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	<title>Tuchraub - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Historisches Lexikon Wasserburg</subtitle>
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		<title>Mhaupt am 17. Dezember 2025 um 08:58 Uhr</title>
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		<title>Mhaupt am 17. Dezember 2025 um 08:57 Uhr</title>
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		<title>Mhaupt am 27. Oktober 2025 um 07:48 Uhr</title>
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		<title>Mhaupt am 17. Oktober 2025 um 10:21 Uhr</title>
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		<title>Mhaupt am 15. Oktober 2025 um 06:48 Uhr</title>
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		<author><name>Mhaupt</name></author>
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		<title>Mhaupt: /* Ergebnis */</title>
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Zur damaligen Zeit war Reisen ein gefährliches Abenteuer, auch wenn es schwierig ist, Literatur zum Reisen auf Wasserwegen zu finden. Straßenraub hingegen muss eine allgegenwärtige Gefahr gewesen sein. Die Lübecker Ratschronik enthält im Zeitraum 1446 bis 1482 dreißig Berichte zu diesem Thema. Für Peter Rose ein klares Indiz, dass einerseits Straßenraub eine hohe Relevanz für die Stadt Lübeck besaß und andererseits keine Lösung für dieses Problem existierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Rose, Straßenraub|Rose, Straßenraub]], 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Überfälle von Seeräubern auf Handelsschiffe auf der Elbe im Jahr 1480 werden erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Rose, Straßenraub|Rose, Straßenraub]], 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzuweisen ist in diesem Kontext auch auf das spätmittelalterliche Phänomen des Raubritters, der sich u.a. durch Straßenraub und Überfälle auf Kaufleute auszeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Kurt &lt;/del&gt;Andermann, Raubritter, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;publiziert am 09.05.2011; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: &amp;lt;http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/&lt;/del&gt;Raubritter&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;gt; (29.09.2025)&lt;/del&gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Wasserburger Gegend sind bereits aus dem Hochmittelalter Raubritter überliefert, wenngleich unklar ist, inwiefern diese Sagengestalten einen realen Hintergrund haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kirmayer, Chronik|Kirmayer, Chronik]], Jahreseintrag 1228/1232.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Aus einem strafrechtlichen Prozess wurde über die Jahre ein verwaltungsrechtlicher, in dem es weniger darum ging, die für den Tuchraub verantwortlichen Täter zu ermitteln und zu bestrafen, sondern der sich vielmehr mit juristischen Zuständigkeiten und Verfahrensfehlern befasste. Wer Schrags Tuche raubte, geht aus den Urkunden nicht hervor. Vielleicht kamen die Täter aufgrund der Prozessverschleppung sogar ungeschoren davon. Zumindest müssen wir davon ausgehen, solange keine anderen Quellen zu diesem Fall bekannt werden. Doch wie repräsentativ ist der Prozess für die spätmittelalterliche Strafjustiz? Zur damaligen Zeit war Reisen ein gefährliches Abenteuer, auch wenn es schwierig ist, Literatur zum Reisen auf Wasserwegen zu finden. Straßenraub hingegen muss eine allgegenwärtige Gefahr gewesen sein. Die Lübecker Ratschronik enthält im Zeitraum 1446 bis 1482 dreißig Berichte zu diesem Thema. Für Peter Rose ein klares Indiz, dass einerseits Straßenraub eine hohe Relevanz für die Stadt Lübeck besaß und andererseits keine Lösung für dieses Problem existierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Rose, Straßenraub|Rose, Straßenraub]], 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Überfälle von Seeräubern auf Handelsschiffe auf der Elbe im Jahr 1480 werden erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Rose, Straßenraub|Rose, Straßenraub]], 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzuweisen ist in diesem Kontext auch auf das spätmittelalterliche Phänomen des Raubritters, der sich u.a. durch Straßenraub und Überfälle auf Kaufleute auszeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#&lt;/ins&gt;Andermann, Raubritter&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;|Andermann&lt;/ins&gt;, Raubritter&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Wasserburger Gegend sind bereits aus dem Hochmittelalter Raubritter überliefert, wenngleich unklar ist, inwiefern diese Sagengestalten einen realen Hintergrund haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Kirmayer, Chronik|Kirmayer, Chronik]], Jahreseintrag 1228/1232.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Mhaupt</name></author>
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		<title>Mhaupt: /* Ergebnis */</title>
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Zur damaligen Zeit war Reisen ein gefährliches Abenteuer, auch wenn es schwierig ist, Literatur zum Reisen auf Wasserwegen zu finden. Straßenraub hingegen muss eine allgegenwärtige Gefahr gewesen sein. Die Lübecker Ratschronik enthält im Zeitraum 1446 bis 1482 dreißig Berichte zu diesem Thema. Für Peter Rose ein klares Indiz, dass einerseits Straßenraub eine hohe Relevanz für die Stadt Lübeck besaß und andererseits keine Lösung für dieses Problem existierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Rose, Straßenraub|Rose, Straßenraub]], 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Überfälle von Seeräubern auf Handelsschiffe auf der Elbe im Jahr 1480 werden erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Rose, Straßenraub|Rose, Straßenraub]], 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzuweisen ist in diesem Kontext auch auf das spätmittelalterliche Phänomen des Raubritters, der sich u.a. durch Straßenraub und Überfälle auf Kaufleute auszeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Andermann, Raubritter, publiziert am 09.05.2011; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: &amp;lt;http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Raubritter&amp;gt; (29.09.2025).&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Wasserburger Gegend sind bereits aus dem Hochmittelalter Raubritter überliefert, wenngleich unklar ist, inwiefern diese Sagengestalten einen realen Hintergrund haben.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Josef &lt;/del&gt;Kirmayer, Chronik &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;der Stadt Wasserburg am Inn&lt;/del&gt;, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;1957 (Manuskript), Band 1&lt;/del&gt;, Jahreseintrag 1228/1232.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Aus einem strafrechtlichen Prozess wurde über die Jahre ein verwaltungsrechtlicher, in dem es weniger darum ging, die für den Tuchraub verantwortlichen Täter zu ermitteln und zu bestrafen, sondern der sich vielmehr mit juristischen Zuständigkeiten und Verfahrensfehlern befasste. Wer Schrags Tuche raubte, geht aus den Urkunden nicht hervor. Vielleicht kamen die Täter aufgrund der Prozessverschleppung sogar ungeschoren davon. Zumindest müssen wir davon ausgehen, solange keine anderen Quellen zu diesem Fall bekannt werden. Doch wie repräsentativ ist der Prozess für die spätmittelalterliche Strafjustiz? Zur damaligen Zeit war Reisen ein gefährliches Abenteuer, auch wenn es schwierig ist, Literatur zum Reisen auf Wasserwegen zu finden. Straßenraub hingegen muss eine allgegenwärtige Gefahr gewesen sein. Die Lübecker Ratschronik enthält im Zeitraum 1446 bis 1482 dreißig Berichte zu diesem Thema. Für Peter Rose ein klares Indiz, dass einerseits Straßenraub eine hohe Relevanz für die Stadt Lübeck besaß und andererseits keine Lösung für dieses Problem existierte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Rose, Straßenraub|Rose, Straßenraub]], 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Überfälle von Seeräubern auf Handelsschiffe auf der Elbe im Jahr 1480 werden erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Rose, Straßenraub|Rose, Straßenraub]], 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzuweisen ist in diesem Kontext auch auf das spätmittelalterliche Phänomen des Raubritters, der sich u.a. durch Straßenraub und Überfälle auf Kaufleute auszeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Andermann, Raubritter, publiziert am 09.05.2011; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: &amp;lt;http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Raubritter&amp;gt; (29.09.2025).&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Wasserburger Gegend sind bereits aus dem Hochmittelalter Raubritter überliefert, wenngleich unklar ist, inwiefern diese Sagengestalten einen realen Hintergrund haben.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#&lt;/ins&gt;Kirmayer, Chronik&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;|Kirmayer&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Chronik]]&lt;/ins&gt;, Jahreseintrag 1228/1232.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Zur damaligen Zeit war Reisen ein gefährliches Abenteuer, auch wenn es schwierig ist, Literatur zum Reisen auf Wasserwegen zu finden. Straßenraub hingegen muss eine allgegenwärtige Gefahr gewesen sein. Die Lübecker Ratschronik enthält im Zeitraum 1446 bis 1482 dreißig Berichte zu diesem Thema. Für Peter Rose ein klares Indiz, dass einerseits Straßenraub eine hohe Relevanz für die Stadt Lübeck besaß und andererseits keine Lösung für dieses Problem existierte.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Peter &lt;/del&gt;Rose, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wedder Gott&lt;/del&gt;, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;recht unde ere. &lt;/del&gt;Straßenraub &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;im Spiegel der Lübecker Ratschronik, 2011 (Seminararbeit Universität Hamburg Historisches Seminar)&lt;/del&gt;, 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Überfälle von Seeräubern auf Handelsschiffe auf der Elbe im Jahr 1480 werden erwähnt. &amp;lt;ref&amp;gt;Rose, Straßenraub, 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzuweisen ist in diesem Kontext auch auf das spätmittelalterliche Phänomen des Raubritters, der sich u.a. durch Straßenraub und Überfälle auf Kaufleute auszeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Andermann, Raubritter, publiziert am 09.05.2011; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: &amp;lt;http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Raubritter&amp;gt; (29.09.2025).&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Wasserburger Gegend sind bereits aus dem Hochmittelalter Raubritter überliefert, wenngleich unklar ist, inwiefern diese Sagengestalten einen realen Hintergrund haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Kirmayer, Chronik der Stadt Wasserburg am Inn, 1957 (Manuskript), Band 1, Jahreseintrag 1228/1232.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Aus einem strafrechtlichen Prozess wurde über die Jahre ein verwaltungsrechtlicher, in dem es weniger darum ging, die für den Tuchraub verantwortlichen Täter zu ermitteln und zu bestrafen, sondern der sich vielmehr mit juristischen Zuständigkeiten und Verfahrensfehlern befasste. Wer Schrags Tuche raubte, geht aus den Urkunden nicht hervor. Vielleicht kamen die Täter aufgrund der Prozessverschleppung sogar ungeschoren davon. Zumindest müssen wir davon ausgehen, solange keine anderen Quellen zu diesem Fall bekannt werden. Doch wie repräsentativ ist der Prozess für die spätmittelalterliche Strafjustiz? Zur damaligen Zeit war Reisen ein gefährliches Abenteuer, auch wenn es schwierig ist, Literatur zum Reisen auf Wasserwegen zu finden. Straßenraub hingegen muss eine allgegenwärtige Gefahr gewesen sein. Die Lübecker Ratschronik enthält im Zeitraum 1446 bis 1482 dreißig Berichte zu diesem Thema. Für Peter Rose ein klares Indiz, dass einerseits Straßenraub eine hohe Relevanz für die Stadt Lübeck besaß und andererseits keine Lösung für dieses Problem existierte.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#&lt;/ins&gt;Rose, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Straßenraub|Rose&lt;/ins&gt;, Straßenraub&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Überfälle von Seeräubern auf Handelsschiffe auf der Elbe im Jahr 1480 werden erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Rose, Straßenraub|&lt;/ins&gt;Rose, Straßenraub&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzuweisen ist in diesem Kontext auch auf das spätmittelalterliche Phänomen des Raubritters, der sich u.a. durch Straßenraub und Überfälle auf Kaufleute auszeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Andermann, Raubritter, publiziert am 09.05.2011; in: Historisches Lexikon Bayerns, URL: &amp;lt;http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Raubritter&amp;gt; (29.09.2025).&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus der Wasserburger Gegend sind bereits aus dem Hochmittelalter Raubritter überliefert, wenngleich unklar ist, inwiefern diese Sagengestalten einen realen Hintergrund haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Kirmayer, Chronik der Stadt Wasserburg am Inn, 1957 (Manuskript), Band 1, Jahreseintrag 1228/1232.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Mhaupt</name></author>
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		<id>https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/index.php?title=Tuchraub&amp;diff=16577&amp;oldid=prev</id>
		<title>Mhaupt: /* Die VemeIch folge bei der Schreibweise der Empfehlung von Eberhard Fricke, die spätmittelterliche, legale Veme mit V zu schreiben, in Abgrenzung zur modernen Feme (Fememorde in der Weimarer Republik): Fricke, Vemegerichtsbarkeit. */</title>
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		<updated>2025-10-13T15:27:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die VemeIch folge bei der Schreibweise der Empfehlung von Eberhard Fricke, die spätmittelterliche, legale Veme mit V zu schreiben, in Abgrenzung zur modernen Feme (Fememorde in der Weimarer Republik): Fricke, Vemegerichtsbarkeit.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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Danach erfolgte eine schriftliche Ladung an den Beklagten bzw. eine Verwarnung , sich mit dem Kläger innerhalb einer Frist von i.d.R. 14 Tagen zu einigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Verwahrung siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Fricke, Feme|Fricke, Feme]], 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andernfalls hatte er sich vor dem Freistuhl einzufinden und dort zu verantworten. Kam es zu einer Verhandlung, erfragte der Freigraf am Ende bei den Freischöffen&amp;lt;ref&amp;gt;Üblicherweise sieben Freischöffen gehörten zur ordentlichen Besetzung eines Vemegerichts. Sie waren zu strenger Verschwiegenheit verpflichtet, aber auch u.a. zur Anzeige aller vemewürdigen Sachen: [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lück, Freischöffe|Lück, Freischöffe]], Sp. 1777-1779.&amp;lt;/ref&amp;gt; das Urteil, das Verfemung, Freispruch oder Vertagung beinhalten konnte. Der Beklagte war meistens abwesend. Bei unentschuldigtem Fehlen konnte der Beklagte verfemt, d.h. zum Tode verurteilt, werden. Neben der Todesstrafe, die der Grund für den anfänglichen Schrecken der Veme darstellte, waren in späterer Zeit auch Geldstrafen, Schadensersatz oder Bußen und Wohlverhaltensklauseln als Urteile möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Fricke, Feme|Fricke, Feme]], 48f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wollte der Beklagte den Prozess vor dem Femegericht abwenden, musste er mittels Bürgschaft mehrerer Freischöffen versprechen, sich vor einem anderen, landesherrlichen Gericht zu verantworten. Der König konnte jedoch jeden Fall vor einem Vemegericht an sich ziehen, was als Abforderung bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Abforderung siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Fricke, Feme|Fricke, Feme]], 45f. Zum Begriff siehe &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt; &lt;/del&gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#DRW, Abforderung|DRW, Abforderung]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wie lief nun ein Verfahren vor einem Vemegericht ab? Heiner Lück beschreibt dies in seinem Artikel im HRG anschaulich&amp;lt;ref&amp;gt; [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Lück, Femgericht|Lück, Femgericht]], Sp. 1536.&amp;lt;/ref&amp;gt;: Zunächst brachte der Kläger seinen Fall vor den Freigrafen, welcher ihn prüfte und ggf. die Klage zuließ. 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Neben der Todesstrafe, die der Grund für den anfänglichen Schrecken der Veme darstellte, waren in späterer Zeit auch Geldstrafen, Schadensersatz oder Bußen und Wohlverhaltensklauseln als Urteile möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Fricke, Feme|Fricke, Feme]], 48f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wollte der Beklagte den Prozess vor dem Femegericht abwenden, musste er mittels Bürgschaft mehrerer Freischöffen versprechen, sich vor einem anderen, landesherrlichen Gericht zu verantworten. Der König konnte jedoch jeden Fall vor einem Vemegericht an sich ziehen, was als Abforderung bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Abforderung siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#Fricke, Feme|Fricke, Feme]], 45f.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;/ &lt;/ins&gt;Zum Begriff siehe [[Quellen-_und_Literaturverzeichnis#DRW, Abforderung|DRW, Abforderung]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Mhaupt</name></author>
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		<title>Mhaupt: /* Die VemeIch folge bei der Schreibweise der Empfehlung von Eberhard Fricke, die spätmittelterliche, legale Veme mit V zu schreiben, in Abgrenzung zur modernen Feme (Fememorde in der Weimarer Republik): Fricke, Vemegerichtsbarkeit. */</title>
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		<updated>2025-10-13T15:26:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die VemeIch folge bei der Schreibweise der Empfehlung von Eberhard Fricke, die spätmittelterliche, legale Veme mit V zu schreiben, in Abgrenzung zur modernen Feme (Fememorde in der Weimarer Republik): Fricke, Vemegerichtsbarkeit.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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