Allwang-Durchgang

Aus Historisches Lexikon Wasserburg
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Autor: Matthias Haupt
Allwang-Durchgang Straßennamen

Allwang-Durchgang, 1979

Als einer der bekanntesten städtischen Eigentümerwege zu besprechen: Der Name des abends zugesperrten Fußgänger-Durchgangs zwischen Herrengasse und Färbergasse wurde 1927 in Erinnerung an den letzten Wasserburger Tuchmacher Johann Baptist Allwang († 4.3.1890) amtlich festgelegt. Im Sprachgebrauch, als Haus- und Besitzname, das am Durchgang gelegene Familienhaus beschreibend, bereits zeitgenössisch gefestigt. Der auch als Gräfen-Durchgang (1892) nach der Brauerei Adam Gräf in der Färbergasse bezeichnete Weg war mehrfach Gegenstand magistratischer Verhandlungen, in denen die Durchfahrtsbeschränkungen 1882 dahingehend geklärt wurden, dass der Durchgang nur mit Handfuhrwerk, jedoch nicht mit bespanntem Fuhrwerk durchfahren werden durfte.[1]


Empfohlene Zitierweise:
Matthias Haupt, Allwang-Durchgang, publiziert am 29.05.2019; in: Historisches Lexikon Wasserburg, URL: https://www.historisches-lexikon-wasserburg.de/Allwang-Durchgang (16.07.2019)