrbach 1990&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erneuerung des Wuhrbachabsturzes 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Rekultivierung der Bauschuttdeponie Am Herder 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kanal Rosenheimer-, Salzburger Straße und Gimplberg 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Hochwasserfreilegung (Wasserwirtschaftsamt) BA I 1986 und BA II 1990 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Freigabe der Hochwasserfreilegung am 22.09.1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Diese konnte am 22. September 1986 übergeben werden und passt sich in vorbildlicher Weise den topographischen, städtebaulichen und historischen Gegebenheiten an. Der Fluss wurde nicht durch Mauerbauten ausgegrenzt, sondern bleibt in die Stadtlandschaft einbezogen. Es entstand ein nahezu geschlossener Grüngürtel in parkähnlicher Anlage mit einer Länge von rund zwei Kilometern, in deren Verlauf der Arbeitskreis 68, Künstlergemeinschaft Wasserburg a. Inn einen Skulpturenweg als Freilichtmuseum unterhält. &#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Hochwasserschutz Wasserburg wird wie im amtlichen Lebenslauf Geigers auch vom Fraunhofer Institut als Positivbeispiel besprochen: Heiko Lieske/Erika Schmidt/Thomas Will, Hochwasserschutz und Denkmalpflege. Fallbeispiele und Empfehlungen für die Praxis, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bebauungspläne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 5 „Köbingerbergstraße“ (Änderung Hallgrafenstraße) 1989&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 6 „Herder“ 1976&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 8 „Südliche Burgau“ 1971&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 9 „Tegernau“ 1974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 10 „Salzburger Straße“ 1975&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 11 „Sportzentrum“ 1973&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Attel - Reitmehring Nord 1982&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 14 „Landschaftsweg“ 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 15 „Nördliche Burgau“ 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 16 „Knoppermühlweg“ 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 17 „Parkhaus“ 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 18 „Ehemaliges Krankenhaus (Berufsbildungszentrum) 1976&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 19 „An der Krankenhausstraße“ 1989&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 20 „Reitmehring - Waldweg - Seestraße“ 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Realschule 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 21 „Wohnpark Tegernau“ 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 25 „Neustraße“ 1995&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 27 „Staudham“ 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 28 „Parkhaus Kellerstraße“ 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 22 „Geyer-Garten“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 23 „Megglestraße“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 24 „Innwerksiedlung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 26 „Holzhofweg“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 29 „Greinbräu“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 30 „Rottmoos“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 31 „An der Stadtmauer“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplangebiet Megglestraße, BA 1 und 2 1998 – 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplangebiet Osterholzweg 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplangebiet Innwerksiedlung 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bibliografie/Veröffentlichungen von Dr. Martin Geiger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die Auflistung als alphabetischer Titelkatalog gibt die im Stadtarchiv Wasserburg a. Inn nachgewiesenen Veröffentlichungen in der dort verzeichneten Form wieder und nennt die dortige Bibliothekssignatur)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-750 Jahre Wasserburger Rathaus, Eine kleine Ausstellung zur Baugeschichte - Funktionen und Nutzungen des Rathauses im Wandel der Zeit; Virtueller Katalog der&lt;br /&gt;
Ausstellung, Verf.: Haupt, Matthias; Geiger, Martin; Steffan, Ferdinand, Hrsg.: Stadtarchiv Wasserburg, Reihe: Baugeschichtsforschungen des Stadtarchivs Wasserburg,&lt;br /&gt;
2005, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB334).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-850 Jahre Stadt Wasserburg am Inn, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Bayerischer Bürgermeister; Kommune im Gespräch, 1988, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB203).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Anordnungen zum Schutz gegen schädliche Einwirkungen, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Kratzer, Jakob; Mang, Johann; Maunz, Theodor; Panz, Wilhelm, Reihe: Bayerische Verwaltungsblätter, München, 1969,(Signatur: StadtA Wasserburg, BB236).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Arme Gemeinden? Arme Gemeinden!, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Bayerischer Gemeindetag, Heft: 3, 2009, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB492).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dampfroß ohne Feuer, Ein Eisenbahnbau in Oberbayern; Heimat am Inn 3, Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, Jahrbuch 1982,&lt;br /&gt;
Verf.: Geiger, Martin , Hrsg.: Heimatverein (Historischer Verein) e.V. Wasserburg, Reihe: Heimat am Inn, Wasserburg, 1982, (Signatur: StadtA Wasserburg, FZHAI21).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Das Verhältnis von Aufgabenzuständigkeit und Einnahmen muß stimmen, Übertragung der Aufgabe &amp;quot;ÖPNV&amp;quot; auf die Kommunen, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Bayerischer Gemeindetag, Reihe: Bayerischer Gemeindetag, München, 1993, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB239).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Denkmalpflege als Wirtschaftsfaktor aus Sicht der Gemeinden, Verf.: Geiger, Martin, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB176).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Denkmalpflege im Zeitalter der Globalisierung, Vortrag bei der Jahrestagung des Landesdenkmalrates am 14. Juli 2000 in Regensburg, Verf.: Geiger, Martin,&lt;br /&gt;
(Signatur: StadtA Wasserburg, BB180).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Denkmalpflege-eine Aufgabe der Kommunen, am Beispiel Wasserburg am Inn, Verf.: Geiger, Martin, 2001, (Signatur: StadtA Wasserburg,BB181).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Der Inn als Handels- und Verkehrsweg am Beispiel der Stadt Wasserburg a. Inn, Verf.: Geiger, Martin, 1998, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB185).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die De Facto Anerkennung neuer Staaten, Entstehung, Inhalt und Anwendung dieses völkerrechtlichen&lt;br /&gt;
Instituts unter besonderer Berücksichtigung der Staatenpraxis, Verf.: Geiger, Martin, Dissertation, München, 1965, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB209).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Eigenverantwortung des Bürgers in Kommune und Staat, Verf.: Geiger, Martin, 1992, (Signatur: BB183). Die kommunale Selbstverwaltung, Wunsch und Wirklichkeit, Verf.: Geiger, Martin, 1993, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB174).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Krokodile weinen - Anmerkungen zu einer längst überfälligen Reform, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Bayerischer Gemeindetag, Reihe: Bayerische Gemeindetags&lt;br /&gt;
Zeitung, München, 2003, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB224).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die schriftliche Mißbilligung nach der Neureglung des Bundesdisziplinarrechts, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Zeitschrift für Beamtenrecht, Köln, 1968, (Signatur: StadtA Wasserburg,BB238).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Stadt am Fluss, Verf.: Geiger, Martin, 1986, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB184).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Weichen sind gestellt, Zur Entwicklung des Raumes Wasserburg am Inn, Verf.: Fiedler, J.; Geiger, Martin, Hrsg.: Stadt Wasserburg a. Inn, 1990, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB16).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Zustellung mittels eingeschriebenen Briefes, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Kratzer, Jakob; Mang, Johann; Maunz, Theodor; Panz, Wilhelm, Reihe: Bayerische Verwaltungsblätter, München, 1970, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB237).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Durch Hochwasser zu neuer Aktualität: die Knoppermühle, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Wasserburger Nachrichten, Jg.: 38, 2005, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB347).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Einzelhandel und Kommunalpolitik, Verf.: Geiger, Martin, 2000, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB186).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kommunale Denkmalpflege - nostalgischer Luxus oder Teil der Lebenswirklichkeit , Vortrag Heimatpfleger-Arbeitstagung Memmingen 26. - 28.6.1998, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Reihe: Schönere Heimat, 1998, (Signatur: StadtA Wasserburg, Bav1099).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Leben im Dorf, Bestandsaufnahme/Entwicklung unserer Dörfer, Verf.: Geiger, Martin, 2000, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB179).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Nachhaltigkeit - (k)ein Prinzip politischen Handelns?, Verf.: Geiger, Martin, 1998, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB187).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Negative Vorzeichen für die Selbstverwaltung der Städte und Gemeinden, in Bayerische Bürgermeister, Kommune im Gespräch, August 1979, Verf.: Geiger, Martin,&lt;br /&gt;
Reihe: Bayerischer Bürgermeister; Kommune im Gespräch, München, 1979, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB232).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Solartechnik in der Praxis, in Bayerische Bürgermeister und Kommune im Gespräch, Oktober 1990, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Bayerischer Bürgermeister, München, 1990, (Signatur: StadtA Wasserburg,BB235).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Stadtgeschichte und Stadtplanung, als Elemente der Kommunalpolitik, Verf.: Geiger, Martin, 2001, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB175).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Städtebauförderung: Mehr als Zuschuss oder Plaunungshilfe, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Schönere Heimat (Reihe vollst. in Stadtbibliothek), (Signatur: StadtA Wasserburg, BB182).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Strategische Bedeutung und Zukunft der öffentlichen Leistungserbringung, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Institut für Sozial- und Wirtschaftwissenschaften, Linz, 2003, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB208).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Threulich und ohne Gefährde, Ämter und Eide im alten Wasserburg; Heimat am Inn 30/31, Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, Jahrbuch 2010/2011 des Heimatvereins (Historischer Verein) e. V. für Wasserburg am Inn und Umgebung, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Heimatverein (Historischer Verein) e.V. Wasserburg,&lt;br /&gt;
Reihe: Heimat am Inn, Jg.: 30, 2011, (Signatur: StadtA Wasserburg, FZHAI40.1).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Vom FOC zum Einkaufserlebnis, Ein revolutionärer Strukturwechsel, Verf.: Geiger, Martin, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB178).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg a. Inn, Ein geschichtlicher Abriss; Heimat am Inn 1, Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, Jahrbuch 1980 des Heimatvereins (Historischer Verein) e. V. für Wasserburg am Inn und Umgebung, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.:Heimatverein (Historischer Verein) e.V. Wasserburg, Reihe: Heimat am Inn, Wasserburg, 1980, (Signatur: StadtA Wasserburg, FZHAI19).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg am Inn, Verf.: Geiger, Martin; Braunsperger, Erich; Heck, Alex, Hof (Saale), 1978, (Signatur: StadtA Wasserburg,BB7).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg am Inn, Verf.: Geiger, Martin; Heck, Alex, Heidelberg, 1992, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB161).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg am Inn, Fotos von Eva und Florentine Steffan, Verf.: Geiger, Martin, Leipzig, 2005, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB380).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg am Inn, Informationsmaterial, Natur schützen, Abfall vermeiden, Wertstoffe sammeln, Rohstoffe sparen, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Stadt Wasserburg a. Inn, Wasserburg, 1997, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB20).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburgs kurze Zeit als Kneipp-Kurstadt, Verf.: Geiger, Martin, Wasserburg, 2010, (Signatur: StadtA Wasserburg, BBFO153).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wirtschaftliche Betätigung der Kommunen, in Bayerische Bürgermeister, Kommune im Gespräch, Oktober 1986, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Bayerischer Bürgermeister, München, 1986,(Signatur: StadtA Wasserburg, StadtA Wasserburg, BB234).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wirtschaftsförderung in mittleren und kleinen Gemeinden, in Bayerische Bürgermeister, Kommune im Gespräch, August 1983, Verf.: Geiger, Martin, Reihe:Bayerischer Bürgermeister; Kommune im Gespräch, München, 1983, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB233).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zur Geschichte des Heilbades St. Achatz, Archivrecherche von Dr. Martin Geiger, Verf.: Geiger, Martin, 2008, (Signatur: StadtA Wasserburg, BBFO117).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Stra%C3%9Fen_der_%C3%BCbrigen_Stadtteile&amp;diff=606</id>
		<title>Straßen der übrigen Stadtteile</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Stra%C3%9Fen_der_%C3%BCbrigen_Stadtteile&amp;diff=606"/>
		<updated>2018-04-19T08:25:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]][[Category: Matthias Haupt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lageplan der Stadtgebiete/Hinweis zu den Quellen und Literaturangaben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserburg a. Inn zählt offiziell 22 Ortsteile.&lt;br /&gt;
22 amtliche Ortsteile nach dem Bayerischen Ortsverzeichnis:&lt;br /&gt;
Attel, Attlerau, Au , Edgarten, Elend, Gabersee, Gern, Heberthal, Kobl, Kornberg, Kroit, Langwiederberg, Limburg, Osterwies, Reisach, Reitmehring, Rottmoos, Seewies, Staudham, Viehhausen, Wasserburg a. Inn, Weikertsham.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige weitere Stadtteile Wasserburgs werden nur umgangssprachlich als Ortsteile bezeichnet, sind aber keine amtlichen Ortsteile nach dem Bayerischen Ortsverzeichnis:&lt;br /&gt;
Altstadt, [[Äußere Lohe]], Burgau (Nord, Süd), Burgerfeld, Burgstall, Neudeck, Tegernau.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wasserburg.de/de/stadt-buerger/ueber-wasserburg/ortsteile/ (5.4.2018).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verortung der [[Straßennamen]] wird bei den einzelnen Besprechungen angegeben. Zur Lageorientierung der Stadtteile kann der Stadtplan dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bearbeitung der einzelnen Lexikonartikel wurden einige Quellen des Stadtarchivs grundlegend und für beinahe jeden Artikel herangezogen bzw. überprüft. Diese Quellen werden hier&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger Straßennamen. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 76-89.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Literaturangaben genannt. Individuelle Quellen, die der Bearbeitung eines einzelnen Artikels dienten, werden beim einzelnen Beitrag genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortsteile Wasserburg.jpg|600px|thumb|left|Stadtplan Wasserburg a. Inn mit Ortsteilen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Altstadtstra%C3%9Fen&amp;diff=603</id>
		<title>Altstadtstraßen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Altstadtstra%C3%9Fen&amp;diff=603"/>
		<updated>2018-04-19T08:25:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]][[Category: Matthias Haupt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lageplan zum Stadtgebiet Altstadt/Hinweis zu Quellen und Literaturangaben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bearbeitung der einzelnen Lexikonartikel wurden einige Quellen des Stadtarchivs grundlegend und für beinahe jeden Artikel herangezogen bzw. überprüft. Individuelle Quellen, die der Bearbeitung eines einzelnen Artikels dienten, werden in der Buchveröffentlichung in den Quellen- und Literaturangaben genannt. Für die einzelnen Quellenangaben sei auf die Publikation der Wasserburger [[Straßennamen]] verwiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger Straßennamen. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtplan Straßennamen Altstadt.jpg|800px|left|Stadtplan Wasserburg a. Inn mit eingezeichneten Straßennamen]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Am_Gries&amp;diff=600</id>
		<title>Am Gries</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Am_Gries&amp;diff=600"/>
		<updated>2018-04-19T08:23:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]][[Category: Matthias Haupt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am Gries&#039;&#039;&#039; [[Gehört zu::Straßennamen]]&lt;br /&gt;
[https://wbgwiki.allbytes.de/Datei:Stadtplan_Stra%C3%9Fennamen_Altstadt.jpg (Lage Straßenplan, PQ4-5)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1408 erscheint der beschreibende Flurname &#039;&#039;Gries&#039;&#039; erstmals in einer Ewiggeldverschreibung, 1414 die Mühle und der Mühlschlag &#039;&#039;im Gries&#039;&#039;, die Lehen des verstorbenen Herzogs Stephan waren. 1615 als &#039;&#039;Auffm Gries&#039;&#039; im ersten Grundriss-Plan der Stadt von Tobias Volckhmer (Grundriss 1615) nachzuweisen. Kurzzeitig (bis 1927) als &#039;&#039;Ahornallee&#039;&#039; bezeichnet, danach mit amtlicher Festsetzung &#039;&#039;Am Gries&#039;&#039; und um 1938 &#039;&#039;Schulstraße&#039;&#039;. In dieser Zeit wurde der Name Gries nicht an anderer Stelle verwendet, bevor mit der Neufestsetzung der Straßennamen 1949/1950 die Bezeichnung (für nur einen Straßenzug – traditionsbewahrend) wieder in Erinnerung gerufen wurde. Nach mhd. &#039;&#039;griez&#039;&#039; – Sand, Kies, bezeichnet der Wasserburger Gries die Aufschwemmung bzw. Landgewinnung durch den Schwemmsand des Inn. Der Gries war Stapelplatz, Viehmarkt, Hinrichtungsstätte (letzte Hinrichtung 1827) und Schießstätte; hier befanden sich u.a. der Salzstadl, der Baustadl und der bürgerliche Getreidekasten. Durch ständig fortschreitende Anschwemmung des vom Inn mitgetragenen Materials ist der Gries über die Jahrhunderte beträchtlich gewachsen. In der Vergangenheit ist die heutige Straßenbezeichnung Am Gries als Orts- oder Flurbezeichnung für das viel umfangreichere Gebiet zu verstehen, welches die Umgebung der Landwehrstraße mit Max-Emanuel-Platz, Kaspar-Aiblinger-Platz und Heisererplatz außerhalb der Stadtmauer/Ringmauer umfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Haupt, Die Wasserburger [[Straßennamen]]. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 26-27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Allwang-Durchgang&amp;diff=598</id>
		<title>Allwang-Durchgang</title>
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		<updated>2018-04-19T08:22:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]][[Category: Matthias Haupt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allwang-Durchgang&#039;&#039;&#039; [[Gehört zu::Straßennamen]]&lt;br /&gt;
[https://wbgwiki.allbytes.de/Datei:Stadtplan_Stra%C3%9Fennamen_Altstadt.jpg (Lage Straßenplan, P5)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einer der bekanntesten städtischen Eigentümerwege zu besprechen: Der Name des abends zugesperrten Fußgänger-Durchgangs zwischen Herrengasse und Färbergasse wurde 1927 in Erinnerung an den letzten Wasserburger Tuchmacher Johann Baptist Allwang († 4.3.1890) amtlich festgelegt. Im Sprachgebrauch, als Haus- und Besitzname, das am Durchgang gelegene Familienhaus beschreibend, bereits zeitgenössisch gefestigt. Der auch als &#039;&#039;Gräfen-Durchgang&#039;&#039; (1892) nach der Brauerei Adam Gräf in der Färbergasse bezeichnete Weg war mehrfach Gegenstand magistratischer Verhandlungen, in denen die Durchfahrtsbeschränkungen 1882 dahingehend geklärt wurden, dass der Durchgang nur mit Handfuhrwerk, jedoch nicht mit bespanntem Fuhrwerk durchfahren werden durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger [[Straßennamen]]. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=591</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=591"/>
		<updated>2018-04-10T12:18:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;lp-wrapper clearfix&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;div class=&amp;quot;lp-left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Das Historische Lexikon Wasserburg ist ein ausschließlich online erscheinendes Sachlexikon zur Wasserburger Geschichte, Kunst und Kultur. Allen an der Geschichte Wasserburgs Interessierten bietet es Informationen auf dem aktuellen Stand der Forschung. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Das Lexikon entsteht als zentrales wissenschaftliches Nachschlagewerk zu allen Fragen der Wasserburger Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart.&lt;br /&gt;
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* [https://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Textgestaltung Wiki-Syntax]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<title>Reihen und Abtritte</title>
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		<updated>2018-04-09T16:07:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vor der Kanalisierung der Stadt Wasserburg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen zum Problem der &#039;&#039;Reihen und Abtritte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Ende des 19. Jahrhunderts damit begonnen worden ist, ein leistungsfähiges System von Abwasserkanälen für die gesamte Altstadt zu installieren, hatte es zur Mitte des Jahrhunderts nur vier einzelne Kanalstränge gegeben. Diese entwässerten jeweils einzelne Straßenzüge und leiteten deren Abwasser dem Inn zu. Diese frühen Kanäle wiesen undichte Sohlen und Wände auf. Abwasser konnte daher austreten und den Boden unter der Altstadt verunreinigen. Für die übrigen Stadtbereiche, die Mitte des 19. Jahrhunderts noch gar nicht an den Kanal angeschlossen waren, gab es zwischen den Außenmauern der Altstadthäuser eine enge Reihe mit einer Breite bis zu zwei Metern. In solchen befanden sich auf Straßenniveau Gruben, in welche sämtliche Hausabwässer eingeleitet worden sind. Jedoch funktionierte die notwendige Entleerung der Gruben nicht immer. Es konnte sein, dass Versitzgruben überliefen und ihren Inhalt den offenen Rinnen mitteilten, welche der Straßenentwässerung zu dienen hatten. Ein nicht unbeträchtlicher Teil des Unrats ist im Boden versickert. Wo die damals dürftigen Abwasserkanäle nicht hinreichten und wo auch Gruben, Tonnen oder Auffangkübel nicht vorhanden gewesen sind, wurde das Abwasser ohnehin über offene Rinnen entsorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ludwig Scheidacher, Ohne Wasser und Strom geht gar nichts. Die Geschichte der städtischen Versorgungsbetriebe in Wasserburg a. Inn (Heimat am Inn 22/23), 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus mehreren Verfügungen des Bezirksamtes Wasserburg der 1860er Jahre wird in diesem Zusammenhang deutlich, dass der Staat die Umsetzung seiner Vorgaben zur &#039;&#039;Gesundheits- und Reinlichkeitspolizei&#039;&#039; gegenüber dem Magistrat einfordern musste. Des Öfteren wird die Stadt Wasserburg in diesen Jahren &#039;&#039;erinnert&#039;&#039;, die Straßenreinigung regelmäßig durchzuführen und den &#039;&#039;Unrath&#039;&#039; von den Straßen zu entfernen.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Wasserburg a. Inn, II1182 (=II. Alte Registratur, Akten, Stadtmagistrat Wasserburg: Straßenreinlichkeit, 1862-1874).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden die Korrespondenzen bezüglich der Wasserburger Abtritte (sprachlich eine Variante des Austretens) vorgestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Entfernung der Abtritte.jpg|miniatur|Entfernung der Abtritte auf die Straßen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1863 führten die Abflüsse der stillen Örtchen der Wasserburger Häuser mehrheitlich und direkt in die sogenannten Reihen.&lt;br /&gt;
Von hier aus nahm der Regen die menschlichen Ausscheidungen mit. Ebenso wurden die Reihen nur unregelmäßig gereinigt. So floss der ganze stinkende Schlamm &#039;&#039;auf die Gassen&#039;&#039;. Im Dezember 1863 forderte der Bezirksarzt den Stadtmagistrat auf, den direkten Abfluss der Abtritte über die Reihen und auf die Straße abzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Verfügung des königlichen Bezirksgerichtsarztes an den Stadtmagistrat, Maßregeln gegen die Cholera, hier die Entfernung der Abtritte auf die Straßen, 2.12.1863, StadtA Wasserburg a. Inn, II1182.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Umsetzung nahm jedoch einige Jahre in Anspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1864 das Collegium der Gemeindebevollmächtigten darauf hingewiesen hatte, dass &#039;&#039;so leibhaftige Fragmente wie sie beim Regenwetter in Begleitung eines hässlichen Gestankes an das Tageslicht treten, ekelerregend und sanitätswidrig&#039;&#039; seien und weiterhin seit 1866 das &#039;&#039;Entleeren von Exkrementen in die Reihe&#039;&#039; durch ortspolizeiliche Vorschrift zwar verboten war, die Umsetzung dieser Vorschrift jedoch weder erreicht noch durch den Magistrat verfolgt wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 2).&amp;lt;/ref&amp;gt;  bearbeitete der Waserburger Gerichtsarzt diese Fragestellungen nach starken Regenfällen und nach nicht flächendeckend erbrachten technischen Lösungen im Jahr 1868 nochmals gutachterlich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Die so mächtigen Regenwässer in den jüngsten Tagen haben in der so belebten Lederergasse Zustände an das Licht geführt, die Beweise geben, welch große Mängel und Gebrechen sich allenthalben noch zwischen unseren Mauern [den Reihen] befinden und die zu beheben ebenso an der Zeit wäre, als es schwierig sein dürfte, sie ganz zu beseitigen. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis des Gutachtens schlägt der Gerichtsarzt drei Lösungen vor, die flächendeckend umgesetzt werden müssten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Die wissenschaftlich festgestellte Tatsache, dass die Abgänge von ansteckenden Darmleiden (Ruhr, Typhus, Cholera) Erkrankten als die Träger des Krankheitsgiftes anzusehen sind und deren Ansammlung im Boden, im Untergrund und im Trinkwasser die Bildungsstätte von Krankheiten &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seien, sollte dies begründen.&amp;lt;ref&amp;gt;(Abschrift eines) Behördenschreibens, Der königliche Bezirksgerichtsarzt an das königliche Bezirksamt Wasserburg, Die Reinlichkeit in den Straßen der Stadt Wasserburg, hier die Entfernung der Abtritte aus den Reihen betreffend, 2.7.1868, StadtA Wasserburg a. Inn, II1182.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Circa 30 Jahre vor dem Bau einer Kanalisierung der Altstadt sah der Gerichtsarzt die Lösung im Bau von Abtritt-Sammelgruben, beweglichen Abtritttonnen und Nachteimer-Kübelsystemen, die regelmäßig und aus einer Hand geleert werden sollten. Dem Gutachten wurden Skizzen zur Ausführung dieser Abtrittstonnen in Erdgeschoss und in Kellerlage beigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso, heißt es dort, sei Wasserburg durch seine Flusslage exponiert dafür, dass das Trinkwasser verunreinigt würde, da die &#039;&#039;verunreinigten Produkte&#039;&#039; bei hohem Wasser in Bewegung gesetzt und in die Brunnen gelangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abtrittstonne.jpg|miniatur|Skizzen der Abtrittstonnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge des Gutachtens sind zwar sowohl (gemeinschaftliche) Abtrittsammelgruben, Tonnen und Kübelsysteme eingerichtet worden. Jedoch wurde zunächst auch weiterhin toleriert, dass Abtrittsrohre direkt in die Reihe mündeten. Aus dem Juli 1869 ist ein &#039;&#039;Cirkular&#039;&#039; erhalten, welches die Anwohner verpflichtete, die Reihen regelmäßig (spätestens alle acht Tage) selbst zu reinigen. Die u.a. in diesem Zusammenhang aufgestellten Hauserfassungen zum Vermerk der verwendeten Systeme zeigen, dass das Auffangen in Gruben, Tonnen und Kübeln nach und nach für immer mehr Wasserburger Gebäude umgesetzt werden konnte. Der Forderung des Bezirksarztes, die Leerung sachgemäß in fachkundige Hände zu geben, kam man jedoch offensichtlich nicht nach. In den Hauserfassungen ist auch erfasst, ob die Leerung vom Magistrat oder durch die Bewohner selbst besorgt wurde. Mehrheitlich wurde (wohl aus Kostengründen) selbst geleert.&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 2).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dem Gutachten des Bezirksarztes sind Skizzen zur Ausführung von Abtrittstonnen in Erdgeschoss und in Kellerlage beigegeben. Die Zeichnungen zeigen den Festverschluss (gegen Geruch), den Anschluss an den über der Tonne liegenden Abtritt und wie die Tonnen in die Reihe und aus den Kellern befördert werden konnten. Skizzen der Abtrittstonnen, 1868, StadtA Wasserburg a. Inn, II1182.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<updated>2018-04-09T16:00:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vor der Kanalisierung der Stadt Wasserburg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen zum Problem der &#039;&#039;Reihen und Abtritte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Ende des 19. Jahrhunderts damit begonnen worden ist, ein leistungsfähiges System von Abwasserkanälen für die gesamte Altstadt zu installieren, hatte es zur Mitte des Jahrhunderts nur vier einzelne Kanalstränge gegeben. Diese entwässerten jeweils einzelne Straßenzüge und leiteten deren Abwasser dem Inn zu. Diese frühen Kanäle wiesen undichte Sohlen und Wände auf. Abwasser konnte daher austreten und den Boden unter der Altstadt verunreinigen. Für die übrigen Stadtbereiche, die Mitte des 19. Jahrhunderts noch gar nicht an den Kanal angeschlossen waren, gab es zwischen den Außenmauern der Altstadthäuser eine enge Reihe mit einer Breite bis zu zwei Metern. In solchen befanden sich auf Straßenniveau Gruben, in welche sämtliche Hausabwässer eingeleitet worden sind. Jedoch funktionierte die notwendige Entleerung der Gruben nicht immer. Es konnte sein, dass Versitzgruben überliefen und ihren Inhalt den offenen Rinnen mitteilten, welche der Straßenentwässerung zu dienen hatten. Ein nicht unbeträchtlicher Teil des Unrats ist im Boden versickert. Wo die damals dürftigen Abwasserkanäle nicht hinreichten und wo auch Gruben, Tonnen oder Auffangkübel nicht vorhanden gewesen sind, wurde das Abwasser ohnehin über offene Rinnen entsorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ludwig Scheidacher, Ohne Wasser und Strom geht gar nichts. Die Geschichte der städtischen Versorgungsbetriebe in Wasserburg a. Inn (Heimat am Inn 22/23), 2004.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus mehreren Verfügungen des Bezirksamtes Wasserburg der 1860er Jahre wird in diesem Zusammenhang deutlich, dass der Staat die Umsetzung seiner Vorgaben zur &#039;&#039;Gesundheits- und Reinlichkeitspolizei&#039;&#039; gegenüber dem Magistrat einfordern musste. Des Öfteren wird die Stadt Wasserburg in diesen Jahren &#039;&#039;erinnert&#039;&#039;, die Straßenreinigung regelmäßig durchzuführen und den &#039;&#039;Unrath&#039;&#039; von den Straßen zu entfernen.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Wasserburg a. Inn, II1182 (=II. Alte Registratur, Akten, Stadtmagistrat Wasserburg: Straßenreinlichkeit, 1862-1874).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden die Korrespondenzen bezüglich der Wasserburger Abtritte (sprachlich eine Variante des Austretens) vorgestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Entfernung der Abtritte.jpg|miniatur|Entfernung der Abtritte auf die Straßen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1863 führten die Abflüsse der stillen Örtchen der Wasserburger Häuser mehrheitlich und direkt in die sogenannten Reihen.&lt;br /&gt;
Von hier aus nahm der Regen die menschlichen Ausscheidungen mit. Ebenso wurden die Reihen nur unregelmäßig gereinigt. So floss der ganze stinkende Schlamm auf die Gassen. Im Dezember 1863 forderte der Bezirksarzt den Stadtmagistrat auf, den direkten Abfluss der Abtritte über die Reihen und auf die Straße abzustellen.  Die Umsetzung nahm jedoch einige Jahre in Anspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1864 das Collegium der Gemeindebevollmächtigten darauf hingewiesen hatte, dass so leibhaftige Fragmente wie sie beim Regenwetter in Begleitung eines hässlichen Gestankes an das Tageslicht treten, ekelerregend und sanitätswidrig seien und weiterhin seit 1866 das Entleeren von Exkrementen in die Reihe durch ortspolizeiliche Vorschrift zwar verboten war, die Umsetzung dieser Vorschrift jedoch weder erreicht noch durch den Magistrat verfolgt wurde,  bearbeitete der Waserburger Gerichtsarzt diese Fragestellungen nach starken Regenfällen und nach nicht flächendeckend erbrachten technischen Lösungen im Jahr 1868 nochmals gutachterlich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die so mächtigen Regenwässer in den jüngsten Tagen haben in der so belebten Lederergasse Zustände an das Licht geführt, die Beweise geben, welch große Mängel und Gebrechen sich allenthalben noch zwischen unseren Mauern [den Reihen] befinden und die zu beheben ebenso an der Zeit wäre, als es schwierig sein dürfte, sie ganz zu beseitigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis des Gutachtens schlägt der Gerichtsarzt drei Lösungen vor, die flächendeckend umgesetzt werden müssten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wissenschaftlich festgestellte Tatsache, dass die Abgänge von ansteckenden Darmleiden (Ruhr, Typhus, Cholera) Erkrankten als die Träger des Krankheitsgiftes anzusehen sind und deren Ansammlung im Boden, im Untergrund und im Trinkwasser die Bildungsstätte von Krankheiten&lt;br /&gt;
seien, sollte dies begründen.  Circa 30 Jahre vor dem Bau einer Kanalisierung der Altstadt sah der Gerichtsarzt die Lösung im Bau von Abtritt-Sammelgruben, beweglichen Abtritttonnen und Nachteimer-Kübelsystemen, die regelmäßig und aus einer Hand geleert werden sollten. Dem Gutachten wurden Skizzen zur Ausführung dieser Abtrittstonnen in Erdgeschoss und in Kellerlage beigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso, heißt es dort, sei Wasserburg durch seine Flusslage exponiert dafür, dass das Trinkwasser verunreinigt würde, da die verunreinigten Produkte bei hohem Wasser in Bewegung gesetzt und in die Brunnen gelangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Abb.: Dem Gutachten des Bezirksarztes sind Skizzen zur Ausführung von Abtrittstonnen in Erdgeschoss und in Kellerlage beigegeben. Die Zeichnungen zeigen den Festverschluss (gegen Geruch), den Anschluss an den über der Tonne liegenden Abtritt und wie die Tonnen in die Reihe und aus den Kellern befördert werden konnten. Skizzen der Abtrittstonnen, 1868, StadtA Wasserburg a. Inn, II1182. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge des Gutachtens sind zwar sowohl (gemeinschaftliche) Abtrittsammelgruben, Tonnen und Kübelsysteme eingerichtet worden. Jedoch wurde zunächst auch weiterhin toleriert, dass Abtrittsrohre direkt in die Reihe mündeten. Aus dem Juli 1869 ist ein Cirkular erhalten, welches die Anwohner verpflichtete, die Reihen regelmäßig (spätestens alle acht Tage) selbst zu reinigen. Die u.a. in diesem Zusammenhang aufgestellten Hauserfassungen zum Vermerk der verwendeten Systeme zeigen, dass das Auffangen in Gruben, Tonnen und Kübeln nach und nach für immer mehr Wasserburger Gebäude umgesetzt werden konnte. Der Forderung des Bezirksarztes, die Leerung sachgemäß in fachkundige Hände zu geben, kam man jedoch offensichtlich nicht nach. In den Hauserfassungen ist auch erfasst, ob die Leerung vom Magistrat oder durch die Bewohner selbst besorgt wurde. Mehrheitlich wurde (wohl aus Kostengründen) selbst geleert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<updated>2018-04-09T16:00:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Verfügung des königlichen Bezirksgerichtsarztes an den Stadtmagistrat, Maßregeln gegen die Cholera, hier die Entfernung der Abtritte auf die Straßen, 2.12.1863, StadtA Wasserburg a. Inn, II1182.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<title>Reihen und Abtritte</title>
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		<updated>2018-04-09T15:54:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vor der Kanalisierung der Stadt Wasserburg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen zum Problem der &#039;&#039;Reihen und Abtritte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Ende des 19. Jahrhunderts damit begonnen worden ist, ein leistungsfähiges System von Abwasserkanälen für die gesamte Altstadt zu installieren, hatte es zur Mitte des Jahrhunderts nur vier einzelne Kanalstränge gegeben. Diese entwässerten jeweils einzelne Straßenzüge und leiteten deren Abwasser dem Inn zu. Diese frühen Kanäle wiesen undichte Sohlen und Wände auf. Abwasser konnte daher austreten und den Boden unter der Altstadt verunreinigen. Für die übrigen Stadtbereiche, die Mitte des 19. Jahrhunderts noch gar nicht an den Kanal angeschlossen waren, gab es zwischen den Außenmauern der Altstadthäuser eine enge Reihe mit einer Breite bis zu zwei Metern. In solchen befanden sich auf Straßenniveau Gruben, in welche sämtliche Hausabwässer eingeleitet worden sind. Jedoch funktionierte die notwendige Entleerung der Gruben nicht immer. Es konnte sein, dass Versitzgruben überliefen und ihren Inhalt den offenen Rinnen mitteilten, welche der Straßenentwässerung zu dienen hatten. Ein nicht unbeträchtlicher Teil des Unrats ist im Boden versickert. Wo die damals dürftigen Abwasserkanäle nicht hinreichten und wo auch Gruben, Tonnen oder Auffangkübel nicht vorhanden gewesen sind, wurde das Abwasser ohnehin über offene Rinnen entsorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus mehreren Verfügungen des Bezirksamtes Wasserburg der 1860er Jahre wird in diesem Zusammenhang deutlich, dass der Staat die Umsetzung seiner Vorgaben zur Gesundheits- und Reinlichkeitspolizei gegenüber dem Magistrat einfordern musste. Des Öfteren wird die Stadt Wasserburg in diesen Jahren erinnert, die Straßenreinigung regelmäßig durchzuführen und den Unrath von den Straßen zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden die Korrespondenzen bezüglich der Wasserburger Abtritte (sprachlich eine Variante des Austretens) vorgestellt:&lt;br /&gt;
Abb.: Verfügung des königlichen Bezirksgerichtsarztes an den Stadtmagistrat, Maßregeln gegen die Cholera, hier die Entfernung der Abtritte auf die Straßen, 2.12.1863, StadtA Wasserburg a. Inn, II1182.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1863 führten die Abflüsse der stillen Örtchen der Wasserburger Häuser mehrheitlich und direkt in die sogenannten Reihen.&lt;br /&gt;
Von hier aus nahm der Regen die menschlichen Ausscheidungen mit. Ebenso wurden die Reihen nur unregelmäßig gereinigt. So floss der ganze stinkende Schlamm auf die Gassen. Im Dezember 1863 forderte der Bezirksarzt den Stadtmagistrat auf, den direkten Abfluss der Abtritte über die Reihen und auf die Straße abzustellen.  Die Umsetzung nahm jedoch einige Jahre in Anspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1864 das Collegium der Gemeindebevollmächtigten darauf hingewiesen hatte, dass so leibhaftige Fragmente wie sie beim Regenwetter in Begleitung eines hässlichen Gestankes an das Tageslicht treten, ekelerregend und sanitätswidrig seien und weiterhin seit 1866 das Entleeren von Exkrementen in die Reihe durch ortspolizeiliche Vorschrift zwar verboten war, die Umsetzung dieser Vorschrift jedoch weder erreicht noch durch den Magistrat verfolgt wurde,  bearbeitete der Waserburger Gerichtsarzt diese Fragestellungen nach starken Regenfällen und nach nicht flächendeckend erbrachten technischen Lösungen im Jahr 1868 nochmals gutachterlich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die so mächtigen Regenwässer in den jüngsten Tagen haben in der so belebten Lederergasse Zustände an das Licht geführt, die Beweise geben, welch große Mängel und Gebrechen sich allenthalben noch zwischen unseren Mauern [den Reihen] befinden und die zu beheben ebenso an der Zeit wäre, als es schwierig sein dürfte, sie ganz zu beseitigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis des Gutachtens schlägt der Gerichtsarzt drei Lösungen vor, die flächendeckend umgesetzt werden müssten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wissenschaftlich festgestellte Tatsache, dass die Abgänge von ansteckenden Darmleiden (Ruhr, Typhus, Cholera) Erkrankten als die Träger des Krankheitsgiftes anzusehen sind und deren Ansammlung im Boden, im Untergrund und im Trinkwasser die Bildungsstätte von Krankheiten&lt;br /&gt;
seien, sollte dies begründen.  Circa 30 Jahre vor dem Bau einer Kanalisierung der Altstadt sah der Gerichtsarzt die Lösung im Bau von Abtritt-Sammelgruben, beweglichen Abtritttonnen und Nachteimer-Kübelsystemen, die regelmäßig und aus einer Hand geleert werden sollten. Dem Gutachten wurden Skizzen zur Ausführung dieser Abtrittstonnen in Erdgeschoss und in Kellerlage beigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso, heißt es dort, sei Wasserburg durch seine Flusslage exponiert dafür, dass das Trinkwasser verunreinigt würde, da die verunreinigten Produkte bei hohem Wasser in Bewegung gesetzt und in die Brunnen gelangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Abb.: Dem Gutachten des Bezirksarztes sind Skizzen zur Ausführung von Abtrittstonnen in Erdgeschoss und in Kellerlage beigegeben. Die Zeichnungen zeigen den Festverschluss (gegen Geruch), den Anschluss an den über der Tonne liegenden Abtritt und wie die Tonnen in die Reihe und aus den Kellern befördert werden konnten. Skizzen der Abtrittstonnen, 1868, StadtA Wasserburg a. Inn, II1182. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge des Gutachtens sind zwar sowohl (gemeinschaftliche) Abtrittsammelgruben, Tonnen und Kübelsysteme eingerichtet worden. Jedoch wurde zunächst auch weiterhin toleriert, dass Abtrittsrohre direkt in die Reihe mündeten. Aus dem Juli 1869 ist ein Cirkular erhalten, welches die Anwohner verpflichtete, die Reihen regelmäßig (spätestens alle acht Tage) selbst zu reinigen. Die u.a. in diesem Zusammenhang aufgestellten Hauserfassungen zum Vermerk der verwendeten Systeme zeigen, dass das Auffangen in Gruben, Tonnen und Kübeln nach und nach für immer mehr Wasserburger Gebäude umgesetzt werden konnte. Der Forderung des Bezirksarztes, die Leerung sachgemäß in fachkundige Hände zu geben, kam man jedoch offensichtlich nicht nach. In den Hauserfassungen ist auch erfasst, ob die Leerung vom Magistrat oder durch die Bewohner selbst besorgt wurde. Mehrheitlich wurde (wohl aus Kostengründen) selbst geleert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Reihen_und_Abtritte&amp;diff=585</id>
		<title>Reihen und Abtritte</title>
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		<updated>2018-04-09T13:39:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vor der Kanalisierung der Stadt Wasserburg&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lösungen zum Problem der &#039;&#039;Reihen und Abtritte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Ende des 19. Jahrhunderts damit begonnen worden ist, ein leistungsfähiges System von Abwasserkanälen für die gesamte Altstadt zu installieren, hatte es zur Mitte des Jahrhunderts nur vier einzelne Kanalstränge gegeben. Diese entwässerten jeweils einzelne Straßenzüge und leiteten deren Abwasser dem Inn zu. Diese frühen Kanäle wiesen undichte Sohlen und Wände auf. Abwasser konnte daher austreten und den Boden unter der Altstadt verunreinigen. Für die übrigen Stadtbereiche, die Mitte des 19. Jahrhunderts noch gar nicht an den Kanal angeschlossen waren, gab es zwischen den Außenmauern der Altstadthäuser eine enge Reihe mit einer Breite bis zu zwei Metern. In solchen befanden sich auf Straßenniveau Gruben, in welche sämtliche Hausabwässer eingeleitet worden sind. Jedoch funktionierte die notwendige Entleerung der Gruben nicht immer. Es konnte sein, dass Versitzgruben überliefen und ihren Inhalt den offenen Rinnen mitteilten, welche der Straßenentwässerung zu dienen hatten. Ein nicht unbeträchtlicher Teil des Unrats ist im Boden versickert. Wo die damals dürftigen Abwasserkanäle nicht hinreichten und wo auch Gruben, Tonnen oder Auffangkübel nicht vorhanden gewesen sind, wurde das Abwasser ohnehin über offene Rinnen entsorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus mehreren Verfügungen des Bezirksamtes Wasserburg der 1860er Jahre wird in diesem Zusammenhang deutlich, dass der Staat die Umsetzung seiner Vorgaben zur Gesundheits- und Reinlichkeitspolizei gegenüber dem Magistrat einfordern musste. Des Öfteren wird die Stadt Wasserburg in diesen Jahren erinnert, die Straßenreinigung regelmäßig durchzuführen und den Unrath von den Straßen zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden die Korrespondenzen bezüglich der Wasserburger Abtritte (sprachlich eine Variante des Austretens) vorgestellt:&lt;br /&gt;
Abb.: Verfügung des königlichen Bezirksgerichtsarztes an den Stadtmagistrat, Maßregeln gegen die Cholera, hier die Entfernung der Abtritte auf die Straßen, 2.12.1863, StadtA Wasserburg a. Inn, II1182.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1863 führten die Abflüsse der stillen Örtchen der Wasserburger Häuser mehrheitlich und direkt in die sogenannten Reihen.&lt;br /&gt;
Von hier aus nahm der Regen die menschlichen Ausscheidungen mit. Ebenso wurden die Reihen nur unregelmäßig gereinigt. So floss der ganze stinkende Schlamm auf die Gassen. Im Dezember 1863 forderte der Bezirksarzt den Stadtmagistrat auf, den direkten Abfluss der Abtritte über die Reihen und auf die Straße abzustellen.  Die Umsetzung nahm jedoch einige Jahre in Anspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1864 das Collegium der Gemeindebevollmächtigten darauf hingewiesen hatte, dass so leibhaftige Fragmente wie sie beim Regenwetter in Begleitung eines hässlichen Gestankes an das Tageslicht treten, ekelerregend und sanitätswidrig seien und weiterhin seit 1866 das Entleeren von Exkrementen in die Reihe durch ortspolizeiliche Vorschrift zwar verboten war, die Umsetzung dieser Vorschrift jedoch weder erreicht noch durch den Magistrat verfolgt wurde,  bearbeitete der Waserburger Gerichtsarzt diese Fragestellungen nach starken Regenfällen und nach nicht flächendeckend erbrachten technischen Lösungen im Jahr 1868 nochmals gutachterlich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die so mächtigen Regenwässer in den jüngsten Tagen haben in der so belebten Lederergasse Zustände an das Licht geführt, die Beweise geben, welch große Mängel und Gebrechen sich allenthalben noch zwischen unseren Mauern [den Reihen] befinden und die zu beheben ebenso an der Zeit wäre, als es schwierig sein dürfte, sie ganz zu beseitigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis des Gutachtens schlägt der Gerichtsarzt drei Lösungen vor, die flächendeckend umgesetzt werden müssten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wissenschaftlich festgestellte Tatsache, dass die Abgänge von ansteckenden Darmleiden (Ruhr, Typhus, Cholera) Erkrankten als die Träger des Krankheitsgiftes anzusehen sind und deren Ansammlung im Boden, im Untergrund und im Trinkwasser die Bildungsstätte von Krankheiten&lt;br /&gt;
seien, sollte dies begründen.  Circa 30 Jahre vor dem Bau einer Kanalisierung der Altstadt sah der Gerichtsarzt die Lösung im Bau von Abtritt-Sammelgruben, beweglichen Abtritttonnen und Nachteimer-Kübelsystemen, die regelmäßig und aus einer Hand geleert werden sollten. Dem Gutachten wurden Skizzen zur Ausführung dieser Abtrittstonnen in Erdgeschoss und in Kellerlage beigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso, heißt es dort, sei Wasserburg durch seine Flusslage exponiert dafür, dass das Trinkwasser verunreinigt würde, da die verunreinigten Produkte bei hohem Wasser in Bewegung gesetzt und in die Brunnen gelangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Abb.: Dem Gutachten des Bezirksarztes sind Skizzen zur Ausführung von Abtrittstonnen in Erdgeschoss und in Kellerlage beigegeben. Die Zeichnungen zeigen den Festverschluss (gegen Geruch), den Anschluss an den über der Tonne liegenden Abtritt und wie die Tonnen in die Reihe und aus den Kellern befördert werden konnten. Skizzen der Abtrittstonnen, 1868, StadtA Wasserburg a. Inn, II1182. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge des Gutachtens sind zwar sowohl (gemeinschaftliche) Abtrittsammelgruben, Tonnen und Kübelsysteme eingerichtet worden. Jedoch wurde zunächst auch weiterhin toleriert, dass Abtrittsrohre direkt in die Reihe mündeten. Aus dem Juli 1869 ist ein Cirkular erhalten, welches die Anwohner verpflichtete, die Reihen regelmäßig (spätestens alle acht Tage) selbst zu reinigen. Die u.a. in diesem Zusammenhang aufgestellten Hauserfassungen zum Vermerk der verwendeten Systeme zeigen, dass das Auffangen in Gruben, Tonnen und Kübeln nach und nach für immer mehr Wasserburger Gebäude umgesetzt werden konnte. Der Forderung des Bezirksarztes, die Leerung sachgemäß in fachkundige Hände zu geben, kam man jedoch offensichtlich nicht nach. In den Hauserfassungen ist auch erfasst, ob die Leerung vom Magistrat oder durch die Bewohner selbst besorgt wurde. Mehrheitlich wurde (wohl aus Kostengründen) selbst geleert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<title>Reihen und Abtritte</title>
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		<updated>2018-04-09T13:33:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vor der Kanalisierung der Stadt Wasserburg Lösungen zum Problem der &amp;#039;&amp;#039;Reihen und Abtritte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Bevor Ende des 19. Jahrhunderts damit begonnen worden ist,…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Vor der Kanalisierung der Stadt Wasserburg&lt;br /&gt;
Lösungen zum Problem der &#039;&#039;Reihen und Abtritte&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Ende des 19. Jahrhunderts damit begonnen worden ist, ein leistungsfähiges System von Abwasserkanälen für die gesamte Altstadt zu installieren, hatte es zur Mitte des Jahrhunderts nur vier einzelne Kanalstränge gegeben. Diese entwässerten jeweils einzelne Straßenzüge und leiteten deren Abwasser dem Inn zu. Diese frühen Kanäle wiesen undichte Sohlen und Wände auf. Abwasser konnte daher austreten und den Boden unter der Altstadt verunreinigen. Für die übrigen Stadtbereiche, die Mitte des 19. Jahrhunderts noch gar nicht an den Kanal angeschlossen waren, gab es zwischen den Außenmauern der Altstadthäuser eine enge Reihe mit einer Breite bis zu zwei Metern. In solchen befanden sich auf Straßenniveau Gruben, in welche sämtliche Hausabwässer eingeleitet worden sind. Jedoch funktionierte die notwendige Entleerung der Gruben nicht immer. Es konnte sein, dass Versitzgruben überliefen und ihren Inhalt den offenen Rinnen mitteilten, welche der Straßenentwässerung zu dienen hatten. Ein nicht unbeträchtlicher Teil des Unrats ist im Boden versickert. Wo die damals dürftigen Abwasserkanäle nicht hinreichten und wo auch Gruben, Tonnen oder Auffangkübel nicht vorhanden gewesen sind, wurde das Abwasser ohnehin über offene Rinnen entsorgt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus mehreren Verfügungen des Bezirksamtes Wasserburg der 1860er Jahre wird in diesem Zusammenhang deutlich, dass der Staat die Umsetzung seiner Vorgaben zur Gesundheits- und Reinlichkeitspolizei gegenüber dem Magistrat einfordern musste. Des Öfteren wird die Stadt Wasserburg in diesen Jahren erinnert, die Straßenreinigung regelmäßig durchzuführen und den Unrath von den Straßen zu entfernen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier werden die Korrespondenzen bezüglich der Wasserburger Abtritte (sprachlich eine Variante des Austretens) vorgestellt:&lt;br /&gt;
Abb.: Verfügung des königlichen Bezirksgerichtsarztes an den Stadtmagistrat, Maßregeln gegen die Cholera, hier die Entfernung der Abtritte auf die Straßen, 2.12.1863, StadtA Wasserburg a. Inn, II1182.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1863 führten die Abflüsse der stillen Örtchen der Wasserburger Häuser mehrheitlich und direkt in die sogenannten Reihen.&lt;br /&gt;
Von hier aus nahm der Regen die menschlichen Ausscheidungen mit. Ebenso wurden die Reihen nur unregelmäßig gereinigt. So floss der ganze stinkende Schlamm auf die Gassen. Im Dezember 1863 forderte der Bezirksarzt den Stadtmagistrat auf, den direkten Abfluss der Abtritte über die Reihen und auf die Straße abzustellen.  Die Umsetzung nahm jedoch einige Jahre in Anspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1864 das Collegium der Gemeindebevollmächtigten darauf hingewiesen hatte, dass so leibhaftige Fragmente wie sie beim Regenwetter in Begleitung eines hässlichen Gestankes an das Tageslicht treten, ekelerregend und sanitätswidrig seien und weiterhin seit 1866 das Entleeren von Exkrementen in die Reihe durch ortspolizeiliche Vorschrift zwar verboten war, die Umsetzung dieser Vorschrift jedoch weder erreicht noch durch den Magistrat verfolgt wurde,  bearbeitete der Waserburger Gerichtsarzt diese Fragestellungen nach starken Regenfällen und nach nicht flächendeckend erbrachten technischen Lösungen im Jahr 1868 nochmals gutachterlich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die so mächtigen Regenwässer in den jüngsten Tagen haben in der so belebten Lederergasse Zustände an das Licht geführt, die Beweise geben, welch große Mängel und Gebrechen sich allenthalben noch zwischen unseren Mauern [den Reihen] befinden und die zu beheben ebenso an der Zeit wäre, als es schwierig sein dürfte, sie ganz zu beseitigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ergebnis des Gutachtens schlägt der Gerichtsarzt drei Lösungen vor, die flächendeckend umgesetzt werden müssten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wissenschaftlich festgestellte Tatsache, dass die Abgänge von ansteckenden Darmleiden (Ruhr, Typhus, Cholera) Erkrankten als die Träger des Krankheitsgiftes anzusehen sind und deren Ansammlung im Boden, im Untergrund und im Trinkwasser die Bildungsstätte von Krankheiten&lt;br /&gt;
seien, sollte dies begründen.  Circa 30 Jahre vor dem Bau einer Kanalisierung der Altstadt sah der Gerichtsarzt die Lösung im Bau von Abtritt-Sammelgruben, beweglichen Abtritttonnen und Nachteimer-Kübelsystemen, die regelmäßig und aus einer Hand geleert werden sollten. Dem Gutachten wurden Skizzen zur Ausführung dieser Abtrittstonnen in Erdgeschoss und in Kellerlage beigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso, heißt es dort, sei Wasserburg durch seine Flusslage exponiert dafür, dass das Trinkwasser verunreinigt würde, da die verunreinigten Produkte bei hohem Wasser in Bewegung gesetzt und in die Brunnen gelangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Abb.: Dem Gutachten des Bezirksarztes sind Skizzen zur Ausführung von Abtrittstonnen in Erdgeschoss und in Kellerlage beigegeben. Die Zeichnungen zeigen den Festverschluss (gegen Geruch), den Anschluss an den über der Tonne liegenden Abtritt und wie die Tonnen in die Reihe und aus den Kellern befördert werden konnten. Skizzen der Abtrittstonnen, 1868, StadtA Wasserburg a. Inn, II1182. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge des Gutachtens sind zwar sowohl (gemeinschaftliche) Abtrittsammelgruben, Tonnen und Kübelsysteme eingerichtet worden. Jedoch wurde zunächst auch weiterhin toleriert, dass Abtrittsrohre direkt in die Reihe mündeten. Aus dem Juli 1869 ist ein Cirkular erhalten, welches die Anwohner verpflichtete, die Reihen regelmäßig (spätestens alle acht Tage) selbst zu reinigen. Die u.a. in diesem Zusammenhang aufgestellten Hauserfassungen zum Vermerk der verwendeten Systeme zeigen, dass das Auffangen in Gruben, Tonnen und Kübeln nach und nach für immer mehr Wasserburger Gebäude umgesetzt werden konnte. Der Forderung des Bezirksarztes, die Leerung sachgemäß in fachkundige Hände zu geben, kam man jedoch offensichtlich nicht nach. In den Hauserfassungen ist auch erfasst, ob die Leerung vom Magistrat oder durch die Bewohner selbst besorgt wurde. Mehrheitlich wurde (wohl aus Kostengründen) selbst geleert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Dr._Martin_Geiger&amp;diff=581</id>
		<title>Dr. Martin Geiger</title>
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		<updated>2018-04-09T06:45:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biografie Dr. Martin Geiger&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Biografie wurde nach dem Tod Dr. Martin Geigers vom Stadtarchiv für amtliche Zwecke zusammengestellt und als Lexikonbeitrag nochmals überarbeitet. Es handelt sich nicht um eine wissenschaftlich-kritische Darstellung der Amtszeit Geigers. Grundlage der Bearbeitung waren u.a. der von der Stadtverwaltung Wasserburg erstellte amtliche Lebenslauf Dr. Martin Geigers, vgl. hierzu StadtA Wasserburg, ohne Signatur, Bestand III, Stadtverwaltung Wasserburg, amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger sowie Interviews und Gespräche mit Dr. Martin Geiger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebensdaten==&lt;br /&gt;
Dr. Martin Geiger * 10.4.1937 Ostdorf Balingen, † 28.9.2016 Aipl/Wendelstein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Geiger 2013.jpg|200px|thumb|right|Ehrenbürger und Altbürgermeister Dr. Martin Geiger 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schulausbildung, Studium, Familie, Wahl zum Bürgermeister&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren wurde Martin Geiger 1937 in Ostdorf im Kreis Balingen (Südwürttemberg). Seine Eltern waren die Landwirtseheleute Jakob und Maria Geiger. Nach dem Abitur studierte Geiger im Wintersemester 1956/57 zunächst Geschichte, Geografie und Französisch in Tübingen und wechselte zum Sommersemester 1958 zum Jurastudium nach München. Seit dem 25.05.1963 war er verheiratet mit Adelheid (Heide) Jaggy. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor. Das Ehepaar Geiger hatte sechs Enkelkinder. Am 29.9.2015 verstarb Martin Geigers Ehefrau. Nach 52 Jahren Ehe hinterließ sie eine große Lücke. Martin Geiger blieb in tiefer Trauer zurück. Nur ein Jahr später, im Alter von 79 Jahren, verunglückte Martin Geiger tödlich beim Bergwandern am Wendelstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der ersten juristischen Staatsprüfung 1962/63 wurde Geiger 1965 in München mit einer Arbeit über die „De Facto Anerkennung neuer Staaten“ zum Dr. jur. promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Geiger, Die De Facto Anerkennung neuer Staaten. Entstehung, Inhalt und Anwendung dieses völkerrechtlichen Instituts unter besonderer Berücksichtigung der Staatenpraxis, Dissertation 1965.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ablegen der zweiten juristischen Staatsprüfung 1967/68 trat Dr. Geiger als Beamter in den Höheren Dienst der Allgemeinen Inneren Verwaltung des Freistaats Bayern ein, wo er bei der Regierung von Oberbayern, im Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei, beim Aufbau der zentralen Bußgeldstelle und zuletzt, seit 23.2.1970, am Landratsamt Wasserburg tätig war, ehe er 1972 vom Wasserburger Block für das Amt des Ersten Bürgermeisters der Stadt Wasserburg a. Inn nominiert wurde, kandidierte, mit 55,2% der Stimmen gewählt wurde und am 1.7.1972 Gabriel Neumeier im Amt ablöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Geiger, der sich selbst als liberal und unparteiisch betrachtete, hatte zuvor kein politisches Amt innegehabt oder war Mitglied einer politischen Partei gewesen. Das Bürgermeisteramt übte er daher aus Überzeugung sachorientiert und möglichst parteiunabhängig aus. Die Idee der Unabhängigkeit setzte Geiger auch mit der Gründung einer überparteilichen Wählergemeinschaft auf Kreisebene um.&amp;lt;ref&amp;gt;Gespräche, Interviews und gemeinsame Veranstaltungen des Verfassers mit Dr. Geiger, u.a. anlässlich eines Seminars „Stadt am Fluss“ des Instituts für Bayerische Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München im Stadtarchiv Wasserburg, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amtszeit als Erster Bürgermeister der Stadt Wasserburg a. Inn 1972-2002==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Politik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Jahre des Bürgermeisteramtes waren geprägt von der Landkreisauflösung des Landkreises Wasserburg a. Inn. In Gesprächen und bei gemeinsamen Veranstaltungen mit dem Stadtarchiv erläuterte Dr. Geiger, welche kommunalpolitischen Aufträge und Herausforderungen dieser aus dem Verwaltungszentralitätsverlust ableitete. Es galt, die Funktionen Wasserburgs als Mittelzentrum aus eigener gemeindlicher Kraft mit langem Atem und kontinuierlich zu stärken. Das bedeutete zunächst Einsatz (u.a. auf Kreisebene) für den Erhalt und für den Ausbau kommunaler Einrichtungen und die Stärkung des Zusammenhalts unter den ehemaligen Kreisgemeinden. &lt;br /&gt;
Dr. Geiger begann 1974 die systematische Stadtsanierung und warb hierfür beständig Mittel der Städtebauförderung ein. Außerdem setzte er bald nach Amtsantritt Erkenntnisse aus der von ihm mit initiierten Stadtentwicklungsplanung systematisch um und baute wichtige gemeindliche Einrichtungen, wie das Bade-, Sport- und Freizeitzentrum BADRIA.&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 3).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Wasserburg a. Inn (Hg.), Wasserburg am Inn. Altstadtsanierung, 1979 [Stadtsanierungsbroschüre]./Stadt Wasserburg a. Inn, Regierung von Oberbayern (Hg.), Wasserburg am Inn. Stadtsanierung, Bilanz nach 20 Jahren, 1994 [Stadtsanierungsbroschüre].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkehrssituation 1970er.jpg|200px|thumb|right|Verkehrschaos und unsanierter Altstadtzustand 1970er Jahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Badria 1979.jpg|200px|thumb|right|Badria Luftbild 1979]]&lt;br /&gt;
           &lt;br /&gt;
Dr. Geiger stärkte Wasserburg als Schul-, Bildungs- und Kulturstadt (u.a. Einrichtung der Musikschule, Begründung der Rathauskonzerte und der Wasserburger Volksmusiktage, Bibliotheksausbau, Heimathausausbau, Bau von Theater und Stadtarchiv) und setzte gemeinsam mit Partnern wichtige und für die Stadt essentielle Infrastrukturprojekte um oder erwirkte deren Umsetzungen durch den Staat (u.a. Hochwasserfreilegung, Umgehung Wasserburg B304, Modernisierung der Wasserversorgung, Neuordnung der Abfallentsorgung, Einrichtung des Stadtbusses, Kläranlagenbau, Erhalt der Bahnstrecke Wasserburg/Bahnhof-Ebersberg). Ebenso begleitete Dr. Geiger (gegen politische Widerstände) die Ansiedlung neuer Gewerbe- und Handelsbetriebe (z.B. Singer Großmarkt, Fairchild, Wacker, Gewerbegebiet Staudham) und betrachtete diese als Magneten mit positiver Wirkung auch für die Altstadtgewerbe, was spätere Erhebungen auch bestätigen konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1)./(wie Anmerkung 3)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Martin Geiger setzte sich nach der Landkreisauflösung ebenso erfolgreich für den Erhalt der Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg ein, welche in der Folge als eines der ertragsstärksten Institute in ganz Bayern wirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkungen 3 und 5)./Zeitzeugeninterview des Heimatvereins Wasserburg (Historischer Verein) e.V. mit Dr. Martin Geiger im Jahr 2014, Interview und Transkription: Peter Rink (bisher unveröffentlicht).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dr. Geiger hatte neben dem Amt als Bürgermeister seit 1972 bald zahlreiche lokale, regionale und überregionale kommunale Funktionen, öffentliche Ämter und Mitgliedschaften auszuüben und wahrzunehmen, die er mit großem Engagement, teilweise über seine Amtszeit als Bürgermeister hinaus, ausfüllte. In den überlokalen Gremien arbeitete Dr. Geiger an vielen Aufgabenstellungen, publizierte, hielt Vorträge, wirkte an Sachentscheidungen mit. Aktiv brachte er sich in der Gremienarbeit u.a. bei folgenden Themen ein: Mitarbeit in Fragen der Erstellung der Landesdenkmallisten und des Entschädigungsfonds nach dem Bayerischen Denkmalschutzgesetz, Lehraufträge an der Bayerischen Beamtenfachhochschule vornehmlich zu Themen der Organisation einer Stadtverwaltung sowie zu Grundlagen der Kommunalverfassung, Mitarbeit im Regionalen Planungsverband Südostoberbayern, Mitarbeit im Rahmen der Gründung der Kabelgesellschaft Südostoberbayern, später Medienbetriebsgesellschaft Südostoberbayern, Einsatz gegen die Bahnstreckenstilllegungen Mühldorf - Wasserburg und Ebersberg - Wasserburg, Vortragstätigkeit zu Themen nachhaltiger Stadtentwicklung u.ä., Mitarbeit in Fragen der Zukunft der kommunalen Energieversorgung als Vorstandsmitglied des Verbands Kommunaler Unternehmen e.V., Mitarbeit im Landesausschuss des Bayerischen Gemeindetags zu Fragen des Gemeindewesens, Vorsitz der Kreisgruppe Rosenheim des Bayerischen Gemeindetags, Mitarbeit im Fachausschuss für Europafragen des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Mitarbeit an der Regionalplanung für die Region Südostbayern (Region 18). Auf seine Initiative hin wurde mit den umliegenden Gemeinden schon kurz nach Beginn seiner Amtszeit eine Arbeitsgemeinschaft für die Entwicklungsplanung des Raumes Wasserburg a. Inn gebildet (gemeinsamer Flächennutzungsplan). Bereits seit seiner Wahl zum Bürgermeister übernahm Dr. Geiger die Leitung der sogenannten Behördenleitertreffen, die vor der Landkreisauflösung vom Landrat des Landkreises Wasserburg initiiert worden waren. Hierbei trafen sich einmal im Monat die wichtigsten Entscheidungsträger des Landkreises wie z.B. Schuldirektoren, Bankvorstände und führende Beamte der kreisangehörigen Gemeinden des Landkreises Wasserburg. Nach der Landkreisreform wurden die Treffen im Sinne der Weiterentwicklung des Raumes Wasserburg a. Inn beibehalten. Weiterhin lag Dr. Geiger daran, Bürger, auch über Kommunalwahlen hinaus, an Entscheidungsprozessen zu beteiligen, weshalb er ab 1975 Bürgerversammlungen einführte.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele in die Amtszeit Geigers fallende kommunale Maßnahmen dienten dem Erhalt und dem Ausbau der zentralen Funktion der früheren Kreisstadt Wasserburg a. Inn sowie der Verbesserung der Infrastruktur: In den Jahren nach 1972 entwickelte Dr. Geiger zunächst den Plan, Fördermöglichkeiten und eine Entschädigung aus der Landkreisauflöung (3 Millionen DM) zu bündeln. Er ging seine Projekte systematisch an und forderte in diesem Zusammenhang auch seine Verwaltungsmitarbeiter. Im Rahmen des anstehenden Schwimmbadbaus wurde beispielsweise zunächst begonnen, belastbares Zahlenmaterial zu sammeln, aus dem der tatsächliche Bedarf an einer solchen Einrichtung hervorging. Allein die schulische Nachfrage an Lehrschwimmbecken zeigte auf, dass ein Schwimmbadbau groß genug sein musste, diesen auch zu decken. In Aussicht gestellte Förderungen von bis zu 70% konnte man jedoch nur durch Bündelung und gemeinsame Errichtung von Schwimmbad, Sport- und Mehrzweckhalle sowie weiteren Nutzungen erreichen. Die Staatszuschüsse an den Gesamtkosten des Bade-, Sport- und Freizeitzentrums Wasserburg a. Inn von 16.370.390 DM betrugen schließlich 7.349.000 DM, also 44,89%.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Wasserburg a. Inn (Hg.), 10 Jahre BADRIA. Bade-, Sport- und Freizeitzentrum Wasserburg a. Inn, 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk am 19.4.1978 – der Sprecher lobte etwas spitz, dass die Stadt Wasserburg nun über das schönste Bad in ganz Oberbayern verfüge – rechtfertigte Dr. Geiger die Maßnahme nüchtern mit einer Bedarfserklärung. In erster Linie diene das Bad den umliegenden Schulen, die zuvor keine Lehrschwimmbecken gehabt hätten, zudem steigere man den Wohn- und Freizeitwert für die Bürger gemäß einer zeitgemäßen, vor allem aber auch begründeten Nachfrage. Nicht zuletzt wolle Wasserburg nach Wegfall des Kreissitzes Mittelzentrum bleiben, und da brauche es ein Bad, welches Benutzer aus der gesamten Region anziehe und somit wichtig für den gesamten Fremdenverkehr hier sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Radiointerview des Bayerischen Rundfunks vom 19.4.1978, Dr. Geiger und Staatssekretär Franz Neubauer werden von dem Moderator der Radiosendung &amp;quot;Zeitlupe&amp;quot; des bayerischen Rundfunks interviewt. Unter anderem nimmt Dr. Geiger Stellung zur Finanzierung und zum Bau des Freizeit- und Badezentrums in Wasserburg am Inn, StadtA Wasserburg, VIT-007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die ersten turbulenten Jahre seiner Amtszeit erinnerte sich Dr. Geiger rückblickend, bspw. 2007, anlässlich einer Ehrung zu seinem 70. Geburtstag: Im Vergleich zu diesen ersten Jahren seiner Amtszeit sei er inzwischen fast ruhig und ausgeglichen. Dass sich die Kämpfe dieser Zeit gelohnt hätten, freue ihn immer noch.&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik des StadtA Wasserburg (=Datenbankbasierte Auswertung von u.a. Zeitungsartikeln der Wasserburger Zeitung).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso als komplexes Ganzes betrachtete Geiger die Verkehrsentwicklung mit ihren unmittelbaren Auswirkungen auf das Stadtgefüge. Zunächst galt es, die Weichen zu stellen, um bis zu 18.000 Fahrzeuge pro Tag durch eine neue Umgehung aus der Verkehrsführung durch die Altstadt zu bringen. Dies war für Dr. Geiger unmittelbar mit Themen der Stadtsanierung und der Stadtplanung für Zeiten nach der Fertigstellung der Umgehungsstraße (1987) verbunden.&lt;br /&gt;
Auch bei diesen Aufgaben setzte Geiger auf Partner und Förderer sowie ganzheitliche Entscheidungen im Stadtrat: Wasserburg war unter den ersten drei Städtebauförderprogrammen Oberbayerns und wurde u.a. als Bundebaugebiet ausgewiesen. Neuen Herausforderungen, bspw. der Befürchtung, dass der Binnenverkehr Wasserburgs auch nach dem Umgehungstraßenbau mit Ausnahme des Schwerlastverkehrs nicht maßgeblich gesenkt werden könnte, wollte er sich vorausschauend und rasch stellen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtsanierungsbroschüre 1979.jpg|200px|thumb|right|[http://www.wasserburg.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Wasserburg/Stadt_Buerger/Stadtverwaltung/Bau_und_Umweltamt/sanierungsbroschuere_alt_kurz.pdf Stadtsanierungsbroschüre 1979]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtsanierungsbroschüre 1993.jpg|200px|thumb|right|[http://www.wasserburg.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Wasserburg/Stadt_Buerger/Stadtverwaltung/Bau_und_Umweltamt/sanierungsbroschuere_alt_kurz.pdf Stadtsanierungsbroschüre 1993]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 sagte Geiger daher in einem Interview gegenüber dem Bayerischen Rundfunk:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Der Durchgangsverkehr belastet die Wohnsituation der Bürger, Sanierungen und Restaurierungen sind davon abhängig, dass die Umgehung kommt. Notgedrungen will und muss die Stadt 1983 das stark beanspruchte und marode Brucktor sanieren, besser wäre es jedoch, die Umgehung wäre schon da. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Emissionswerte verursacht durch den Verkehr seien in der Altstadt gemessen worden, so Geiger, und sie seien vergleichbar mit den denkbar schlechten Ergebnissen von Messungen in Städten des Ruhrgebiets. An Ministerialrat Lenz von der Obersten Baubehörde gerichtet, argumentierte der Bürgermeister für eine rasche Realisierung der Umgehung Wasserburgs. Man solle die Brücke während der Planfeststellung bereits zur Baureife planen, um Zeit zu gewinnen und die Umgehung der B304 so rasch wie möglich fertig zu stellen. Dies sei überlebenswichtig für die Stadt Wasserburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Radiointerview des Bayerischen Rundfunks vom 18.10.1982, Eine Radiosendung zum Thema &amp;quot;Wohnen in Wasserburg am Inn&amp;quot;, StadtA Wasserburg, VIT-045.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988, so Geiger im Rückblick in einem Interview des Jahres 2014 bescheiden, zeigten sich erste Erfolge der Attraktivitätssteigerungen der Stadt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Zur 850-Jahr-Feier konnte man sehen, dass man in der Stadt vielleicht sogar wieder gut wohnen kann, der Verkehr ist geringer geworden, es waren die ersten Fußgängerbereiche da, die Nachfrage nach diesen Wohnungen ist plötzlich gestiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugeninterview (wie Anmerkung 7).&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur auf das Jahr 1985 beschränkt, vielmehr als ein Ereignis zur Erklärung des Sachverhalts stellvertretend herausgegriffen, setzte sich Dr. Geiger gegen erhebliche Widerstände für den Rampenbau – ein wichtiges Verkehrsentlastungsprojekt der Altstadt – ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Um die historische Altstadt mit ihren gewachsenen Verflechtungen und die Attraktivität der Stadt zu erhalten, muss die Rampe gebaut werden, da die im Bau befindliche Umgehung allein nicht genügend Verkehrsentlastung bringt. Im Inneren der Stadt muss der Verkehr daher geordnet werden und durch die Rampe flüssig aus der und in die Stadt geführt werden, &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so Geiger in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk sechs Jahre vor Einweihung des Bauwerks. Dabei vertrat Dr. Geiger damals vorausschauend die Überzeugung, dass nach dem Umgehungsstraßenbau immer noch eine Verkehrsbelastung von über 10.000 Autos pro Tag für die Stadt anzunehmen sei, was die Verkehrsentlastungsstraße und -brücke unentbehrlich mache.&amp;lt;ref&amp;gt;Radiointerview des Bayerischen Rundfunks vom 4.11.1985, Wasserburger Rampenbau, Diskussion über die Vor- und Nachteile zum Bau der Wasserburger Rampe, StadtA Wasserburg a. Inn, VIT-045.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Annahme dieser Verkehrsflüsse behielt er Recht und setzte die Rampe als neue westliche Stadtzufahrt schließlich durch. Die Einweihung der Rampe erfolgte 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rampenbau 1989.jpg|200px|thumb|right|Rampenbau 1989]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Geiger war kein Anhänger schnelllebiger oder allzu euphorisch angekündigter Ideen. Mit Augenmaß und Tiefenschärfe analysierte er, entwickelte daraus Handlungsmöglichkeiten und verfolgte deren Umsetzung nachhaltig. Konsequent war er , wenn er von Überlegungen nicht überzeugt war. Hierzu zählten u.a. die Privatisierungsstrategien öffentlicher Dienstleistungen. In solchem oder ähnlichem Zusammenhang konnte man eines der Lieblingssprichwörter Geigers hören. Aus Sorge, dass ‚dies ausgehe, wie das Hornberger Schießen‘ bezog er Stellung und lehnte bspw. die Privatisierung von gemeindlichen Aufgaben der Daseinsfürsorge, die vor allem in den 1990er Jahren als Allheilmittel angepriesen worden waren, ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugeninterview (wie Anmerkung 7).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kulturelles Engagement&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister Dr. Martin Geiger sah die Kultur als wichtigen Standort- und Attraktivitätsfaktor für die Stadt. So richtete er die jährlichen &#039;Wasserburger Volksmusiktage&#039; (seit 1972) und die &#039;Wasserburger Rathauskonzerte&#039; (seit 1973) ein. Er gründete eine Musikschule (1974), baute das Heimathaus während der 1980er Jahre aus und richtete eine moderne Stadtbibliothek ein. Nicht zuletzt eröffnete er 2001 das &#039;Kulturforum&#039; und gab damit dem Theater eine attraktive Bleibe. In der bildenden Kunst kümmerte er sich um Beschaffungen von Kunstwerken für die Stadt und setzte sich für den Skulpturenweg und das Imaginäre Museum ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 bekam er von Bayerns Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst Dr. Thomas Goppel den Bayerischen Janus 2005 für Verdienste um das Archivwesen verliehen. Zuvor hatte Geiger als letzte Amtshandlung im April 2002 das neue Stadtarchiv an der Kellerstraße eingeweiht. Dr. Geiger nahm den Preis gerne entgegen, &#039;&#039;stellvertretend für alle Kommunen, die sich im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten bemühen, das Archivwesen zu pflegen&#039;&#039;. Er erinnerte aber auch daran, dass die Bereiche, die sich mit der Pflege der Geschichte befassen, auch unabhängig vom Finanziellen oft stiefmütterlich behandelt würden und verwies auf die Bedeutung lokaler, nationaler und europäischer Geschichte im weltweiten Konzert: &#039;&#039;Wir sollten endlich zur Kenntnis nehmen, dass wir im globalen Dorf nicht nur im ökonomischen Wettbewerb stehen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 11).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Parteipolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Geiger engagierte sich über seine örtliche überparteiliche Gruppierung des &#039;Wasserburger Blocks&#039; auch in der Kreis- und Landespolitik. Nachdem der &#039;Wasserburger Block&#039; den Freien Wählern/ÜWG beigetreten war, beteiligte er sich auch an der Landespolitik der Freien Wähler, schrieb u.a. Leserbriefe und Kommentare zu parteipolitischen Themen. Zur Gründung des Wasserburger Blocks äußerte sich Geiger selbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;1972 verlor unsere ehemalige Kreisstadt ihre Verwaltungszentralität und damit Arbeitsplätze und Attraktivität. Eine im alten Kreisgebiet sehr aktive Bürgerschaft war bemüht, das Unheil noch abzuwenden, doch wie es sich zeigte, war die Zerschlagung beschlossene Sache und der blühende Altlandkreis wurde vier anliegenden Landkreisen stückweise zugeschlagen, &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Gedanke, die Kommunalpolitik selbst in die Hand zu nehmen, unabhängig von etablierten Parteien und Fraktionszwang sei gefasst gewesen, in die Tat umgesetzt, und habe immer mehr Verbreitung gefunden. Die &#039;Wasserburger Union&#039; vereinigte sich mit dem &#039;Parteilosen Wählerblock&#039; zum &#039;Wasserburger Block&#039;, und bereits im Februar 1972 fand die erste Nominierungsversammlung für die anstehende Kommunalwahl statt. &#039;&#039;Von nun an arbeiteten Stadträte des Blocks an den Geschicken der Stadt und als Kreisräte mit&#039;&#039;, so Geiger, der anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Gruppe auch darauf hinwies, dass ihm als Stadtoberhaupt das gute Einvernehmen mit den Nachbargemeinden wichtig gewesen sei. Nur dadurch sei es möglich gewesen, zukunftsweisende Projekte in die Tat umzusetzen. Dr. Geiger war entschiedener Gegner der Parteigründung Freie Wähler auf Landesebene und galt als Verfechter kommunaler Sachpolitik.&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 11).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lehrtätigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Geiger unterrichtete an der Bayerischen Verwaltungsfachhochschule in Hof und in den Abteilungen der Sozialverwaltung in Wasserburg sowie an der Landwirtschaftsschule Wasserburg. Seine Fächer waren staatstheoretischer und juristischer Natur. Darüber hinaus hielt er (auch überlokal) Vorträge zu u.a. juristischen, kommunalpolitischen, denkmalpflegerischen und historischen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehrenamtliches Engagement&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Geiger war in vielen Vereinen Mitglied und in Vorstandschaften (teils qua Amt) engagiert. Besonders und weit über seine Amtszeit hinaus engagierte sich der passionierte Historiker im Heimatverein Wasserburg. Nach dem Tod von Josef Bauer übernahm Geiger - zuvor war er als 1. Bürgermeister geborenes Mitglied der Vorstandschaft gewesen - im Jahr 1990 den Vorsitz. Während Geiger viele Ämter 2002 auslaufen ließ, behielt er den Vorsitz im Heimatverein bis Dezember 2013 und führte den Verein somit über 23 Jahre lang bis in sein 100. Gründungsjahr. Martin Geiger beteiligte sich seit 1980 aktiv an der Erforschung der Stadtgeschichte, veröffentlichte in diesem Jahr einen geschichtlichen Abriss der Stadt Wasserburg und begründete damit gleichfalls die für viele Jahre nicht erschienene Zeitschrift der Heimat am Inn wieder, deren Reihe bis heute regelmäßig fortgeführt wird. Weitere Veröffentlichungen folgten, u.a. zur lokalen Eisenbahngeschichte und zu den historischen Ämtern der Stadt. Noch bis zu seinem tragischen Unfalltod arbeitete Geiger historisch, zuletzt an der Erforschung der Reformationsgeschichte, die nicht mehr beendet werden konnte. Ebenso über die Bürgermeisteramtszeit hinaus engagierte sich Geiger in der ev. Kirchengemeinde Wasserburg und in der Landessynode der ev. Kirche Bayerns.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Dr. Martin Geiger 2002 aus dem Amt schied, blickten u.a. Weggefährte und 3. Bürgermeister Dr. Ludwig Scheidacher sowie der Präsident des Bayerischen Gemeindetags Heribert Thallmair und Landrat Dr. Max Gimple auf die Arbeit Geigers zurück. Diese Würdigungen würden von sämtlichen Stadtratsfraktionen geteilt, hieß es in der Berichterstattung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Stadtrat Scheidacher erinnerte an die Zeit vor 30 Jahren, als Geiger sein Amt als Bürgermeister in einer Stadt angetreten habe, die durch die politischen Ereignisse [Landkreisauflösung] schwer angeschlagen war. Deutlich weniger Einwohner. Verlust von Arbeitsplätzen in der öffentlichen Verwaltung, die Sorge um den Erhalt der wirtschaftlichen und schulischen Zentralität seien scheinbar kaum zu lösende Probleme gewesen. Die Stadt nutzte die ihr gebotene Hilfe zur Selbsthilfe auch zu eigener erfolgreichen Kommunalpolitik. Dabei sei der entscheidende Initiator und Ideenlieferant in einer erfolgreichen 30-jährigen Ära Dr. Geiger gewesen. Drei Jahrzehnte habe er den Bürgermeister begleitet und er konnte bestätigen, dass ‚sich ihre Einschätzung von Aufgabenstellungen und Lösungsmöglichkeiten eigentlich immer bestätigt haben‘. Als einen der profiliertesten Bürgermeister in Bayern, noch dazu am längsten im Amt bezeichnete der Präsident des Bayerischen Gemeindetags Heribert Thallmair ‚den Martin‘. Das Bürgermeisteramt sei wertvoll und vielseitig, weil es dazu diene. Werte zu wahren und zu vermehren, unmittelbar am Bürger. Und wegen seiner Gestaltungsmöglichkeiten sei es auch schön. ‚Du kannst dich freuen über ein glücklich zu Ende gebrachtes kommunales Lebenswerk‘, sagte Thallmair, der auch im Namen vieler Städte und Gemeinden Geiger für dessen Verantwortung weit über seine Stadt hinaus im Gemeindetag dankte. ‚Wasserburg ist glanzvoller als je zuvor‘, meinte Landrat Dr. Max Gimple, der ebenfalls an die Anfänge der Amtszeit Geigers blickte, als die Stadt halb verfallen, zum Großteil ungenutzt und unbewohnt war‘. Geiger, parteilos und doch ein politischer Kopf, verliebt ins Detail, aber auch Visionär, ein Historiker in der Gegenwart verankert, habe die Stadt zu dem gemacht, was sie heute ist ‚sie ist ein Produkt ihrer Arbeit‘. Getan habe Geiger mit seiner Kompetenz und Integrität auch etwas ganz anderes, nämlich für ein hohes Niveau in der Kommunalpolitik gesorgt. &#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 11).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten zur Amtszeit&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1)./Hier Überprüfung, Verifizierung und Fortschreibung anhand Chronik des Stadtarchivs (wie Anmerkung 11). &amp;lt;/ref&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wahlergebnisse der Wasserburger Bürgermeisterwahlen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Geiger 1983.jpg|miniatur|Martin Geiger 1983]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Datum !! Stimmenanteil Dr. Martin Geigers&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11.6.1972 || 55,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 05.3.1978 || 77,4 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.3.1984 || 86,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.3.1990 || 74,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10.3.1996 || 53,89 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Öffentliche Ämter, Kommunale Funktionen und Mitgliedschaften in Verbänden, Vereinen und Organisationen&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&lt;br /&gt;
In der Regel endeten die Ämter Dr. Geigers mit dessen Ausscheiden aus dem Amt des 1. Bürgermeisters 2002 bzw. zeitnah mit Auslaufen der Wahlperioden danach. Abweichungen bzw. die Fortführung der Ämter über die Amtszeit als Bürgermeister hinaus sind in Klammern angeführt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.07.1972 Mitglied des Kreistages und des Kreisausschusses&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von 1972 bis 1996 Vorsitzender des Kreisverbands der Freien und Überparteilichen Wählergemeinschaften im Landkreis Rosenheim e. V. (Fraktionssprecher/Fraktionsvorsitzender  der ÜWG/Freie Wähler)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.05.1996 weiterer (3.) Stellvertreter des Landrates&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.07.1972 (im dreijährigen Turnus mit Herrn Landrat) Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kreis- und  Stadtsparkasse Wasserburg a. Inn und Vorsitzender der Verbandsversammlung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 24.07.1990 Mitglied als Gewährträgervertreter im Vorstand des Sparkassen-Bezirksverbandes Oberbayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.07.1972 Mitglied des Regionalen Planungsausschusses des Planungsverband Südostoberbayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.07.1972 Vorsitzender im Rechnungsprüfungsausschuss des Planungsverband Südostoberbayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.12.1973 (bis 2011) Mitglied des Aufsichtsrates der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft eG Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 22.12.1976 (bis 2011) Aufsichtsratsvorsitzender der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft eG Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Oktober 1986 bis April 1996 Stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Rosenheim des Bayerischen Gemeindetages&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.05.1996 Vorsitzender des Kreisverbandes Rosenheim des Bayerischen Gemeindetages&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 29.06.1994 Vorsitzender des Bezirksverbandes Oberbayern des Bayerischen Gemeindetages&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 29.06.1994 Mitglied des Präsidiums und des Landesausschusses des Bayerischen Gemeindetags&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit August 1994 Ordentliches Mitglied im Hauptausschuss des Deutschen Städte- und Gemeindebundes&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 17.08.1994 Ordentliches Mitglied des Vorstands des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 20.06.1996 Vorstandsmitglied des Verbandes Kommunaler Unternehmen e. V. Landesgruppe Bayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit Oktober 1996 Vorsitzender (Präsident) des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 15.11.1996 Vertreter im Ausschuss zur Verteilung der Beihilfen im Regierungsbezirk Oberbayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit Gründung (1974) Mitglied im Kuratorium der Bayerischen Beamtenfachhochschule (als Vertreter des Bayerischen Gemeindetags)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 06.10.1992 (bis 01.10.2004) Mitglied Bayerischer Landesdenkmalrat&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.05.1990 Vertreter des Bereiches &amp;quot;Kreisangehöriger Städte&amp;quot; beim Bayerischen Städtetag &amp;quot;Entschädigungsfonds nach dem Denkmalschutzgesetz&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 02.10.1990 Vorsitzender des Bibliotheksverbands Oberbayern e. V.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 17.01.1996 Mitglied des Aufsichtsrates der Bayerischen Eisenbahngesellschaft&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-vom 25.11.1972 bis 03.1993 stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Roten Kreuzes Kreisverband Rosenheim&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-November 1970 bis 1994 und seit 2000 Mitglied des Kirchenvorstandes des Evangelisch-Lutherischen Pfarramts Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-November 1970 bis 1994 und seit 2000 Mitglied der Dekanatssynode des evangelischen Dekanats Rosenheim&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit November 2001 Mitglied der Landessynode der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von 1972 bis Oktober 2000 Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins Wasserburg a. Inn e. V.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 1972 Vorsitzender des Fremdenverkehrsverbands Wasserburger Land e. V.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-vom 10.11.1972 bis 11.02.1985 Vorsitzender des Hallenbadvereins Wasserburg a. Inn e. V.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 23.01.1974 Vorstand der Jagdgenossenschaft Wasserburg a. Inn im Landkreis Rosenheim&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 28.05.1990 (bis 2013) 1. Vorsitzender des Heimatvereins für Wasserburg und Umgebung (Historischer Verein) e. V. Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehrungen (Auswahl)&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.01.1988 Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 Kommunale Verdienstmedaille in Bronze des Landratsamtes Rosenheim&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni 2003 Kommunale Verdienstmedaille in Silber des Landratsamtes Rosenheim (Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung in Silber)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 2002 Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Stadt Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02.12.2004 Bayerische Verfassungsmedaille in Silber (Medaille für besondere Verdienste um die Verfassung des Freistaates Bayern)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.06.2005 Verleihung des Bayerischen Janus 2005 durch den Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst (Ehrung für besondere Verdienste um das Archivwesen in Bayern)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Offizielle Würdigung der Stadt Wasserburg&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Herr Dr. Geiger setzte sich unermüdlich mit Sachverstand, Begeisterung und Tatkraft für die Belange der Stadt ein. Besonders hervorzuheben sind seine unparteiische und uneigennützige Amtsführung. Mit persönlichem Einsatz, Mut und Engagement verstand es das Stadtoberhaupt auch, sogenannte unpopuläre Entscheidungen zu vertreten. Er hat viel zur reibungslosen Integration der 1978 im Zuge der Gebietsreform eingemeindeten Gemeinde Attel beigetragen. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Ehrungen/Ehrenmitgliedschaften (Auswahl)&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 11).&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mai 2002 Ehrung der Freiwilligen Feuerwehr Wasserburg; Träger des goldenen Ehrenabzeichens der Stadt Wasserburg a. Inn und Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wasserburg&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-August 2005 Ehrenmitglied der VHS Wasserburg&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-März/April 2007 Verleihung des Titels „Altbürgermeister“ und Würdigung der Verdienste durch die Stadt Wasserburg a. Inn anlässlich des 70. Geburtstages&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Juni 2011 Ehrenmedaille mit Urkunde der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Wasserburg (GWG) für 34 Jahre Aufsichtsratsvorsitz&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-September 2013 Ehrennadel des Verbands bayerischer Geschichtsvereine&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dezember 2013 Ehrenmedaille des Heimatvereins Wasserburg a. Inn und Ernennung zum Ehrenvorsitzenden&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auflistung von gemeindlichen Projekten und Aufgaben der Amtszeit des 1. Bürgermeisters Dr. Martin Geiger&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochbau:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neubau des Bade-, Sport- und Freizeitzentrums BADRIA 1978&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Bürgerheim (Eröffnung des Imaginären Museum) 1979&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau des ehemaligen Zeughauses - Feuerwehrgerätehaus 1980&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Danninger Stallgebäude 1981&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Renovierung Bürgerheim, Bruckgasse 2 1983&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung des historischen Rathauses 1985&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung und Erweiterung der ehemaligen Kaserne 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung des ehemaligen Schülerheims 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Generalinstandsetzung Grundschule [[Am Gries]] 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neubau des Parkhauses I an der Überfuhrstraße (westliche Stadtzufahrt) 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau des Heimathauses 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung der städtischen Reihenhäuser; Vollwärmeschutz, Dächer und Fenster seit 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung Kapelle Umgehungsstraße 1990&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Errichtung einer Fahrzeug- und Streuguthalle im Bauhof 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung des ehemaligen Gasthauses „Zum Löwen“ 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Rottmoser Keller 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neubau einer Überdachung in der Hofstatt 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Danninger-Anwesen und Palmano-Anlage 1989 - 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Saunaerweiterung im Bade-, Sport- und Freizeitzentrum BADRIA 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung Feuerwehrgerätehaus Reitmehring 1994&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung eines Parkhauses an der Kellerstraße 1995&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung des ehemaligen Eichamtes und Schaffung eines Integrationshortes 1995&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau und Erweiterung der Grundschule Am Gries 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung Jugendtreff im ehemaligen Institut 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung Heimathaus – Umbau Speicher Herrenhaus 1997&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung einer Stadt- und Gymnasialbücherei 1998&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-BADRIA – Erneuerung Energiezentrale 1998&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung der Hauptschule am Klosterweg 1999&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung eines Kindergartens an der Oberen Innstraße 2000&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kläranlage – Errichtung eines Trübwasserspeichers 2000&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Generalinstandsetzung der Grund- und Teilhauptschule Reitmehring BA 1- 3 2000 – 2002&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Grundschule Am Gries – Verbesserung des Brandschutzes und Errichtung eines zweiten Fluchtweges 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung einer Veranstaltungsstätte des Kulturforums 2001 (Theater Belacqua)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung einer Wohnanlage für Ältere im Stadlergarten 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung des Kindergartens in der Nördlichen Burgau 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-BADRIA – Erneuerung der Tribünenanlage 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-BADRIA – Erneuerung der Laufbahn 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung des Parkhauses an der Kellerstraße 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung des Stadtarchivs in den Parkhausvorbauten 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Restaurierung Raumschale Spitalkirche 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kläranlage – Errichtung einer Klärschlammlagerhalle 2002&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straßenbau:&lt;br /&gt;
-Gestaltung Kirchhofplatz 1980&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umgestaltung Heisererplatz 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Verkehrsberuhigung Altstadt: a) Salzsenderzeile 1992, b) Postgasse und Teilbereich Bäckerzeile 1992, c) Rathausvorplatz 1994&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Eröffnung der Umgehungsstraße (nördliche Umfahrung im Zuge einer Verlegung der Bundesstraße 304) 1989&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Verbindungsstraße Dirneck - Bachmehring 1989&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Inbetriebnahme einer Verbindungsrampe als neue westliche Stadtzufahrt 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Verkehrsführung Rosenheimer-, Salzburger Straße und Gimplberg 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neugestaltung der Ledererzeile durch Verbreiterung, 1.-3. BA 1996 – 2000&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Einbau von mehreren Fahrbahnteilern im Stadtgebiet 1996 – 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau der Kellerstraße/Rosenheimer-/Salzburger Straße 1997&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kreisverkehr Burgau Nord 1998&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neugestaltung des Platzes hinter der Frauenkirche 2000&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung eines Kinderspielplatzes am Landschaftsweg 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geh- und Radwegverbreiterung Gabersee 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Kellerbergweg, 1. BA 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Ausbau der Ponschabau- und Innwerkstraße 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neugestaltung der Kellerstraße mit naturnaher Gestaltung des Innufers 2001/2002&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abwasserbeseitigung und Wasserbau:&lt;br /&gt;
-RÜB II (Kellerstraße) 1981&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-ROB 203 (Wuhr) 1981&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Düker Innbrücke 1985&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Düker Schöpfwerk 1985&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Altstadtringsammler 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zufahrtsstraße zur Kläranlage 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schöpfwerksumbau 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-RÜB IV (Schöpfwerk) 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zuleitungskanal Schöpfwerk 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kläranlage 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Stollen 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Druckleitung ab Auslauf Düker Blaufeld 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kanal Schmidzeile 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Hochwasserfreilegung Rosenheimer Straße 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau Schöpfwerk II 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung Pumpwerk Seestraße in Reitmehring 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-RÜB 2091 (Hauptschule) 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-RÜB 2233 (Unterauerweg) 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Übergabepumpwerk Edling 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Regenklärbecken Staudhamer See (in Planung)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neubau Brücke über den Wuhrbach 1990&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erneuerung des Wuhrbachabsturzes 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Rekultivierung der Bauschuttdeponie Am Herder 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kanal Rosenheimer-, Salzburger Straße und Gimplberg 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Hochwasserfreilegung (Wasserwirtschaftsamt) BA I 1986 und BA II 1990 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Freigabe der Hochwasserfreilegung am 22.09.1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Diese konnte am 22. September 1986 übergeben werden und passt sich in vorbildlicher Weise den topographischen, städtebaulichen und historischen Gegebenheiten an. Der Fluss wurde nicht durch Mauerbauten ausgegrenzt, sondern bleibt in die Stadtlandschaft einbezogen. Es entstand ein nahezu geschlossener Grüngürtel in parkähnlicher Anlage mit einer Länge von rund zwei Kilometern, in deren Verlauf der Arbeitskreis 68, Künstlergemeinschaft Wasserburg a. Inn einen Skulpturenweg als Freilichtmuseum unterhält. &#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Hochwasserschutz Wasserburg wird wie im amtlichen Lebenslauf Geigers auch vom Fraunhofer Institut als Positivbeispiel besprochen: Heiko Lieske/Erika Schmidt/Thomas Will, Hochwasserschutz und Denkmalpflege. Fallbeispiele und Empfehlungen für die Praxis, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bebauungspläne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 5 „Köbingerbergstraße“ (Änderung Hallgrafenstraße) 1989&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 6 „Herder“ 1976&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 8 „Südliche Burgau“ 1971&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 9 „Tegernau“ 1974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 10 „Salzburger Straße“ 1975&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 11 „Sportzentrum“ 1973&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Attel - Reitmehring Nord 1982&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 14 „Landschaftsweg“ 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 15 „Nördliche Burgau“ 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 16 „Knoppermühlweg“ 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 17 „Parkhaus“ 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 18 „Ehemaliges Krankenhaus (Berufsbildungszentrum) 1976&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 19 „An der Krankenhausstraße“ 1989&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 20 „Reitmehring - Waldweg - Seestraße“ 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Realschule 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 21 „Wohnpark Tegernau“ 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 25 „Neustraße“ 1995&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 27 „Staudham“ 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 28 „Parkhaus Kellerstraße“ 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 22 „Geyer-Garten“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 23 „Megglestraße“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 24 „Innwerksiedlung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 26 „Holzhofweg“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 29 „Greinbräu“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 30 „Rottmoos“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 31 „An der Stadtmauer“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplangebiet Megglestraße, BA 1 und 2 1998 – 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplangebiet Osterholzweg 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplangebiet Innwerksiedlung 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bibliografie/Veröffentlichungen von Dr. Martin Geiger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die Auflistung als alphabetischer Titelkatalog gibt die im Stadtarchiv Wasserburg a. Inn nachgewiesenen Veröffentlichungen in der dort verzeichneten Form wieder und nennt die dortige Bibliothekssignatur)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-750 Jahre Wasserburger Rathaus, Eine kleine Ausstellung zur Baugeschichte - Funktionen und Nutzungen des Rathauses im Wandel der Zeit; Virtueller Katalog der&lt;br /&gt;
Ausstellung, Verf.: Haupt, Matthias; Geiger, Martin; Steffan, Ferdinand, Hrsg.: Stadtarchiv Wasserburg, Reihe: Baugeschichtsforschungen des Stadtarchivs Wasserburg,&lt;br /&gt;
2005, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB334).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-850 Jahre Stadt Wasserburg am Inn, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Bayerischer Bürgermeister; Kommune im Gespräch, 1988, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB203).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Anordnungen zum Schutz gegen schädliche Einwirkungen, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Kratzer, Jakob; Mang, Johann; Maunz, Theodor; Panz, Wilhelm, Reihe: Bayerische Verwaltungsblätter, München, 1969,(Signatur: StadtA Wasserburg, BB236).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Arme Gemeinden? Arme Gemeinden!, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Bayerischer Gemeindetag, Heft: 3, 2009, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB492).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dampfroß ohne Feuer, Ein Eisenbahnbau in Oberbayern; Heimat am Inn 3, Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, Jahrbuch 1982,&lt;br /&gt;
Verf.: Geiger, Martin , Hrsg.: Heimatverein (Historischer Verein) e.V. Wasserburg, Reihe: Heimat am Inn, Wasserburg, 1982, (Signatur: StadtA Wasserburg, FZHAI21).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Das Verhältnis von Aufgabenzuständigkeit und Einnahmen muß stimmen, Übertragung der Aufgabe &amp;quot;ÖPNV&amp;quot; auf die Kommunen, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Bayerischer Gemeindetag, Reihe: Bayerischer Gemeindetag, München, 1993, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB239).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Denkmalpflege als Wirtschaftsfaktor aus Sicht der Gemeinden, Verf.: Geiger, Martin, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB176).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Denkmalpflege im Zeitalter der Globalisierung, Vortrag bei der Jahrestagung des Landesdenkmalrates am 14. Juli 2000 in Regensburg, Verf.: Geiger, Martin,&lt;br /&gt;
(Signatur: StadtA Wasserburg, BB180).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Denkmalpflege-eine Aufgabe der Kommunen, am Beispiel Wasserburg am Inn, Verf.: Geiger, Martin, 2001, (Signatur: StadtA Wasserburg,BB181).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Der Inn als Handels- und Verkehrsweg am Beispiel der Stadt Wasserburg a. Inn, Verf.: Geiger, Martin, 1998, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB185).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die De Facto Anerkennung neuer Staaten, Entstehung, Inhalt und Anwendung dieses völkerrechtlichen&lt;br /&gt;
Instituts unter besonderer Berücksichtigung der Staatenpraxis, Verf.: Geiger, Martin, Dissertation, München, 1965, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB209).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Eigenverantwortung des Bürgers in Kommune und Staat, Verf.: Geiger, Martin, 1992, (Signatur: BB183). Die kommunale Selbstverwaltung, Wunsch und Wirklichkeit, Verf.: Geiger, Martin, 1993, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB174).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Krokodile weinen - Anmerkungen zu einer längst überfälligen Reform, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Bayerischer Gemeindetag, Reihe: Bayerische Gemeindetags&lt;br /&gt;
Zeitung, München, 2003, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB224).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die schriftliche Mißbilligung nach der Neureglung des Bundesdisziplinarrechts, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Zeitschrift für Beamtenrecht, Köln, 1968, (Signatur: StadtA Wasserburg,BB238).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Stadt am Fluss, Verf.: Geiger, Martin, 1986, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB184).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Weichen sind gestellt, Zur Entwicklung des Raumes Wasserburg am Inn, Verf.: Fiedler, J.; Geiger, Martin, Hrsg.: Stadt Wasserburg a. Inn, 1990, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB16).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Zustellung mittels eingeschriebenen Briefes, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Kratzer, Jakob; Mang, Johann; Maunz, Theodor; Panz, Wilhelm, Reihe: Bayerische Verwaltungsblätter, München, 1970, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB237).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Durch Hochwasser zu neuer Aktualität: die Knoppermühle, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Wasserburger Nachrichten, Jg.: 38, 2005, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB347).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Einzelhandel und Kommunalpolitik, Verf.: Geiger, Martin, 2000, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB186).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kommunale Denkmalpflege - nostalgischer Luxus oder Teil der Lebenswirklichkeit , Vortrag Heimatpfleger-Arbeitstagung Memmingen 26. - 28.6.1998, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Reihe: Schönere Heimat, 1998, (Signatur: StadtA Wasserburg, Bav1099).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Leben im Dorf, Bestandsaufnahme/Entwicklung unserer Dörfer, Verf.: Geiger, Martin, 2000, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB179).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Nachhaltigkeit - (k)ein Prinzip politischen Handelns?, Verf.: Geiger, Martin, 1998, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB187).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Negative Vorzeichen für die Selbstverwaltung der Städte und Gemeinden, in Bayerische Bürgermeister, Kommune im Gespräch, August 1979, Verf.: Geiger, Martin,&lt;br /&gt;
Reihe: Bayerischer Bürgermeister; Kommune im Gespräch, München, 1979, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB232).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Solartechnik in der Praxis, in Bayerische Bürgermeister und Kommune im Gespräch, Oktober 1990, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Bayerischer Bürgermeister, München, 1990, (Signatur: StadtA Wasserburg,BB235).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Stadtgeschichte und Stadtplanung, als Elemente der Kommunalpolitik, Verf.: Geiger, Martin, 2001, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB175).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Städtebauförderung: Mehr als Zuschuss oder Plaunungshilfe, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Schönere Heimat (Reihe vollst. in Stadtbibliothek), (Signatur: StadtA Wasserburg, BB182).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Strategische Bedeutung und Zukunft der öffentlichen Leistungserbringung, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Institut für Sozial- und Wirtschaftwissenschaften, Linz, 2003, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB208).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Threulich und ohne Gefährde, Ämter und Eide im alten Wasserburg; Heimat am Inn 30/31, Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, Jahrbuch 2010/2011 des Heimatvereins (Historischer Verein) e. V. für Wasserburg am Inn und Umgebung, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Heimatverein (Historischer Verein) e.V. Wasserburg,&lt;br /&gt;
Reihe: Heimat am Inn, Jg.: 30, 2011, (Signatur: StadtA Wasserburg, FZHAI40.1).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Vom FOC zum Einkaufserlebnis, Ein revolutionärer Strukturwechsel, Verf.: Geiger, Martin, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB178).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg a. Inn, Ein geschichtlicher Abriss; Heimat am Inn 1, Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, Jahrbuch 1980 des Heimatvereins (Historischer Verein) e. V. für Wasserburg am Inn und Umgebung, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.:Heimatverein (Historischer Verein) e.V. Wasserburg, Reihe: Heimat am Inn, Wasserburg, 1980, (Signatur: StadtA Wasserburg, FZHAI19).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg am Inn, Verf.: Geiger, Martin; Braunsperger, Erich; Heck, Alex, Hof (Saale), 1978, (Signatur: StadtA Wasserburg,BB7).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg am Inn, Verf.: Geiger, Martin; Heck, Alex, Heidelberg, 1992, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB161).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg am Inn, Fotos von Eva und Florentine Steffan, Verf.: Geiger, Martin, Leipzig, 2005, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB380).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg am Inn, Informationsmaterial, Natur schützen, Abfall vermeiden, Wertstoffe sammeln, Rohstoffe sparen, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Stadt Wasserburg a. Inn, Wasserburg, 1997, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB20).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburgs kurze Zeit als Kneipp-Kurstadt, Verf.: Geiger, Martin, Wasserburg, 2010, (Signatur: StadtA Wasserburg, BBFO153).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wirtschaftliche Betätigung der Kommunen, in Bayerische Bürgermeister, Kommune im Gespräch, Oktober 1986, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Bayerischer Bürgermeister, München, 1986,(Signatur: StadtA Wasserburg, StadtA Wasserburg, BB234).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wirtschaftsförderung in mittleren und kleinen Gemeinden, in Bayerische Bürgermeister, Kommune im Gespräch, August 1983, Verf.: Geiger, Martin, Reihe:Bayerischer Bürgermeister; Kommune im Gespräch, München, 1983, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB233).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zur Geschichte des Heilbades St. Achatz, Archivrecherche von Dr. Martin Geiger, Verf.: Geiger, Martin, 2008, (Signatur: StadtA Wasserburg, BBFO117).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Dr._Martin_Geiger&amp;diff=580</id>
		<title>Dr. Martin Geiger</title>
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		<updated>2018-04-09T06:38:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Biografie Dr. Martin Geiger&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Biografie wurde nach dem Tod Dr. Martin Geigers vom Stadtarchiv für amtliche Zwecke zusammengestellt und als Lexikonbeitrag nochmals überarbeitet. Es handelt sich nicht um eine wissenschaftlich-kritische Darstellung der Amtszeit Geigers. Grundlage der Bearbeitung waren u.a. der von der Stadtverwaltung Wasserburg erstellte amtliche Lebenslauf Dr. Martin Geigers, vgl. hierzu StadtA Wasserburg, ohne Signatur, Bestand III, Stadtverwaltung Wasserburg, amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger sowie Interviews und Gespräche mit Dr. Martin Geiger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebensdaten==&lt;br /&gt;
Dr. Martin Geiger * 10.4.1937 Ostdorf Balingen, † 28.9.2016 Aipl/Wendelstein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Geiger 2013.jpg|200px|thumb|right|Ehrenbürger und Altbürgermeister Dr. Martin Geiger 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lebenslauf==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schulausbildung, Studium, Familie, Wahl zum Bürgermeister&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geboren wurde Martin Geiger 1937 in Ostdorf im Kreis Balingen (Südwürttemberg). Seine Eltern waren die Landwirtseheleute Jakob und Maria Geiger. Nach dem Abitur studierte Geiger im Wintersemester 1956/57 zunächst Geschichte, Geografie und Französisch in Tübingen und wechselte zum Sommersemester 1958 zum Jurastudium nach München. Seit dem 25.05.1963 war er verheiratet mit Adelheid (Heide) Jaggy. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor. Das Ehepaar Geiger hatte sechs Enkelkinder. Am 29.9.2015 verstarb Martin Geigers Ehefrau. Nach 52 Jahren Ehe hinterließ sie eine große Lücke. Martin Geiger blieb in tiefer Trauer zurück. Nur ein Jahr später, im Alter von 79 Jahren, verunglückte Martin Geiger tödlich beim Bergwandern am Wendelstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der ersten juristischen Staatsprüfung 1962/63 wurde Geiger 1965 in München mit einer Arbeit über die „De Facto Anerkennung neuer Staaten“ zum Dr. jur. promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Geiger, Die De Facto Anerkennung neuer Staaten. Entstehung, Inhalt und Anwendung dieses völkerrechtlichen Instituts unter besonderer Berücksichtigung der Staatenpraxis, Dissertation 1965.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ablegen der zweiten juristischen Staatsprüfung 1967/68 trat Dr. Geiger als Beamter in den Höheren Dienst der Allgemeinen Inneren Verwaltung des Freistaats Bayern ein, wo er bei der Regierung von Oberbayern, im Präsidium der Bayerischen Bereitschaftspolizei, beim Aufbau der zentralen Bußgeldstelle und zuletzt, seit 23.2.1970, am Landratsamt Wasserburg tätig war, ehe er 1972 vom Wasserburger Block für das Amt des Ersten Bürgermeisters der Stadt Wasserburg a. Inn nominiert wurde, kandidierte, mit 55,2% der Stimmen gewählt wurde und am 1.7.1972 Gabriel Neumeier im Amt ablöste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Geiger, der sich selbst als liberal und unparteiisch betrachtete, hatte zuvor kein politisches Amt innegehabt oder war Mitglied einer politischen Partei gewesen. Das Bürgermeisteramt übte er daher aus Überzeugung sachorientiert und möglichst parteiunabhängig aus. Die Idee der Unabhängigkeit setzte Geiger auch mit der Gründung einer überparteilichen Wählergemeinschaft auf Kreisebene um.&amp;lt;ref&amp;gt;Gespräche, Interviews und gemeinsame Veranstaltungen des Verfassers mit Dr. Geiger, u.a. anlässlich eines Seminars „Stadt am Fluss“ des Instituts für Bayerische Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München im Stadtarchiv Wasserburg, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amtszeit als Erster Bürgermeister der Stadt Wasserburg a. Inn 1972-2002==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Politik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Jahre des Bürgermeisteramtes waren geprägt von der Landkreisauflösung des Landkreises Wasserburg a. Inn. In Gesprächen und bei gemeinsamen Veranstaltungen mit dem Stadtarchiv erläuterte Dr. Geiger, welche kommunalpolitischen Aufträge und Herausforderungen dieser aus dem Verwaltungszentralitätsverlust ableitete. Es galt, die Funktionen Wasserburgs als Mittelzentrum aus eigener gemeindlicher Kraft mit langem Atem und kontinuierlich zu stärken. Das bedeutete zunächst Einsatz (u.a. auf Kreisebene) für den Erhalt und für den Ausbau kommunaler Einrichtungen und die Stärkung des Zusammenhalts unter den ehemaligen Kreisgemeinden. &lt;br /&gt;
Dr. Geiger begann 1974 die systematische Stadtsanierung und warb hierfür beständig Mittel der Städtebauförderung ein. Außerdem setzte er bald nach Amtsantritt Erkenntnisse aus der von ihm mit initiierten Stadtentwicklungsplanung systematisch um und baute wichtige gemeindliche Einrichtungen, wie das Bade-, Sport- und Freizeitzentrum BADRIA.&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anm. 3).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Wasserburg a. Inn (Hg.), Wasserburg am Inn. Altstadtsanierung, 1979 [Stadtsanierungsbroschüre]./Stadt Wasserburg a. Inn, Regierung von Oberbayern (Hg.), Wasserburg am Inn. Stadtsanierung, Bilanz nach 20 Jahren, 1994 [Stadtsanierungsbroschüre].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verkehrssituation 1970er.jpg|200px|thumb|right|Verkehrschaos und unsanierter Altstadtzustand 1970er Jahre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Badria 1979.jpg|200px|thumb|right|Badria Luftbild 1979]]&lt;br /&gt;
           &lt;br /&gt;
Dr. Geiger stärkte Wasserburg als Schul-, Bildungs- und Kulturstadt (u.a. Einrichtung der Musikschule, Begründung der Rathauskonzerte und der Wasserburger Volksmusiktage, Bibliotheksausbau, Heimathausausbau, Bau von Theater und Stadtarchiv) und setzte gemeinsam mit Partnern wichtige und für die Stadt essentielle Infrastrukturprojekte um oder erwirkte deren Umsetzungen durch den Staat (u.a. Hochwasserfreilegung, Umgehung Wasserburg B304, Modernisierung der Wasserversorgung, Neuordnung der Abfallentsorgung, Einrichtung des Stadtbusses, Kläranlagenbau, Erhalt der Bahnstrecke Wasserburg/Bahnhof-Ebersberg). Ebenso begleitete Dr. Geiger (gegen politische Widerstände) die Ansiedlung neuer Gewerbe- und Handelsbetriebe (z.B. Singer Großmarkt, Fairchild, Wacker, Gewerbegebiet Staudham) und betrachtete diese als Magneten mit positiver Wirkung auch für die Altstadtgewerbe, was spätere Erhebungen auch bestätigen konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1)./(wie Anmerkung 3)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Martin Geiger setzte sich nach der Landkreisauflösung ebenso erfolgreich für den Erhalt der Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg ein, welche in der Folge als eines der ertragsstärksten Institute in ganz Bayern wirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkungen 3 und 5)./Zeitzeugeninterview des Heimatvereins Wasserburg (Historischer Verein) e.V. mit Dr. Martin Geiger im Jahr 2014, Interview und Transkription: Peter Rink (bisher unveröffentlicht).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Dr. Geiger hatte neben dem Amt als Bürgermeister seit 1972 bald zahlreiche lokale, regionale und überregionale kommunale Funktionen, öffentliche Ämter und Mitgliedschaften auszuüben und wahrzunehmen, die er mit großem Engagement, teilweise über seine Amtszeit als Bürgermeister hinaus, ausfüllte. In den überlokalen Gremien arbeitete Dr. Geiger an vielen Aufgabenstellungen, publizierte, hielt Vorträge, wirkte an Sachentscheidungen mit. Aktiv brachte er sich in der Gremienarbeit u.a. bei folgenden Themen ein: Mitarbeit in Fragen der Erstellung der Landesdenkmallisten und des Entschädigungsfonds nach dem Bayerischen Denkmalschutzgesetz, Lehraufträge an der Bayerischen Beamtenfachhochschule vornehmlich zu Themen der Organisation einer Stadtverwaltung sowie zu Grundlagen der Kommunalverfassung, Mitarbeit im Regionalen Planungsverband Südostoberbayern, Mitarbeit im Rahmen der Gründung der Kabelgesellschaft Südostoberbayern, später Medienbetriebsgesellschaft Südostoberbayern, Einsatz gegen die Bahnstreckenstilllegungen Mühldorf - Wasserburg und Ebersberg - Wasserburg, Vortragstätigkeit zu Themen nachhaltiger Stadtentwicklung u.ä., Mitarbeit in Fragen der Zukunft der kommunalen Energieversorgung als Vorstandsmitglied des Verbands Kommunaler Unternehmen e.V., Mitarbeit im Landesausschuss des Bayerischen Gemeindetags zu Fragen des Gemeindewesens, Vorsitz der Kreisgruppe Rosenheim des Bayerischen Gemeindetags, Mitarbeit im Fachausschuss für Europafragen des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Mitarbeit an der Regionalplanung für die Region Südostbayern (Region 18). Auf seine Initiative hin wurde mit den umliegenden Gemeinden schon kurz nach Beginn seiner Amtszeit eine Arbeitsgemeinschaft für die Entwicklungsplanung des Raumes Wasserburg a. Inn gebildet (gemeinsamer Flächennutzungsplan). Bereits seit seiner Wahl zum Bürgermeister übernahm Dr. Geiger die Leitung der sogenannten Behördenleitertreffen, die vor der Landkreisauflösung vom Landrat des Landkreises Wasserburg initiiert worden waren. Hierbei trafen sich einmal im Monat die wichtigsten Entscheidungsträger des Landkreises wie z.B. Schuldirektoren, Bankvorstände und führende Beamte der kreisangehörigen Gemeinden des Landkreises Wasserburg. Nach der Landkreisreform wurden die Treffen im Sinne der Weiterentwicklung des Raumes Wasserburg a. Inn beibehalten. Weiterhin lag Dr. Geiger daran, Bürger, auch über Kommunalwahlen hinaus, an Entscheidungsprozessen zu beteiligen, weshalb er ab 1975 Bürgerversammlungen einführte.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele in die Amtszeit Geigers fallende kommunale Maßnahmen dienten dem Erhalt und dem Ausbau der zentralen Funktion der früheren Kreisstadt Wasserburg a. Inn sowie der Verbesserung der Infrastruktur: In den Jahren nach 1972 entwickelte Dr. Geiger zunächst den Plan, Fördermöglichkeiten und eine Entschädigung aus der Landkreisauflöung (3 Millionen DM) zu bündeln. Er ging seine Projekte systematisch an und forderte in diesem Zusammenhang auch seine Verwaltungsmitarbeiter. Im Rahmen des anstehenden Schwimmbadbaus wurde beispielsweise zunächst begonnen, belastbares Zahlenmaterial zu sammeln, aus dem der tatsächliche Bedarf an einer solchen Einrichtung hervorging. Allein die schulische Nachfrage an Lehrschwimmbecken zeigte auf, dass ein Schwimmbadbau groß genug sein musste, diesen auch zu decken. In Aussicht gestellte Förderungen von bis zu 70% konnte man jedoch nur durch Bündelung und gemeinsame Errichtung von Schwimmbad, Sport- und Mehrzweckhalle sowie weiteren Nutzungen erreichen. Die Staatszuschüsse an den Gesamtkosten des Bade-, Sport- und Freizeitzentrums Wasserburg a. Inn von 16.370.390 DM betrugen schließlich 7.349.000 DM, also 44,89%.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Wasserburg a. Inn (Hg.), 10 Jahre BADRIA. Bade-, Sport- und Freizeitzentrum Wasserburg a. Inn, 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk am 19.4.1978 – der Sprecher lobte etwas spitz, dass die Stadt Wasserburg nun über das schönste Bad in ganz Oberbayern verfüge – rechtfertigte Dr. Geiger die Maßnahme nüchtern mit einer Bedarfserklärung. In erster Linie diene das Bad den umliegenden Schulen, die zuvor keine Lehrschwimmbecken gehabt hätten, zudem steigere man den Wohn- und Freizeitwert für die Bürger gemäß einer zeitgemäßen, vor allem aber auch begründeten Nachfrage. Nicht zuletzt wolle Wasserburg nach Wegfall des Kreissitzes Mittelzentrum bleiben, und da brauche es ein Bad, welches Benutzer aus der gesamten Region anziehe und somit wichtig für den gesamten Fremdenverkehr hier sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Radiointerview des Bayerischen Rundfunks vom 19.4.1978, Dr. Geiger und Staatssekretär Franz Neubauer werden von dem Moderator der Radiosendung &amp;quot;Zeitlupe&amp;quot; des bayerischen Rundfunks interviewt. Unter anderem nimmt Dr. Geiger Stellung zur Finanzierung und zum Bau des Freizeit- und Badezentrums in Wasserburg am Inn, StadtA Wasserburg, VIT-007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die ersten turbulenten Jahre seiner Amtszeit erinnerte sich Dr. Geiger rückblickend, bspw. 2007, anlässlich einer Ehrung zu seinem 70. Geburtstag: Im Vergleich zu diesen ersten Jahren seiner Amtszeit sei er inzwischen fast ruhig und ausgeglichen. Dass sich die Kämpfe dieser Zeit gelohnt hätten, freue ihn immer noch.&amp;lt;ref&amp;gt;Chronik des StadtA Wasserburg (=Datenbankbasierte Auswertung von u.a. Zeitungsartikeln der Wasserburger Zeitung).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso als komplexes Ganzes betrachtete Geiger die Verkehrsentwicklung mit ihren unmittelbaren Auswirkungen auf das Stadtgefüge. Zunächst galt es, die Weichen zu stellen, um bis zu 18.000 Fahrzeuge pro Tag durch eine neue Umgehung aus der Verkehrsführung durch die Altstadt zu bringen. Dies war für Dr. Geiger unmittelbar mit Themen der Stadtsanierung und der Stadtplanung für Zeiten nach der Fertigstellung der Umgehungsstraße (1987) verbunden.&lt;br /&gt;
Auch bei diesen Aufgaben setzte Geiger auf Partner und Förderer sowie ganzheitliche Entscheidungen im Stadtrat: Wasserburg war unter den ersten drei Städtebauförderprogrammen Oberbayerns und wurde u.a. als Bundebaugebiet ausgewiesen. Neuen Herausforderungen, bspw. der Befürchtung, dass der Binnenverkehr Wasserburgs auch nach dem Umgehungstraßenbau mit Ausnahme des Schwerlastverkehrs nicht maßgeblich gesenkt werden könnte, wollte er sich vorausschauend und rasch stellen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtsanierungsbroschüre 1979.jpg|200px|thumb|right|[http://www.wasserburg.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Wasserburg/Stadt_Buerger/Stadtverwaltung/Bau_und_Umweltamt/sanierungsbroschuere_alt_kurz.pdf Stadtsanierungsbroschüre 1979]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtsanierungsbroschüre 1993.jpg|200px|thumb|right|[http://www.wasserburg.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Wasserburg/Stadt_Buerger/Stadtverwaltung/Bau_und_Umweltamt/sanierungsbroschuere_alt_kurz.pdf Stadtsanierungsbroschüre 1993]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 sagte Geiger daher in einem Interview gegenüber dem Bayerischen Rundfunk:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Der Durchgangsverkehr belastet die Wohnsituation der Bürger, Sanierungen und Restaurierungen sind davon abhängig, dass die Umgehung kommt. Notgedrungen will und muss die Stadt 1983 das stark beanspruchte und marode Brucktor sanieren, besser wäre es jedoch, die Umgehung wäre schon da. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Emissionswerte verursacht durch den Verkehr seien in der Altstadt gemessen worden, so Geiger, und sie seien vergleichbar mit den denkbar schlechten Ergebnissen von Messungen in Städten des Ruhrgebiets. An Ministerialrat Lenz von der Obersten Baubehörde gerichtet, argumentierte der Bürgermeister für eine rasche Realisierung der Umgehung Wasserburgs. Man solle die Brücke während der Planfeststellung bereits zur Baureife planen, um Zeit zu gewinnen und die Umgehung der B304 so rasch wie möglich fertig zu stellen. Dies sei überlebenswichtig für die Stadt Wasserburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Radiointerview des Bayerischen Rundfunks vom 18.10.1982, Eine Radiosendung zum Thema &amp;quot;Wohnen in Wasserburg am Inn&amp;quot;, StadtA Wasserburg, VIT-045.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988, so Geiger im Rückblick in einem Interview des Jahres 2014 bescheiden, zeigten sich erste Erfolge der Attraktivitätssteigerungen der Stadt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Zur 850-Jahr-Feier konnte man sehen, dass man in der Stadt vielleicht sogar wieder gut wohnen kann, der Verkehr ist geringer geworden, es waren die ersten Fußgängerbereiche da, die Nachfrage nach diesen Wohnungen ist plötzlich gestiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugeninterview (wie Anmerkung 7).&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur auf das Jahr 1985 beschränkt, vielmehr als ein Ereignis zur Erklärung des Sachverhalts stellvertretend herausgegriffen, setzte sich Dr. Geiger gegen erhebliche Widerstände für den Rampenbau – ein wichtiges Verkehrsentlastungsprojekt der Altstadt – ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Um die historische Altstadt mit ihren gewachsenen Verflechtungen und die Attraktivität der Stadt zu erhalten, muss die Rampe gebaut werden, da die im Bau befindliche Umgehung allein nicht genügend Verkehrsentlastung bringt. Im Inneren der Stadt muss der Verkehr daher geordnet werden und durch die Rampe flüssig aus der und in die Stadt geführt werden, &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so Geiger in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk sechs Jahre vor Einweihung des Bauwerks. Dabei vertrat Dr. Geiger damals vorausschauend die Überzeugung, dass nach dem Umgehungsstraßenbau immer noch eine Verkehrsbelastung von über 10.000 Autos pro Tag für die Stadt anzunehmen sei, was die Verkehrsentlastungsstraße und -brücke unentbehrlich mache.&amp;lt;ref&amp;gt;Radiointerview des Bayerischen Rundfunks vom 4.11.1985, Wasserburger Rampenbau, Diskussion über die Vor- und Nachteile zum Bau der Wasserburger Rampe, StadtA Wasserburg a. Inn, VIT-045.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Annahme dieser Verkehrsflüsse behielt er Recht und setzte die Rampe als neue westliche Stadtzufahrt schließlich durch. Die Einweihung der Rampe erfolgte 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rampenbau 1989.jpg|200px|thumb|right|Rampenbau 1989]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Geiger war kein Anhänger schnelllebiger oder allzu euphorisch angekündigter Ideen. Mit Augenmaß und Tiefenschärfe analysierte er, entwickelte daraus Handlungsmöglichkeiten und verfolgte deren Umsetzung nachhaltig. Konsequent war er , wenn er von Überlegungen nicht überzeugt war. Hierzu zählten u.a. die Privatisierungsstrategien öffentlicher Dienstleistungen. In solchem oder ähnlichem Zusammenhang konnte man eines der Lieblingssprichwörter Geigers hören. Aus Sorge, dass ‚dies ausgehe, wie das Hornberger Schießen‘ bezog er Stellung und lehnte bspw. die Privatisierung von gemeindlichen Aufgaben der Daseinsfürsorge, die vor allem in den 1990er Jahren als Allheilmittel angepriesen worden waren, ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Zeitzeugeninterview (wie Anmerkung 7).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kulturelles Engagement&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister Dr. Martin Geiger sah die Kultur als wichtigen Standort- und Attraktivitätsfaktor für die Stadt. So richtete er die jährlichen &#039;Wasserburger Volksmusiktage&#039; (seit 1972) und die &#039;Wasserburger Rathauskonzerte&#039; (seit 1973) ein. Er gründete eine Musikschule (1974), baute das Heimathaus während der 1980er Jahre aus und richtete eine moderne Stadtbibliothek ein. Nicht zuletzt eröffnete er 2001 das &#039;Kulturforum&#039; und gab damit dem Theater eine attraktive Bleibe. In der bildenden Kunst kümmerte er sich um Beschaffungen von Kunstwerken für die Stadt und setzte sich für den Skulpturenweg und das Imaginäre Museum ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 bekam er von Bayerns Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst Dr. Thomas Goppel den Bayerischen Janus 2005 für Verdienste um das Archivwesen verliehen. Zuvor hatte Geiger als letzte Amtshandlung im April 2002 das neue Stadtarchiv an der Kellerstraße eingeweiht. Dr. Geiger nahm den Preis gerne entgegen, &#039;&#039;stellvertretend für alle Kommunen, die sich im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten bemühen, das Archivwesen zu pflegen&#039;&#039;. Er erinnerte aber auch daran, dass die Bereiche, die sich mit der Pflege der Geschichte befassen, auch unabhängig vom Finanziellen oft stiefmütterlich behandelt würden und verwies auf die Bedeutung lokaler, nationaler und europäischer Geschichte im weltweiten Konzert: &#039;&#039;Wir sollten endlich zur Kenntnis nehmen, dass wir im globalen Dorf nicht nur im ökonomischen Wettbewerb stehen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 11).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Parteipolitik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Geiger engagierte sich über seine örtliche überparteiliche Gruppierung des &#039;Wasserburger Blocks&#039; auch in der Kreis- und Landespolitik. Nachdem der &#039;Wasserburger Block&#039; den Freien Wählern/ÜWG beigetreten war, beteiligte er sich auch an der Landespolitik der Freien Wähler, schrieb u.a. Leserbriefe und Kommentare zu parteipolitischen Themen. Zur Gründung des Wasserburger Blocks äußerte sich Geiger selbst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;1972 verlor unsere ehemalige Kreisstadt ihre Verwaltungszentralität und damit Arbeitsplätze und Attraktivität. Eine im alten Kreisgebiet sehr aktive Bürgerschaft war bemüht, das Unheil noch abzuwenden, doch wie es sich zeigte, war die Zerschlagung beschlossene Sache und der blühende Altlandkreis wurde vier anliegenden Landkreisen stückweise zugeschlagen, &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Gedanke, die Kommunalpolitik selbst in die Hand zu nehmen, unabhängig von etablierten Parteien und Fraktionszwang sei gefasst gewesen, in die Tat umgesetzt, und habe immer mehr Verbreitung gefunden. Die &#039;Wasserburger Union&#039; vereinigte sich mit dem &#039;Parteilosen Wählerblock&#039; zum &#039;Wasserburger Block&#039;, und bereits im Februar 1972 fand die erste Nominierungsversammlung für die anstehende Kommunalwahl statt. &#039;&#039;Von nun an arbeiteten Stadträte des Blocks an den Geschicken der Stadt und als Kreisräte mit&#039;&#039;, so Geiger, der anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Gruppe auch darauf hinwies, dass ihm als Stadtoberhaupt das gute Einvernehmen mit den Nachbargemeinden wichtig gewesen sei. Nur dadurch sei es möglich gewesen, zukunftsweisende Projekte in die Tat umzusetzen. Dr. Geiger war entschiedener Gegner der Parteigründung Freie Wähler auf Landesebene und galt als Verfechter kommunaler Sachpolitik.&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 11).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Lehrtätigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Geiger unterrichtete an der Bayerischen Verwaltungsfachhochschule in Hof und in den Abteilungen der Sozialverwaltung in Wasserburg sowie an der Landwirtschaftsschule Wasserburg. Seine Fächer waren staatstheoretischer und juristischer Natur. Darüber hinaus hielt er (auch überlokal) Vorträge zu u.a. juristischen, kommunalpolitischen, denkmalpflegerischen und historischen Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehrenamtliches Engagement&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Geiger war in vielen Vereinen Mitglied und in Vorstandschaften (teils qua Amt) engagiert. Besonders und weit über seine Amtszeit hinaus engagierte sich der passionierte Historiker im Heimatverein Wasserburg. Nach dem Tod von Josef Bauer übernahm Geiger - zuvor war er als 1. Bürgermeister geborenes Mitglied der Vorstandschaft gewesen - im Jahr 1990 den Vorsitz. Während Geiger viele Ämter 2002 auslaufen ließ, behielt er den Vorsitz im Heimatverein bis Dezember 2013 und führte den Verein somit über 23 Jahre lang bis in sein 100. Gründungsjahr. Martin Geiger beteiligte sich seit 1980 aktiv an der Erforschung der Stadtgeschichte, veröffentlichte in diesem Jahr einen geschichtlichen Abriss der Stadt Wasserburg und begründete damit gleichfalls die für viele Jahre nicht erschienene Zeitschrift der Heimat am Inn wieder, deren Reihe bis heute regelmäßig fortgeführt wird. Weitere Veröffentlichungen folgten, u.a. zur lokalen Eisenbahngeschichte und zu den historischen Ämtern der Stadt. Noch bis zu seinem tragischen Unfalltod arbeitete Geiger historisch, zuletzt an der Erforschung der Reformationsgeschichte, die nicht mehr beendet werden konnte. Ebenso über die Bürgermeisteramtszeit hinaus engagierte sich Geiger in der ev. Kirchengemeinde Wasserburg und in der Landessynode der ev. Kirche Bayerns.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Dr. Martin Geiger 2002 aus dem Amt schied, blickten u.a. Weggefährte und 3. Bürgermeister Dr. Ludwig Scheidacher sowie der Präsident des Bayerischen Gemeindetags Heribert Thallmair und Landrat Dr. Max Gimple auf die Arbeit Geigers zurück. Diese Würdigungen würden von sämtlichen Stadtratsfraktionen geteilt, hieß es in der Berichterstattung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Stadtrat Scheidacher erinnerte an die Zeit vor 30 Jahren, als Geiger sein Amt als Bürgermeister in einer Stadt angetreten habe, die durch die politischen Ereignisse [Landkreisauflösung] schwer angeschlagen war. Deutlich weniger Einwohner. Verlust von Arbeitsplätzen in der öffentlichen Verwaltung, die Sorge um den Erhalt der wirtschaftlichen und schulischen Zentralität seien scheinbar kaum zu lösende Probleme gewesen. Die Stadt nutzte die ihr gebotene Hilfe zur Selbsthilfe auch zu eigener erfolgreichen Kommunalpolitik. Dabei sei der entscheidende Initiator und Ideenlieferant in einer erfolgreichen 30-jährigen Ära Dr. Geiger gewesen. Drei Jahrzehnte habe er den Bürgermeister begleitet und er konnte bestätigen, dass ‚sich ihre Einschätzung von Aufgabenstellungen und Lösungsmöglichkeiten eigentlich immer bestätigt haben‘. Als einen der profiliertesten Bürgermeister in Bayern, noch dazu am längsten im Amt bezeichnete der Präsident des Bayerischen Gemeindetags Heribert Thallmair ‚den Martin‘. Das Bürgermeisteramt sei wertvoll und vielseitig, weil es dazu diene. Werte zu wahren und zu vermehren, unmittelbar am Bürger. Und wegen seiner Gestaltungsmöglichkeiten sei es auch schön. ‚Du kannst dich freuen über ein glücklich zu Ende gebrachtes kommunales Lebenswerk‘, sagte Thallmair, der auch im Namen vieler Städte und Gemeinden Geiger für dessen Verantwortung weit über seine Stadt hinaus im Gemeindetag dankte. ‚Wasserburg ist glanzvoller als je zuvor‘, meinte Landrat Dr. Max Gimple, der ebenfalls an die Anfänge der Amtszeit Geigers blickte, als die Stadt halb verfallen, zum Großteil ungenutzt und unbewohnt war‘. Geiger, parteilos und doch ein politischer Kopf, verliebt ins Detail, aber auch Visionär, ein Historiker in der Gegenwart verankert, habe die Stadt zu dem gemacht, was sie heute ist ‚sie ist ein Produkt ihrer Arbeit‘. Getan habe Geiger mit seiner Kompetenz und Integrität auch etwas ganz anderes, nämlich für ein hohes Niveau in der Kommunalpolitik gesorgt. &#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 11).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten zur Amtszeit&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1)./Hier Überprüfung, Verifizierung und Fortschreibung anhand Chronik des Stadtarchivs (wie Anmerkung 11). &amp;lt;/ref&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wahlergebnisse der Wasserburger Bürgermeisterwahlen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin Geiger 1983.jpg|miniatur|Martin Geiger 1983]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Datum !! Stimmenanteil Dr. Martin Geigers&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11.6.1972 || 55,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 05.3.1978 || 77,4 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.3.1984 || 86,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18.3.1990 || 74,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10.3.1996 || 53,89 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Öffentliche Ämter, Kommunale Funktionen und Mitgliedschaften in Verbänden, Vereinen und Organisationen&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&lt;br /&gt;
In der Regel endeten die Ämter Dr. Geigers mit dessen Ausscheiden aus dem Amt des 1. Bürgermeisters 2002 bzw. zeitnah mit Auslaufen der Wahlperioden danach. Abweichungen bzw. die Fortführung der Ämter über die Amtszeit als Bürgermeister hinaus sind in Klammern angeführt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.07.1972 Mitglied des Kreistages und des Kreisausschusses&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von 1972 bis 1996 Vorsitzender des Kreisverbands der Freien und Überparteilichen Wählergemeinschaften im Landkreis Rosenheim e. V. (Fraktionssprecher/Fraktionsvorsitzender  der ÜWG/Freie Wähler)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.05.1996 weiterer (3.) Stellvertreter des Landrates&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.07.1972 (im dreijährigen Turnus mit Herrn Landrat) Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kreis- und  Stadtsparkasse Wasserburg a. Inn und Vorsitzender der Verbandsversammlung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 24.07.1990 Mitglied als Gewährträgervertreter im Vorstand des Sparkassen-Bezirksverbandes Oberbayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.07.1972 Mitglied des Regionalen Planungsausschusses des Planungsverband Südostoberbayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.07.1972 Vorsitzender im Rechnungsprüfungsausschuss des Planungsverband Südostoberbayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.12.1973 (bis 2011) Mitglied des Aufsichtsrates der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft eG Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 22.12.1976 (bis 2011) Aufsichtsratsvorsitzender der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft eG Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von Oktober 1986 bis April 1996 Stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Rosenheim des Bayerischen Gemeindetages&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.05.1996 Vorsitzender des Kreisverbandes Rosenheim des Bayerischen Gemeindetages&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 29.06.1994 Vorsitzender des Bezirksverbandes Oberbayern des Bayerischen Gemeindetages&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 29.06.1994 Mitglied des Präsidiums und des Landesausschusses des Bayerischen Gemeindetags&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit August 1994 Ordentliches Mitglied im Hauptausschuss des Deutschen Städte- und Gemeindebundes&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 17.08.1994 Ordentliches Mitglied des Vorstands des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 20.06.1996 Vorstandsmitglied des Verbandes Kommunaler Unternehmen e. V. Landesgruppe Bayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit Oktober 1996 Vorsitzender (Präsident) des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 15.11.1996 Vertreter im Ausschuss zur Verteilung der Beihilfen im Regierungsbezirk Oberbayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit Gründung (1974) Mitglied im Kuratorium der Bayerischen Beamtenfachhochschule (als Vertreter des Bayerischen Gemeindetags)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 06.10.1992 (bis 01.10.2004) Mitglied Bayerischer Landesdenkmalrat&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 01.05.1990 Vertreter des Bereiches &amp;quot;Kreisangehöriger Städte&amp;quot; beim Bayerischen Städtetag &amp;quot;Entschädigungsfonds nach dem Denkmalschutzgesetz&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 02.10.1990 Vorsitzender des Bibliotheksverbands Oberbayern e. V.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 17.01.1996 Mitglied des Aufsichtsrates der Bayerischen Eisenbahngesellschaft&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-vom 25.11.1972 bis 03.1993 stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Roten Kreuzes Kreisverband Rosenheim&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-November 1970 bis 1994 und seit 2000 Mitglied des Kirchenvorstandes des Evangelisch-Lutherischen Pfarramts Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-November 1970 bis 1994 und seit 2000 Mitglied der Dekanatssynode des evangelischen Dekanats Rosenheim&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit November 2001 Mitglied der Landessynode der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-von 1972 bis Oktober 2000 Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins Wasserburg a. Inn e. V.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 1972 Vorsitzender des Fremdenverkehrsverbands Wasserburger Land e. V.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-vom 10.11.1972 bis 11.02.1985 Vorsitzender des Hallenbadvereins Wasserburg a. Inn e. V.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 23.01.1974 Vorstand der Jagdgenossenschaft Wasserburg a. Inn im Landkreis Rosenheim&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-seit 28.05.1990 (bis 2013) 1. Vorsitzender des Heimatvereins für Wasserburg und Umgebung (Historischer Verein) e. V. Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehrungen (Auswahl)&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28.01.1988 Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 Kommunale Verdienstmedaille in Bronze des Landratsamtes Rosenheim&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni 2003 Kommunale Verdienstmedaille in Silber des Landratsamtes Rosenheim (Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung in Silber)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 2002 Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Stadt Wasserburg a. Inn&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
02.12.2004 Bayerische Verfassungsmedaille in Silber (Medaille für besondere Verdienste um die Verfassung des Freistaates Bayern)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17.06.2005 Verleihung des Bayerischen Janus 2005 durch den Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst (Ehrung für besondere Verdienste um das Archivwesen in Bayern)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Offizielle Würdigung der Stadt Wasserburg&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Herr Dr. Geiger setzte sich unermüdlich mit Sachverstand, Begeisterung und Tatkraft für die Belange der Stadt ein. Besonders hervorzuheben sind seine unparteiische und uneigennützige Amtsführung. Mit persönlichem Einsatz, Mut und Engagement verstand es das Stadtoberhaupt auch, sogenannte unpopuläre Entscheidungen zu vertreten. Er hat viel zur reibungslosen Integration der 1978 im Zuge der Gebietsreform eingemeindeten Gemeinde Attel beigetragen. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Ehrungen/Ehrenmitgliedschaften (Auswahl)&amp;lt;ref&amp;gt;(wie Anmerkung 11).&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mai 2002 Ehrung der Freiwilligen Feuerwehr Wasserburg; Träger des goldenen Ehrenabzeichens der Stadt Wasserburg a. Inn und Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wasserburg&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-August 2005 Ehrenmitglied der VHS Wasserburg&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-März/April 2007 Verleihung des Titels „Altbürgermeister“ und Würdigung der Verdienste durch die Stadt Wasserburg a. Inn anlässlich des 70. Geburtstages&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Juni 2011 Ehrenmedaille mit Urkunde der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft Wasserburg (GWG) für 34 Jahre Aufsichtsratsvorsitz&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-September 2013 Ehrennadel des Verbands bayerischer Geschichtsvereine&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dezember 2013 Ehrenmedaille des Heimatvereins Wasserburg a. Inn und Ernennung zum Ehrenvorsitzenden&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auflistung von gemeindlichen Projekten und Aufgaben der Amtszeit des 1. Bürgermeisters Dr. Martin Geiger&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochbau:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neubau des Bade-, Sport- und Freizeitzentrums BADRIA 1978&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Bürgerheim (Eröffnung des Imaginären Museum) 1979&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau des ehemaligen Zeughauses - Feuerwehrgerätehaus 1980&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Danninger Stallgebäude 1981&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Renovierung Bürgerheim, Bruckgasse 2 1983&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung des historischen Rathauses 1985&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung und Erweiterung der ehemaligen Kaserne 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung des ehemaligen Schülerheims 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Generalinstandsetzung Grundschule [[Am Gries]] 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neubau des Parkhauses I an der Überfuhrstraße (westliche Stadtzufahrt) 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau des Heimathauses 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung der städtischen Reihenhäuser; Vollwärmeschutz, Dächer und Fenster seit 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung Kapelle Umgehungsstraße 1990&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Errichtung einer Fahrzeug- und Streuguthalle im Bauhof 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung des ehemaligen Gasthauses „Zum Löwen“ 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Rottmoser Keller 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neubau einer Überdachung in der Hofstatt 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Danninger-Anwesen und Palmano-Anlage 1989 - 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Saunaerweiterung im Bade-, Sport- und Freizeitzentrum BADRIA 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung Feuerwehrgerätehaus Reitmehring 1994&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung eines Parkhauses an der Kellerstraße 1995&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung des ehemaligen Eichamtes und Schaffung eines Integrationshortes 1995&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau und Erweiterung der Grundschule Am Gries 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung Jugendtreff im ehemaligen Institut 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung Heimathaus – Umbau Speicher Herrenhaus 1997&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung einer Stadt- und Gymnasialbücherei 1998&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-BADRIA – Erneuerung Energiezentrale 1998&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung der Hauptschule am Klosterweg 1999&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung eines Kindergartens an der Oberen Innstraße 2000&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kläranlage – Errichtung eines Trübwasserspeichers 2000&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Generalinstandsetzung der Grund- und Teilhauptschule Reitmehring BA 1- 3 2000 – 2002&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Grundschule Am Gries – Verbesserung des Brandschutzes und Errichtung eines zweiten Fluchtweges 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung einer Veranstaltungsstätte des Kulturforums 2001 (Theater Belacqua)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung einer Wohnanlage für Ältere im Stadlergarten 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung des Kindergartens in der Nördlichen Burgau 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-BADRIA – Erneuerung der Tribünenanlage 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-BADRIA – Erneuerung der Laufbahn 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erweiterung des Parkhauses an der Kellerstraße 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung des Stadtarchivs in den Parkhausvorbauten 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Restaurierung Raumschale Spitalkirche 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kläranlage – Errichtung einer Klärschlammlagerhalle 2002&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straßenbau:&lt;br /&gt;
-Gestaltung Kirchhofplatz 1980&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umgestaltung Heisererplatz 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Verkehrsberuhigung Altstadt: a) Salzsenderzeile 1992, b) Postgasse und Teilbereich Bäckerzeile 1992, c) Rathausvorplatz 1994&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Eröffnung der Umgehungsstraße (nördliche Umfahrung im Zuge einer Verlegung der Bundesstraße 304) 1989&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Verbindungsstraße Dirneck - Bachmehring 1989&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Inbetriebnahme einer Verbindungsrampe als neue westliche Stadtzufahrt 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Verkehrsführung Rosenheimer-, Salzburger Straße und Gimplberg 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neugestaltung der Ledererzeile durch Verbreiterung, 1.-3. BA 1996 – 2000&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Einbau von mehreren Fahrbahnteilern im Stadtgebiet 1996 – 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau der Kellerstraße/Rosenheimer-/Salzburger Straße 1997&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kreisverkehr Burgau Nord 1998&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neugestaltung des Platzes hinter der Frauenkirche 2000&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung eines Kinderspielplatzes am Landschaftsweg 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geh- und Radwegverbreiterung Gabersee 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Sanierung Kellerbergweg, 1. BA 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Ausbau der Ponschabau- und Innwerkstraße 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neugestaltung der Kellerstraße mit naturnaher Gestaltung des Innufers 2001/2002&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abwasserbeseitigung und Wasserbau:&lt;br /&gt;
-RÜB II (Kellerstraße) 1981&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-ROB 203 (Wuhr) 1981&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Düker Innbrücke 1985&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Düker Schöpfwerk 1985&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Altstadtringsammler 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zufahrtsstraße zur Kläranlage 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schöpfwerksumbau 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-RÜB IV (Schöpfwerk) 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zuleitungskanal Schöpfwerk 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kläranlage 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Stollen 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Druckleitung ab Auslauf Düker Blaufeld 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kanal Schmidzeile 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Hochwasserfreilegung Rosenheimer Straße 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Umbau Schöpfwerk II 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Errichtung Pumpwerk Seestraße in Reitmehring 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-RÜB 2091 (Hauptschule) 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-RÜB 2233 (Unterauerweg) 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Übergabepumpwerk Edling 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Regenklärbecken Staudhamer See (in Planung)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Neubau Brücke über den Wuhrbach 1990&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Erneuerung des Wuhrbachabsturzes 1992&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Rekultivierung der Bauschuttdeponie Am Herder 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kanal Rosenheimer-, Salzburger Straße und Gimplberg 1996&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Hochwasserfreilegung (Wasserwirtschaftsamt) BA I 1986 und BA II 1990 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Freigabe der Hochwasserfreilegung am 22.09.1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Diese konnte am 22. September 1986 übergeben werden und passt sich in vorbildlicher Weise den topographischen, städtebaulichen und historischen Gegebenheiten an. Der Fluss wurde nicht durch Mauerbauten ausgegrenzt, sondern bleibt in die Stadtlandschaft einbezogen. Es entstand ein nahezu geschlossener Grüngürtel in parkähnlicher Anlage mit einer Länge von rund zwei Kilometern, in deren Verlauf der Arbeitskreis 68, Künstlergemeinschaft Wasserburg a. Inn einen Skulpturenweg als Freilichtmuseum unterhält. &#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Amtlicher Lebenslauf Dr. Martin Geiger (wie Anmerkung 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Hochwasserschutz Wasserburg wird wie im amtlichen Lebenslauf Geigers auch vom Fraunhofer Institut als Positivbeispiel besprochen: Heiko Lieske/Erika Schmidt/Thomas Will, Hochwasserschutz und Denkmalpflege. Fallbeispiele und Empfehlungen für die Praxis, 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bebauungspläne:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 5 „Köbingerbergstraße“ (Änderung Hallgrafenstraße) 1989&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 6 „Herder“ 1976&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 8 „Südliche Burgau“ 1971&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 9 „Tegernau“ 1974&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 10 „Salzburger Straße“ 1975&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 11 „Sportzentrum“ 1973&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Attel - Reitmehring Nord 1982&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 14 „Landschaftsweg“ 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 15 „Nördliche Burgau“ 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 16 „Knoppermühlweg“ 1987&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 17 „Parkhaus“ 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 18 „Ehemaliges Krankenhaus (Berufsbildungszentrum) 1976&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 19 „An der Krankenhausstraße“ 1989&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 20 „Reitmehring - Waldweg - Seestraße“ 1988&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Realschule 1986&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 21 „Wohnpark Tegernau“ 1991&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 25 „Neustraße“ 1995&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 27 „Staudham“ 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 28 „Parkhaus Kellerstraße“ 1993&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 22 „Geyer-Garten“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 23 „Megglestraße“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 24 „Innwerksiedlung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 26 „Holzhofweg“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 29 „Greinbräu“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 30 „Rottmoos“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplan Nr. 31 „An der Stadtmauer“&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplangebiet Megglestraße, BA 1 und 2 1998 – 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplangebiet Osterholzweg 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Bebauungsplangebiet Innwerksiedlung 2001&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bibliografie/Veröffentlichungen von Dr. Martin Geiger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die Auflistung als alphabetischer Titelkatalog gibt die im Stadtarchiv Wasserburg a. Inn nachgewiesenen Veröffentlichungen in der dort verzeichneten Form wieder und nennt die dortige Bibliothekssignatur)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-750 Jahre Wasserburger Rathaus, Eine kleine Ausstellung zur Baugeschichte - Funktionen und Nutzungen des Rathauses im Wandel der Zeit; Virtueller Katalog der&lt;br /&gt;
Ausstellung, Verf.: Haupt, Matthias; Geiger, Martin; Steffan, Ferdinand, Hrsg.: Stadtarchiv Wasserburg, Reihe: Baugeschichtsforschungen des Stadtarchivs Wasserburg,&lt;br /&gt;
2005, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB334).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-850 Jahre Stadt Wasserburg am Inn, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Bayerischer Bürgermeister; Kommune im Gespräch, 1988, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB203).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Anordnungen zum Schutz gegen schädliche Einwirkungen, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Kratzer, Jakob; Mang, Johann; Maunz, Theodor; Panz, Wilhelm, Reihe: Bayerische Verwaltungsblätter, München, 1969,(Signatur: StadtA Wasserburg, BB236).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Arme Gemeinden? Arme Gemeinden!, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Bayerischer Gemeindetag, Heft: 3, 2009, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB492).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Dampfroß ohne Feuer, Ein Eisenbahnbau in Oberbayern; Heimat am Inn 3, Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, Jahrbuch 1982,&lt;br /&gt;
Verf.: Geiger, Martin , Hrsg.: Heimatverein (Historischer Verein) e.V. Wasserburg, Reihe: Heimat am Inn, Wasserburg, 1982, (Signatur: StadtA Wasserburg, FZHAI21).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Das Verhältnis von Aufgabenzuständigkeit und Einnahmen muß stimmen, Übertragung der Aufgabe &amp;quot;ÖPNV&amp;quot; auf die Kommunen, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Bayerischer Gemeindetag, Reihe: Bayerischer Gemeindetag, München, 1993, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB239).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Denkmalpflege als Wirtschaftsfaktor aus Sicht der Gemeinden, Verf.: Geiger, Martin, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB176).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Denkmalpflege im Zeitalter der Globalisierung, Vortrag bei der Jahrestagung des Landesdenkmalrates am 14. Juli 2000 in Regensburg, Verf.: Geiger, Martin,&lt;br /&gt;
(Signatur: StadtA Wasserburg, BB180).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Denkmalpflege-eine Aufgabe der Kommunen, am Beispiel Wasserburg am Inn, Verf.: Geiger, Martin, 2001, (Signatur: StadtA Wasserburg,BB181).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Der Inn als Handels- und Verkehrsweg am Beispiel der Stadt Wasserburg a. Inn, Verf.: Geiger, Martin, 1998, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB185).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die De Facto Anerkennung neuer Staaten, Entstehung, Inhalt und Anwendung dieses völkerrechtlichen&lt;br /&gt;
Instituts unter besonderer Berücksichtigung der Staatenpraxis, Verf.: Geiger, Martin, Dissertation, München, 1965, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB209).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Eigenverantwortung des Bürgers in Kommune und Staat, Verf.: Geiger, Martin, 1992, (Signatur: BB183). Die kommunale Selbstverwaltung, Wunsch und Wirklichkeit, Verf.: Geiger, Martin, 1993, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB174).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Krokodile weinen - Anmerkungen zu einer längst überfälligen Reform, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Bayerischer Gemeindetag, Reihe: Bayerische Gemeindetags&lt;br /&gt;
Zeitung, München, 2003, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB224).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die schriftliche Mißbilligung nach der Neureglung des Bundesdisziplinarrechts, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Zeitschrift für Beamtenrecht, Köln, 1968, (Signatur: StadtA Wasserburg,BB238).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Stadt am Fluss, Verf.: Geiger, Martin, 1986, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB184).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Weichen sind gestellt, Zur Entwicklung des Raumes Wasserburg am Inn, Verf.: Fiedler, J.; Geiger, Martin, Hrsg.: Stadt Wasserburg a. Inn, 1990, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB16).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Die Zustellung mittels eingeschriebenen Briefes, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Kratzer, Jakob; Mang, Johann; Maunz, Theodor; Panz, Wilhelm, Reihe: Bayerische Verwaltungsblätter, München, 1970, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB237).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Durch Hochwasser zu neuer Aktualität: die Knoppermühle, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Wasserburger Nachrichten, Jg.: 38, 2005, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB347).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Einzelhandel und Kommunalpolitik, Verf.: Geiger, Martin, 2000, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB186).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kommunale Denkmalpflege - nostalgischer Luxus oder Teil der Lebenswirklichkeit , Vortrag Heimatpfleger-Arbeitstagung Memmingen 26. - 28.6.1998, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Reihe: Schönere Heimat, 1998, (Signatur: StadtA Wasserburg, Bav1099).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Leben im Dorf, Bestandsaufnahme/Entwicklung unserer Dörfer, Verf.: Geiger, Martin, 2000, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB179).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Nachhaltigkeit - (k)ein Prinzip politischen Handelns?, Verf.: Geiger, Martin, 1998, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB187).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Negative Vorzeichen für die Selbstverwaltung der Städte und Gemeinden, in Bayerische Bürgermeister, Kommune im Gespräch, August 1979, Verf.: Geiger, Martin,&lt;br /&gt;
Reihe: Bayerischer Bürgermeister; Kommune im Gespräch, München, 1979, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB232).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Solartechnik in der Praxis, in Bayerische Bürgermeister und Kommune im Gespräch, Oktober 1990, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Bayerischer Bürgermeister, München, 1990, (Signatur: StadtA Wasserburg,BB235).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Stadtgeschichte und Stadtplanung, als Elemente der Kommunalpolitik, Verf.: Geiger, Martin, 2001, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB175).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Städtebauförderung: Mehr als Zuschuss oder Plaunungshilfe, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Schönere Heimat (Reihe vollst. in Stadtbibliothek), (Signatur: StadtA Wasserburg, BB182).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Strategische Bedeutung und Zukunft der öffentlichen Leistungserbringung, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Institut für Sozial- und Wirtschaftwissenschaften, Linz, 2003, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB208).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Threulich und ohne Gefährde, Ämter und Eide im alten Wasserburg; Heimat am Inn 30/31, Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, Jahrbuch 2010/2011 des Heimatvereins (Historischer Verein) e. V. für Wasserburg am Inn und Umgebung, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Heimatverein (Historischer Verein) e.V. Wasserburg,&lt;br /&gt;
Reihe: Heimat am Inn, Jg.: 30, 2011, (Signatur: StadtA Wasserburg, FZHAI40.1).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Vom FOC zum Einkaufserlebnis, Ein revolutionärer Strukturwechsel, Verf.: Geiger, Martin, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB178).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg a. Inn, Ein geschichtlicher Abriss; Heimat am Inn 1, Beiträge zur Geschichte, Kunst und Kultur des Wasserburger Landes, Jahrbuch 1980 des Heimatvereins (Historischer Verein) e. V. für Wasserburg am Inn und Umgebung, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.:Heimatverein (Historischer Verein) e.V. Wasserburg, Reihe: Heimat am Inn, Wasserburg, 1980, (Signatur: StadtA Wasserburg, FZHAI19).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg am Inn, Verf.: Geiger, Martin; Braunsperger, Erich; Heck, Alex, Hof (Saale), 1978, (Signatur: StadtA Wasserburg,BB7).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg am Inn, Verf.: Geiger, Martin; Heck, Alex, Heidelberg, 1992, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB161).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg am Inn, Fotos von Eva und Florentine Steffan, Verf.: Geiger, Martin, Leipzig, 2005, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB380).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburg am Inn, Informationsmaterial, Natur schützen, Abfall vermeiden, Wertstoffe sammeln, Rohstoffe sparen, Verf.: Geiger, Martin, Hrsg.: Stadt Wasserburg a. Inn, Wasserburg, 1997, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB20).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wasserburgs kurze Zeit als Kneipp-Kurstadt, Verf.: Geiger, Martin, Wasserburg, 2010, (Signatur: StadtA Wasserburg, BBFO153).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wirtschaftliche Betätigung der Kommunen, in Bayerische Bürgermeister, Kommune im Gespräch, Oktober 1986, Verf.: Geiger, Martin, Reihe: Bayerischer Bürgermeister, München, 1986,(Signatur: StadtA Wasserburg, StadtA Wasserburg, BB234).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wirtschaftsförderung in mittleren und kleinen Gemeinden, in Bayerische Bürgermeister, Kommune im Gespräch, August 1983, Verf.: Geiger, Martin, Reihe:Bayerischer Bürgermeister; Kommune im Gespräch, München, 1983, (Signatur: StadtA Wasserburg, BB233).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Zur Geschichte des Heilbades St. Achatz, Archivrecherche von Dr. Martin Geiger, Verf.: Geiger, Martin, 2008, (Signatur: StadtA Wasserburg, BBFO117).&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Feuerschutz_bis_1866&amp;diff=579</id>
		<title>Feuerschutz bis 1866</title>
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		<updated>2018-04-06T07:25:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feuerschutz bis 1866&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(bis zur Gründung einer freiwilligen Feuerwehr)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Basis des gesamten Artikels: Matthias HAUPT, Städtischer Feuerschutz vor 1866, in: Sonja Fehler, Juliane Günther, Matthias Haupt u.a., 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wasserburg. Publikation zur Ausstellung „Wasser marsch! Die Geschichte der Wasserburger Feuerwehr“ im Museum Wasserburg vom 17. Februar bis 26. Juni 2016, 2016, 10-17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde_wasserburg.JPG|200px|thumb|right|Herzog Stephan der Ältere und seine Söhne Stephan, Friedrich und Johann bestätigen der Stadt Wasserburg ihr Stadtrecht]]&lt;br /&gt;
Mitten in der Blütezeit der aufstrebenden Handelsstadt vernichtete ein verheerender Brand im Jahr 1339 fast alle Gebäude. Die jüngsten archäologischen Ausgrabungen bestätigen, dass diese bis dahin noch weitgehend in Holzbauweise errichtet worden waren und den Flammen leicht zum Opfer fallen konnten. &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. hierzu u.a. Stadtgeschichte ist neu zu schreiben, in: Wasserburger Zeitung, Nr. 145, vom 26.6.2013, 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;Über die Bekämpfung des Brandes durch die Einwohnerschaft ist nichts bekannt, man dürfte jedoch weitgehend wehrlos gewesen sein. Nach dieser Katastrophe wurde die Stadt in Steinbauweise wieder aufgebaut. Diese bewusste Entscheidung sollte einerseits dem Feuerschutz dienen, andererseits repräsentieren die nach dem Stadtbrand errichteten, teilweise prunkvollen Häuser auch den Reichtum ihrer Erbauer. Aus den Archivalien erfährt man über den ersten bekannten großen Stadtbrand nur so viel: Die wichtigen Rechte, die der Stadt von brunst wegen abgegangen waren, wurden 1374 wieder bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Stephan der Ältere und seine Söhne Stephan, Friedrich und Johann bestätigen der Stadt Wasserburg ihr Stadtrecht. Urkunde, Ausfertigung, Pergament, deutsch, vier angehängte Siegel, 28.11.1374, StadtA Wasserburg, I1a437.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt mit hier zusammenlaufenden, wichtigen Handelswegen war stets in Gefahr. Straßenräuber und Niederadlige mussten in Schach gehalten werden. Neben der Wegnahme von Handelsgütern, Lösegeldpressung und Schädigung von Besitz durch Brandstiftung gehörte auch das Brandschatzen – der Verzicht auf Brandlegung gegen Geldzahlungen – zu den Gefahren, gegen die sich die Stadt, vor allem aber das ländliche Umland, zur Wehr setzen musste. Unterstützung erhielt sie dabei durch die Rechtsetzung. 1374 erließ Herzog Stephan den &#039;Großen Brandbrief&#039;. Ziel war die präventive Sicherung der Straßen und des Warenverkehrs. Eine Bestätigung dieser Urkunde erhielt auch die Stadt Wasserburg ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Ludwig bestätigt der Stadt Wasserburg das Rechtsbuch, den Brandbrief und alte Freiheiten. Urkunde, Ausfertigung, Pergament, deutsch, ein angehängtes Siegel, 31.01.1417. StadtA Wasserburg, I1a362.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch wie schützte sich die Stadt vor der Begründung einer freiwilligen Feuerwehr eigentlich gegen Feuergefahren und wie wurden Brände in vorindustrieller Zeit bekämpft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feuersicherheit der Frühen Neuzeit­ – Vermeidung und frühes Erkennen von Bränden== &lt;br /&gt;
[[Datei:Ordnung_Turm_Feuerwache.jpg|200px|thumb|right|Ordnung der Turm- oder Feuerwache der Stadt Wasserburg]]&lt;br /&gt;
Entstand Feuer und breitete sich großflächig aus, war man mit dem Löschen von Hand weitgehend hilflos. Prävention und Früherkennung waren daher umso wichtiger. Bauvorschriften, die dem Feuerschutz dienten, wurden durch häufige Stadtbrände des Mittelalters befördert. Der städtischen Bauverwaltung zugeordnet waren die Feuerpolizei und das Löschwesen. Die Überwachung der Feuersicherheit war spätestens seit der Frühen Neuzeit städtische Aufgabe. Dies ist archivalisch belegt durch einige &#039;&#039;Feuerbeschau-Register&#039;&#039;, die seit 1544 erhalten sind. &amp;lt;ref&amp;gt;Älteste Register in: StadtA Wasserburg, I1b569 (=Altes Archiv, Kommunalarchiv, Akten,  Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Salzrechnungen, mit 3 Verzeichnissen der Feuerbeschau 1544-1545, 1542-1584).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Feuerbeschau wurden Herdstellen und Kamine auf Feuersicherheit geprüft. Dabei wurde jedes Wasserburger Haus begangen. Diese Aufgabe war auf die vier Stadtbezirke aufgeteilt, nämlich das Scheibenviertel, das Salzsenderviertel, das Schmidzeilviertel und das Ledererviertel. Für jedes Viertel waren zwei Personen zuständig. Missstände wurden dem Rat und dem Stadtbaumeister angezeigt. Bei Mängeln wurde Abhilfe geschaffen. So musste bspw. Cristoff Khopp im Jahr 1564 bestätigen, dass er die Stilllegung seiner Nagler-Werkstatt wegen Brandgefahr durchführte. &amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Wasserburg, I1b153 (=Altes Archiv, Kommunalarchiv, Akten, Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Gewerbsstreitigkeiten, Teil 2, mit Urkunde 1564 Cristoff Khopp bestätigt die Stilllegung seiner Nagler-Werkstatt wegen Brandgefahr, 1564-1742).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin wichtig für die Feuersicherheit der Stadt war das Amt der Türmer, die über Brandausbrüche zu wachen hatten und bei Feuergefahr die Feuerglocke läuteten. Aus dem Jahr 1823 ist eine (verbesserte) Ordnung erhalten, die genaue Auskunft über die Aufgaben gibt. Dort heißt es u.a.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Die Feuer- oder Turmwache hat die Stadt und die Umgegend fortwährend nach allen Seiten und Richtungen zu beobachten, um einen entstehenden Brand sogleich entdecken, und ihn auf geeignete Weise bekannt machen zu können. Für dieselbe sind eigene Localitaeten auf dem Frauen- oder Wachtthurm bestimmt, und zwei Individuen bestellt, von welchen der Thürmer Xaver Heiner oder ein anderes von ihm mit Genehmigung der Policeybehoerde benanntes Subject von morgens 6 bis inclusive 6 Uhr Abends und der für die Thurmwache gesetzte Nachtwächter Sebastian Geigenberger von abends 6 Uhr bis morgens 6 Uhr auf dem Thurm gegenwärtig seyn müßen. Dabey wird besonders festgesetzt, daß keiner der benannten Wächter, eher den Thurm verlassen darf, bis der zur Ablösung bestimmte 2te Wächter daselbst vorhanden ist. Bey einem im Burgfrieden und auf der Burg entdeckten Brande gibt der Wächter durch ein nach der Größe der Gefahr stärkeres oder schwächeres Anschlagen an die besonders benannte Feuerglocke und hängt bei Tag einen roten Fahnen und bey Nacht eine Laterne mit einem brennenden Lichte nach der Gegend des Brandes aus. Bloße Brände in den Kaminen werden durch einzelne in weiten Absätzen zu geschehende Glockenstreiche angedeutet. Bey einem sich zeigenden bloßen Verdacht eines allenfalsigen Brandes z.B. ungewöhnlich großen Rauch, hat der gegenwärtige Thurmwächter sogleich auf die vorübergehenden oder zu Nachts auf die Nachtwächter zu rufen, ihnen seine Beobachtungen zu eröffnen und sie aufzufordern der Feuer Commision und den Hauseigenthümern zur Nachsicht die schnellste Anzeige zu machen. &amp;lt;ref&amp;gt;Ordnung der Turm- oder Feuerwache der Stadt Wasserburg, Internes Schreiben in Urkundsform, Papier, 1823, StadtA Wasserburg, I3-230.&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feuersicherheit durch Ursachenforschung und obrigkeitliche Festsetzungen/Anschaffung von Gerätschaften zur Feuerbekämpfung== &lt;br /&gt;
Carl Theodor, Kurfürst von Bayern, wies die Stadt Wasserburg 1794 an, unmittelbar nach Bränden deren Ursache zu ergründen und die Ergebnisse an den Kurfürsten zu berichten. Der Stadt wurden außerdem Anweisungen zur Erhaltung der Feuersicherheit gemacht. Erst hierauf ging zurück, dass die städtische Feuerwache auf dem Frauenkirchturm 24 Stunden und ohne Unterbrechungen – bspw. während der Gottesdienstbesuche – besetzt sein sollte. Bei Strafe wurde den Bürgern auferlegt, einen oder mehrere mit Wasser gefüllte Kübel in jedem Haus bereit zu halten. Ebenso sollten alle Feuerlöschgerätschaften der Stadt regelmäßig auf Tauglichkeit geprüft werden – insbesondere die Feuerspritzen. Hierfür wurde eine regelmäßige Berichtspflicht eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurfürst Carl Theodor an die Stadt Wasserburg: Anweisungen zur Feuersicherheit, Reskript, Papier, 1794, StadtA Wasserburg, I1b15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Anweisung_Feuersicherheit.jpg|200px|thumb|right|Anweisungen zur Feuersicherheit]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste, auf der Burg beim Getreidekasten, vorgehaltene Spritze wurde vom Staat beschafft. Dies ging einher mit der Anlegung eines Wassergrabens im Jahr 1781.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einem Stadtbrand zu Beginn des Jahres 1799 schlug das Salzamt vor, eine zusätzliche Feuerspritze zu beschaffen, mit der man im Bedarfsfall auch der Stadt beyspringen könne. Der Staat, der bereits zwei Feuerspritzen beim Kastenamt für die hiesigen Gebäude unterhielt, sah hingegen die Gemeinde in der Verantwortung, eine Spritze anzuschaffen. Dies beschloss die Stadt am 3. Juni 1799. Jedoch wurde bald darauf die schwere Bedienbarkeit des Tauchwerks der Spritze offensichtlich. 32 Personen seien nach Feststellung des Magistrats zur Bedienung erforderlich gewesen. Auf Grund der Schwergängigkeit der Spritze, könnten die Arbeiter nur eine Viertelstunde die Arbeit überhaupt aushalten. Der Hersteller, ein Münchener Glockengießer, war hingegen der Meinung, dass die Spritze um 10 Mann leichter zu bedienen gewesen wäre, wenn die alte Schmiere regelmäßig von den Stiften entfernt und man die Feuerspritze neu mit Baumöl und Schweineschmalz schmieren würde. Dies brachte jedoch nicht den gewünschten Erfolg, so dass schließlich ein Wasserburger Handwerker beauftragt wurde, die Spritze leichtgängiger umzurüsten. Ein erst einmal ausgebrochenes Feuer zu löschen, das wird allein aus dieser Beschreibung eindrucksvoll deutlich, war damals noch eine im wahrsten Sinne des Wortes sehr schwerfällige Aufgabe.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Wasserburg, I1b15 (=I.1.b) Altes Archiv, Kommunalarchiv, Akten, Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Feuerlöschwesen, 1794-1815.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von staatlichen Vorgaben, wurde dennoch im ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert eine organisatorische, finanzielle und personelle Grundausstattung der städtischen Feuerlöschanstalt erreicht. Ebenfalls setzte die Technisierung der Feuerwehr ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die „städtische Feuerlöschanstalt“, bürgerliche Beteiligung und Ausbau des technischen Feuerschutzes==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anzeige Feuerlöschrequisiten.jpg|200px|miniatur|rechts|Anzeige über die bei Kurfürstlicher Stadt Wasserburg vorhandenen Feuerlöschrequisiten]]&lt;br /&gt;
Feuerschutz und Brandbekämpfung waren immer schon wichtig für die Stadt. Sowohl Bürgereinsatz als auch Unterstützung der Brandbekämpfung durch die Kommunehaben eine lange Tradition vor Gründung der freiwilligen Wehr. Eine Feuerlöschanstalt lässt sich in Wasserburg bereits für den Zeitraum um 1794 nachweisen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das städtische Zeughaus, erstmals 1551 belegt, beherbergte neben Waffen und Rüstzeug auch die Feuerlöschrequisiten. Für diese sind Inventare erhalten geblieben. 1801 besaß die Stadt&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;die zu Ende des 18ten Jahrhunderts neu beygeschafft grosse Spritz-Maschinen, 15 Feuerleitern, 12 derley Häcken [Einreißhacken], 2 hölzerne Wasserkibeln auf Schlaipfen, 300 circa Jeder Eimer von Leder und noch jeder Bürger einen eigenen im Hause, also zusamen bey 500 Eimer. N.B.: Mehrere Bürger haben noch eigenthümliche kleinere Haus- und Handspritzen, die bei jeder Gefahr zum allgemeinen Gebrauch geeignet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Anzeige über die bei Kurfürstlicher Stadt Wasserburg vorhandenen Feuerlöschrequisiten, Memorialschreibwerk zur Vorbereitung eines Berichts an den Kurfürsten, Papier, 1801, StadtA Wasserburg, I1b15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Verzeichnis listet zwar eine einfache feuertechnische Ausrüstung der vorindustriellen Zeit auf. Doch markiert es auch den einsetzenden technischen Fortschritt, denn erst seit wenigen Jahren besaß die Stadt eine mechanische, handbetriebene Feuerspritze. Bis 1815 konnte man den Bestand an Gerätschaften zur Feuerbekämpfung erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um bei einem Feuer nicht von städtischen Maßnahmen allein abhängig zu sein, entwickelte sich schon früh bürgerschaftliches Engagement. Gegenseitige Hilfen der Einwohnerschaft bei Bränden sind belegt, einige Feuerspritzen waren seit dem 18. Jh. in Privatbesitz vorhanden. Neben den Möglichkeiten zur Selbsthilfe, forderte die Stadt die Bürgerbeteiligung auch ein. 1807 begründete sie eine &#039;&#039;Feuer-Cassa&#039;&#039;, aus der Anschaffungen finanziert werden konnten. So kann die Feueranstalt als eine durch bürgerliche Umlage finanzierte Gemeinschaftseinrichtung bezeichnet werden. Einzahlen mussten die Bürger zum Zeitpunkt ihrer Bürgeraufnahme: &lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerkasse.jpg|200px|miniatur| Einführung einer Feuerkasse zum Unterhalt der Löschrequisiten]]&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;1807 von dem königlichen Stadtmagistrat um Erhaltung und Beyschaffung der Feuer-Requisiten einhällig beschlossen worden, das jeder Bürger und Beisitzer bei der Aufnahm nach Verhältnüs seines Vermögens anstatt dem Feur Eimer mit Gelt sollte belegt werden, der Anfang wurde den 13. July mit Josef Feldmayer angehender Metzger gemacht, welcher zur Feuerlösch Cassa bezalt 10 Gulden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Rechnungen der Stadtkammer finden sich bereits ab 1659 monatliche Umlagen für den Brandschutz. Mit dem Geld wurden Ledereimer und Feuerkübel beschafft. Ebenso kannte die Stadt eine Kostenbeteiligung, kam es zu Einsätzen der Feuerwehr.&amp;lt;ref&amp;gt; u.a. StadtA Wasserburg, I1c463 (=I.1.c) Altes Archiv, Kommunalarchiv, Amtsbücher/Rechnungsbücher, Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Stadtkammerrechnung (Kammerbuch), 1659. (Und Folgebücher)&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Ratsprotokollen sind ab 1807 Taxen hierfür zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;u.a. StadtA Wasserburg (=I.1.c) Altes Archiv, Kommunalarchiv, Amtsbücher/Rechnungsbücher, Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Ratsprotokoll, 1804-1808).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beteiligung der Bürger an der Feuersicherheit der Stadt hatte also eine lange Tradition.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiteres Instrument zur Feuervermeidung war die Anbringung von Blitzableitern an Kommunal- und Stiftungsgebäuden seit 1814.&amp;lt;ref&amp;gt; u.a. StadtA Wasserburg, II1114 (=II. Alte Registratur, Akten, Königliche Communal Administration Wbg.: Anbringung von Blitzableitern an Kommunal- und Stiftungsgebäuden, 1813-1814).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1834 trugen eine Kaminkehrerordnung und regelmäßige Kaminkehrerdienste zum Feuerschutz der Stadt bei.&amp;lt;ref&amp;gt; StadtA Wasserburg, II-Reg.Verz.Teil1-VIIID3 (=II. Alte Registratur, Akten, Stadtrat/ Stadtmagistrat Wasserburg: Kaminkehrordnung und Kaminkehrerdienste, 1834).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personal vor Gründung der Feuerwehr==&lt;br /&gt;
Über das Personal der städtischen Feuerlöschanstalt vor 1866 ist wenig bekannt. Aus der verzeichneten Übergabe von Inventar nach der Gründung der freiwilligen Feuerwehr lässt sich jedoch schließen, dass nur vier Personen der besoldeten städtischen Feuerwehr angehört haben können. So mussten seit jeher auch Private zu Diensten herangezogen werden. Beispielsweise erteilte der Magistrat der Stadt Wasserburg dem Taglöhner und Aufleger Joseph Maier 1823 die Erlaubnis zur Bedienung der stadteigenen Feuerspritze. Dabei bezog sich die Verwaltung auf eine im gleichen Jahr festgelegte Feuerordnung. Bei Alarm sollte sich Maier sofort zum Brandplatz zu begeben, um dort die Feuerspritze zu bedienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Magistrat der Stadt Wasserburg an Joseph Maier: Erlaubnis zur Bedienung der stadteigenen Feuerspritze im Brandfall, Verfügung auf vorgefertigten, bedrucktem Blatt mit handschriftlichen Einträgen, Papier, 01.05.1823. StadtA Wasserburg, II1049.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Erlaubnis Bedienung Feuerspritze.jpg|200px|miniatur|Erlaubnis zur Bedienung der stadteigenen Feuerspritze im Brandfall]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Transport von größeren Löschgerätschaften zu Brandorten (auch außerhalb der Stadt) erfolgte (spätestens seit 1846) mit Pferden. Hierfür hatte die Stadt jedoch kein eigenes Personal, nicht einmal eigene Pferde. Private Besitzer wurden daher zur Stellung ihrer Pferde verpflichtet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Pflicht im Bedarfsfall wagtaugliche Pferde für Transporte der Feuerwehr zu einzusetzen, blieb auch nach Gründung des Vereins bestehen und lässt sich bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nachverfolgen. Die Transportpferde besaßen in Wasserburg hauptsächlich die Brauereien. Unter anderem die Brauer Lueginger, Gassner, Grein und Berr stellten ihre Pferde im Jahr 1880 freiwillig zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;u.a. StadtA Wasserburg, II-Reg.Verz.Teil1-VIIID11 (=II. Alte Registratur, Akten, Stadtrat/ Stadtmagistrat Wasserburg: Der Transport der Feuerlöschgeräte auf den Brandplatz in- und außerhalb des Burgfriedens, 1846).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ungenügender Feuerschutz vor 1866? ==&lt;br /&gt;
An anderen Orten mussten erst Brände zu der Einsicht führen, dass das System der &#039;&#039;magistratischen Verwaltungsfeuerwehren&#039;&#039; gravierende Mängel aufweisen konnte. Nachdem zur Mitte des 19. Jh. zahlreiche Brände mehr schlecht als recht bekämpft worden waren, kam es an verschiedenen Orten zur Gründung freiwilliger Feuerwehren. In Wasserburg wurde die Idee zur Gründung im Jahr 1862, nach einem Brand beim Schneiderbräu, erstmals eingebracht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Feuerschutz_bis_1866&amp;diff=578</id>
		<title>Feuerschutz bis 1866</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Feuerschutz_bis_1866&amp;diff=578"/>
		<updated>2018-04-06T07:24:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feuerschutz bis 1866&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(bis zur Gründung einer freiwilligen Feuerwehr)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Basis des gesamten Artikels: Matthias HAUPT, Städtischer Feuerschutz vor 1866, in: Sonja FEHLER, Juliane GÜNTHER, Matthias HAUPT u.a., 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wasserburg. Publikation zur Ausstellung „Wasser marsch! Die Geschichte der Wasserburger Feuerwehr“ im Museum Wasserburg vom 17. Februar bis 26. Juni 2016, 2016, 10-17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung==&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde_wasserburg.JPG|200px|thumb|right|Herzog Stephan der Ältere und seine Söhne Stephan, Friedrich und Johann bestätigen der Stadt Wasserburg ihr Stadtrecht]]&lt;br /&gt;
Mitten in der Blütezeit der aufstrebenden Handelsstadt vernichtete ein verheerender Brand im Jahr 1339 fast alle Gebäude. Die jüngsten archäologischen Ausgrabungen bestätigen, dass diese bis dahin noch weitgehend in Holzbauweise errichtet worden waren und den Flammen leicht zum Opfer fallen konnten. &amp;lt;ref&amp;gt;vgl. hierzu u.a. Stadtgeschichte ist neu zu schreiben, in: Wasserburger Zeitung, Nr. 145, vom 26.6.2013, 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;Über die Bekämpfung des Brandes durch die Einwohnerschaft ist nichts bekannt, man dürfte jedoch weitgehend wehrlos gewesen sein. Nach dieser Katastrophe wurde die Stadt in Steinbauweise wieder aufgebaut. Diese bewusste Entscheidung sollte einerseits dem Feuerschutz dienen, andererseits repräsentieren die nach dem Stadtbrand errichteten, teilweise prunkvollen Häuser auch den Reichtum ihrer Erbauer. Aus den Archivalien erfährt man über den ersten bekannten großen Stadtbrand nur so viel: Die wichtigen Rechte, die der Stadt von brunst wegen abgegangen waren, wurden 1374 wieder bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Stephan der Ältere und seine Söhne Stephan, Friedrich und Johann bestätigen der Stadt Wasserburg ihr Stadtrecht. Urkunde, Ausfertigung, Pergament, deutsch, vier angehängte Siegel, 28.11.1374, StadtA Wasserburg, I1a437.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt mit hier zusammenlaufenden, wichtigen Handelswegen war stets in Gefahr. Straßenräuber und Niederadlige mussten in Schach gehalten werden. Neben der Wegnahme von Handelsgütern, Lösegeldpressung und Schädigung von Besitz durch Brandstiftung gehörte auch das Brandschatzen – der Verzicht auf Brandlegung gegen Geldzahlungen – zu den Gefahren, gegen die sich die Stadt, vor allem aber das ländliche Umland, zur Wehr setzen musste. Unterstützung erhielt sie dabei durch die Rechtsetzung. 1374 erließ Herzog Stephan den &#039;Großen Brandbrief&#039;. Ziel war die präventive Sicherung der Straßen und des Warenverkehrs. Eine Bestätigung dieser Urkunde erhielt auch die Stadt Wasserburg ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Herzog Ludwig bestätigt der Stadt Wasserburg das Rechtsbuch, den Brandbrief und alte Freiheiten. Urkunde, Ausfertigung, Pergament, deutsch, ein angehängtes Siegel, 31.01.1417. StadtA Wasserburg, I1a362.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch wie schützte sich die Stadt vor der Begründung einer freiwilligen Feuerwehr eigentlich gegen Feuergefahren und wie wurden Brände in vorindustrieller Zeit bekämpft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feuersicherheit der Frühen Neuzeit­ – Vermeidung und frühes Erkennen von Bränden== &lt;br /&gt;
[[Datei:Ordnung_Turm_Feuerwache.jpg|200px|thumb|right|Ordnung der Turm- oder Feuerwache der Stadt Wasserburg]]&lt;br /&gt;
Entstand Feuer und breitete sich großflächig aus, war man mit dem Löschen von Hand weitgehend hilflos. Prävention und Früherkennung waren daher umso wichtiger. Bauvorschriften, die dem Feuerschutz dienten, wurden durch häufige Stadtbrände des Mittelalters befördert. Der städtischen Bauverwaltung zugeordnet waren die Feuerpolizei und das Löschwesen. Die Überwachung der Feuersicherheit war spätestens seit der Frühen Neuzeit städtische Aufgabe. Dies ist archivalisch belegt durch einige &#039;&#039;Feuerbeschau-Register&#039;&#039;, die seit 1544 erhalten sind. &amp;lt;ref&amp;gt;Älteste Register in: StadtA Wasserburg, I1b569 (=Altes Archiv, Kommunalarchiv, Akten,  Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Salzrechnungen, mit 3 Verzeichnissen der Feuerbeschau 1544-1545, 1542-1584).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Feuerbeschau wurden Herdstellen und Kamine auf Feuersicherheit geprüft. Dabei wurde jedes Wasserburger Haus begangen. Diese Aufgabe war auf die vier Stadtbezirke aufgeteilt, nämlich das Scheibenviertel, das Salzsenderviertel, das Schmidzeilviertel und das Ledererviertel. Für jedes Viertel waren zwei Personen zuständig. Missstände wurden dem Rat und dem Stadtbaumeister angezeigt. Bei Mängeln wurde Abhilfe geschaffen. So musste bspw. Cristoff Khopp im Jahr 1564 bestätigen, dass er die Stilllegung seiner Nagler-Werkstatt wegen Brandgefahr durchführte. &amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Wasserburg, I1b153 (=Altes Archiv, Kommunalarchiv, Akten, Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Gewerbsstreitigkeiten, Teil 2, mit Urkunde 1564 Cristoff Khopp bestätigt die Stilllegung seiner Nagler-Werkstatt wegen Brandgefahr, 1564-1742).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiterhin wichtig für die Feuersicherheit der Stadt war das Amt der Türmer, die über Brandausbrüche zu wachen hatten und bei Feuergefahr die Feuerglocke läuteten. Aus dem Jahr 1823 ist eine (verbesserte) Ordnung erhalten, die genaue Auskunft über die Aufgaben gibt. Dort heißt es u.a.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Die Feuer- oder Turmwache hat die Stadt und die Umgegend fortwährend nach allen Seiten und Richtungen zu beobachten, um einen entstehenden Brand sogleich entdecken, und ihn auf geeignete Weise bekannt machen zu können. Für dieselbe sind eigene Localitaeten auf dem Frauen- oder Wachtthurm bestimmt, und zwei Individuen bestellt, von welchen der Thürmer Xaver Heiner oder ein anderes von ihm mit Genehmigung der Policeybehoerde benanntes Subject von morgens 6 bis inclusive 6 Uhr Abends und der für die Thurmwache gesetzte Nachtwächter Sebastian Geigenberger von abends 6 Uhr bis morgens 6 Uhr auf dem Thurm gegenwärtig seyn müßen. Dabey wird besonders festgesetzt, daß keiner der benannten Wächter, eher den Thurm verlassen darf, bis der zur Ablösung bestimmte 2te Wächter daselbst vorhanden ist. Bey einem im Burgfrieden und auf der Burg entdeckten Brande gibt der Wächter durch ein nach der Größe der Gefahr stärkeres oder schwächeres Anschlagen an die besonders benannte Feuerglocke und hängt bei Tag einen roten Fahnen und bey Nacht eine Laterne mit einem brennenden Lichte nach der Gegend des Brandes aus. Bloße Brände in den Kaminen werden durch einzelne in weiten Absätzen zu geschehende Glockenstreiche angedeutet. Bey einem sich zeigenden bloßen Verdacht eines allenfalsigen Brandes z.B. ungewöhnlich großen Rauch, hat der gegenwärtige Thurmwächter sogleich auf die vorübergehenden oder zu Nachts auf die Nachtwächter zu rufen, ihnen seine Beobachtungen zu eröffnen und sie aufzufordern der Feuer Commision und den Hauseigenthümern zur Nachsicht die schnellste Anzeige zu machen. &amp;lt;ref&amp;gt;Ordnung der Turm- oder Feuerwache der Stadt Wasserburg, Internes Schreiben in Urkundsform, Papier, 1823, StadtA Wasserburg, I3-230.&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feuersicherheit durch Ursachenforschung und obrigkeitliche Festsetzungen/Anschaffung von Gerätschaften zur Feuerbekämpfung== &lt;br /&gt;
Carl Theodor, Kurfürst von Bayern, wies die Stadt Wasserburg 1794 an, unmittelbar nach Bränden deren Ursache zu ergründen und die Ergebnisse an den Kurfürsten zu berichten. Der Stadt wurden außerdem Anweisungen zur Erhaltung der Feuersicherheit gemacht. Erst hierauf ging zurück, dass die städtische Feuerwache auf dem Frauenkirchturm 24 Stunden und ohne Unterbrechungen – bspw. während der Gottesdienstbesuche – besetzt sein sollte. Bei Strafe wurde den Bürgern auferlegt, einen oder mehrere mit Wasser gefüllte Kübel in jedem Haus bereit zu halten. Ebenso sollten alle Feuerlöschgerätschaften der Stadt regelmäßig auf Tauglichkeit geprüft werden – insbesondere die Feuerspritzen. Hierfür wurde eine regelmäßige Berichtspflicht eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurfürst Carl Theodor an die Stadt Wasserburg: Anweisungen zur Feuersicherheit, Reskript, Papier, 1794, StadtA Wasserburg, I1b15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Anweisung_Feuersicherheit.jpg|200px|thumb|right|Anweisungen zur Feuersicherheit]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste, auf der Burg beim Getreidekasten, vorgehaltene Spritze wurde vom Staat beschafft. Dies ging einher mit der Anlegung eines Wassergrabens im Jahr 1781.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einem Stadtbrand zu Beginn des Jahres 1799 schlug das Salzamt vor, eine zusätzliche Feuerspritze zu beschaffen, mit der man im Bedarfsfall auch der Stadt beyspringen könne. Der Staat, der bereits zwei Feuerspritzen beim Kastenamt für die hiesigen Gebäude unterhielt, sah hingegen die Gemeinde in der Verantwortung, eine Spritze anzuschaffen. Dies beschloss die Stadt am 3. Juni 1799. Jedoch wurde bald darauf die schwere Bedienbarkeit des Tauchwerks der Spritze offensichtlich. 32 Personen seien nach Feststellung des Magistrats zur Bedienung erforderlich gewesen. Auf Grund der Schwergängigkeit der Spritze, könnten die Arbeiter nur eine Viertelstunde die Arbeit überhaupt aushalten. Der Hersteller, ein Münchener Glockengießer, war hingegen der Meinung, dass die Spritze um 10 Mann leichter zu bedienen gewesen wäre, wenn die alte Schmiere regelmäßig von den Stiften entfernt und man die Feuerspritze neu mit Baumöl und Schweineschmalz schmieren würde. Dies brachte jedoch nicht den gewünschten Erfolg, so dass schließlich ein Wasserburger Handwerker beauftragt wurde, die Spritze leichtgängiger umzurüsten. Ein erst einmal ausgebrochenes Feuer zu löschen, das wird allein aus dieser Beschreibung eindrucksvoll deutlich, war damals noch eine im wahrsten Sinne des Wortes sehr schwerfällige Aufgabe.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Wasserburg, I1b15 (=I.1.b) Altes Archiv, Kommunalarchiv, Akten, Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Feuerlöschwesen, 1794-1815.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von staatlichen Vorgaben, wurde dennoch im ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert eine organisatorische, finanzielle und personelle Grundausstattung der städtischen Feuerlöschanstalt erreicht. Ebenfalls setzte die Technisierung der Feuerwehr ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die „städtische Feuerlöschanstalt“, bürgerliche Beteiligung und Ausbau des technischen Feuerschutzes==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anzeige Feuerlöschrequisiten.jpg|200px|miniatur|rechts|Anzeige über die bei Kurfürstlicher Stadt Wasserburg vorhandenen Feuerlöschrequisiten]]&lt;br /&gt;
Feuerschutz und Brandbekämpfung waren immer schon wichtig für die Stadt. Sowohl Bürgereinsatz als auch Unterstützung der Brandbekämpfung durch die Kommunehaben eine lange Tradition vor Gründung der freiwilligen Wehr. Eine Feuerlöschanstalt lässt sich in Wasserburg bereits für den Zeitraum um 1794 nachweisen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das städtische Zeughaus, erstmals 1551 belegt, beherbergte neben Waffen und Rüstzeug auch die Feuerlöschrequisiten. Für diese sind Inventare erhalten geblieben. 1801 besaß die Stadt&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;die zu Ende des 18ten Jahrhunderts neu beygeschafft grosse Spritz-Maschinen, 15 Feuerleitern, 12 derley Häcken [Einreißhacken], 2 hölzerne Wasserkibeln auf Schlaipfen, 300 circa Jeder Eimer von Leder und noch jeder Bürger einen eigenen im Hause, also zusamen bey 500 Eimer. N.B.: Mehrere Bürger haben noch eigenthümliche kleinere Haus- und Handspritzen, die bei jeder Gefahr zum allgemeinen Gebrauch geeignet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Anzeige über die bei Kurfürstlicher Stadt Wasserburg vorhandenen Feuerlöschrequisiten, Memorialschreibwerk zur Vorbereitung eines Berichts an den Kurfürsten, Papier, 1801, StadtA Wasserburg, I1b15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Verzeichnis listet zwar eine einfache feuertechnische Ausrüstung der vorindustriellen Zeit auf. Doch markiert es auch den einsetzenden technischen Fortschritt, denn erst seit wenigen Jahren besaß die Stadt eine mechanische, handbetriebene Feuerspritze. Bis 1815 konnte man den Bestand an Gerätschaften zur Feuerbekämpfung erweitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um bei einem Feuer nicht von städtischen Maßnahmen allein abhängig zu sein, entwickelte sich schon früh bürgerschaftliches Engagement. Gegenseitige Hilfen der Einwohnerschaft bei Bränden sind belegt, einige Feuerspritzen waren seit dem 18. Jh. in Privatbesitz vorhanden. Neben den Möglichkeiten zur Selbsthilfe, forderte die Stadt die Bürgerbeteiligung auch ein. 1807 begründete sie eine &#039;&#039;Feuer-Cassa&#039;&#039;, aus der Anschaffungen finanziert werden konnten. So kann die Feueranstalt als eine durch bürgerliche Umlage finanzierte Gemeinschaftseinrichtung bezeichnet werden. Einzahlen mussten die Bürger zum Zeitpunkt ihrer Bürgeraufnahme: &lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerkasse.jpg|200px|miniatur| Einführung einer Feuerkasse zum Unterhalt der Löschrequisiten]]&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;1807 von dem königlichen Stadtmagistrat um Erhaltung und Beyschaffung der Feuer-Requisiten einhällig beschlossen worden, das jeder Bürger und Beisitzer bei der Aufnahm nach Verhältnüs seines Vermögens anstatt dem Feur Eimer mit Gelt sollte belegt werden, der Anfang wurde den 13. July mit Josef Feldmayer angehender Metzger gemacht, welcher zur Feuerlösch Cassa bezalt 10 Gulden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Rechnungen der Stadtkammer finden sich bereits ab 1659 monatliche Umlagen für den Brandschutz. Mit dem Geld wurden Ledereimer und Feuerkübel beschafft. Ebenso kannte die Stadt eine Kostenbeteiligung, kam es zu Einsätzen der Feuerwehr.&amp;lt;ref&amp;gt; u.a. StadtA Wasserburg, I1c463 (=I.1.c) Altes Archiv, Kommunalarchiv, Amtsbücher/Rechnungsbücher, Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Stadtkammerrechnung (Kammerbuch), 1659. (Und Folgebücher)&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Ratsprotokollen sind ab 1807 Taxen hierfür zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;u.a. StadtA Wasserburg (=I.1.c) Altes Archiv, Kommunalarchiv, Amtsbücher/Rechnungsbücher, Ratsverwaltung mit Stadtgericht: Ratsprotokoll, 1804-1808).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beteiligung der Bürger an der Feuersicherheit der Stadt hatte also eine lange Tradition.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiteres Instrument zur Feuervermeidung war die Anbringung von Blitzableitern an Kommunal- und Stiftungsgebäuden seit 1814.&amp;lt;ref&amp;gt; u.a. StadtA Wasserburg, II1114 (=II. Alte Registratur, Akten, Königliche Communal Administration Wbg.: Anbringung von Blitzableitern an Kommunal- und Stiftungsgebäuden, 1813-1814).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1834 trugen eine Kaminkehrerordnung und regelmäßige Kaminkehrerdienste zum Feuerschutz der Stadt bei.&amp;lt;ref&amp;gt; StadtA Wasserburg, II-Reg.Verz.Teil1-VIIID3 (=II. Alte Registratur, Akten, Stadtrat/ Stadtmagistrat Wasserburg: Kaminkehrordnung und Kaminkehrerdienste, 1834).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Personal vor Gründung der Feuerwehr==&lt;br /&gt;
Über das Personal der städtischen Feuerlöschanstalt vor 1866 ist wenig bekannt. Aus der verzeichneten Übergabe von Inventar nach der Gründung der freiwilligen Feuerwehr lässt sich jedoch schließen, dass nur vier Personen der besoldeten städtischen Feuerwehr angehört haben können. So mussten seit jeher auch Private zu Diensten herangezogen werden. Beispielsweise erteilte der Magistrat der Stadt Wasserburg dem Taglöhner und Aufleger Joseph Maier 1823 die Erlaubnis zur Bedienung der stadteigenen Feuerspritze. Dabei bezog sich die Verwaltung auf eine im gleichen Jahr festgelegte Feuerordnung. Bei Alarm sollte sich Maier sofort zum Brandplatz zu begeben, um dort die Feuerspritze zu bedienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Magistrat der Stadt Wasserburg an Joseph Maier: Erlaubnis zur Bedienung der stadteigenen Feuerspritze im Brandfall, Verfügung auf vorgefertigten, bedrucktem Blatt mit handschriftlichen Einträgen, Papier, 01.05.1823. StadtA Wasserburg, II1049.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Erlaubnis Bedienung Feuerspritze.jpg|200px|miniatur|Erlaubnis zur Bedienung der stadteigenen Feuerspritze im Brandfall]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Transport von größeren Löschgerätschaften zu Brandorten (auch außerhalb der Stadt) erfolgte (spätestens seit 1846) mit Pferden. Hierfür hatte die Stadt jedoch kein eigenes Personal, nicht einmal eigene Pferde. Private Besitzer wurden daher zur Stellung ihrer Pferde verpflichtet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Pflicht im Bedarfsfall wagtaugliche Pferde für Transporte der Feuerwehr zu einzusetzen, blieb auch nach Gründung des Vereins bestehen und lässt sich bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nachverfolgen. Die Transportpferde besaßen in Wasserburg hauptsächlich die Brauereien. Unter anderem die Brauer Lueginger, Gassner, Grein und Berr stellten ihre Pferde im Jahr 1880 freiwillig zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;u.a. StadtA Wasserburg, II-Reg.Verz.Teil1-VIIID11 (=II. Alte Registratur, Akten, Stadtrat/ Stadtmagistrat Wasserburg: Der Transport der Feuerlöschgeräte auf den Brandplatz in- und außerhalb des Burgfriedens, 1846).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ungenügender Feuerschutz vor 1866? ==&lt;br /&gt;
An anderen Orten mussten erst Brände zu der Einsicht führen, dass das System der &#039;&#039;magistratischen Verwaltungsfeuerwehren&#039;&#039; gravierende Mängel aufweisen konnte. Nachdem zur Mitte des 19. Jh. zahlreiche Brände mehr schlecht als recht bekämpft worden waren, kam es an verschiedenen Orten zur Gründung freiwilliger Feuerwehren. In Wasserburg wurde die Idee zur Gründung im Jahr 1862, nach einem Brand beim Schneiderbräu, erstmals eingebracht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Stra%C3%9Fen_der_%C3%BCbrigen_Stadtteile&amp;diff=577</id>
		<title>Straßen der übrigen Stadtteile</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lageplan der Stadtgebiete/Hinweis zu den Quellen und Literaturangaben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserburg a. Inn zählt offiziell 22 Ortsteile.&lt;br /&gt;
22 amtliche Ortsteile nach dem Bayerischen Ortsverzeichnis:&lt;br /&gt;
Attel, Attlerau, Au , Edgarten, Elend, Gabersee, Gern, Heberthal, Kobl, Kornberg, Kroit, Langwiederberg, Limburg, Osterwies, Reisach, Reitmehring, Rottmoos, Seewies, Staudham, Viehhausen, Wasserburg a. Inn, Weikertsham.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige weitere Stadtteile Wasserburgs werden nur umgangssprachlich als Ortsteile bezeichnet, sind aber keine amtlichen Ortsteile nach dem Bayerischen Ortsverzeichnis:&lt;br /&gt;
Altstadt, [[Äußere Lohe]], Burgau (Nord, Süd), Burgerfeld, Burgstall, Neudeck, Tegernau.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wasserburg.de/de/stadt-buerger/ueber-wasserburg/ortsteile/ (5.4.2018).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verortung der [[Straßennamen]] wird bei den einzelnen Besprechungen angegeben. Zur Lageorientierung der Stadtteile kann der Stadtplan dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bearbeitung der einzelnen Lexikonartikel wurden einige Quellen des Stadtarchivs grundlegend und für beinahe jeden Artikel herangezogen bzw. überprüft. Diese Quellen werden hier&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger Straßennamen. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 76-89.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Literaturangaben genannt. Individuelle Quellen, die der Bearbeitung eines einzelnen Artikels dienten, werden beim einzelnen Beitrag genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Redakteur</name></author>
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&lt;br /&gt;
Wasserburg a. Inn zählt offiziell 22 Ortsteile.&lt;br /&gt;
22 amtliche Ortsteile nach dem Bayerischen Ortsverzeichnis:&lt;br /&gt;
Attel, Attlerau, Au , Edgarten, Elend, Gabersee, Gern, Heberthal, Kobl, Kornberg, Kroit, Langwiederberg, Limburg, Osterwies, Reisach, Reitmehring, Rottmoos, Seewies, Staudham, Viehhausen, Wasserburg a. Inn, Weikertsham.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige weitere Stadtteile Wasserburgs werden nur umgangssprachlich als Ortsteile bezeichnet, sind aber keine amtlichen Ortsteile nach dem Bayerischen Ortsverzeichnis:&lt;br /&gt;
Altstadt, [[Äußere Lohe]], Burgau (Nord, Süd), Burgerfeld, Burgstall, Neudeck, Tegernau.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wasserburg.de/de/stadt-buerger/ueber-wasserburg/ortsteile/ (5.4.2018).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verortung der [[Straßennamen]] wird bei den einzelnen Besprechungen angegeben. Zur Lageorientierung der Stadtteile kann der Stadtplan dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bearbeitung der einzelnen Lexikonartikel wurden einige Quellen des Stadtarchivs grundlegend und für beinahe jeden Artikel herangezogen bzw. überprüft. Diese Quellen werden hier&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger Straßennamen. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 76-89.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Literaturangaben genannt. Individuelle Quellen, die der Bearbeitung eines einzelnen Artikels dienten, werden beim einzelnen Beitrag genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Wasserburg a. Inn zählt offiziell 22 Ortsteile.&lt;br /&gt;
22 amtliche Ortsteile nach dem Bayerischen Ortsverzeichnis:&lt;br /&gt;
Attel, Attlerau, Au , Edgarten, Elend, Gabersee, Gern, Heberthal, Kobl, Kornberg, Kroit, Langwiederberg, Limburg, Osterwies, Reisach, Reitmehring, Rottmoos, Seewies, Staudham, Viehhausen, Wasserburg a. Inn, Weikertsham.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige weitere Stadtteile Wasserburgs werden nur umgangssprachlich als Ortsteile bezeichnet, sind aber keine amtlichen Ortsteile nach dem Bayerischen Ortsverzeichnis:&lt;br /&gt;
Altstadt, [[Äußere Lohe]], Burgau (Nord, Süd), Burgerfeld, Burgstall, Neudeck, Tegernau.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wasserburg.de/de/stadt-buerger/ueber-wasserburg/ortsteile/ (5.4.2018).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verortung der [[Straßennamen]] wird bei den einzelnen Besprechungen angegeben. Zur Lageorientierung der Stadtteile kann der Stadtplan dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bearbeitung der einzelnen Lexikonartikel wurden einige Quellen des Stadtarchivs grundlegend und für beinahe jeden Artikel herangezogen bzw. überprüft. Diese Quellen werden hier&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger Straßennamen. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 76-89.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Literaturangaben genannt. Individuelle Quellen, die der Bearbeitung eines einzelnen Artikels dienten, werden beim einzelnen Beitrag genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lageplan der Stadtgebiete/Hinweis zu den Quellen und Literaturangaben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserburg a. Inn zählt offiziell 22 Ortsteile.&lt;br /&gt;
22 amtliche Ortsteile nach dem Bayerischen Ortsverzeichnis:&lt;br /&gt;
Attel, Attlerau, Au , Edgarten, Elend, Gabersee, Gern, Heberthal, Kobl, Kornberg, Kroit, Langwiederberg, Limburg, Osterwies, Reisach, Reitmehring, Rottmoos, Seewies, Staudham, Viehhausen, Wasserburg a. Inn, Weikertsham.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige weitere Stadtteile Wasserburgs werden nur umgangssprachlich als Ortsteile bezeichnet, sind aber keine amtlichen Ortsteile nach dem Bayerischen Ortsverzeichnis:&lt;br /&gt;
Altstadt, [[Äußere Lohe]], Burgau (Nord, Süd), Burgerfeld, Burgstall, Neudeck, Tegernau.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wasserburg.de/de/stadt-buerger/ueber-wasserburg/ortsteile/ (5.4.2018).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verortung der [[Straßennamen]] wird bei den einzelnen Besprechungen angegeben. Zur Lageorientierung der Stadtteile kann der Stadtplan dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bearbeitung der einzelnen Lexikonartikel wurden einige Quellen des Stadtarchivs grundlegend und für beinahe jeden Artikel herangezogen bzw. überprüft. Diese Quellen werden hier&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger Straßennamen. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 76-89.&amp;lt;/ref&amp;gt; als Literaturangaben genannt. Individuelle Quellen, die der Bearbeitung eines einzelnen Artikels dienten, werden beim einzelnen Beitrag genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortsteile Wasserburg.jpg|600px|left|Stadtplan Wasserburg a. Inn mit Ortsteilen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Altstadtstra%C3%9Fen&amp;diff=573</id>
		<title>Altstadtstraßen</title>
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		<updated>2018-04-06T07:05:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Lageplan zum Stadtgebiet Altstadt/Hinweis zu Quellen und Literaturangaben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bearbeitung der einzelnen Lexikonartikel wurden einige Quellen des Stadtarchivs grundlegend und für beinahe jeden Artikel herangezogen bzw. überprüft. Individuelle Quellen, die der Bearbeitung eines einzelnen Artikels dienten, werden in der Buchveröffentlichung in den Quellen- und Literaturangaben genannt. Für die einzelnen Quellenangaben sei auf die Publikation der Wasserburger [[Straßennamen]] verwiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger Straßennamen. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtplan Straßennamen Altstadt.jpg|800px|left|Stadtplan Wasserburg a. Inn mit eingezeichneten Straßennamen]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=%C3%9Cbersicht_Wasserburger_Stra%C3%9Fennamen&amp;diff=572</id>
		<title>Übersicht Wasserburger Straßennamen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=%C3%9Cbersicht_Wasserburger_Stra%C3%9Fennamen&amp;diff=572"/>
		<updated>2018-04-06T07:01:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Straßennamen der Stadt Wasserburg: Einführung in den Themenabschnitt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Art und Aufbau der Lexikoneinträge&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [http://www.wasserburg.de/stadtarchiv/vermittlungsarbeit/publikationen/ dritten Buchveröffentlichung des Archivs] der Stadt Wasserburg a. Inn wurde den Bedeutungen der Wasserburger [[Straßennamen]] der Altstadt nachgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßennamen Publikation.jpg|miniatur|Publikation zu den Wasserburger Straßennamen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lexikonartige Zusammenstellung verfolgt das Ziel, alle im Wasserburger Stadtgebiet liegenden Straßennamen zu erläutern. Die Herausgabe war in zwei Bänden (Heft 1 Altstadt und Heft 2 Burgerfeld/Burgau/Attel/Reitmehring – genauer, amtlich: Burgerfeld, Wuhr/Tegernau, Burgstall/Kellerberg; Burgau, Burgau-Süd, Burgau-Nord, Gabersee; Reitmehring-Nord, Reitmehring-Süd) geplant. Während das Heft Altstadt 2008 erscheinen konnte, sind die Arbeiten am Band 2 noch nicht abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Historische Lexikon Wasserburg werden daher im Vorgriff bzw. unabhängig von einer Veröffentlichung des geplanten Bandes 2 einzelne jeweils bearbeitete Straßennamen eingestellt. Nach und nach werden auch die Inhalte des Heftes 1 in dieses Lexikon überführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Themenschwerpunkt Straßennamen des Historischen Lexikons Wasserburg wird, wie bei den Druckausgaben der Hefte, bei jedem Eintrag nach der jeweiligen Namenbedeutung einer Straße gefragt und die namengebenden Ursachen erklärt. Die Darstellungen versuchen, Entwicklungen aufzuzeigen und die mit dem Namen jeweils verbundene(n) Geschichte(n) kurz zu erzählen. Bei älteren Straßennamen werden die ersten urkundlichen Erwähnungen angegeben und eventuelle Namenänderungen erläutert. Bei neueren Straßennamen, die ab dem 19. Jahrhundert vergeben und erdacht wurden, kann in den meisten Fällen das Namengebungsjahr nachgewiesen werden. Jüngst, mit dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz (1958), werden die Straßen des Gemeindegebietes gewidmet. Aus den daraus entstandenen amtlichen Unterlagen stammt bei einigen neueren Straßennamen die Angabe des Jahres der Widmung bzw. der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nach der Bedeutung eines Namens gefragt wird, müssen verschiedene Quellen bemüht werden, deren Aussagen im Lexikon komprimiert wiedergegeben werden. Für ältere Flurnamen, die teilweise seit dem Mittelalter bestehen, sind dies beispielsweise Erläuterungen aus schon bestehenden Ergebnissen der Wasserburger Ortsnamenforschung. Die Straßennamengeschichte der Altstadt (ab 14. Jahrhundert) wird v.a. in Auswertung der archivalischen Überlieferung interpretiert. Dabei wurden die verfügbaren Quellen, v.a. Urkunden und (Kirchen/Stiftungs-) Rechnungsbände des Stadtarchivs, systematisch durchgesehen. Neuere und neueste Straßennamen (ab 20. Jahrhundert), die oftmals auf Personenna-men zurückgehen, werden anhand der im Stadtarchiv vorliegenden biografischen Daten erklärt. Auf Begründungen oder schriftlich fixierte, politische bzw. administrative Diskussionen, die belegen könnten, warum eine Straße so oder so benannt wurde, hofft man allerdings in den Quellen des Stadtarchivs und der Stadtverwaltung meist vergebens. Ein Beispiel: Fehlende Erläuterungen zur Straßenbenennung in den Akten sind nachvollziehbar, wenn man davon ausgehen kann, dass die Entscheidungen des Stadtrates zur jeweiligen Straßenbenennung meist einmütig getroffen werden konnten. Die beispielsweise auf lokale und verdiente Persönlichkeiten zurückgehenden Namengeber waren in der hiesigen Bevölkerung und somit den Entscheidungsträgern meist bekannt; Erläuterungen/Begründungen erübrigten sich daher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert (hier v.a. 1914/1927) werden Gründe für die Namengebungen nur im Streitfall aus den Akten ersichtlich (z.B. Marienplatz), die Widmungsakten (v.a. ab 1958/1961) und die dort beigegebenen Protokollauszüge der Ausschüsse zeigen ebenfalls selten Begründungen/Diskussionen der Namengebung auf oder offenbaren Impulsgeber, die zur Benennung führten. Dementsprechend muss neben den Archivalien auf die zusätzlich im Archiv vorhandenen Informationsquellen zurückgegriffen werden, um die Namen zu erläutern, während – dem Informationsgehalt der hier ausgewerteten administrativen Quellen entsprechend – der ursprüngliche Weg der Namenfindung bzw. Namendiskussionen oft im Dunkeln bleibt. In diesem Zusammenhang muss auch darauf hingewiesen werden, dass die auswertbaren Protokolle der Sitzungen des Stadtrates und der Ausschüsse Ergebnisprotokolle sind: Dementsprechend sind protokollierte Diskussionen einer Straßennamenvergabe, von ganz seltenen Einzelfällen abgesehen, nicht zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend an die Straßenbenennungsakten 1914/1927, findet sich im Stadtarchiv für die jüngeren Straßenbenennungen ein Sammelakt, (Festsetzung und Änderung von Straßennamen und Hausnummern, 1950-1983) welcher teilweise Motivationen oder Gründe zu Straßenbenennungen preisgibt. Vor allem sind hier Vorschläge zu Benennungen aus der Bevölkerung und von Institutionen an den Stadtrat enthalten; auch einige Protokolle des Stadtrates geben Aufschluss über die Namenwahl. Wenn dies der Fall ist, werden die Gründe zur Namengebung immer angegeben. Meist sind Vorschläge für Namenbenennungen, zum Beispiel von Seiten des Heimatvereins, vom Bürgermeister und Stadtrat berücksichtigt worden, wenn diese auch vielfach nicht sofort umgesetzt werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls inhaltlich positiv aufgenommene Anregungen nicht zur Anwendung kamen und dies im Einzelfall eher mit der Örtlichkeit oder der Ablehnung einer Umbenennung begründet worden war, wurden diese offensichtlich in ein (nicht durchschaubares) System der Wiedervorlage eingebracht: Dieses lässt Namenvorschläge im wahrsten Sinne des Wortes an anderem Ort und zu anderer Zeit mit ziemlicher Regelmäßigkeit wiederkehren. (Beispielsweise: Hallgrafenstraße; Josef-Kirmayer-Straße). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sind im Beschlussprotokoll der Grundstückskommissionssitzung vom 5.11.1958 zwar die ursprünglichen Namenvorschläge für die Straßen des oberen Burgerfeldes zu ersehen. Unklar bleibt jedoch, wer die Vorschläge jeweils eingebracht oder überlegt hat und ob die in Bleistift angebrachten Änderungen (die übrigens auch wirksam wurden) in der Diskussion der Kommission behandelt worden sind oder vom Bürgermeister Neumeier, der die Änderungen zeichnete, direkt verfügt wurden. Wahrscheinlich ist Letzteres. Die Benennung von Ortsstraßen des Beispielprotokolls nach Musikern und Bergen im Burgerfeld, entspricht dem Wunsch oder dem Bestreben, gerade bei neuen Straßenzügen, zusammengehörige Namengruppen zu wählen. Damit wird mittelbar Orientierungshilfe geleistet. Mit dem Komponist Zaininger stellte Bürgermeister Neumeier Mozart somit einen lokalen Komponisten gegenüber. Die weiteren Personen der Wasserburger Zeitgeschichte sind durch Bergnamen ersetzt worden. Der Name des verdienten Stadtarchivars Kirmayer wurde später in der Altstadt wieder aufgegriffen, eine Bürgermeister-Ertl-Straße gibt es bis heute nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich finden sich im Stadtarchiv weitergehende Informationen und Quellenbelege, beispielsweise Biografien der namengebenden Personen. Da Biografien auch Gegenstand des Historischen Lexikons sein werden, werden biografische Daten beim Straßennamenlexikoneintrag kurz gehalten und annotiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die administrative Benennungspraxis ist nicht immer zufriedenstellend zu ergünden: Soweit bis heute ersichtlich, fehlen beispielsweise Akten und Belege zur systematischen Fest-legung von Straßennamen des 19. Jahrhunderts weitgehend, während aber Zufallsfunde der amtlichen Begriffsverwendungen oder die administrative Einteilung der Stadt in Gassen und Vierteln 1833 amtliche Festsetzungen durch regelmäßige, schriftliche Begriffsverwendungen in dieser Zeit vermuten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erörterungen sind auch auf Grund der Quellenlage keinesfalls gleichförmig. Etymologisch/sprachwissenschaftliche Erklärungen, Arten der Datenerhebungen, Fragen nach der Entstehung der Straßennamen und historisch motivierte Erklärungsansätze wechseln einander ab. Teilweise ist dies bereits mit der Unterschiedlichkeit der Namen an sich begründet, indem viele ältere Straßennamen (urkundlich-belegbare) deskriptive Namen sind. Diese bezeichnen u.a. Gebäude/Richtungen/Hausnamen/Gewerbe/Lagen/Nutzungen/Besitzer/Soziale Gruppen/Flurnamen/Gewässer. Jüngere Namen dagegen wurden häufig sinnstiftend (amtlich) erdacht: Ehrung von Personen/Ideologie/traditionsbewahrende Straßennamen/Benennungsprinzip nach logischer Gliederung von Straßennamenvierteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namenerläuterungen erfolgen alphabetisch aber nach Stadtgebieten aufgeteilt, da man innerhalb eines Stadtgebietes die oft zusammengehörigen Entwicklungen der Namengebung (historisch überlieferte Namen oder sinnstiftende Gruppennamen nach Bäumen/Vögeln/Künstlern/Schriftstellern/Bürgermeistern/Beamten etc.) besser darstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzelne Straßennameneintrag informiert über das Jahr der frühesten, im Stadtarchiv vorhandenen, urkundlichen Erwähnung, die erste Nennung eines Namens in den städtischen Akten bzw. das Auftauchen von bereits im Sprachgebrauch verwendeten Namen in den Quellen des 19. und 20. Jahrhunderts sowie bei neueren Straßennamen möglichst über das Jahr der Benennung durch Stadtratsbeschluss. Weiter werden bedeutendere Umbenennungen angegeben. Je nach Bedarf werden etymologische oder sachliche Erklärungen des Straßennamens angestrebt und kurze geschichtliche Hintergründe des Sach- oder Personenzusammenhangs erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inhaltliche Einführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit gab es in Wasserburg keine Hausnummerierungen. Die wichtigsten Straßen und Plätze waren mit Namen bezeichnet, deren Bestand im ersten Grundriss Wasserburgs von Tobias Volckhmer aus dem Jahr 1615 bis heute erkennbar bleibt. Außerdem trugen die einzelnen Häuser oft Wahrzeichen, an denen sie leicht erkennbar waren oder sie wurden nach ihren Besitzern benannt. Um die Lage eines Hauses zu beschreiben, gab man den im interaktiven Prozess der Sprachteilhaber herausgebildeten Straßen-namen, d.h. den im umgangssprachlichen Gebrauch geprägten Namen oder eine Ortslage an, nannte den Bewohner und bezeichnete beispielsweise zusätzlich die Nachbarn links und rechts oder andere Örtlichkeiten zur Lokalisierung. Da die Siedlung überschaubar war und die Bewohner einander kannten, genügte dies für die Orientierung und Zuordnung der Örtlichkeit vor dem geistigen Auge und vor allem zum Auffinden eines Hauses oder einer Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele solcher Beschreibungen in Kirchenrechunngen des 17. Jh. sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;Anfanngs auf Abraham Palhartinger fragners behausung an der Schmidtzeill so herr Caspar Reiter innern rhats seliger zu seinem gestüfften jartag dahaer verschafft./Auf herrn Wolf Pallingers behausung am Griess zwischen Joseph Anngermayr unnd Riebolden Kher seeligen salzaufgebers heyser gelegen so die alt frau Sabina Gumppelzhamerin selig zu irer stifftung der sambsteglichen letaney verschafft hat. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese zwei Beispiele der schriftlichen Überlieferungen der zahlreich vorhandnen Hausbeschreibungen waren so oder ähnlich sicher auch im Sprachgebrauch üblich. Bewohner, ehemalige Eigentümer und Verstorbene hat man dabei kennen müssen (und bei der Größe der Stadt auch kennen können), um die Hausbezeichnungen zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Straßenbezeichnungen der Altstadt nach Handwerksberufen und Zünften (Gewerbenamen)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen urkundlich überlieferten Straßennamen der Altstadt Wasserburg stammen aus dem 14. Jahrhundert und nennen handwerkliche Berufsgruppen, die wohl auch in Wasserburg schon sehr früh zünftisch organisiert waren. Von diesen ständischen Zusammenschlüssen Wasserburger Handwerker, die sich im Mittelalter zur Wahrung gemeinsamer Interessen organisierten, wurden die Regeln der jeweiligen Handwerksberufe aufgestellt und überwacht. Neben wirtschaftlichen Funktionen nahmen die Zünfte u.a. aber auch religiöse und soziale Aufgaben wahr. Alle Handwerker mussten zur Berufsausübung in der Stadt Mitglied ihrer Zunft sein. Nicht wenige Zünfte hatten eigene Häuser, in denen sie mittellos gewordene Mitglieder unterbringen konnten. Zunftmeister und Zechpröbste waren zumeist auch in den Vertretungsorganen der Stadt vertreten und übten im Auftrag der Stadt einen Teil der Gerichtsbarkeit aus. Sie führten die Aufsicht nicht nur über Zunftmitglieder, sondern kraft übertragener Ämter, beispielsweise auch als Viertelmeister oder Feuerbeschauer über die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Das Wasserburger Zunftwesen ist systematisch und vor allem in Auswertung der im Stadtarchiv sehr zahlreich und umfangreich vorhandenen Zunftakten noch nicht vergleichend dargestellt worden, wenn es auch Einzeldarstellungen verschiedener Handwerkszweige gibt und das Städtische Museum eine bedeutende Sammlung zur Wasserburger Handwerksgeschichte zeigen kann. Die meisten überlieferten Zunftakten des Archivs setzen erst im späten 16. Jahrhundert ein. Zu diesem Zeitpunkt übernahmen Wasserburger Zünfte vielfach Münchener Ordnungen. Daneben sind städtische Ordnungen weiterhin spezifisch wasserburgisches Recht. Wenn man allerdings in den frühen Wasserburger Urkunden ab dem 14. Jahrhundert Berufe und auch ständische Zusammenschlüsse, etwa in Bruderschaften, nachweisen kann, die Namengeber der hauptsächlichen Straßenzüge der Altstadt sind, so sind die Verbünde der Berufsgruppen eindeutig älter als die überlieferten Zunftakten und Stadtordnungen des 16./17. Jahrhunderts. Ein kürzlich restauriertes Wasserburger Kopialbuch, welches lange Zeit unzugänglich war, offenbart Ordnungen der Berufszweige bzw. handwerkbezogenes Stadtrecht, u.a. der Wasserburger Kaufleute, Fragner, Bäcker, Metzger und Fleischhacker, Schuster und Lederer, Schneider und Kramer, welche bis in das 14. Jahrhundert zurückreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitlich – und den Berufsgruppen entsprechend auch inhaltlich – decken sich die überlieferten Wasserburger privilegialen Rechte (bekanntermaßen hauptsächlich nach dem Stadtbrand 1339 und nur in ganz seltenen einzelnen Nachweisen auch vor diesem Jahr einsetzend) und die Nachweise zünftischer Organisationsformen mit den einzelnen nachweisbaren Straßennamen des 14./15. und 16. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründe für die Ansiedlung bestimmter Gewerbe in festgelegten Vierteln der mittelalterlichen Stadt sind dagegen auch ohne eindeutige Quellenbelege einigermaßen einleuchtend: Die vom Betrieb der Öfen ausgehende Brandgefahr verbannt beispielsweise die Bäcker (Bäckerzeile) und Hafner an den Rand der Stadt, was jedoch Stadtbrände im Mittelalter und früher Neuzeit nicht verhindern konnte. Zeitgenössische kurzzeitige Verwendungen von Orts- oder Straßennamen verdeutlichen dies (Ortsbezeichnung &#039;&#039;Prantstatt&#039;&#039; innerhalb der Altstadt 1509). Die Waffen-, ebenso wie die Kupfer- und Goldschmiede sind in der Nähe der Burg zu finden (Schmidzeile), aber auch am &#039;&#039;Pogner Thor&#039;&#039; (1615, später Roter Turm genannt) wohnte, wie der Name sagt, ein Waffenhersteller – nämlich ein Armbrustmacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nun frühe urkundliche Belege beschreibender Gewerbenamen nachweisen können, dass sich diese Namen des Altstadtkerns tatsächlich auf die nicht ausschließliche, aber durchaus verbreitete Ansiedlung bestimmter historischer Gewerbe in den jeweiligen Straßen beziehen, wie etwa die Straßennamen der Schmiede, Lederer, Schuster, Salzsender und Bäcker belegen, so gibt es daneben ebenso diejenigen Berufe, die zwar Namengeber einiger Straßen unserer Altstadt sind, deren Straßennamen aber nicht urkundlich auftauchen. Daraus muss gefolgert werden, dass diese Bezeichnungen – in Anlehnung an die vorhandenen, authentischen Namen – zu verschiedenen Zeiten als frühe, sinnstiftende, tradi-tionsbewahrende Straßennamen hinzugekommen sind. Das heißt, man erinnerte (sich) an ehemals hier anzutreffendes oder zur Zeit der Namenprägung nur noch vereinzelt vorhandenes Gewerbe. Genauso aber, wie man es demnach nachweislich mit historisierenden, berufsbezogenen Straßennamen in der Altstadt zu tun hat (Nagelschmidgasse; in dem Namen Weberzipfel der Zusatz Weber-; Färbergasse), die, da in den mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Quellen nicht urkundlich nachweisbar, im Sprachgebrauch erst in Zeiten geprägt wurden, als die berufsmäßige Gliederung der Stadt nach Gewerbszweigen (schon) sehr ungleichmäßig war, gibt es auch Fälle von historisch-belegbaren, berufsbezogenen Straßennamen, die in Vergessenheit geraten -und somit erloschen sind. Darunter fällt u.a. die Kübler- oder Schäfflergasse – heute Tränkgasse und vor allem die Kramerzeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere, nicht immer genau zu &#039;&#039;lokalisierende, aber nachweislich verwendete städtische Orts- und Straßennamen sind u.a.: &#039;&#039;In der Scheiben&#039;&#039;, 1437; &#039;&#039;Prantstatt&#039;&#039;, 1509; &#039;&#039;Hintern obern Gmach&#039;&#039;, 1512; Englperg&#039;&#039;, 1513, &#039;&#039;Götschperg&#039;&#039;, 1495; &#039;&#039;Auf der Strass&#039;&#039;, 1462; &#039;&#039;Gut zum Graben&#039;&#039;, 1490; Im Gässl&#039;&#039;, 1578. Andere überlieferte Straßennamen können teilweise ihren Nachfolgestraßen zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Personenbezogene Hausbezeichnungen (beschreibende Hausnamen)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die, neben den Straßenangaben des Mittelalters, der Frühen Neuzeit und bis heute durchaus üblichen, Personenzuordnungen der Häuser, sind in vielen Fällen – natürlich mit wechselndem Personenbezug – bis heute erhalten geblieben und im Sprachgebrauch immer noch lebendig, auch wenn der Personenbezug unter Umständen längst verstorbene Bewohner angibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel eines Hausnamens, der u.a. im Zusammenhang der Sanierung des Heilig-Geist-Spital-Ensembles (2007/2008) häufig verwendet wird, ist die Bezeichnung Ferstl-Haus. &#039;&#039;Das Ferstl-Haus wird saniert&#039;&#039;, heißt es dabei aus aller Munde: Benannt wurde dieses Haus (in der Bruckgasse 5) durch Sprachgebrauch und Gewohnheit nach dem ehemaligen Eigentümer des Hauses 20a (=Bruckgasse 5), dem stadtbekannten Schlossermeister Adolf Ferstl, der in diesem Gebäude eine Schlosserwerkstatt betrieb, das Haus 1929 an die Stadt verkaufte, und dessen Sohn, Adolf Ferstl, noch bis zu seinem Tod, 1971, im 2. Stock des Gebäudes, lebenslanges Wohnrecht genoss. Forscht man nun allerdings zur Baugeschichte des Ferstl-Hauses, so wird man in den amtlichen Unterlagen der Stadt (um 1930) diese Hausbezeichnung vergeblich suchen – und wenn man auf den Namen vertraut –, wenig finden. Zuletzt und noch zu Zeiten des Werkstattbetriebs Ferstls, war das Haus nämlich geteilt, die Hausnummer 20b (ebenfalls, wie 20 a, die heutige Bruckgasse 5) stand im Eigentum der Familie Schindler, die das Gebäude 1929, zur Nutzung durch die Heilig-Geist-Spitalstiftung – ebenso wie Ferstl den anderen Hausteil – an die Stadt verkaufte, während sich der Name Ferstl-Haus, zum einen durch die bekannte Werkstatt, aber auch durch den hier noch bis 1971 wohnenden Adolf Ferstl junior prägte und bis heute lebendig blieb. Dessen Charakterisierung als &#039;echtes Wasserburger Original&#039;, hat zur Verfestigung des Namens über den Tod hinaus beigetragen. In den Akten jedoch findet man eine Bezeichnung Ferstl-Haus zu Zeiten der Eigentumsübertragung nicht. Der schriftlich manifestierte, zeitgenössische Sprachgebrauch erfordert daher immer die Interpretation durch Hilfsmittel, beispielsweise alte Hausnummern- und Eigentümerverzeichnisse. Die Erschließung der wichtigen Bau- und Kämmereiakten zeigte, dass der eine Hausteil der Bruckgasse 5 (das Haus 20b) eigentlich als Schindlerhaus zu bezeichnen wäre. Unterschiedliche Bezeichnungen, je nach Entstehungszeit der Quellen und Festigung einer Begriffsprägung, können für ein und dasselbe Gebäude bestehen, sie erhalten sich mehr oder weniger zufällig und sind Änderungen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sich diese, mit Mängeln im System behaftete, naturgemäß immer zeitlich begrenzte, personenbezogene Bezeichnung von Orten innerhalb der Altstadt, (die in eigentlichen Straßennamen aber nur noch sehr selten lebendig bleibt) ursprünglich entwickelt hat, ist dennoch einleuchtend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Von Hausnamen zur Hausnummerierung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eindeutige Nummerierungen und Anschriften an den Häusern hätten im Mittelalter und Früher Neuzeit bei der nur spärlich verbreiteten Kenntnis des Lesens und Schreibens wenig genützt – völlig ausreichend war die oben beschriebenen Verwendung von Hausnamen. Außerdem erkannte man die Häuser an weithin sichtbaren Hauszeichen – den Zunftzeichen und Nasenschildern der Handwerksbetriebe. Während die Nasenschilder hauptsächlich äußeres Erkennungszeichen waren, entstanden die Hausnamen ursprünglich bereits aus der Notwendigkeit, ein Anwesen/Wohnhaus lagemäßig eindeutig zu definieren. Das war wichtig für den Einzug von Steuern oder Abgaben; in den für die Lexikonbeiträge ausgewerteten städtischen Quellen steht die Bezeichnung der Häuser beispielsweise mit dem Einzug der (Ewig)-Gilten durch die Pfarrkirche St. Jakob und die Frauenkirche, verwaltet durch den Rat der Stadt Wasserburg, in Verbindung. Erst ab dem Ende des 18. Jahrhunderts ergab sich, wiederum aus verwaltungstechnischen Gründen (Volkszählung, Wehrerfassung, Steuererhebung, Brandversicherung, Gewerbeaufsicht, Post etc.), die Notwendigkeit, jedes einzelne Haus eindeutig zu kennzeichnen. Dies hatte, so meinte man damals, am zweckmäßigsten durch amtlich festzusetzende, durchgehende Nummerierung zu geschehen – der Reihe nach. Vorbild dieser Hausnummernfestsetzungen waren Frankreich (in napoleonischer Zeit) und das Kaiserreich Österreich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch in anderen Städten üblich, wurde in Wasserburg das System der fortlaufenden Nummerierung der Häuser über Straßengrenzen hinweg angewandt. Dabei musste in der Bezeichnungspraxis nicht unbedingt der Straßenname angegeben werden, es reichte die Nennung der Nummer aus, da es jede Hausnummer, in Anwendung dieses Systems, nur einmal gab. Die Durchnummerierung begann mit dem Haus Nr. 1 am Südost-Ende der Tränkgasse (heute Tränkgasse 12), und setzte sich von dort durch alle Straßen, Zeilen, Gassen und Plätze fort. Die Mängel der fortlaufenden Nummerierung traten bei Neubauten bald zutage. Zeitlich nach der ersten Nummerierung entstandene Bauten oder Hausteilungen mussten eigentlich die nächste freie, höhere Nummer erhalten: Daraus hätte sich unter Umständen auch ergeben müssen, dass neben dem Haus mit der Nr. 71 (heute: Auf der Burg 11) vielleicht das Haus mit der Nr. 312 zu finden gewesen wäre. Man half sich in diesen Fällen jedoch damit, das jeweils neue Haus oder eine Eigentumsaufteilung mit einer halben Nummer oder einem Buchstabenzusatz, also beispielsweise der Nr. 71 ½, (heute: Auf der Burg 9) zu bezeichnen. Der erste, auf Vermessung beruhende Stadtplan mit Angabe der Wasserburger Hausnummern, stammt aus dem Jahr 1813. Schriftlich sind die Hausnummern für Wasserburg bereits 1796 erstmals zusammenhängend gelistet, amtliche Fortführungen und Konkordanzen bis in die heutige Zeit erlauben die konkrete Zuordnung der einzelnen Häuser und deren Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtplan von 1813 weist 331 Hausnummern in Wasserburg aus, bis 1949 stieg die Anzahl auf 446 Nummern an – mit ungezählten halben-, drittel- und a, b, c, d- Nummernzusätzen. Zwar gab es mit der magistratischen Einteilung der Stadt in Viertel, Gassen und Hausnummern 1833 eine erste amtliche Fixierung von Straßennamen durch Stadtverordnung. Maßgeblich zur Identifizierung waren allerdings die isoliert stehenden Hausnummern. Das noch weitgehend unbebaute Burgerfeld beispielsweise wurde hier insgesamt als &#039;&#039;Vor der Brück&#039;&#039; bezeichnet. Weitergehende Differenzierungen der Straßennamen folgten erst später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtliche Straßennamenfestsetzung/Neue Nummerierung der Häuser&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der lebhaft einsetzenden Bautätigkeit nach dem Ersten Weltkrieg und dem Ausbau der Siedlungen im Burgerfeld sind die Mängel des bisher angewandten Systems, also der Vergabe der nächsten freien Nummer vor allem außerhalb der Altstadt immer unbefriedigender geworden. Bürgermeister und Stadtrat setzten sich deshalb ab 1927 grundsätzlich dafür ein, die Häuser immer nur straßenweise zu nummerieren, wie es in kleineren und größeren Städten schon seit Längerem geschah. Voraussetzung für diese geplante Neuerung war aber nun auch, eine klare Bezeichnung und Abgrenzung aller innerhalb des Burgfriedens der Stadt vorhandenen Plätze, Zeilen, Straßen, Gassen, Wege, Pfade und Winkel amtlich festzusetzen. Da dies bis auf die magistratischen Festsetzungen der Einteilung der Stadt 1833 nicht der Fall gewesen war (man kann eher von gewohnheitsmäßigem Gebrauch der Straßennamen mit an unterschiedlichen Stellen herausgebildeten – hauptsächlich amtlichen – schriftlichen Fixierungen sprechen) und einige kleinere Wege gar keine bzw. nur im Sprachgebrauch verwendete, vor allem auch wechselnde Bezeichnungen, hatten, begann die schwierige amtliche Festsetzung aller Namen Wasserburger Straßen: In kommunaler Selbstverwaltung war und ist der Stadtrat bzw. sind die Gemeindeausschüsse (1818-1918 – der Magistrat) für die amtliche Benennung der Gemeindestraßen und Wege (auch Hausnummernfestsetzung) zuständig. Diese Institutionen sind auch gemeint, wenn bei den Besprechungen vereinfachend von amtlicher Benennung die Rede ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1914 war eine erste amtliche Bezeichnung einiger öffentlicher Wege und Plätze der Stadt durch Magistratsbeschluss erfolgt. In der Folge sollten weitere Festlegungen &#039;&#039;auf Grund Herkommens&#039;&#039; oder früherer Festsetzungen durchgeführt werden. In der Frage des Herkommens unterstützte Stadtarchivar und Studienprofessor Kaspar Brunhuber den Stadtrat. So wurde dieser u.a. 1920 aufgefordert, festzustellen, welche Straßen früher andere Namen getragen hatten und die historisch überlieferten Straßennamen zu ermitteln. &lt;br /&gt;
Nur wenn kein alter Name oder Flurname festgestellt werden konnte, wurde im Allgemeinen zu einer neuen, nun oftmals historisch erinnernden, sinnstiftenden Bezeichnung gegriffen. Jedoch konnten damals längst nicht alle in den Beiträgen nun ermittelten historischen Bezeichnungen in den Quellen aufgespürt werden. Zusätzlich wurden die ermittelten Belege manchmal, entgegen dem Vorhaben, auch einfach übergangen, so dass einige überlieferte Bezeichnungen erloschen sind oder durch Neubezeichnungen verloren gingen. In manchen Fällen ist daher (durchaus bis heute) zu fragen, ob die Benennungen bzw. amtlichen Festsetzungen tatsächlich immer glücklich gelungen sind. (Vgl. dazu die einzelnen Lexikonbeiträge). Unter anderem auch nach Stadtarchivar Brunhubers Vorschlägen wurden Plätze, Straßen und Wege, v.a. in den neuen Bau- und Wohngebieten, nun erstmals in der Entwicklung der Wasserburger Straßennamen nach Persönlichkeiten benannt, die in Wasserburgs Geschichte eine herausragende Rolle gespielt hatten (ehrende, personenbezogene Straßennamen). Besondere örtliche Verhältnisse wurden bei den Benennungen ebenfalls berücksichtigt (traditionsbewahrende Straßennamen, hier in Erinnerung an ehemalige Gebäude, Gewerbe und Nutzungen u.a.).&lt;br /&gt;
Auf Grund der Vorschläge des Straßennamen-Ausschusses konnte durch Stadtratsbeschluss vom 12.4.1927 die Bezeichnung der Wasserburger Straßen in der Hauptsache abgeschlossen werden. Bis 1930 gab es in diesem Zusammenhang immer wieder Folgebeschlüsse, kleinere Korrekturen und Ergänzungen. Trotz der systematischen und langwierigen Straßennamenfestsetzung, der Prozess zog sich über 16 Jahre hinweg, blieb allerdings als postalische Anschrift weiterhin die Hausnummer bestehen – ohne die Straße verpflichtend angeben zu müssen –, die allerdings, wie dargestellt, gerade bei neuen Nummern über die Örtlichkeit nichts mehr auszusagen vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals hatte der Markt Grafing mit diesem System ebenso zu kämpfen und wie aus der Korrespondenz beider Städte hervorgeht, bereits 1925 neue Hausnummern, jeweils straßenweise, vergeben. Wasserburgs Bürgermeister Alfons Winter erkundigte sich daher beim Markt Grafing, welche Behörden denn vor einer Neufestsetzung der Hausnummern nach Straßen gehört werden müssten. Grafing allerdings hatte sich nicht rückversichert und die Umbenennung einfach durchgeführt. Vermessungsamt, Finanz- und Steuerbehörden wurden erst nach der Umstellung informiert. In Wasserburg war man da vorsichtiger: So wurden die bestehenden Mängel der Hausnummerierung zunächst ausgiebig mit der Postverwaltungsleitung diskutiert, da man wohl davon ausging, gerade mit der Postbehörde einen Unterstützer für die geplanten und nach Meinung der Stadt wichtigen Neufestsetzungen zur straßenweisen Nummerierung zu finden. Die Post sah allerdings keinen Handlungsbedarf und ging davon aus, dass die in Wasserburg tätigen Zusteller sich genügend auskannten, um beispielsweise die vermeintlich benachbarten Häuser 302 (an der Köbingerbergstraße, Stadtteil Burgau) und 303 (an der Salzburger Straße, Stadtteil Burgstall/Kellerberg) rasch aufzufinden.&lt;br /&gt;
Die Stadt bewies schließlich einen langen Atem und verfolgte das Ziel, indem zunächst (wie oben dargestellt) systematisch alle Straßen und Plätze amtlich benannt worden sind. Die neue Hausnummernfestsetzung wurde dann straßenweise ab 1930 geplant und entworfen, schließlich aber erst 1949/1950 tatsächlich amtlich umgesetzt. Bis dahin hatten die vielen Bruchteile und die teilweise zusammenhanglose Art der Nummerierung immer mehr zu wünschen übrig gelassen. Am 03.10.1950 erhielten auf Grund der straßenweise durchgeführten Hausnummernfestsetzung alle Wasserburger Straßen neue Straßen- und Hausnummernschilder, die von den städtischen Arbeitern angebracht wurden. Zwei DM musste dafür jeder Hausbesitzer an die Stadtkasse entrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in vielen Städten und Gemeinden, wurden während des Nationalsozialismus in Wasserburg am 08.04.1933 Straßennamen zwangsumbenannt: Salzburger Str. – von-Hindenburg-Straße; [[Am Gries]]/Ahornallee – Adolf-Hitler-Allee; Bahnhofstraße – von-Epp-Straße. (Durch Politik/Ideologie und Propaganda entstandene, sinnstiftende Namen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1949 und bis heute ist die Benennung von (neuen) Straßen, Wegen und Plätzen immer wieder Gegenstand von Diskussionen auch für den Altstadtbereich gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Grundlage des gesamten Lexikoneintrags: Matthias Haupt, Die Wasserburger Straßennamen. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 4-25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Stra%C3%9Fennamen&amp;diff=571</id>
		<title>Straßennamen</title>
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		<updated>2018-04-06T06:55:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Themenschwerpunkt Straßennamen des Historischen Lexikons Wasserburg basiert auf den Forschungen des Stadtarchivs zu den Wasserburger Straßennamen.&lt;br /&gt;
Der Themenabschnitt gliedert sich in eine thematische Einführung [[Gehört zu::Übersicht Wasserburger Straßennamen]] und die alphabetische Abhandlung der Straßennamen der Altstadt [[Gehört zu::Altstadtstraßen]] sowie der übrigen Stadtgebiete Wasserburgs [[Gehört zu::Straßen der übrigen Stadtteile]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Straßen und Wege sollen im Lexikon besprochen werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1) Straßen nach dem städtischen Verzeichnis der Gemeindestraßen&lt;br /&gt;
(Klassifikation nach Straßen- und Wegegesetz); mit [Staatsstraßen]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abraham-Kern-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Abraham-Megerle-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Achatzstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Ahornstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Alkorstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Aussichtsturm  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Bräuwinkelberg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Burgfrieden  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Fröschlanger  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Gerblanger  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Glasberg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* [[Am Gries]]  (Ortsstraße) Frühere &amp;quot;Schulstraße&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Am Pulverturm  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Am Wuhrbach  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* An der Stadtmauer  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Anton-Dempf-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Anton-Woger-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Auf der Burg [Staatsstraße]&lt;br /&gt;
* [[Äußere Lohe]]  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Bachstelzenweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bäckerzeile  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bahnhofsplatz (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bahnhofstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Benediktinerstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Berggasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bernd-Motzkus-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bruckgasse [Staatsstraße]&lt;br /&gt;
* Bruckmühlweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Brunhuberstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bürgermeister-Neumeier-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bürgermeister-Schmid-Straße (Ortsstraße) ehem. Schul¬straße&lt;br /&gt;
* Bürgermeister-Schnepf-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Bürgermeister-Winter-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Burgstall  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Dionys-Reithofer-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Dr.-Fritz-Huber-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Eichenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Eichhornweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Eiselfinger Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Eisvogelweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Elise-Kosak-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Entenweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Enzingerweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Erlenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Esbaumstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Färbergasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Fichtenstraße  (Ortsstraße) früher: Lärchenstraße&lt;br /&gt;
* Fletzingergasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Föhrenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Forellenweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Franz-Winkler-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Frauengasse und Rathausgasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Friedhofgasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Friedrich-Ebert-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Gartenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Gebrüder-Troll-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Georgstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Gerblgasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Gimplberg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Grandlweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Gumpeltsheimerstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Hafenhamer Straße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Hallgrafenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Heilingbrunnerstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Heisererplatz  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Hermann-Schlittgen-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Herrengasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Heubergstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Hinter den Mauern  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Hochgarten  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Hochriesstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Höckmairstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Hofstatt  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Höhfeldner Mühlweg  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Holzhofweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Im Hag  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Innhöhe  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Innwerkstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Josef-Kirmayer-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Josef-Pilartz-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kampenwandstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kanalweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kapuzinerweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Karl-Wähmann-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kaspar-Aiblinger-Platz (Ortsstraße) &lt;br /&gt;
* Kastanienstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Käthe-Braun-Weg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kellerstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kiebitzweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kiefernstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kirchhofplatz (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Klaus-Honauer-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Klosterweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Knoppermühlweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Köbingerbergstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Koblberger Straße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Kormoranweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Krankenhausstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Kroiterstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Landschaftsweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Landwehrstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Ledererzeile  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Lindenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Marienplatz  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Max-Emanuel-Platz (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Megglestraße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Megglestraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Molkerei-Bauer-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Möwenweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Mozartstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Münchner Straße  [Staatsstraße/Ortsstraße (für den Straßenbereich Rampe)]&lt;br /&gt;
* Nagelschmidgasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Neudecker Straße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Neustraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Nordstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Obere Innstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Odelshamer Straße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Palmanostraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Penzinger-Mühl-Weg  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Peter-Scher-Weg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Pfeffingerweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Ponschabaustraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Postgasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Reiherweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Riedenerweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Ringelnatzweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Rosenheimer Straße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Salzburger Straße  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Salzsenderzeile  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schiffsmühlenweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schlachthausstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schmerbeckstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schmidzeile [Staatsstraße]&lt;br /&gt;
* Schmiedwiese  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schopperstattweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schustergasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Schwanenweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Sedlmeiergasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Seestraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Siedlung am Dobl  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* St.-Bruder-Konrad-Straße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Stadler Garten  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Staudhamer Feld  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Steinmühlweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Surauerstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Tränkgasse  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Überfuhrstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Ulmenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Unter der Schanz  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Unterauerweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Untere Innstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Viehhausen  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Viehhausen - Reitmehring  (Gemeindeverbindungsstraße)&lt;br /&gt;
* Waldweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Watzmannstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Weberzipfel  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Weidenstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Weiherweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Weikertsham  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Wendelsteinstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Willi-Ernst-Ring  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Wuhrweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Zainingerstraße  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Zettlweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
* Zirnweg  (Ortsstraße)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2) Wege nach dem städtischen Verzeichnis der öffentlichen Feld- und Waldwege&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bahnweg ins Osterholz     &lt;br /&gt;
* Bahnweg ins Seefeld und Seemoos     &lt;br /&gt;
* Bahnweg von Reitmehring ins Staudhamer Feld     &lt;br /&gt;
* Bahnweg von Viehhausen ins Staudhamer Feld     &lt;br /&gt;
* Ederholzweg     &lt;br /&gt;
* Feldweg an der Burgfriedensgrenze     &lt;br /&gt;
* Gaberseefeldweg     &lt;br /&gt;
* Glasberger Feldweg     &lt;br /&gt;
* Hammerstraße     &lt;br /&gt;
* Landschaftsweg     &lt;br /&gt;
* Mitterweg im Ederholz     &lt;br /&gt;
* Obermüllerweg     &lt;br /&gt;
* Querweg im Staudhamer Feld     &lt;br /&gt;
* Schließlederweg     &lt;br /&gt;
* Staudhamer Osterholzweg     &lt;br /&gt;
* Viehhausener Feld     &lt;br /&gt;
* Weg bei der Kosaklinde     &lt;br /&gt;
* Weg in die Klosterau     &lt;br /&gt;
* Weg von Edling ins Osterholz und nach Reiten     &lt;br /&gt;
* Weg von Reitmehring in den Waserer     &lt;br /&gt;
* Weg von Reitmehring nach Gern     &lt;br /&gt;
* Weg von Viehhausen in den Waserer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3) Wege nach dem städtischen Verzeichnis der beschränkt-öffentlichen Wege&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am Kugelfang    &lt;br /&gt;
* Berggasse    &lt;br /&gt;
* Burgweg    &lt;br /&gt;
* Edelweißweg    &lt;br /&gt;
* Enzianweg    &lt;br /&gt;
* Frankenbergweg    &lt;br /&gt;
* Fußweg von der Mozartstraße zur Innpromenade &lt;br /&gt;
* Gehweg zum Kriegerdenkmal    &lt;br /&gt;
* Hopfenstattweg    &lt;br /&gt;
* Kapuzinerweg    &lt;br /&gt;
* Kellerbergweg    &lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal vom Jahre 1870/71 &lt;br /&gt;
* Landschaftsweg    &lt;br /&gt;
* Liebhartweg    &lt;br /&gt;
* Magdalenenweg    &lt;br /&gt;
* Otto-Geigenberger-Weg    &lt;br /&gt;
* Treppe zum Kellerbergweg    &lt;br /&gt;
* Unter der Schanz    &lt;br /&gt;
* Verbindungsweg zwischen Heilingbrunnerstraße und Frankenbergweg    &lt;br /&gt;
* Weg von der Hochgartenstraße zur Doblsiedlung    &lt;br /&gt;
* Ziehweg    &lt;br /&gt;
* Zur Kosaklinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;4) Wege nach dem städtischen Verzeichnis der Eigentümer-Wege&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Allwang-Durchgang]]   &lt;br /&gt;
* An der Neudecker Straße   &lt;br /&gt;
* Bauerschweizer-Durchgang   &lt;br /&gt;
* Breitenacher-Durchgang   &lt;br /&gt;
* Durchgang beim Brucktor   &lt;br /&gt;
* Fußweg von der Franz-Winkler-Straße zur Brunhuberstraße   &lt;br /&gt;
* Gassl am Gries   &lt;br /&gt;
* Greinbräu-Durchgang   &lt;br /&gt;
* Kellerberg -vom Wimmerwirt zu den Neubauten-   &lt;br /&gt;
* Otto-Geigenberger-Weg  (ehemals Inndammweg)&lt;br /&gt;
* Schloßweg &lt;br /&gt;
* Schmalzgruber-Durchgang (derzeit geschlossen)&lt;br /&gt;
* Weg vom Bahnhof zum Näbauer   &lt;br /&gt;
* Zufahrt vom Pfeffingerweg zur Hs. Nr. 7  &lt;br /&gt;
* Zufahrt zum Finanzamtsgebäude&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am Gries&#039;&#039;&#039; [[Gehört zu::Straßennamen]]&lt;br /&gt;
[https://wbgwiki.allbytes.de/Datei:Stadtplan_Stra%C3%9Fennamen_Altstadt.jpg (Lage Straßenplan, PQ4-5)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1408 erscheint der beschreibende Flurname &#039;&#039;Gries&#039;&#039; erstmals in einer Ewiggeldverschreibung, 1414 die Mühle und der Mühlschlag &#039;&#039;im Gries&#039;&#039;, die Lehen des verstorbenen Herzogs Stephan waren. 1615 als &#039;&#039;Auffm Gries&#039;&#039; im ersten Grundriss-Plan der Stadt von Tobias Volckhmer (Grundriss 1615) nachzuweisen. Kurzzeitig (bis 1927) als &#039;&#039;Ahornallee&#039;&#039; bezeichnet, danach mit amtlicher Festsetzung &#039;&#039;Am Gries&#039;&#039; und um 1938 &#039;&#039;Schulstraße&#039;&#039;. In dieser Zeit wurde der Name Gries nicht an anderer Stelle verwendet, bevor mit der Neufestsetzung der Straßennamen 1949/1950 die Bezeichnung (für nur einen Straßenzug – traditionsbewahrend) wieder in Erinnerung gerufen wurde. Nach mhd. &#039;&#039;griez&#039;&#039; – Sand, Kies, bezeichnet der Wasserburger Gries die Aufschwemmung bzw. Landgewinnung durch den Schwemmsand des Inn. Der Gries war Stapelplatz, Viehmarkt, Hinrichtungsstätte (letzte Hinrichtung 1827) und Schießstätte; hier befanden sich u.a. der Salzstadl, der Baustadl und der bürgerliche Getreidekasten. Durch ständig fortschreitende Anschwemmung des vom Inn mitgetragenen Materials ist der Gries über die Jahrhunderte beträchtlich gewachsen. In der Vergangenheit ist die heutige Straßenbezeichnung Am Gries als Orts- oder Flurbezeichnung für das viel umfangreichere Gebiet zu verstehen, welches die Umgebung der Landwehrstraße mit Max-Emanuel-Platz, Kaspar-Aiblinger-Platz und Heisererplatz außerhalb der Stadtmauer/Ringmauer umfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Haupt, Die Wasserburger [[Straßennamen]]. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 26-27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am Gries&#039;&#039;&#039; [[Gehört zu::Straßennamen]]&lt;br /&gt;
[https://wbgwiki.allbytes.de/Datei:Stadtplan_Stra%C3%9Fennamen_Altstadt.jpg (Lage Straßenplan, PQ4-5)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1408 erscheint der beschreibende Flurname &#039;&#039;Gries&#039;&#039; erstmals in einer Ewiggeldverschreibung, 1414 die Mühle und der Mühlschlag &#039;&#039;im Gries&#039;&#039;, die Lehen des verstorbenen Herzogs Stephan waren. 1615 als &#039;&#039;Auffm Gries&#039;&#039; im ersten Grundriss-Plan der Stadt von Tobias Volckhmer (Grundriss 1615) nachzuweisen. Kurzzeitig (bis 1927) als &#039;&#039;Ahornallee&#039;&#039; bezeichnet, danach mit amtlicher Festsetzung &#039;&#039;Am Gries&#039;&#039; und um 1938 &#039;&#039;Schulstraße&#039;&#039;. In dieser Zeit wurde der Name Gries nicht an anderer Stelle verwendet, bevor mit der Neufestsetzung der Straßennamen 1949/1950 die Bezeichnung (für nur einen Straßenzug – traditionsbewahrend) wieder in Erinnerung gerufen wurde. Nach mhd. &#039;&#039;griez&#039;&#039; – Sand, Kies, bezeichnet der Wasserburger Gries die Aufschwemmung bzw. Landgewinnung durch den Schwemmsand des Inn. Der Gries war Stapelplatz, Viehmarkt, Hinrichtungsstätte (letzte Hinrichtung 1827) und Schießstätte; hier befanden sich u.a. der Salzstadl, der Baustadl und der bürgerliche Getreidekasten. Durch ständig fortschreitende Anschwemmung des vom Inn mitgetragenen Materials ist der Gries über die Jahrhunderte beträchtlich gewachsen. In der Vergangenheit ist die heutige Straßenbezeichnung Am Gries als Orts- oder Flurbezeichnung für das viel umfangreichere Gebiet zu verstehen, welches die Umgebung der Landwehrstraße mit Max-Emanuel-Platz, Kaspar-Aiblinger-Platz und Heisererplatz außerhalb der Stadtmauer/Ringmauer umfasste.ref&amp;gt;Matthias Haupt, Die Wasserburger [[Straßennamen]]. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 26-27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<updated>2018-04-05T17:01:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am Gries&#039;&#039;&#039; [[Gehört zu::Straßennamen]]&lt;br /&gt;
[https://wbgwiki.allbytes.de/Datei:Stadtplan_Stra%C3%9Fennamen_Altstadt.jpg (Lage Straßenplan, PQ4-5)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1408 erscheint der beschreibende Flurname &#039;&#039;Gries&#039;&#039; erstmals in einer Ewiggeldverschreibung, 1414 die Mühle und der Mühlschlag &#039;&#039;im Gries&#039;&#039;, die Lehen des verstorbenen Herzogs Stephan waren. 1615 als &#039;&#039;Auffm Gries&#039;&#039; im ersten Grundriss-Plan der Stadt von Tobias Volckhmer (Grundriss 1615) nachzuweisen. Kurzzeitig (bis 1927) als &#039;&#039;Ahornallee&#039;&#039; bezeichnet, danach mit amtlicher Festsetzung &#039;&#039;Am Gries&#039;&#039; und um 1938 &#039;&#039;Schulstraße&#039;&#039;. In dieser Zeit wurde der Name Gries nicht an anderer Stelle verwendet, bevor mit der Neufestsetzung der Straßennamen 1949/1950 die Bezeichnung (für nur einen Straßenzug – traditionsbewahrend) wieder in Erinnerung gerufen wurde. Nach mhd. &#039;&#039;griez&#039;&#039; – Sand, Kies, bezeichnet der Wasserburger Gries die Aufschwemmung bzw. Landgewinnung durch den Schwemmsand des Inn. Der Gries war Stapelplatz, Viehmarkt, Hinrichtungsstätte (letzte Hinrichtung 1827) und Schießstätte; hier befanden sich u.a. der Salzstadl, der Baustadl und der bürgerliche Getreidekasten. Durch ständig fortschreitende Anschwemmung des vom Inn mitgetragenen Materials ist der Gries über die Jahrhunderte beträchtlich gewachsen. In der Vergangenheit ist die heutige Straßenbezeichnung Am Gries als Orts- oder Flurbezeichnung für das viel umfangreichere Gebiet zu verstehen, welches die Umgebung der Landwehrstraße mit Max-Emanuel-Platz, Kaspar-Aiblinger-Platz und Heisererplatz außerhalb der Stadtmauer/Ringmauer umfasste.ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger [[Straßennamen]]. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 26-27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am Gries&#039;&#039;&#039; [[Gehört zu::Straßennamen]]&lt;br /&gt;
[https://wbgwiki.allbytes.de/Datei:Stadtplan_Stra%C3%9Fennamen_Altstadt.jpg (Lage Straßenplan, PQ4-5)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1408 erscheint der beschreibende Flurname &#039;&#039;Gries&#039;&#039; erstmals in einer Ewiggeldverschreibung, 1414 die Mühle und der Mühlschlag &#039;&#039;im Gries&#039;&#039;, die Lehen des verstorbenen Herzogs Stephan waren. 1615 als &#039;&#039;Auffm Gries&#039;&#039; im ersten Grundriss-Plan der Stadt von Tobias Volckhmer (Grundriss 1615) nachzuweisen. Kurzzeitig (bis 1927) als &#039;&#039;Ahornallee&#039;&#039; bezeichnet, danach mit amtlicher Festsetzung &#039;&#039;Am Gries&#039;&#039; und um 1938 &#039;&#039;Schulstraße&#039;&#039;. In dieser Zeit wurde der Name Gries nicht an anderer Stelle verwendet, bevor mit der Neufestsetzung der Straßennamen 1949/1950 die Bezeichnung (für nur einen Straßenzug – traditionsbewahrend) wieder in Erinnerung gerufen wurde. Nach mhd. &#039;&#039;griez&#039;&#039; – Sand, Kies, bezeichnet der Wasserburger Gries die Aufschwemmung bzw. Landgewinnung durch den Schwemmsand des Inn. Der Gries war Stapelplatz, Viehmarkt, Hinrichtungsstätte (letzte Hinrich-tung 1827) und Schießstätte; hier befanden sich u.a. der Salzstadl, der Baustadl und der bürgerliche Getreidekasten. Durch ständig fortschreitende Anschwemmung des vom Inn mitgetragenen Materials ist der Gries über die Jahrhunderte beträchtlich gewachsen. In der Vergangenheit ist die heutige Straßenbezeichnung Am Gries als Orts- oder Flurbezeichnung für das viel umfangreichere Gebiet zu verstehen, welches die Umgebung der Landwehrstraße mit Max-Emanuel-Platz, Kaspar-Aiblinger-Platz und Heisererplatz außerhalb der Stadtmauer/Ringmauer umfasste.ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger [[Straßennamen]]. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 26-27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitierweise|Matthias Haupt}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Redakteur</name></author>
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		<updated>2018-04-05T16:59:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redakteur: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Autor: Matthias Haupt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Category:Themen/EpochenCategory: Artikel A-Z  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Am Gries Gehört zu::Straßennamen [https://wbgwiki.allbytes…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Autor: [[Matthias Haupt]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Category:Themen/Epochen]][[Category: Artikel A-Z]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Am Gries [[Gehört zu::Straßennamen]]&lt;br /&gt;
[https://wbgwiki.allbytes.de/Datei:Stadtplan_Stra%C3%9Fennamen_Altstadt.jpg (Lage Straßenplan, PQ4-5)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1408 erscheint der beschreibende Flurname &#039;&#039;Gries&#039;&#039; erstmals in einer Ewiggeldverschreibung, 1414 die Mühle und der Mühlschlag &#039;&#039;im Gries&#039;&#039;, die Lehen des verstorbenen Herzogs Stephan waren. 1615 als &#039;&#039;Auffm Gries&#039;&#039; im ersten Grundriss-Plan der Stadt von Tobias Volckhmer (Grundriss 1615) nachzuweisen. Kurzzeitig (bis 1927) als &#039;&#039;Ahornallee&#039;&#039; bezeichnet, danach mit amtlicher Festsetzung &#039;&#039;Am Gries&#039;&#039; und um 1938 &#039;&#039;Schulstraße&#039;&#039;. In dieser Zeit wurde der Name Gries nicht an anderer Stelle verwendet, bevor mit der Neufestsetzung der Straßennamen 1949/1950 die Bezeichnung (für nur einen Straßenzug – traditionsbewahrend) wieder in Erinnerung gerufen wurde. Nach mhd. &#039;&#039;griez&#039;&#039; – Sand, Kies, bezeichnet der Wasserburger Gries die Aufschwemmung bzw. Landgewinnung durch den Schwemmsand des Inn. Der Gries war Stapelplatz, Viehmarkt, Hinrichtungsstätte (letzte Hinrich-tung 1827) und Schießstätte; hier befanden sich u.a. der Salzstadl, der Baustadl und der bürgerliche Getreidekasten. Durch ständig fortschreitende Anschwemmung des vom Inn mitgetragenen Materials ist der Gries über die Jahrhunderte beträchtlich gewachsen. In der Vergangenheit ist die heutige Straßenbezeichnung Am Gries als Orts- oder Flurbezeichnung für das viel umfangreichere Gebiet zu verstehen, welches die Umgebung der Landwehrstraße mit Max-Emanuel-Platz, Kaspar-Aiblinger-Platz und Heisererplatz außerhalb der Stadtmauer/Ringmauer umfasste.ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger [[Straßennamen]]. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 26-27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Als einer der bekanntesten städtischen Eigentümerwege zu besprechen: Der Name des abends zugesperrten Fußgänger-Durchgangs zwischen Herrengasse und Färbergasse wurde 1927 in Erinnerung an den letzten Wasserburger Tuchmacher Johann Baptist Allwang († 4.3.1890) amtlich festgelegt. Im Sprachgebrauch, als Haus- und Besitzname, das am Durchgang gelegene Familienhaus beschreibend, bereits zeitgenössisch gefestigt. Der auch als &#039;&#039;Gräfen-Durchgang&#039;&#039; (1892) nach der Brauerei Adam Gräf in der Färbergasse bezeichnete Weg war mehrfach Gegenstand magistratischer Verhandlungen, in denen die Durchfahrtsbeschränkungen 1882 dahingehend geklärt wurden, dass der Durchgang nur mit Handfuhrwerk, jedoch nicht mit bespanntem Fuhrwerk durchfahren werden durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger [[Straßennamen]]. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Als einer der bekanntesten städtischen Eigentümerwege zu besprechen: Der Name des abends zugesperrten Fußgänger-Durchgangs zwischen Herrengasse und Färbergasse wurde 1927 in Erinnerung an den letzten Wasserburger Tuchmacher Johann Baptist Allwang († 4.3.1890) amtlich festgelegt. Im Sprachgebrauch, als Haus- und Besitzname, das am Durchgang gelegene Familienhaus beschreibend, bereits zeitgenössisch gefestigt. Der auch als &#039;&#039;Gräfen-Durchgang&#039;&#039; (1892) nach der Brauerei Adam Gräf in der Färbergasse bezeichnete Weg war mehrfach Gegenstand magistratischer Verhandlungen, in denen die Durchfahrtsbeschränkungen 1882 dahingehend geklärt wurden, dass der Durchgang nur mit Handfuhrwerk, jedoch nicht mit bespanntem Fuhrwerk durchfahren werden durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger [[Straßennamen]]. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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Als einer der bekanntesten städtischen Eigentümerwege zu besprechen: Der Name des abends zugesperrten Fußgänger-Durchgangs zwischen Herrengasse und Färbergasse wurde 1927 in Erinnerung an den letzten Wasserburger Tuchmacher Johann Baptist Allwang († 4.3.1890) amtlich festgelegt. Im Sprachgebrauch, als Haus- und Besitzname, das am Durchgang gelegene Familienhaus beschreibend, bereits zeitgenössisch gefestigt. Der auch als &#039;&#039;Gräfen-Durchgang&#039;&#039; (1892) nach der Brauerei Adam Gräf in der Färbergasse bezeichnete Weg war mehrfach Gegenstand magistratischer Verhandlungen, in denen die Durchfahrtsbeschränkungen 1882 dahingehend geklärt wurden, dass der Durchgang nur mit Handfuhrwerk, jedoch nicht mit bespanntem Fuhrwerk durchfahren werden durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger [[Straßennamen]]. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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Als einer der bekanntesten städtischen Eigentümerwege zu besprechen: Der Name des abends zugesperrten Fußgänger-Durchgangs zwischen Herrengasse und Färbergasse wurde 1927 in Erinnerung an den letzten Wasserburger Tuchmacher Johann Baptist Allwang († 4.3.1890) amtlich festgelegt. Im Sprachgebrauch, als Haus- und Besitzname, das am Durchgang gelegene Familienhaus beschreibend, bereits zeitgenössisch gefestigt. Der auch als &#039;&#039;Gräfen-Durchgang&#039;&#039; (1892) nach der Brauerei Adam Gräf in der Färbergasse bezeichnete Weg war mehrfach Gegenstand magistratischer Verhandlungen, in denen die Durchfahrtsbeschränkungen 1882 dahingehend geklärt wurden, dass der Durchgang nur mit Handfuhrwerk, jedoch nicht mit bespanntem Fuhrwerk durchfahren werden durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger [[Straßennamen]]. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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Als einer der bekanntesten städtischen Eigentümerwege zu besprechen: Der Name des abends zugesperrten Fußgänger-Durchgangs zwischen Herrengasse und Färbergasse wurde 1927 in Erinnerung an den letzten Wasserburger Tuchmacher Johann Baptist Allwang (†4.3.1890) amtlich festgelegt. Im Sprachgebrauch, als Haus- und Besitzname, das am Durchgang gelegene Familienhaus beschreibend, bereits zeitgenössisch gefestigt. Der auch als &#039;&#039;Gräfen-Durchgang&#039;&#039; (1892) nach der Brauerei Adam Gräf in der Färbergasse bezeichnete Weg war mehrfach Gegenstand magistratischer Verhandlungen, in denen die Durchfahrtsbeschränkungen 1882 dahingehend geklärt wurden, dass der Durchgang nur mit Handfuhrwerk, jedoch nicht mit bespanntem Fuhrwerk durchfahren werden durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Haupt]], Die Wasserburger [[Straßennamen]]. Heft 1, Altstadt (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Wasserburg, Nr. 3), 2008, 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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