Tuchraub
Autor: Christoph Gampert
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Der Fall des Tuchhändlers Martin Schrag aus dem 15. Jahrhundert – Tuchraub, Veme und Reichsgericht
Einführung
Der Urkundenbestand
Eine Reihe von Urkunden aus den Jahren 1441-1450 behandeln einen Streitfall zwischen dem Tuchhändler Martin Schrag aus Eichstätt und der Stadt Wasserburg
Fussnote!!!
. Darunter befinden sich auch Urkunden mit dem königlichen Siegel Friedrichs III. (reg. 1440-1493), ausgestellt in den Residenzen Wien und Wiener Neustadt, was in einem Kommunalarchiv, erst recht in einer kleinen bayerischen Landstadt, seltene Funde sind. Da neben der Stadt Wasserburg auch die Herrschaft Ettlingen von Schrag beklagt wurde, sind Urkunden teilweise doppelt erhalten (z.T. als „Vidimus“, d.h. als beglaubigte Abschrift), da diese sowohl für Wasserburg als auch Ettlingen ausgestellt wurden. Fast alle Urkunden sind in deutscher Sprache verfasst, zwei sind sowohl in Deutsch als auch in Latein gehalten. Eine parallele Überlieferung in Akten oder Chroniken ist nach derzeitigem Stand nicht vorhanden.
StadtA Wasserburg a. Inn, I1b348.</ref>, 1595[1] und 1599[2] sind Truppendurchzüge in Wasserburg belegt.
Die Verne
Vorbereitung des Durchzugs
Empfohlene Zitierweise:
Christoph Gampert, Tuchraub, publiziert am 11.09.2025 [=Tag der letzten Änderung(en) an dieser Seite]; in: Historisches Lexikon Wasserburg, URL: https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/Tuchraub (24.03.2026)
- ↑ Dokumente zu diesem Durchzug, der im Folgenden ausführlich behandelt wird, finden sich unter den Signaturen StadtA Wasserburg a. Inn, I1b348 und StadtA Wasserburg a. Inn, I1b349.
- ↑ Durchzug kaiserlicher Söldner von 1599, StadtA Wasserburg a. Inn, I1b354.